Holgerli vor 16 Stunden vor 9 Minuten von reko: Ein kompletter 40 Fuss Container. Und selbst wenn es nur ein 20 Fuss Container wäre (das wären die allgemein bekannten Schiffkontainer): Es ändert nicht daran, dass in den Container ein kompletter Atomreaktor ist, der per Zug von der Schweiz nach Dänemark muss. Das wird richtig "Party" geben. Wer will schon den strahlenden Schrott der quasi zwei Privatunternehmen aus dem Ausland gehört durch sein Land tuckern sehen? Vor allem: Wer wird das bezahlen? Die deutsche Polizei die den Zug auf über 800km durch Deutschland begleiten muss, wird unbezahlbar teuer sein. Ein vom Start an untragbares Geschäftsmodell... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko vor 16 Stunden · bearbeitet vor 16 Stunden von reko Standard ist der 12,19 Meter lange 40 Fuss Container. Er kann problemlos mit einen LKW transportiert werden. 20 Fuss Container sind halb lange Container. Die Copenhagen Atomics Container sind so abgeschirmt, dass sie überall aufgestellt werden können und man keinen weiteren Strahlenschutz braucht. Man muß nur Sabotage verhindern. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 16 Stunden Du ziehst Dich jetzt daran hoch, dass der Container nur bzw. genau 40 Fuss lang ist. Das ist aber komplett egal: In dem Container, egal wie groß er ist, ist der Atomreaktor drin, wie Du selber schreibst. Und Du wirst richtig massiven Protest haben, wenn zwei ausländische Privatunternehmen versuchen, das Ding durch Deutschland zu transportieren. Da wirst Du massive Polizeikräfte aktivieren müssen um den Transport zu schützen. Und die müssen bezahlt werden. Und das wird nicht der deutsche Steuerzahler sein. Das werden die Betreiber bzw. der Anbieter stemmen müssen. Alle 5 Jahre eine Millionen-Rechnung im dreistelligen Millionenbereich, da kann das nur scheitern. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko vor 15 Stunden Es gibt auch Wege außerhalb Deutschlands. Das Revisionswerk muss auch nicht in Dänemark sehen und es kann mehrere geben. Von außen sieht dieser Container aus wie jeder andere. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 15 Stunden vor 5 Minuten von reko: Von außen sieht dieser Container aus wie jeder andere. Ach so, Du glaubst die Leute sind dumm genug nicht zu wissen, wenn da ein Zug durch Deutschland fährt, dass das kein Atomreaktor ist? Scheinbar sind die letzten 15 bis 20 Jahre Vernetzung im Internet komplett an Dir vorbei gegangen. vor 7 Minuten von reko: Es gibt auch Wege außerhalb Deutschlands. Natürlich mit dem Zug über die Alpen nach Italien/Frankreich, dann auf ein Schiff und dann nach Dänemark. Und dann mit dem Zug weiter zum Werk. Am Zug und Protesten kommst Du nicht vorbei. Ein Schiff wird nicht billig. vor 8 Minuten von reko: Das Revisionswerk muss auch nicht in Dänemark sehen und es kann mehrere geben. Aha, Du glaubst also, dass ein kleines Start-up mehrere Revisionswerke mit Hochsicherheitstechnik und Atommüllzwischenlager in meheren Ländern baut? Ich nicht. Ist nämlich schweineteuer und kostet Zeit. Das Konzept ist zum scheitern verurteilt, wenn man nur mal zwei Minuten die Idee dahinter hinterfragt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko vor 12 Stunden · bearbeitet vor 11 Stunden von reko Copenhagen Atomics hat bereits Preise veröffentlicht. Ihr 100 MWth Reaktorcontainer wird 50 Mio $ Upfront 2 Jahre vor Lieferung und 2 Mio $ jährlich kosten solange man den Vertrag verlängern will. Das beinhaltet auch alle Reparaturen, Ersatzteile und den Brennstoff. Wenn ich das mit 50% Wirkungsgrad, 8000 Stunden/Jahr und 50 Jahre Vertragsdauer rechne, dann komme ich auf 20 000 GWhel und 150 Mio $ = 7.5 $/MWhel (im Video @18:39 wird 9 $/MWh genannt). Die Genehmigungen, das Gelände und die Umwandlung von Wärme in Strom muß der Kunde selbst beschaffen. Sie könnten in 4 Jahren liefern, aber es gibt noch nicht die rechtlichen Voraussetzungen. Der Reaktor darf erst verkauft werden wenn es eine Genehmigung für diesen Standort gibt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill vor 10 Stunden · bearbeitet vor 10 Stunden von No.Skill @rekoEs ist jetzt schon etwas merkwürdig, dass ausgerechnet Dänemark über diese außergewöhnlich guten SMR/AKW-Kenntnisse und Know-how verfügt. Japan, England, Frankreich, Russland, China und die USA? Ich bleibe da misstrauisch. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko vor 9 Stunden · bearbeitet vor 9 Stunden von reko Copenhagen Atomics ist nicht der Einzige. Es gab bereits einen Thorium Reaktor in USA (Forschungsreaktor) und in Deutschland (Pilotreaktor) und es gibt einen in China (marktreif). Es gibt zahlreiche andere Entwicklungen von Reaktoren der 4. Generation (Generation_IV_International_Forum). Wie erfolgreich Copenhagen Atomics wird ist noch offen. Ist auch eine sehr kleine, nicht börsennotierte Firma. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill vor 9 Stunden · bearbeitet vor 9 Stunden von No.Skill @reko ja das mit den USA, China und D ist mir bekannt, beziehungsweise hatten wir das hier schon mal vor einiger Zeit aufgearbeitet. Aber dass jetzt ausgerechnet Dänemark als Nicht-Atomland blinkt und vorbeizieht an den Erstgenannten, verwundert mich schon. vor 11 Minuten von reko: Ist auch eine sehr kleine, Das dann noch obendrauf? Copenhagen Atomics: Anzahl Mitarbeiter, Firmenstruktur, Kennzahlen (Umsatz, Gewinn, Investitionen in Forschung und Entwicklung, Fördergelder, Investoren)? Siemens, GE, Rolls-Royce, die Russen, China, Japan etc.? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko vor 9 Stunden · bearbeitet vor 9 Stunden von reko Copenhagen Atomics ist nicht Dänemark sondern ein privates Start-up von Wissenschaftler an der Technischen Universität Dänemark nahe Kopenhagen. Genauso gibt es deutsche Wissenschaftler aus Berlin die die Firma Dual Fluid Energy gegründet haben aber nach Kanada umgezogen sind und einen Reaktor in Ruanda bauen wollen. Die Start-ups schießen wie Pilze aus dem Boden, weil die Zeit dafür reif ist. Im Gegensatz zu großen Kernkraftwerken kann man SMRs auch mit kleinen Budget bauen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill vor 9 Stunden @reko Hätte jetzt schon von Größen wie Siemens Energy, GE und Co. erwartet, dass sie da mitmischen. Wir werden sehen, wie es weitergeht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko vor 9 Stunden · bearbeitet vor 9 Stunden von reko Große Firmen haben eine Bürokratie ähnlich wie der deutsche Staat. Das widerspricht günstigen Kosten. Siemens Energy darf das aus politischen Gründen nicht tun. GE-Hitachi hat einen SMR. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Megatron vor 9 Stunden · bearbeitet vor 9 Stunden von Megatron Zumindest bei den hippen "Kleinreaktoren" sind die Branchengrößen doch mit im Rennen. GE hat über GE Vernova Hitachi Nuclear Energy den BWRX-300 am Start, mit einer ersten Baugenehmigung in Ontario, Siemens Energy wird Lieferant für die nicht nuklearen Komponenten der geplanten SMR von Rolls Royce. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill vor 8 Stunden Stresstest für Brennelemente im Mini-AKW Als Mitte April 2023 die letzten drei deutschen Atomkraftwerke vom Netz genommen wurden, da wirkte das wie ein endgültiger Abschied von der Kernenergie. Tatsächlich ist in Deutschland damit aber nur die Nutzung der Kernkraft für die Stromproduktion zu Ende gegangen. Geforscht wird zu diesem Thema hierzulande nach wie vor. Etwa am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Dort beschäftigen sich verschiedene Arbeitsgruppen unter anderem mit Fragen rund um die Sicherheit von Kernreaktoren. Kleine, modulare Kernreaktoren im Fokus der Forschung Das Interesse der Forschenden gilt dabei verstärkt sogenannten Small Modular Reactors (SMRs). In solchen kleinen, modularen Reaktoren sehen manche etablierte Kraftwerkshersteller, aber auch diverse Start-up-Unternehmen, die Zukunft der Kernenergie. In vielen Fällen existieren bislang allerdings gerade einmal die Konzepte für solche Reaktoren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 8 Stunden vor 14 Stunden von reko: Dort soll auch der erste Reaktor (Waste Burner) von Copenhagen Atomics stehen. Heute Abend lief auf tageschau24 ein Bericht über Atomkraft. War von "Y-Kollektiv". Sollte auch in der Mediathek zu finden sein. Unter anderem wurde auch über Copenhagen Atomics berichtet. Der Gründer war erfrischend ehrlich. Am Schluss der Sendung sagte er : - "Wir wollen Atomkraftwerke in Serie produzieren. Mindestens einen pro Tag. Ob wir das schaffen wissen wir nicht." - "Wir wollen beweisen, dass unsere Atomkraftwerke preiswerter sind als bisherige AKWs. Ob wir das schaffen wissen wir nicht." - "Wenn wir das nicht schaffen, werden wir pleite gehen." Also wer glauben, dass das ein Konzept ist, dass sich schon bewiesen hat: Nein ist, es nicht. Überdies ist es so, dass wenn man sich den Prototypen des Container-AKWs anschaut, dann ist das Ding noch mehr Prototyp als lauffähig. Also: Man kann das Ding hypen, ja, aber aktuell ist es noch 99% Idee und Hoffnung als ein lauffähiges AKW! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian vor 7 Stunden vor 8 Minuten von Holgerli: Also wer glauben, dass das ein Konzept ist, dass sich schon bewiesen hat: Nein ist, es nicht. Ja, es ist aber auch nicht bewiesen, daß es nicht geht. Dennoch aus ideologischen Dinge ausschließen ohne Fakten der Zukunft zu kennen, machen u.a. einige Parteien in Deutschland. Bei den Kosten ist es auch unklar für mich, ob man die SMR überhaupt aufstellen kann. Man braucht robuste Gesetze und Schutz. Man sieht bei Castor-Transporten wie gesetzeswidriges Verhalten die Kosten in die Höhe trieben. Technisch möglich, aber bei den Kosten bleiben Fragezeichen. Zumal es auch auf die Stückzahl ankommt. Der erste SMR wird niemals wirtschaftlich sein. Wie will man es auch ex-ante wissen ab welcher Stückzahl SMR 1,2,3 usw jeweils wirtschaftlich wird bzw. werden würde? PV wird billiger werden durch technischen Fortschritt und Batterien auch. Grenzkosten sind nicht konstant. Wie willst du es also ex-ante wissen, wenn du investierst in die Zukunft? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill vor 7 Stunden Wieviele SMR Gibt es die schon Strom produzieren? Wir werden wohl noch 4 bis 8 Jahre warten müssen Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag