Fetz 24. April Danke für den Swedroe-Artikel. Genau das habe ich ja im vorherigen Post gemeint. @Bigwigster Diversifikation bringt einen Vorteil wenn die Korrelation niedrig(er) ist. Die im kann entscheidenden Moment aber ansteigen. Dann gibt es im entscheidenden Fall aber nicht mehr Rendite, sondern uU weniger. Also: Keine robuste Diversifikation. Der TO hat eine Immo, ein gutes Depot mit zwei weiteren Assets, vielleicht 5-10% Gold als weiteres Asset - ich sehe keine Verbesserung durch Hinzunahme von Unternehmensanleihen. @1+1=10 Ok, wenn Die EM im Gral zu niedrig ist verstehe ich die gezielte Beimischung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Mvp 24. April vor 45 Minuten von Bigwigster: Da du deinen Aktienanteil konstant hältst, bringen dir Unternehmensanleihen gegenüber reinen Staatsanleihen definitiv eine höhere erwartete Rendite. Zudem hältst du sichere Investment-Grade-Kurzläufer und keine besonders stark korrelierenden High-Yield-Papiere. Genau, zum einen stecken in den Corporate Bond ETFs Investment Grade Anleihen, zum anderen Kurzläufer - der verlinkte Artikel, den man auch als "rückblickend war es mal so mal so, daher weiß man auch nicht was kommt" einordnen kann, vergleicht 20Y Treasuries mit 20Y Corporates. 20Y Corporates sind ein enges Marktumfeld und die langfristigen Risiken einer Unternehmensanleihe Unterscheiden sich signifikant von denen einer kurzfristigen Anleihe sowie natürlich von Staatsanleihen. Auf 20 Jahre ist es kaum abzusehen, ob ein Unternehmen seine Schulden bedienen kann. Über diesen Zeitraum beteilige ich mich zudem lieber mit Eigenkapital (Aktie), da hier das Renditepotenzial unbegrenzt ist, die Downside jedoch die gleiche: Totalverlust -100%. Kurzfristig (Duration im Aggregate ca. 5) kann ich sehr wohl damit rechnen (oder berechnen/abschätzen), dass Investment Grade Anleihen eine relativ geringe Ausfallquote haben, die die erwartete Rendite nur gering schmälert. --> Werde dir über den Zweck und die Funktion dieses Bausteins klar. Die höchste erwartete Rendite haben Aktien. Alles was nicht in Aktien fließt, sollte eine Funktion in deinem Portfolio haben, für die du bereit bist erwartete Rendite zu opfern. --> Zusätzlich darfst du natürlich auch noch eine Meinung haben z.B. zu Gold oder Bitcoin. Aber bei Unternehmensanleihen scheinst du ja keine Meinung zu haben, sondern etwas zu suchen, dass dich in der AA weiterbringt. Was ist das? @1+1=10 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wuppi 24. April vor einer Stunde von 1+1=10: Wird mir bei der ING als nicht-sparplanfähig angezeigt. WisdomTree Physical Gold (JE00B1VS3770) wäre bei der ING Sparplanfähig. Ist nicht direkt das gleiche wie XETRA oder EUWAX Gold aber bildet den Goldpreis ebenfalls 1:1 ab (wenn auch teurer durch 0,39% TER) Ansonsten halt die paar Euro monatliche Kosten in Kauf nehmen, dass sollte bei deiner Depotgröße jetzt nicht kriegsentscheidend sein PS: Ich z.B. kaufe Gold lieber physisch und die höheren Kosten sind es mir jederzeit wert. Aber das ist natürlich eine sehr persönliche Meinung/Entscheidung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
WalleWalle 24. April Es gilt wie beim Immobilienkauf: den Gewinn macht man beim günstigen Kaufen, also auf den Dip warten (und wir hatten gerade einen). Ich würde es teilweise in Tagesgeld lassen, bis die Gelegenheit zum günstigen Kauf kommt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 24. April Mir erschließt sich der Sinn nicht so ganz, warum man 0-1 y Anleihen im Depot haben will. Ich sehe jedenfalls keine nennenswerten Vorteile bei der Diversifizierung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fetz 24. April · bearbeitet 24. April von Fetz Dann schau Dir mal Anleihen 10y+ in 2022 an. Die haben so viel Rendite verloren (2-stellig) das sie es bis heute real noch nicht wieder aufgeholt haben. Aktien haben auch 2-stelliig in 22 verloren. Aber auch real längst wieder aufgeholt Starke Zinsanstiege mache die Rendite vieler Jahre sehr schnell zunichte. Nicht häufig-aber fatal. Edit: Und sie dienen auch nicht der eigentlichen Diversifikation (des riskanten Anteils). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 24. April · bearbeitet 24. April von Sapine Man muss ja nicht vom einen Extrem ins andere fallen. Ich würde eher an eine Anleihenleiter von Euro Staatsanleihen denken mit bis zu 4 oder 5 Jahren Laufzeit. Einfach nur ein klein wenig mehr an Rendite bei überschaubarem Risiko, wenn man vorhat bis zur Endfälligkeit zu halten. Sollten die Zinsen sinken, kann man immer noch frei werdende Anleihen im Geldmarkt parken. Aber 0-1, da könnt man genauso gut gleich Geldmarkt nehmen und muss sich keinen Kopf machen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Megatron 24. April vor 6 Stunden von 1+1=10: Eine Frage in die Runde: Bei ING ist Xetra Gold nicht Sparplanfähig. Gibts ein alternatives Zertifikat, das in Frage kommt? Bei Xetra Gold fallen jährliche Verwahrungsgebühren an, die die meisten Broker an den Kunden weiter geben. Bei Euwax II fallen solche Gebühren nicht an, dafür ist der Spread höher --> Wenn lange gehalten werden soll, ist Euwax II günstiger. Dies unabhängig von der Sparplanfähigkeit. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fetz 24. April vor 1 Stunde von Sapine: Aber 0-1, da könnt man genauso gut gleich Geldmarkt nehmen und muss sich keinen Kopf machen. So ist es. das könnt man nicht nur, das mache ich genau so, kombiniert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Avendo 25. April vor 18 Stunden von 1+1=10: Wird mir bei der ING als nicht-sparplanfähig angezeigt. Hab mal nachgeschaut wo es sparplanfähig ist: Scalable, Smartbroker+ (beide kostenlos), DKB, S Broker. Einfach dafür bei Scalable oder Smartbroker ein Depot eröffnen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
1+1=10 27. April Am 24.4.2026 um 16:07 von Mvp: --> Werde dir über den Zweck und die Funktion dieses Bausteins klar. Die höchste erwartete Rendite haben Aktien. Alles was nicht in Aktien fließt, sollte eine Funktion in deinem Portfolio haben, für die du bereit bist erwartete Rendite zu opfern. Ich trenne zwischen risikoreich und risikoarm, das Verhältnis liegt aktuell ohne Immobilien irgendwo bei 80:20. Anleihen (IG- und deutsche Staatsanleihen), Geldmarktfonds, Versicherungen, Cash bilden meinen risikoarmen Anteil. Aktien-ETF, Bitcoin, etwas Gold bilden meinen risikoreichen Anteilen. Immobilien lasse ich in der Betrachtung außenvor, da ich diese über die nächste Zeit abstoßen werde. Am 24.4.2026 um 17:15 von WalleWalle: Es gilt wie beim Immobilienkauf: den Gewinn macht man beim günstigen Kaufen, also auf den Dip warten (und wir hatten gerade einen). Ich würde es teilweise in Tagesgeld lassen, bis die Gelegenheit zum günstigen Kauf kommt. Sprichst du von Gold? Mag sein, dass die richtig guten Kaufkurse bereits vorbei sind, ich habe mich daher für einen Sparplan auf entschieden. Das nimmt Druck aus dem Kessel. Am 24.4.2026 um 21:26 von Sapine: Aber 0-1, da könnt man genauso gut gleich Geldmarkt nehmen und muss sich keinen Kopf machen. Das stimmt natürlich, der Vorteil von kurzlaufenden Staatsanleihen ist minimal (z.B. bei schnell fallenden Zinsen). Kannst du einen ETF für Euro-Staatsanleihen mit 4-5 Jahren Laufzeit empfehlen? Eventuell nehme ich diesen noch mit auf. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 27. April 4-5 habe ich auf die schnelle nicht gefunden. 3-5 gibt es häufiger. Ich habe ein paar davon mit 1-3 vergleichen und dem Fixed Income one. Der FIO hat allerdings auch Corporate Bonds drin, ist also eine andere Klasse. https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/tabelle/isins/IE00BGJWWV33,LU0614173895,IE000HARFTG3,IE00BGJWWY63,AT0000A347S9 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
1+1=10 15. Juni · bearbeitet 15. Juni von 1+1=10 Ein kleiner Meilenstein wurde kürzlich erreicht und das ETF-/Geldmarktfonds-Depot ist nun 7-stellig bei 1.006.485€: "Risikoarm" - 119.625€ Geldmarktfonds DWS ESG Money Market (wird monatlich bespart) - 54.670€ iShares € Corp Bond 0-3yr - 53.423€ Xtrackers II Germany Government Bond 0-1 "Risikoreich" - 321.207€ Invesco FTSE All-World Acc - 146.753€ iShares Core EM IMI Acc (wird monatlich bespart) - 150.201€ Vanguard FTSE All-World Dist - 160.606€ Vanguard FTSE All-World Acc (wird monatlich bespart) Die Bitcoinposition ist aktuell bei circa 70.000€. Ein Immobilie wird die nächsten Wochen verkauft und es werden circa 120.000€ zur Investition frei. Ich möchte den Fokus vom o.g. Portfolio langsam auf Kapitalerhalt anstatt Maximierung verschieben - grobe Zielallokation 70:30: risikoarm 30%, risikoreich 70%. Noch ist Rebalancing über neues Kapital durch Immobilienverkäufe möglich, ab voraussichtlich nächstem Jahr dann mit jährlichem Rebalancing im Dezember oder Januar ab 5% Abweichung. Bin unschlüssig, ob die 120.000€ in etwas bestehendes vom "risikoarmen Anteil" oder wie von @Sapine vorgeschlagen in eine Anleihen-ETF mit 4-5 Jahren Laufzeit fließen sollen. Aktuell liegt die Rendite vom DWS ESG Money Market Geldmarktfonds bei ca. 2,1%, die Germany Gov Bonds 0-1 bei 2,5% und der von Sapine vorgeschlagene Eurozone Government Bond 3-5 bei 2,93%. Der Einfachheit halber tendiere ich aktuell eher zum Aufstocken des Germany Gov Bonds 0-1 (circa 80.000€) und verzichte lieber auf die Anleihenleiter mit 3-5 jährigen. Zusätzlich 40.000€ in Euwax II Gold und durch einen neuen Sparplan dann in Richtung 5% vom Gesamtportfolio bewegen (dafür den Sparplan in den DWS ESG Money Market pausieren). Höre gerne eure Meinung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
mem 15. Juni 10 hours ago, 1+1=10 said: Ich möchte den Fokus vom o.g. Portfolio langsam auf Kapitalerhalt anstatt Maximierung verschieben - grobe Zielallokation 70:30: risikoarm 30%, risikoreich 70%. Warum möchtest du das 25 Jahre vor der Rente? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito 16. Juni vor 19 Stunden von 1+1=10: - 54.670€ iShares € Corp Bond 0-3yr Das ist nicht risikoarm. Das gehört in den riskanten Teil. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
geeman 16. Juni vor einer Stunde von GuyInborito: Das ist nicht risikoarm. Das gehört in den riskanten Teil. Gehört es definitiv nicht. @1+1=10Herzlichen Glückwunsch zur 1. Mio. Ich arbeite noch dran. Ich finde 70:30 schon relativ risky. Ich finde weniger Positionen im Depot übersichtlicher. Die Bücher sagen, man soll im risikoarmen Teil keine Renditeoptimierung betreiben, sondern Sicherheit und Liquidität in den Vordergrund stellen. Vielleicht hilft Dir der Hinweis. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
1+1=10 16. Juni vor 45 Minuten von GuyInborito: Das ist nicht risikoarm. Das gehört in den riskanten Teil. Der Corp Bond hat nur kurzlaufende Unternehmensanleihen, alles IG = gute Bonität und €-denominiert = kein Währungsrisiko, ist für mich daher schon eher ein defensiver Baustein. Natürlich etwas risikanter als die Staatsanleihen/Geldmarktfonds, aber kaum gleichzusetzen mit Aktien-ETFs im risikoreichen Anteil. Ich sollte wohl noch eine dritte Klassifizierung mit "mittlerem Risiko" für die Immobilien und IG-Anleihen einführen. Durch einen ähnlichen Kommentar von @hquw stand kürzlich die Idee im Raum, den Corp Bond-ETF in den Germany Gov Bond-ETF umzuschichten. Werde das die kommenden Tage voraussichtlich umsetzen, habe ich aus den Augen verloren. vor 9 Stunden von mem: Warum möchtest du das 25 Jahre vor der Rente? Würdest du das Portfolio als zu defensiv beurteilen für unsere Lebenssituation? Das Gesamtportolio beläuft sich auf schätzungsweise 1,6 bis 2 Mio inkl. der Immobilien (Marktwert geschätzt via 20xJahresnettomiete). Der risikoarme Anteil ist grob überschlagen 227.000€ (habe mal die Corp Bonds noch dazugezählt, da Umschichtung in Germany Gov Bonds 0-1 geplant), alles andere befindet sich im offensiven Bereich. Würde noch mehr Geld unser Leben nennenswert verbessern? Mein Bauchgefühl sagt mir, dass wir bereits jetzt schon mehr haben, als wir tatsächlich brauchen. Meine Frau und ich sind bereits seit einigen Jahren in einer Teilzeitanstellung. Die Teilzeitanstellungen machen aktuell noch Spaß + das tägliche "aufstehen müssen" gibt Rythmus und macht den Alltag effizienter. Seit das Vermögen >1 Mio ist, geht damit eine Gelassenheit einher und die Lebensqualität ist infolge des damit verbundenen Sicherheitsgefühl sehr gestiegen, Beispiel: Wenn der Monatslohn kommt und alle Sparpläne ausgeführt sind (grob 30% vom Nettoeinkommen), verprasst man infolgedessen das übrig gebliebene Geld mit sehr großer Freude in der Freizeit, im Urlaub und natürlich für Hobbies. Also kurzum: Mehr Risiko würde die erwartete Rendite meiner Ansicht nach nur leicht erhöhen, hätte v.a. kaum Einfluss auf unsere Lebensqualität, aber die max Drawdowns wären vergrößert. Und Verlust schmerzt sicherlich mehr (speziell die Auswirkungen auf Lebensqualität / Sicherheitsgefühl), als uns der zusätzliche Gewinn bringen würde. Daher das Bestreben, ein klein wenig mehr Stabilität ins Portfolio zu bringen. Wobei ich das Portfolio nach wie vor nicht als sehr defensiv einstufen würde. Gerne höre ich hierzu deine oder eure Meinung, Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bigwigster 16. Juni · bearbeitet 16. Juni von Bigwigster iShares € Corp Bond 0-3yr ist vielleicht nicht Kommer-risikoarm, aber risikoreich ist es auch nicht. Wenn jetzt der gesamte risikoarme Anteil daraus bestehen würde, stimme ich zu, da kann man dann schonmal darauf hinweisen dass das wohl nicht mehr der Grundidee entspricht. In dem Rahmen wie hier (~25% Corp Bonds) kommen wir auf maximal 15% BBB Anleihen und 15% Unternehmensanleihen mit besserer Bonität im risikoarmen Anteil. Die Ausfallwahrscheinlichkeit ist maßgeblich von der Restlaufzeit beeinflusst die hier auch niedrig ist. Finde das kann man schon so lassen. Weil ich selbst neugierig war habe ich als konkrete Zahlen noch das hier gefunden: Das rote Quadrat zeigt an, in welche Bereiche der iShares hauptsächlich investiert. (Disclaimer: Ich habe vergessen, dass ich hier schon mal im April geschrieben hatte ) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
1+1=10 16. Juni vor 11 Minuten von geeman: @1+1=10Herzlichen Glückwunsch zur 1. Mio. Ich arbeite noch dran. Ich finde 70:30 schon relativ risky. Ich finde weniger Positionen im Depot übersichtlicher. Die Bücher sagen, man soll im risikoarmen Teil keine Renditeoptimierung betreiben, sondern Sicherheit und Liquidität in den Vordergrund stellen. Vielleicht hilft Dir der Hinweis. Danke dir! Wahrscheinlich ist es ein bekannter Anlegerfehler zu glauben, dass mehrere Positionen automatisch zu mehr Diversifikation und Sicherheit führen. Damit meine ich speziell meinen Fehler mit Staatsanleihen + Unternehmensanleihen. Die drei verschiedenen All-World ETF zählen nicht dazu - diese dienen zur Steueroptimierung (Distr) bzw. um die Wegzussteuer im Fall der Fälle zu umgehen. Diese werde ich daher weiterhin behalten. Danke auch nochmal für den Hinweis bzgl. risikoarmen Teil + keine Renditeoptimierung - bestärkt mich zur o.g. Umschichtung vom Corp Bond-ETF in den Germany Gov Bond-ETF. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
MarkyMark787 16. Juni vor 1 Minute von 1+1=10: Umschichtung vom Corp Bond-ETF in den Germany Gov Bond-ETF Den Schritt habe ich kürzlich auch vollzogen. Ich würde die 0-3y Corp zwar auch nicht als riskant bezeichnen, kam aber irgendwann zu dem Schluss, dass sicher nunmal wirklich sicher bedeuten sollte. Zudem gab es dann auch wieder eine Position weniger im Depot. Neben dem Germany Gov Bonds 0-1 habe ich im sicheren Teil auch nur noch einen Geldmarktfonds und Tagesgeld. Eine dritte Kategorie braucht es da meiner Meinung nach nicht. Alles was dazwischen ist, kann man einfach weglassen. Grundsätzlich kann ich auch nachvollziehen, dass ab einer gewissen Depotgröße die Absicherung immer wichtiger wird. Zumindest ist das bei mir auch so, wobei ich auch nur noch 1-2 Jahre bis zum geplanten Ruhestand habe. Getreu dem Zitat von Buffett "Wenn du das Spiel gewonnen hast, musst du nicht mehr spielen.", kann es sinnvoll sein, den Ertragsteil irgendwann zugunsten sicherer Anlagen zu reduzieren bzw. einfach den sicheren Teil weiter zu besparen. Wichtig ist hierbei, dass man eine AA erreicht, mit der man jederzeit ruhig schlafen kann. Da ist letztlich jeder Mensch anders. Der eine hat mit 100% Aktien überhaupt keine Probleme und der andere lässt alles auf dem Girokonto liegen, weil er beim bloßen Gedanken an Börse schon Stress bekommt. Wenn man da den für sich passenden Weg gefunden hat, muss man den für sich nur noch durchziehen. Ich persönlich komme mit 70:30 am besten zurecht. Wobei ich aktuell dann eher den sicheren Teil bespare, da der Aktienteil ja ohnehin dauernd steigt... vor 26 Minuten von 1+1=10: Würde noch mehr Geld unser Leben nennenswert verbessern? Das ist in der Tat eine spannende Frage. Und wenn die Antwort "Nein." lautet, ist man meiner Meinung nach an einem Punkt angekommen, an dem weitere Renditemöglichkeiten weniger relevant und die Sicherung des Vermögens wichtiger werden. In jedem Fall erstmal noch Glückwunsch zum Erreichten. Du scheinst das Spiel gewonnen zu haben Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito 16. Juni vor 50 Minuten von geeman: Gehört es definitiv nicht. Gehört es definitiv schon. vor 50 Minuten von geeman: Die Bücher sagen, man soll im risikoarmen Teil keine Renditeoptimierung betreiben, sondern Sicherheit und Liquidität in den Vordergrund stellen. Du erklärst es dir sogar selbst. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 16. Juni vor 5 Minuten von GuyInborito: Gehört es definitiv schon. Du erklärst es dir sogar selbst. Vom reinen Modell und der reinen Lehre des risikoarm/Risikoreich Modells, aufgegangen im Finanztest Pantoffelportfolio, gibt es aber eben auch noch die Klassifizierung von Fonds selbst (SRI 1-7) oder eben auch das Forum hier, was neben dem RK1 für TG und Geldmarkt und RK3 für breit gestreute Aktien-Fonds selbst auch noch die RK2 kennt, in die manche z.B. die selbstgenutzte Immobilie stecken, was ich gar nicht mal verkehrt finde. Und dort kann man auch Unternehmensanleihefonds verorten, sofern Sie nicht High Yield sind oder 20 Jahre Laufzeit haben. Von daher ist das eben ein Mittelding, was nicht so gut in das normale risikoreich/risikoarm Modell passt. Was den Leuten es ja aber nicht verbietet, davon auch abzuweichen. Und wenn man sich dann, zur Hilfestellung, vielleicht die SRI ansieht, ist so ein Fonds eben näher dran an risikoarm als an risikoreich. Und so sehen das wohl die meisten hier. Auch ich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bigwigster 16. Juni · bearbeitet 16. Juni von Bigwigster vor 14 Minuten von GuyInborito: vor einer Stunde von geeman: Gehört es definitiv nicht. Gehört es definitiv schon. Grundsätzlich kann man beide Meinungen haben, aber definitiv gibt es nicht die eine pauschal richtige Antwort . Einfach und nachvollziehbar ist sicher im risikoarmen Anteil wirklich komplett auf das Ausfallrisiko von Unternehmen zu verzichten. Völlig fein, kann man so machen. Aber es gibt schon auch Argumente die dagegen sprechen, gerade wenn dann doch mal das Gesamtportfolio betrachtet wird: Zugegebenermaßen, es gibt sich nicht viel, dennoch interessant dass sogar der worst case ab 3 Jahre besser wird durch die diversifizierung über Unternehmensanleihen. Gilt aber nur bei hohem Aktienanteil, der hier aber schon gegeben ist. Duration wurde allerdings auch etwas erhöht, also nicht 100% nur Credit Risk der Unterschied hier. Ziel war es die Absolutheit der Aussage in Frage stellen wie man risikoarm definieren muss. Quelle Intermediate government and credit bonds represented by Bloomberg Global Aggregate Bond Index (hedged to USD) Short-term government bonds represented by FTSE World Government Bond Index 1-3 Years (hedged to USD) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito 16. Juni vor 20 Minuten von satgar: auch noch die RK2 kennt, in die manche z.B. die selbstgenutzte Immobilie stecken, was ich gar nicht mal verkehrt finde. Und dort kann man auch Unternehmensanleihefonds verorten Absolut daccord. Aber wenn man sein Portfolio wie der TO aufteilt in sicher und schwankend gehört ein Unternehmensanleihe ETF mit 1-3 Jahren unabhängig der enthaltenen ratings in den riskanten Teil schon allein wegen dem Zinsänderungsrisiko. Sicher sind für mich entweder: ultrakurze Staatsanleihen höchster Bonität oder overnighter. Beide haben Vor- und Nachteile. Ich habe mich für Anleihen entschieden weil ich Ausfallsicherheit als "bessere" Sicherheit sehe als ein GMF wo es "sicher" immer nur nach oben geht. Darüber kann man sich streiten, aber wenn man sein Portfolio nur in zwei Teile teilt ist der genannte ETF im riskanten Teil zu Hause. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger 16. Juni Ihr blendet Bank- und Versicherungsprodukte für den sicheren Teil völlig aus. Bei 30% Zielallokation eines 1 Mio Vermögens wären das 300 KEUR, die man als Paar auf gar nicht zu viele Institute aufteilen müsste. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag