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Von Karl

Gedanken zu den Märkten

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Stoiker

Leider kennt niemand die Zukunft und man kann nur vermuten, welche Szenarien aufgrund von Entwicklungen in der Vergangenheit möglicherweise wieder so ähnlich eintreten oder eben nicht. 
 

Oder passender zur aktuellen Karnevalszeit: „Et kütt, wie et kütt.“ 

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Walter White
· bearbeitet von Walter White
vor 14 Stunden von sedativ:

Interessant wäre einmal eine Evaluation der ganzen Kaffeesatzlesereien der letzten vier Jahre.

Ich hab mir mal die Mühe gemacht mir den ganzen Quark mal durch zu lesen, 60 Minuten verschwendete Zeit, aber egal, für dich machte ich das mal. B-)

 

2022: wird ein Superjahr, Prognose S&P 500 - 5200 , Realität 3800.   Gut das meine Sparpläne liefen, zum Frühstück gab es Käsebrötchen.

 

2023: nach 30 Fazits kann alles passieren, Prognose S&P 500 4000, Realität 4800. Meine Sparpläne liefen, zum Frühstück gab es Salamibrötchen. 

 

2024: Gefahr das sich die Erholung aus 23 pulverisiert. Anleger sollten lieber verkaufen um das Risiko zu mildern. Prognose 5500 , Realität 5900, Mettbrötchen.

 

2025: Erkenntnis das Investieren wie Achterbahn fahren ist. Prognose nix, Realität 6900. Sparplan lief, Brötchen mit Erdbeermarmelade. 

 

2026 bis 2099: Achterbahn, Frieden, Krieg, Corona 2, Zollkrieg 3.0, erste Marslandung, erster Mensch von Roboter getötet denn sie haben das Hassen gelernt, etc. pp. S&P irgendwann auf 200.000 Punkte. Sparplan läuft bei diversen Frühstücks Brötchen.

 

Ach und nen Sarg muss ich auch noch bestellen, ich habe neulich gehört das das Leben Endlich sei und das möchte ich nicht meinen Kindern zumuten. 

 

(Achtung, etwas Satire ist hier zu lesen) 

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Von Karl

Gedanken zu den Märkten März 2026

 

Anleger sind mit einem neuen Aktienmarktumfeld konfrontiert.

 

Plötzlich müssen sie sich Gedanken um ihre Anlage machen.

 

Müssen abschätzen, ob ihre Wertpapiere im Preis noch steigen können oder ob die Gefahr von Kursverlusten höher zu bewerten ist.

 

Die Kursentwicklung am Aktienmarkt wird weiterhin vom Krieg im Iran und seinen Auswirkungen bestimmt.

 

Ölpreisschock erschüttert den Markt, Geopolitik übernimmt das Steuer.

 

Die vergangenen Wochen hat uns wieder einmal deutlich vor Augen geführt,
dass sich Märkte nicht immer aufgrund von Unternehmensgewinnen oder Wirtschaftsdaten bewegen.

 

Manchmal sind die wichtigsten Einflussfaktoren schlichtweg Ereignisse außerhalb des Marktes.

 

In den vergangenen Wochen ging es weniger um die Wirtschaft oder Unternehmens-gewinne,
sondern vielmehr um die Reaktion des Marktes auf einen externen Schock.

 

Ein plötzlicher Anstieg der Ölpreise infolge der eskalierenden Spannungen zwischen den USA, Israel
und dem Iran veränderte die Stimmung am Markt grundlegend.

 

Was mit einem volatilen Handelsstart im März begann, entwickelte sich rasch zu einer deutlich risikoscheuen Atmosphäre.

 

Anleger zogen sich zurück, als die Energiepreise in die Höhe schnellten und die
Unsicherheit über die globalen Lieferketten in den Vordergrund rückte.

 

Die Kursentwicklung am Aktienmarkt wird weiterhin vom Krieg im Iran und seinen Auswirkungen bestimmt.

 

Wie lange wird der Krieg dauern, wie lange ist die Meerenge „Straße von Hormuz“ blockiert, und
wie hoch wird der Preis für Öl und Gas noch steigen?

 

Öl ist für die Realwirtschaft das, was Kredit für das Bankensystem ist. Wenn es versiegt, kommt alles zum Erliegen.
 

Der Unterschied ist natürlich, dass die Zentralbanken eine Ölkrise nicht einfach durch Gelddrucken lösen können.
 

Alles sehr schwierige Fragen, auf die die Marktteilnehmer eine Antwort finden müssen.

 

Klar ist, dass nichts klar ist, und das macht viele Anleger nervös.

 

Die Anleger wurden vorsichtiger und reduzierten Risiken.

 

Derzeit tendiert der Markt eindeutig zu einer defensiveren Haltung, bis mehr Klarheit
darüber herrscht, wie sich die Situation entwickeln wird.

 

Der Markt beginnt nun damit, sich mit einer größeren Frage auseinanderzusetzen:

Wer wird gestört… und wer profitiert davon?

 

Schwerpunkt in Gedanken zu den Märkten ist der Iran Konflikt und drei Szenarien, der Auslöser und mein Vorgehen. in jedem Szenario.

Im Moment bewegt sich der Markt irgendwo zwischen Szenario 2 (Keine Änderung) und 3 (Panik).

 

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Es geht um Kapitalerhalt. Ich muss nicht Erster sein. Ich will nur richtig liegen.

 

Insgesamt ist jetzt nicht die Zeit für Mut. Jetzt ist die Zeit zum Abwarten.

 

Bessere Gelegenheiten werden kommen, und ich bereite mich darauf vor.

 

Meine Gedanken zu den Märkten in den beigefügten Dateien:

 

Kurzfassung Gedanken zu den Märkten März 2026

 

Gedanken zu den Märkten März 2026

 

Werde mich wieder am 12.04.2026 melden.

 

 

Kurzfassung Gedanken zu den Märkten März 2026.pdf Gedanken zu den Märkten März 2026.pdf

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Schwachzocker
Am 15.3.2026 um 15:59 von Von Karl:

Plötzlich müssen sie sich Gedanken um ihre Anlage machen.

Wenn man Dir Glauben schenken darf, dann war das doch bisher auch schon so, oder?

 

Am 15.3.2026 um 15:59 von Von Karl:

Klar ist, dass nichts klar ist...

Das macht doch nichts. Wir warten einfach ab, bis alles wieder klar ist.

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Von Karl

Gedanken zu den Märkten April 2026

 

Die Ereignisse in diesem noch jungen Jahr überschlagen sich.

 

Der Krieg im Iran markiert eine neue Eskalationsstufe mit spürbaren Folgen für Wirtschaft und Märkte.

 

Eskalation setzt Märkte unter Druck.

 

Meine Markteinschätzungen in Gedanken zu den Märkten März 2026 und dem Strategieupdate vom
März 2026 bleiben weiterhin gültig.

 

Solange der Iran-Konflikt nicht beigelegt ist, bleiben die Märkte den Schlagzeilen zu diesem Thema ausgeliefert.

 

1. Widersprüchliche Signale darüber, wie der Krieg im Iran enden könnte, haben zu heftigen Schwankungen
der Wertpapierpreise geführt.

 

Meine Prognose für Anleihen bleibt pessimistisch, Aktien neutral, der US-Dollar wird in einer volatilen

Seitwärtsbewegung verbleiben, solange der Irankonflikt andauert.

 

Was diese Sichtweise verändern würde, wäre unter anderen die vollständige Wiedereröffnung der Straße von Hormus.

 

Iranischer Vize-Außenminister: Iran wird Zölle für Schiffe erheben, welche die Straße von Hormus durchfahren:

 

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Der Iran erhebt eine Mautgebühr für die Durchfahrt durch Hormus.

 

China beginnt mit der Vergabe von Lizenzen für Seltene Erden.

 

Die Lehre daraus ist, dass man sich gegen amerikanischen Wirtschaftszwang zur Wehr setzen muss.

 

Fazit: Ist dass die Lehre daraus, wie man sich gegen amerikanischen Wirtschaftszwang zur Wehr setzen kann?

 

2. Vierzehn Tage Waffenstillstand im Irankrieg

 

Die Ankündigung eines zweiwöchigen Waffenstillstands ließ nahezu alle Finanzmärkte nach oben schnellen,

während der Ölpreis über die gesamte Kurve fiel.

 

Iran legte einen 10-Punkte Plan vor zum Verhandeln. Es ist wenig bekannt, was darin enthalten ist.

 

Angeblich steht drin, dass zukünftig bei der Befahrung der Straße von Hormus Geld gezahlt werden muss,

das zu gleichen Teilen an den Iran und an dem Oman geht.

 

Und es gibt wohl noch eine Forderung, dass die USA den Iranern die Anreicherung von Uran erlauben.

 

Viele offene Fragen, schwierige Punkte für Verhandlungen.

 

Letzte Meldung vom 12.04.2024: Aktienkurse fallen, Ölpreise steigen, da die USA und Iran

keine Einigung erzielen konnten.

 

3. Einflussfaktor Ölpreis

 

Öl ist derzeit der wichtigste Einflussfaktor auf die globalen Finanzmärkte: In den letzten 30 Tagen wies

Öl eine negative Korrelation mit nahezu allen wichtigen Anlageklassen auf, beispielsweise mit

globalen Anleihen bei -0,67 oder Aktien aus entwickelten Märkten bei -0,55.

 

Deshalb kann man für die Finanzmärkte die spekulativen militärischen Analysen weitgehend ignorieren

und sich auf diese eine Variable konzentrieren.

 

Fazit: Obwohl die Rahmenbedingungen sehr komplex sind, hat sich der Marktausblick  (kurz-, mittelfristig)

ironischerweise vereinfacht ► Aktien = [-Öl].

 

4. Für den Anleger – Irankrieg ist nur ein Problem

 

Krieg ist das Unbekannte. Er ist Chaos. Er bringt Umbrüche mit sich: sowohl für die geordnete Preisbildung

als auch für die Wirtschaft.

 

Doch er ist auch unberechenbar und verläuft nicht linear, oft mit unvorhersehbarem Beginn und Ende.

 

Zusätzlich gilt, der stagflationäre Druck wird stärker sein als vor dem Krieg, möglicherweise sogar deutlich,

Gefahr einer Stagflation.

 

Auch die Haushaltslage der Regierungen hat sich insgesamt verschlechtert, da die Krisenausgaben und

die Kosten für den Schuldendienst gestiegen sind.

 

Dies zeigt, das eigentliche Problem ist ganz woanders: Schuldenfälligkeitszyklus.

 

Das Risiko einer weiteren Finanzkrise steigt.

 

Fazit: Die Rendite sagt Ihnen nicht, was Sie verdienen werden. Sie sagt Ihnen, wie hoch Ihr Risiko ist.

Die meisten Anleger verstehen das falsch.

 

5. Zusammenfassung

Wichtig: Erholungsrallyes kommen vor.

 

Das bedeutet aber nicht, dass die zugrundeliegenden Probleme verschwunden sind.

 

Hartnäckige Inflation, höhere Zinsen und strukturelle Probleme lösen sich nicht über Nacht.

 

Sie pausieren in der Regel, verschwinden aber nicht.

 

Die Versuchung ist groß, der Erholung hinterherzujagen.

 

Disziplin bedeutet jedoch, zu erkennen, wann es sich nur um eine Erholung handelt.

 

Eine gute Erinnerung daran, dass Märkte Geduld eher belohnen als überstürzte Reaktionen.

 

Fazit: Der Markt ist so volatil, angetrieben von verwirrenden und oft widersprüchlichen Aussagen

aus dem Weißen Haus, dass es ratsam sein könnte, sich fernzuhalten, um Gewinne und Verluste zu sichern

und Kapital nach Beruhigung der Lage effektiver einzusetzen.

 

Meine Gedanken zu den Märkten sind in den nachfolgenden Dateien hinterlegt.

 

Kurzfassung Gedanken zu den Märkten April 2026

 

Gedanken zu den Märkten April 2026

 

Werde mich wieder am 17.05.2026 melden, in der Hoffnung dass der Konflikt Iran-USA sich zumindest beruhigt hat.

 

 

Kurzfassung Gedanken zu den Märkten April 2026.pdf Gedanken zu den Märkten April 2026.pdf

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