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reko

Kernenergie

Empfohlene Beiträge

No.Skill
vor 22 Minuten von Lazaros:

Ich stelle es mal hier rein und verkneife mir einen Kommentar

 

"Von der Leyen: Abkehr von Atomkraft war strategischer Fehler"

https://www.dw.com/de/atomkraft-kernenergie-europa-eu-kommission-von-der-leyen-friedrich-merz-macron/a-76293452

 

Kannst ruhig hier reinschreiben zum Thema, wir unterhalten uns da gerne zu.

 

Mir kommen die 200 Millionen sehr wenig vor, sollten es nicht 20 Milliarden oder so sein?

Für 200 Millionen bekommt man doch nichts, oder?

 

vor einer Stunde von oktavian:

Ich empfehle auch die militärische Seite zu sehen. Wir brauchen Ingenieure usw. Zivile Kernenergie kann da Synergieeffekte bringen. Ohne AkW auf Flugzeugträger und U-Boot, können wir uns nicht verteidigen. Die Franzosen verstehen das besser und zahlen zum Glück für uns mit auf die Sicherheit in Europa ein. Daher können wir theoretisch verzichten.

Habe ich auch schon alles angeführt, auch zu den USA.

Nur nebenbei: Deutschland darf weder AKW‑Flugzeugträger noch AKW‑U‑Boote bauen/besitzen, insofern.

Aber ja, die Franzosen/Engländer/USA sind die dummen Atommächte, die uns schützen sollen, beteiligen wollen wir uns wiederum nicht.

Da ist schon was dran.

 

Grüße No.Skill

 

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Holgerli
vor 1 Stunde von No.Skill:

Mir kommen die 200 Millionen sehr wenig vor, sollten es nicht 20 Milliarden oder so sein?

Für 200 Millionen bekommt man doch nichts, oder?

Genau das wundert mich auch. Aber sowohl n-tv, also auch Tagesschau als auch DW sprechen alle drei von 200 Mio.

Was kann man mit den 200 Mio machen? Ich sag' mal ein paar schwarze Aktenkoffer voll aber wirklich SMRs voranbringen eher nicht.

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No.Skill

Komisch der schlinger Kurs wieder.

Frankreich will wohl 5 bis 8 AKW bauen kam im Radio hier bei br24.

 

Grüße No.Skill 

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reko
· bearbeitet von reko

Viel wichtiger als Geld ist es den Genehmigungsaufwand zu reduzieren.

"Um die Entwicklung der Mini-Atomkraftwerke voranzutreiben, sollten Vorschriften über die Grenzen hinweg angeglichen werden, sagte die EU-Kommissionschefin."

Das spart enorm Kosten und Zeit. USA und GB erkennen Prüfungen gegenseitig an. 

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Holgerli
vor einer Stunde von No.Skill:

Komisch der schlinger Kurs wieder.

Frankreich will wohl 5 bis 8 AKW bauen kam im Radio hier bei br24.

Das reicht aber Vorne und Hinten nicht. Frankreich müsste eher 25 bis 30 AKW zeitnah bauen im im Ganzen 40 AKWs um die alternde Flotte an Bröckel-AKWs abzulösen.

Rechnet man in den Kosten von Flamanville 3 (EDF sagt ca. 13 Mrd, der franz. Rechnungshof sagt über 23 Mrd, inkl. Finanzierungskosten, dann würden selbst die 8 AKW irgendwas zw. 100 und 185 Mrd Euro kosten. 

Rechnet man mit den 25 bis 30 AKW die wirklich nötig sind, sind es eher zwischen 325 bzw. 400 Mrd. und 575 bis 700 Mrd. Euro. Dazu nochmal 130 Mrd. bis 230 Mrd. für die weiteren 10 AKWs die benötigt werden, um die bestehende Bröckel-Flotte auszutauschen.

Frankreich steht kurz vorm Staatsbankrott. 

 

Wie irrsinnig das ganze ist: Selbst die schöngerechneten 13 Mrd Baukosten von EDF entsprechen einem kW-Preis von über 8.000 Euro. Bei den realistischen 23 Mrd des Rechnungshofes bist Du bei über 14.000 Euro.

Frag' mal ein Solarteur was es kostet Dir das Hausdach Deines EFH mit Photovoltaik voll zu machen. Alles über 1.200 Euro je kW ist Grenzwertig. Alles über 900 Euro auf einer Fabrikhalle ist teuer. Und alles über 700 Euro bei einer Freifläche ist erklärungsbedüftig.

Und jetzt überlege Dir wieviel PV und Speicher Du für 8.000 bis 14.000 Euro errichten könntest und dann auch keinen Ärger mit Atommüll hast. 

 

Naja, und die SMRs. Ich verweise auf den unfreiwilig ehrlich Artikel von reko wo die ungeschönte Preise genannt werden:

 

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No.Skill
vor 5 Stunden von Holgerli:

Frankreich steht kurz vorm Staatsbankrott

Echt sind gerade alle so pro EU was Aktien und ETF betrifft Stichwort Klumpen USA und umschichten^^
 

Der Radio Beitrag war ganz interessant Frau Anna Veronika Wendland und Frau Claudia Kemfert konnten da ihre pro und kontra Argumente vorbringen. Hatte mir dann schon eine reine Frauen Talkshow mit den beiden und Frau von der Leyen vorgestellt :D

 

Ich guck mal eventuell finde ich die Beiträge noch.

 

Grüße No.Skill 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 8 Stunden von Holgerli:

Frag' mal ein Solarteur was es kostet Dir das Hausdach Deines EFH mit Photovoltaik voll zu machen. Alles über 1.200 Euro je kW ist Grenzwertig

* kürzere Lebensdauer

* Backupkosten

* erhöhter Stromleitungsbedarf

* Speicherbedarf

 

Die Kosten steigen mit zunehmenden EE-Ausbau. Es gibt ein Optinum für den Solar- und Windstromanteil. Frankreich wird nicht über dieses Optimum ausbauen.

Auch Frankreich wird die 40 Jahre initiale Genehmigung für Kernkraftwerke verlängern. Frankreich verlängert idR jeweils um 10 Jahre. Eine Laufzeir von 60 bis 80 Jahre  ist aktuelle Absicht. Mit 80 Jahren Betriebsdauer halbieren sich die Kosten und der Neubaubedarf. Solar und Windanlagen sind nach 20 Jahren Sondermüll.

Da sowohl Kernkraft als auch Solar- und Windenergie initial in sehr kurzer Zeit aufgebaut wurde, kommt der Erneuerungsbedarf in Wellen. 

Frankreich hat eine deutlich geringere Abhängigkeit von fossiler Energie und Energieimporten als Deutschland - wegen Kernenergie. Die Auswirkungen sieht man gerade wieder mit dem Gaspreis. 

 

2026/03/06 Extending the lifespan of nuclear power plants: strategic and economic challenges

Zitat

Heard by the National Assembly in January 2023, Cédric Lewandowski, EDF's executive director in charge of nuclear and thermal power plants, lifted the taboo by talking about extending the life of the French nuclear fleet up to 80 years, like some American reactors.

 

2026/02/13 Nuclear central in France's latest energy strategy

Zitat

The latest PPE sets a nuclear production target of 380-420 TWh per year between 2030 and 2035, compared with the previous 360-400 TWh range, consistent with EDF's target of 400 TWh.

..

In February 2022, President Emmanuel Macron announced that the time was right for a nuclear renaissance in France, saying the operation of all existing reactors should be extended without compromising safety and unveiling a proposed programme for six new EPR2 reactors, with an option for a further eight EPR2 reactors to follow.

 

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oktavian
vor 13 Stunden von Holgerli:

Was kann man mit den 200 Mio machen? Ich sag' mal ein paar schwarze Aktenkoffer voll aber wirklich SMRs voranbringen eher nicht.

Siehe uk, die auch mit 210 Millionen  weit gekommen sind. Die Industrie ist auch ins Risiko gegangen. https://www.gov.uk/government/news/uk-backs-new-small-nuclear-technology-with-210-million

Meiner Meinung nach ist die EU hinten dran. Sollten einfach bei Rolls-Royce bestellen und generell Versuche die UK und FR Technik zusammenzulegen - Zivil und militärisch.

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Holgerli
vor 4 Stunden von reko:

* kürzere Lebensdauer

* Backupkosten

* erhöhter Stromleitungsbedarf

* Speicherbedarf

Du wiederholst ja immer nur die die gleiche Leier, ohne Dich mit den Fakten auseinanderzusetzen bzw. ignorierst die Fakten. 

Hier nochmal die Fakten für Dich: Der Bau des franz. AKW hat zw. 13 Mrd. Euro  (EDF) und 23 Mrd. Euro (franz. Rechnungshof) gekostet. Das sind Baukosten von 8.000 bis 14.000 je kW.

Wenn Du eine PV-Anlage baust zahlst Du zwischen 700 und 1.200 Euro je kW. Damit ist ein AKW im Schnitt 10 bis 11x teurer als PV!

 

Zu Deinen "Argumenten":

  • Kürzere Lebensdauer: PV hält mindestens 20 Jahre und i.d.R. auch 30+ Jahre. AKWs (siehe z.B. die belgischen Bröckel-Reaktoren) sind nach 40 Jahren ein Sicherheitsrisiko hätten schon früher abgeschaltet werden müssen => KEIN Argument
  • Backup-Kosten: Beim Faktor 10 bis 11 preiswerter kannst Du bei PV massiv Backup zubauen (z.B. WKA, Speicher oder Biomasse) und Du bist immer noch preiswerter als beim AKW-Bau. => KEIN Argument
  • erhöhter Stromleitungsbedarf: Nein, PV ist total dezentral, mit Speicher brauchst Du halt keine zusätzlichlen Leitungen. Beim Faktor 10 bis 11 preiswerter  kannst Du allerdings noch massiv Leitungen bauen und  bist immer noch preiswerter als beim AKW-Bau. => KEIN Argument
  • Speicherbedarf: Beim Faktor 10 bis 11 preiswerter kannst Du bei PV massiv Speicher zubauen und dabei bist Du in der Lage auf Backup und Stromleitungen zu sparen, wenn beide denn nötig sind. => KEIN Argument

Weitere Argumente gegen Atomkraft:

  • Keine Korruption beim Bau
  • Keine Politiker die mit Geld um sich werfen müssen 
  • Keine ungelösten Atommülllager Probleme
  • Keine Unendlichkeitskosten für den Atommüll

Aber vielleicht sind das ja auch gleichzeitig das größte Argument pro Atomkraft. Zumindest aus Sicht der Planer, Bauer und Betreiber: EEs sind so effizient in Planung, Bau und Bewirtschaftung, dass man sich nicht so einfach die Taschen auf Steuerzahler- und Staatskosten voll machen kann. 

 

vor 4 Stunden von reko:

Frankreich hat eine deutlich geringere Abhängigkeit von fossiler Energie und Energieimporten als Deutschland - wegen Kernenergie. Die Auswirkungen sieht man gerade wieder mit dem Gaspreis. 

Da wären wir dann wieder bei der Politik. Frag' doch mal die Reiche warum sie jetzt unbedingt wieder Gas ausbauen will!? Ich hätte da eine Idee. Das hat nichts mit Atomkraft zu tun, dass Deutschland hier Verbesserungsbedarf hat. 

 

vor 4 Stunden von reko:

2026/02/13 Nuclear central in France's latest energy strategy

Zitat

The latest PPE sets a nuclear production target of 380-420 TWh per year between 2030 and 2035, compared with the previous 360-400 TWh range, consistent with EDF's target of 400 TWh.

Und was heisst das? Selbst Frankreich rechnet nicht damit das in den nächsten Jahren wirklich neue AKWs in den Bestand kommen. Mann will also nur versuchen irgendwie die Produktion zu halten. Nichts Neubau und nichts neuer Netzanschluss. Was ja auch logisch ist: Der Bau von Flamanville 3 hat 17 Jahre gedauert. In 4 bis 5 Jahren (also bis 2030 bzw. 2035) wird kein neues AKW ans Netz gehen. Vielleicht wird diese rechnerische Steigerung aber auch schon dadurch erreicht, dass Flamanville 3 endlich mal in den kommerziellen Betrieb geht, weil offiziell ist Flamanville 3 immer noch im Probebetrieb.

 

vor 4 Stunden von reko:

2026/03/06 Extending the lifespan of nuclear power plants: strategic and economic challenges

Zitat

Heard by the National Assembly in January 2023, Cédric Lewandowski, EDF's executive director in charge of nuclear and thermal power plants, lifted the taboo by talking about extending the life of the French nuclear fleet up to 80 years, like some American reactors.

Ja, was soll er denn auch anderes machen: Selbst Frankreich, wo die Politik offiziell Atomkraft will schafft es nicht mehr sichere AKWs zu bauen. 

Das was frankreich jetzt tun kann ist massiv EES auszubauen (was sie auch tun) um Stück für Stück die schlimmsten Bröckel-Reaktoren vom Netz nehmen zu können. Mit Fessenheim 1 & 2 in 2020 und Cattenom 1 in 2027 wurde bzw. wird das genau getan: AKWs werden außer Betrieb gesetzt ohne Ersatz-Kapazität zu haben. 

Bei Fessenheim hatte Deutschland Glück, dass nichts passiert ist. Bei Cattenom müssen wir Belgien und Luxemburg (und Deutschland und den Niederlanden) die Daumen drücken, dass der Wind günstig steht.

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oktavian
vor 26 Minuten von Holgerli:

Weitere Argumente gegen Atomkraft:

  • Keine Korruption beim Bau
  • Keine Politiker die mit Geld um sich werfen müssen 
  • Keine ungelösten Atommülllager Probleme
  • Keine Unendlichkeitskosten für den Atommüll

Seit wann gibt es bei Windkraft und Solar keine Korruption? Gemeinden bekommen bei Windenergie nun Akzeptanzabgabe. Die Gemeinden werden vom Bund finanziell derzeit stranguliert. Daher ist der Anreiz groß mehr zu genehmigen (als legal möglich), um das Haushaltsloch zu schließen. 

 

  Bei PV Problemen geht es eher um Betrug (z.B.) und supply chain (wo wird gekauft/  wie viel Zugriff behält der Verkäufer auf Steuerung?), während die Kernenergie derzeit noch in Rechtsstaaten gekauft wird.

 

Wie viel der Wind und PV Projekte gingen denn ohne staatliches Geld = Subvention? Es geht mir da nicht um die 0% Mehrwertsteuer.

 

Wie wird das Atommüll Problem gelöst durch die Aufgabe der Kernenergie? Es ist bereits vorhanden.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 4 Stunden von Holgerli:

erhöhter Stromleitungsbedarf: Nein, PV ist total dezentral, mit Speicher brauchst Du halt keine zusätzlichlen Leitungen.

Leider nützt das nichts. Die Erfahrung zeigt, dass man bei wenig Sonne (nachts, schlechtes Wetter, Winter) Strom über weite Strecken transportieren muss. Da nutzt es auch nichts, dass zu anderen Zeiten bei Eigenverbrauch überhaupt kein Netz benötigt wird. Man muss es trotzdem bereit halten.

Auch wenn Solar- und Windstrom theoretisch dezentral sein könnte, In der Realität ist die Verteilung dieser Erzeugungskapazitäten regional sehr unterschiedlich. Solarstrom ist im Süden, Windstrom an der Küste effizienter zu erzeugen. Die HGÜ-Leitungen werden aus guten Gründen geplant.

Frankreich muss sehr viel weniger als Deutschland für Stromnetze ausgeben.

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Holgerli
vor 31 Minuten von reko:

Frankreich muss sehr viel weniger für Stromnetze ausgeben.

Dafür aber viel mehr in die Aufrechterhaltung maroder Brökel-AKW und den Neubau neuer Ersatz-AKW stecken.

Ersteres wird zwangsläufig gemacht. Zweiteres nicht. Stattdessen wird massiv in den Ausbau von EEs investiert.

Schlicht weil Atomkraft tot ist. Auch in Frankreich. Und die Politik weiss es, handelt auch entsprechend, während sie aber ein komplett anderes Märchen erzählt. 

Vor 10 Jahren oder so wurde in Deutschland spekuliert, welches Kohlekraft das letzte Kohlekraftwerk sein würde, was je in Deutschland gebaut wird. 

Mit jedem Tag steigen in Frankreich die Chancen, dass Flamanville 3 das letzte AKW ist, was Chancen hat in den kommerziellen Betrieb zu gehen. 

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No.Skill
vor 9 Minuten von reko:

Frankreich ist uns weit voraus

Wie das denn?

Wir machen doch überhaupt nicht mit.

 

Kann mir auch nicht vorstellen wie eine Partei unter diesen Demokratischen Bedingungen mit Föderalismus der Länder  eine pro AKW Kampagne startet.

Bei der nächsten Wahl sind die weg.

Siehe Grüne in Baden-Württemberg, stell dir vor Chem Özdemir hätte gesagt: AKWs sind eine gute Idee um co2 zu sparen etc. Da ist die 5 % Hürde plötzlich real.

Die deutsche Bevölkerung will keine Atomkraftwerke und auch keine Atomwaffen.

Billige Energie natürlich schon ;)

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Holgerli
vor 2 Minuten von reko:

Frankreich ist uns weit voraus und hat keinen Grund zur Eile.

Ja, aber nur, wenn man die Geschichte glaubt, dass man 40+ Jahre alte AKWs auch noch 50, 60 oder gar 80 Jahre lang betreiben kann. 

Schaut man sich die Realität der stillgelegten AKWs in Frankreich an, dann haben es die beiden Fessenheims gerade mal auf 43 Jahre geschafft. 

Und von den noch aktiv im Betrieb befindlichen AKWs muss jedes beweisen ob die überhaupt 50 Jahre durchhalten. 

 

vor einer Stunde von No.Skill:

Billige Energie natürlich schon ;)

Deswegen wird ja wie wild EEs ausgebaut auch wenn das die Fossil-Lobby gerade mit der Reiche verhindern möchte. 

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reko
· bearbeitet von reko

Fessenheim, das älteste Kernkraftwerk Frankreichs, ist das einzige französische Kernkraftwerk das bisher keine Laufzeitverlängerung erhielt und abgeschalten wurde. Insbesondere auch wegen Drucks von Deutschland.

Auch wenn einzelne Reaktoren keine Verlängerung erhalten, der weit überwiegende Teil wird sie erhalten. Bisher haben bereits 52 von 56 Kernkraftwerken eine Laufzeitverlängerung erhalten. Für 4 Reaktoren steht die Entscheidung noch aus.

 

2026/03/11 Überlastung und Abregelung. Bayern kann große Mengen Ökostrom nicht in Netze einspeisen .. Die Verbraucher zahlen trotzdem.

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Holgerli
vor 12 Minuten von reko:

Hier möchte ich wieder den besagten WPF-User zitieren (ich glaube, das Zitat wird zeitlos):

Am 4.3.2026 um 11:57 von reko:

Die Verantwortungslosigkeit liegt bei den Politikern, die ständig ihre Meinung ändern. Auch bei der Bevölkerung, die populistischen Strömungen hinterher läuft und damit die Politiker zu ihren Wende-Wenden verleitet. Egal was wir machen, alles hat Konsequenzen. Da braucht man sich hinterher nicht beschweren.

Wer sich aktiv gegen Überlandleitungen sträubt, von "Verspagelung der Landschaft" fabuliert und überdies von Atomkraftwerken in Landesverantwortung schwadroniert, der braucht sich nicht zu wundern, wenn es einerseits zu massiven Stromüberschüssen und andererseits zu Stromknappheit kommt. 

Dass hat aber weder mit Atomkraft noch mit EEs zu tun. Das ist politische Verantwortungslosigkeit. Die Quittung zahlt der Wähler.

 

 

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reko
· bearbeitet von reko

Das Problem ist nicht nur das Übertragungsnetz sondern auch das Verteilnetz. Die Stromnetze in anderen Bundesländern sind nicht viel besser. Dort gibt es lediglich weniger Solarstrom. 

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Holgerli
vor 1 Minute von reko:

Das Problem ist nicht nur das Übertragungsnetz sondern auch das Verteilnetz.

Totales Politikversagen in Bayern also. Wenn es nicht die Übertragungsnetze sind, dann ist es einzig Landespolitik. 

Statt was zu machen wird geschwafelt von Wasserstoff-Pipelines über die Alpen, Landes-AKWs.

Komisch, in den anderen Bundesländern wird deutlich weniger gejammert, sondern gemacht. Folglich hört man von deutlich weniger Problemen dort.

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reko
· bearbeitet von reko

Nein, den Netzausbau kontrolliert und genehmigt die Bundesnetzagentur. Sie bremst, damit die Netzkosten nicht zu teuer werden.

Die Netzbetreiber haben ein Interesse möglichst viel auszugeben. Sie bekommen alle Kosten erstattet.

 

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Holgerli
vor 7 Minuten von reko:

Nein, den Netzausbau kontrolliert und genehmigt die Bundesnetzagentur. Sie bremst, damit die Netzkosten nicht zu teuer werden.

Die Bundesnetzagentur sieht das anders. Könnte es sein, dass es eine deiner üblichen Behauptungen ohne Quellen ist?

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Joker_19
vor 14 Minuten von reko:

Nein, den Netzausbau kontrolliert und genehmigt die Bundesnetzagentur. Sie bremst, damit die Netzkosten nicht zu teuer werden.

 

Die Ursachen liegen woanders:

Zitat

Langer Streit um Trassenführung

Die Pläne für SuedLink existieren bereits seit mehr als zehn Jahren. Von Anfang an wurde das Projekt von deutschlandweiten Protesten begleitet - insbesondere gegen die ursprünglich vorgesehenen oberirdischen Freileitungen. In der Hoffnung auf größere gesellschaftliche Akzeptanz beschloss die Bundesregierung 2015, die lang geplanten Freileitungen aufzugeben und stattdessen auf Erdkabel zu setzen.

 

Die falsche Entscheidung, findet Michael Sterner, Professor für Erneuerbare Energien an der OTH Regensburg:

 

"Im Vergleich zur Freileitung ist ein Erdkabel technisch viel aufwendiger. Wirtschaftlich ist es ein Wahnsinn.

Nicht nur der Bau, sondern auch Wartungen und Reparaturen seien unterirdisch deutlich teurer, schwieriger und langwieriger. Zudem gäbe es trotz Erdkabel "zahlreiche Einwände und Klagen gegen diese Vorhaben, sodass wir jetzt unterm Strich zehn bis 15 Jahre später dran sind und zehn Milliarden Euro mehr zahlen."

https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/suedlink-kabel-bayern-100.html

 

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reko
· bearbeitet von reko

Man muss sich an Gesetze halten. Bürger haben das Recht zu klagen. Den notwendigen Zeitaufwand muss man einkalkulieren. Freileitungen sind billiger aber es gibt mehr Widerstand und längere Verfahren.

Berichte der Netzbetreiber sind so geschrieben wie es die Bundesnetzagentur haben will. Man beist nicht die Hand die einen füttert.

KI:

von bnetza blockierte Leitungen.jpg

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Holgerli

Ja, was steht denn da:

- "Projekt P159": Nicht nötig, lt. Bundesnetzagentur 

- "Grenznähe": andere Optimierungen waren besser

- "Abgelehnte Trassenkorridore": Gesetzliche Bestimmungen standen dagegen 

 

Also 2x hat die Bundesnetzagentur einfach ihren Job gemacht und unnötige Geldverschwendung verhindert. 1x war die Bundesnetzagentur an Gesetzte gebunden.

 

Also einerseits bemängelst Du unnötige Kosten, andererseits Du, dass die Bundesnetzagentur ihren Job richtig macht. 

Weiterhin sagst Du "Man muss sich an Gesetze halten. Bürger haben das Recht zu klagen.". Aber Du beklagst Dich, dass die Bundesnetzagentur sich an Gesetzte hält. 

 

Schlussendlich frage ich mich: Was hat das Ganze mit der Atomkraft zu tun hat...

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reko

Die Bundesnetzagentur hat die fachliche Aufsicht und Verantwortung für die Netze. Wenn die Netze nicht richtig funktionieren, dann sehe ich dort ein Defizit.

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