Holgerli 19. April vor 6 Minuten von reko: Auch Rolls Royce hat sein SMR-Know-how seit Jahrzehnen aus dem Bau von Kernreaktoren für Atom-U-Boote. Das wird in China nicht anders sein. Warum braucht es dann so Firmen wie NuScale? Und vor allem: Warum tun die sich so schwer SMRs zu bauen? Denn auch die USA haben Atom-U-Boote. Das müsste doch jetzt Finger-Schnipp-mäßig in den USA gehen. Tut es aber! Und speziell Rolls Royce: Wenn die so 'ne Expertise haben haben und es angeblich kein Problem ist Reaktoren von Atom-U-Booten zu zivilen SMRs umzumodeln: Warum haben die es nicht längst gemacht und wofür brauchen die noch 700 Mio. Euro? Am 17.4.2026 um 14:14 von reko: National Wealth Fund 2026/04/13: National Wealth Fund commits up to £599m to Rolls-Royce SMR .. Nuclear is one of the ten sectors identified by the National Wealth Fund in its recent Strategic Plan as offering the most catalytic opportunities for investment. vor 8 Minuten von reko: Das wird in China nicht anders sein. Insbesondere wenn beides jetzt am Fließband hergestellt wird. Genau, wie bei den EPR-AKWs: Der wurde ja quasi auch in "Masse" produziert. Da wurden mit jedem gebauten Reaktor die Bauzeit und die Baukosten ja auch geringer... Dass die Atomkraft-Advokaten das Massenproduktions-Argument immer noch bringen, da frage ich mich immer wen die verarschen wollen: Sich selber oder die Mitleser. Kleiner Tipp für Deine Atom-U-Boot-Vergleiche: Das ist Militärtechnik. Da kommt es nicht auf die Kosten an. Deswegen kann man das nicht mit Ziviltechnik vergleichen. Und deswegen sind und können Atomreaktoren auf Militärschiffen auch schweineteuer sein, ohne dass es wen juckt. Das ist bei ziviler Technik anders. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 19. April · bearbeitet 19. April von reko vor 14 Minuten von Holgerli: Warum braucht es dann so Firmen wie NuScale? Weil die Fluor Corporation auch vom erwartbaren SMR-Boom profitieren will. Die Fluor Corporation war am Bau vieler Kernkraftwerke beteiligt und ist Gründer und Hauptaktionär von NuScale. Durch einen Teilverkauf hat Fluor schon gewonnen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 19. April vor 9 Minuten von reko: Weil die Fluor Corporation auch vom erwartbaren SMR-Boom profitieren will. vs. vor 9 Minuten von reko: Durch einen Teilverkauf hat Fluor schon gewonnen. Finde den Fehler. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 19. April · bearbeitet 19. April von reko Das ist kein Fehler. Teilverkäufe sind nützlich beim Investieren. Fluor hat die Nuscale-Firmenanteile 15 Jahre gehalten und Nuscale an die Börse gebracht, da kann man auch mal Risikomanagement betreiben und einen Teil vom Tisch nehmen. Zumal Nuscale jetzt frisches Geld braucht. Ein zu dominanter Hauptaktionär behindert die Kursentwicklung. Fluor ist immer noch bestimmender Aktionär und hat eigentlich ein anderes Geschäftsfeld. 2026/04/17 Fluor Corp. verkauft NuScale-Aktien im Wert von 150,44 Mio. US-Dollar .. . Die Aktie von NuScale ist seitdem auf 12,65 US-Dollar gestiegen und verzeichnete in der vergangenen Woche einen Kursgewinn von 23,89 % Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 19. April vor 1 Minute von reko: Fluor hat die Nuscale-Firmenanteile 15 Jahre gehalten und Nuscale an die Börse gebracht, (...). Zumal Nuscale jetzt frisches Geld braucht. Dass heisst also, dass NuScale nach wie vor eine miese Investition ist, wenn die jetzt schon 15 Jahre an SMRs am rumwerkeln sind und nochmal frisches Geld brauchen, weil Du schreibst ja selber: vor 46 Minuten von reko: Auch Rolls Royce hat sein SMR-Know-how seit Jahrzehnen aus dem Bau von Kernreaktoren für Atom-U-Boote. Das wird in China nicht anders sein. Insbesondere wenn beides jetzt am Fließband hergestellt wird. Da fluscht es ja angeblich. Zumindest lt. Deiner Aussage. Oder könnte es sein, dass Deine Atomkraft- und SMR-Argumentation in sich nicht wirklich schlüssig ist weil Du keine konsistente Argumentationskette führen kannst, da Du nur, wenn überhaupt, Einzelargumente für Teilaspekte bringen kannst, diese Einzelargumente dann anderen Argumenten von Dir aber widersprechen!? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 19. April · bearbeitet 19. April von reko So ist das, wenn man dicke Bretter bohrt. Wie lange war Tesla defizitär? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 19. April vor 2 Minuten von reko: So ist das, wenn man dicke Bretter bohrt. Wie lange war Tesla defizitär? Also die Argumente gehen aus und wenn gar nichts mehr geht: Aber Tesla! Aber lass mich Dir ein "Argument" entgegen werfen: Aber Amazon war z.B. nach 7 Jahren profitabel. Und bohrten und bohren noch dickere Bretter! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 19. April Amazon war initial ein Einzelhändler, Tesla entwickelte ein Elektroauto, das es bereits vor 130 Jahren in Serie gab. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 19. April · bearbeitet 19. April von Holgerli Und das hat was mit Atomkraft zu tun? BTW: AKWs gibt es jetzt auch schon seit 75 Jahren. SMRs sind auch nur kleiner AKWs. Dein komischer Tesla-Vergleich macht es nicht besser. Man merkt mit jedem Konter-Versuch von Dir, dass Du keine Argumente mehr hast. Ich lasse es an dieser Stelle mal gut sein. Jedem der an Fakten interessiert ist dürfte klar sein, dass die chinesische Propaganda-Meldung bezüglich 10% Atomstrom bis 2035 nichts mit de Realität zu tun hat. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill 20. April Guten Morgen Ihr 2 Experten des Bundesumweltministeriums kritisieren die Pläne der EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen zum Einsatz kleiner, modularer Kernreaktoren. Das geht aus einem internen Papier des Ministeriums hervor, das dem SWR vorliegt. Nach den Plänen von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sollen in Zukunft Mini-AKW den europäischen Energiemix ergänzen, um Klimaziele zu erreichen und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Die "Strategie für die Entwicklung und den Einsatz von kleinen, modularen Reaktoren (Small Modular Reactors, SMR) in Europa" hatte von der Leyen im Rahmen des zweiten Nuclear Energy Summits am 10. März 2026 in Paris vorgestellt. Fachleute widersprechen Dem SWR liegt exklusiv ein internes Papier aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) vom 13. März vor, das zu den SMR-Plänen Stellung nimmt. Das Papier soll die Position der zuständigen Fachabteilung im Ministerium wiedergeben und in die weitere Abstimmung der Bundesregierung zu der Strategie und den Beratungen auf EU-Ebene einfließen. "Die Fachleute sprechen Tacheles", bewerten Insider des SPD-geführten Ministeriums den Inhalt des Papiers. Es widerspricht in zentralen Punkten den Positionen der EU-Kommission zu den angeblichen Vorteilen der kleinen, modularen Reaktoren. ... Zweifel am preiswerten Atomstrom Zu ähnlichen Ergebnissen waren auch schon andere Wissenschaftler gekommen. So hatten Experten von der Technischen Universität Berlin und dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung berechnet, dass eine Kilowattstunde Strom aus den Mini-AKW je nach Konzept 18 bis 50 Cent kosten würde. Zum Vergleich: Eine Kilowattstunde Windstrom kostete zuletzt vier bis neun Cent. Grüße No.Skill Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 20. April Jetzt komm' hier bitte nicht mit Fakten um die Ecke. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 20. April · bearbeitet 20. April von reko vor 3 Stunden von No.Skill: ein internes Papier aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) Dessen Meinung ist bekannt. Diese Behörde wurde politisch selektiv besetzt. Sie hat aber auch keine Lösung wie Versorgungssicherheit zu bezahlbaren Preisen sichergestellt werden soll. Fakten sehe ich da keine. Wie will man Kosten berechnen wenn man sich noch nicht mal auf einen bestimmten Reaktortyp festlegt und dessen Herstellungskosten nicht kennt? In dieser Behörde sind Experten der Stilllegung aber nicht des Baus von Kernkraftwerken. In anderen Ländern haben Experten berechnet, dass konkrete SMRs sinnvoll sind. Wie teuer eine kWh kommen wird hängt davon ab wie lange man diese Kraftwerke laufen läßt. Man kann nicht Solar- und Windstrom Einspeisevorrang geben und sich dann über zu hohe Kosten des Backups beschweren. Backupkraftwerke für Solar- und Windstrom sind notwendig. Den Offgrid Stromverbrauchern wird diese Diskussion aber egal sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 20. April vor einer Stunde von reko: Diese Behörde wurde politisch selektiv besetzt. Ach so: Eine deutsche Behörde ist politisch selektiv besetzt. Eine Propagandameldung der chin. KP hingegen enthält nur Fakten und nichts als Fakten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 20. April · bearbeitet 20. April von reko vor 19 Minuten von Holgerli: Ach so: Eine deutsche Behörde ist politisch selektiv besetzt. Eine Propagandameldung der chin. KP hingegen enthält nur Fakten und nichts als Fakten. Jeder arbeitet für seine Ziele. Das deutsche Umweltministerium will Kernkraftwerke abschalten, die chinesische KP will Solarzellen, Akkus und SMRs verkaufen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
krett 20. April In China mag sich Kernenergie vielleicht sogar rechnen (was meines Wissen außerhalb Chinas aber niemand so wirklich weiß), aber das kann man eben NICHT einfach so auf andere Länder übertragen, erst recht nicht westliche Länder. China ist die Ausnahme von der Regel. Die Skaleneffekte, günstige Arbeitskräfte, eine rieseige Bauindustrie, klarer politischer Rahmen uvm. spielen der Kernenergie (und anderen Dingen) in die Hände. Nachmachen kann man das aber kaum. Mit diesen Dingen gehen auch negative Dinge einher. Deutschland könnte mit viel einfacheren Mitteln viel mehr erreichen. Mehr Marktwirtschaft, langfristiger Fokus und weniger Parteipolitik würden unsere Energiepolitik um lichtjahre nach vorne verhelfen und uns dabei Milliarden und Milliarden sparen. Dänemark, Schweden, Portugal, Norwegen machen es vor. Atomkraft spielt dabei nur eine kleine Rolle. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 20. April · bearbeitet 20. April von reko vor 2 Stunden von krett: Dänemark, Schweden, Portugal, Norwegen machen es vor. Atomkraft spielt dabei nur eine kleine Rolle. In Schweden stammt 30% des Stroms aus Kernenergie. Ein früher beschlossener Atomausstieg wurde zurückgenommen und weitere Kernkraftwerke sind geplant. Dänemark ist dabei ein 40 Jahre altes Verbot der Kernenergie aufzuheben. In Norwegen wurde die gesetzlichen Vorausetzungen für Kernenergie inbesondere SMR geschaffen. Da man reichlich Wasserkraft hat besteht aber kein dringender Bedarf. Portugals Stromversorgung ist abhängig von Spanien das 20% des Stroms mit Kernkraftwerken erzeugt - trotz hervorragender Wind- und Solarstromvoraussetzungen. Beide nutzen Erdgas aus Afrika. 2025/05 Norwegens Grüne öffnen sich erstmals für Atomkraft (wie auch in Finnland) 2026/01 Dänemark erwägt nach 40-jährigem Verbot die Rückkehr zur Kernenergie Finnland mit fast 40% nuklearen Strom kann man auch als Vorbild sehen. Norwegen versucht sich ein Ökoimage zu geben, finanziert es aber durch den Verkauf von Öl und Gas. Diese geographischen Voraussetzungen haben nur wenige Länder. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 20. April · bearbeitet 20. April von Holgerli vor 35 Minuten von reko: In Schweden stammt 30% des Stroms aus Kernenergie. Ein früher beschlossener Atomausstieg wurde zurückgenommen und weitere Kernkraftwerke sind geplant. Es sind 29% und zur Wahrheit gehört auch, dass der Atomstromanteil seit 20 Jahren sinkt, nachdem er 2006 seinen Peak bei 46,3% hatte: Bezüglich Norwegen, Portugal und Dänemark: Das ändert nichts an der Tatsache, dass dort Atomkraft keine bis nur eine kleine Rolle spielt. vor 35 Minuten von reko: Finnland mit fast 40% nuklearen Strom kann man auch als Vorbild sehen. Richtig! Nämlich dass Atomkraft in Europa tot ist: Das AKW Olkiluoto 3 sollte ursprünglich 3 Mrd Euro kosten und in 4,5 Jahren fertig gebaut sein. Geworden sind es 11 Mrd und 17,5 Jahre. Und das Endresultat ist ganz einfach. Der 2. AKW-Neubau Olkiluoto 4 wurde wegen des Desasters mit dem Bau von Olkiluoto 3 direkt 2015 abgesagt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 20. April · bearbeitet 20. April von reko Wie hoch der nukleare Stromanteil ist, ist nicht wichtig. Die Frage ist wie viel Backup können die Kernreaktoren wenn nötig bereit stellen. Natürlich kann man das auch wie in Deutschland mit Kohlekraftwerken tun. Ist nur nicht gut fürs Klima. Schweden war früher dran und hat gelernt. Schweden hatte 1980 den Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen. 2010 beschloss das Parlament (Reichstag) offiziell den „Ausstieg aus dem Ausstieg“. 2025/11 Schweden hebt Verbot des Uranabbaus auf Deutschland ist kein Vorbild https://app.electricitymaps.com/map/live/hourly Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Klauss 20. April Nagut, wenn man Kernenergie mit 5g CO2/kWh labelt und Solar mit 30g, sieht natürlich Frankreich und Schweden schön grün aus (am Mittag). Frankreich soll erstmal die alten Meiler ersetzen, selbst das wird nicht gelingen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill 20. April vor 2 Stunden von reko: Backup Wie ist denn das eigentlich mit AKW? Kann man die einfach so hoch- und herunterfahren? Hatte Atomkraft immer als Grundlast verstanden und nicht als Backup, rein vom Bauchgefühl wäre das Gaskraftwerk doch am besten? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 20. April · bearbeitet 20. April von reko vor einer Stunde von No.Skill: Wie ist denn das eigentlich mit AKW? Kann man die einfach so hoch- und herunterfahren? Man hat Steuerstäbe, die man hoch und runterfahren kann. Die Kernspaltung hört dann sofort auf, nicht jedoch der Zerfall der Spaltprodukte. Das bedeutet, dass man die Leistung schnell auf 50% der letzten Tage runter fahren kann. Die restliche Zerfallswärme muß man einige Tage abführen. Notfalls muß man Wasserdampf in die Luft abgeben. Es gibt noch die Xenonvergiftung. Das bei einer Schnellabschaltung entstehende Xenon-135 ist wie ein Regelstab ein Neutronenabsorber und behindert eine weitere Kernspaltung. Wenn man zu schnell herunterfährt, dann muß man 24 bis 72 Stunden warten bis das in den ersten Stunden im Nachzerfall weiter entstehende Xenon-135 mit 9,14 Stunden Halbwertszeit weitgehend zerfallen ist bevor man wieder auf volle Leistung gehen kann. Moderne Reaktoren tolerieren mehr Xenon und können oft trotz des Xenon-Aufbaus kurzzeitig wieder angefahren werden. Siehe #2040 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 20. April · bearbeitet 21. April von Holgerli vor 10 Stunden von No.Skill: Wie ist denn das eigentlich mit AKW? Kann man die einfach so hoch- und herunterfahren? Google mal "Xenon-Vergiftung" und dann google mal weiter was den Super-GAU in Tschernobyl ausgelöst hast. Um Deine Frage zu beantworten: Ja, man kann ein AKW schnell herunterfahren. Aber: Nein, man kann es dann nicht mehr schnell hochfahren, wegen der Xenon-Vergiftung. Heisst: Es ist sehr schlecht regelbar. Hinzu kommt, dass ein Stand-by-Betrieb sehr unwirtschaftlich wäre, weil ein AKW 24/7 überwacht werden muss. Als "Stille Reserve" sind AKWs damit komplett ungeeignet. Edit: Ich sehe gerade, dass reko nach meinem Post dann auch noch aufgefallen ist, dass eine Xenon-Vergiftung die schnelle Regelbarkeit von AKWs schlecht bis unmöglich macht (je nach benötigter Regelgeschwindigkeit). Bezüglich "moderner Reaktoren": Diese gibt es bis auf die beiden ERPs in Frankreich und Finnland nicht. Die im Ostblock sind Sowjet-Technik die jüngstenfalls aus dem 70ern (aber eher 60ern sind). Die in Westeuropa sind oftmals auch mit Basistechnik aus den 60er und 70ern ausgestattet. Nur ganz wenige franz. AKWs sind jünger mit Technik aus den 80ern. Aber 40 bis 50 Jahre alte Basis-Technik als "modern" zu bezeichnen... Das Fazit: Laufzeitverlängerung auf kolportierte 80 Jahre, oder der Versuch auf 50 Jahre ist keine Lösung. Die Basistechnik in diesen Uralt-AKWs kommt weiterhin aus den 60ern und 70ern. Das Fazit ist und bleibt: AKWs als Backup/stille Reserve ist wirtschaftlich nicht möglich. Und auch das schnelle hoch und runterregeln, so wie es Gaskraftwerke können, ist aufgrund der Xenon-Problematik nicht bzw. (siehe Tschernobyl) nur mit absoluter Verantwortungslosigkeit möglich. Ergo: Die Zeit der Atomkraftwerke in Europa ist vorbei. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 21. April · bearbeitet 21. April von reko Kernkraftwerke können bis zu 10% ihrer Nennleistung pro Minute ändern. Die aktuell in Deutschland als Backup genutzten Braunkohlekraftwerke können maximal 3% ihrer Nennleistung pro Minute ändern. Die effizienten Gas-und-Dampf-Kombikraftwerke schaffen maximal 6%/Minute. Deutlich ineffizientere Gaskraftwerke, die das heisse Abgas der Turbine nicht nutzen, schaffen bis zu 20 %/Minute. LNG ist teuer und nicht gerade umweltfreundlich. wiki/Lastfolgebetrieb 2026/04/20 Energiekrise: Die Regierung beschwört Versorgungssicherheit und bereitet sich auf Engpässe vor Mit Kernenergie wäre das sehr viel einfacher. Damit hätte man auch weniger Probleme mit fehlender Netzinfrastruktur. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill 25. April In Tschechien Briten helfen beim Bau von Mini-AKW an deutscher Grenze In Tschechien soll ein erstes Testprojekt für ein kleines Atomkraftwerk nahe der bayerischen Grenze verwirklicht werden. Ein britisches Unternehmen ist dabei. In Tschechien schreiten die Pläne für den Bau von kleinen Atomreaktoren voran. Vertreter des teilstaatlichen Energiekonzerns CEZ und der britischen Firma Rolls-Royce SMR unterzeichneten nun Verträge über die Vorbereitungen für Entwicklung und Bau der neuen Mini-AKW. Ein erstes Testprojekt soll am Standort Temelin entstehen, nur knapp 60 Kilometer von der Grenze zu Bayern entfernt..... Der britische Konzern Rolls-Royce verfügt über Erfahrungen mit dem Bau von Nuklearreaktoren und Antrieben für Atom-U-Boote. Der tschechische Partner CEZ möchte bis 2050 bis zu sechs Mini-AKW an den Standorten bisheriger Kohlekraftwerke errichten. ... Hier noch ein etwas älterer Artikel der das Thema beleuchtet. Mini-AKW und neue Reaktoren Wie Tschechien die Atomkraft ausbaut ... Trotz der verspäteten Vertragsunterzeichnung soll der erste von zwei neuen Reaktorblöcken im Süden Tschechiens 2036 ans Netz gehen. "Ich freue mich, dass das Projekt weiterlaufen kann", erklärte der Rechtsaußenpolitiker Radim Fiala. Denn die energetische Zukunft Tschechiens sehe nicht gerade rosig aus. "Daher verstehe ich, dass der tschechische Energiekonzern ČEZ den Vertrag schnell unterschrieben hat." ... "Der Steuerzahler wird außerdem die gesamte Investition stemmen. Und dann wird der Stromverbraucher das jahrzehntelang abbezahlen", sagt Sequens. "Wir rechnen mit deutlich höheren Kosten und langen Verzögerungen. Denn Südkorea hat noch nie so einen Reaktor gebaut. Das wird ein Prototyp." Hört sich nach der üblichen AKW Strategie an, wollen sollen Prototyp Steuerzahler. Durch die EU Subventionen die wir auch aus Deutschland zahlen. Subventionieren wir durch Steuergeld indirekt denn AKW "Bau" innerhalb der EU? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
magicw 25. April Kernkraft = schlechte Steuerzahlersubvention Sonne/Wind-kraft = gute Steuerzahlersubvention? Vielleicht sollte man die Subvenitonen generell abschaffen und schauen was passiert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag