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1+1=10

555.000 € neu investieren – Asset-Allocation, ETF-Wahl & Timing-Fragen (15+ Jahre Anlagehorizont)

Empfohlene Beiträge

satgar
· bearbeitet von satgar
vor 25 Minuten von Bolanger:

Ihr blendet Bank- und Versicherungsprodukte für den sicheren Teil völlig aus. Bei 30% Zielallokation eines 1 Mio Vermögens wären das 300 KEUR, die man als Paar auf gar nicht zu viele Institute aufteilen müsste. 

Guter Punkt. Die Allianz bietet derzeit im Allianz Perspektive Schatzbrief für Einmalanlagen für 4 Jahre eine Sonderverzinsung von 4,5% p.a. und danach die reguläre Gesamtverzinsung von 3,8% p.a.. Man darf sich allerdings bitte nicht den normalen Provisionstarif aufschwatzen lassen, sondern muss da irgendwas rabattiertes erhalten, z.B. mit dem Merkmal "Beratungserleichterung". Damit dem gegenüber nicht so hohe Kosten stehen. Aber die Verzinsung der Lebensversicherer ist derzeit ziemlich gut. Und wird sich wahrscheinlich durch die Duration von deren Anlagen und dem Zinsniveau weiter verbessern. Ebenso mit der Auflösung der ZinsZusatzReserve in deren Büchern.

 

Allianz Schatzbrief Perspektive, 100k Anlage, 12 Jahre Laufzeit, "Beratungserleichterung". Endkapital bei aktuellem Überschussniveau: 150.570,79 EUR. Reale Verzinsung 3,47% p.a.

Halbeinkünfte-Besteuerung bei 12/62er Einhaltung.

 

Alternativ Onlinetochter Allvest. Mit gleichem Zinsniveau wie die Mutter. Im Mantel einer Versicherung aus Verzinsungstopf und Fonds (z.B. ETFs). Da müsste man dann etwas bündeln, weil dort eine reine Zinsanlage, OHNE FONDS, nicht möglich ist. Es ist aber nochmal insgesamt günstiger als der mit Beratungserleichterung versehene Allianz Perspektive Schatzbrief.

 

Mit 90% endfälliger Garantie und frühestmöglichem Garantietermin nach 12 Jahren liegt 3/4 im Zinstopf und 1/4 in Fonds. Es ist aber dynamisch und kann sich während der Laufzeit auch leicht verschieben und verändern. Mittleres Szenario (Median) nach 12 Jahren: 150.192 € bei 100k Einmalanlage.

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1+1=10
vor einer Stunde von Bolanger:

Ihr blendet Bank- und Versicherungsprodukte für den sicheren Teil völlig aus. Bei 30% Zielallokation eines 1 Mio Vermögens wären das 300 KEUR, die man als Paar auf gar nicht zu viele Institute aufteilen müsste. 

Mit Bankprodukten sprichst du von Festgeld? Wenn ja, dann sehe ich da lediglich zusätzlich Risiken in Form von Emittentenrisiko, ggf. zusätzliche Kosten und eine schlechte Flexibilität. Da erscheint mir der Staatsanleihen-ETF vorteilhafter zu sein?

 

Bei Versicherungsprodukten gehe ich davon aus, dass du Risiko-/Kapital-Lebensversicherung(en) bzw. einer BU-Versicherung sprichst?

- BU-Versicherung ist vorhanden

- Kapitallebensversicherung halte ich überwiegend für großen Quatsch: teuer, unflexibel, ineffizient

- Risikolebensversicherung eventuell sinnvoll um Familie abzusichern, falls ein Elternteil stirbt. Jedoch haben wir keine Kredite mehr offen und wohnen mietfrei im Eigenheim. Unsere Kinder haben jeweils ein ETF-Kinderdepot mit Beträgen im mittleren 5-stelligen Bereich. Bei unserem Gesamtvermögen von über 1,6 Mio (davon 1Mio liquide) ist meiner Ansicht nach genug Vermögen vorhanden, um so einen Ausfall zu kompensieren. Zumindest so lange, bis die Kinder im erwerbsfähigen Alter sind. Meine Frau hat eine Teilzeitanstellung und könnte anschließend im Notfall aufstocken. 

Übersehe ich etwas?

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LongtermInvestor
· bearbeitet von LongtermInvestor
Am 15.6.2026 um 11:34 von 1+1=10:

Ich möchte den Fokus vom o.g. Portfolio langsam auf Kapitalerhalt anstatt Maximierung verschieben - grobe Zielallokation 70:30: risikoarm 30%, risikoreich 70%.

