Hotzenplotz2 vor 14 Stunden vor 27 Minuten von reko: Die Schweiz hält eine Laufzeit ihrer Kernkraftwerke von 80 Jahren als technisch und wirtschaftlich möglich. 2024 wurde noch mit einer Lebensdauer von 60 Jahren gerechnet. 2026/05/13 Kernkraftwerke Leibstadt und Gösgen: Betrieb bis 80 Jahre möglich .. Die Schweizer Kernkraftwerke verfügen über unbefristete Betriebsbewilligungen. Sie können so lange betrieben werden, wie das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) die Sicherheit der Anlagen als gewährleistet einstuft. Liest du eigentlich auch, was du hier postest oder ist das wie beim Wäschetrockner, viele Umdrehungen und es kommt nur heiße Luft? Der Bericht ist in weiten Teilen nur eine Wiederholung der Studie der Atomkraftbetreiber die oh Wunder oh wunder ausgerechnet haben, dass das total gut wäre, wenn sie weitermachen. Dabei nehmen sie einen Kostenrahmen von 0,9 -1,3Mrd Franken je Kraftwerk an und gehen davon aus, dass nach 60 Jahren keine großen Investitionen anstehen, da das Werk ja bis dahin immer fit gehalten wird. Wenn man sich anschaut, wie die Kosten für den Ausbau/Umbau/Modernisierung von Kraftwerken an anderen Orten explodiert sind, ist das eine absurde Schätzung. Schon bei einer Verdopplung der Kosten auf 2,4 Mrd wäre das Ganze Ding unwirtschaftlich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko vor 14 Stunden · bearbeitet vor 13 Stunden von reko vor 1 Stunde von Hotzenplotz2: Studie der Atomkraftbetreiber Die von mir zitierte Quelle ist das Portal der Schweizer Regierung. Der erwähnte Bericht des Bundesrats stammt sachlich vom Bundesamt für Energie (BFE). Die schweizer Kernkraftwerke gehören weit überwiegend der öffentlichen Hand (hier wird 82% genannt) . Die großen schweizer Energieversorger (Axpo, Alpiq und BKW) gehören mehrheitlich den Kantonen (Axpo zu 100%). Die Axpo besitzt auch Solar und Wasserkraftwerke und ist die größte Produzentin von erneuerbaren Energien in der Schweiz. 2026/03/24 Axpo Energy Reports: So sichert die Schweiz ihre Stromversorgung .. Macht die Schweiz weiter wie bisher, ist die Stromversorgung gefährdet – mit enormen Risiken und Kosten für Wirtschaft und Gesellschaft. Die Herausforderung besteht insbesondere im Winter. .. ergebnisoffenes Analyseprojekt .. «Axpo Energy Reports» .. No-regret Moves .. Sicherstellung eines längeren Betriebs der bestehenden Kernkraftwerke. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 5 Stunden vor 8 Stunden von reko: Macht die Schweiz weiter wie bisher, ist die Stromversorgung gefährdet – mit enormen Risiken und Kosten für Wirtschaft und Gesellschaft. Die Herausforderung besteht insbesondere im Winter. .. ergebnisoffenes Analyseprojekt .. «Axpo Energy Reports» Wie @Hotzenplotz2 sagte: Die Atomkraftbetreiber sagen, dass Atomkraft geil ist. Sehr seriös. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko vor 4 Stunden · bearbeitet vor 4 Stunden von reko Die Aussage dass der Weiterbetrieb der Kernkraftwerke bis zu 80 Jahre technisch machbar und in den allermeisten Fällen auch wirtschaftlich sinnvoll ist hat der schweizer Bundesrat und das Bundesamt für Energie gemacht. Also die in der Schweiz für diese Beurteilung vorgesehenen Behörden. Da die Genehmigung der schweizer Kernkraftwerke unbefristet ist, ist es alleine eine Frage ob der Betreiber den Weiterbetrieb will und die Anlage vom Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) als sicher eingestuft wird. Die größte Produzentin von erneuerbaren Energien in der Schweiz sagt, dass es in jeden Szenario sinnvoll ist bestehenden Kernreaktoren so lange wie technisch und wirtschaftlich möglich weiter zu betreiben. Wie auch die deutschen Netzbetreiber wird Axpo bezahlt egal ob mit oder ohne Kernkraftwerken. Es ist das Geld des Staates / der Kantone und der Bürger. Bei Axpo sind sogar die Gewinne und Verluste des Konzerns das Geld der Kantone. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 3 Stunden vor einer Stunde von reko: Die Aussage dass der Weiterbetrieb der Kernkraftwerke bis zu 80 Jahre technisch machbar und in den allermeisten Fällen auch wirtschaftlich sinnvoll ist hat der schweizer Bundesrat und das Bundesamt für Energie gemacht. Also die in der Schweiz für diese Beurteilung vorgesehenen Behörden. Komisch, komisch: Wenn das deutsche Umweltbundesamt sagt, dass Atomkraft nicht wirtschaftlich ist, dann ist das, lt. Deinen Aussagen, eine befangene deutsche Behörde. Ist eine schweizer Behörde pro Atomkraft, dann sind die natürlich Experten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko vor 3 Stunden · bearbeitet vor 3 Stunden von reko Egal wie die fachliche Qualität der Behörden und politischen Einrichtungen ist, sie entscheiden über die Energiepolitik. Das hat in Deutschland zum Atomausstieg geführt, in anderen Ländern zu bis zu 80 Jahren Betriebsverlängerungen. In Deutschland wurden den Kernkraftwerksbetreibern die bestehenden Betriebsberechtigungen faktisch abgekauft. Wie gesagt, die Behörden in der Schweiz entscheiden nicht über die Betriebsverlängerung der Kernkraftwerke. Theoretisch können die schweizer Kernkraftwerke unendlich lange betrieben werden. Die Behörden wollten nur die nationale Energiesicherheit beurteilen. Das Potential für Windstrom ist in der Schweiz sehr bescheiden und die Schweiz hat keine Kohle-, Öl- oder Gaskraftwerke für ihr Stromnetz. Im Winter wird der schweizer Strombedarf bis zu 50% mit Kernenergie gedeckt. Ohne Kernkraftwerke hätte die Schweiz ein sehr ernstes Problem. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag