Sapine November 8, 2024 vor 1 Minute von GuyInborito: Gut könnte tatsächlich ein dunkles Orange sein. Haben Broker features die den günstigsten Preis hervorheben? Habe ich aber noch nie gesehen und hab ja schon 5-6 mal was gekauft... vlt ist das neu... Ja haben sie Warum machst Du so ein Geheimnis draus und beantwortest nicht die Fragen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar November 8, 2024 vor 7 Minuten von Sapine: Ja haben sie Warum machst Du so ein Geheimnis draus und beantwortest nicht die Fragen? Das es die ING ist, hatte er in seinem ersten Nachfragepost schon genannt ;-) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
dimido November 8, 2024 · bearbeitet November 8, 2024 von dimido vor einer Stunde von GuyInborito: grrr... gerade ist es bei Stuttgart aber ich darf kein Screenshot machen, die App verhindert das. Ach Du bist in der APP, da fehlt in der Tat der Text-Hinweis wegen "Bester Preis" (ist in der Browser-Ansicht unübersehbar). Hier mal ein Screenshot für den heiligen Gral aus der ING-App, meinst Du das hier? (wenn Du nix orangenes siehst, musst du "alle Börsen ansehen" klicken, ab und zu ist der beste Preis weiter unten ) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito November 8, 2024 ja das war es, dann ist dieses Mysterium ja geklärt. Ist aber irgendwie nicht immer... Egal. Kann als unwichtig abgehakt werden. @Sapine ich hatte sowohl Broker, Handelsplätze und Uhrzeiten bereits genannt. Quasi alles was du nachgefragt hast. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito Dezember 4, 2024 Frage zum Sparerpauschbetrag: Wenn mein ETF in einem Jahr minus machen würde aber seine üblichen knapp 2% ausschüttet sind diese dann zu versteuern oder nicht? Ich bin ja insgesamt in dem Gedankenspiel im Minus dann sind ja die Ausschüttungen auch kein Gewinn sondern quasi realisierter Verlust. Wird da dann trotzdem was besteuert? Mit geht es darum dass meine Gralssausschüttungen den Pauschbetrag übertreffen. Jetzt kam mir der Gedanke den Freistellungsauftrag zum Broker zu verlegen damit dieser immer automatisch voll ausgeschöpft wird und ich nicht dran denken muß. Aber wie ist das in Jahren mit Verlusten, eigentlich dürfte ja dann nichts besteuert werden müssen wenn man Minus macht.... Oder ist das auch irgend so n FIFO Prinzip wo manche Anteile von früher noch im Plus sind und die neueren Nicht oder wie wird das dann berechnet? Momentan kann man den Betrag ja gut mit Festgeldzinsen ausschöpfen aber falls man mal wieder in den Nullzinsbereich kommen würde wäre der Freibetrag bei einer Bank wo man nur Cash hat ja komplett nutzlos... Oder kann ich bei beiden Banken der Freistellungsauftrag hinterlegen und die (oder das Finanzamt oder wer auch immer) machen das dann immer automatisch dass der Betrag so gut es geht ausgeschöpft wird? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter Grimes Dezember 4, 2024 vor 2 Minuten von GuyInborito: Wenn mein ETF in einem Jahr minus machen würde aber seine üblichen knapp 2% ausschüttet sind diese dann zu versteuern oder nicht? Ich bin ja insgesamt in dem Gedankenspiel im Minus dann sind ja die Ausschüttungen auch kein Gewinn sondern quasi realisierter Verlust. Wird da dann trotzdem was besteuert? Ausschüttungen sind Kapitalerträge und unterliegen entsprechend der Kapitalertragsteuer. Mit dem Kurs des zugrundeliegenden Wertpapiers besteht da kein Zusammenhang. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito Dezember 4, 2024 sicher? Kommt mir komisch vor... wenn mein ETF über viele Jahre einen langsamen Tod sterben würde und dauerhaft weniger Wert werden würde da dann noch Steuern auf Verluste zu bezahlen kommt mir irgendwie sehr eigenartig vor, normal muß doch ein Wert erstmal geschaffen werden um einen Teil davon abgeben zu können... hmmm.... Aber dann würde es jedenfalls Sinn machen den Freistellungsauftrag zum Broker zu geben und ich kann meinen "nie mehr dran denken" Plan so umsetzen... richtig? Da ich ihn um etwa das doppelte übertreffe muß ich mir ja keine Sorgen machen dass ich mal drunter liege oder gab es das schonmal dass der Gral mit seinen knapp 2% Dividenden auf deutlich unter 1% fiel? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PrivateBanker Dezember 4, 2024 Kursveränderungen des ETF unterliegen erst der Steuer bzw, werden auf den Freistellungsauftrag angerechnet, wenn diese realisiert werden durch Verkauf desselbigen. (Gewinn oder Verlust) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
blueprint Dezember 4, 2024 vor 22 Minuten von PrivateBanker: Kursveränderungen des ETF unterliegen erst der Steuer bzw, werden auf den Freistellungsauftrag angerechnet, wenn diese realisiert werden durch Verkauf desselbigen. (Gewinn oder Verlust) Das ist so nicht richtig, wir haben in D ja inzwischen die fiktive Besteuerung von Kursgewinnen von Fonds über die Vorabpauschale. vor 31 Minuten von GuyInborito: sicher? Ja, sicher! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter Grimes Dezember 4, 2024 vor 2 Stunden von GuyInborito: sicher? Kommt mir komisch vor... wenn mein ETF über viele Jahre einen langsamen Tod sterben würde und dauerhaft weniger Wert werden würde da dann noch Steuern auf Verluste zu bezahlen kommt mir irgendwie sehr eigenartig vor, normal muß doch ein Wert erstmal geschaffen werden um einen Teil davon abgeben zu können... hmmm.... Ganz sicher. Was ausgeschüttet wird, wurde auch vorher erwirtschaftet. Du bekommst nur Deinen Anteil an dem, was die im Fondsvermögen enthaltenen Wertpapiere an Dividenden ausschütten oder Zinsen zahlen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PrivateBanker Dezember 8, 2024 Am 4.12.2024 um 17:51 von blueprint: Das ist so nicht richtig, wir haben in D ja inzwischen die fiktive Besteuerung von Kursgewinnen von Fonds über die Vorabpauschale. Ja, sicher! @blueprint: Ja klar, ist bekannt und will ich auch nicht wegdiskutuieren. Meinem Verständnis nach ging es GuyInburito wohl eher um die gemachten "Buchverluste" ("Gedankenspiel...). Immer schwierig welche Sachkenntnisse man voraussetzt, sorry. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Malvolio Dezember 8, 2024 · bearbeitet Dezember 8, 2024 von Malvolio Kursverluste bei gehaltenen Fonds werden nur steuerlich relevant, wenn sie realisiert werden. Ggf. kann man verlustbehaftete Anteile verkaufen (FIFO-Prinzip und Transaktionskosten beachten) und (wenn man will) wieder zurückkaufen, um so die Verluste steuerlich zu realisieren. Wenn man nichts macht, bleiben die unrealisierten Buchverluste im Depot erhalten, bis sie ggf. irgendwann in der Zukunft mal realisiert werden .... oder bis der Kurs wieder steigt. Ausschüttungen sind realisierte Erträge und werden im Jahr des Zuflusses steuerlich relevant. Bei thesaurierten Gewinnen bei Fonds muss man ggf. am Jahresanfang auch noch die Vorabpauschale beachten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
franko Dezember 8, 2024 Am 4.12.2024 um 19:23 von Peter Grimes: Was ausgeschüttet wird, wurde auch vorher erwirtschaftet. Du bekommst nur Deinen Anteil an dem, was die im Fondsvermögen enthaltenen Wertpapiere an Dividenden ausschütten oder Zinsen zahlen. Das ist zwar bei den meisten Fonds die übliche Praxis, aber keineswegs zwingend. Grundsätzlich kann ein Fonds auch mehr ausschütten – z.B. Kursgewinne auf Fondsebene oder sogar darüber hinaus. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito Dezember 16, 2024 oha... obwohl ich täglich rein schaue bekam ich keine Meldung das hier weiter diskutiert wurde. Aber dann ist die Sache ja klar... Der Freistellungsauftrag geht zur ING und ich muß nie mehr an den Pauschbetrag denken. Nächste Überlegung: Im Januar plane ich meine (wahrscheinlich) letzte große Charge zu investieren. Aktuell halte ich nur Vanguard All World, jetzt hätte ich ja die Möglichkeit in den etwas günstigeren SPDR ACWI IMI (0,17TER) oder den noch günstigeren Invesco FTSE All World (0,15TER) zu gehen. Ich möchte nur dist. Produkte daher gab es bisher nur den Vanguard für mich, aber so langsam wachsen ja die Mitbewerber. SPDR und Invesco haben jetzt beide ja auch einen dist. aufgelegt und ich überlege in einen von denen anstatt des Vanguards zu gehen. SPDR ist zwar noch sehr klein aber ich habe oft gelesen dass man die Fondsgröße quasi zum acc. dazurechnen kann weil es prinzipiell das Selbe ist, dann wäre der SPDR dist. wiederum nicht mehr klein wenn man so argumentiert. Der Invesco wäre nochmal etwas günstiger und die acc. Variante hat auch schon 700 Mio + die 70 Mio aus der dist. Version, hier ist wohl auch keine all zu Große Gefahr einer Schließung vorhanden. Andererseits sind die Vanguardianer wiederum so produktiv mit ihren side-hustles dass man effektiv sogar noch etwas Geld bekommt durch die durchweg gute TD. SPDR tut dies im Durschnitt zwar auch aber recht volatil auf einzelne Jahre gesehen, vom Invesco finde ich noch gar nichts was TD angeht. Tendenziell würde ich den Invesco nehmen aber wenn die Ihre TD nicht so gut hinbekommen wie Vanguard ist der Unterschied der TER gleich wieder nichtig, oder im blödesten Fall sogar teurer... Was würdet ihr machen? Rein ins Neue oder lieber noch den alten Riesen füttern... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
blueprint Dezember 16, 2024 Den SPDR IMI dis kann man mMn. bedenkenlos nehmen, wegen Größe geschlossen wird der meines Erachtens mit Sicherheit nicht. Zum einen ist der Dis nur eine Tranche des IMI, zum anderen wächst diese Tranche kontinuierlich. Was man bei der Mischung des Vanguard mit dem IMI bedenken muss/kann ist, dass es verschiedene Indexanbieter sind, die Zusammensetzung also etwas abweicht - was in dieser Kombi nicht schlecht sein muss, da die Streuung dadurch im Grunde noch weiter wächst. Die Streuung des IMI ist ansonsten ohnehin höher, als beim Vanguard, da er kleine AGs mit dabei hat. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Apfelkomplott Dezember 16, 2024 Ja, der ACWI IMI ist breiter aufgestellt als der All World, ca. 9.000 VS 4.000 Positionen wenn ich mich recht erinnere. Allerdings bewegen doch die hinteren Positionen, die im Sub-Promillebereich enthalten sind den Kurs nicht wesentlich. Die Schwergewichte vorn geben den Ton an. https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/IE00B3RBWM25,IE00B3YLTY66 Die Wahl zwischen diesen beiden wird über deinen Anlageerfolg also eher nicht entscheiden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine Dezember 16, 2024 Ich hätte weder beim SPDR noch beim Invesco Angst vor einer Fondsschließung. Was die TD angeht ist Invesco üblicherweise gut dabei. Im direkten Vergleich mit Vanguard kann man den Unterschied sogar schon mit dem Auge erkennen. Ob die Tendenz so