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MonacoFranzl

L&G Gerd Kommer Multifactor Equity UCITS ETF USD

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 15 Stunden von MaKl82:

Da salmei nach der Konsequenz gefragt hat, hab ich mal versucht das mit Zahlen zu sortieren statt mit Bauchgefühl. Und zwar bewusst für beide Richtungen, weil schlicht keiner weiß, wohin das läuft.

...

Top!:thumbsup:

Ich ergänze nur:

 

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satgar
· bearbeitet von satgar

In meinen versicherungsförmigen Produkten habe ich jetzt mal zum Gerd Kommer ETF steuerneutral geshiftet. Außerhalb davon, bleibts der normale FTSE All World.

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Glory_Days
· bearbeitet von Glory_Days
Am 10.6.2026 um 01:29 von stagflation:

Diversifikation sieht anders aus. 

Wenn man nachts isoliert auf Gewichtungen im Index schaut und nicht berücksichtigt, dass Gewichtung respektive Konzentration alleine nichts über Diversifikation aussagt. Diese Hysterie um angebliche Konzentrationsrisiken bei globalen Indizes ist mir völlig suspekt. Ich bezweifele sogar, dass es so etwas bei global nach Marktkapitalisierung gestreuten Indizes/Produkten überhaupt gibt.

vor 22 Stunden von stagflation:

Jetzt liegt die Schwachstelle direkt vor uns. Es sind Geschäftsleute wie Elon Musk, die ETFs und Index-Fonds bei einem IPO (und nachfolgenden Transaktionen) benutzen, um Geld aus den Anlegern herauszupressen. Je größer der Marktanteil der ETF-Anleger, desto einfacher und verführerischer wird diese Methode.

Eine aus Sicht eines langfristigen Anlegers vernachlässigbare Schwäche, die eigentlich nicht der Rede wert ist. Wie hoch ist der Anteil der SpaceX-Free-Float Marktkapitalisierung an der globalen Free-Float Marktkapitalisierung...?

Man könnte es auch etwas weniger polemisch formulieren, dass nämlich jedes gewinnorientierte Unternehmen bei einem Börsengang so viel Kapital wie möglich einsammeln möchte.

 

[Edit]

GPT sagt zu diesem Thema:
 

Mein Fazit

Der Einwand ist nicht völlig unbegründet. Wenn Mega-IPOs durch Sonderregeln sehr schnell in Indizes gelangen, entsteht tatsächlich ein Mechanismus, bei dem Gründer und Frühinvestoren die Kosten eines Teiles ihrer Gewinne an spätere Anleger weiterreichen können.

Für einen langfristigen Anleger in einen globalen ETF erscheint das aber eher als ein kleiner systematischer Nachteil im Promille- bis niedrigen Prozentbereich über lange Zeiträume und nicht als etwas, das die Grundlogik des globalen passiven Investierens infrage stellt.

Die spannendere offene Frage ist eher, ob die zunehmende Verlagerung von Wertschöpfung in private Märkte langfristig dazu führt, dass öffentliche Aktienindizes einen kleineren Teil des gesamten Unternehmenswachstums erfassen als früher. Das ist ein Thema, das unter Kapitalmarktforschern tatsächlich intensiv diskutiert wird.

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Schwachzocker
vor 40 Minuten von Glory_Days:

Man könnte es auch etwas weniger polemisch formulieren, dass nämlich jedes gewinnorientierte Unternehmen bei einem Börsengang so viel Kapital wie möglich einsammeln möchte.

Du meinst, das ist völlig normal und die dürfen das?

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Glory_Days
vor 46 Minuten von Schwachzocker:

Du meinst, das ist völlig normal und die dürfen das?

Verkäufer wollen einen möglichst hohen Preis erzielen und interessierte Käufer einen möglichst niedrigeren Preis bezahlen. Daraus ergibt sich etwas Wunderbares.

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stagflation
vor 17 Minuten von Glory_Days:

Verkäufer wollen einen möglichst hohen Preis erzielen und interessierte Käufer einen möglichst niedrigeren Preis bezahlen. Daraus ergibt sich etwas Wunderbares.

 

Ja. Nur dass es eben so NICHT läuft.

 

Vor 100 Jahren, als es noch keine Fonds gab, musste jemand, der seine Aktien zu Geld machen wollte, tatsächlich Aktionäre finden, denen er die Aktien verkaufen konnte. Auch damals wurde schon viel getrickst. Das wird schön im Buch von Jesse Livermore beschrieben. Aber zumindest mussten Aktionäre überzeugt werden, bevor sie ihr Geld gaben.

 

Vor 50 Jahren konnte jemand, der seine Aktien zu Geld machen wollte, auch Fonds-Manager ansprechen. Wenn er erfolgreich war, konnte er ein Aktienpaket an die Fonds verkaufen - und die Fonds-Anleger haben bezahlt. Die Fonds-Anleger hatten schon damals keine Mitsprache-Recht mehr. Aber zumindest der Fonds-Manager musste noch überzeugt werden.

 

Elon Musk muss nicht einmal mehr die Fonds-Manager überzeugen. Es reicht, wenn er die Aufnahmekriterien der Indexe erfüllt. Dann fließt das Geld der Fonds-Anleger ganz automatisch zu Elon Musk und zu SpaceX - ohne dass die Fonds-Anleger gefragt werden. Es ist sogar noch schlimmer. Die Fonds-Anleger merken noch nicht einmal, wie ihr Geld zu Elon Musk und SpaceX fließt.

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Glory_Days
vor 2 Minuten von stagflation:

Elon Musk muss nicht einmal mehr die Fonds-Manager überzeugen. Es reicht, wenn er die Aufnahmekriterien der Indexe erfüllt. Dann fließt das Geld der Fonds-Anleger ganz automatisch zu Elon Musk und zu SpaceX - ohne dass die Fonds-Anleger gefragt werden. Es ist sogar noch schlimmer. Die Fonds-Anleger merken noch nicht einmal, wie ihr Geld zu Elon Musk und SpaceX fließt.

Das ist doch der Sekundärmarkt - Musk/das IB verkauft seine Anteile am Primärmarkt.

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

Verstehe ich nicht?

 

Ein Fonds will bzw. muss SpaceX Aktien kaufen. Die kauft er an der Börse (wo u.a. Elon Musk sein nächstes Aktienpaket anbietet) oder direkt von Elon Musk. Bezahlt wird das mit dem Geld aus dem Fonds. Also mit dem Geld der Anleger.

 

Passend dazu:

 

BlackRock Orders $5 Billion In SpaceX Shares Ahead Of Blockbuster IPO, Report Says (Live Updates)

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Fondsanleger1966
vor 20 Minuten von stagflation:

Vor 50 Jahren konnte jemand, der seine Aktien zu Geld machen wollte, auch Fonds-Manager ansprechen. Wenn er erfolgreich war, konnte er ein Aktienpaket an die Fonds verkaufen - und die Fonds-Anleger haben bezahlt. Die Fonds-Anleger hatten schon damals keine Mitsprache-Recht mehr. Aber zumindest der Fonds-Manager musste noch überzeugt werden.

 

Elon Musk muss nicht einmal mehr die Fonds-Manager überzeugen. Es reicht, wenn er die Aufnahmekriterien der Indexe erfüllt. Dann fließt das Geld der Fonds-Anleger ganz automatisch zu Elon Musk und zu SpaceX - ohne dass die Fonds-Anleger gefragt werden. Es ist sogar noch schlimmer. Die Fonds-Anleger merken noch nicht einmal, wie ihr Geld zu Elon Musk und SpaceX fließt.

Das ist ein bekannter Nachteil passiver Anlagestrategien, vor dem immer wieder gewarnt wurde.

 

Deshalb verwenden viele instituionelle Anleger mit einer treuhändischer Verpflichtung (bzw. dem entsprechenden Anspruch) aktive Ansätze. Dort schaut noch jemand über die Aktienauswahl drüber, um die Endanleger vor solchen performanceschädlichen Formen des Frontrunnings zu schützen. Das hat dann natürlich auch wieder seinen Preis, z.B. in Form einer etwas höheren Verwaltungsvergütung für diesen Aufwand.

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Bast
vor 42 Minuten von stagflation:

Elon Musk muss nicht einmal mehr die Fonds-Manager überzeugen. Es reicht, wenn er die Aufnahmekriterien der Indexe erfüllt. Dann fließt das Geld der Fonds-Anleger ganz automatisch zu Elon Musk und zu SpaceX - ohne dass die Fonds-Anleger gefragt werden. Es ist sogar noch schlimmer. Die Fonds-Anleger merken noch nicht einmal, wie ihr Geld zu Elon Musk und SpaceX fließt.

Was unterscheidet SpaceX in der Hinsicht von anderen börsennotierten Unternehmen? 

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Megatron
vor 22 Stunden von stagflation:

 

Jetzt wird ein kleiner Teil der Aktien verkauft. Das dient dazu, um an die Börse zu kommen und einen hohen Ankerpreis festzulegen. Dann müssen die NASDAQ ETFs kaufen. Weitere Aktien können verkauft werden. Der Freefloat steigt. Vielleicht werden danach wieder ein paar Aktien an Aktionäre verkauft. Der Freefloat steigt. SpaceX wird in den nächsten Index aufgenommen. Wieder müssen einige Fonds kaufen. Weitere Aktien werden verkauft, der Freefloat steigt... Und so geht es weiter, wie bei einer Schiffsschaukel. Bis SpaceX auch in den großen Indexen ist und alle Aktien verkauft sind.

Ja, aber das ist halt nun mal die Eigenschaft von Indexfonds die nach Market Cap wichten. Ich finde es interessant, dass hier im Forum seit Jahren genau diese Eigenschaften von vielen als die einzige wahre, passive, fast schon götterhaft verehrte Art des Investierens dargestellt wird, und jeder der davon abweicht erst mal begründen muss, warum er sich gegen den Markt stellt. Nachdem jetzt mal besonders dreist die Karte, nennen wir sie ruhig mal provokativ "stupid money", gespielt wird, wollen auf einmal alle nichts mehr von einer strikten Wichtig mach MCAP wissen. Genau das, was hier passiert, ,ist doch bei anderen großen IPOs ähnlich, nur hat man es in der Vergangenheit nicht ganz so offensichtlich mit Indexanpassungen gemacht.

 

Damit meine ich nicht dich persönlich, es fällt mir nur gerade auf, dass mit dem gleichen Ehrgeiz, mit dem in der Vergangenheit für passive Wichtung nach MCAP argumentiert wurde, nun dagegen argumentiert wird.

(Dass ich kein Freund von MCAP bin, hat man vielleicht das eine oder andere Mal schon rausgelesen)

  

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 25 Minuten von Megatron:

...wollen auf einmal alle nichts mehr von einer strikten Wichtig mach MCAP wissen.

Ist das so? 

Wir können ja mal eine Umfrage machen, wer bzw. ob keiner mehr hier seinen Aktienteil nach MCAP gewichtet/gewichten will;).

Vermutlich beschäftigen sich die meisten MCAP-Anleger kaum bis nicht mit diesen ziemlich überflüssigen "Katastrophen- & "Betrugs"-Themen", sondern lassen einfach den Sparplan laufen.

 

Ich glaube schon, dass es hier noch viele MCAP-Anleger gibt.

Dass einige immer mal schwach werden und Zweifel bekommen, ist normal....und muss sogar sein, denn jeder Anleger, der von MCAP abweicht/weg geht, bewirkt ja im MCAP selbst auch wieder entsprechende Bewegung :D.

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stagflation

@Puppi: viele Geschäftsmodelle laufen eine Zeit lang gut. Bis zu dem Punkt, an dem sie es nicht mehr tun. Sei es, dass sich die Rahmenbedingungen ändern oder dass jemand eine Möglichkeit findet, das System in großem Stil auszunutzen.

 

Ein paar Beispiele: Bauherrenmodelle, verbriefte Sicherheiten, Offene Immobilienfonds.

 

Elon Musk hat offenbar eine Möglichkeit gefunden, Index-Fonds zu nutzen, um sehr viel Geld einzusammeln. Wenn er damit durchkommt, werden das viele kopieren wollen. Die nächsten großen Börsengänge stehen schon in den Startlöchern: OpenAI, Anthropic... 

 

Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Vielleicht werden Regeln geändert werden müssen. Wahrscheinlich hat auch Kommer mit seinem IPO-Filter und seiner 1% Schranke recht. Oder passives Investieren wird sich genauso als Fehlschlag erweisen, wie andere Anlagetechniken, die eine zeitlang funktioniert haben - und dann irgendwann nicht mehr.

 

vor 4 Stunden von satgar:

In meinen versicherungsförmigen Produkten habe ich jetzt mal zum Gerd Kommer ETF steuerneutral geshiftet. Außerhalb davon, bleibts der normale FTSE All World.

 

Damit habe ich gestern auch angefangen. :thumbsup: Einen weiteren World-ETF werde ich wohl zu einem Minimum Volatility ETF shiften.

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Sapine
vor 2 Minuten von stagflation:

Damit habe ich gestern auch angefangen. :thumbsup: Einen weiteren World-ETF werde ich wohl zu einem Minimum Volatility ETF shiften.

Welchen hast Du da im Auge? 

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 31 Minuten von stagflation:

viele Geschäftsmodelle laufen eine Zeit lang gut. Bis zu dem Punkt, an dem sie es nicht mehr tun.

Bei MCAP muss nix "gut" laufen. Es läuft eben so, wie sich die Gesamtheit aller Marktteilnehmer entscheidet.

Wenn es überhaupt eine Art von Aktien-Indizes gibt, die am ehesten kein Geschäftsmodell sind, dann sind es weltweite MCAP-Indizes.

 

vor 31 Minuten von stagflation:

Einen weiteren World-ETF werde ich wohl zu einem Minimum Volatility ETF shiften.

Du traust diesem Geschäftsmodell also mehr? Wieso? Weil aktuell viele defensive Aktien enthalten sind und wenig USA? 

 

vor 31 Minuten von stagflation:

Oder passives Investieren wird sich genauso als Fehlschlag erweisen, wie andere Anlagetechniken, die eine zeitlang funktioniert haben - und dann irgendwann nicht mehr.

Was ist passiert mit Prof. Stagflation, der immer an "The Price is right" glaubte? :unsure:

 

Hat dich ein Sparkassenberater bei einem Bierchen hypnotisiert?:D

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geldvermehrer
· bearbeitet von geldvermehrer

Ich glaube der account von @stagflation wurde gehackt:'(

Gerd, bist du das:rolleyes:

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SirWayne
vor einer Stunde von geldvermehrer:

Ich glaube der account von @stagflation wurde gehackt:'(

Gerd, bist du das:rolleyes:

Du musst ihn nur in Erinnerung rufen, wie er mal war:
https://gerd-kommer.de/blog/grosse-anlegerfehler/

Wir war das doch immer mit seine Strategie durchziehen was ein Börsengang für Unsicherheit(en) hervorrufen kann :)

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Barqu

Dass Musk die Regeln ausnutzen will? Normal und zu erwarten.

Dass die Index- und ETF-Anbieter sich zum Steigbügelhalter machen - das ist das Problem. 

Beide hätten Regeln einführen können, die eine Aufnahme nicht beschleunigt, sondern verzögert. 

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rotten.demin

Ich bin ehrlich gesagt auch etwas erstaunt über die überwiegend ressentimentgetriebene und wenig faktenbasierte Diskussion hier. Das ist doch das wpf und nicht reddit! Was ist passiert?

 

Wird hier jetzt ernsthaft das Prinzip des passiven Investierens nach mcap wegen eines einzelnen IPOs infrage gestellt? Die wichtigste Regel des passiven Investierens ist doch, konsequent regelbasiert zu investieren und nicht aufgrund von Meinungen, Gefühlen oder einzelnen Ereignissen von der festgelegten Strategie abzuweichen.

