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Rubberduck

Hauskauf: Schwieriger als Online-Dating?

Empfohlene Beiträge

satgar
vor einer Stunde von PrivateBanker:

Chance bei den örtlichen VOBA und SPK, dann bist du aber in deren Hände und bieten keine Plain Vanilla 20/25 Jahre Festschreibung, sondern Umweg über Bausparvertrag,

was ich generell ablehne !!

Stimme absolut zu. Konstruktionen über Bausparen sind in den aller aller meisten Fällen für die Kunden der schlechtere Fall. Man sollte das geflissentlich lassen. Aber verkauft wird das sehr gerne und blumigst verkauft.

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Rubberduck
· bearbeitet von Rubberduck
Am 29.3.2026 um 15:08 von PrivateBanker:

Versuch es mal über PlanetHome.

Alle finanzierenden Banken scheuen eine evtl. Nachfinanzierung, von daher ist eine fundierte Kostenaufstellung sicherlich optimal, wenn nicht sogar ein MUSS.

Chance bei den örtlichen VOBA und SPK, dann bist du aber in deren Hände und bieten keine Plain Vanilla 20/25 Jahre Festschreibung, sondern Umweg über Bausparvertrag,

was ich generell ablehne !!

 

Der Umweg über den Bausparer ist bekannt. Mache ich natürlich nicht.

 

Ich bereite das für PlanetHome auf. Die kennen mich ja noch nicht.

 

Angebot der Interhyp ist schon da. Inklusive 100k für Sanierung zu ca. 4% und 1,5% Tilgung. Mix aus KfW und Hypovereinsbank.

Die Hoffnung ist, dass die Sanierung nicht so hoch ausfällt. Baujahr 1981 und neue Ölheizung aus 2017.

Wenn die Fassade hält, was die Baubeschreibung verspricht, dann reichen vielleicht Fenster und Photovoltaik.

Dazu Elektrik ertüchtigen und offener Kamin neu.

 

Nach Ostern habe ich Dr. Klein am Start. BauFi24 muss ich noch schreiben.

 

Mein Bauingenieur macht mal wieder Urlaub.... Ist aber nach Ostern wieder da... 

Der würde auch wohl Angebote einholen.

 

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Holgerli

Wenn Du schreibst, dass Du alles "für nach Ostern" vorbereitest: Ist gerade generell die Luft aus dem Gebrauchthausmarkt oder ist das jetzt hier nur bei Dir so, weil das Haus aus Deinem Bekanntenkreis stammt?

Was ich meine ist: Vor 6 oder 7 Jahren war es noch so, dass wenn ein Haus zum Verkauf stand, hatte man die Finanzierung schon fixiert oder ein anderer Interessent schrie direkt "Ich nehm' das Haus, ich hab' das Geld, wir können direkt zum Notar!" und man war raus. 

 

Anekdotisch: Ein Nachbar wollte jetzt sein Haus verkaufen, hat dann doch wieder davon Abstand genommen, weil ihm der Preis nicht hoch genug war. keine Ahnung ob seine Preisvorstellung zu unrealistisch war oder ob das auch was ins rutschen gekommen ist...

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DarkBasti

Der Hausmarkt hat sich spürbar abgekühlt.

Es kann sein, das es regionale Unterschiede gibt.

Wenn die Häuser nicht top und in top Lage sind, bleiben sie einfach im Internet stehen.

Baugrundstücke gehen bei uns auch nicht mehr weg.

Die Zinsen sind auch wieder gestiegen.

 

Ich bin gerade auch auf der Suche, aber relativ anspruchsvoll. 

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Elvis77

Also im Gegensatz von vor 

vor 4 Stunden von Holgerli:

Was ich meine ist: Vor 6 oder 7 Jahren war es noch so, dass wenn ein Haus zum Verkauf stand, hatte man die Finanzierung schon fixiert oder ein anderer Interessent schrie direkt "Ich nehm' das Haus, ich hab' das Geld, wir können direkt zum Notar!" und man war raus. 

Im Gegensatz zu der Zeit, hat es sich natürlich deutlich abgekühlt. Aber es war zuletzt auch wiederrum mehr Schwung drin, als nach der Zinswende. Aber es ist für die Immobiliensucher halt immer noch sehr schwer etwas angemessenes zu finden, das man auch solide finanziert bekommt. 

Bei mir ist der Kauf jetzt ziemlich genau 10 Jahre her. Damals habe ich ein 15 Jahre altes Haus mit einem Mietpreismultiplikator von 20 gekauft. Und das nicht auf dem flachen Land, Alleine an diese Kennziffer wird man heute, trotz der zwischenzeitlich deutlich gestiegenen Mieten, vermutlich noch immer eher selten kommen. Von den 1,1% Zinsen für 10 Jahre und 1,6% für 20 Jahre, die damals galten gar nicht erst zu reden. Also leicht ist es heute sicherlich nicht. Ob es schwerer ist als in den Jahrzehnten davor, scheiden sich die Geister.

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Rubberduck
· bearbeitet von Rubberduck
vor 21 Stunden von Holgerli:

Wenn Du schreibst, dass Du alles "für nach Ostern" vorbereitest: Ist gerade generell die Luft aus dem Gebrauchthausmarkt oder ist das jetzt hier nur bei Dir so, weil das Haus aus Deinem Bekanntenkreis stammt?

 

Die (sehr entfernte) Verwandtschaft steht noch nicht im Grundbuch. Todesfall war Anfang November. Aber denen war gar nicht klar, dass sie erben.

Die Baufi-Berater haben gerade alle Zeit. Das war vor Weihnachten anders. Und haben auch sofort reagiert. Ich habe schon ein Finanzierungszertifikat.

 

Ansonsten keine Ahnung. Der Golfkrieg läuft ja erst ein paar Wochen. Zinsen sind gleich hoch. Der Markt wird versetzt reagieren.

Vor Weihnachten gab es hier auch noch Angebote mit Bieterverfahren und knappen Deadlines.

Problematisch war in letzter Zeit eher die Energiegesetzgebung. Unsanierte Butzen haben ein Problem.

 

Die Verkäufer müssen noch den Energieausweis anfertigen lassen. Weil die Banken legen dann fest, was ich sanieren soll.

Hatte ich was geschrieben? Haus von 1981. Ölheizung wurde in 2017 erneuert. Vielleicht reichen neue Fenster und eine PV-Anlage.

Riesiges Satteldach mit Südausrichtung und keiner Bebauung davor. Das schreit eigentlich nach PV.

Das Haus ist eine Art Fertigkonstrukt. Nix Tragendes mit Holzständern. Aber so ein Stahlgerüst mit vorgehängten Betonplatten.

Das gibt einen verblüffend guten U-Wert für die Wände. Zwischendecken sind auch alle schwimmender Estrich auf Stahl und Holz.

Das Dach wirkt verdächtig neu. Keine Ahnung, ob gekärchert oder gemacht oder gar Kunststoff?

Die Verstorbenen hatten sich 20-30 Jahre von der Verwandtschaft zurückgezogen. Weiß keiner was los ist.

Wir lassen noch eine Raumluftmessung machen. Iwie 2000 Flocken. Haben die Verkäufer hoffentlich nichts dagegen.

 

Wenn die Fassade jetzt erneuert werden muss, wird es kompliziert.... Aber das sieht der Bauingenieur.

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Holgerli

Danke Euch dreien für Eure Rückmeldung. Ich finde es spannend wie der Wohnungs/Häuser-Markt scheinbar seit einiger Zeit volatil tanzt.

 

@Rubberduck Da unserer Haus auch aus der Zeit ist. Sachen die wir schon festgestellt haben:

 

  • Fenster bringen enorm viel Einsparpotential. Wir sind von Thermopen-Fenster aus Ende der 70er/Anfang der 80er auf 3-fach-Verglasung mit Gasfüllung gegangen. Unkenrufe bezüglich Schimmel haben sich nicht bestätigt. Weder das die Luftfeuchte im Haus angestiegen wäre, noch das sich Kältestellen in den Ecken gebildet haben. Ich würde aber mit einigen billigen Hygrometern die aktuelle Luftfeuchte im Haus vorher evaulieren.
  • Enormen Einfluss hatte noch die Dämmung des Dachboden-Bodens, weil bei uns das Dach selber ungedämmt ist.
  • Wenn eh großflächig PV aufs Dach soll, prüfe ob es auch möglich ist das Norddach voll zu machen. Weil das hatten wir garnicht auf dem Schirm: PV dämmt, gerade im Sommer sehr gut. Seitdem wir unserer komplettes Dach voll mit PV haben ist es im Dachgeschoss im Sommer locker 5°C kälter. 

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Bolanger

Bringt die PV auch etwas im Winter, um weniger zu heizen? In klaren Winternächsten könnte sie die Wärmeabstrahlung des Daches verringern, was man sich aber durch fehlende Aufheizung durch Sonnenstrahlen bei sonnigem Wetter erkauft.

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Holgerli

Dass es im Winter kälter geworden ist habe ich nicht gemerkt. Ich kann nicht ausschließen, dass es im Winter negative Effekte gibt aber den positiven Effekt im Sommer habe ich sehr deutlich bemerkt. 

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Rubberduck
vor einer Stunde von Bolanger:

Bringt die PV auch etwas im Winter, um weniger zu heizen? In klaren Winternächsten könnte sie die Wärmeabstrahlung des Daches verringern, was man sich aber durch fehlende Aufheizung durch Sonnenstrahlen bei sonnigem Wetter erkauft.

Warum Ihre PV-Anlage im Winter einen Speicher wirklich braucht

 

Die Idee ist ja auch das mit der Ölheizung zu hybridisieren. Dann könnte man mit dem Solarstrom "Wasser kochen".

Das ist ja auch eine Form der Speicherung. Langfristig dann Elektroauto per Wallbox gratis laden.

 

Die Sonne schickt keine Rechnung. Der Elektriker schon.

Ich hatte für Ertüchtigung Hauselektrik und PV-Anlage 50.000 Euro veranschlagt.

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GuyInborito
vor 2 Stunden von Holgerli:

Enormen Einfluss hatte noch die Dämmung des Dachboden-Bodens

Kann ich bestätigen. Bei uns im Haus BJ 98 war der Dachboden zwar schon gedämmt aber das Dach nicht. Als nur der Dachboden gedämmt war war es im Sommer sehr heiß. Seit ich das Dach zusätzlich gedämmt habe ist es angenehm. Ich weiß noch letzten Sommer hatte ich alle Rollläden den ganzen Tag unten weil 35 Grad angesagt waren und ich weiß noch wie es mich im T-Shirt kurz gefröstelt hat obwohl draußen tatsächlich 35 Grad waren. Vor der Dachdämmung bin ich im Sommer regelmäßig zum schlafen in den Keller geflüchtet. Nun nicht mehr. Eine gescheite Dach und/oder Dachbodendämmung wirkt echt wunder. 

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Der Heini
vor 3 Stunden von Rubberduck:

Das ist ja auch eine Form der Speicherung. Langfristig dann Elektroauto per Wallbox gratis laden.

So mache ich das. Dank Speicher kann ich den Stromverbrauch deutlich senken, aktuell fahre ich meinen Hybrid nur Elektrisch und tanke per PV auf (erzeuge mehr als Speicher derzeit fassen kann).

Im Winter bekomme ich den Speicher aber nicht ganz voll. Größer (für Sommer) rechnet sich aber nicht, hab ich die ersten 2 Jahre durchkalkuliert.

Leider ist eben die Anlage in der Anschaffung nicht günstig mit Qualität und rechnet sich erst nach einigen Jahren, Selbst-Aufbau hatte ich keine Zeit und Kollegen für.

Strom wird aber nicht viel günstiger werden, denke ich.

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Elvis77
Am 1.4.2026 um 13:00 von Bolanger:

Bringt die PV auch etwas im Winter, um weniger zu heizen? In klaren Winternächsten könnte sie die Wärmeabstrahlung des Daches verringern, was man sich aber durch fehlende Aufheizung durch Sonnenstrahlen bei sonnigem Wetter erkauft.

Ich denke den Effekt, sofern er überhaupt messbar ist, kannst du völlig vernachlässigen. Ich habe da keinen Unterschied gemerkt. Alleine der Durchlüftungsabstand zwischen Modul und Dach dürfte das schon aufheben. 

Im Sommer heizt sich das Haus weniger auf, weil die Solarplatten logischerweise auch genau dort liegen wo die Sonne drauf knallt. Und da hilft die Durchlüftung hinter den aufgeheizten Paneelen. Die Wärmestrahlung im Winter geht auch gleichmäßig über die gesamte Dachfläche verloren. Und es ist ja eher selten, dass alle Dachflächen mit Solarmodulen belegt sind. 

 

Ich hab gestern gerade mal ein aktuelles Video zu den Immobilienpreisen in Berlin gesehen. Ich gehöre sicherlich zu den sehr guten Verdienern und könnte mir da nur mit Blick auf mein Einkommen nur hässliche, alte, stark sanierungsbedürftige Schuhkartons leisten.

Es muss unfassbar viele Erben geben, damit so ein Immobilienmarkt noch funktioniert. Von Gehältern alleine, sind solche Regionen völlig entkoppelt. 

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor einer Stunde von Elvis77:

Es muss unfassbar viele Erben geben, damit so ein Immobilienmarkt noch funktioniert. Von Gehältern alleine, sind solche Regionen völlig entkoppelt. 

Das ist bei uns hier in MUC nicht anders, wo du selbst im äußeren Bereich von München in so Stadtteilen wie Aubing schon Bodenrichtwerte von 1350 EUR den qm Grund hast (Wert vom 01.01.2024 ; der von 01.01.2026 wird Mitte des Jahres veröffentlicht). Er wird sicherlich erneut 100 EUR höher liegen als vor 2 Jahren, vermute ich. 

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Der Heini
Am 2.4.2026 um 13:02 von Elvis77:

Es muss unfassbar viele Erben geben, damit so ein Immobilienmarkt noch funktioniert. Von Gehältern alleine, sind solche Regionen völlig entkoppelt. 

Gutverdiener als Doppelverdiener, sind ja eher Haushalte mit mind. 2 Gutverdienern. Alle anderen bleiben auf der Strecke.

Wenn das Haus dann 800.000€ kostet, kann man es stemmen.

Aber selbst hier auf dem Lande muss man mittlerweile mit mind. 500T€ für ein 120qm Haus rechnen (einfacher Neubau), da wirds für viele schon eng, wenn nur einer Geld verdient.

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Rubberduck

Eben Dr. Klein in Frankfurt am Apparat gehabt. Kein Bock - wie immer. Egal welcher Mitarbeiter. Das ist Frankfurt.... Ich weiß es nicht.

Dr. Klein landet bei 2300 bis 2600 als Monatsrate. Aber nur mit 1% Tilgung. Das ist den Banken schon zu wenig, da ich ja älter bin.

Ginge nur mit Diskussion. Ich will keine Diskussion.

 

Ich verstehe nicht, warum die Interhyp in Darmstadt immer das beste Angebot hat. Mit Abstand.

Engagierter Mitarbeiter dort? Oder doch Zugang zu den besseren Konditionen?

 

Ich mache noch einen Termin mit BauFi24.

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Rubberduck

Der Termin mit Baufi24 ist am Montag. Dann habe ich das Haus auch schon im Detail gesehen.

Können dann vielleicht auch den Sanierungsbedarf besser abschätzen.

Und vielleicht sind die Konditionen dann auch wieder etwas besser....

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Rubberduck
· bearbeitet von Rubberduck
Am 8.4.2026 um 10:43 von Rubberduck:

Der Termin mit Baufi24 ist am Montag. Dann habe ich das Haus auch schon im Detail gesehen.

Können dann vielleicht auch den Sanierungsbedarf besser abschätzen.

Und vielleicht sind die Konditionen dann auch wieder etwas besser....

 

Sinnvolles Angebot erhalten (DeuBa). Haus Plus 100k für Sanierung.

Auch irgendwie in der Größenordnung von 4%. (1,5% Tilgung drauf. Finanzierung verteilt auf Haus und vorhandene ETW)

Termin mit Bauingenieur ist Anfang Mai. Die Verkäufer haben auch noch keinen Erbschein.

Ab 50k für Sanierung müssen auf jeden Fall Kostenvoranschläge her.

 

Am 2.4.2026 um 14:25 von satgar:

Das ist bei uns hier in MUC nicht anders, wo du selbst im äußeren Bereich von München in so Stadtteilen wie Aubing schon Bodenrichtwerte von 1350 EUR den qm Grund hast (Wert vom 01.01.2024 ; der von 01.01.2026 wird Mitte des Jahres veröffentlicht). Er wird sicherlich erneut 100 EUR höher liegen als vor 2 Jahren, vermute ich. 

 

Die von 2026 scheinen für Hessen schon verfügbar? Hatte für das Objekt der Begierde nachgeschaut.

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Rubberduck

Bei Hypofriend darf man mit einer KI telefonieren. :'( nicht mein Ding. Ich hoffe die ING kommt nicht sofort auf den Trichter. Finds grausam 

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DarkBasti

Bei der ING hatte ich relativ schnell ein Baufinanzierungs-Berater.

 

Er hatte sich Zeit genommen, und Tilgungspläne aufgestellt.

Leider ist es nicht zu einen Kauf gekommen.

Man wird noch bezüglich der Konditionen per E-Mail informiert.

Leider ist bei mir im Moment keine Immobilie in Sicht. 

Es gibt einige auf dem Markt, aber meines Erachtens sind die Preise noch in dem Bereich der Niedrigzinsphase.

Bei den mir umliegenden Objekten fallen die Preise und keiner kauft die Immobilie, weil sie entweder zu teuer, schlecht gelegen oder in einem schlechten Zustand sind.

Manchmal trifft auch alles zu.

 

Ich gehe fest davon aus, das die Boomergeneration so lange wie möglich in ihren Häusern leben möchte. Das ist für mich auch nachvollziehbar. Aber irgendwann wird es einen Punkt geben, da werden sehr viele Häuser auf einmal leer sein. Die Käufer werden nicht sehr viel mehr.

Die Bevölkerung ist stark am schrumpfen. 

Zu Corona kamen noch relativ viele Kinder zur Welt. Jetzt schafft sich kaum noch jemand ein Kind an.

Wofür, wenn nicht die Familie soll man sich ein Haus kaufen? Singels leben idr. lieber kleiner.

 

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Joker_19
vor 2 Stunden von DarkBasti:

Die Bevölkerung ist stark am schrumpfen. 

Nein, im Gegenteil:

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Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Demografie_Deutschlands

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 2 Stunden von DarkBasti:

Aber irgendwann wird es einen Punkt geben, da werden sehr viele Häuser auf einmal leer sein. Die Käufer werden nicht sehr viel mehr.

Bei dieser These gehe ich mit. Die Häuser sind dann aber auch sanierungsbedürftig und oft auch nicht gut gelegen.

 

Und es dauert auch noch sehr lange. Der geburtenstärkste Jahrgang ist glaube ich 1965 oder 1964. Die sind noch gar nicht in Rente. Bis die da geborenen Frauen als Witwen aus diesen Häusern ausziehen (müssen), dauert es von heute an noch 20-30 Jahre. Eher letzteres. Für mich mit Baujahr 1988 in jedem Falle zu spät ^^

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derVuk
vor 2 Stunden von DarkBasti:

 Aber irgendwann wird es einen Punkt geben, da werden sehr viele Häuser auf einmal leer sein. Die Käufer werden nicht sehr viel mehr.

 

 

vor 7 Minuten von satgar:

Bei dieser These gehe ich mit. Die Häuser sind dann aber auch sanierungsbedürftig und oft auch nicht gut gelegen.

 

Und es dauert auch noch sehr lange. Der geburtenstärkste Jahrgang ist glaube ich 1965 oder 1964. Die sind noch gar nicht in Rente. Bis die da geborenen Frauen als Witwen aus diesen Häusern ausziehen (müssen), dauert es von heute an noch 20-30 Jahre. Eher letzteres. Für mich mit Baujahr 1988 in jedem Falle zu spät ^^

 

Sehe ich genau so. Auch wenn es regional natürlich starke Unterschiede geben wird. Es gibt Regionen in Deutschland, die schrumpfen schon seit Jahrzehnten, aber der Trend wird irgendwann schon ganz deutlich in ganz Deutschland zu spüren sein.

 

Das muss auch nicht zwingend von der Bevölkerungsentwicklung abhängig sein. Denn die ist neben der Demografie auch sehr stark von der künftigen Zu- oder Abwanderung abhängig. Jedoch sehe ich potentielle Zuwanderer (Flüchtlinge oder Arbeitsmigranten) zumindest nicht in größerem Umfang als potentlielle Käufer für die Häuser der Babyboomer. Der Wohnungs- und vor allem der Mietmarkt, kann sich also je nachdem wie sich diese Faktoren und somit die Bevölkerung entwickelt auch anders entwickeln. Beim Häusermarkt sehe ich die Tendenz viel eindeutiger. Zusätzlich ist auch die künftige wirtschaftliche Entwicklung wichtig, die darüber entscheidet wie kaufkräftig ein gewisse Generation ist und ob sich die Käufergruppe dadurch auch nochmal verkleinert oder vergrößert.

 

Bezüglich der zeitlichen Dimension ist die Frage, wann der Markt "kippt", und ob er eine gewisse Entwicklung preislich schon vorweg nimmt, wenn relativ klar ist, dass jedes Jahr noch mehr Häuser in Zukunft auf den Markt kommen werden. Wie am Aktienmarkt werden das aber keine Geraden, sondern eher wellenartige Bewegungen sein, die auch mal abhängig von anderen Faktoren wie dem aktuellen Zinsniveau, eine Zeit in die entgegengesetzte Richtung laufen können.

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PKW
vor 7 Stunden von derVuk:

Jedoch sehe ich potentielle Zuwanderer (Flüchtlinge oder Arbeitsmigranten) zumindest nicht in größerem Umfang als potentlielle Käufer für die Häuser der Babyboomer.

Doch, zumindest die letztgenannten kaufen sehr wohl Häuser. Sehe ich a. direkt in unserer Straße und b. schon selbst was verkauft an einen. Arbeitsmigranten sind oft noch sehr leistungsbereit um nicht zu sagen hungrig. 

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