Yerg vor 9 Stunden vor 1 Stunde von ttrax12: Kann sich der Ausschütter den frei aussuchen wie viel er ausschüttet? Ich dachte immer, das die schon der erhaltenen Dividenden der gehaltenen Aktien entspricht die auf jeden Anteil entfallen. Vorgeschrieben ist es soweit ich weiß nicht. vor 15 Minuten von ttrax12: Allerdings war es zumindest früher (vor Einführung der Vorabpauschale) ja so, dass die Dividenen die der Fonds erhalten hat, seperat behandelt wurden. Ein Ausschütter hat diese dann weitergegeben, [...] Ich gehe davon aus, dass auch ausschüttende Fonds das Geld erstmal intern wieder anlegen. Sonst hätte die ausschüttende Anteilsklasse eine höhere durchschnittliche Cash-Quote und dadurch eine von der thesaurierenden Klasse abweichende Performance. Auch der zugrundeliegende Index, dessen Performance der Fonds nachbilden möchte, wird in der Regel auf Basis einer sofortigen Wiederanlage berechnet. Zum Ausschüttungszeitpunkt werden dann entsprechend Wertpapiere wieder verkauft. Das schließt ja nicht aus, die Höhe der Ausschüttung so festzulegen, dass sie der Höhe der erhaltenen Zahlungen entspricht. Exakt 1:1 kann es sowieso nicht funktionieren, weil sich die Anzahl Fondsanteile ändern kann zwischen dem Zeitpunkt, zu dem der Fonds Zahlungen erhält und dem Zeitpunkt, zu dem er ausschüttet. vor 2 Stunden von Peter23: Was ich mich immer frage: Warum gibt es eigentlich noch keinen ETF, der einfach jedes Jahr genau die Vorabpauschale ausschüttet? Kompliziert wird es dadurch, dass die Höhe der Vorabpauschale auf die (Kurs-)Wertsteigerung gedeckelt ist, diese ist aber vor Ende des Jahres noch nicht bekannt. Die Forderung "genau die Vorabpauschale" kann ein Fonds nicht garantieren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 vor 8 Stunden vor 51 Minuten von Yerg: Kompliziert wird es dadurch, dass die Höhe der Vorabpauschale auf die (Kurs-)Wertsteigerung gedeckelt ist, diese ist aber vor Ende des Jahres noch nicht bekannt. Die Forderung "genau die Vorabpauschale" kann ein Fonds nicht garantieren. Ja klar, aber ein Fonds könnte am 30.12. eine Ausschüttung vornehmen, die mit einer Wahrscheinlichkeit von 99% die Vorabpauschale leicht übersteigt - z.B. erwartete Vorabpauschale * Pufferfaktor und Pufferfaktor ist vielleicht 1,05 oder so. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Malwas vor 8 Stunden vor einer Stunde von Yerg: Kompliziert wird es dadurch, dass die Höhe der Vorabpauschale auf die (Kurs-)Wertsteigerung gedeckelt ist, diese ist aber vor Ende des Jahres noch nicht bekannt. Theoretisch hast du recht, aber praktisch halte ich das nicht unbedingt ein Problem. Von 2012 bis 2025 war nicht ein einziges Mal der MSCI ACWI, MSCI World oder MSCI Emerging Markets in dem Bereich zwischen 0% und 3%, wo es schwierig sein könnte, die genaue Höhe festzulegen. Normalerweise sind Aktienfonds entweder deutlich drüber oder deutlich drunter, und daran sich auch in den letzten Wochen eines Jahres normalerweise nichts. Falls ein ETF Mitte Dezember 70% vom Basiszins ausschüttet falls NAV zu dem Zeitpunkt höher ist als zu Jahresanfang, sollte das vollkommen ausreichend sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine vor 7 Stunden Das mit den ausschüttungsgleichen Erträgen galt auch nur für ausländische Fonds und nicht synthetisch. Dem Hype haben wir die Vorabpauschale zu verdanken. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu vor 7 Stunden vor 4 Stunden von ttrax12: Kann sich der Ausschütter den frei aussuchen wie viel er ausschüttet? Ja. Er ist nur an seine eigenen Anlagebedingungen gebunden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Yerg vor 5 Stunden vor 1 Stunde von Malwas: Theoretisch hast du recht, aber praktisch halte ich das nicht unbedingt ein Problem. Was die praktische Umsetzung angeht, hast du Recht, für ein grundsätzliches Hindernis halte ich es auch nicht. Die Fondsgesellschaft müsste nur beim Marketing aufpassen, genau so, wie von @Peter23 gefordert, geht es halt nicht. Dennoch ist seine Frage, warum es das noch noch nicht gibt, natürlich berechtigt. Alternative Hypothese: für den Großteil der Kunden ist die Vorabpauschale in der Praxis kein Problem, weil die Vorabpauschalen gleich am Jahresanfang fiktiv zufließen und der Freistellungsauftrag ausreicht. Das Problem, auf dem Konto genügend Geld vorhalten zu müssen, hat in der breiten Masse der Anleger kaum jemand. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag