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FranzFerdinand

Auto1 Group IPO

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boersenschwein

die 15,63 Millionen Aktien von Alteigentümern sind bereits gegeben. Mit IPO kommen nun die 31,25 Millionen neue Papiere dazu. Das Unternehmen wird somit von 15,63 Mio auf 46,88Mio Stückchen aufgeteilt.

Selbst wenn die Altaktionäre dann deren Aktien verkaufen, ändert sich an der Aktienanzahl ja nichts, nur am Kurswert beim verkauf.

 

zu Mehrzuteilungsoption:

Die Mehrzuteilungsoption ist eher bekannt als Greenshoe-Option und meint ein Recht des Emissionskonsortiums bzw. der Konsortialbanken, bei erhöhter Nachfrage nach den ausgegebenen Finanztiteln nachträglich zusätzliche Wertpapiere zum Emissionspreis auszugeben. Es handelt sich demnach also um eine Emissionsreserve des Emittenten.

 

Soll bedeuten bei zu hoher Nachfrage könnten statt 46,88Mio insgesamt 53,88Mio Stückchen entstehen.

 

 

 

 

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syndiziert
vor 20 Stunden von boersenschwein:

die 15,63 Millionen Aktien von Alteigentümern sind bereits gegeben. Mit IPO kommen nun die 31,25 Millionen neue Papiere dazu. Das Unternehmen wird somit von 15,63 Mio auf 46,88Mio Stückchen aufgeteilt.

Selbst wenn die Altaktionäre dann deren Aktien verkaufen, ändert sich an der Aktienanzahl ja nichts, nur am Kurswert beim verkauf.

Das ist soweit verständlich.. aber wenn doch auch Aktien von den bisherigen Aktionären angeboten werden, geben diese ja Aktien aus dem eigenen Bestand ab. Sie verkaufen also ihre Anteile über die Börse an andere (neue) Aktionäre... für mich heißt das dann das entweder komplett oder teilweise aus dem Unternehmen aussteigen und Kasse mache... macht das so Sinn?

 

Das Verhältnis hier hält sich noch in etwa in Grenzen aber wenn der Teil der abgebenden Altaktionäre (vor dem IPO) zu hoch ist, dann kann das doch auch ein schlechtes Zeichen sein.... die Bestandsinvestoren sehen die große Chance jetzt noch schnell Kasse zu machen, weil sie nicht an das Unternehmen glauben oder so.. kann natürlich auch ganz andere Gründe habe. Vielleicht brauchen sie einfach nur ein bisschen Kohle..

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boersenschwein
vor 2 Stunden von syndiziert:

Das ist soweit verständlich.. aber wenn doch auch Aktien von den bisherigen Aktionären angeboten werden, geben diese ja Aktien aus dem eigenen Bestand ab. Sie verkaufen also ihre Anteile über die Börse an andere (neue) Aktionäre... für mich heißt das dann das entweder komplett oder teilweise aus dem Unternehmen aussteigen und Kasse mache... macht das so Sinn?

 

Das Verhältnis hier hält sich noch in etwa in Grenzen aber wenn der Teil der abgebenden Altaktionäre (vor dem IPO) zu hoch ist, dann kann das doch auch ein schlechtes Zeichen sein.... die Bestandsinvestoren sehen die große Chance jetzt noch schnell Kasse zu machen, weil sie nicht an das Unternehmen glauben oder so.. kann natürlich auch ganz andere Gründe habe. Vielleicht brauchen sie einfach nur ein bisschen Kohle..

Für die IPO und in dem Falle Kapitalerhöhung ist es unerheblich, ob die Altaktionäre deren Anteile danach in den Markt kippen.

Kapitalerhöhungen gibt es doch ständig. Wichtig ist nur, welchen Hintergrund die Kapitalerhöhung hat, wie oft diese vorkommt und wie sich das Geschäft danach weiter entwickelt.

Das hat auch recht wenig mit mangelndem Vertrauen o ä zum Unternehmen zu tun, wenn die Kasse machen wollen.

Was die Marktteilnehmer darin sehen ist aber wieder eine andere Sache. Muss ja auch jeder für sich entscheiden, wie damit umzugehen ist.

Insiderdeals nach starkem Kursanstieg (CEO verkauft Anteile) ist auch nicht anders. da müsste man Bezos ja auch Vertrauensverlust unterstellen, weil er einige Dollars Gewinn realisiert hat.

 

vor 2 Stunden von syndiziert:

Was genau möchtest du mir damit sagen? Verstehe gerade nicht den Bezug :)

soll nur allgemein aufzeigen welche Aktienanzahl zu dem Zeitpunkt gegeben war. Gab somit schon vor IPO eine Kapitalerhöhung

 

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syndiziert
· bearbeitet von syndiziert
vor 13 Minuten von boersenschwein:

Für die IPO und in dem Falle Kapitalerhöhung ist es unerheblich, ob die Altaktionäre deren Anteile danach in den Markt kippen.

Kapitalerhöhungen gibt es doch ständig. Wichtig ist nur, welchen Hintergrund die Kapitalerhöhung hat, wie oft diese vorkommt und wie sich das Geschäft danach weiter entwickelt.

Danke @boersenschwein sehr hilfreich. Erlaube mir noch eine abschließende Frage... könnte es sein dass ein IPO auch ohne Kapitalerhöhung stattfindet und die bisher privat gehaltenen Aktien einfach nur an der Börse gelistet werden? Wäre das dann ein Direct Listing/Direktnotierung? Wie würde sowas bewertet werden? Sagt das viel über das Unternehmen aus? Ich meine die erhalten ja dann kein neues Kapital für Wachstum und so..

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boersenschwein

mir nicht bekannt, ob es so einen Fall überhaupt schon gab. idR tritt der Börsengang entweder durch Kapitalerhöhung oder durch Erstplatzierung ein.

 

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Ramstein
vor 51 Minuten von boersenschwein:

mir nicht bekannt, ob es so einen Fall überhaupt schon gab. idR tritt der Börsengang entweder durch Kapitalerhöhung oder durch Erstplatzierung ein.

Wenn Heuschrecken aussteigen, gibt es i. d. R. keine Kapitalerhöhung.

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spreadit
· bearbeitet von spreadit

@syndiziert, für das Listing im Prime Standard (Deutsche Börse) sind mind. 25% Streubesitz ("Free Float") notwendig. Es ist also de facto nicht möglich, unter gleichbleibender Eigentumsverhältnisse an die Börse zu gehen.

Wie du schon richtig vermutest, geben die alten Eigentümer damit zwangsweise auch Anteile ab (statt bisher 100% besitzen sie nach dem IPO nur noch max. 75% der Aktien). Ob die Eigentümer dabei direkt ihre eigenen Altanteile zu Geld machen oder der Erlös des IPO vollständig in die Gesellschaft fließt, hängt von der Strukturierung des IPO ab. Möglich wäre bspw. auch, dass größere Aktienpakete (die im Anschluss Bestandteil des Free Float sind), direkt von den Alteigentümern erworben werden.

Grundsätzlich muss man es daher auch nicht negativ auslegen, wenn Altaktionäre im Rahmen eines IPO einen Teil ihrer Anteile veräußern.

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syndiziert

@spreadit Danke sehr hilfreich!

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ferengi

Abstruse Bewertung eines zweifelhaften Geschäftsmodels.

 

Die Investoren machen in jedem Falle Gewinn und darum geht es hier auch.

 

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Vette

Heute ist IPO - nun handelbar.

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Schildkröte
· bearbeitet von Schildkröte

Am ersten Handelstag schießt die Aktie um stattliche +38% in die Höhe.

Zitat

Laut Oldenburger [vom Broker CMC Markets] ist der Zeitpunkt für die Erstnotiz in Zeiten des Lockdowns gut gewählt, schließlich hätten stationäre Autohäuser derzeit mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie ein großes Problem. Er sieht AUTO1 daher als weiteren Profiteur der laufenden Digitalisierung

...

Nach dem Börsengang sind 23 Prozent des Grundkapitals an der Börse handelbar. Gemessen am Niveau vom Mittag ist dieses Paket knapp 2,6 Milliarden Euro wert - AUTO1 ist damit mittelfristig ein Kandidat für den MDAX.

Den Verweis auf Autohäuser kann ich nicht ganz nachvollziehen. Schließlich besteht das Geschäftsmodell von Auto1 darin gebrauchte Autos auf- und weiterzuverkaufen, was für Autohäuser mittlerweile wohl nicht mehr so attraktiv ist.

 

Bei einer Aufnahme in den MDAX müssten ETF-Anbieter die Aktie in ihre MDAX-ETFs aufnehmen, was den Kurs durch die entspr. Nachfrage zusätzlich antreiben könnte. Falls von solchen Erwartungen nicht vielleicht schon vieles eingepreist ist. Hier der vollständige Artikel von finanzen.net

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Laser12

Nein, ich wollte wissen, ob die Bildzeitung auf der Titelseite der Printausgabe Aktien thematisiert. Das war nicht der Fall.

Einen besseren Timingindikator ist mir bisher nicht bekannt.

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Schildkröte
· bearbeitet von Schildkröte
Zitat

Können auch Kleinanleger mit den Börsengängen Kasse machen?

Oha, wenn es erstmal in der Bild steht... An sich muss man aber differenzieren zwischen möglichen Zeichnungsgewinnen am Tag des Börsenganges und dem weiteren Kursverlauf kurz- bis mittelfristig nach dem Börsengang. Ersteres klappt oft gut. Schließlich erfolgen IPOs nach Möglichkeit in Boom-Phasen. Wobei das schon einen spekulativen Charakter hat und für Otto Normalverbraucher nicht zu empfehlen ist. Letzteres hingegen ist häufig kein gutes Geschäft.

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Schildkröte
· bearbeitet von Schildkröte

Na, da will wohl jemand Gewinne mitnehmen, solange die Hausse noch intakt ist:

Zitat

Verschiedene Aktionäre des im Nebenwerteindex SDAX notierten Online-Gebrauchtwagenhändlers AUTO1 haben laut Kreisen rund 9,7 Millionen Aktien zu je 41 Euro bei Profi-Investoren platziert ... [was] rund 4,6 Prozent der Aktien entspreche.

...

Der Autohändler kann sich voraussichtlich schon auf einen Platz im MDAX ... freuen, wie Index-Expertin Silke Schlünsen von Stifel Europe Ende Mai errechnet hat.

...

Im Tagesgeschäft kostet der Aufbau der Privatkundenmarke Autohero ... viel Geld und sorgt für rote Zahlen.

Quelle: finanzen.net

 

Ansonsten hat sich auch ohne diese Meldung der Aktienkurs seit dem Börsengang bisher nicht sehr erfreulich entwickelt. Wer hier auf schnelle Zeichnungsgewinne spekulierte, hatte das Nachsehen.

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stagflation

Die Kursentwicklung der AUTO1 GROUP SE INH O.N. Aktie:

 

image.png.71e1af19d82aa44fdbc3d8d6cca7dc4d.png

 

Quelle: https://www.comdirect.de/inf/aktien/DE000A2LQ884

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Alles Aktien
vor 22 Minuten von stagflation:

Die Kursentwicklung der AUTO1 GROUP SE INH O.N. Aktie:

 

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Quelle: https://www.comdirect.de/inf/aktien/DE000A2LQ884

Und weiter?

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alex08

Gibt es eine Erklärung dafür? Läuft das Geschäft nicht?

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A_short_Gekko
2 minutes ago, alex08 said:

Gibt es eine Erklärung dafür? Läuft das Geschäft nicht?

Unprofitabel ohne Aussicht auf Besserung.

 

Macro ist schlecht, Durables inklusive Gebrauchtwagen werden absehbar weniger gekauft, insbesondere in den Märkten aus denen Auto1 das zukünftige Wachstum ziehen wollte. Kernmärkte sind ziemlich mature. Kredit wird teurer durch höhere Zinsen und niedrigere Gebrauchtwagenpreise, dadurch wird sowohl intern Debt teurer als auch der addressable Market kleiner (weniger Kunden kaufen Autos auf Kredit bzw bekommen Clearance, höhere Kreditausfallraten).

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s1lv3r
vor 6 Minuten von A_short_Gekko:

Macro ist schlecht, Durables inklusive Gebrauchtwagen werden absehbar weniger gekauft [...]

 

Ist aktuell der Gebrauchtmarkt nicht auf Grund der anhaltenden Lieferkettenproblematik bei den Neuwagen immer noch sehr stark, oder geht es da deiner Meinung nach eher um die langfristige Perspektive?

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A_short_Gekko

Die Lieferkettenproblematik reguliert sich grade ein bei den Herstellern. Als Proxy dafür kann man z.B. sinkende Gebrauchtwagenpreise in den USA sehen, die dort seit mehreren Monaten fallen. Die Nachfrage sinkt allerdings nicht nur durch mehr Supply, sonder speziell durch längere Nutzungszeiten von Durables als Konsumentenreaktion auf eine anstehende Inflation. Das ist dann kombiniert mit langfristig höheren Kreditzinsen, historisch niedrigen Sparraten und schlechtem Verbraucherklima ziemlich negativ für die mittel- und langfristige Perspektive.

 

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