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Milch_Mädchen

Rebalancing … risikoreich : risikoarm

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Cepha
Am 14.1.2024 um 10:00 von Ramstein:

 

Jetzt schon sich das Hirn damit zu belasten ist IMHO völlig unproduktive Zeit- und Nervenverschwendung. 

Ich teile Deine Meinung nicht.

 

Regelbasiertes Investieren erfordert, dass man 

 

a) die Regeln kennt

b) einen Plan hat, wie man diese Regeln auch in der Praxis anwendet, komme was wolle.

 

Ich habe Reglen, WANN ich bei Bedarf rebalance und ich habe dafür auch ganz klare Regeln/Ablaufschema inkl. von Schwellenwerte.

 

Genau das erspart einem später das Grübeln und hilft keine emotionale Fehlentscheidungen.

 

Sollte man irgendwann die AA anpassen wollen, dann nur, weil man neue Erkenntnisse hat und die alte nicht mehr passt. Sollte es eine altersabhängige oder Volumenabhängige AA sein, dann kann man diese Regel auch vorher aufstellen.

 

MfG

 

 

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Neverdo
vor 1 Stunde von Hicks&Hudson:

Das kann man so sehen.

Man kann es aber auch umdrehen und sehen: 

Wenn das Depot so groß ist, dass einem ein 50-Prozent-Einsturz gesamtfinanziell auch nicht mehr weh tut, dann ist es auch nicht mehr nötig, überhaupt so ein Risiko einzugehen, weil man eh schon mehr als genug Geld hat.;)

Das nur so als Denkanstoß, nicht für dich, sondern allgemein.

Entscheiden muss letztendlich jeder selbst, welche Sichtweise er fabrizieren will.

 

Und trotzdem erlaube ich mir, zu schreiben, dass man mehr und mehr hier merkt, dass der letzte großer Hammer mittlerweile 15 Jahre her ist.

=> zu viele sind zu jung/frisch dabei, um mitreden zu können, was eine Halbierung des ganzen Depots wirklich bedeutet

=> vom Rest hatten einige vor 15 Jahren weitaus noch nicht so viel Kohle im Depot wie heute

=> ich bin sehr gespannt, wie wir alle hier reagieren, wenn es dann wieder mal um die 50% abwärts geht und dann bei einigen 6-7 stellige Summen rot aufleuchten im PC und das nicht nur ein paar Wochen lang wie beim Fliegenschiss Corona-Crash

Da stimme ich dir zu, Alter , Lebenserwartung und insbesondere Depotgröße sind doch die entscheidenden Faktoren.

Und es ist aus meiner Sicht völlig klar, dass mit den Jahren immer auch bei Reinvestition genau dieser Hintergrund eine Rolle spielt, es geht dann in die Phase des Bewahrens bei eben gleichzeitigem Wohlstand, wer das aufs Spiel setzt...na ja, jeder so wie er mag...

Meine Augen sind noch ein wenig trübe jetzt kommen die  Vorabpauschalen rein, wer jetzt noch meint, dass Steuern keine Rolle spielen..;)

vor 4 Minuten von Cepha:

Ich teile Deine Meinung nicht.

 

Regelbasiertes Investieren erfordert, dass man 

 

a) die Regeln kennt

b) einen Plan hat, wie man diese Regeln auch in der Praxis anwendet, komme was wolle.

 

Ich habe Reglen, WANN ich bei Bedarf rebalance und ich habe dafür auch ganz klare Regeln/Ablaufschema inkl. von Schwellenwerte.

 

Genau das erspart einem später das Grübeln und hilft keine emotionale Fehlentscheidungen.

 

Sollte man irgendwann die AA anpassen wollen, dann nur, weil man neue Erkenntnisse hat und die alte nicht mehr passt. Sollte es eine altersabhängige oder Volumenabhängige AA sein, dann kann man diese Regel auch vorher aufstellen.

 

MfG

 

 

Recht so ein Depot braucht Betreuung, muss gestaltet werden, ich wie beim Bauen, am Ende zählt das gestaltete Bauwerk...

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slowandsteady
Am 14.1.2024 um 10:28 von Milch_Mädchen:

Das heißt, dafür akzeptierst Du auch, dass beim Verkauf von RK3 steuerpflichtige Gewinne anfallen und ein Teil des Steuerstundungseffekts wegfällt.

Wenn es nur das ist: Der Steuerstundungseffekt ist mittlerweile deutlich kleiner geworden als früher aufgrund der Vorabpauschale und den gestiegenen Zinsen.

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Sapine

Für einen Anfänger ist es schwer, allgemeingültige Regeln zu erstellen. Manches ist nicht planbar und dann muss man sein Depot anpassen.

 

Bezüglich des Rebalancing muss man das nicht zu genau nehmen sondern bei kleinen Abweichungen einfach mit der Sparrate arbeiten. Erst wenn einzelne Positionen um meinetwegen 3/5/10 % abweichen von ihrer Zielmarke würde ich Rebalancing betreiben. 

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Ramstein
vor 34 Minuten von Cepha:

Ich teile Deine Meinung nicht.

 

Regelbasiertes Investieren erfordert, dass man 

 

a) die Regeln kennt

b) einen Plan hat, wie man diese Regeln auch in der Praxis anwendet, komme was wolle.

 

Ich habe Reglen, WANN ich bei Bedarf rebalance und ich habe dafür auch ganz klare Regeln/Ablaufschema inkl. von Schwellenwerte.

 

Genau das erspart einem später das Grübeln und hilft keine emotionale Fehlentscheidungen.

Verbindliche Regeln sind dann und nur dann sinnvoll, wenn sie alle Umstände berücksichtigen. Und ich bezweifele mal, dass der TO und auch du alle Lebensparameter der nächsten 25 Jahre in den „Regeln“ auch nur annähernd berücksichtigen. Damit sind die „Regeln“ dann nichts als Krücken, die einem das jährliche Nachdenken über Leben, Depot, etc. usw. ersparen sollen. Und diese Art vorzugehen ist nicht mein Ding.

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Someone
vor 34 Minuten von Cepha:

Regelbasiertes Investieren erfordert, dass man 

 

a) die Regeln kennt

b) einen Plan hat, wie man diese Regeln auch in der Praxis anwendet, komme was wolle.

Bei b) bin ich nicht bei Dir. 

Ich denke dass man seine Regeln auch immer wieder kritisch hinterfragen sollte (z.B. alle 5 Jahre) und ggf. anpassen, weil die Wirklichkeit eine Plan-Anpassung erfordern könnte (neue Produkte, unerwartete Erbschaft, Schwarze Schwäne, neue Erkenntnisse, neuer Lebensstil ...)

@Ramstein war schneller.

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Schwachzocker
vor 31 Minuten von Someone:

Ich denke dass man seine Regeln auch immer wieder kritisch hinterfragen sollte (z.B. alle 5 Jahre) und ggf. anpassen...

Natürlich muss man Regeln ggf. anpassen. Da hat doch nie jemand etwas anderes behauptet. Aber nur dann, wenn sich auf der persönlichen Ebene etwas geändert hat und nicht, weil irgendein Land plötzlich Krieg führt oder ähnliches.

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Hicks&Hudson
· bearbeitet von Hicks&Hudson
vor 8 Minuten von Schwachzocker:

Natürlich muss man Regeln ggf. anpassen. Da hat doch nie jemand etwas anderes behauptet. Aber nur dann, wenn sich auf der persönlichen Ebene etwas geändert hat und nicht, weil irgendein Land plötzlich Krieg führt oder ähnliches.

Vergiss die so wichtigen Paper nicht! Die können dramatische Erkenntnisse beinhalten, so dass man dramatische Änderungen vornehmen muss.:w00t:

 

 

vor 43 Minuten von Ramstein:

Verbindliche Regeln sind dann und nur dann sinnvoll, wenn sie alle Umstände berücksichtigen. Und ich bezweifele mal, dass der TO und auch du alle Lebensparameter der nächsten 25 Jahre in den „Regeln“ auch nur annähernd berücksichtigen. Damit sind die „Regeln“ dann nichts als Krücken, die einem das jährliche Nachdenken über Leben, Depot, etc. usw. ersparen sollen. Und diese Art vorzugehen ist nicht mein Ding.

 

 

Wieso empfiehlst du es dann allen anderen, wenn du nichts davon hältst:

Am 11.5.2014 um 09:01 von Ramstein:

Rebalancing

Alle 6 oder 12 Monate wird geschaut, wie sich das Depot entwickelt hat. Wenn die Gewichtungen deutlich (5% oder 10%) vom Plan abweichen, so sollte man ein Rebalancing durchführen. Dies gibt einen wichtigen Hinweis auf die Anzahl der Märkte, in die man investiert. Wenn z.B. der 20%-Anteil um 10% abweicht, so sind das nur 2% der Anlagesumme. Beispiel: 10.000 Euro Anlagesumme, 200 Euro Abweichung. Wenn man jetzt für 200 Euro kauft oder verkauft, so sind die Gebühren relativ hoch. Man sollte also im obigen Beispiel gut überlegen, ob man wirklich 3 verschiedene ETFs nimmt, oder ob nicht 2 auch ausreichen. Wenn das Depot wächst, kann man später immer noch neue ETFs dazu nehmen.

 

Das Rebalancing kann man bei Sparplänen durch (temporäre) Anpassung der monatlichen Anlagen vornehmen. Oder durch Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld. Oder eben einmal im Jahr was umschichten.

 

Für ein ausgewogenes Depot sollte man das Rebalancing zwischen den Asset-Klasse (Aktien, Renten) und auch innerhalb der Assetklassen zwischen den einzelnen Märkten durchführen.

 

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Cepha
vor 27 Minuten von Someone:

Bei b) bin ich nicht bei Dir. 

Ich denke dass man seine Regeln auch immer wieder kritisch hinterfragen sollte (z.B. alle 5 Jahre) und ggf. anpassen, weil die Wirklichkeit eine Plan-Anpassung erfordern könnte (neue Produkte, unerwartete Erbschaft, Schwarze Schwäne, neue Erkenntnisse, neuer Lebensstil ...)

Klar, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern oder die eigene Meinung, muss man's halt anpassen.

 

meine Regeln fürs Rebalancen sind einfach, wobei die Werte halt abhängig sind von der Depotgröße, die kleinsten Position sowie den Transaktionskosten, das ist halt jetzt für mich ein guter Kompromiss.

Aber mir hilft es halt, weil die Gefahr des selber Nachdenkens damit ausgeschaltet wird: Soll ich wirklich jetzt Aktien kaufen, wo doch grad der Markt so fällt? Sind wirklich jetzt mehr Anleihen klug? Sollte man nicht doch besser mehr Gold, weil...

 

1. Ist eine Position mehr als 4000 Euro über dem Soll-Wert?

- falls ja verkaufen bis zum Soll-Wert und zurück zu 1.) (Priorität hat dabei die Position mit der größten prozentualen Abweichung)

- falls nein weiter zu 2.)

 

2. Sind am Verrechnungskonto mehr als 4000 Euro?

Falls nein : Ende

Falls ja gehe zu 3.)

 

3. Ist eine Depotposition (Aktien-ETF, Anliehen, Gold) mehr als 3000 Euro unter dem Soll Wert?

Falls ja kaufe nach bis zum Soll-Wert (oder bis maximal 1000 Euro am Verrechnungskonto übrig bleiben) und zurück zu 2)  (Priorität hat dabei die Position mit der größten prozentualen Abweichung)

Falls nein: gehe zu 4)

 

4.) Sind am Verrechnungskonto immer noch mehr als 4000 Euro?

Falls ja: Kaufe Geldmarktfond bis 1000 Euro Restbetrag auf Verrechnungskonto

Falls nein: Ende

 

 

 

 

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Gast240408
· bearbeitet von myrtle

Der Widerspruch besteht hier darin, dass eine Konzentration auf Assetverteilungen als eines der dominierenden Ziele das hat, nicht vorschnell aus der Allokation auszusteigen. Die von @Ramstein u.a. vorgebrachten Einwaende sind aber genauso wesentlich, da Adaption zwingend ist. Die beiden Dinge sind ganz grundsaetzlich nicht voll vereinbar. Ich selbst "loese" das dadurch, dass ich bei einer fiktiven Aenderung einer meinetwegen 80:20 Allokation auf 90:10 moeglichst weiterhin die Papiere aus dem kleinen Anteil nicht verkaufe, sondern weitestgehend weiterhalte. Damit hat der dann dort stehende Absolutbetrag weiter alle Chancen der urspruenglichen Ueberlegung bei Erstellung der Aufteilung. Als Einzelkomponente sicher nur, aber das ist besser als nichts.

 

Das Vorgehen ist i.a.R. nur mit weiteren Zufluessen machbar, was wiederum dazu fuehrt deren Sicherstellung (Humankapital!) hohe Prioritaet zu verleihen. 

 

edit: Und weil es gerade geschrieben wurde. Natuerlich sind nicht nur persoenliche Umstaende relevant fuer Aenderungen. Im Gegenteil, der massive Druck kommt aus Aenderungen der Welt. Wer die nicht versucht zu antizipieren den bestraft wie man so schoen sagt das Leben.