Damit ist doch alles klar, schiebe es in den risikoarmen Bereich, mit möglichst minimalem Durationsrisiko.


Zur besseren Beurteilung müsstest du noch ausführen wie viele Jahre Lebenshaltung deine 30% ca. abdecken. Du hast nichts zu weiteren Rentenzahlungen ausgeführt.

 

Kapitalerhalt und Absicherung des Vermögens ist der entscheidende Punkt wenn man seine Zahl erreicht hat.

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Bolanger
vor 2 Stunden von 1+1=10:

Mit Bankprodukten sprichst du von Festgeld?

Nein, nicht nur. Es könnte auch Tagesgeld sein, flexibles Festgeld, Kündigungsgeld, Versicherungsprodukte.

Je nachdem, was man da nimmt, kann man die Sicherheit nochmals diversifizieren. Geht die Sparkasse Pleite, dann springt die gesetzliche Einlagensicherung ein, bei solchen Instituten sogar zusätzlich eine Gemeinschaftsabsicherung. Man kann bei der Einlagensicherung z.B. über Raisin auch über Länder diversifizieren. Wenn man etwas im Versicherungsmantel anlegt, dann greift nicht die Einlagensicherung, sondern die Sicherungseinrichtung Protektor der Versicherer.

So ist es möglich, sein Erspartes ohne Schwankung des Nominalwertes anzulegen, mit Sicherheitsnetz für den Fall der Insolvenz, teilweise sogar doppeltem Sicherheitsnetz und/oder diversifizioertem Sicherheitsnetz. Ich sehe bei diesen Größenordnungen überhaupt keinen Grund, etwas anderes für den sicheren Teil zu wählen.

 

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mem
· bearbeitet von mem
10 hours ago, 1+1=10 said:

 

20 hours ago, mem said:

Warum möchtest du das 25 Jahre vor der Rente?

Würdest du das Portfolio als zu defensiv beurteilen für unsere Lebenssituation?

Das Gesamtportolio beläuft sich auf schätzungsweise 1,6 bis 2 Mio inkl. der Immobilien (Marktwert geschätzt via 20xJahresnettomiete).

Der risikoarme Anteil ist grob überschlagen 227.000€ (habe mal die Corp Bonds noch dazugezählt, da Umschichtung in Germany Gov Bonds 0-1 geplant), alles andere befindet sich im offensiven Bereich.

 

Würde noch mehr Geld unser Leben nennenswert verbessern? Mein Bauchgefühl sagt mir, dass wir bereits jetzt schon mehr haben, als wir tatsächlich brauchen.

Meine Frau und ich sind bereits seit einigen Jahren in einer Teilzeitanstellung. Die Teilzeitanstellungen machen aktuell noch Spaß + das tägliche "aufstehen müssen" gibt Rythmus und macht den Alltag effizienter. 

 

Seit das Vermögen >1 Mio ist, geht damit eine Gelassenheit einher und die Lebensqualität ist infolge des damit verbundenen Sicherheitsgefühl sehr gestiegen,

Beispiel: Wenn der Monatslohn kommt und alle Sparpläne ausgeführt sind (grob 30% vom Nettoeinkommen), verprasst man infolgedessen das übrig gebliebene Geld mit sehr großer Freude in der Freizeit, im Urlaub und natürlich für Hobbies.

 

Also kurzum: Mehr Risiko würde die erwartete Rendite meiner Ansicht nach nur leicht erhöhen, hätte v.a. kaum Einfluss auf unsere Lebensqualität, aber die max Drawdowns wären vergrößert. Und Verlust schmerzt sicherlich mehr (speziell die Auswirkungen auf Lebensqualität / Sicherheitsgefühl), als uns der zusätzliche Gewinn bringen würde. Daher das Bestreben, ein klein wenig mehr Stabilität ins Portfolio zu bringen. Wobei ich das Portfolio nach wie vor nicht als sehr defensiv einstufen würde.

 

Gerne höre ich hierzu deine oder eure Meinung,

Würdest du aufhören zu arbeiten, wenn du es dir leisten könntest?

 

Du kannst auch ausrechnen, wie viel Geld du noch erwartest über die Erwerbsarbeit zu verdienen und das mitind den risikoarmen Teil ein rechnen. 

 

Ich verstehe nicht, wie man mit 25 Jahren Zeithorizont eine so konservative AA wählen kann. Für wie wahrscheinlich hälst du es, dass die Kurse in 25 Jahren tiefer sind als heute?

Würdest du aufhören zu arbeiten, wenn du es dir leisten könntest?

 

Ich verstehe nicht, wie man mit 25 Jahren Zeithorizont eine so konservative AA wählen kann. Für wie wahrscheinlich hälst du es, dass die Kurse in 25 Jahren tiefer sind als heute?

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1+1=10
· bearbeitet von 1+1=10
vor 19 Stunden von LongtermInvestor:

Zur besseren Beurteilung müsstest du noch ausführen wie viele Jahre Lebenshaltung deine 30% ca. abdecken.

Der risikoarme Allokation deckt aktuell:

- ca. 5 Jahre im Worst Case (Ausfall aller Einnahmen)
- ca. 7,5 Jahre, wenn Mieteinnahmen weiterlaufen

Durch dokumentierte Ausgaben (Haushaltsbuch seit ~12 Jahren) gibt es zusätzlich Einsparpotenzial, wodurch sich das auf etwa 9 bis 9,5 Jahre verlängern ließe.

vor 19 Stunden von LongtermInvestor:

Du hast nichts zu weiteren Rentenzahlungen ausgeführt.

Neben den gesetzlichen Renten und BU-Versicherungen gibt es noch von mir eine Riesterrente, die voraussichtlich baldmöglichst aufgelöst und in das Altersvorsogedepot umgewandelt wird. 

Für meine Frau würde ich in dem Zug dann auch ein Altersvorsorgedepot anlegen. 

 

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1+1=10

Den Corp Bond-ETF habe ich gestern noch durch den Germany Gov Bond-ETF ersetzt:

 

Risikoarm (Summe: 227.346€)

- 119.649€ Geldmarktfonds DWS ESG Money Market (wird monatlich bespart)

- 107.697€ Xtrackers II Germany Government Bond 0-1

 

Mitteleres Risiko

- vermietete Immobilien, Marktwert geschätzt zwischen 600.000€ und 900.000€ 

 

Risikoreich (Summe: 851.533€)

- 322.122€ Invesco FTSE All-World Acc 

- 147.662€ iShares Core EM IMI Acc (wird monatlich bespart)

- 150.653€ Vanguard FTSE All-World Dist

- 161.096€ Vanguard FTSE All-World Acc (wird monatlich bespart)

- 70.000€ in etwa Bitcoin 

 

Aktuelle Aufteilung risikoarm:risikoreich (ohne Immobilien):  21:79

 

Durch die 120.000€ durch den anstehenden Immobilienverkauf könnte das Verhältnis durch Investition in den Xtrackers II Germany Gov Bond 0-1 auf 29:71 geschoben werden.

Über die ursprüngliche Idee mit Euwax Gold II muss ich noch ein paar Nächte schlafen und höre auch gerne eure Meinungen über Sinnhaftigkeit. 

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Legolino
vor 9 Minuten von 1+1=10:

Durch die 120.000€ durch den anstehenden Immobilienverkauf könnte das Verhältnis durch Investition in den Xtrackers II Germany Gov Bond 0-1 auf 29:71 geschoben werden.

Diesen Satz kann ich nicht nachvollziehen. Kannst du das bitte nochmal erläutern wie du auf das Verhältnis kommst.

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geeman

Ich hatte lange Gold und habe nahe der Höchststände verkauft. :thumbsup:

Es ist für mich mittlerweile ein Greater-Fool-Asset wie Bitcoin (die ich noch halte).

Beide produzieren keine Cashflows und haben keinen oder wenig industriellen Wert. Die Wertsteigerung bestimmt sich dadurch, dass irgendjemand bereit ist immer mehr zu bezahlen.

Wenn es knallt geht Gold auch immer runter. Es stellt keinen Inflationsschutz dar.

 

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1+1=10
vor 14 Stunden von mem:

Würdest du aufhören zu arbeiten, wenn du es dir leisten könntest?

Ganz mit Arbeit aufzuhören kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Ich arbeite, entwickle und erschaffe grundsätzlich einfach gern. Nebenbei bin ich beispielsweise auf Minijobbasis als Teamleiter im Umfeld meines Hobbys aktiv - definitiv nicht wegen des Geldes und habe zwei Ehrenämter, Eine Aufgabe / ein Job gibt Rhythmus und Struktur. Ich hatte vor einiger Zeit einen komplett freien Tag und festgestellt, dass ich trotz meiner sonst guten Disziplin immer mehr Zeit verdaddelt habe. Arbeitszeit pro Tag reduzieren, quasi früher Feierabend, funktioniert bei mir sehr viel besser. Mit meinem aktuellen Job aufzuhören könnte ich mir schon vorstellen, aber generell auf Arbeit komplett zu verzichten eher nicht. Auf Dauer stelle ich mir das auch ziemlich langweilig vor.

 

Solange mir meine Tätigkeit Freude macht, sehe ich auch keinen Grund, etwas zu ändern. Vielleicht übersehe ich auch etwas oder kann mir das "andere" Leben noch nicht richtig vorstellen. Aktuell bin ich einfach zufrieden und möchte um ehrlich zu sein auch nicht darüber nachdenken, was alles besser und schöner sein könnte. Aber höre gerne deine Perspektive darauf.

vor 14 Stunden von mem:

Du kannst auch ausrechnen, wie viel Geld du noch erwartest über die Erwerbsarbeit zu verdienen und das mitind den risikoarmen Teil ein rechnen. 

In unserer exelbasierten Finanzübersicht habe ich das tatsächlich mit als Humankapital aufgeführt - also Barwert aller zukünftigen Arbeitseinkommen.

Relevant für die Betrachtung ist doch aber eigentlich nur der Betrag der monatlichen Sparsumme (30%)? 

Unter der Annahme, dass diese Sparsumme bis zur Rente nur durch Inflationsausgleich von 2-3% steigt, komme ich auf circa 1 Mio.

Aber diese Zahl berücksichtigt vieles nicht, z.B. dass ich meine Arbeitszeit mit steigendem Alter sukzessiv reduzieren möchte, oder durch Auszug der Kinder wieder mehr Geld frei wird, oder oder oder.

vor 14 Stunden von mem:

Ich verstehe nicht, wie man mit 25 Jahren Zeithorizont eine so konservative AA wählen kann. Für wie wahrscheinlich hälst du es, dass die Kurse in 25 Jahren tiefer sind als heute?

Was wäre für dich die richtige AA? 80:20 oder 90:10 oder gar 100:0?

Unser bisheriges Vermögen kam nicht aus dem Nichts, sondern dadurch, dass speziell ich in jungen Jahren ein sehr hohes Risiko mit Immobilien gefahren bin.

Je größer das Portfolio wird, desto mehr rückt mein Fokus von Maximierung auf Stabilisierung/Erhalt.

Gefühlt habe ich das Ziel bereits erreicht (wie zuvor beschrieben das Gefühl der Sicherheit, infolgedessen wir vieles mehr genießen können, bspw. übriges Geld verprassen).

Wieso also noch weiter Maximieren? Was will ich damit? Lass gerne hören (ernsthaft), was ich womöglich übersehe und was mir im Leben womöglich entgeht. 

vor 24 Minuten von Legolino:
vor 35 Minuten von 1+1=10:

Durch die 120.000€ durch den anstehenden Immobilienverkauf könnte das Verhältnis durch Investition in den Xtrackers II Germany Gov Bond 0-1 auf 29:71 geschoben werden.

Diesen Satz kann ich nicht nachvollziehen. Kannst du das bitte nochmal erläutern wie du auf das Verhältnis kommst.

Status Quo:

Risikoarm 227.346€

Risikoreich 851.533€

--> 21:79

 

Risikoarm 227.346€ + 120.000€

Risikoreich 851.533€

--> 29:71

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GuyInborito
vor 26 Minuten von geeman:

Es ist für mich mittlerweile ein Greater-Fool-Asset wie Bitcoin (die ich noch halte).

Beide produzieren keine Cashflows und haben keinen oder wenig industriellen Wert. Die Wertsteigerung bestimmt sich dadurch, dass irgendjemand bereit ist immer mehr zu bezahlen.

Wenn es knallt geht Gold auch immer runter. Es stellt keinen Inflationsschutz dar.

Eigentlich alles falsch.

 

Selbst Kommer hat in seinem Buch investieren für Einsteiger ein Fallbeispiel gebracht wo ein 90:10 Portfolio aus Aktien und Gold fast immer besser war als reine Aktien. Sowohl aus Rendite- als auch aus Volatilitätssicht obwohl Gold allein betrachtet viel schlechter lief als Aktien. Für einen eiskalten Rebalancer ist ein bisschen Gold eine gute Sache, für einen Timer halt nicht.

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dimido
vor 29 Minuten von GuyInborito:

Selbst Kommer hat in seinem Buch investieren für Einsteiger ein Fallbeispiel gebracht wo ein 90:10 Portfolio aus Aktien und Gold fast immer besser war als reine Aktien.

 

Siehe:

 

https://gerd-kommer.de/blog/edelmetalle-als-beimischung/

Zitat

Eine Gold-Beimischung dürfte vorwärtsgerichtet auf lange Sicht zwar die Rendite relativ zu „100% Aktien“ nicht erhöhen und evtl. sogar etwas senken, sie kann aber das Risikoprofil des Gesamtportfolios moderat verbessern.

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geeman
vor 1 Stunde von GuyInborito:

Eigentlich alles falsch.

 

Selbst Kommer hat in seinem Buch investieren für Einsteiger ein Fallbeispiel gebracht wo ein 90:10 Portfolio aus Aktien und Gold fast immer besser war als reine Aktien. Sowohl aus Rendite- als auch aus Volatilitätssicht obwohl Gold allein betrachtet viel schlechter lief als Aktien. Für einen eiskalten Rebalancer ist ein bisschen Gold eine gute Sache, für einen Timer halt nicht.

Danke für deine Belehrungen.

Das Misch-Portfolios aus verschiedenen Assets ggfs. eine bessere risikoadjustierten Rendite bringen, weiß sonst kaum jemand im WPF. 

 

@dimido Wenn Du Kommer zitierst, zitiere auch:

https://gerd-kommer.de/blog/gold-als-investment/

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moonraker
vor 2 Stunden von 1+1=10:

In unserer exelbasierten Finanzübersicht habe ich das tatsächlich mit als Humankapital aufgeführt - also Barwert aller zukünftigen Arbeitseinkommen.

Relevant für die Betrachtung ist doch aber eigentlich nur der Betrag der monatlichen Sparsumme (30%)? 

Wieso sollte nur die Sparsumme relevant sein? Wenn Du nicht mehr arbeitest, musst Du doch das Geld andernweitig hernehmen. Also mind. das Geld, was Du monatlich verbrauchst, dazurechnen. Gerade die Sparsumme könntest Du weglassen...

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1+1=10
vor 21 Minuten von moonraker:

Wieso sollte nur die Sparsumme relevant sein? Wenn Du nicht mehr arbeitest, musst Du doch das Geld andernweitig hernehmen. Also mind. das Geld, was Du monatlich verbrauchst, dazurechnen. Gerade die Sparsumme könntest Du weglassen...

Ich habe @mem anders verstanden. Meiner Auffassung nach argumentiert er, dass sich mein zukünftiges Einkommen quasi wie ein Anleihe-ähnlicher Cashflow verhält, also risikoarm ist.

Die Schlussfolgerung daraus ist dann wohl, dass ich unser Finanzvermögen aggressiver anlegen könnte, da ja mein Humankapital den risikoarme Teil abbildet.

 

Und ich denke, dass wir da wahrscheinlich zwei unterschiedliche Ansichten bzw. Ziele vertreten: @mem würde das Endvermögen optimieren und ich eher Stabilität / Sicherheitsgefühl / Lebensqualität.

Wenn man also das Ziel hat maximal Vermögen aufzubauen, da Einkommen hoch / konstant / sicher ist, dann macht @mems Ansatz/Einwand schon Sinn.

Wobei ich nach wie vor denke, dass man das Humankapital aufgrund der Fixkosten nicht als vollständig verfügbar sehen darf (daher mein Kommentar mit 30% Sparquote == frei verfügbares Kapital)

 

Bei uns ist das Einkommen wahrscheinlich eher flexibel, Ausbau der Teilzeit realistisch und ein Ziel JETZT schon ein "gutes Leben" zu haben (siehe Kommentar zur gefühlten Sicherheit).

Ein großer Drawdown da ungünstig, selbst wenn er sich erwartungsgemäß in der langen Auszeit wieder erholen würde.

Ich sehe bei zusätzlichem Ertrag kaum Nutzen, bei zusätzlichem Verlust aber einem spürbaren Schmerz. Also kein linearer Nutzen, Stichwort Loss Aversion.

Würde aber dennoch gerne hören, wieso @mem das anders sieht und mit welchem Endziel er sein Fokus so auf die Maximierung legen würde. 

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mem
7 hours ago, 1+1=10 said:

Ein großer Drawdown da ungünstig, selbst wenn er sich erwartungsgemäß in der langen Auszeit wieder erholen würde.

 

Der große Drowndown schmerzt mehr, je später er passiert, daher ist es günstig, jetzt einen höheren Aktienanteil zu haben und diesen über die Zeit zu reduzieren. Dann stehst du besser da, falls der Crash z.B. kurz vor der Rente kommt. Du könntest z.B. in den nächsten 25 Jahren eine durchschnittliche AA von 70/30 wählen, aber jetzt mit einem höheren Aktienanteil starten, z.B. 100/0 und diesen Aktienanteil später weiter reduzieren, z.B. auf 60/40 zum Eintritt der Rente. 

 

Und weil du fragtest, wie ich es machen würde: Ich würde mir auch andere AAs wie 120/0, 90/60, etc. anschauen.

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