bleibt, kann natürlich keiner garantieren aber der Unterschied bei der TER ist spürbar und möglicherweise hast Du später sogar noch den Vorteil, dass Du Altanteile beim Verkauf besser von später gekauften unterscheiden kannst. Last but not least: Nie alle Eier in einen Korb. Der SPDR ist grundsätzlich noch breiter aufgestellt, wodurch auch der US-Anteil noch mal etwas niedriger ist. Dass die Performance leicht hinterherhinkt hängt damit zusammen, dass SC aktuell nicht der Burner sind. https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/IE00B3RBWM25,IE00B3YLTY66,IE0000QLH0G6 Was beim Invesco aktuell noch ein Problem ist, ist der hohe Spread. Da musst Du genau hinschauen, weil das Handelsvolumen noch nicht sehr hoch ist. Ähnliches gilt beim SPDR vermutlich genauso. Da dir Ausschüttungen wichtig zu sein scheinen, würde ich auch da noch mal vergleichen Laut DivyDiary (stimt auch nicht immer und Angaben bei neuen Fonds mit Vorsicht zu betrachten). Vanguard 1,49 % SPDR 1,66 % Invesco 1,5 % Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito Dezember 16, 2024 Ja die leichten Unterschiede zwischen den Indexen ist mir klar. Danach richte ich aber meine Entscheidung nicht. Es geht mir nur um Kosten und eventuell um etwas (gefühlte) extra Sicherheit durch Produktdiversifizierung. @Sapine interessant... ich habe die Charts der drei gar nicht verglichen um ehrlich zu sein da ich eher an der TER und TD interessiert war. Wo kommt das her dass der Invesco dem Vanguard so "davon läuft" ein knappes halbes Prozent auf ein Jahr ist ja nicht nichts beim gleichen Index. Sind das die etwas niedrigeren Kosten oder bessere TD oder eine Kombination aus beidem? Ja die Ausschüttungen... Ich möchte einfach die theoretische Möglichkeit haben sie verleben zu können wenn ich wöllte. Die autom. Wiederanlage kostet bei der ING nichts daher gönn ich mir die unlogische Freude. (ich weiß dass Dividenden nicht vom Himmel fallen und dass es quasi ein Verkauf ist und der Kurs um den Wert der Dividenden fällt und es sehr unwahrscheinlich ist dass man gerade zufällig genau die Ausschüttungen in der Höhe benötigt etc. Ich habe den Kommer Artikel mehrfach gelesen, dadurch konnte ich mich auch bremsen um nicht noch einen Hoch-Dividendenteil im Depot aufzumachen) Bei dem Fondsweb Chartvergleich ist mir noch was aufgefallen. "Portfoliotransaktionskosten" hör ich zum ersten mal. Ist das wichtig wie diese auffallen? Da ist SPDR recht teuer im Verhältnis zu den FTSEs... Gibt es sonst noch Unterschiede die irgendwie wichtig sind. Es gibt doch zB so "Wertpapierausleihungen mit Kontrahentenrisiko" oder so ähnlich... Manche verleihen ja mehr Anteile und manche weniger... weniger würde ja mehr Sicherheit bedeuten, da endet dann aber auch langsam mein Einsteigerwissen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito Februar 18, 2025 Ich habe nun den Freistellungauftrag zum Broker gepackt und bin jetzt auf den Invesco vom Altgral umgeschwenkt, mit dem Plan alle 100k eigezahlter Wert einen neuen all Welt ETF zu besparen. Als nächster kommt der ACWI IMI und falls ich mal noch ich die Verlegenheit komme einen vierten aufmachen zu "müssen" wirds halt als letztes der Amundi. Vlt öffne ich auch noch ein neues Depot sobald der Invesco 6-stellig wird und spar dann den ACWI und prime ins neue Depot um wirklich noch das aller letzte vlt existierende Risiko nochmal verteilt zu haben. Nun hätte ich noch eine Frage: viele hier tracken ja ihre Entwicklung ganz genau und ich frage mich warum. Am Ende hat man ja eben das was das Depot wert ist, was interessiert es da wenn ich nachsehen kann was es vor 12 Jahren, 4 Monaten und 16 Tagen wert war. Gibt es praktische Gründe das Depot genau zu tracken oder ist das halt etwas mit hobbycharacter weil man es halt möchte? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine Februar 18, 2025 Für mich hilft es Disziplin zu halten und sich nicht in die eigene Tasche zu lügen. Das ist nicht für alle gleichermaßen hilfreich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Barqu Februar 18, 2025 On 12/16/2024 at 10:29 PM, Sapine said: Der SPDR ist grundsätzlich noch breiter aufgestellt, wodurch auch der US-Anteil noch mal etwas niedriger ist. 65% ist nicht niedriger als 63%. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito 2. September Ich buddel mal den alten Thread nochmal aus zur Feier des Tages. Nachdem ich mich nun seit 3 Jahren mit Vermögensverwaltung und Anlagestrategien beschäftigt habe ist es nun endlich soweit dass mein Portfolio fertig eingestellt ist. Da ich schon recht vermögend war als ich angefangen habe aber nie groß was anderes als Fiat gehalten habe ich mir bewußt Zeit gelassen um nicht von heute auf morgen ins Risiko zu gehen. Kürzlich habe ich meine Edelmetalle ge-rebalanced. Das viel mir nicht leicht weil ich mit Edelmetallen angefangen habe, lange bevor ich mich überhaupt ernsthaft mit Vermögensverwaltung beschäftigt habe. Dementsprechend war ich hier gebiased weil es halt so toll lief. Jetzt bin ich aber froh dass ich es doch geschafft habe sie in Teilen abzugeben dafür konnte ich die in der asset allocation noch fehlenden Anleihen kaufen. Ich möchte dem Forum danken und mich auch ein Stück weit entschuldigen weil mein Einstand nicht all zu ruhmreich war. Gerne geb ich zu dass ich nicht die hellste Kerze auf der Torte bin und halt etwas Zeit brauch um mich in die Dinge einzuarbeiten. Da mein Portfolio nun steht dachte ich ich teile es mit dem Forum und schreibe ein paar Gedanken dazu. Es wurde eine Art all weather mit einer guten Portion Chance auf Wachstum. Mein allocation ist wie folgt: 65% all world Ich habe lange darüber nachgedacht aber mich hat keine Strategie abseits von mcap überzeugt. BIP schreckt mich die komplett fehlende politische Komponente ab, equal ist eine Wette auf small caps und selbst irgendwas zusammenzuwürfeln kam mir auch nicht sinnvoll vor da mein Wissen wahrscheinlich nicht ausreicht um da was vernünftiges auf die Beine zu stellen UND das mehrere Jahrzehnte durchzuhalten. Dazu kommt dass man bei mehreren Zeilen zwangsweise immer einen oder mehrere Verlierer hat, wer da immer ganz gefühl- und biaslos die Verlierer nachkaufen kann hat meinen Respekt. Ich könnte es nicht, daher zwingend eine Zeile. Am ehesten hätte ich mir neben mcap noch den Kommer vorstellen können aber die Kosten und der Personenkult schrecken mich da zu arg ab. Was passiert wenn er in den Ruhestand geht. Wer übernimmt dann? Läuft es gleich weiter oder wird was umgestellt. Das ist mit zu vage, daher mcap all world it is. 12% Gold Das ist recht hoch, ich weiß. Da mein Vermögen aber bereits beachtlich ist und ich nicht mehr so viel prozentualen Renditeturbo aus den Aktien brauche wollte ich ein drittes asset haben, neben den Anleihen. Ich habe den Verdacht im Rebalancing steckt sehr viel, vlt mehr als überhaupt bekannt ist. Da Gold in der Regel wenig mit Aktien korreliert und auch wenig mit Anleihen möchte ich es als dritten Baustein um das Depot im Ganzen hoffentlich stabiler zu machen. 