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Someone
· bearbeitet von Someone
vor 45 Minuten von Schwachzocker:

Natürlich muss man Regeln ggf. anpassen. Da hat doch doch nie jemand etwas anderes behauptet.

Aber nur dann, wenn sich auf der persönlichen Ebene etwas geändert hat und nicht, weil irgendein Land plötzlich Krieg führt oder ähnliches.

Ich habe noch einmal den mir wichtigen Satzteil markiert. Da steht nämlich genau das was 

vor 45 Minuten von Schwachzocker:

doch nie jemand etwas anderes behauptet

hat:

vor 2 Stunden von Cepha:

a) die Regeln kennt

b) einen Plan hat, wie man diese Regeln auch in der Praxis anwendet, komme was wolle.

Mit @Cephas Antwort auf meine Anmerkung ist es für mich ausreichend konkretisiert. Meine persönlichen Rebalancing-Regeln sind etwas einfacher, da ich z.B. keine Absolutbeträge eingebaut habe.

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Lazaros
· bearbeitet von Lazaros
vor 39 Minuten von Cepha:

meine Regeln fürs Rebalancen sind einfach,      ...

Aber mir hilft es halt, weil die Gefahr des selber Nachdenkens damit ausgeschaltet wird: Soll ich wirklich jetzt Aktien kaufen, wo doch grad der Markt so fällt? Sind wirklich jetzt mehr Anleihen klug? Sollte man nicht doch besser mehr Gold, weil...

 

1. Ist eine Position mehr als 4000 Euro über dem Soll-Wert?

- falls ja verkaufen bis zum Soll-Wert und zurück zu 1.) (Priorität hat dabei die Position mit der größten prozentualen Abweichung)

- falls nein weiter zu 2.)

 

2. Sind am Verrechnungskonto mehr als 4000 Euro?

Falls nein : Ende

Falls ja gehe zu 3.)

 

3. Ist eine Depotposition (Aktien-ETF, Anliehen, Gold) mehr als 3000 Euro unter dem Soll Wert?

Falls ja kaufe nach bis zum Soll-Wert (oder bis maximal 1000 Euro am Verrechnungskonto übrig bleiben) und zurück zu 2)  (Priorität hat dabei die Position mit der größten prozentualen Abweichung)

Falls nein: gehe zu 4)

 

4.) Sind am Verrechnungskonto immer noch mehr als 4000 Euro?

Falls ja: Kaufe Geldmarktfond bis 1000 Euro Restbetrag auf Verrechnungskonto

Falls nein: Ende

 

 

Bei so einem engen Korsett, bleibt keine Luft zum Atmen und ab einer mittleren Depotgröße ist Aktionismus vorprogrammiert. Dann bleibt (wegen ständiger Depotbeobachtung) auch keine Zeit für gefährliches selbst nachdenken.

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor einer Stunde von myrtle:

Natuerlich sind nicht nur persoenliche Umstaende relevant fuer Aenderungen. Im Gegenteil, der massive Druck kommt aus Aenderungen der Welt. Wer die nicht versucht zu antizipieren den bestraft wie man so schoen sagt das Leben.

Das Leben bestraft nur diejenigen, die zu spät kommen. Und das werden wohl die Anleger sein, die so vorgehen, wie von Dir beschrieben.

 

vor 49 Minuten von Someone:

Ich habe noch einmal den mir wichtigen Satzteil markiert. Da steht nämlich genau das was...

Kann es sein, dass Du das etwas zu wörtlich nimmst?

 

vor einer Stunde von Hicks&Hudson:

Vergiss die so wichtigen Paper nicht!

Ich denke an nichts anderes!

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Jennerwein
Am 14.1.2024 um 08:59 von Milch_Mädchen:

Aber was mache ich in 25 Jahren,

Wer von euch ist denn tatsächlich seit 25 Jahren am Kapitalmarkt investiert, und hält sich heute an jene Regeln, die man sich vor 25 Jahren vorgenommen hat?

Ich bin seit dem Jahr 2000 investiert, aber von meinen damaligen Überzeugungen ist nicht viel übrig geblieben.  

Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.  

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McScrooge
vor 3 Minuten von Jennerwein:

Ich bin seit dem Jahr 2000 investiert, aber von meinen damaligen Überzeugungen ist nicht viel übrig geblieben.  

Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.  

Unterschreibe ich ebenso :thumbsup:

 

Man sollte sich nicht über ungelegte Eier so einen Kopf machen.

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Ramstein
· bearbeitet von Ramstein
vor 1 Stunde von Hicks&Hudson:

Wieso empfiehlst du es dann allen anderen, wenn du nichts davon hältst:

Danke. Ich habe den Beitrag mir Referenz auf dich ergänzt.

 

Zitat

Schlussbemerkung 1a (inspiriert durch @Hicks&Hudson)

Kaum etwas im realen Leben ist in von unveränderlicher Dauer. Das heisst aber nicht, dass man in hektischer Aktivität und Selbstzweifeln sein Depot pausenlos "optimieren" sollte. Einmal im Jahr gründlich nachdenken und dann gegebenenfalls Handeln ist m. E. völlig ausreichend.

 

Nachtrag: 

 

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Cepha
vor 58 Minuten von Lazaros:

Bei so einem engen Korsett, bleibt keine Luft zum Atmen und ab einer mittleren Depotgröße ist Aktionismus vorprogrammiert. Dann bleibt (wegen ständiger Depotbeobachtung) auch keine Zeit für gefährliches selbst nachdenken.

Soviel Aktivität ist das nicht, ich erwarte im Schnitt so um die 4-5 Transaktionen pro Jahr und da dem Depot noch Gelder zufließen bzw. es Ausschüttungen gibt hätte man auch ohne Rebalancing ca. 1-2 Nachkäufe pro Jahr. Die Abweichungen zeigt mir eine Excel-Tabelle an.

 

Die Regeln sind ja auch völlig individuell und wer keine hat, der muss halt jedesmal neu drüber nachdenken, was jetzt zu tun sei. 

 

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Hicks&Hudson
· bearbeitet von Hicks&Hudson
vor 42 Minuten von Ramstein:

Danke

Ich danke dir und der Song ist eh ein zeitloser (!!;)) Klassiker!

 

Vielleicht kann man sich einfach darauf einigen, dass es sinnvoll ist, ungefähr alle 1-2 Jahre seine Lebenssituation/ sein Vernögen/sein Depot/seine Asset Allocation unter die Lupe zu nehmen und dann gegebenenfalls wieder zu justieren.

Man muss es nicht unbedingt Rebalancing nennen.

 

Lebensumstände ändern sich.

Erfahrungen am Kapitalmarkt ändern sich.

Risikotragfähigkeit und Risikotoleranz ändern sich.

Solange einem das alles bewusst ist und man diese Dinge nicht ignoriert/vergisst, kann eigentlich nicht viel schief gehen.

 

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Neverdo
Am 15.1.2024 um 18:07 von Hicks&Hudson:

Ich danke dir und der Song ist eh ein zeitloser (!!;)) Klassiker!

 

Vielleicht kann man sich einfach darauf einigen, dass es sinnvoll ist, ungefähr alle 1-2 Jahre seine Lebenssituation/ sein Vernögen/sein Depot/seine Asset Allocation unter die Lupe zu nehmen und dann gegebenenfalls wieder zu justieren.

Man muss es nicht unbedingt Rebalancing nennen.

 

Lebensumstände ändern sich.

Erfahrungen am Kapitalmarkt ändern sich.

Risikotragfähigkeit und Risikotoleranz ändern sich.

Solange einem das alles bewusst ist und man diese Dinge nicht ignoriert/vergisst, kann eigentlich nicht viel schief gehen.

 

Warum muss man sich auf ein Procedere einigen? Es ist kaum etwas individueller als das Anlegerdasein und alles, aber auch wirklich alles was du im letzten Absatz anführst spielt eine Rolle, insbesondere die eigene Lernfähigkeit und Entwicklung.

Mich stört nicht, wenn hier einmal einer vor Jahren etwas geschrieben hat, was er letztlich dann doch nicht so beibehält, Ramstein hatt auch mal geschrieben, dass Diversifizieren nicht lohnt es würde reichen bei Berkshire zu investieren, das war nach Jahresabschluss, er macht es natürlich anders und zwar richtig gut, deswegen muss man nicht alles wörtlich nehmen und nachvollziehen auch nicht Kommer.

Wer Geld hat muss sich kümmern das ist eine Verpflichtung, wer es nicht macht...na ja...

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Milch_Mädchen

Ich danke allen sehr, die hier bislang etwas geschrieben haben! Vor allem nehme ich für mich mit: Entspannung … und dass ich mir das Köpfchen noch nicht über Entscheidungen zerbrechen sollte, die in 15 oder 20 Jahren oder so anstehen. Das klingt sehr vernünftig und ich versuche, das genau so zu machen - auch wenn es mir manchmal schwerfällt, weil ich gerne plane.

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