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AMiGA

Vermögenswirksame Leistungen in ETFs?

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AMiGA
Posted · Edited by AMiGA

Hallo zusammen,

 

meine Frau und ich bekommen beide jeweils 26€ brutto vermögenswirksame Leistungen von unseren Arbeitsgebern. Bislang hatten wir diese jeweils auf 78€ aufgestockt zur Tilgung eines Darlehens genutzt. Da dieses in absehbarer Zukunft getilgt ist, suchen wir nun nach einer Alternative. Anspruch auf Arbeitnehmersparzulage oder Wohnungsbauprämie haben wir nicht.

 

Die bislang attraktivste Variante scheint ein "VL-FondsDepot" bei der comdirect zu sein. Dies ist wohl ein Depot bei ebase, was durch comdirect vermittelt wird. Die jährliche Depotgebühr beträgt 12€, Transaktionsentgelt bei ETF-Kauf sind 0,2%, bei 78€ also jeweils rund 1,50€. Da bei VL laut comdirect-Support kein Gemeinschaftsdepot genutzt werden kann, fallen jährlich Gebühren von 24€ für die Depots sowie ca. 37,50€ für die monatlichen ETF-Käufe an. Im Verhältnis zu vorhandenen ETF-Sparplänen bei der DKB (keine Depotkosten, Transaktionskosten von 1,50€) sind die Kosten leider höher.

 

Als wir vor Jahren ein Depot bei ebase hatten, gab es sehr viele Fondsvermittler, über die man nicht nur den Ausgabeaufschlag, sondern auch die jährlichen Depotgebühren erstattet bekam. Ich habe aber keine Vermittler gefunden, welche die Depotgebühren übernehmen, gibt es da keine mehr?

 

Wir sind uns im Moment nicht sicher, ob wir die 2x VL-FondsDepot tatsächlich eröffnen sollen. Wirklich attraktivere Alternativen haben wir bislang nicht gefunden.

 

Gruß,

AMiGA

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jogo08
Posted

Ich habe derzeit einen VL-Vertrag über AVL bei ebase, und 0,2% von 78 Euro sind ca. 16 Cent, keine 1,50 Euro!

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odensee
Posted · Edited by odensee
vor 30 Minuten von AMiGA:

Wirklich attraktivere Alternativen haben wir bislang nicht gefunden.

Lesetipp: https://www.wertpapier-forum.de/topic/60160-banksparplan-oder-etf-für-vl/ ist aber vielleicht nicht die Antwort, die du lesen möchtest. ;)

 

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AMiGA
Posted
Zitat

Ich habe derzeit einen VL-Vertrag über AVL bei ebase,

Scheint ähnlich wie bei comdirect erst ab einem Depotwert von >25.000€ kostenfrei zu sein, also für uns als neues VL-Depot definitiv kostenpflichtig.

 

Zitat

0,2% von 78 Euro sind ca. 16 Cent, keine 1,50 Euro!

Au weia, wie peinlich, danke für den Hinweis.

 

Zitat

Lesetipp: https://www.wertpapier-forum.de/topic/60160-banksparplan-oder-etf-für-vl/ ist aber vielleicht nicht die Antwort, die du lesen möchtest.

Danke für den Hinweis. Den Faden habe ich schon durch. Von der Degussa Bank bin ich nicht so begeistert, da es Probleme im Falle eines Arbeitgeberwechsels geben könnte und wohl auch gar nicht so klar ist, ob das Girokonto dauerhaft kostenlos bleibt.

 

Nach Lesen des genannten Fadens und weiteren anderen scheint mir am sinnvollsten zu sein, nicht auf die "geschenkten" 26€ zu verzichten, aber tatsächlich nur diese in zwei VL-ETF-Depots zu investieren. Keine großen Summen, verhältnismäßig hohe Kosten, aber halt vom AG geschenkt.

 

Gruß,

AMiGA

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Akinom
Posted
vor 9 Minuten von AMiGA:

 

Nach Lesen des genannten Fadens und weiteren anderen scheint mir am sinnvollsten zu sein, nicht auf die "geschenkten" 26€ zu verzichten, aber tatsächlich nur diese in zwei VL-ETF-Depots zu investieren. Keine großen Summen, verhältnismäßig hohe Kosten, aber halt vom AG geschenkt.

 

Warum kommt für dich die ING Lösung nicht in Betracht? Ich bin auch noch am Überlegen, da wir die VWL meines Mannes nun neu investieren wollen und ich noch hoffe, dass ich bei meinen besser raus komme. Soweit ich das nun gelesen habe, kann man die VWL bei der ING "mitnehmen" und sich die Summe auszahlen lassen, z.B. einmal im Jahr. Gegen eine kleine "Strafe", die aber recht moderat ist. Dann kannst du doch die VWL auch einfach in ein bestehendes Depot packen oder sonst was sinnvolles damit tun?

(Sollte ich mich irren, bitte gerne korrigieren, bin da auch noch nicht so eingelesen)

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Matunus
Posted
vor 8 Minuten von Akinom:

Soweit ich das nun gelesen habe, kann man die VWL bei der ING "mitnehmen" und sich die Summe auszahlen lassen, z.B. einmal im Jahr.

Meines Wissens geht das nur noch bei Altverträgen. Neuverträge kann man nur komplett auflösen.

 

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Akinom
Posted
vor 2 Minuten von Matunus:

Meines Wissens geht das nur noch bei Altverträgen. Neuverträge kann man nur komplett auflösen.

 

ah, ok. Gerade auch noch mal nachgelesen. Stimmt, steht da so. Schade. 

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das_letzte_Hemd
Posted
Am 14.1.2022 um 17:44 von AMiGA:

Dies ist wohl ein Depot bei ebase, was durch comdirect vermittelt wird. Die jährliche Depotgebühr beträgt 12€

Bei ebase selbst  Finvesto gibt es die gleiche Dienstleistung für 10€/p.a..

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chirlu
Posted
vor 2 Stunden von das_letzte_Hemd:

Bei ebase selbst  Finvesto gibt es die gleiche Dienstleistung für 10€/p.a..

 

Nicht ganz die gleiche Dienstleistung:

  • Über Finvesto gehört ein Konto dazu, über Comdirect nicht (welche Ausgestaltung man besser findet, kann individuell variieren).
  • Über Comdirect kann man unbegrenzt auch ungesperrte Anteile (aus Zuzahlungen, Wiederanlagen oder einer abgelaufenen VL-Periode) halten, über Finvesto wird bei ungesperrten Anteilen im Wert von mehr als 1000 Euro das reguläre Depotentgelt zusätzlich fällig (20 Euro im Jahr).
  • Über Finvesto werden die 10 Euro pro Kalenderjahr berechnet, über Comdirect die 12 Euro als 3 Euro pro Quartal. Bei unterjährigem Vertragsbeginn oder -ende kann das günstiger sein.

Keine Gewähr auf Vollständigkeit. Ich finde vor allem den zweiten Punkt einen großen Vorteil der Comdirect-Version.

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das_letzte_Hemd
Posted

  wenn man nur VL macht dürfte dein Punkt zwei kaum ins Gewicht fallen, für die Sparpläne, Aktien etc hat man (s)einen anderen Broker/Bank, bei nur VL mit ETF ist bei finvesto derzeit am günstigsten würde ich sagen, zumindest wenn man es wie  üblich viele Jahre laufen läßt, wenn man nach einem dreivierteljahr wieder aufhört eben nicht. Ist doch alles kleckerkram :D

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