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Gast260303

Neue Öl-Heizung - Buderus Brennwert

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t.klebi
vor 6 Minuten von satgar:

Ja, wenn die Heizung im Keller zum Naturwissenschaftlichen Instrument hoch stilisiert wird, ....

Ach du meine Güte. :rolleyes:

Ich persönlich war jedenfalls in der 8. Klasse nicht in jeder einzelnen Physikstunde nur Kreide holen. Das grundlegende Funktionsprinzip eines Kühlschrankes, sollte nun wahrlich niemanden überfordern. 

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 12 Minuten von t.klebi:

Ach du meine Güte. :rolleyes:

Ich persönlich war jedenfalls in der 8. Klasse nicht in jeder einzelnen Physikstunde nur Kreide holen. Das grundlegende Funktionsprinzip eines Kühlschrankes, sollte nun wahrlich niemanden überfordern. 

Ich hab mit sehr vielen Leuten zu tun und sehe zu dem Thema viele Videos und lese Kommentare dazu. Da liegst du leider nicht richtig. Das Prinzip wird ganz und gar nicht verstanden. Selbst der User hier, vormals BWL0815, verstand erst nicht, wie das mit Außentemperaturen unter 0 grad überhaupt funktionieren könne. 

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t.klebi
vor 7 Minuten von satgar:

verstand erst nicht, wie das mit Außentemperaturen unter 0 grad überhaupt funktionieren könne. 

Ohne Einheit, könnte BWL0815 ja auch recht haben. Bei 0 K funktioniert tatsächlich keine Wärmepumpe. 

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satgar
vor 1 Minute von t.klebi:

Ohne Einheit, könnte BWL0815 ja auch recht haben. Bei 0 K funktioniert tatsächlich keine Wärmepumpe. 

euuuuuuuu

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Joker_19
vor 30 Minuten von t.klebi:

Nein, es ist für jeden Menschen mit naturwissenschaftlicher Grundbildung richtig. 

Natürlich ist es naturwissenschaftlich gesehen richtig, aber es ist für den Endanwender irrelevant: Er investiert 1 kWh Strom und erntet ein Mehrfaches als Wärmeleistung. Dies ist der Grund, warum die Technik der Verbrennung fossiler Brennstoffe überlegen ist. Auch der Naturwissenschaftler (oder gerade der) sollte das Wesentliche vom Unwesentlichen unterscheiden können.

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t.klebi
vor 26 Minuten von Joker_19:

aber es ist für den Endanwender irrelevant: Er investiert 1 kWh Strom und erntet ein Mehrfaches als Wärmeleistung.

Das ist für den Endanwender vollkommen uninteressant. 
Der investiert nämlich nicht Strom oder Gas, sondern sein Geld. 
Und dann muss der Endanwender noch etwas rechnen.

Gas etwa 0,08 Cent pro Kilowattstunden Wirkungsgrad 95% macht 0,084 Cent/kWh Wärmeleistung

Wärmepumpe mit Strom etwa 0,27 Cent pro kWh und COP 3,5 für Luft-Wasser macht 0,077 Cent/kWh Wärmeleistung
 

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 1 Stunde von t.klebi:

Das ist für den Endanwender vollkommen uninteressant. 
Der investiert nämlich nicht Strom oder Gas, sondern sein Geld. 
Und dann muss der Endanwender noch etwas rechnen.

Gas etwa 0,08 Cent pro Kilowattstunden Wirkungsgrad 95% macht 0,084 Cent/kWh Wärmeleistung

Wärmepumpe mit Strom etwa 0,27 Cent pro kWh und COP 3,5 für Luft-Wasser macht 0,077 Cent/kWh Wärmeleistung
 

Ich hatte gestern mal die KI befragt, Bestandskunden zahlen für Gas derzeit rund 10 cent, Strom für Bestand rund 30 cent.

 

Nur so als Info. Bei JAZ 3,5 bist du übrigens nah am unteren Ende von 3,0, was die generelle Förderfähigkeit angeht. Idealerweise liegt man mit einer modernen und auch guten LWWP bei höheren Werten. Sonst stellt das keine mega Ersparnis dar. Lambda oder OVUM seien hier bei LWWP zu nennen, wenn es denn LWWP sein muss. LLWP ist da einfach vielfach effizienter zu betreiben.

 

Beispiele Lambda:

 

COP A2W35 EN14511:     5,2

SCOP 35°C EN14825:       6,1 

SCOP 55°C EN14825:       4,5 

 

Man könnte da aber auch noch tiefer einsteigen und mir ist klar, dass schlecht installierte, nicht gut eingestellte oder auch einfach nicht hochwertige WP-Anlagen bei Nutzern zuhause schlechtere Zahlen erreichen. Gerade die deutschen Hersteller wie Viessmann, Vaillant und Weißhaupt bekleckern sich da nicht mit Ruhm und liefern schlechte Ergebnisse.

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t.klebi
vor 8 Minuten von satgar:

Ich hatte gestern mal die KI befragt, Bestandskunden zahlen für Gas derzeit rund 10 cent, Strom für Bestand rund 30 cent.

Und ich habe heute gegoogelt und erfuhr von 0,08 Cent für Neukunden.

vor 8 Minuten von satgar:

Nur so als Info. Bei JAZ 3,5 bist du übrigens nah am unteren Ende von 3,0, 

Nur so als Info: Für Luft-Wasser-Wärmepumpen sind 3,5 COP aktueller Stand der Technik. 

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satgar
Gerade eben von t.klebi:

Nur so als Info: Für Luft-Wasser-Wärmepumpen sind 3,5 COP aktueller Stand der Technik. 

Der Youtuber geht auf meinen Punkt hier ab Minute 5:35 ein: 

 

 

Deine Aussage ist nicht korrekt.

vor 1 Minute von t.klebi:

Und ich habe heute gegoogelt und erfuhr von 0,08 Cent für Neukunden.

Ja, Neukunden. Deswegen habe ich es für Bestand ergänzt, da die meisten Deutschen entweder gar nicht wechseln, oder viele sich in der noch teureren Grundversorgung befinden. Im Vergleich nur wenige wechseln jedes Jahr die Anbieter und profitieren so von Neukunden-Preisen. Leider.

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t.klebi
· bearbeitet von t.klebi
vor 3 Minuten von satgar:

Deine Aussage ist nicht korrekt.

Gegen einen Youtuber habe ich natürlich keine Chance. 
https://www.buderus.de/de/waermepumpe/cop-wert
"Was ist ein guter COP-Wert?

Ein guter COP-Wert liegt in etwa zwischen 3 und 5. Für Luft-Wasser-Wärmepumpen kann ein Wert von ca. 3,5 veranschlagt werden, wobei die hocheffizienten Geräte von Buderus wie die Logatherm WLW196i AR auch COP-Werte von deutlich über 4 erreichen. Ein guter COP-Wert für Grundwasserwärmepumpen liegt bei bzw. über 5. "

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satgar
· bearbeitet von satgar
Gerade eben von t.klebi:

Gegen einen Youtuber habe ich natürlich keine Chance. 
https://www.buderus.de/de/waermepumpe/cop-wert
 

Vielleicht schaust du mal rein. Dazu lernen kann jeder. Die Spreizung im Feld ist riesig.

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t.klebi
Gerade eben von satgar:

Die Spreizung im Feld ist riesig.

Ich behaupte eher mal, alle kochen nur mit Wasser. 

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satgar
Gerade eben von t.klebi:

Ich behaupte eher mal, alle kochen nur mit Wasser. 

Ja, behaupten kann man immer viel. Die Einstellung ist super :-)

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t.klebi
Gerade eben von satgar:

Ja, behaupten kann man immer viel. 

Ich habe dir sogar eine valide Quelle und keinen Youtuber, für meine Behauptung genannt. :rolleyes:
Aber Buderus hat gewiss gar kein Ahung von der Materie. 

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 12 Minuten von t.klebi:

Ich habe dir sogar eine valide Quelle und keinen Youtuber, für meine Behauptung genannt. :rolleyes:
Aber Buderus hat gewiss gar kein Ahung von der Materie. 

Doch doch. Aber die schneiden halt mit Ihren Wärmepumpen nicht so gut ab wie andere am Markt. Wenn du mein Video angeschaut hättest, wüsstest du das.

 

Von daher wäre es quatsch zu behaupten, egal welche WP ich einbaue, die "kochen alle mit Wasser" und ist "alles dasselbe in Grün". Weder im Bereich der COPs oder SCOPs, noch im Bereich der Lautstärke, ist dem so. Also von daher... teile ich deine Meinung klar nicht. Und die BAFA Förderliste bestätigt das gleichsam.

 

Das gleiche gilt übrigens auch für Warmwasserspeicher bzw. Pufferspeicher/Schichtenspeicher. Auch dort sind die Unterschiede im Bereich der Wärmeverluste erheblich. Bei Schichtspeichern spielt die Effizienz bei der Schichtung dann noch eine weit größere Rolle. https://www.ee-news.ch/de/article/32217/warmespeicher-schichtung-wichtiger-als-warmeverluste

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slowandsteady
· bearbeitet von slowandsteady

Mal ein Praxisbeispiel:

  • Wir als WEG haben November/Dezember einen Altbau umbauen lassen auf Monoblock Luft-Wasser-WP und statt ca. 45000kWh Gas im MFH werden wir nach meiner Hochrechnung nach einem Winter (Erfahrungswerte erst ab Dezember 2025) so <10.000kWh Strom brauchen. Aktuell sind wir bei 6300 seit Anfang Dezember, allerdings war ein paar Tage auch Heizstabbetrieb (als WP noch nicht angeschlossen).
  • COP war im sehr kalten Januar war laut App tatsaechlich nur 3.4. Aktuell im Maerz beim aktuellen Fruehlingswetter sind wir >5 fuer Heizen, Warmwasser so 4, weil hoehere Temperatur. Heizkurve ist aber auch noch nicht ganz optimal eingestellt, wir wollten erstmal "warm" haben und uns dann von oben rantasten.
  • Zudem ist der "Allgemeinstromverbrauch" von fast 500kWh (Gasheizung + Beleuchtung) auf so 20kWh seit Dezember (nur Beleuchtung) zurueckgegangen.
  • Die neue Gasheizung haette laut Heizungsbauer 15-20k gekostet. Die neue Waermepumpe waren 53k minus ca. 40-50% Foerderung, also insg. vielleicht 10k teurer. Dafuer haben wir jetzt auch einen State-of-the-Art Zaehlerschrank, der waere irgendwann vermutlich auch faellig geworden (zB wenn wir Wallboxen fuer Garagen nachruesten wollen) und hat alleine 3-4k Elektriker gekostet. Das muesste man eigentlich fast abziehen.
  • Die alte Zirkulationspumpe lief 24/7 durch. Standby-Strom gefressen scheint die Gasheizung auch ordentlich gehabt zu haben - das faellt jetzt weg. Das waren beides zusammen auch schon ca. 500kWh/a.
  • Die alte Gasheizung war offensichtlich extrem ineffizient eingestellt (zB 24/7 Zirkulation vom Warmwasser -> permanenter Waermeverlust auch im Sommer). Die 45000kWh waren also unnoetig hoher Verbrauch, real ist unser Waermebedarf viel geringer und eher so bei 35-40.000kWh.
  • Schornsteinkosten fallen auch weg, der ist jetzt stillgelegt.
  • Gaszaehlerkosten fallen auch weg. Stromzaehler fuer WP-Strom hat etwas hoehere Gebuehren als der alte Allgemeinstromzaehler, den Beleuchtungsstrom habe ich bei mir mit Zwischenzaehler aufklemmen lassen (eigener Zaehler nur dafuer waere Quatsch gewesen). Zahl der Stromzaehler und Grundgebuehren ist also gleichgeblieben.
  • Unser WP-Strom mit reduzierten Netzentgelten kostet 25ct/kWh. Selbst wenn ich JAZ 3.4 ansetze, bleibt das deutlich billiger als Gas.
  • Wir hatten alle paar Jahre mal Probleme mit Legionellen, das loest sich hoffentlich jetzt auch, weil kein WW-Speicher mehr, sondern nur ein Waermespeicher + "Frischwasserstation" = deutlich weniger Warmwasser im Umlauf und so mehrmals pro Tag ausgetauscht.

Klar haette man viele Punkte von oben davon auch mit einer neuen Gasheizung verbessern koennen, aber ich bin mir ziemlich sicher dass sich die WP in wenigen Jahren amortisiert. Paradoxerweise amortisiert die sich bei hohem Verbrauch wie bei uns viel schneller, im KfW 40 Haus ist es ziemlich egal wie ich heize, weil ich absolut nicht viel brauche...

vor 1 Stunde von t.klebi:

Ein guter COP-Wert liegt in etwa zwischen 3 und 5. Für Luft-Wasser-Wärmepumpen kann ein Wert von ca. 3,5 veranschlagt werden, wobei die hocheffizienten Geräte von Buderus wie die Logatherm WLW196i AR auch COP-Werte von deutlich über 4 erreichen. Ein guter COP-Wert für Grundwasserwärmepumpen liegt bei bzw. über 5. "

Hier weitere Werte aus der Praxis (4 Jahre Messung bei realen WP in 77 Altbauten):
Wärmepumpen heizen auch im Altbau klimafreundlich – Forschungsprojekt des Fraunhofer ISE abgeschlossen - Fraunhofer ISE

Zitat

 Luft/Wasser-Wärmepumpen erreichen im Durchschnitt eine Jahresarbeitszahl (JAZ) von 3,4. Sie erzeugen also aus einer Einheit Strom 3,4 Einheiten Wärme. Im Projekt zuvor lag der Schnitt noch bei 3,1. Die Luft/Wasser-Wärmepumpe mit der niedrigsten Effizienz kam auf eine JAZ von 2,6, die mit der höchsten auf 4,9. Die im Schnitt effizienteren erdgekoppelten Anlagen weisen eine mittlere JAZ von 4,3 auf («WPsmart im Bestand«: 4,1). Die Bandbreite bei den Erdreichwärmepumpen reicht von 3,6 bis 5,4. Eine Korrelation zwischen Baujahr der Gebäude und Effizienz der Wärmepumpe konnte nicht festgestellt werden.

Die Untersuchung zeigte auch, dass ausreichend dimensionierte Heizkörper im Mittel mit ähnlich niedrigen Temperaturen betrieben werden können wie Flächenheizungen. Die Energieverbräuche der Elektroheizstäbe, die bei besonders kalten Temperaturen die Wärmepumpe unterstützen, spielen bei den vermessenen Anlagen eine untergeordnete Rolle, was auch mit den vergleichsweise milden Witterungsbedingungen in der vermessenen Periode zusammenhängt. Sie übernahmen bei den Luft/Wasser-Wärmepumpen lediglich 1,3 Prozent der elektrischen Arbeit, bei den Erdreichwärmepumpen lag der Anteil nahe null Prozent.

 

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 21 Minuten von slowandsteady:

ier weitere Werte aus der Praxis (4 Jahre Messung bei realen WP in 77 Altbauten):
Wärmepumpen heizen auch im Altbau klimafreundlich – Forschungsprojekt des Fraunhofer ISE abgeschlossen - Fraunhofer ISE

Leider ist diese Studie unfassbar schlecht gemacht. Darauf geht der Energiesparkommissar in seinen Videos ein. Die kannst du in die Tonne kloppen. Hier ab 10:45 

 

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 42 Minuten von slowandsteady:

COP war im sehr kalten Januar war laut App tatsaechlich nur 3.4.

Ist für ein MFH, bei dem erstmal großzügige Einstellungen vorgenommen wurden um es für alle adäquat warm zu haben, und bei dem Wetter was wir hatten in vielen Teilen Deutschlands, super gut.

 

Durch einige Optimierungen an Vorlauftemp und Heizkurve und in Wintern mit normalen Temperaturen von "bis zu" minus 10 grad schafft ihr es wahrscheinlich, bei dieser Auslegungstemperatur, also dem kältesten Tag, vielleicht sogar schon die 4 zu knacken. Im MFH ist es generell immer schwieriger, weil man auf viel mehr Wärmebedürfnisse der Bewohner Rücksicht nehmen muss. Und die Effizienz einer WP hängt maßgeblich auch von dem verbauten Produkt, der gewählten Hydraulik und ihren Einstellungen ab. Das kann einem schnell die Effizienz nachhaltig versauen. Hinzu kommen noch so gesetzlich geforderte Unarten die den Einsatz von WP konterkarieren wie Einzelraumregelungen oder von Heizungsbauern geliebte Pufferspeicher. Legionellen Programme kommen Effizenzmindernd, aber in MFH notwendigerweise vorgeschrieben, noch dazu.

 

Von daher, meine ich, könnt ihr absolut zufrieden sein.

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slowandsteady
vor 11 Minuten von satgar:

Von daher, meine ich, könnt ihr absolut zufrieden sein.

Denke ich auch. Der reale COP im Januar wird sicher real noch unter 3.4 sein, weil die App sicherlich den "Output" des Monoblock misst, d.h. direkt draussen, wo das Wasser warm gemacht wird, aber Verluste gibt es ja dann trotzdem unterirdisch bis zum Heizraum.

vor 12 Minuten von satgar:

Im MFH ist es generell immer schwieriger, weil man auf viel mehr Wärmebedürfnisse der Bewohner Rücksicht nehmen muss.

Ein Zimmer bei den Nachbarn wird als Homeoffice genutzt und liegt an einer Aussenecke, dh. zwei Waende sind Aussenwaende. Weiterhin hat es Tuer auf den Balkon und ein altes grosses Fenster, beides vom BJ 1980 (ein Teil der Fenster im Gebaeude wurde 2000 rum getauscht) und nur ein kleiner Heizkoerper. Das ist aktuell der begrenzende Faktor bzgl. Absenkung des Vorlaufs, weil die Bewohnerin dort gerne so 22 Grad haben will, wenn sie vor dem PC sitzt. Mit den Einstellungen vom Heizungsbauer und aus der Heizlastberechnung waren nur gerade so 20 Grad moeglich. Aber lieber keinen Streit in der WEG, der ist langfristig teurer als ein bissl mehr Heizkosten ;) Wir schauen uns das mal an, ggf. lassen wir Fenster oder den Heizkoerper tauschen und/oder nach vorne versetzen und die Nische zumauern, aber selbst da bin ich skeptisch ob man dann die 2000+ Euro Handwerker-Kosten wirklich wieder mit ein bisschen Absenkung einspart...

vor 22 Minuten von satgar:

Und die Effizienz einer WP hängt maßgeblich auch von dem verbauten Produkt, der gewählten Hydraulik und ihren Einstellungen ab.

Einzelne Kreise pro Wohnung haben wir nicht wirklich, aber es funktioniert trotzdem ganz gut. Nur beim initialen Aufheizen wurden erst die unteren Wohnungen und als die Thermostate dann abgeschalten haben, erst oben warm, das hat im Dezember mit ausgekuehltem Haus (2 Wochen "Heizluefter") dann so 3 Tage gedauert :D 

vor 14 Minuten von satgar:

Legionellen Programme kommen Effizenzmindernd, aber in MFH notwendigerweise vorgeschrieben, noch dazu.

Wir sind 3 Parteien, daher wird das regelmaessig getestet. Waeren wir ein EFH oder 2 Parteien, wuerden wir einfach wie viele andere gar nicht wissen, dass wir Legionellen haben :D Bin gespannt auf die naechste Pruefung, aktuell haben wir naemlich kein Legionellenprogramm eingestellt und auch nur 45 Grad Warmwasser (reicht uns allen). Aber es ist halt kaum mehr Warmwasser da, vorher hatten wir einen Warmwasser-Speicher und da war die einzige Methode >60 Grad beim Warmwasser einzustellen.

vor 33 Minuten von satgar:

Leider ist diese Studie unfassbar schlecht gemacht.

Mag sein, ich habe nur irgendwo mal von der Studie gehoert, keine Details gelesen.

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satgar
vor 1 Minute von slowandsteady:

Wir sind 3 Parteien, daher wird das regelmaessig getestet. Waeren wir ein EFH oder 2 Parteien, wuerden wir einfach wie viele andere gar nicht wissen, dass wir Legionellen haben :D Bin gespannt auf die naechste Pruefung, aktuell haben wir naemlich kein Legionellenprogramm eingestellt und auch nur 45 Grad Warmwasser (reicht uns allen). Aber es ist halt kaum mehr Warmwasser da, vorher hatten wir einen Warmwasser-Speicher und da war die einzige Methode >60 Grad beim Warmwasser einzustellen.

Wenn man einen guten Wasserdurchsatz hat, wird das Thema "Legionellen" ohnehin immer heißer gekocht als es gegessen wird. Vernünftiger Wasserdurchsatz ist genauso hilfreich bei der Vermeidung dieses Problems wie irgendwelche Programme mit erhöhten Temperaturen zur Abtötung dieser Biester.

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t.klebi
vor 57 Minuten von satgar:

Leider ist diese Studie unfassbar schlecht gemacht. Darauf geht der Energiesparkommissar in seinen Videos ein. Die kannst du in die Tonne kloppen.

Etablierte Forschungszentren, großangelegte Studien, großer Autorenkreis. Das alles nützt nix.

 

Wenn ein "Energieparkommissar" mit Fachhochschulabschluss auf Youtube erzählt, dass die Studie unfassbar schlecht ist, dann ist das gefälligst so. Da gibt es nämlich ein Video dazu. 

 

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 17 Minuten von t.klebi:

Etablierte Forschungszentren, großangelegte Studien, großer Autorenkreis. Das alles nützt nix.

 

Wenn ein "Energieparkommissar" mit Fachhochschulabschluss auf Youtube erzählt, dass die Studie unfassbar schlecht ist, dann ist das gefälligst so. Da gibt es nämlich ein Video dazu. 

 

tja ich weiß, es ist schwer zu verkraften, dass das nicht möglich erscheint. Wie gut das du natürlich hier die Fahne hoch hältst für das Fraunhofer Institut und die Hersteller von WP und deren Angaben. Immerhin einer! Glück auf^^

 

Ich bin für diskurs, immer und überall. Aber auf inhaltlicher Ebene zum eigentlichen Thema. Man sollte daher immer offen sein dafür, dass andere oder man selbst, sich geirrt haben könnte. Daher lässt sich auch eine Studie vom Fraunhofer auseinandernehmen, wenn man diese in ihrer Ausrichtung genau durchleuchtet. Nur weil diese vom renommierten Institut kommt, heißt das nicht, dass man diese nicht kritisch betrachten dürfe,

 

Also: wenn wir diskutieren wollen, bitte auf inhaltlicher Ebene. Aber nicht so ein plumpes bla bla. Das steht dir nicht gut an und kenne ich von dir im Forum in der Form auch nicht.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 2 Stunden von satgar:

Beispiele Lambda

Die ist natürlich auch viel teurer. Wenn man die Investitionskosten umlegt ist das nicht günstiger. Man muß dazurechnen, dass Strom auch zum Teil aus fossilen Brennstoffen erzeugt wird. Ausserden ist für die Investitionskosten der neuen Stromversorgung und damit das zukünftige Netzentgelt der Worst Case und nicht der Durchschnitt entscheidend. Die elektrische Wärmepumpe ist dann am ineffizientesten wenn man sie am meisten braucht und am wenigsten Strom hat.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 19 Minuten von reko:

Die elektrische Wärmepumpe ist dann am ineffizientesten wenn man sie am meisten braucht und am wenigsten Strom hat.

Das lässt sich leider nicht wegdiskutieren, dem ist so. Da ist einfach der Temperaturhub in der Zeit am höchsten und damit die Effizienz am niedrigsten. Zum Glück sind derart kalte Tage im Jahresverlauf so unfassbar selten in der Rückschaubetrachtung (durch Klimawandel höchst wahrscheinlich noch milder in Zukunft), dass diese schlechte Effizienz (wohlgemerkt im Verhältnis betrachtet) so selten auftritt, dass das nicht besonders relevant ist.

 

Mal für München: https://www.meteo.physik.uni-muenchen.de/~paul.james/munich_tables_ic.html

 

Hier weiter unten für Münster als weiteres Beispiel weiter nördlich: https://klimadashboard.ms/klima

 

Ich hab jetzt die schlimmsten Fälle der Eistage mit maximal 0 Grad betrachtet.

 

Die Trends sind klar abnehmend hinsichtlich den winterlichen Temperaturen. Das kommt den WPs natürlich zu gute. Gleichzeitig wird es durch Klimawandel wärmer, was den Aspekt der Kühlung im Sinne von Klimatisierung immer weiter in den Fokus rücken wird wie in südlichen Gefilden Europas heute schon.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 7 Minuten von satgar:

Zum Glück sind derart kalte Tage im Jahresverlauf so unfassbar selten in der Rückschaubetrachtung

Das nützt leider nichts. Ich sagte es bereits die Kosten werden nicht durch den Mittelwert sondern den Worst Case bestimmt.

Auch wenn ich das Backupkraftwerk und die Stromleitung nur eine Stunde im Jahr brauche, muß es vollständig bezahlt und umgelegt werden.

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