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Gast260303

Neue Öl-Heizung - Buderus Brennwert

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reko
· bearbeitet von reko
vor 6 Stunden von satgar:
Zitat

Allerdings wird das vorhandene Biogas derzeit zu mehr als 90 Prozent nicht zur Methangewinnung, sondern direkt für Strom- und Wärmeerzeugung verwendet, was deutlich effizienter ist.

Das stimmt so nicht. Das meiste Biogas wird maximal sofort mit zweifelhafter Alibi-Wärmenutzung in Ottomotoren verstromt.

Das gleiche Gas könnte man effizienter transportieren und speichern als Strom und mit Mikrobockheizkraftwerken auch in den Haushalten Strom und Wärme erzeugen. Aber unsere Subventionen und jetzt fehlende Gasleitungen zu den Biogasanlagen verhindern das. Ein Gasanschluss wäre aber billiger gekommen als der heute übliche Stromanschluss - eben weil sich Gas einfacher transportieren läßt. Dafür braucht man nicht mehr als einen besseren Wasserschlauch. Die Rohre des Wassernetzes werden aus den gleichen Kunststroff wie die des Gasverteilnetzes gefertigt - nur gelb statt blau eingefärbt.

 

Inzwischen wird auch die Umrüstung von Biogasanlagen zu Biomethananlagen gefördert. Macht nur kaum jemand.

In Deutschland soll es 250 bis 270 Biomethananlagen und 9.600 bis 9.900 Biogasanlagen geben.

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Gast260303
9 hours ago, IndexP said:

Noch schlimmer (aber nachvollziehbar) finde ich es ja eigentlich, wenn Vermieter den noch einfacheren Weg gehen - und liebend gern auf Fernwärme umspringen.

 

Gilt bei Fernwärme nicht ein Anschlusszwang?

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Bolanger

Das Gute an der Änderung liegt für mich darin, dass der Handlungszwang beim Endverbraucher entfällt. Schrittweise steigende Verbrauchskosten werden anders wahrgenommen als ein Handlungszwang ab einem Stichstag. Ferner kann die Politik typischerweise im gewerblichen Bereich Änderungen sachlicher diskutieren bzw. erzwingen, da dort Emotionen weniger eine Rolle spielen und Firmen auch keine Wahlstimme haben. Würde man den Versorgern auferlegen, bis 2040 den Anteil erneuerbarer Gase jedes Jahr um 3% zu erhöhen sorgt das für weniger Aufregung bei den Wählern als diesen vorzuschreiben, was sie selbst zu tun haben. Der Markt erledigt dann den Rest.

 

Ein Arbeitskollege ist z.B. ziemluich glücklich mit dieser Änderung. Seine Eltern leben in einem alten Haus mit schwächelnder Gasheizung. Das Haus soll nach dem Ableben der Eltern abgerissen werden. Sollte die heizung ausfallen könnte er sich eine grbrauchte kaufen und einbauen lassen und wäre nicht zu einem hohen Invest verpflichtet, das mit dem Abriss verpufft.     

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Rubberduck
vor 11 Stunden von reko:

Für meine Wärmepumpe waren bei mir Heizungsinstallateur, Kältetechniker und Elektriker - alle von der gleichen Firma, aber einer darf nicht an das Kältemittel, der andere nicht an den Strom. 

 

Ist halt Deutschland. War schon immer so. Mein Vater erzählt noch aus Storys von der ersten ETW in den 70ern.

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Rubberduck
· bearbeitet von Rubberduck
vor 16 Stunden von BWL0815:

Linke Medien spinnen ja gerade das Narrativ, dass Mieter die Leidtragenden sind, aber Mieter hätten direkt oder indirekt auch die 50k Wärmepumpen zahlen müssen und viele Vermieter hätten evtl. auch Stromdirektheizungen oder andere "Bastellösungen" installiert, die die Mieter teurer als heute Gas gekommen wären. Am Ende zahlt der der heizt, egal Mieter oder Eigentümer, kein Vermieter wird seinen Mietern die Heizung zahlen. Eine Politik die Kraftstoffe willkürlich verteuert wird über kurz oder lang abgewählt werden, Mieter und Eigentümer sitzen hier im selben Boot und sollten sich nicht gegeneinander aufwiegeln lassen, wenn die Politik die Verantwortlichen sind.

 

Das ist kein Narrativ. Das ist so. Es ist ein Kniefall vor der Wohnungswirtschaft.

Hier gibts Hochhäuser und Blöcke, da verzweifelt vermutlich jeder Heizungsbauer. Was anderes als Fernwärme wäre da nie gegangen.

 

Das Loblied auf den glücklichen Mieter, das hier im Forum herrscht, möchte ich in 10-20 Jahren mal hören.

 

ad (1): Dir ist klar dass die Umlage von Modernisierungen auf den Mieter stark gedeckelt ist? Und wenn ein alter Gasdino durch eine 50k Wärmepumpe ersetzt wird, kannst man auch nicht 50k umlegen. Dem Mieter wird eine Heizung geschuldet. Und (auch fiktive) Kosten für eine Gasheizung wären abzuziehen.

Vom CO2 muss der Vermieter nur einen Anteil zahlen. Liegt daran wie die Gesamtsituation des Verbrauchs ist.

Die Heizkosten für den Ökoanteil reicht der Vermieter einfach durch. Das ist dem egal.

 

ad (2): Die Stromdirektheizungen wären verboten worden. Ist in der Schweiz schon so IIRC.

 

ad (3): Die Wallboxerei ist ja das nächste Ding. Irgendwie hat der Mieter Anspruch drauf. Aber in WEGs eigentlich nicht.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 2 Stunden von Bolanger:

Ein Arbeitskollege ist z.B. ziemluich glücklich mit dieser Änderung. Seine Eltern leben in einem alten Haus mit schwächelnder Gasheizung. Das Haus soll nach dem Ableben der Eltern abgerissen werden. Sollte die heizung ausfallen könnte er sich eine grbrauchte kaufen und einbauen lassen und wäre nicht zu einem hohen Invest verpflichtet, das mit dem Abriss verpufft.

Dann möge er sich doch mal sowas ansehen:

 

Etwas abzureißen ist mMn nur in wenigen Fällen die richtige Wahl. Punkte wie Erbschaftssteuer (je nach Objektstandort)..."steuerfreies Familienheim OHNE Abriss" kommt noch hinzu.

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Bolanger
· bearbeitet von Bolanger

Bei den Mietern gibt es mMn noch andere Effekte. Ein Mieter interessiert sich selten für die Kaltmiete, sondern meist für die Warmmiete. In energetisch unsanierten Gebäuden würde sich eine geringere kaltmiete und höhere Heizkosten herausbilden, aber eine vergleichbare Warmmiete. Die Aufregung kommt nun daher, dass die Heizkosten bei Etagenwohnungen auch im schlechten unsanierten Fall immernoch einen zu geringen Anteil an der Warmmiete ausmachen, als dass sich Sanierungen lohnen. Ich glaube Heizkosten sind meist um die 50% der Nebenkosten und sie machen nur 20% der Warmmiete aus. Erst wenn unökologische Heizkosten signifikant wären würden Mieter diese Objekte meiden und deren Eigentümer hätten einen echten Anreiz zur Modernisierung. Also rauf mit dem CO2-Preis, aber das will ja keiner

 

Wenn ich Vermieter wäre, dann würde ich auch energetische Sanierungen vermeiden. Da verzichte ich lieber auf ein paar Euro Miete und tue mir den Aufwand nicht an. Mieterschutz ist schön und richtig, steht aber glaube ich der energetischen Sanierung im Weg. Wollte man es richtig machen, dann würde man ein Haus leer ziehen, dieses bis in den Rohbau zurückbauen und dann komplett sanieren. Nur ist es schwer bis praktisch unmöglich, ein Haus leerzuziehen, dem Mieterschutz sei Dank. 

 

  

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chirlu
vor 27 Minuten von Bolanger:

Wollte man es richtig machen, dann würde man ein Haus leer ziehen, dieses bis in den Rohbau zurückbauen und dann komplett sanieren. Nur ist es schwer bis praktisch unmöglich, ein Haus leerzuziehen, dem Mieterschutz sei Dank.

 

Wenn man ein alternatives Haus hat, in das man die Mieter vorher umziehen lässt, klappt das. Machen größere Gesellschaften öfter so.

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Rubberduck
vor 1 Stunde von satgar:

Dann möge er sich doch mal sowas ansehen: xxx

Etwas abzureißen ist mMn nur in wenigen Fällen die richtige Wahl. Punkte wie Erbschaftssteuer (je nach Objektstandort)..."steuerfreies Familienheim OHNE Abriss" kommt noch hinzu.

 

Wobei die Frage ist, was man haben will. Alte Schätzchen aus den 50 oder 60ern haben ganz andere Raumaufteilungen. Wenn dann noch ein feuchter Keller ist?

 

Kann auch sein, dass sich vorhergehende Generationen an kellerfreien Anbauten versucht haben.

Dazu einen persönliche Anekdote:

Ich hatte mal ein Ding besichtigt, da war der Hauptteil aus den 50ern. Ohne richtiges Fundament. In den 70ern dann Anbau mit Nachtspeicher ohne Keller. Damit der Hauptteil nicht einfach abgerutscht ist, wurde Beton in den Keller gekippt. Deckenhöhe im Keller dann etwas 1,70. Das macht keinen Spaß :w00t:

Und jetzt kommts: Über zwei Ecken (Dorf, 6500 Einwohner) haben wir rausgekriegt wer die Butze gekauft hat. Für den Anbau gabs in Teilen gar keine richtige Baugenehmigung. Und ´ne richtige Zentralheizung lässt sich da wohl eigentlich auch nicht reinkloppen.

Wir hatten schon nach der Besichtigung gesagt, "am besten sprengen".

Die Butze ist mit über 650k gestartet und ging dann nach über einem Jahr für etwas über 480k weg IIRC.

 

Nur weil irgendwas billitsch ist und man Steuern spart ("Hurra!") ist es nicht die Lösung.

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Gast260303
· bearbeitet von BWL0815
2 hours ago, Rubberduck said:

ad (1): Dir ist klar dass die Umlage von Modernisierungen auf den Mieter stark gedeckelt ist? Und wenn ein alter Gasdino durch eine 50k Wärmepumpe ersetzt wird, kannst man auch nicht 50k umlegen. Dem Mieter wird eine Heizung geschuldet. Und (auch fiktive) Kosten für eine Gasheizung wären abzuziehen.

 

 

Ich denke Vermieter werden einen Weg finden die Mehrkosten einer WP ggü. einer Gasheizung über kurz oder lang wieder reinzuholen und da sind wir dann auch beim Thema Bastellösung, z.B. Pi x Daumen eine überdimensionierte WP mit 90 Grad Vorlauf online anschaffen und von einem Rumänen über MyHammer einbauen lassen (die Geräte sind billig, der fachgerechte Einbau ist teuer), das wäre dann auch fast wie mit Strom heizen. Es wäre ungerecht, wenn am Ende die Vermieter auf den Mehrkosten sitzen blieben, Mieter wären dann bessergestelt als Eigentümer. Der der heizt soll auch dafür zahlen.

 

Ich denke weniger finanzstarke Vermieter hätten in der Situation ihre Mietobjekte evtl. auch einfach verkauft. Damit wäre Mietern auch nicht geholfen.

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Rubberduck
vor 3 Minuten von BWL0815:

Ich denke Vermieter werden einen Weg finden die Mehrkosten einer WP ggü. einer Gasheizung über kurz oder lang wieder reinzuholen und da sind wir dann auch beim Thema Bastellösung, z.B. Pi x Daumen eine überdimensionierte WP mit 90 Grad Vorlauf online anschaffen und von einem Rumänen über MyHammer einbauen lassen, das wäre dann auch fast wie mit Strom heizen. 

 

Bei übermäßigen Nebenkosten zieht der Mieter einfach aus. Der ist nicht persönliches Eigentum des Vermieters.

Wenn man so wirtschaftet, dann hat man halt irgendwann nur die Asis und die Hartzer drin. Das macht erst recht keinen Spaß.

Und damit verdient man auch kein Geld. Deswegen machen Profis so etwas nicht. (Vielleicht mal ins Vermieter-Forum schauen.)

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 16 Minuten von Rubberduck:

Alte Schätzchen aus den 50 oder 60ern haben ganz andere Raumaufteilungen.

Kein Problem. Das machen doch heutzutage andauernd Leute, reißen Wände raus und vergrößern die Räume. Dann müssen wegen der Statik halt Stahlträger rein. Die kann man verkleiden oder in schwarz lackiert auch offen sichtbar lassen, was so einen industrial Charme hat, den ich sehr mag. Mit der KFW Förderung 261 kann man sogar die Wohnfläche vergrößern, selbst das wird gefördert. DG ausbauen, das Haus verlängern, oder oder oder. Wenn es einem zu wenig qm Wohnfläche ist.

 

vor 16 Minuten von Rubberduck:

Wenn dann noch ein feuchter Keller ist?

Auch da gibt es Mittel und Wege.

 

Aber klar: man kann nicht JEDES Objekt so betrachten. Aber zu glauben, dass ein Abriss immer die beste Option wäre weil man aus so nem 60er Jahre Bau nichts machen könne, ist halt falsch. Im Video wird das ja klar vorgerechnet. Und mein Einwurf mit einer möglichen Erbschaftssteuer z.B. in den Metropolstädten fehlt dazu noch. Wenn ich da Alleinerbe bin, als Einzelkind, nachdem erst der Papa und dann die Mama mit dem Berliner Testament gestorben waren (übliche Konstellation), und das bisherige 60er Jahre Haus selbst nur noch einen Restwert von 50k hat, das Grundstück aber 900.000 EUR Wert ist, dann wird wegen dem geringen Freibetrag von 400k im Abrissfalle Erbschaftssteuer auf 550.000 EUR fällig (ca. 80.000 EUR Steuer). Behalte ich aber das Haus und saniere es, gilt es als begünstigtes Familienheim bis maximal 200qm Wohnfläche und ich zahle gar keine Erbschaftssteuer.

 

Im Video wird ein Beispielhaus im Neubau für 600.000 EUR benannt. Und wenn man alle anderen Kosten wie Abriss dazu rechnete, könnte man laut Video rund 750.000 EUR für die Sanierung ausgeben. Zzgl. "Kosten/Steuer" von 80.000 EUR ergibt quasi 830.000 EUR als Messlatte.  Das kommt aber so gar nicht vor in dieser Höhe. Also von daher spart man sich einiges an Geld, wenn man es lieber behält und die Grundsubstanz stimmt, dass man das als Rohbau entkernt gebrauchen kann. In dem Beispiel hat man 230.000 EUR Kostenvorsprung gegenüber dem Neubau. Das ist schon nen gwaltiger Betrag. Das lässt sich dann auch noch den einen Tipp und Trick noch weiter steigern.

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Gast260303
· bearbeitet von BWL0815
4 minutes ago, Rubberduck said:

 

Bei übermäßigen Nebenkosten zieht der Mieter einfach aus. 

 

Wenn das so einfach wäre, in der Praxis würde der Mieter vermutlich eine saftige Mieterhöhung mittragen bei fachmännischer Installation. Wenn man als Vermieter natürlich schon Höchstpreise verlangt, muss man den Mietern auch entgegenkommen, aber ich denke viele private Vermieter verlangen eben keine Höchstpreise und da ist dann finde ich auch vom Mieter Entgegenkommen zu erwarten.

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satgar

Hier noch ein Video, wenn man ein Haus kaufen will, und es nicht schon besitzt:

 

Und hier zu Tipps bei der KFW 261 Förderung hinsichtlich "zusätzliche Wohnungen im Haus schaffen" um Zuschüsse und Darlehenshöhen zu maximieren:

 

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Rubberduck
· bearbeitet von Rubberduck
vor 18 Minuten von satgar:

... und das bisherige 60er Jahre Haus selbst nur noch einen Restwert von 50k hat, das Grundstück aber 900.000 EUR ....

 

Das kann hier in der Ecke (Großraum Frankfurt) tatsächlich schnell passieren. Anderswo möglicherweise nicht ganz so schnell. :)

900k fürs Grundstück ist schon ein Wort. Aber hier gibts so Siedlungsdinger aus den 50ern. Früher hatten die ein riesiges Grundstück für Kartoffelacker und Hühnerstall. Zum Teil noch mit (inzwischen natürlich nicht mehr genutztem) Plumpsklo im Garten (no joke). Da wohnten dann zwei Familien mit Oma und Hühnern auf 160m2. 

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satgar
vor 8 Minuten von Rubberduck:

 

Das kann hier in der Ecke (Großraum Frankfurt) tatsächlich schnell passieren. Anderswo möglicherweise nicht ganz so schnell. :)

900k fürs Grundstück ist schon ein Wort. Aber hier gibts so Siedlungsdinger aus den 50ern. Früher hatten die ein riesiges Grundstück für Kartoffelacker und Hühnerstall. Zum Teil noch mit (inzwischen natürlich nicht mehr genutztem) Plumpsklo im Garten (no joke). Da wohnten dann zwei Familien mit Oma und Hühnern auf 160m2. 

Das ist in vielen Städten so. Da gibt es alt eingesessene Siedlungen wie die Grundstücke bis rauf zu 1000qm haben, wo eben das Siedlungshäuschen drauf steht. Bis vielleicht 150/160qm und hier und da auch schon zwei Wohneinheiten. Einmal im EG und im OG. 

Im äußeren Stadtgebiet von MUC beträgt der Bodenrichtwert per 01.01.2024 (neuer Wert 2026 wird Mitte des Jahres vorgelegt) bei 1.350 EUR den qm Grund.

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Rubberduck
vor 23 Stunden von satgar:

Hier nocUnd hier zu Tipps bei der KFW 261 Förderung hinsichtlich "zusätzliche Wohnungen im Haus schaffen" um Zuschüsse und Darlehenshöhen zu maximieren:

 

 

An der Stelle auch noch wichtig: Was ist für die Bank überhaupt "eine Wohnung". Offensichtlich nicht ganz deckungsgleich mit den KfW-Anforderungen.

Aus meiner Diskussion mit der Interhyp über Einliegerwohnungen: Mindestens 45m2.

Mieteinkünfte werden pauschal geschätzt. "Außerhalb von Großstädten" 8 Euro/m2. Bei mir in der Ecke lächerlich. Dafür kriegt man auch in den Landkreisen nix.

 

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satgar
· bearbeitet von satgar

Auch wenn unsere Diskussion gestern gelöscht wurde (was ich verstehen kann, das war einfach off Topic), hoffe ich, das ich dir das Thema Wärmepumpe etwas besser verständlich machen konnte.


Fern ab all des ideologischen Geschwätzes oder auch medialer Berichterstattung damals ist es eine geile Technologie, jahrzehnte alt in ihrer Art und Weise, die Temperaturen von einem niedrigeren Level, auch von -35 grad, auf ein höheres Temperaturniveau pumpen kann. Daher der Name. Und dafür braucht es nur die Dinge:

 

- Umweltwärme

- Strom

- Kältemittel

- Kompressor

 

Und dann wars das schon. Und die Effizienz hängt wesentlich davon ab, wie hoch gepumpt werden muss. Wie groß der "Hub" ist. Von minus 35 grad (Luft in Norwegen) draußen auf 55 grad (Wasservorlauf Heizkörper) drinnen, ist es sehr ineffizient. Von minus 35 grad auf 20 grad Raumtemperatur ist schon deutlich besser (Klimaanlage). Von 10 grad Grundwasser auf 35 grad Wasservorlauf Fußbodenheizung, dass ist richtig geil.  Aber auch von minus 10 Grad Außenluft (in DE; eher so -5 bis 0 grad im Winter) auf 20 grad Raumtemperatur (Klima Split) funktioniert das mega. 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 53 Minuten von satgar:

Und dafür braucht es nur die Dinge:

Anmerkung: Es geht auch ohne Kompressor - mit Adsoptions- und Absorptionwärmepumpen (erfunden von Ferdinand Carré und 1859 in Frankreich und 1860 in den USA zum Patent angemeldet). Sind für eine Hausheizung aber nicht gebräuchlich. Die erste Wärmepumpe wurde 1853 patentiert.

Z.B. Thermax Absorption Heat Pumps and Chiller .. 500kW to 80MW.

Technisch interessant finde ich Zeolithwärmepumpen (Adsorption) mit Wasser als Kältemittel und Gas und Umweltwärme als Energiequelle. 

2025/08 Zeolith-Heizung für energiesparende Häuser

 

absorptionsmaschine.de/geschichte-der-waermepumpe

Wirtschaftlichkeitsbetrachtung

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Joker_19
vor 5 Minuten von satgar:

Fern ab all des ideologischen Geschwätzes oder auch medialer Berichterstattung damals ist es eine geile Technologie ...

In der Tat. Es scheint wie ein Wunder, dass man aus 1 kW Energie 4 oder mehr kW Wärme erzeugen kann. Bin mit meiner Kombination aus PV-Anlage und Wärmepumpe in einem 25 Jahren alten EFH jedenfalls sehr zufrieden. Schon in der Übergangszeit produziere ich die zum Heizen und zur Warmwassererzeugung fast vollständig selbst. Die Außeneinheit ist praktisch nicht zu hören. Einziger Wermutstropfen ist, dass der Heizungsraum etwas kanpp bemessen ist. Obwohl ich eine sehr kompakte Anlage habe, nimmt sie doch mehr Platz ein, als die vorherige Gastherme.

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GuyInborito
vor 4 Minuten von Joker_19:

Es scheint wie ein Wunder, dass man aus 1 kW Energie 4 oder mehr kW Wärme erzeugen kann.

Kann man nicht. Das ist physikalisch unmöglich. Man braucht halt 1kw Energie um die 4kw Wärme, die bereits existiert, aus einem anderen Medium/Ort zu "pumpen". Mag Erbsenzählerei sein aber mich nervt das "aus 1kw 4kw machen". Das ist als würde man sagen das zweite Gesetz der Thermodynamik gilt doch nicht. Da rollts mir alle Nägel auf. Wenn ich mit einer Schaufel 1 Kilo angereichertes Uran von A nach B trage habe ich auch keine x Gigawatt aus 10 Kalorien gemacht.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 5 Minuten von GuyInborito:

Kann man nicht. Das ist physikalisch unmöglich. Man braucht halt 1kw Energie um die 4kw Wärme, die bereits existiert, aus einem anderen Medium/Ort zu "pumpen". Mag Erbsenzählerei sein aber mich nervt das "aus 1kw 4kw machen". Das ist als würde man sagen das zweite Gesetz der Thermodynamik gilt doch nicht. Da rollts mir alle Nägel auf. Wenn ich mit einer Schaufel 1 Kilo angereichertes Uran von A nach B trage habe ich auch keine x Gigawatt aus 10 Kalorien gemacht.

Das mag für den Ober-Experten richtig sein.

 

Den normalen Nutzer interessiert das aber nicht. Da ist klar: ich hole die Energie aus der Umweltwärme und mache durch einen physikalischen Prozess über ein Kältemittel und Kompressor, unter dem Einsatz von Strom, eben Wärme im Haus. Alles andere ist, wie du es richtig schreibst, Erbsenzählerei ;-) Manche schreiben im Internet sogar, dass eine WP dann 400% Wirkungsgrad hätte. Das muss in deinen Ohren noch falscher klingen als ohnehin schon^^...und ist es rein fachlich ja auch.

 

Man will mit dem Vergleich nur deutlich machen: wenn die Gas Brennwerttherme 100% schafft, hat die andere Art von Anlage halt 400%. 

 

Bei Gas las ich übrigens auch, dass man rein "rechnerisch" auch Angaben von über 100% erreicht, wenn man den Effekt mit der Abgasnutzung mitberücksichtigt.

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Joker_19
vor 1 Minute von GuyInborito:

Mag Erbsenzählerei sein ...

In dem Punkt stimme ich dir zu.

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t.klebi
vor 40 Minuten von satgar:

Das mag für den Ober-Experten richtig sein.

Nein, es ist für jeden Menschen mit naturwissenschaftlicher Grundbildung richtig. 

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 4 Minuten von t.klebi:

Nein, es ist für jeden Menschen mit naturwissenschaftlicher Grundbildung richtig. 

Ja, wenn die Heizung im Keller zum Naturwissenschaftlichen Instrument hoch stilisiert wird, dann nehmen wir den 08/15 Bürger sicherlich auf der Reise zur klimaneutralität mit. Ganz bestimmt.

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