10% EU Langläufer (oder Mittelläufer ja nach Definition) Hier bespare ich den ishares € government 7-10. Ich wollte nicht zu viele und nicht zu lange Anleihen. Viele Sachen gefielen mir nicht zB der global aggregate in dem auch Unternehmen sind, oder Indexe in denen Laufzeiten wild durcheinander geworfen sind von sehr kurz bis sehr lang. Mir kommt das wie eine Wundertüte vor daher war das nix für mich. Eine sehr breite Streuung fand ich in diesem Bereich nicht nötig daher Heimatwährung, keine Wundertüte, keine Unternehmen. Dies ist der einzige Punkt in meinem Portfolio den ich zugegeben nicht richtig verstehe. Ich finde die Sache mit den Langläufern sehr unübersichtlich und auch nicht sehr gut zu verstehen. Ich verlasse mich aber darauf dass in vielen weltbekannten Beispiel Portfolios oder auch bekannten Mischportfolios wie ARERO oder Vanguard LS Langläufer enthalten sind und sie "einfach dazugehören". Vergleichbar mit Gold erwarte ich hier einen Stabilitätsanker der mein Depot über die Jahre stabilisiert. 10% deutsche Kurzläufer Mittels ishares eb.rexx government germany 0-1. Selbsterklärend... RK1 3% Silber Mein Satellit. Deutlich volatiler als Gold. Mehr Chance, Mehr Risiko. Gesamt also 65% Aktien, 20% Anleihen und 15% Edelmetalle. Das hatte ich so schon länger im Kopf und nach langem hin und her habe ich mich dafür so entschieden, schlicht weil ich weder mehr Aktien, noch mehr Anleihen, noch mehr Edelmetalle wollte. Mir gefällt es so und von nun an kann die Suppe jetzt ruhig vor sich hin köcheln. Verwaltet werden aktuell etwa 670k. Rentenbeginn ist ca in einem viertel Jahrhundert wobei ich vorhabe nur aus dem Depot zu leben. Ich war nur ein paar Jahre angestellt und habe da nicht gut verdient. Seit ich selbstständig bin zahle ich nicht in die GRV, ich denke vielleicht werde ich noch dazu gezwungen wenn die Politik es so will, sollte das der Fall sein würde ich das Risiko des Depots erhöhen um die erzwungene staatliche "sichere" Rente auszugleichen und wieder ein ähnliches Risiko zu haben. Ich hoffe in 5 Jahren Vermögensmillionär zu werden und mir dann nochmal 5-10 Jahre später raussuchen zu können ob und wieviel noch getan wird. Die eigene, schuldenfreie Immobilie gibt dabei zusätzliche Sicherheit. Sparraten sind stabil bei 40-50k pa. Rebalance Termine gibt es nicht. Ich schöpfe meistens 2 mal im Jahr einen großen Schluck vom Geschäftskonto ab, das sind dann automatisch meine Termine. Also keine timing Gefahr. Ich hoffe genug Nerven für die Sache zu haben, mein größter Buchverlust waren 80k als Anfang dieses Jahr Edelmetalle und Aktien gleichzeitig nachgaben. Die Verluste waren aber immer noch in den Gewinnen also es ging kein selbst erarbeiteter Wert verloren. Das habe ich mal gut überstanden. Wie es sich mit einem 250k drawdown, der alles Grüne komplett verschlingt, verhalten würde weiß ich ehrlicherweise nicht. Ich hoffe ich werde sattelfest dabei bleiben und die Sache durchziehen. Als Motivation habe ich den logarithmischen Chart des S&P 500 der letzten knapp 100 Jahre der mich erinnern soll dass es eigentlich immer nach oben - rechts geht, auch wenns ab und an mal etwas stürmisch wird. Die Stürme ziehen vorbei, was bleibt ist die Rendite. Ich hoffe für uns alle dass es weiterhin so bleibt. Nochmal Danke an alle für die Hilfe und Ratschläge. Gruß Guy Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 2. September vor 22 Minuten von GuyInborito: Sparraten sind stabil bei 40-50k pa. Gedenkst du, zukünftige Sparraten in den Vanguard Global All Cap statt dem All World zu stecken, wegen: - geringerer Kosten - größerer Diversifizierung ? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag