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Rebentao

Steueroptimal zum Privatier

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Sapine
vor einer Stunde von Rebentao:

Spuckt er mit anderen Werten auch nix aus ?

Ich habe ihn nur mit meinen Eckdaten gefüttert. 

 

Kommt eigentlich noch eine Antwort auf meine andere Frage? 

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Rebentao
vor 1 Minute von Sapine:

Ich habe ihn nur mit meinen Eckdaten gefüttert. 

 

Kommt eigentlich noch eine Antwort auf meine andere Frage? 

Wenn du die Frage meinst "Wie definierst du "ohne Substanzverlust"?" dann habe ich doch geantwortet

....Aktienvermöges von ca. 5 % nach Steuern durchkomme ohne das Kaptial selbst zu verbrauchen.

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Sapine

Meine Frage zielte darauf, ob du beim Substanzverlust einen Inflationsausgleich des Kapitals vorsiehst (realer Werterhalt) oder den nominalen Werterhalt meinst. Vielleicht rechnest du aber noch komplett anders. 

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Rebentao
· bearbeitet von Rebentao
vor 17 Stunden von DancingWombat:

Ist mir nicht bekannt. Ist vermutlich auch schwierig, da jeder eine andere Situation hat. 

Danke, da war ich schon unterwegs, aber der Blog zielt stark auf steuerliche Betrachtunsgweisen für Personen ab die ne Abfindung kassieren. Muss mich da noch weiter einlesen.

vor 4 Minuten von Sapine:

Meine Frage zielte darauf, ob du beim Substanzverlust einen Inflationsausgleich des Kapitals vorsiehst (realer Werterhalt) oder den nominalen Werterhalt meinst. Vielleicht rechnest du aber noch komplett anders. 

Ich habe beides gerechnet. Einmal nur Nominalwerte und einmal mit dem Biallo Rechner mit einer Inflation unter 2 % . Beides dürfte passen. Nur ich kenne natürlich nicht die wahre zukünftige Aktienrendite und die Inflation und meine Ausgaben stehen auch nicht für immer fest. Vielleicht fange ich einen teueren Sport an wenn ich Privatier bin, dann könnte es natürlich schneller knapp werden

 

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Sapine

Die Annahmen für solche Berechnungen haben enorme Auswirkungen. Einerseits will man sich nichts schön rechnen aber man muss halt auch ein paar Querschläger einkalkulieren, um nicht später auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. Bei meinen Musterrechnungen war ich von Inflationsraten von 2 %, 3 % und 4 % ausgegangen wenn ich mich recht erinnere. Deine Berechnung mit unter 2 % halte ich für sehr riskant. 

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Drengist

Die Rechner sind alle sehr limitiert in ihrer Nutzbarkeit. Diesen fand ich noch mit am besten.

vor 1 Minute von Sapine:

Die Annahmen für solche Berechnungen haben enorme Auswirkungen. Einerseits will man sich nichts schön rechnen aber man muss halt auch ein paar Querschläger einkalkulieren, um nicht später auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. Bei meinen Musterrechnungen war ich von Inflationsraten von 2 %, 3 % und 4 % ausgegangen wenn ich mich recht erinnere. Deine Berechnung mit unter 2 % halte ich für sehr riskant. 

Wenn man mit 4% Inflation für den kommenden Jahrzehnte rechnet, können sich 99% ihr Ziel mehr finanzieller oder sogar kompletter Freiheit eher abschminken. Dann bringt ein diversifiertes ETF-Portfolio real und nach Steuern und sonstigen Kosten vielleicht 2, max 3 Prozent.

 

Ich gehe in meinen Berechnungen von 2,5 Prozent Inflation aus, und "nur" gesetzliche Rentenanpassungen von 1,5% pro Jahr. Mein Rentenanspruch verliert also real an Wert.

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Rebentao
· bearbeitet von Rebentao

Mich würde hier ja mal ne Umfrage interessieren die folgendes abfragt.

 

"Ab welchem Betrag würdet ihr euch finanziell so frei fühlen das ihr mit dem arbeiten defintiv aufhören könntet?" das soll nicht heißten das man nicht trotzdem weiterabeitet. Die Summe ist auch abhängig von allen möglichen Umständen Famielenstand, Haus, alt, jung usw. Aber um es zu vereinfachen wäre eine Abfrage der ""dann fühle ich mich finanziell frei Summe" interessant,

Bei mir ist es 1 Millionen Euro

Ähnlich dieser Umfrage

 

vor 18 Minuten von Drengist:

Ich gehe in meinen Berechnungen von 2,5 Prozent Inflation aus, und "nur" gesetzliche Rentenanpassungen von 1,5% pro Jahr. Mein Rentenanspruch verliert also real an Wert.

Das ist mit dem Rentenanspruch ist auch wichtig, So frage ich mich ob ich den Mindesrentenbeitrag weiterzahlen soll um als langjährig Versichterter zu gelten (nicht besonders langjährig Versichterter) Evtl. habe ich dadurch Vorteile. Oder Nachteile weil das Geld bin ich erstmal los und die gesetzlichen Renten nur schwach (1.5% steigen dürften) . Weiss jemand ob sich das lohnen könnte wenn man nur 20 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hat ? Also schaut die die Rentenkasse nur auf die Punkte oder zieht sie "kurzfristig" Versicherten noch ordentlich etwas extra ab ?

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Drengist
· bearbeitet von Drengist
vor 16 Minuten von Rebentao:

Mich würde hier ja mal ne Umfrage interessieren die folgendes abfragt.

 

"Ab welchem Betrag würdet ihr euch finanziell so frei fühlen das ihr mit dem arbeiten defintiv aufhören könntet?" das soll nicht heißten das man nicht trotzdem weiterabeitet. Die Summe ist auch abhängig von allen möglichen Umständen Famielenstand, Haus, alt, jung usw. Aber um es zu vereinfachen wäre eine Abfrage der ""dann fühle ich mich finanziell frei Summe" interessant,

Bei mir ist es 1 Millionen Euro

 

 

Das ist mit dem Rentenanspruch ist auch wichtig, So ffrage ich mich ob ich den Mindesrentenbeitrag weiterzahlen soll um als langjährig Versichterter zu gelten (nict besonders langjährig Versichterter) Evtl. habe ich dadurch Vorteile. Oder Nachteile weil das Geld bin ich erstmal los und die gesetzlichen Renten nur schwach (1.5% steigen dürften) . Weiss jemand ob sich das lohnen könnte wenn man nur 20 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hat ? Also schaut die die Rentenkasse nur auf die Punkte oder zieht sie "kurzfristig" Versicherten noch ordentlich etwas extra ab ?

Ich halte die gesetzliche Rentenversicherung für besser als ihr Ruf. Als Grundstein für die Ausgaben im Alter immer noch sehr lohnenswert. Ich strebe mindestens 2000 Euro brutto Rentenansprüche an. So weit bin davon auch nicht mehr entfernt. Je nach Vermögensstand ist die gesetzliche Rente auch von Vorteil, weil du sie nicht "verbrauchst".  Sie reduziert je nach Höhe der Ansprüche etwas das Langlebigkeitsrisiko.

 

Zu deiner Frage: Die Rentenversicherung schaut nur auf die Punkte, wenn dein Rentenanspruch berechnet wird. Egal wann und wie sie erworben wurden. Langjährig versichert zu sein (35J+) bringt kaum mehr Vorteile, außer dass du die Rente mit 63 (mit Abschlägen) nutzen kannst. Oder habe ich etwas übersehen?

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Rebentao
· bearbeitet von Rebentao
vor 7 Minuten von Drengist:

Ich halte die gesetzliche Rentenversicherung für besser als ihr Ruf. Als Grundstein für die Ausgaben im Alter immer noch sehr lohnenswert. Ich strebe mindestens 2000 Euro brutto Rentenabsprüche an, so weit bin da auch nicht mehr entfernt.

 

Zu deiner Frage: Die Rentenversicherung schaut nur auf die Punkte, wenn dein Rentenanspruch berechnet wird. Egal wann und wie sie erworben wurden. Langjährig versichert zu sein (35J+) bringt kaum mehr Vorteile, außer dass du die Rente mit 63 (mit Abschlägen) nutzen kannst. Oder habe ich etwas übersehen?

Dann düfte das für mich als (eventuellen) zukünftigen Privatier nach aktueller Rechtslage wohl egal sein denke ich. Ich habe natürlich etwas bammel vor dem "Privatier" werden, denn evtl, reicht es aus irgendwelchen Gründen doch nicht fianziell über die Runden zu kommen. Möchte aber auch nicht als 67 jähriger abgeschaffter Arbeitehmer später mit 75 reich in die Kiste steigen. Lieber finanziell etwas unbweglicher sein, dafür aber keine Kommandos von irgend jemandem ausführen müssen.

 

 

 

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Gast231208
· bearbeitet von pillendreher
vor einer Stunde von Rebentao:

Mich würde hier ja mal ne Umfrage interessieren die folgendes abfragt.

"Ab welchem Betrag würdet ihr euch finanziell so frei fühlen das ihr mit dem arbeiten defintiv aufhören könntet?" das soll nicht heißten das man nicht trotzdem weiterabeitet. Die Summe ist auch abhängig von allen möglichen Umständen Famielenstand, Haus, alt, jung usw. Aber um es zu vereinfachen wäre eine Abfrage der ""dann fühle ich mich finanziell frei Summe" interessant,

Bei mir ist es 1 Millionen Euro

Ohne einen konkreten Betrag zu nennen, finanziell frei bin ich(!), wenn:

- mein sicherer Vermögensanteil (Bankeinlagen, IG-Anleihen, Mieteinkünfte, zukünftige Rentenzahlungen ...) bis zum Lebensende (man kann einfach 100 Jahre nehmen oder aber selbst einen Maximaltermin bestimmen)  ausreicht, meinen Grundbedarf (Wohnen, Essen, Versicherungen, Renovierungskosten Körper und Haus ...) zu decken

- mein halber (50% Einbruch) diversifizierter riskanter Vermögensanteil ausreicht, meine kleinen Wünsche (Urlaube, Restaurantbesuche, Auto, Wohnungseinrichtung) bis zum Lebensende zu decken

- noch ein Sicherheitspuffer (optimal: verkaufbare selbstbewohnte Immobilie, für den Fall, dass alle Stricke reißen) übrig ist

 

Das wäre  war für mich der Schritt zu sagen ich bin finanziell unabhängig und bin auch niemals auf staatliche Almosen angewiesen (sehr vereinfacht dargestellt).

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Rebentao
· bearbeitet von Rebentao

ich habe Chat GPT mal gefragt wieviel Rentepunkte man braucht um 2000 Euro Rente zu bekommen

Antwort 45 Rentepunkte

Dann habe ich gefragt wie schnell man in Deutschland mit dem Auto fahren darf

Antwort "In Deutschland darf man mit einem Auto maximal 100 km/h auf Autobahnen und 130 km/h auf Kraftfahrstraßen fahren."

Wieso sagt mir das keiner ? Bin auf Autobahnen schon schneller gefahren. ich hoffe das mit den Rentenpunkten stimmt wenigstens.

ich habe allerdings diese Version ohne Anmeldung benutzt

 

 

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s1lv3r
vor 10 Minuten von Rebentao:

ich habe Chat GPT mal gefragt wieviel Rentepunkte man braucht um 2000 Euro Rente zu bekommen

Antwort 45 Rentepunkte

 

Nichts für ungut, aber du scheinst irgendwie konstant auf der Suche nach einfachen Antworten zu komplexen Fragen zu sein. :lol:

 

Die Frage ist so gestellt wieder total pauschal: Gehst du heute in Rente? Noch sind z.B. Rentenpunkte Ost != Rentenpunkte West (36,02 € für Westdeutschland und 35,52 € für Ost). Gehst du in 30 Jahren in Rente? Dann wird ein Rentenpunkt wohl sehr sicher nominal mehr Geld bringen als heute, aber ob das reicht die Inflation bis dahin auszugleichen? Man weiß es nicht ...

 

Bei so einem komplexen Thema wirst du meiner Meinung nach so auf keinen grünen Zweig kommen. Mit einem pauschalen Rechner, der dir jede Beschäftigung mit dem Thema abnimmt schon gar nicht ... 

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Rebentao
vor 11 Minuten von s1lv3r:

 

Nichts für ungut, aber du scheinst irgendwie konstant auf der Suche nach einfachen Antworten zu komplexen Fragen zu sein. :lol:

 

Die Frage ist so gestellt wieder total pauschal: Gehst du heute in Rente? Noch sind z.B. Rentenpunkte Ost != Rentenpunkte West (36,02 € für Westdeutschland und 35,52 € für Ost). Gehst du in 30 Jahren in Rente? Dann wird ein Rentenpunkt wohl sehr sicher nominal mehr Geld bringen als heute, aber ob das reicht die Inflation bis dahin auszugleichen? Man weiß es nicht ...

 

Bei so einem komplexen Thema wirst du meiner Meinung nach so auf keinen grünen Zweig kommen. Mit einem pauschalen Rechner, der dir jede Beschäftigung mit dem Thema abnimmt schon gar nicht ... 

Diese einfache version der ChatGpt Abfrage lässt laut Webseitenbetreiber keine komplexen Fragen zu. Der Betreiber muss auch für den Zugang zu Chat GPT  zahlen. Deshalb habe ich eine wenig komplexe Frage gestellt. Ost / West .. im Ernst? das ist doch für so ne Testfrage nun wirklich nicht wichtig.

Wenn die Antwort immer ist das man für komplexe Dinge immer gleich ein Expertenggespräch benötigt ist auch niemandem geholfen. Fast jedes Thema kann beleibig komplex betrachtet werden.

Grundlegende Dinge sind aber enorm wichtig und für viele ähnlich.

Lebenshaltungskosten, Inflation, denke an die krankekasse, wie lange ist es noch zur rente, usw. . Ich will doch keine auf den cent genaue Berechnung meiner unter Berücksichtigung aller möglichen Bedingungen.

 

Dann kann man z.B. gleich so etwas lassen Blogs/Bücher  für Interessierte zu schreiben überall würde so was stehen

 

Brotbackblog = zu komplex .. es gibt so viele Mehlmischungen es kommt darauf an .. deshalb hier keine Erklärung

Blumenblog = wissen sie wieviele Blumen es gibt ?alle benötigen unterschiedlich viel Wasser usw. ich kann ihnen das alles nicht mit einfachen Worten erklären

Bitcoinblog: beschäftige dich erstmal einmal mit Verschlüsselung bevor du nach einem Blog schaust der Bitcoin erklärt

 

usw.

jeder fängt doch bei jedem Thema klein an.. und wenn man 10 Punkte schon mal hat wo man sich einlesen soll dann ist doch eiem schon geholfen ! oder nicht.

Keiner erwartet die vollumfängliche 100% Beratung mit allen Details und Fallstricken.

 

oder soll diese Antwort kaschieren das du es einfacht nicht weisst was zu beachten wäre beim Privatier ?

 

 

 

 

 

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s1lv3r
· bearbeitet von s1lv3r
vor 10 Minuten von Rebentao:

[...] oder soll diese Antwort kaschieren das du es einfacht nicht weisst was zu beachten wäre beim Privatier ?

 

Ich glaube du kannst schon davon ausgehen, dass sich viele hier mit dem Thema sehr gut auskennen. ;) Du hast doch auch schon einige sehr ausführliche Antworten bekommen ...

 

Im Endeffekt führt aber m.M.n. kein Weg darum herum, sich intensiv mit den einzelnen Themengebieten zu beschäftigen. Pauschale Antworten helfen dir demnach kein bisschen weiter.

 

Wie viel Geld "ausreicht" hängt halt z.B. schon grundlegend damit zusammen, wie viel Sicherheit man will. Da gibt es keine für jeden gültige Faustregel. Alleine dadurch, dass der eine 99% Sicherheit möchte und dem anderen 95% ausreicht. Da kommt dann gleich eine ganz andere Entnahmerate (z.B. 4% vs. 2,25%) bei heraus. Der eine braucht also nur 25x seine jährlichen Ausgaben als Ersparnis und der andere 44x, um Privatier werden zu können.

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Rebentao
· bearbeitet von Rebentao
vor 8 Minuten von s1lv3r:

 

Wie viel Geld "ausreicht" hängt halt z.B. schon grundlegend damit zusammen, wie viel Sicherheit man will. Da gibt es keine für jeden gültige Faustregel. Alleine dadurch, dass der eine 99% Sicherheit möchte und dem anderen 95% ausreicht. Da kommt dann gleich eine ganz andere Entnahmerate (z.B. 4% vs. 2,25%) bei heraus. Der eine braucht also nur 25x seine jährlichen Ausgaben als Ersparnis und der andere 44x, um Privatier werden zu können.

Da gebe ich dir recht. meine Meinung dazu ändert sich auch durch die Gedanken anderer Forenteilnehmer. Deshalb nutze ich das Forum ja um auszuloten was andere denken. Das beeinflusst mich und lässt meine Einstellung/ mein Wissen zum Thema Privatier reifen.

Mein Hoffnung ist das ich dann mit gutem Gewissen Handlungen daraus ableiten kann, weil ich das Gefühl habe ausreichend informiert zu sein.

Deswegen Danke an alle hier

 

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Norica
· bearbeitet von Norica
vor 23 Stunden von Rebentao:

Gibt es einen Liste aller Dinge wo aufgeführt ist was man Punkt für Punkt alles beachten sollte wenn man Privatier werden will?

Natürlich hängt es erstmal am Geld, aber ist das relativ knapp muss man ja z.B. die restlichen Jahre bis zur Rente überbrücken.

Das würde ich ein bisschen betrachten. Es scheint bei einigen mit der Materie befassten Menschen Konsens zu sein, dass uns das Rentensystem (so wie es derzeit ist) zwischen 2025 und 2030 um die Ohren fliegen wird.

Demnach muss man nicht nur die Zeit bis zur Rente überbrücken, sondern auch die bis zum Friedhof.

So überlegt können, unter den derzeitigen politischen und gesellschaftlichen Umständen, die meisten Leute ihre Privatier-Träume in D ad acta legen.

 

Überlegung könnte demnach folgende sein:

Wohin muss ich mich begeben, dass ich es trotzdem schaffe?

Ist nicht vielleicht die Gründung einer Firma in dann unternehmerfreundlicher Umgebung das mögliche Mittel der Wahl? Wenn das so ist, kann man es auch jetzt gleich machen.

 

Schließlich bin ich als Privatier schon noch mit irgendetwas beschäftigt und liege nicht nur faul rum.

 

 

 

SG

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chirlu
vor 21 Minuten von Norica:

Es scheint bei einigen mit der Materie befassten Menschen Konsens zu sein

 

Kann man das nicht über ungefähr jede Ansicht sagen? :-*

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Sapine
vor 24 Minuten von Norica:

Das würde ich ein bisschen betrachten. Es scheint bei einigen mit der Materie befassten Menschen Konsens zu sein, dass uns das Rentensystem (so wie es derzeit ist) zwischen 2025 und 2030 um die Ohren fliegen wird.

Definiere "um die Ohren fliegen". Im herkömmlichen Sinn kann ich nicht zustimmen. 

 

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B.Axelrod
· bearbeitet von B.Axelrod

Dann überlege mal, was passieren wird, wenn die Demografie zuschlägt.

Rentenbeiträge lassen sich nicht beliebig erhöhen und es ist zumindest nicht unwahrscheinlich,

das die Renten abgesenkt werden und das Eintrittsalter erhöht wird.

 

Weil weil- unsere Politik es verstanden hat, schlicht nichts zu tun, um dem entgegen zu wirken.

Aktien sind ja Teufelszeug - uh böse Zockerei- viel zu unsicher.

 

Hätte man es, wie in Skandinavien gemacht und Ende der 80er bzw. 90er Jahre einen Aktienfonds aufgelegt-

dann gäbe es diese Probleme nicht.

https://www.nbim.no/en/the-fund/Market-Value/

 

Pensionsfonds für Beamte werden bis zu 30% durch Aktienanlagen finanziert- da geht das seltsamerweise ohne

Aktien-Bashing.

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Sapine

Ich überlege was passiert wenn die Demografie zuschlägt (tut sie übrigens jetzt schon). Ich überlege auch, dass wir schon mal deutlich höhere Rentenbeiträge hatten und ich überlege auch, dass der Staat die beitragsfremden Leistungen komplett ausgleichen sollte. Eine Anhebung der Rentenbeiträge um 1 % wird eine Menge bringen, um über die nächsten 10 oder mehr Jahre drüber zu kommen und der fällige Zuschuss vom Bund zum Ausgleich der versicherungsfremden Leistungen wird auch weiterhelfen. Es ist wirklich nicht zu begreifen, warum hier nur die Beitragszahler der gesetzlichen Rentenversicherung die Lücke decken sollen. Daneben wird man auch auf der Leistungsseite korrigieren müssen. Höhere Abschläge bei frühem Renteneintritt beispielsweise. Der vorzeitige Renteneintritt darf sich finanziell nicht "lohnen". Nicht unproblematisch finde ich auch die sozialversicherungsfreien Hinzuverdienstmöglichkeiten für Frührentner. Das Rentenniveau selbst kann man kaum noch weiter absenken, wenn man im Regelfall weiterhin von einer Rente leben können soll. Meiner Einschätzung nach (bin allerdings kein Fachmann) sollten Maßnahmen möglich sein, um in den kritischen Jahren über die Runden zu kommen und eine Katastrophe zu verhindern.

 

Aber grundsätzlich gebe ich dir recht. Keine der letzten Regierungen hat sich beim Thema Rente mit Ruhm bekleckert. Das haben andere Länder deutlich besser hinbekommen und es würde nicht schaden sich da einfach was abzukupfern. Unterschiedliche Absicherungssysteme für Arbeitnehmer, Selbständige, Freiberufler und Beamte wären ein Thema von vielen. Der Aufbau eines Staatsfonds zur kapitalgedeckten Rente ein weiteres Standbein. Steuerliche Begünstigung von allen Vorsorgeformen wäre notwendig statt versicherungslastige, unflexible und teure Produkte a la Riester und Co. Ich bin mir sicher es gäbe noch einige weitere "kluge" Möglichkeiten, wenn man sie denn ernsthaft suchen würde. 

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Ramstein
· bearbeitet von Ramstein

@Sapine: Immer wenn diese Diskussion aufkommt, sage ich (im ungefähr gleich alten Freundeskreis) "Für uns reicht's noch!" und alle stimmen mir zu.

Bloss die nächsten Generationen müssen von der Forderungsmentalität auf die Leistungsmentalität umschalten.

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Sapine

Warum sollten die Leute auch weiter in die Zukunft schauen als Politiker, oder CEOs. Weitblick wird weder gefördert noch toleriert. Das ist eine Grundeinstellung, die uns in vielen Bereichen das Leben schwer macht. 

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B.Axelrod
vor 18 Minuten von Ramstein:

@Sapine: Bloss die nächsten Generationen müssen von der Forderungsmentalität auf die Leistungsmentalität umschalten.

Das könnte man auch von jeder neuen Politiker-Generation verlangen.

Die Wähler extremer Parteien kommen ja nicht von ungefähr.

Die einen kleben sich auf der Straße fest- die anderen an ihrem Mandat.

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Ramstein

Ich meinte es eher so:

  • Mein Großvater hat vor 100 Jahren als junger Lehrer auf 1000 qm ein großes Haus gebaut. Dafür hat er 100% seines Gehalts eingesetzt. Er und meine Großmutter haben viele Jahre von dem gelebt, was er mit Nachhilfestunden zusätzlich verdient hat. Urlaub hat er nie gemacht.
  • Mein Vater hat vor 60 Jahren das Haus renovieren müssen. Meine Mutter fuhr mit einer Freundin und 2+2 Kindern 4 Wochen im Sommer an die Ostsee in eine kleine Hütte. Die Väter blieben zuhause und haben gearbeitet, kamen nur zweimal ein Wochenende dazu. 
  • Ich habe vor 40 Jahren neben einer Vollzeitstelle mit Freunden eine Firma gegründet, für die abends, am Wochenende und statt Urlaub gearbeitet wurde und konnte mir so eine Immobilie leisten.
  • Heute fordert man "preiswerten Wohnraum in bester Lage", Enteignung der Immobilienkonzerne und Dauersubvention der Mieter.

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Nachdenklich
· bearbeitet von Nachdenklich
vor 1 Stunde von Sapine:

Der Aufbau eines Staatsfonds zur kapitalgedeckten Rente ein weiteres Standbein.

Eine ergänzende kapitalgedeckte Rente als zusätzliches Standbein?  Ja sicher!

 

Aber warum als Staatsfonds?  Ich möchte eigentlich so wenig Staat wie nur irgend möglich.

Möge der Staat bitte Rahmenbedingungen schaffen, unter denen der einzelne Bürger selber eigenverantwortlich für sein Alter vorsorgen kann.

In den USA gibt es gute Modelle, wie so etwas funktionieren kann.

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