 

Mir ist der IPO letztlich einerlei, und mein Sparplan auf den FTSE All-World läuft unverändert weiter. 

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 59 Minuten von rotten.demin:

Das ist doch das wpf und nicht reddit! Was ist passiert?

Es ist normal und ok.

Auch das WPF lebt davon, ständig Zweifel zu haben samt dem Drang, ein Haar in der Suppe zu finden, welches man herausfischen muss.

Dieses tiefe, menschliche Verhalten (irgendwo doch was zu sehen, was andere vielleicht übersehen...mit der Hoffnung, einen Mehrwert daraus zu schlagen) ist natürlich auch ansteckend und erzeugt noch mehr Zweifler.

 

Das ist der Grund, warum echtes, passives Investieren niemals einen zu großen Anteil haben wird (diese Horror-Stories mit "wenn jeder nur noch passiv investiert, dann...").

 

Man könnte es auch so formulieren:

Die Anleger nach Marktkapitalisierung brauchen sich selbst gerade deshalb keinen Kopf über die Gewichtungen etc machen, weil die regelmäßig auftretenden Zweifler den Markt immer wieder selbst in einer gewissen Balance halten. Das kann natürlich auch durch heftige Korrekturen passieren samt anschließender Reinigung. Diese Sache muss ein MCAP-Anleger eben akzeptieren.

 

Das Problem ist das Timing, wann diese Korrekturen samt Bereinigung passieren. 

 

Ich sehe es ähnlich wie @Bigwigster.

Der Markt wird auch bei SpaceX seinen Preis finden. Bis dahin ist die Gewichtung in weltweit breiten MCAP- Indizes so klein, dass die Auswirkungen völlig vernachlässigbar sind.

Wer das Unternehmen übrigens einfach pauschal in die Tech- Branche schmeißt, sollte sich mal damit beschäftigen, was hinter SpaceX alles steckt und wie abhängig die Welt davon mittlerweile jetzt schon ist.

 

Am Montag feiert der Kommer ETF sein 3-jähriges Jubiläum.

Seit Auflage läuft er ziemlich ähnlich zur üblichen Konkurrenz:

https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/tabelle/isins/IE0001UQQ933,IE00B3YLTY66,IE00B4L5Y983,IE00B23LNQ02,IE00BK5BQT80

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Martie

Es geht nicht darum, dass man nicht mehr regelbasiert investieren möchte. Sondern es geht darum, dass sich die Regeln des Index, in den du bisher investiert hast, womöglich geändert haben und man eben entscheiden muss inwieweit man da mit geht. Es gab und gibt meiner Ansicht nach gute Gründe, weshalb neue Unternehmen an der Börse nicht direkt blind in irgendwelche Indizes aufgenommen werden wenn, und das ist der springende Punkt, sie die Kriterien eigentlich nicht erfüllen.

Bisher mussten Unternehmen einen Zeitraum X abwarten und der Free Float musste eine bestimmte Grenze überschreiten. Beides wurde mehr oder weniger gestrichen (im Fall des NASDAQ, hier wird auch noch zusätzlich das Gewicht durch den Multiplikator verzerrt). Im Fall von S&P wurde ja sogar darüber diskutiert, dass sie ihr Kriterium für den S&P500 streichen dass die enthaltenen Unternehmen nichtmal mehr profitabel sein müssen (was dann zum Glück verworfen wurde). 

 

Meiner Ansicht nach öffnet das Tür und Tor für reine Spekulationen. SpaceX hat beispielsweise seinen Total Adressable Market mit 28.5 Billionen Dollar angegeben. Zum Vergleich: Google gibt 1 Billion an. Das gesamte BIP der USA liegt bei ca. 32 Billionen. SpaceX vergleicht seinen TAM also in etwa mit dem BIP der gesamten USA. Während es real weiter Verluste verzeichnet. Und als passiver Anlager muss man das Ding jetzt kaufen, obwohl die Kurse künstlich aufgebläht sind. 

 

Es geht bei der Diskussion hier nicht darum über einen Index eventuell Anteile an einem Unternehmen zu halten, das man aus welchen Gründen auch immer nicht mag. Es geht darum, das gezielt die Regeln geändert wurden um ein Unternehmen aufzunehmen, dessen Preisfindung bewusst massiv künstlich verzerrt wird. 

 

 

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor einer Stunde von Puppi:

...

Wer das Unternehmen übrigens einfach pauschal in die Tech- Branche schmeißt, sollte sich mal damit beschäftigen, was hinter SpaceX alles steckt und wie abhängig die Welt davon mittlerweile jetzt schon ist.

Ich verstehe ohnehin nicht, warum der Bezeichnung "Tech" eine so hohe Wichtigkeit zugebilligt wird.

Warum ist Apple "Tech" und kein Konsumgüterhersteller?

Warum ist Tesla "Tech" während BMW ein irdischer Autohersteller ist?

 

Heute ist eben alles "Tech". Und Banken nennt man heute "FinTech".

 

vor einer Stunde von Puppi:

Das ist der Grund, warum echtes, passives Investieren niemals einen zu großen Anteil haben wird (diese Horror-Stories mit "wenn jeder nur noch passiv investiert, dann...").

Nein, der eigentliche Grund ist, dass wir gar nicht wissen, was "passives Investieren" ist und es daher auch nicht praktizieren können.

 

vor 23 Minuten von Martie:

...Bisher mussten Unternehmen einen Zeitraum X abwarten und der Free Float musste eine bestimmte Grenze überschreiten. Beides wurde mehr oder weniger gestrichen (im Fall des NASDAQ, hier wird auch noch zusätzlich das Gewicht durch den Multiplikator verzerrt).

Wen interessiert denn der NASDAQ? Passivinvestoren gewiss nicht.

 

vor 23 Minuten von Martie:

...Und als passiver Anlager muss man das Ding jetzt kaufen, obwohl die Kurse künstlich aufgebläht sind. 

vor 23 Minuten von Martie:

...Es geht darum, das gezielt die Regeln geändert wurden um ein Unternehmen aufzunehmen, dessen Preisfindung bewusst massiv künstlich verzerrt wird. 

Wer glaubt, dass irgendetwas künstlich aufgebläht oder verzerrt ist oder dass es Blasen gibt oder sonst wie an Gespenster glaubt, für den ist ein Investment nach Marktkapitalisierung ohnehin nichts.

Das einzige, was gesichert verzerrt ist, ist jedoch die Wahrnehmung der Kleinanleger.

 

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geeman

Zwei Tage nicht im Forum und der Thread explodiert.

 

@MaKl82 Danke für die gute und solide Aufarbeitung des Themas.

Eine gewisse Unruhe hatte ich auch zu dem Thema, aber Dein Breakdown zeigt, dass der Einfluss überschaubar ist.

 

Und am Ende erzeugt Druck auch immer Gegendruck. Wenn passive Fonds kaufen "müssen", werden aktive Anleger gerne verkaufen und auscashen.

Es gibt kein Diamantenhände-Szenario. Börsenkurse stellen den Ausgleich von Angebot und Nachfrage dar. Steigt die Nachfrage und dadurch die Nachfragepreise wird auch das Angebot steigen.

Außerdem gibt es doch auch den IPO begleitende Banken. Haben die nicht auch einen regulierenden Auftrag?

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salmei
vor 2 Minuten von geeman:

 

Außerdem gibt es doch auch den IPO begleitende Banken. Haben die nicht auch einen regulierenden Auftrag?

haben Banken nicht den Auftrag ausschließlich ihren Gewinn nach oben zu regulieren?

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Schwachzocker

 

vor 46 Minuten von salmei:
vor 50 Minuten von geeman:

Außerdem gibt es doch auch den IPO begleitende Banken. Haben die nicht auch einen regulierenden Auftrag?

haben Banken nicht den Auftrag ausschließlich ihren Gewinn nach oben zu regulieren?

Ja, das ist der "regulierende Auftrag".

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