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iShares iBonds nun auch in Europa

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 1 Stunde von stagflation:

Dann brauchen wir aber Berichte von Anlegern, die den Fonds mehrere Jahre gehalten haben

Richtig. Das wäre wünschenswert. 

Ehrliche Daten, am besten samt Rendite p.a.-Berechnung.

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Beginner81
vor 2 Stunden von Puppi:

Richtig. Das wäre wünschenswert. 

Ehrliche Daten, am besten samt Rendite p.a.-Berechnung.

Verstehe das Ansinnen nicht, die Kurse und Bedingungen dieser Bonds-ETFs sind ja bekannt/zugänglich.

Ich hab da nur ein paar Euros zwischengeparkt und getestet, mich interessiert das nicht weiter ob jetzt 2,8 oder 2,9% p.a. persönliche Rendite...

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DancingWombat

Wie lässt sich denn bei den iBonds ermitteln zu welchem Kurs diese voraussichtlich zurückgezahlt werden. 
Beispiel: 
Ich kaufe den 2034er Ausschütter (IE000SBJO6L2) welcher gem. Factsheet eine Rückzahlungsrendite von 3,69% hat. Nun möchte ich wissen wie sich das nun auf Ausschüttungen und Rückzahlung verteilt. 
Ich könnte das zwar auf Basis der aktuellen Zusammensetzung berechnen, in der Laufzeit wird der ETF aber weitere Anleihen aufnehmen und daher das Ergebnis beeinflussen. 

Lässt sich das irgendwie sinnvoll abschätzen?

 

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vanity

In erster Annäherung kannst du ausrechnen, welchen aktuellen Kurs eine Anleihe mit Fälligkeit Ende 2034 und Kupon 3,30% (= durchschn. Kupon lt. Factsheet) für eine Rendite von 3,65% (= Effektivverzinsung lt. Factsheet) haben müsste.

 

Der Kurs wäre etwa 97,4%, der Rückzahlungskurs demnach der reziproke Wert, also 102,7% vom aktuellen Kurs.

 

Die Rechnung ist natürlich idealisiert und berücksichtigt insbesondere nicht das gestaffelte Auslaufen der gehaltenen Anleihen oder etwaige Ausfälle.

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stagflation
vor 36 Minuten von DancingWombat:

Nun möchte ich wissen wie sich das nun auf Ausschüttungen und Rückzahlung verteilt. 

 

Bei Fonds kann man nicht vorhersehen. Man kann nur die Rendite abschätzen, die sich zusammen aus Ausschüttungen und Kursgewinnen ergeben wird.

 

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vanity

Wenn man die Rendite abschätzen kann, dann kann man natürlich auch abschätzen, welcher Teil davon aus Ausschüttungen und welcher aus Kursveränderungen kommt- statischer Anleihekorb vorausgesetzt. Ohne diesen lässt sich allerdings auch die Gesamtrendite schlecht schätzen.

 

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DancingWombat
vor 18 Stunden von vanity:

Wenn man die Rendite abschätzen kann, dann kann man natürlich auch abschätzen, welcher Teil davon aus Ausschüttungen und welcher aus Kursveränderungen kommt- statischer Anleihekorb vorausgesetzt. Ohne diesen lässt sich allerdings auch die Gesamtrendite schlecht schätzen.

 

Klar, bei einem statischen Korb wäre das relativ einfach. Der Korb ist aber nicht statisch, zumindest würde ich davon nicht ausgehen. Wenn ich mir die iBonds mit früherem Ablauf anschauen, dann ist anzunehmen, dass über die Zeit weitere Anleihen mit entsprecher Verfallszeit aufgenommen werden, welche heute noch gar nicht existieren (z.B. weil sich ein Unternehmen mit 5j Anleihen finanziert), der iBond aber noch 9 Jahre läuft. So eine Anleihe käme dann erst in 4 Jahren in den ETF hinein. 

Meine Frage war eher ob es Ansätze zur näherungsweisen Schätzung dazu gibt. Mir geht es primär darum einen halbwegs passenden Betrag zu haben der mir 2034 zufließt. Wegen der Vorabpauschale bevorzuge ich hier Ausschütter. Ggf. macht es aber doch mehr Sinn auf den Thesaurierer zu gehen, da sich diese Frage dann nicht stellt. 

 

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Malvolio
· bearbeitet von Malvolio
vor 19 Minuten von DancingWombat:

Klar, bei einem statischen Korb wäre das relativ einfach. Der Korb ist aber nicht statisch, zumindest würde ich davon nicht ausgehen. Wenn ich mir die iBonds mit früherem Ablauf anschauen, dann ist anzunehmen, dass über die Zeit weitere Anleihen mit entsprecher Verfallszeit aufgenommen werden, welche heute noch gar nicht existieren (z.B. weil sich ein Unternehmen mit 5j Anleihen finanziert), der iBond aber noch 9 Jahre läuft. So eine Anleihe käme dann erst in 4 Jahren in den ETF hinein. 

Meine Frage war eher ob es Ansätze zur näherungsweisen Schätzung dazu gibt. Mir geht es primär darum einen halbwegs passenden Betrag zu haben der mir 2034 zufließt. Wegen der Vorabpauschale bevorzuge ich hier Ausschütter. Ggf. macht es aber doch mehr Sinn auf den Thesaurierer zu gehen, da sich diese Frage dann nicht stellt. 

 

Die Endfälligkeitsrendite kann man doch vermutlich recht gut abschätzen. Während der Laufzeit wird der Kurs natürlich bei Zinsänderungen schwanken. Aber über die gesamte Laufzeit sollte dann ungefähr die geplante Rendite herauskommen, wenn keine größeren Ausfällte vorkommen zumindest. Wenn der Fonds neue Anleihen kauft, dann wird er ja solche mit ungefähr entsprechender Restlaufzeit nehmen. In den letzten Monaten vor Fälligkeit wird es dann natürlich etwas verwässert in Richtung Geldmarktzins. Aber bei langen Laufzeiten dürfte das in der Regel auf die Gesamtrendite vermutlich nicht so eine große Rolle spielen. Ganz genau lässt sich das mit so einem Fond natürlich nicht ausrechnen, was auf den Cent hinten rauskommt. Aber letztendlich wird er sich so ähnlich verhalten, wie eine Einzelanleihe mit entsprechender Laufzeit Und klar ist auch, wenn der Fonds ausschüttet, dann wird bei Fälligkeit entsprechend weniger übrig bleiben. Steuern musst Du so oder so bezahlen. Wenn du es genau berochenen willst, dann solltest Du Dir vielleicht mal direkt Einzelanleihen anschauen. 

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

@DancingWombat: auf der iShares Homepage kann man für Anleihe-ETFs eine Excel-Liste mit den zurzeit enthaltenen Wertpapieren herunterladen (unter "Fondspositionen und Kennzahlen"). Dort gibt es die Spalten Kupon, Kurs und Gewichtung. Anhand dieser Spalten sollte man sich die ungefähren Werte für Rendite, Ausschüttungen und Kursgewinn ausrechnen können.

 

Am 22.1.2026 um 14:38 von vanity:

Wenn man die Rendite abschätzen kann, dann kann man natürlich auch abschätzen, welcher Teil davon aus Ausschüttungen und welcher aus Kursveränderungen kommt- statischer Anleihekorb vorausgesetzt. Ohne diesen lässt sich allerdings auch die Gesamtrendite schlecht schätzen.

 

Dem möchte ich widersprechen. Weil ich glaube, dass es eine der wesentlichen Eigenschaften von Anleihe-ETFs ist, dass man zwar oft die Rendite gut abschätzen kann, die Aufteilung auf Kursgewinne und Ausschüttungen aber deutlich schlechter vorhersehbar ist.

 

Betrachten wir einen neuen (und fiktiven) iShares iBonds Dec. 2035 € Germany Government Bonds. Die Rendite kann man gut abschätzen. Anhand der deutschen Bundesanleihen-Zinskurve ergeben sich: 2,87%. Wenn man möchte, kann man hiervon noch die jährlichen Kosten des Fonds abziehen. 

 

Der erste Anleger investiert 10.000 € und will den Fonds bis zu Fälligkeit halten. Blackrock könnte für diese 10.000 € einen 10-jährige Zerobond kaufen. Dann würde es keine Ausschüttungen geben, sondern nur Kursgewinne. Oder Blackrock kauft eine 10-jährige Bundesanleihe zu pari. Dann gibt es Ausschüttungen, aber keine Kursgewinne. Oder Blackrock kauft eine Anleihe über pari. Dann gibt es noch höhere Ausschüttungen, aber am Ende einen Kursverlust. Alles möglich.

 

Nun kann man einwenden, dass nicht nur ein Anleger investiert, sondern viele. Und dass nicht nur einen Anleihe gekauft wird, sondern ein ganzer Korb. Und dass Blackrock Extreme vermeiden möchte (nur Ausschüttungen oder nur Kursgewinne), und deshalb einen Markt-Durchschnitt von passenden Anleihen kaufen wird. Dann könnte man sich die infrage kommenden Anleihen anschauen (10-jährige Bundesanleihen) und Näherungswerte für Kursgewinne und Ausschüttungen berechnen.

 

Aber: im Laufe der Zeit ändern sich die Eigenschaften der für einen Fonds infrage kommenden Anleihen. Nach einer längeren Niedrigzinsphase notieren viele Anleihen unter pari. Wenn die gekauft werden, wird es bei dem Fonds moderate Ausschüttungen und höhere Kursgewinne geben. Nach einer längeren Hochzinsphase notieren viele Anleihen über pari. Wenn die gekauft werden, wird es hohe Ausschüttungen geben, aber dafür sind Kursverluste zu erwarten.

 

Selbst wenn man heute das Verhältnis von Kursgewinnen und Ausschüttungen abschätzen kann, kann sich das Verhältnis im Laufe der Zeit ändern. Die im Fonds enthalten Anleihen ändern sich: Alt-Anleger verkaufen Anteile. Neue-Anleger kaufen neuen Anteile. Für neue Anteile gekaufte Anleihen haben die neuen Eigenschaften. Dadurch ändert sich das Verhältnis von Kursgewinnen und Ausschüttungen.

 

Wenn man sich für Anleihe-ETFs interessiert, sollte man einfach akzeptieren, dass sich das Verhältnis von Ausschüttungen und Kursgewinnen ändern kann. Das ist aber nicht schlimm ist, weil letztendlich die Summe aus Ausschüttungen und Kursgewinnen (=Rendite) wichtig ist.

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stagflation
· bearbeitet von stagflation
Am 22.1.2026 um 13:33 von DancingWombat:

Beispiel: 
Ich kaufe den 2034er Ausschütter (IE000SBJO6L2) welcher gem. Factsheet eine Rückzahlungsrendite von 3,69% hat. 

 

Übrigens glaube ich nicht, dass die 3,69% die erwartete Rendite ist. Ungefähr die Hälfte der enthaltenen Anleihen hat BBB Rating. Es kann also Ausfälle oder Abwertungen geben. Um zur erwarteten Rendite zu gelangen, sollte man von den 3,69% noch etwas abziehen. Vielleicht 0,2 oder 0,3 Prozentpunkte? Die Rendite, die ein Anleger am Ende tatsächlich bekommen wird, hängt davon ab, ob und wie viele Anleihen ausfallen werden. Wenn man Glück hat, kommen alle Anleihen durch. Es kann aber auch sein, dass eine oder sogar mehrere Anleihen ausfallen werden.

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Lazaros
vor 7 Stunden von stagflation:

Übrigens glaube ich nicht, dass die 3,69% die erwartete Rendite ist. Ungefähr die Hälfte der enthaltenen Anleihen hat BBB Rating. Es kann also Ausfälle oder Abwertungen geben. 

Dazu passend  https://www.moodys.com/sites/products/ProductAttachments/2001700000405722.pdf

Die Studie ist zwar uralt, aber vielleicht hilft es manch einem, ein besseres Gespür für die Ausfallswahrscheinlichkeit von IG-Anleihen zu bekommen.

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Amnesty

Die Auswirkungen von Ausfällen oder Abwertungen sind bei den Ibonds mit langer Restlaufzeit nicht ohne, da bei niedrigem Fondsvolumen auch nur wenige Anleihen gehalten werden (beim IE000SBJO6L2 nur 120 Positionen im Vergleich zu 2500 Positionen beim ishared corp Bond 1-5 IE00B4L60045).

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DancingWombat
vor einer Stunde von Amnesty:

Die Auswirkungen von Ausfällen oder Abwertungen sind bei den Ibonds mit langer Restlaufzeit nicht ohne, da bei niedrigem Fondsvolumen auch nur wenige Anleihen gehalten werden (beim IE000SBJO6L2 nur 120 Positionen im Vergleich zu 2500 Positionen beim ishared corp Bond 1-5 IE00B4L60045).

Die Anzahl der Positionen steigt über die Zeit. Bei den langen Laufzeiten gibt es nicht so viele Bonds. Schau dir mal die 2030er oder 2029er iBonds an. Da ist das schon anders. 

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Amnesty

Dass andere Produkte andere Eigenschaften haben, stelle ich nicht infrage.

Mit kürzer werdenden Laufzeiten steigt das Volumen der iBonds und die Zahl der Positionen nimmt zu, auch wenn sie weiterhin erheblich niedriger bleibt als z.B. beim Corp Bonds 1-5.

(I.d.R. wird dann auch der Spread akzeptabler).

 

Unabhängig von der Ursache der geringen Zahl an Positionen, ist die Wirkung eines Ausfalls/Downgrades bei wenigen Positionen stärker als bei vielen. 
Man erkauft sich also die Reduktion des Zinsänderungsrisikos durch erheblich geringere Diversifikation. 
 

Wenn man Spread, TER, mögliche Ausfälle/Downgrades, Geldmarktrenditen im letzten Jahr, etc. berücksichtigt, ist der Abstand zu Bundesanleihen gleicher Laufzeit nach Steuern erstaunlich gering.

Da könnte man überlegen, ob man bei einer Restlaufzeit bis 02.01. 2035 das Unternehmensanleihenrisiko nicht lieber durch die Mischung kurzfristiger AAA Anleihen mit Aktienmarktrisiko einstellen möchte.
 

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Lazaros
vor 5 Stunden von Amnesty:

Die Auswirkungen von Ausfällen oder Abwertungen sind bei den Ibonds mit langer Restlaufzeit nicht ohne, da bei niedrigem Fondsvolumen auch nur wenige Anleihen gehalten werden (beim IE000SBJO6L2 nur 120 Positionen im Vergleich zu 2500 Positionen beim ishared corp Bond 1-5 IE00B4L60045).

Nachfragen zu obigem "nicht ohne":

Wie hoch würdest Du bei 120 Anleihen das Ausfallsrisiko und Abwertungsrisiko in maximal möglicher prozentualer Minderrendite einschätzen?

Wie hoch würdest Du bei 2500 Anleihen das Ausfallsrisiko und Abwertungsrisiko in maximal möglicher prozentualer Minderrendite einschätzen?

vor 1 Stunde von Amnesty:

Wenn man Spread, TER, mögliche Ausfälle/Downgrades, Geldmarktrenditen im letzten Jahr, etc. berücksichtigt, ist der Abstand zu Bundesanleihen gleicher Laufzeit nach Steuern erstaunlich gering.

Wie hoch würdest Du bei nur einer deutschen Bundesanleihe das Ausfallsrisiko und Abwertungsrisiko in maximal möglicher prozentualer Minderrendite einschätzen?

Und bedenke dabei, dass es ein Markenzeichen schwarzer Schwäne ist, dass man diese vorher nicht sieht.

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stagflation
· bearbeitet von stagflation
vor 2 Stunden von Lazaros:

Wie hoch würdest Du bei 120 Anleihen das Ausfallsrisiko und Abwertungsrisiko in maximal möglicher prozentualer Minderrendite einschätzen?

Wie hoch würdest Du bei 2500 Anleihen das Ausfallsrisiko und Abwertungsrisiko in maximal möglicher prozentualer Minderrendite einschätzen?

 

Ausfallwahrscheinlichkeiten gibt es hier: Erwartete Rendite von Anleihen

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west263

ich habe mich heute mal hingesetzt wegen einer Anlage in iShares iBonds 2029 u. 2030.

Dabei fiel mich doch tatsächlich jetzt erst auf, dass es auch von xtrackers, Invesco und auch Amundi entsprechende ETF gibt.

 

Ist es jetzt am Ende völlig schnuppe in welche Gesellschaft man investiert oder gibt es da doch noch ein paar elementare Unterschiede?

 

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stagflation

Na ja, was wäre beispielsweise, wenn ein mächtiger Präsident die Kapitalanlagegesellschaften seines Landes anweist, Kapitalanlagen ausländischer Anleger so lange einzufrieren, bis seine politische Forderung XY erfüllt ist? 

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Lazaros
· bearbeitet von Lazaros
vor 1 Stunde von stagflation:

Na ja, was wäre beispielsweise, wenn ein mächtiger Präsident die Kapitalanlagegesellschaften seines Landes anweist, Kapitalanlagen ausländischer Anleger so lange einzufrieren, bis seine politische Forderung XY erfüllt ist? 

Dann verlagern sie ihren Sitz mit nur einer Unterschrift in ein anderes Land.

Irgendwie wirst Du auch immer seltsamer.

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DancingWombat
vor 41 Minuten von Lazaros:

Dann verlagern sie ihren Sitz mit nur einer Unterschrift in ein anderes Land.

Irgendwie wirst Du auch immer seltsamer.

Ishares ist sowieso in Irland. 

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stagflation
· bearbeitet von stagflation
vor einer Stunde von Lazaros:

Irgendwie wirst Du auch immer seltsamer.

 

Du findest es seltsam, sich Gedanken über die Sicherheit von Anlagegeldern zu machen, die in den Händen der USA oder US-amerikanischer Firmen sind? Nachdem die USA sich kürzlich Grönland einverleiben wollten? Und dabei fast die NATO gesprengt haben?

 

Es geht nicht um eine alles-oder-nichts Entscheidung. Sondern um eine Verschiebung der prozentualen Anteile zwischen amerikanischen/europäischen/deutschen KAGs. 

 

vor einer Stunde von Lazaros:

Dann verlagern sie ihren Sitz mit nur einer Unterschrift in ein anderes Land.

 

Du meinst also, dass Vanguard oder Blackrock ihren Firmensitz verlagern würden, wenn sie aufgefordert würden, bestimmte Kundengelder einzufrieren? Das glaube ich nicht.

 

vor 19 Minuten von DancingWombat:

Ishares ist sowieso in Irland. 

 

Laut Wikipedia: BlackRock Inc. (englisch für ‚schwarzer Fels‘) ist eine börsennotierte, international tätige US-amerikanische Investmentgesellschaft mit Sitz in New York City. iShares (auch iShares by BlackRock) sind eine Produktgruppe von börsengehandelten Fonds (englisch exchange-traded fund, ETF), die von der US-amerikanischen Fondsgesellschaft BlackRock verwaltet werden.

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Doomer
· bearbeitet von Doomer
vor 49 Minuten von stagflation:

Du meinst also, dass Vanguard oder Blackrock ihren Firmensitz verlagern würden, wenn sie aufgefordert würden, bestimmte Kundengelder einzufrieren? Das glaube ich nicht.

Was gibt es da zu verlagern? Der operative Mantel ist das Unternehmen "BlackRock Asset Management Ireland Limited", die Fonds befinden sich in den UK Public Limited Companies (iShares III/IV plc), die wiederum nach UCITS reguliert sind, die ganzen Konstrukte werden wiederum von der Central Bank of Ireland beaufsichtigt und die Verwahrstelle ist irgendjemand anders, vielleicht State Street Ireland. Obendrauf gibt es noch die Blocking Regulation auf EU-Ebene. 

 

Alberner Post, quasi Zeitverschwendung überhaupt darauf einzugehen

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Charly2026
Am 23.1.2026 um 14:19 von stagflation:

 

 

Betrachten wir einen neuen (und fiktiven) iShares iBonds Dec. 2035 € Germany Government Bonds. Die Rendite kann man gut abschätzen. Anhand der deutschen Bundesanleihen-Zinskurve ergeben sich: 2,87%. Wenn man möchte, kann man hiervon noch die jährlichen Kosten des Fonds abziehen. 

 

Weil du geschrieben hast "fiktiv": solche ibonds auf deutsche Staatsanleihen etf gibt es von Amundi:

 

https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?isin=LU2780871823#uebersicht

 

 

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Geldhaber
vor 6 Stunden von west263:

ich habe mich heute mal hingesetzt wegen einer Anlage in iShares iBonds 2029 u. 2030.

Dabei fiel mich doch tatsächlich jetzt erst auf, dass es auch von xtrackers, Invesco und auch Amundi entsprechende ETF gibt.

BNP Paribas Easy gibt es auch noch. 

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stagflation
vor 6 Stunden von Charly2026:

Weil du geschrieben hast "fiktiv": solche ibonds auf deutsche Staatsanleihen etf gibt es von Amundi:

 

https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?isin=LU2780871823#uebersicht

 

Danke, den kannte ich noch nicht. Ich frage mich allerdings, warum man in diesen ETF investieren sollte? Wäre es nicht besser, die passende Bundesanleihe zu kaufen?

 

Wer könnte Interesse an diesem ETF haben?

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