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Norden

Neue Investitionen in bestehendes Portfolio (risikoarm und risikobehaftet)her

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Norden
vor 9 Minuten von Madame_Q:

Nur zur Sicherheit (und sorry, falls das schon geklärt wurde irgendwo hier im Thread):

@Norden

Dir ist schon klar, dass dein Uniglobal II seit der Umstellung damals kein reiner Multimedia-Fonds mehr ist oder?

Er ist der sozusagen der Zwillingsbruder des Ur-Uniglobal, der sehr streng dem MSCI World folgt:

https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/IE00B4L5Y983,LU0718610743,DE0008491051

Das ist ein Welt-ETF auf Industrieländer und kein reiner Sektor-Fonds mehr.

Minimal teurer ist er halt als der Ur-Uniglobal.

ja das ist mir bewußt mit dem alten Krams hat das Ding nix mehr zu tun - also da hatte ich mal Glück, dass das so gekommen ist. 

Ich verstehe aber was du meinst - wenn ich das Ding verkaufe und das Geld ihn in den MSCI investiere, dann komme ich von den Gebühren besser weg und wenn ich dann noch die Verluste steuerlich nutzen kann, dann ist es ein Schrecken mit Ende. 

Das wäre dann ja wirklich etwas, wie ich mir 2023 schön gestalten könnte. 

 

Die Krux wäre dann aber, dass ich nicht genug Gewinne habe, um den ganzen Verlust zu nutzen außer ich verkaufe alle Aktien im Plus und den Fonds im gleichen Jahr. Dann gehe ich mit 7T€ steuerfrei raus. Verlustvortrag geht bei den Alten Dingern sicher nicht ... 

 

Achtung - nicht ernst gemein:

Dann treibe ich das auf die Spitze und habe am Ende zwar 7.500€ Verlust durch den Fonds gemacht, aber 7000 steuerfreie Gewinne bekommen. Dann bin ich ja nur noch bei schlappen 5k Verlust ;-)

 

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Madame_Q
vor 8 Minuten von Norden:

Ich war immer der Meinung, dass er Altstatus hat,

Wenn du dir wirklich nicht sicher bist, teste es doch einfach aus, indem du einen ganz kleinen Teil verkaufst (z.B. einen Anteil) und schaue, wie es steuerlich behandelt wird von deiner Depotbank. 

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Sapine

Dass Aktienverluste nicht mit Fondsgewinnen verrechnet werden können, scheint auch noch nicht angekommen zu sein. 

 

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Madame_Q
· bearbeitet von Madame_Q
vor 22 Minuten von Norden:

Achtung - nicht ernst gemein:

Dann treibe ich das auf die Spitze und habe am Ende zwar 7.500€ Verlust durch den Fonds gemacht, aber 7000 steuerfreie Gewinne bekommen. Dann bin ich ja nur noch bei schlappen 5k Verlust ;-)

Ernst gemeint:

Mich beschleicht der Verdacht, dass du dich immer noch unglaublich an den reinen Euro Verlust oder Gewinnzahlen aufhängst und dich diese zu emotionalen Entscheidungen treiben. 

Wenn das wirklich so ist, ist es extrem wichtig, dass du bei der kompletten Neu-Justierung deines Depots darauf achtest, dass du deine Risikotoleranz nicht überschätzt. Im Klartext: Gehe so gut es geht in dich und finde heraus, was du maximal mental aushältst an vorübergehenden Euro Verlusten (nicht in Prozenten!).

Das ist übrigens das, was @stagflationvöllig zurecht immer wiederholt.

Wenn du das Verhältnis risikoreicher Teil zu risikoarmer Teil falsch justierst, wirst du sehr wahrscheinlich in bestimmten Marktphasen mental an deine Grenzen kommen und panisch handeln (oder eben schlaflose Nächte haben, was ja auch nicht angenehm ist). In diesem Fall ist es dann auch völlig egal welche Produkte du im Depot hast und steuerliche Vor- und Nachteile interessieren dich dann auch nicht mehr.

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Norden
vor 16 Minuten von Sapine:

Dass Aktienverluste nicht mit Fondsgewinnen verrechnet werden können, scheint auch noch nicht angekommen zu sein. 

 

gilt das wirklich auch für die Altfälle ? also der stammt auf 1998

vor 14 Minuten von Madame_Q:

Ernst gemeint:

Mich beschleicht der Verdacht, dass du dich immer noch unglaublich an den reinen Euro Verlust oder Gewinnzahlen aufhängst und dich diese zu emotionalen Entscheidungen treiben. 

Wenn das wirklich so ist, ist es extrem wichtig, dass du bei der kompletten Neu-Justierung deines Depots darauf achtest, dass du deine Risikotoleranz nicht überschätzt. Im Klartext: Gehe so gut es geht in dich und finde heraus, was du maximal mental aushältst an vorübergehenden Euro Verlusten (nicht in Prozenten!).

Das ist übrigens das, was @stagflationvlkkig zurecht immer wiederholt.

Wenn du das Verhältnis risikoreicher Teil zu risikoarmer Teil falsch justierst, wirst du sehr wahrscheinlich in bestimmten Marktphasen mental an deine Grenzen kommen und panisch handeln (oder eben schlaflose Nächte haben, was ja auch nicht angenehm ist). In diesem Fall ist es dann auch völlig egal welche Produkte du im Depot hast und steuerliche Vor- und Nachteile interessieren dich dann auch nicht mehr.

Ich habe diesen Fonds seit 1998 und ich denke die Durchhaltezeit spricht für sich und natürlich kann ich mich von 5k Verlust nicht frei machen - das ärgert sicherlich jeden, aber ich habe auch bei 12k Verlust nicht schlecht geschlafen. 

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass nicht jeder im Kopf seine Verluste und Gewinne hat und es hat mich zwar beeinflusst, aber erstens nicht abgeschreckt und zweitens bin ich ja drin geblieben und habe den Verlust deutlich reduziert 

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Sapine

Verluste von Aktien, die vor 2009 gekauft wurden kann man mit nichts verrechnen. 

 

Bei Fonds kommt es darauf an, ob ab 2018 Verluste gemacht wurden. Die davor sind Deine Privatsache und nicht verrechenbar. 

 

https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/investmentsteuerreformgesetz/

 

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Madame_Q
· bearbeitet von Madame_Q
vor 40 Minuten von Norden:

Ich habe diesen Fonds seit 1998 und ich denke die Durchhaltezeit spricht für sich und natürlich kann ich mich von 5k Verlust nicht frei machen - das ärgert sicherlich jeden, aber ich habe auch bei 12k Verlust nicht schlecht geschlafen. 

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass nicht jeder im Kopf seine Verluste und Gewinne hat und es hat mich zwar beeinflusst, aber erstens nicht abgeschreckt und zweitens bin ich ja drin geblieben und habe den Verlust deutlich reduziert 

Dann ist ja alles gut :thumbsup:.

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west263
vor einer Stunde von Norden:

aber es ist die bittere Realität meiner Jugend: 14.849,81€ eingesetzt am Ende standen da noch 2.881,33€ Kapital im Unisector Multimedia - der wurde dann getauscht in den GlobalIIA und der steht heute bei 7.290€ 

ok, jetzt habe ich es verstanden. 

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Gast231208
· bearbeitet von pillendreher
vor 55 Minuten von Norden:

Ich habe diesen Fonds seit 1998 und ich denke die Durchhaltezeit spricht für sich und natürlich kann ich mich von 5k Verlust nicht frei machen - das ärgert sicherlich jeden, aber ich habe auch bei 12k Verlust nicht schlecht geschlafen. 

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass nicht jeder im Kopf seine Verluste und Gewinne hat und es hat mich zwar beeinflusst, aber erstens nicht abgeschreckt und zweitens bin ich ja drin geblieben und habe den Verlust deutlich reduziert 

Natürlich geht es jedem so, weil wir alle Menschen sind, aber zu den Fakten:

1. Du hast eine eigene Immobilie.

2. Du hast ca. 300tausend Euro liquides Vermögen.

 2.1. 100k sollen sicher angelegt werden

 2.2.  200k sollen riskant in Aktien investiert werden

  2.2.1. 24k davon sind Einzelaktien

  2.2.2. Ein Teil (wieviel?) sind vorhandene ETFs

  2.2.3. Der Rest wandert zukünftig in den Vanguard All World

3. Deine Sparrate pro Jahr ist zwischen 15 und 20tausend Euro

 

Fragen:

Wie bedeutsam sind die 24k Einzelaktien in deinem Depot?

Wie bedeutsam sind 7000€ zu verrechnender Verlust für dich?

Wieviel kann der 200k Aktienanteil deines Depots abschmieren?

 

Natürlich ärgere ich mich auch, wenn ich einen 50€-Schein verliere.

Natürlich ärgere ich mich auch, wenn ich einen Computer kaufe und eine Woche später gibt es den selben 200€ günstiger

Natürlich ärgere ich mich auch, wenn ich 5jähriges Festgeld vor ein paar Monaten für 1% abgeschlossen habe und jetzt gibt es 3% dafür.

 

Aber dann schalte ich mein Hirn und weiß, dass das alles vernachlässigbar ist zu der Frage an dich oben:

Wieviel kann der 70% = 200tausend Euro  Aktienanteil deines Depots abschmieren? Und was dann? ;)

 

Alles Gute - du machst das schon

 

 

 

 

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Norden

@pillendreher: auf den Punkt gebracht würde ich sagen :respect:

 

ETFs sind derzeit 51k

 

Wie bedeutsam sind die 24k Einzelaktien in deinem Depot?

die haben heute einen Anteil von rd 1/4, was derzeit einen zu hohen Anteil einnimmt.  Ich clustere aber die Anlagen immer und gebe dem Ganzen einen Risikoanteil. D.h. für die Aktien 90% davon sind für mich riskobehaftet, beim ETF sind es 50% 

 

Wie bedeutsam sind 7000€ zu verrechnender Verlust für dich?

Wenn ich die Verluste steuerlich nutzen kann, dann haben sie einen Wert von rd 35%. Der Rest ist im Kopf schon lange abgeschrieben.

 

Wieviel kann der 200k Aktienanteil deines Depots abschmieren?

Ich gehe davon aus, dass ETFs nie auf Null sinken werden und gehe somit von maximal 50% Verlust aus. Daher ist meine antizipierte Verlustquote bei 100k. 

Wobei ich merke, dass dann die Aktien mit 90% gar nicht mehr ins System passen bzw. muss ich meinen Anteil von risikoarmen Investments erhöhen. 

 

 

Ich merke es ist echt gut nochmal hinterfragt zu werden, denn eigentlich habe ich ja eine klare Linie - verlasse die nur anscheinend zu oft. Ich muss mich mehr an meine roten Linien halten und wenn ich was risikoreicheres wie Aktien im Portfolio habe, dann mehr risikoarme Investments machen, auch wenn die Rendite dann nicht so gut ist. 

 

Ich habe Hausaufgaben zu machen - würde mich dann aber gerne nochmal austauschen :-)

 

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geldvermehrer
vor 10 Stunden von stagflation:

 

Ein Punkt fehlt - und zwar der Wichtigste:

 

"Souverän investieren mit Indexfonds & ETFs" von Dr. Gerd Kommer lesen.

Das ist in der Tat vermutlich der beste Rat, den man geben kann:thumbsup:

Der 2. Beste, nachdem man das Buch evtl. mehrmals gelesen hat, eine einfache und kostengünstige Kombi aus All World und TG (oder Staatsanleihen höchster Bonität in der Heimatwährung...) je nach persönlicher Risikobereitschaft.

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salmei
vor 13 Stunden von geldvermehrer:

Das ist in der Tat vermutlich der beste Rat, den man geben kann:thumbsup:

Der 2. Beste, nachdem man das Buch evtl. mehrmals gelesen hat, eine einfache und kostengünstige Kombi aus All World und TG (oder Staatsanleihen höchster Bonität in der Heimatwährung...) je nach persönlicher Risikobereitschaft.

na da könnte man sich das Lesen ja sparen :)

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Madame_Q
· bearbeitet von Madame_Q
vor 27 Minuten von salmei:

na da könnte man sich das Lesen ja sparen :)

Leider nein, denn es reicht oftmals nicht aus, es nur einfach zu machen, um es dauerhaft durchzuhalten (da wuseln zu viele Sirenen um einen herum). Man muss verstehen, warum das Einfachste und Unkomplizierteste in vielen Fällen die beste Wahl für einen ist.

Daher würde ich den Faktorteil im besagten Buch aber z.B. Anfängern nicht empfehlen bzw. es gibt auch andere gute Bücher, die den Kern sehr gut verständlich aufbereiten und vermitteln, ohne sich zu sehr auf konkrete Produkte zu konzentrieren.

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Norden
· bearbeitet von Norden

Liebe Community, 

 

ich melde mich mal wie "angedroht" zurück. Das Kommer-Buch habe ich gelesen und mir viele Gedanken gemacht. Dabei auch über die ein oder andere Empfehlung hier nachgedacht. 

Dabei habe ich auch gemerkt, welche Fehler ich bisher gemacht habe und daher würde ich gerne meine weiteren Gedanken wieder mit euch diskutieren. 

 

Zunächst möchte ich meinen risikobehafteten Anteil darstellen. 

 

Bisherige ETF-Struktur: 

Meine ursprüngliche Idee war mal ein einfaches 70/30 Portfolio. Da der US Anteil im MSCI World recht hoch ist, habe ich noch mit einem EURO Stoxx 600 gegengesteuert. Vielfach hatte ich (nicht bei Kommer) gelesen, dass Rohstoffe oder Immobilien als Beimischung gut wären. Das ich dabei recht viel falsch gemacht habe - hatten wir schon ;-)

 

Das Weltportfolio von Kommer habe ich mir angesehen und mit meinem Portfolio abgeglichen.

Die Variante 3 sagt mir dabei am meisten zu. Auch Variante 4 leuchtet mit ein, aber ich finde den Multifactor mir einem TER von 0,5% recht hoch und ich habe auch hier im Forum deutlich kritische Beiträge gelesen, die mir einleuchten. 

 

Grundsätzlich finde ich die von Ihm dargestellte Variante mit small cap, Momentum, Quality und Value und EM sehr einleuchtend. Um das aber 1:1 umzusetzen müsste ich alles umschichten. 

Daher habe ich mir über Morningstar X-Ray angesehen, wie meine Verteilung aussehen würde, wenn ich den MSCI World und den EURO Stoxx 600 behalte und die anderen 4 ergänze. Dem EMI würde ich eh behalten. 

 

Die Verteilung sähe dann wie folgt aus:

 

image.png.6a0a39631539c3e29273ced58c770e67.png

 

Kommer schreibt aber, dass man unter 14% an die Faktoren gar nicht ran sollte. Daher frage ich mich, ob diese Idee überhaupt sinnvoll ist. 

Daher dachte ich, dass ich über den Zeitverlauf  erstmal nur die 4 grünen bespare, bis ich meine Zielstruktur erreicht habe. 

image.png.d06f3b16f15d36cecb585d65f035e883.png

 

Den Uni Global Fonds lasse ich doch noch drin, da er dem MSCI World doch sehr nahe kommt. 

Über den EURO Stoxx hätte ich immer die Möglichkeit einen zu starken US Einfluss zu regulieren. 

 

Die damit verbundene Struktur lehnt sich dann der Marktkapitalisierung an, so dass ich hoffe ein Klumpenrisiko damit vermieden zu haben.

Leider habe ich dann aber einen hohen Anteil an Überschneidungen bei Einzelwerten dabei (Apple 1,26%, Mircosoft 1,18; und noch nen Teil um die 1% Exxon, Eli Lilly, Merck etc.).

Weiterhin möchte ich ein günstiges Portfolio zusammenstellen und da ist der TER bei den Small Caps doch recht teuer ...

 

Eine andere Alternative wäre natürlich, dass ich die blaue Werte alle verkaufe und vollständig in die grünen umschichte. 

 

Übrigens meine Anteil am Gesamtportfolio liegt jetzt bei 60% für die risikobehaftete Anlage :-)

 

Über Anregungen / Hinweise und Kritik zu meinem Ansatz würde ich mich wieder sehr freuen. 

 

Es grüße

Der Norden 

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Sapine

Meinst du mit 70/30 Aufteilung 70 % risikobehafteter Teil und 30 % risikoarm oder was genau ist gemeint? 

 

Auch mit Überschneidung bei den Einzelwerten kommst du nicht auf Positionsgrößen wie du sie hättest, wenn du ausschließlich in den MSCI World investieren würdest. Du hast die jeweiligen Werte nicht im Gewicht erhöht sondern im wesentlichen auf mehrere Körbchen verteilt. Grundsätzlich ist so eine Aufteilung für mich ok und sieht bedeutend besser aus als die Ausgangslage. Deine Tendenz zur komplexen Depotstruktur ist aber auch hier erkennbar. Man könnte ein ähnliches Ergebnis zweifellos auch einfacher erreichen. 

 

Bei Lyxor werden gerade eine Reihe von ETFs mit neuen von Amundi verschmolzen. Danach sind die meisten Fonds ESG orientiert. Mach dich da noch schlau bevor du konkret investierst. Es gibt einen eigenen Faden zu der Problematik hier im Forum. 

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Norden
· bearbeitet von Norden
vor 41 Minuten von Sapine:

Meinst du mit 70/30 Aufteilung 70 % risikobehafteter Teil und 30 % risikoarm oder was genau ist gemeint? 

 

Auch mit Überschneidung bei den Einzelwerten kommst du nicht auf Positionsgrößen wie du sie hättest, wenn du ausschließlich in den MSCI World investieren würdest. Du hast die jeweiligen Werte nicht im Gewicht erhöht sondern im wesentlichen auf mehrere Körbchen verteilt. Grundsätzlich ist so eine Aufteilung für mich ok und sieht bedeutend besser aus als die Ausgangslage. Deine Tendenz zur komplexen Depotstruktur ist aber auch hier erkennbar. Man könnte ein ähnliches Ergebnis zweifellos auch einfacher erreichen. 

 

Bei Lyxor werden gerade eine Reihe von ETFs mit neuen von Amundi verschmolzen. Danach sind die meisten Fonds ESG orientiert. Mach dich da noch schlau bevor du konkret investierst. Es gibt einen eigenen Faden zu der Problematik hier im Forum. 

 

Danke mal wieder für diene Antwort !

Die 70/30 Ausgangsidee war mal meine ursprüngliche Herangehensweise ein Portfolio aufzubauen. 70% MSCI und 30% EMI , da war mir damals zu viel US drin und daher noch den Stoxx 600. Wollte nur erklären, warum ich die überhaupt im bisherigen Portfolio habe. 

 

Meine grundsätzliche Ausrichtung ist 60% risikobehaftet und 40% risikoarm. 

Eine einfachere Struktur würde ich begrüßen, daher wäre ich dankbar, wenn du mir hier einen Tipp geben könntest. 

Den Faden werde ich mir ansehen, denn dann kann es eh sinnvoll sein sich von den Lyxor ETFs zu trennen und dann kann ich ja quasi von Null starten

update: auf die Schnelle habe ich weder meine alten ETFs noch die neu ausgewählten gefunden. Grds. müsste ich doch eine Benachrichtigung in meinem Depot bekommen und ESG würde im Namen auftauchen oder ? Das würde jetzt nämlich nicht zu meiner Strategie passen, wenn das jetzt mit ESG vermischt wird. Bin gerade etwas erschrocken sorry

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Theobuy
vor 2 Stunden von Norden:

Weiterhin möchte ich ein günstiges Portfolio zusammenstellen und da ist der TER bei den Small Caps doch recht teuer ...

Ich würde auch kostenmäßig das Portfolio insgesamt betrachten, also z.B. bei den Small Caps 17% der TER für die Berechnung der Gesamtkostenquote nehmen und dann schauen, ob es dir wert ist. Und wernn du es noch genauer machen willst, vergleichst du Varianten deines Portfolios in Bezug auf die Kosten.

 

In meinem Fall war die Gesamtkostenquote einer der Gründe, warum ich dre ETFs anstelle von einem genommen habe. Allerdings erwarte ich davon keine Wunder, aber auch kleine Beträge haben langfristige Effekte.

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Norden
vor 42 Minuten von Theobuy:

Ich würde auch kostenmäßig das Portfolio insgesamt betrachten, also z.B. bei den Small Caps 17% der TER für die Berechnung der Gesamtkostenquote nehmen und dann schauen, ob es dir wert ist. Und wernn du es noch genauer machen willst, vergleichst du Varianten deines Portfolios in Bezug auf die Kosten.

 

In meinem Fall war die Gesamtkostenquote einer der Gründe, warum ich dre ETFs anstelle von einem genommen habe. Allerdings erwarte ich davon keine Wunder, aber auch kleine Beträge haben langfristige Effekte.

 

Ich danke dir. Ich habe bei den Small Caps nun auch die Sorge, dass man hier ESG reingemischt bekommt, was man eigentlich nicht möchte. Vom Grundsatz her hätte ich Small Caps aber gerne im Portfolio, dann aber auch gerne zu einem anderen Kostensatz ... das Eine will man, das andere muss man sicherlich :unsure:

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Norden

Ich habe die letzten Tage mal wieder sehr viel gelesen, mir Musterdepots von anderen Usern angesehen im Kommer geblättert usw.  Irgendwann wird man ja etwas ramdösig bei dem ganzen Information-Overload. 

 

Entscheidungen muss ich selbst treffen. Aber diese treffe ich gerne auf einer vollständigen Datenlage. Da fängt es bei mir aber an. Mein derzeitiges und Wunschportfolio habe ich bei Morningstar mal zusammengestellt. 

Die Auswertungen geben mir zwar ein Gefühl, in welchen Regionen ich investiert bin - leider wir da EM immer vermischt. Dann fehlt mir auch eine Übersicht über welche Faktoren da schon immer eingemischt sind. 

Ich habe es dann mit dem Tool Performance Portfolio versucht, aber da habe ich die Regionen leider noch gar nicht hinbekommen. 

 

Zwischenfazit: Ich möchte gerne besser verstehen, worin ich inverstiere bzw habe, um mir dann meine eigene Idee noch besser zusammenstellen zu können. Habt ihr da eine Webseite oder ein Tool mit dem ihr das messt oder stellt ihr euch für jeden Baustein das anhand eines eigenen ETFs maßgeschneidert zusammen?

 

@Sapine: Ich habe gelesen, dass du den Arero bevorzugst. Bei meinen Kindern habe ich 50% in den iShares MSCI ACWI investiert und 30% in eine Festgeldleiter. Jetzt überlege ich, ob der Arero eine gute Ergänzung wäre, da nicht nur Aktien hat oder lieber alles in den iShares, damit es einfach bleibt ? 

 

Danke und sorry für die vielen Fragen. Aber die Antworten helfen beim Nachdenken 

 

 

 

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Sapine

Ich selbst habe den Arero nicht in meinem Depot aber ich kann mir Konstellationen vorstellen wo er Sinn macht. Unsere Arero Liebhaberin ist Madame_Q oder Mad_Q wie sie neuerdings heißt. 

 

Wo geht denn beim Kinderdepot aktuell der Rest hin? 

50 % MSCI ACWI und 30 % Festgeld und 20 %?

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Madame_Q
vor 25 Minuten von Norden:

Bei meinen Kindern habe ich 50% in den iShares MSCI ACWI investiert und 30% in eine Festgeldleiter. Jetzt überlege ich, ob der Arero eine gute Ergänzung wäre, da nicht nur Aktien hat oder lieber alles in den iShares, damit es einfach bleibt ? 

Selbst als gestempelte Arero-Liebhaberin rate ich Dir, es so zu lassen, wie es ist. Warum? - Weil ich kein Fan von Beimischungen bin und erst recht nicht beim Arero "als Beimischung". Entweder, man nimmt nur den Arero so wie er ist (als riskanten Depotteil), versteht, wie er funktioniert und vertraut zu 100% auf diesen Aufbau/Kernstrategie oder man bleibt wie in deinem Fall bei einer nicht weniger guten KISS-Lösung aus Welt-ETF und Bankeinlagen, die wirklich (fast) jeder vollumfänglich versteht.

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Norden
vor 13 Minuten von Sapine:

Ich selbst habe den Arero nicht in meinem Depot aber ich kann mir Konstellationen vorstellen wo er Sinn macht. Unsere Arero Liebhaberin ist Madame_Q oder Mad_Q wie sie neuerdings heißt. 

 

Wo geht denn beim Kinderdepot aktuell der Rest hin? 

50 % MSCI ACWI und 30 % Festgeld und 20 %?

Entschuldige die Verwechselung - da ist beim ganzen Lesen sehr viel durcheinander gegangen. Die restlichen 20% sind derzeit auf dem TG geparkt, weil ich mir nicht sicher war - aber ich denke nach der Andwort von Mad_Q gehen die auch in den ACWI. 

vor 2 Minuten von Mad_Q:

Selbst als gestempelte Arero-Liebhaberin rate ich Dir, es so zu lassen, wie es ist. Warum? - Weil ich kein Fan von Beimischungen bin und erst recht nicht beim Arero "als Beimischung". Entweder, man nimmt nur den Arero so wie er ist (als riskanten Depotteil), versteht, wie er funktioniert und vertraut zu 100% auf diesen Aufbau/Kernstrategie oder man bleibt wie in deinem Fall bei einer nicht weniger guten KISS-Lösung aus Welt-ETF und Bankeinlagen, die wirklich (fast) jeder vollumfänglich versteht.

Besten Dank für die Einschätzung - dem Rat werde ich folgen und meine Idee ist ja auch, dass man ab dem 14. Lebensjahr die Kinder mit einbindet. Dann kann man immer noch sehen, ob und wenn welche Ideen die Kleinen haben. Bis dahin ist m.E. 70% ACWI und 30% Festgeldleiter am einfachsten. 

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Madame_Q
vor 5 Minuten von Norden:

Die restlichen 20% sind derzeit auf dem TG geparkt, weil ich mir nicht sicher war - aber ich denke nach der Andwort von Mad_Q gehen die auch in den ACWI. 

Ähhh....bitte nicht wegen mir zu viel Risiko gehen. Nicht, dass wir uns missverstehen.:wacko:

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Norden
vor 4 Minuten von Mad_Q:

Ähhh....bitte nicht wegen mir zu viel Risiko gehen. Nicht, dass wir uns missverstehen.:wacko:

oh nein. Meine Risikoallokation war sowieso bei 70 % für den Aktienanteil. 50% sind schon investiert und weitere 20% folgen jetzt. Da war nur die Frage, ob in ACWI oder Arero. :D

Ich denke jeder ist auch selbst dafür verantwortlich den Teil zwischen den Ohren anzustrengen und nicht irgendwelche fremden Meinungen zu adaptieren. Daher hole ich mir von euch nur Ratschläge, die ich in meine Entscheidungen einfließen lasse. 

Im Leben bin ich aber immer gut gefahren um Rat zu fragen und daher Dankeschön 

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Madame_Q
Gerade eben von Norden:

oh nein. Meine Risikoallokation war sowieso bei 70 % für den Aktienanteil. 50% sind schon investiert und weitere 20% folgen jetzt. Da war nur die Frage, ob in ACWI oder Arero. :D

Dann ist gut :).

 

Gerade eben von Norden:

Ich denke jeder ist auch selbst dafür verantwortlich den Teil zwischen den Ohren anzustrengen und nicht irgendwelche fremden Meinungen zu adaptieren. Daher hole ich mir von euch nur Ratschläge, die ich in meine Entscheidungen einfließen lasse. 

Gut, dass du das verstehst (ist nicht selten anders hier).

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