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Glory_Days

Offensiv/Defensiv-Portfolio

Empfohlene Beiträge

rentier
vor einer Stunde von finisher:

Was sagt deine KI dazu?

Das war eine KI?

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Glory_Days
· bearbeitet von Glory_Days
vor 5 Stunden von moonraker:

Sind das Deine Gedanken, oder hast Du eine Quelle? Gibt's das auch auf Deutsch (nein, ich möchte das nicht extra übersetzen lassen)?

Es ging um die empirisch beobachtete rechtschiefe Verteilung von langfristigen kumulativen Aktienrenditen bei multiplikativer Dynamik/Zinseszins und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für Privatanleger (leider ebenfalls auf Englisch):

Zitat

At long horizons, multiplicative compounding induces strong-to-extreme positive skewness into stock returns; the magnitude of the effect is primarily determined by single-period volatility. Consequently, at horizons greater than 5 years, returns—individual or portfolio—will be positively skewed under reasonable parameterizations. From an investor perspective, the strong positive skewness implies that the mean compound return will serve as a poor guide for typical long-horizon outcomes. Moreover, the large effects of compounding on higher-order moments are shown to affect the validity of Taylor expansions used to approximate preferences for skewness, when applied to returns of annual or longer horizons.

https://academic.oup.com/rof/article/27/2/495/6564241?login=false

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Glory_Days
· bearbeitet von Glory_Days
vor 4 Stunden von finisher:

Was sagt deine KI dazu?

KI empfiehlt, die unter den gegebenen Umständen rationale Strategie breiter Streuung nach Marktkapitalisierung zu verfolgen.

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geldvermehrer
Am 29.5.2026 um 18:04 von Glory_Days:

Das irreduzible OD-Portfolio für KISS-Anleger:

  • 65% Aktien 
    • 65% State Street SPDR MSCI All Country World Investable Market UCITS ETF (Acc) (ISIN: IE00B3YLTY66) (TER: 0,17% p.a., TD -0,05% p.a., AUM: 6,43 Mrd. USD) (Link)

  • 20% Gold

    • EUWAX Gold II (ISIN: DE000EWG2LD7) (AUM: 4,24 Mrd. Euro) (Link)

  • 15% Rohstoffe

    • L&G Multi-Strategy Enhanced Commodities UCITS ETF (Acc) (ISIN: IE00BFXR6159) (TER: 0,30% p.a., TD: 0,58% p.a., AUM: 2,87 Mrd. USD) (Link)

Dieses Portfolio besticht durch seine Einfachheit und ein zeitlos hervorragendes Rendite/Risiko-Verhältnis.

Und wenn man KEIN  Rebalancing durchführt, auch noch sehr pflegeleicht;)

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Glory_Days
· bearbeitet von Glory_Days
Am 12.6.2026 um 22:15 von geldvermehrer:

Und wenn man KEIN  Rebalancing durchführt, auch noch sehr pflegeleicht;)

Die Portfoliorendite ist bei Buy-and-Hold durch die höchste geometrische Rendite aller Einzelkomponenten nach oben hin und durch die niedrigste Rendite der Einzelkomponenten nach unten hin begrenzt. Bei Rebalancing auf konstante Gewichtung ist die Portfoliorendite durch den gewichteten Mittelwert der geometrischen Renditen der Einzelkomponenten nach unten hin begrenzt. Die obere Grenze stellt hier der gewichtete Mittelwert der arithmetischen Renditen der Einzelkomponenten dar (Betrachtung ohne Berücksichtigung von Steuereffekten):

grafik.png.ca1c805dfc8edb7431a4ab5721b0d681.png

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geldvermehrer

Danke, würde ich so interpretieren, ohne Rebalancing mehr Renditeerwartung bei höherem Risiko:)

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geldvermehrer

Was mich sehr interessieren würde wäre ein Vergleich der Renditen aus der Vergangenheit für das "irreduzible OD-Portfolio für KISS-Anleger" über einen max. möglichen Zeitraum mit und ohne Rebalancing. Die Aussagekraft von Renditen aus der Vergangenheit und ihre Extrapolation in die Zukunft ist mir bewusst;)

 

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Glory_Days
vor 53 Minuten von geldvermehrer:

Was mich sehr interessieren würde wäre ein Vergleich der Renditen aus der Vergangenheit für das "irreduzible OD-Portfolio für KISS-Anleger" über einen max. möglichen Zeitraum mit und ohne Rebalancing.

Zeitraum 1970 - 2025:
Buy-and-Hold: 10,09% p.a.

Jährliches Rebalancing: 10,92% p.a.

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1+1=10
· bearbeitet von 1+1=10

Hast du bereits irgendwo erläutert, wann genau du ein Rebalancing einplanst?

Jährlich einmalig zu fest definiertem Zeitpunkt oder sofort bei überschreiten einer definierten Abweichung?

Konnte über die Suche nur deine Aussage "So selten wie möglich und so oft wie nötig rebalancen." finden.

 

Edit: Ok, habe diesen Beitrag gefunden: 

 

Jedoch erscheint mir das sehr komplex und aufwändig zu sein. Hast du einen pragmatischen Vorschlag, wie man das vereinfacht herunterbrechen kann?

Sinngemäß geht es ja um ein ereignisbasiertes Rebalancing, kein zeitliches. Nur ist die Definition und Häufigkeit der Ereignisse sehr entscheident und schnell sehr komplex.

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Glory_Days
· bearbeitet von Glory_Days
vor 5 Stunden von 1+1=10:

Hast du bereits irgendwo erläutert, wann genau du ein Rebalancing einplanst?

Im OP steht geschrieben:

Am 15.4.2022 um 10:57 von Glory_Days:

Das Portfolio benötigt wiederkehrende Eingriffe durch Rebalancing. Folgende mögliche Varianten werden von mir empfohlen (Variante zwei präferiert):

  • Jährliches Rebalancing zu einem fest definierten Termin im Jahr
  • Opportunisches Rebalancing in Form von Schwellwert-Rebalancing bei relativer prozentualer Abweichung von der Zielgewichtung um 25-50% (geometrische Definition, z.B. Schwellwerte von  -25% und +33,33% bzw. -50% und +100%) (Risikokontroll-Mechanismus) und unter Berücksichtigung des individuellen Zustands einer Anlageklasse hinsichtlich Drawdown/Streak in Performance (Trendumkehr/Mean-Reversion Mechanismus)

Man sollte Schwellwerte so definieren, dass man sich mit allen möglichen Portfolio-Allokationen zu jeder Zeit wohlfühlt. In der KISS-Variante könnte man zum Beispiel wählen:

  • Aktien: 50% | 80%
  • Gold: 10% | 30%
  • Commodities: 10% | 25%

Je nach Risikopräferenz und wie häufig man eingreifen möchte, können diese auch anders aussehen.

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geldvermehrer
vor 9 Stunden von Glory_Days:

Zeitraum 1970 - 2025:
Buy-and-Hold: 10,09% p.a.

Jährliches Rebalancing: 10,92% p.a.

Vielen Dank, ich würde diese sehr interessanten Zahlen gerne mit dem MSCI World vergleichen (all world geht nicht soweit zurück), aber es gibt unterschiedliche Angaben, denke so ca. 8% p.a. käme hin?

Und bei den 10,92% p.a. mit jährlichem Rebalancing, kann man hier vielleicht abschätzen, was für den Steuernachteil ungefähr von der Rendite abzuziehen ist? 

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Glory_Days
· bearbeitet von Glory_Days
vor 14 Stunden von geldvermehrer:

Vielen Dank, ich würde diese sehr interessanten Zahlen gerne mit dem MSCI World vergleichen (all world geht nicht soweit zurück), aber es gibt unterschiedliche Angaben, denke so ca. 8% p.a. käme hin?

10,09% p.a. für die TR-Variante -> https://en.wikipedia.org/wiki/MSCI_World#Total_annual_returns

vor 14 Stunden von geldvermehrer:

Und bei den 10,92% p.a. mit jährlichem Rebalancing, kann man hier vielleicht abschätzen, was für den Steuernachteil ungefähr von der Rendite abzuziehen ist? 

Wird meist stark überschätzt -> mit max. 0.1-0.2% p.a. würde ich rechnen:

Zitat

Steuerkosten. Wenn eine Anlageklasse verkauft werden muss und wir die Wahl haben, ist es grundsätzlich sinnvoll, Wertpapiere dieser Anlageklasse aus einem steuerbegünstigten (steuerlich aufgeschobenen) Konto zu veräußern, anstatt aus einem steuerpflichtigen Konto, sofern im steuerpflichtigen Konto Gewinne realisiert würden. Umgekehrt sollten diese Wertpapiere aus dem steuerpflichtigen Konto verkauft werden, wenn dadurch Verluste realisiert werden können. Die Bedeutung von Steuerkosten im Verhältnis zu den Vorteilen einer Neugewichtung (Rebalancing) lässt sich wie folgt beurteilen.

Angenommen, eine Anlageklasse ist im Wert gestiegen und daher übergewichtet. Weiterhin sei angenommen, dass für das Rebalancing Wertpapiere im Wert von 100.000 US-Dollar aus einem steuerpflichtigen Konto verkauft werden müssen. Unterstellen wir außerdem, dass der langfristige Gewinn auf dieser Position 25.000 US-Dollar beträgt. Dies würde – bei einem Steuersatz von 15 % auf Kapitalgewinne und 5 % staatlicher Einkommensteuer – zu einer Steuerlast von 5.000 US-Dollar führen. Für einen Kunden mit einem Vermögen von 1 Million US-Dollar entsprechen 5.000 US-Dollar 50 Basispunkten (Bp.).

Ist die Nettobelastung für den Kunden tatsächlich 50 Basispunkte? Nicht wirklich. Denn die Realisierung der Gewinne erhöht gleichzeitig den steuerlichen Einstandswert (Kostenbasis) der verbleibenden Position, und dieser Effekt muss bei der Berechnung der Gesamtkosten für den Kunden berücksichtigt werden. Die annualisierten Nettokosten für den Kunden entsprechen den Opportunitätskosten des eingesetzten Steuerbetrags von 5.000 US-Dollar. Unterstellt man eine jährliche Nachsteuerrendite von 4 %, belaufen sich diese Kosten auf 200 US-Dollar pro Jahr (4 % von 5.000 US-Dollar), also auf 2,0 Basispunkte jährlich. Dieser Wert dürfte in den meisten Fällen deutlich unter den erwarteten Vorteilen des Rebalancings liegen, sodass sich das Rebalancing letztlich auszahlt.

Der zentrale Punkt ist, dass die Vorteile des Rebalancings aus Sicht des Endvermögens nicht mit den Kosten verglichen werden sollten, die durch die Realisierung steuerpflichtiger Gewinne entstehen. Stattdessen sollten sie den deutlich geringeren Kosten gegenübergestellt werden, die dadurch entstehen, dass Steuerzahlungen nicht aufgeschoben werden.

Wir haben diese Untersuchungen auch in steuerpflichtigen Depots wiederholt und festgestellt, dass die durch Rebalancing verursachten Nachteile aus entgangenem Steueraufschub in einem steuerpflichtigen Konto bei etwa 5 Basispunkten (Bp.) liegen. Aufgrund von Platzbeschränkungen wurde diese Studie hier nicht aufgenommen. Diese steuerlichen Kosten entsprechen weniger als 10 % der Rebalancing-Vorteile von 55 Basispunkten [in dieser Studie].

Übersetzung von "Opportunistic Rebalancing: A New Paradigm for Wealth Managers" by Gobind Daryanani CFP®, Ph.D.

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geldvermehrer

Besten Dank, zufällig genau die selbe Rendite:)

Hätte den Steuernachteil höher eingeschätzt:thumbsup:

Wie bist du auf 65/20/15 gekommen würde mich noch interessieren.

 

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Glory_Days
· bearbeitet von Glory_Days
vor einer Stunde von geldvermehrer:

Hätte den Steuernachteil höher eingeschätzt:thumbsup:

Bei den im OP genannten Gold-ETCs fallen nach 1 Jahr Haltedauer keine Steuern auf Gewinne an nach aktuellem deutschen Steuerrecht.

vor einer Stunde von geldvermehrer:

Wie bist du auf 65/20/15 gekommen würde mich noch interessieren.

- Diversifikation durch Streuung über Anlageklassen

- Investition in Sachwerte, keine Nominalwerte

- Sachlogische Analyse der verbleibenden Anlageklassen

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geldvermehrer
vor 3 Stunden von Glory_Days:

Bei den im OP genannten Gold-ETCs fallen nach 1 Jahr Haltedauer keine Steuern auf Gewinne an nach aktuellem deutschen Steuerrecht.

- Diversifikation durch Streuung über Anlageklassen

- Investition in Sachwerte, keine Nominalwerte

- Sachlogische Analyse der verbleibenden Anlageklassen

Danke, ich meinte aber die Aufteilung, also wieso 65% Aktien (und nicht z.B. 50%) und 20% Gold (nicht z.B. 30%) usw.? 

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Glory_Days
vor 20 Minuten von geldvermehrer:

Danke, ich meinte aber die Aufteilung, also wieso 65% Aktien (und nicht z.B. 50%) und 20% Gold (nicht z.B. 30%) usw.? 

Die gewählte ist eine robuste Aufteilung, aber es gibt keine mathematische Exaktheit unter zukünftiger Ungewissheit.

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geldvermehrer

Danke:)

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