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FlintheartG.

Das Pensionisten-Depot

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FlintheartG.
· bearbeitet von FlintheartG.

Hier noch etwas ausführlicher zu unseren Überlegungen zum Selbstbau eines Lifestrategy Depots, da ich dies im LS-Thread nicht weiter vertiefen wollte.

 

Unser Einstieg ins "Portfolio-Management" erfolgte auf Anraten einiger hier im Forum über einen Vanguard Lifestrategy ETF. Nach einigen Irrungen und Wirrungen wurden diese Bestände aber wieder verkauft. Aktuell sind ca 25% unseres Anlagevermögens im Vanguard FTSE All World investiert, rund 70% in DBX0AN & Tagesgeld und die restlichen 10% bestehen aus diversen Positionen (Einzelaktien und Bankanleihen und einer kleinen Spielgröße Bitcoin ETF) die unberührt mitlaufen.

 

Wir wollen tatsächlich auf unsere alten Tage doch noch mehr in Aktien gehen, aber mit einem reduzierteren Risikoprofil. Wie vorhin geschrieben hadere ich seit einiger Zeit mit dem Gedanken Teile unseres RK1s wieder in einen oder mehrere der Lifestrategy ETFs zu investieren. Nach Betrachtung der Zusammenstellung der Vanguard ETFs und Überlegungen hinsichtlich unserer eigenen Sicherheitsbedürfnisse haben wir uns nun für eine andere Vorgehensweise entschieden, wobei das wohlbekannte 60/40 als Basis dient.

 

Nach einigen Versuchen mit einem selbstgebauten Handelssystem war schnell klar dass es uns nicht möglich ist ein Buy & Hold eines Welt-ETFs mit einem selbst gebastelten System zu schlagen was die Rendite angeht (war auch nicht unsere Zielsetzung). Was sehr wohl möglich ist: bei 60% Aktienanteil ein reduziertes Verlustrisiko hinsichtlich des maximalen Verlustes gegenüber einem All World ETFs zu realisieren und zwar durch eine relativ simple Portfolio Zusammenstellung:

 

  • 30 % FTSE All-World UCITS ETF (60 % Aktienanteil × 50 % Gewichtung)
  • 10 % Consumer Staples ETF (60 % Aktienanteil × 16,6 % Gewichtung)
  • 10 % Health Care ETF (60 % Aktienanteil × 16,6 % Gewichtung)
  • 10 % High Dividend Yield ETF (60 % Aktienanteil × 16,6 % Gewichtung)
  • 40 % Xtrackers II EUR Overnight Rate (DBX0AN) (Geldmarkt / €STR)

 

Laut Chatty und Konsorten hätten wir hiermit ein "Ultra-Stabilitäts-Depot" gebaut (jährliches Re-balancing ist angedacht). Wir tauschen hiermit ein kleines Bisschen langfristige Rendite-Spitze (gegenüber einer vorherigen Variante ohne High Dividend Yield ETF) gegen eine nochmals glattere Kurve im Depotverlauf und eine deutlich erhöhte Ausschüttungsrendite. Durch den 10%-igen Dividendenbaustein schüttet der Aktienteil des Depots spürbar mehr regelmäßigen Cashflow aus, den wir entweder direkt verkonsumieren oder automatisch in den DBX0AN Geldmarkt-ETF fließen lassen.

 

(Renditevergleich & Endwert ab dem Crash (2007 – 2026, Basiswert 10000 Euro)                                             (Maximaler Drawdown im Vergleich (Krisen-Crashtest 2008)

image.png.b7c89a136a225cb668d0785cbde0c405.png                                            image.png.417d4b42ef7a4602cc1e9142dad3aec5.png                      

 

 Mir ist klar dass die meisten hier diese Vorgehensweise nicht unbedingt mögen, aber für uns ist es ein big step. Sollten wir noch eine Nullzins- (oder gar negativ Zins-)phase miterleben dürfen wird der DBX0AN natürlich zur Disposition gestellt, soweit ist es aber erst einmal nicht. 

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Puppi
vor 3 Minuten von FlintheartG.:

Was sehr wohl möglich ist: ein reduziertes Verlustrisiko hinsichtlich des maximalen Verlustes mit einem höheren Aktienanteil zu realisieren

Hast du dich vertippt?

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FlintheartG.
· bearbeitet von FlintheartG.
vor 10 Minuten von Puppi:

Hast du dich vertippt?

nope, höchstens etwas undeutlich geschrieben, werde es verbessern. Jetzt deutlich?

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leoluchs

Glückwunsch - nach langem Hin und Her habt ihr eine für euch gute Lösung gefunden (wobei wir selbst die Consumer- und Health-Wette nicht eingegangen sind).
:thumbsup: 

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FlintheartG.
vor 16 Minuten von leoluchs:

Glückwunsch - nach langem Hin und Her habt ihr eine für euch gute Lösung gefunden (wobei wir selbst die Consumer- und Health-Wette nicht eingegangen sind).
:thumbsup: 

Vielen Dank, es ist uns bewusst dass es ein Blick in den Rückspiegel ist. Aber der Weg bis hierhin war interessant und jetzt fühlen wir uns gut mit dieser Entscheidung. 

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FlintheartG.
· bearbeitet von FlintheartG.

 

Ich habe unsere neue Portfolio-Zusammenstellung von ChatGPT durchleuchten lassen aufgrund des aktuellen OECD Interim Report "Weathering Successive Shocks" vom September 2026 - das gute Gefühl bestätigt sich weiterhin.

 

Der OECD-Report als „Stresstest“ für Dein Portfolio

Die OECD zeichnet im Kern vier relevante Marktregime: mäßiges Wachstum bei hartnäckiger Inflation als Basisszenario, einen erneuten Energie-/Inflationsschock, einen AI-/Aktienmarkt-Repricing-Schock und als positive Alternative eine schnellere Normalisierung von Energie und Inflation. Gleichzeitig warnt sie besonders vor weiter steigenden langfristigen Renditen, weil Staatsfinanzen und enorme private Kapitalnachfrage den Term Premium erhöhen könnten. Das bedeutet konkret für unser Depot:

 

1. DBX0AN passt erstaunlich gut zu genau diesem OECD-Szenario. Damit bekommen wir "hohe laufende Verzinsung + kaum Duration + sehr geringe Aktienkorrelation".

2. Dein Aktienblock ist defensiver als ein einfacher All-World - das ist kein Crashschutz, aber sie könnten die relative Fallhöhe reduzieren.

3. Der FTSE All-World bleibt trotzdem der wichtigste Renditemotor

 

Wie gut deckt das die OECD-Risiken tatsächlich ab?

Ich würde das Portfolio gedanklich in vier Motoren zerlegen:

A. Wirtschaft wächst ordentlich: FTSE All-World und die anderen Aktien liefern Rendite.

B. Wachstum schwächelt, aber Inflation bleibt hoch: DBX0AN + defensive Aktien helfen.

C. Inflation/Energie eskaliert und Aktien + Bonds fallen gleichzeitig: DBX0AN ist entscheidend.

D. Inflation kollabiert / Rezession / kräftige Zinssenkungen: Aktien können zunächst leiden, aber der DBX0AN bleibt nominal stabil.

 

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Bigwigster
· bearbeitet von Bigwigster

Mit Health Care und Consumer Staples kann man dir auf jeden Fall kein Performancechasing vorwerfen die letzten Jahre. Würde mich über Updates freuen in Zukunft zu Rebalancing, Performance und natürlich einen Lifestrategy 60 Vergleich :thumbsup:

Einziges Kommentar was ich mir erlauben möchte ist das der High Dividend Yield nicht zum reduzieren des Verlustrisikos im Aktienanteil passt. Aber 1/3 des Aktienanteils kann man ja trotzdem als risikomindernd gelten lassen. Wobei ich bei Health Care/Consumer Staples neugierig auf die Entwicklung in den 70ern gewesen war, was ja neben den 00er Jahren so die Mega Krisen der letzten 60 Jahre widerspiegelt. 

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FlintheartG.
· bearbeitet von FlintheartG.

ja das ist sicher so, allerdings ist es dennoch ein ordentlicher Batzen Aktien der da zusammenkommt.  Dein Kommentar zum High Dividend Yield spiegelt das, was Chatty mir auch geschrieben hat. Ihr Argument dafür sind die zu erwartenden hohen Ausschüttungen, dem gegenüber steht ein höheres Risikoprofil das in der Vergangenheit selbst den MAXDD eines Welt-ETFs negativ unterboten hat wenn ich mich richtig erinnere.

 

Wenn ich die OECD Szenarien so anschaue ist es ja eine All Weather Voraussage. Vielleicht parke ich die 10% des High Dividend Yield vorerst doch erst Mal im DBX0AN oder - und Du wirst es nicht glauben - im LS 60, den hat mir nämlich Chatty als eine gute/bessere Alternative/Ergänzung empfohlen :-*  Interessanterweise findet Claude den High Dividend Yield auch nicht unbedingt das beste Instrument für uns, sie empfiehlt uns den Min Volatility ETF als Alternative.

 

Und so könnte man sich immer wieder neu damit beschäftigen. Deshalb bleiben wir jetzt bei den 4 gesetzten ETFs (FTSE AW, Health Care, Consumer Staples und den DBX0AN) und die letzten 10% parken wir derweilen im Geldmarkt.

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FlintheartG.
vor 58 Minuten von Autonomes:

Für den Selbstbau gibt es eine Seite. Leider auf US. Du musst Dir die Assets zusammenstellen.

https://www.portfoliovisualizer.com/ AssetAllocation_20260923161742.pdf 521 kB · 3 Downloads

Danke für den Link, ich hatte die Seite schon mal gesehen, aber nicht gebookmarked :thumbsup:

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Autonomes
· bearbeitet von Autonomes
eine falsche Tabelle
vor 21 Stunden von FlintheartG.:

Danke für den Link, ich hatte die Seite schon mal gesehen, aber nicht gebookmarked :thumbsup:

Das Netz vergisst nichts. ;)

 

Ich hab mal so ein Portfolio in das US-System konvertiert.

Und frei nach meiner Einschätzung Europa etwas übergewichtet.

 

Der Trick: für den MSCI World musst du den Global ex-US nehmen und dann de US Stock Market anteilig dazu.

Der Fehler mit dem US$ sollte sich langfristig ausgleichen.

 

Beispiel wie Du die Proxy Assets eingeben kannst.

 

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Link zum Portfolio Vergleich

 

 

 

 

 

 

 

 

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Autonomes
· bearbeitet von Autonomes
Am 22.9.2026 um 20:23 von FlintheartG.:

Hier noch etwas ausführlicher zu unseren Überlegungen zum Selbstbau eines Lifestrategy Depots, da ich dies im LS-Thread nicht weiter vertiefen wollte.

 

Unser Einstieg ins "Portfolio-Management" erfolgte auf Anraten einiger hier im Forum über einen Vanguard Lifestrategy ETF. Nach einigen Irrungen und Wirrungen wurden diese Bestände aber wieder verkauft. Aktuell sind ca 25% unseres Anlagevermögens im Vanguard FTSE All World investiert, rund 70% in DBX0AN & Tagesgeld und die restlichen 10% bestehen aus diversen Positionen (Einzelaktien und Bankanleihen und einer kleinen Spielgröße Bitcoin ETF) die unberührt mitlaufen.

 

Wir wollen tatsächlich auf unsere alten Tage doch noch mehr in Aktien gehen, aber mit einem reduzierteren Risikoprofil. Wie vorhin geschrieben hadere ich seit einiger Zeit mit dem Gedanken Teile unseres RK1s wieder in einen oder mehrere der Lifestrategy ETFs zu investieren. Nach Betrachtung der Zusammenstellung der Vanguard ETFs und Überlegungen hinsichtlich unserer eigenen Sicherheitsbedürfnisse haben wir uns nun für eine andere Vorgehensweise entschieden, wobei das wohlbekannte 60/40 als Basis dient.

 

Nach einigen Versuchen mit einem selbstgebauten Handelssystem war schnell klar dass es uns nicht möglich ist ein Buy & Hold eines Welt-ETFs mit einem selbst gebastelten System zu schlagen was die Rendite angeht (war auch nicht unsere Zielsetzung). Was sehr wohl möglich ist: bei 60% Aktienanteil ein reduziertes Verlustrisiko hinsichtlich des maximalen Verlustes gegenüber einem All World ETFs zu realisieren und zwar durch eine relativ simple Portfolio Zusammenstellung:

 

  • 30 % FTSE All-World UCITS ETF (60 % Aktienanteil × 50 % Gewichtung)
  • 10 % Consumer Staples ETF (60 % Aktienanteil × 16,6 % Gewichtung)
  • 10 % Health Care ETF (60 % Aktienanteil × 16,6 % Gewichtung)
  • 10 % High Dividend Yield ETF (60 % Aktienanteil × 16,6 % Gewichtung)
  • 40 % Xtrackers II EUR Overnight Rate (DBX0AN) (Geldmarkt / €STR)

 

Laut Chatty und Konsorten hätten wir hiermit ein "Ultra-Stabilitäts-Depot" gebaut (jährliches Re-balancing ist angedacht). Wir tauschen hiermit ein kleines Bisschen langfristige Rendite-Spitze (gegenüber einer vorherigen Variante ohne High Dividend Yield ETF) gegen eine nochmals glattere Kurve im Depotverlauf und eine deutlich erhöhte Ausschüttungsrendite. Durch den 10%-igen Dividendenbaustein schüttet der Aktienteil des Depots spürbar mehr regelmäßigen Cashflow aus, den wir entweder direkt verkonsumieren oder automatisch in den DBX0AN Geldmarkt-ETF fließen lassen.

 

 

 

Maximum Drawdown mit 30%  bei CAGR 8% ist möglich. Funktioniert aber eher bei 65% Aktienanteil, 15% Goldanteil und 30% Geldmarktanteil vom Gesamtdepot. Die Wahl der Themen Aktien ETF´s ist Nebensache.

 

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leoluchs

Auf Grundlage des OECD Interim Reports "Weathering Successive Shocks" vom September 2026 und den Prognosen - klar, nichts Genaues wissen wir nicht - würde ich bei der CAGR für internationale Aktien eher mit 4-6% rechnen (v. St.).  "Möglich" ist natürlich ein weites Feld. Als vorsichtige Ruheständler liegt uns eher die Perspektive, dass das Wasserglas halb leer ist. ;)

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Autonomes
vor 16 Stunden von leoluchs:

Auf Grundlage des OECD Interim Reports "Weathering Successive Shocks" vom September 2026 und den Prognosen - klar, nichts Genaues wissen wir nicht - würde ich bei der CAGR für internationale Aktien eher mit 4-6% rechnen (v. St.).  "Möglich" ist natürlich ein weites Feld. Als vorsichtige Ruheständler liegt uns eher die Perspektive, dass das Wasserglas halb leer ist. ;)

Bei einer nominalen Rendite von 5 % verbleibt nach Steuern und Inflation eine reale Kaufkraftentwicklung um die 1,0 % bis maximal 1,1 %. Das „halbleere Glas“ schützt somit effektiv vor dem Risiko, die Kaufkraft im Alter unbemerkt zu verlieren.

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leoluchs

So ist es.

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FlintheartG.
vor 1 Stunde von Autonomes:

Bei einer nominalen Rendite von 5 % verbleibt nach Steuern und Inflation eine reale Kaufkraftentwicklung um die 1,0 % bis maximal 1,1 %. Das „halbleere Glas“ schützt somit effektiv vor dem Risiko, die Kaufkraft im Alter unbemerkt zu verlieren.

genau das ist unser primäres Ziel, nämlich Kaufkrafterhaltung. Wie @leoluchs schreibt sind wir (bisher sogar über-)vorsichtige Ruheständler. 

 

Zu deinem Vorschlag 65% Aktien, 15% Gold und 30% Geldmarkt: da wären wir übrigens bei 110% - meinst Du evt 20% Geldmarkt? 

Gerade eben von leoluchs:

So ist es.

:thumbsup:

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Autonomes
vor 22 Minuten von FlintheartG.:

genau das ist unser primäres Ziel, nämlich Kaufkrafterhaltung. Wie @leoluchs schreibt sind wir (bisher sogar über-)vorsichtige Ruheständler. 

 

Zu deinem Vorschlag 65% Aktien, 15% Gold und 30% Geldmarkt: da wären wir übrigens bei 110% - meinst Du evt 20% Geldmarkt? 

:thumbsup:

55% Aktienquote und 15% Gold im buy+hold. 20% Geldmarkt und 10% Kurzläufer. Die 30% verstehen sich jedoch als "Investitionsreserve" zum Nachkaufen a la GPO.

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Lazaros
vor 2 Stunden von Autonomes:

Bei einer nominalen Rendite von 5 % verbleibt nach Steuern und Inflation eine reale Kaufkraftentwicklung um die 1,0 % bis maximal 1,1 %. Das „halbleere Glas“ schützt somit effektiv vor dem Risiko, die Kaufkraft im Alter unbemerkt zu verlieren.

 

vor 20 Minuten von leoluchs:

So ist es.

 

vor 19 Minuten von FlintheartG.:

genau das ist unser primäres Ziel, nämlich Kaufkrafterhaltung.

Frage an die Ruheständler-Ehepaare leoluchs und FlintheartG.:

Wenn man mit strammen Schritten auf die 70 zugeht und mal den ungewissen finanziellen Vorteil für potentielle Erben außen vor lässt, welchen Unterschied macht es in eurem konkreten Fall, ob ihr eine jährliche Realrendite von plus 1% oder minus 1% erzielen werdet? Hätte es irgendwelche Auswirkungen auf euer Restleben? Auswirkungen in dem Sinn, dass ihr euch irgendwie deswegen einschränken müsstet? 

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FlintheartG.
vor 6 Minuten von Autonomes:

55% Aktienquote und 15% Gold im buy+hold. 20% Geldmarkt und 10% Kurzläufer. Die 30% verstehen sich jedoch als "Investitionsreserve" zum Nachkaufen a la GPO.

wie würdest Du dann die 55% Aktienquote konkret gestalten? Und wenn Du sagst nachkaufen: wo wäre Deine Zielallokation in sagen wir 10 Jahren? Weil wenn ich 70% im B&H habe und dort hinein nachkaufe wird mein Risikoteil ja immer größer. Da ist es dann schnell vorbei mit der Ruhe im Ruhestand befürchte ich. 

vor 2 Minuten von Lazaros:

Frage an die Ruheständler-Ehepaare leoluchs und FlintheartG.:

Wenn man mit strammen Schritten auf die 70 zugeht und mal den ungewissen finanziellen Vorteil für potentielle Erben außen vor lässt, welchen Unterschied macht es in eurem konkreten Fall, ob ihr eine jährliche Realrendite von plus 1% oder minus 1% erzielen werdet? Hätte es irgendwelche Auswirkungen auf euer Restleben? Auswirkungen in dem Sinn, dass ihr euch irgendwie deswegen einschränken müsstet? 

ich kann logischerweise nur für uns antworten: Auswirkungen hätte das in dem Fall absolut keine für uns. Nur einfach rumliegen wollen wir das Geld auch nicht lassen und das ständige rumgehoppel wegen Tagesgeld ist ätzend 

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Lazaros
vor 21 Minuten von FlintheartG.:

ich kann logischerweise nur für uns antworten: Auswirkungen hätte das in dem Fall absolut keine für uns. Nur einfach rumliegen wollen wir das Geld auch nicht lassen und das ständige rumgehoppel wegen Tagesgeld ist ätzend 

Anstatt dem ständigen Wechseln von Tagesgeldkonten gibt es gute Alternativen, die man nur einmal kaufen muss, wie Geldmarktfonds oder kurzlaufende Staatsanleihen ETFs, gerne mit 10 bis 30% Aktien weltweit als ETF.

 

vor 25 Minuten von FlintheartG.:

wie würdest Du dann die 55% Aktienquote konkret gestalten? Und wenn Du sagst nachkaufen: wo wäre Deine Zielallokation in sagen wir 10 Jahren? Weil wenn ich 70% im B&H habe und dort hinein nachkaufe wird mein Risikoteil ja immer größer. Da ist es dann schnell vorbei mit der Ruhe im Ruhestand befürchte ich. 

Diese Vorgehensweise ist dann wieder "Vermögen verdummen".

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Autonomes
vor 55 Minuten von FlintheartG.:

wie würdest Du dann die 55% Aktienquote konkret gestalten? Und wenn Du sagst nachkaufen: wo wäre Deine Zielallokation in sagen wir 10 Jahren? Weil wenn ich 70% im B&H habe und dort hinein nachkaufe wird mein Risikoteil ja immer größer. Da ist es dann schnell vorbei mit der Ruhe im Ruhestand befürchte ich. 

ich kann logischerweise nur für uns antworten: Auswirkungen hätte das in dem Fall absolut keine für uns. Nur einfach rumliegen wollen wir das Geld auch nicht lassen und das ständige rumgehoppel wegen Tagesgeld ist ätzend 

Weißrücken Allokation image.png.b086c9de34eb9360041de55699d4bf60.png

Bei einer Cash-Quote von 30 % hast du im Grunde zwei tolle Möglichkeiten, wenn die Märkte mal einbrechen: Entweder du nutzt die Reserve als Puffer für deine Lebenshaltungskosten, damit du keine Aktien mit Verlust verkaufen musst. Oder du nutzt das Geld, um günstig nachzukaufen und nach der Krise umso schneller wieder im Plus zu sein – das ist übrigens auch mein persönlicher Favorit. Letzteres freut jedoch die Erben und den Staat. Historisch gesehen braucht man so eine riesige Reserve ohnehin extrem selten; Krisen vom Ausmaß wie 2008 kommen vielleicht alle 30 Jahre vor. Und selbst wenn der Markt mal für drei Jahre im Keller ist, lässt sich diese Durststrecke damit absolut entspannt überstehen.

 

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Cepha
Am 23.9.2026 um 16:13 von FlintheartG.:

 

Ich habe unsere neue Portfolio-Zusammenstellung von ChatGPT durchleuchten lassen...

Das Ding ist so programmiert, dass es Dir tendenziell eher recht gibt, Dich für die tolle Idee lobt und Risiken ignoriert.

 

Wenn Du das Aktienrisiko reduzieren willst nimm weniger Aktien. Das bringt dann ggf weniger Rendite. Ist das ein Problem? Wenn ja, warum? Ist ein Aktiencrash um -60% (egal welche) ein Problem? Wenn nein, warum nicht?

vor 11 Minuten von Autonomes:

...Krisen vom Ausmaß wie 2008 kommen vielleicht alle 30 Jahre vor. Und selbst wenn der Markt mal für drei Jahre im Keller ist, lässt sich diese Durststrecke damit absolut entspannt überstehen.

 

Warten wir die nächste ab und schauen uns an, wie entsapnnt die Leute dann sind.

 

Im Vergleich zu 2008 war Covid im März 2020 ein Mikrozucken, nur halb so tief und sofort wieder vorbei. Der Markt durchzogen von einer unfassbaren buy the dip Euphorie statt tiefster Verzweiflung.

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 17 Minuten von Cepha:

Warten wir die nächste ab und schauen uns an, wie entsapnnt die Leute dann sind.

Ich will nix herbeiwünschen, aber mit jedem Jahr, das hier vergeht, bekomme ich das Gefühl, dass der nächste große Crash die meisten (jungen) User des WPF (die ja nun mittlerweile durch die lange Hausse und langem Sparen recht fette Depots haben) ziemlich durchschütteln wird.

Dann wird sich zeigen, ob alles so "easy" ist in der Praxis (einfach nur B&H, nicht hinsehen, billig nachkaufen, den Verlust nur in Prozenten sehen und nicht in absoluten Zahlen usw...blablub).

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Autonomes
vor 24 Minuten von Cepha:

Das Ding ist so programmiert, dass es Dir tendenziell eher recht gibt, Dich für die tolle Idee lobt und Risiken ignoriert.

 

Wenn Du das Aktienrisiko reduzieren willst nimm weniger Aktien. Das bringt dann ggf weniger Rendite. Ist das ein Problem? Wenn ja, warum? Ist ein Aktiencrash um -60% (egal welche) ein Problem? Wenn nein, warum nicht?

Warten wir die nächste ab und schauen uns an, wie entsapnnt die Leute dann sind.

 

Im Vergleich zu 2008 war Covid im März 2020 ein Mikrozucken, nur halb so tief und sofort wieder vorbei. Der Markt durchzogen von einer unfassbaren buy the dip Euphorie statt tiefster Verzweiflung.

Auch eine KI mach Fehler.... oder lass es mal mit einem Analyse Tool durchlaufen.

https://www.portfoliovisualizer.com/backtest-asset-class-allocation?s=y&sl=5rNXaIXe1RhrGA093RRNrt

 

So Grob als Daumenwert: Für 10% risikolose Anlage verlierst du 1% Rendite. Dabei verringerst du den Drawdown ebenso um 10% seiner Größe.  

 

Bei einem 70/30 Portfolio sind das dann 7% anstatt der 10% der Marktrendite und einem Drawdown von 35% anstatt der 50%.

Im Rentenalter sollte man aber nicht mehr den Markt schlagen wollen.

 

 

vor 20 Minuten von Puppi:

Ich will nix herbeiwünschen, aber mit jedem Jahr, das hier vergeht, bekomme ich das Gefühl, dass der nächste große Crash die meisten (jungen) User des WPF (die ja nun mittlerweile durch die lange Hausse und langem Sparen recht fette Depots haben) ziemlich durchschütteln wird.

Dann wird sich zeigen, ob alles so "easy" ist in der Praxis (einfach nur B&H, nicht hinsehen, billig nachkaufen, den Verlust nur in Prozenten sehen und nicht in absoluten Zahlen usw...blablub).

oh je, dann tummeln sich hier noch mehr verkrachte Existenzen. :o

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 51 Minuten von Autonomes:

...Entweder du nutzt die Reserve als Puffer für deine Lebenshaltungskosten, damit du keine Aktien mit Verlust verkaufen musst. Oder du nutzt das Geld, um günstig nachzukaufen und nach der Krise umso schneller wieder im Plus zu sein ...

Ich habe da mal eine Frage aus der Provinz:

Wie soll man seine Lebenshaltungskosten decken, wenn man dasselbe Geld bereits zum Nachkaufen genutzt hat?

 

vor 4 Minuten von Autonomes:

Im Rentenalter sollte man aber nicht mehr den Markt schlagen wollen.

Wieso sollte man damit plötzlich aufhören, nur weil man ein bestimmtes Alter erreicht hat? Warum nicht lustig damit fortfahren, den Markt zu schlagen?

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