Schwachzocker 10. Juli vor 3 Stunden von Walter White: Ich sag mal so, ich bekomme fürs Treppenhaus putzen hier in meinem Haus 100 Euro im Monat. Lege ich jetzt 30k in den L&G bekomm ich ca. 105 € im Monat. Sollen jetzt meine Dividenden das Treppenhaus putzen? Oder putze ich weiterhin und hab 205€ im Monat? Fragen über Fragen für den justierten Anleger. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Apfelkomplott 11. Juli Am 9.7.2026 um 20:14 von Tropentraum: Da finde ich den JPM Global Equity Premium Income A3EHRE mit 7,5 % Ausschüttungsrendite aber immer noch interessanter Wie dir schon gesagt wurde: Diese beiden ETFs sind fundamental unterschiedlich. Bist du sicher dass du verstanden hast in was du da investiert bist? Zudem, was genau findest du an dem jetzt interessant? Die Gesamtrendite so knapp um den Gefrierpunkt? Da wärest du besser beraten gewesen dein Geld einfach auf ein Tagesgeldkonto zu packen und dann monatlich etwas abzuheben. Damit wären deine "Ausschüttungen" sogar steuerfrei gewesen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Tropentraum 11. Juli Hach, ich liebe ja die stets freundliche, respektvolle Kommunikation hier. Ja, ich weiß, wie der A3EHRE funktioniert. Der hiergenannte L&G überzeugt mich nicht bisher. Aber danke @Bayer für den Hinweis auf den IShares-ETF. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Tropentraum 11. Juli Nachtrag: Ich verstehe das Konzept vom LG Global Quality Dividends nicht ganz und kann keinen Vorteil für mich erkennen. Deswegen kaufe ich ihn nicht. Und ich habe den Eindruck, dass hier seit 7 Seiten auch nicht ganz klar ist, wie der LG Global funktionieren soll und ob das Konzept funktioneren wird ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Global Nomad 11. Juli · bearbeitet 11. Juli von Global Nomad Zu A3EHRE und ich weiß auch in was ich investiert habe. Durch Zukäufe meist ganz unten im Kurs, liege ich im Plus. Und die Dividenden kommen noch hinzu. Dass eine Rendite von 7, 8 oder 9% ein hohes Risiko beinhaltet, sollte klar sein. Die nicht mal 4% im L&G sind ok. Das Risiko kleiner. Wer es mag… Realty Income hat über 5% Dividendenrendite. Ist das Risiko größer oder kleiner? Nein, will gar nicht drüber diskutieren, es ist immer eine persönlicxhe Ansichtssache, Risikoabwägung und Bereitschaft. Man kann übriges auch wieder was verkaufen, wenn es nicht mehr passt. Simple as that. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
shark25 12. Juli Ich verstehe nicht, warum man die kompletten Ausschüttungen versteuern will. Es wird doch beim Anteilsverkauf eines Thesaurierers bei gleichem Auszahlungsbetrag und zum Beispiel bei 100 % Gewinn durch die gezielte Entnahme von bereits versteuertem Stammkapital die steuerliche Basis einfach halbiert. Kann mir das mal einer erklären? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
blueprint 12. Juli Zu aller erst ist die Auswahl der Aktien durch diesen ETF für einige Investoren hoch interessant. Wer sagt, dass man den Ausschütter kaufen muss. Für die, die keine Ausschüttungen brauchen/wollen, gibt es doch die thesaurierende Variante. Alle Probleme gelöst. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito 14. Juli Am 11.7.2026 um 12:42 von Global Nomad: Dass eine Rendite von 7, 8 oder 9% ein hohes Risiko beinhaltet, sollte klar sein. Dir scheint überhaupt nichts klar zu sein. Was hat die Höhe der ausgeschütteten Dividenden mit dem Risiko zu tun? Ich verrats mal: nichts. Zudem sind Dividenden keine "Rendite". Bist du sicher dass du bei deinem Wissensstand in riskante Wertpapiere investieren solltest? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
FlintheartG. 14. Juli · bearbeitet 14. Juli von FlintheartG. jetzt mache ich mal den Erklärbär um diese unsinnige Diskussion um nichts mal zu einem versöhnlichen Ende zu bringen: Der ewige Schwachzocker hat meine KI übertrumpft, also hier korrigiert: Der(die/es eine(s) will Zinseszins um langfristig mehr Rendite zu erzielen, der/die/es andere(s) will halt regelmäßig cash in de Täsch. Wo ist das Problem? Beide(s) leben glücklich und zufrieden nebeneinander in Lummerland (aka WPF) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 14. Juli · bearbeitet 14. Juli von Schwachzocker @FlintheartG. Glaubst Du wirklich 1:1 alles, was die KI sagt? ...wirklich mit jedem Punkt und Komma? Das ist manchmal erschreckend. Bei einer Ausschüttung bleibt das investierte Kapital natürlich nicht gleich groß. Das ist ja gerade das Missverständnis, welchen die Dividendenmenschen massiv aufgesessen sind und es auch nicht einsehen wollen. Tatsächlich reduziert sich das investierte Kapital natürlich um die Ausschüttung. Und allein durch eine Thesaurierung wächst auch nichts an, sondern es ändert sich an der Höhe des investierenden Kapitals schlicht nichts. Aber da kann man reden soviel man will. Es dringt dem Homo Dividendlensis in das Ohr, kreist im Kopf umher, trifft auf keinerlei Widerstand und tritt aus dem anderen Ohr wieder hinaus. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
FlintheartG. 14. Juli vor 12 Minuten von Schwachzocker: @FlintheartG. Glaubst Du wirklich 1:1 alles, was die KI sagt? ...wirklich mit jedem Punkt und Komma? Das ist manchmal erschreckend. Bei einer Ausschüttung bleibt das investierte Kapital natürlich nicht gleich groß. Das ist ja gerade das Missverständnis, welchen die Dividendenmenschen massiv aufgesessen sind und es auch nicht einsehen wollen. Tatsächlich reduziert sich das investierte Kapital natürlich um die Ausschüttung. Und allein durch eine Thesaurierung wächst auch nichts an, sondern es ändert sich an der Höhe des investierenden Kapitals schlicht nichts. Aber da kann man reden soviel man will. Es dringt dem Homo Dividendlensis in das Ohr, kreist im Kopf umher, trifft auf keinerlei Widerstand und tritt aus dem anderen Ohr wieder hinaus. musst Dich nicht erschrecken, alles unter Kontrolle und noch lernfähig (sowohl Mensch (alt) und KI (jung und noch am lernen)). Habs korrigieren lassen, jetzt zufrieden. Back zum real topic Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Legolino 14. Juli Ich versuche auch mein Glück und teile meine persönlichen Beweggründe pro Ausschütter, um das Ende von diesem Thema zu unterstützen und hoffentlich zu beenden: Bei einer Ausschüttung bleibt die Anzahl der Anteile unverändert, der Kurs des ETFs sinkt am Ausschüttungstag jedoch ungefähr um den ausgeschütteten Betrag. Wirtschaftlich macht es deshalb zunächst keinen Unterschied, ob ein ETF ausschüttet oder ob ich stattdessen Anteile im gleichen Wert verkaufe. Bei einem thesaurierenden ETF werden die Dividenden automatisch wieder angelegt. Dadurch steigt der Wert des Fonds entsprechend. Wenn ich bei einem ausschüttenden ETF die Dividenden ebenfalls vollständig reinvestiere, komme ich langfristig auf nahezu das gleiche Ergebnis – mit dem Unterschied, dass ich zusätzliche Anteile kaufe, anstatt dass der Wert der bestehenden Anteile steigt. Deshalb sehe ich Ausschüttungen in erster Linie als eine Frage der persönlichen Präferenz und teilweise auch der Psychologie. Einen grundsätzlichen Renditevorteil gegenüber einem thesaurierenden ETF gibt es aus meiner Sicht nicht. Warum investiere ich trotzdem in Ausschütter? Ich muss kein Geld für die Vorabpauschale bereithalten. Ich muss keine Anteile verkaufen, wenn ich laufende Entnahmen benötige. Dadurch vermeide ich Transaktionen und den damit verbundenen Aufwand. Meine langfristige Vermögensplanung basiert auf einer konservativen Entnahmerate von 2 % pro Jahr. Ich gehe davon aus, dass mein Depot damit dauerhaft erhalten bleibt. Die 2 % Entnahme benötige ich zwar voraussichtlich erst in vielen Jahren. Dennoch stelle ich mein Depot bereits heute schrittweise auf ausschüttende ETFs um, damit ich später nicht erst von thesaurierenden auf ausschüttende ETFs umschichten muss. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito 14. Juli vor 36 Minuten von FlintheartG.: Der(die/es eine(s) will Zinseszins um langfristig mehr Rendite zu erzielen, der/die/es andere(s) will halt regelmäßig cash in de Täsch. Wo ist das Problem? Beide(s) leben glücklich und zufrieden nebeneinander in Lummerland (aka WPF) Ausgehend von deinen eigenen Threads bist du genauso wie Global Nomad nicht in der Lage irgendwas "Wertpapieriges" zu erklären. Ihr habt das Verstehen übersprungen und sind gleich zum Investieren übergegangen. Kann man machen wenn man das möchte, dann sollte man sich aber anderen Gegenüber zurückhalten mit seinen Weisheiten. Es gibt sogar Leute die Ausschütter haben und das dann wieder anderweitig Investieren. xfklu wäre so ein Beispiel, oder auch ich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 14. Juli vor 6 Minuten von Legolino: Ich versuche auch mein Glück... Wissen hat mit Glück aber nichts zu tun. vor 7 Minuten von Legolino: Bei einem thesaurierenden ETF werden die Dividenden automatisch wieder angelegt. Dadurch steigt der Wert des Fonds entsprechend. Nein! Wieso sollte der Wert des Fonds steigen, wenn Dividenden wieder angelegt werden, die zuvor ausgeschüttet wurden? vor 10 Minuten von Legolino: ... Warum investiere ich trotzdem in Ausschütter? Ich muss kein Geld für die Vorabpauschale bereithalten. Das ist in dieser Absolutheit falsch. Es kommt darauf an, wieviel ausgeschüttet wird und wie hoch der Basiszins ist. vor 11 Minuten von Legolino: ...Ich muss keine Anteile verkaufen, wenn ich laufende Entnahmen benötige. Das ist in dieser Absolutheit falsch. Es kommt darauf an, wieviel Geld Du benötigst. vor 11 Minuten von Legolino: ...Dadurch vermeide ich Transaktionen und den damit verbundenen Aufwand. Das ist in dieser Absolutheit falsch. siehe oben vor 13 Minuten von Legolino: Deshalb sehe ich Ausschüttungen in erster Linie als eine Frage der persönlichen Präferenz und teilweise auch der Psychologie. So ist es! Das könnte man auch einfach mal so sagen, anstatt ständig irgendwelchen Unsinn von Kühen, die Milch geben und Bäume, die Früchte tragen zu erzählen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Global Nomad 14. Juli vor 2 Stunden von GuyInborito: Dir scheint überhaupt nichts klar zu sein. Was hat die Höhe der ausgeschütteten Dividenden mit dem Risiko zu tun? Ich verrats mal: nichts. Für mich sind hohe Dividendenauszahlungen ein Zeichen dafür. Beispielsweise kaufe ich mir ein schwächeres oder angeschlagenes Unternehmen. vor 2 Stunden von GuyInborito: Zudem sind Dividenden keine "Rendite". Die sind doch ein Teil der Gesamtrendite, oder nicht? Zudem sitze ich nicht den ganzen Tag vor dem Rechner und arbeite fir Texte nicht bis ins Detail aus. Letztlich sind Deine Schlussfolgerungen zumindest meiner Person ggü. leider falsch. Ich kann das aber ab. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Apfelkomplott 14. Juli vor 24 Minuten von Global Nomad: Die sind doch ein Teil der Gesamtrendite, oder nicht? Sagen wir mal so: Sie sind nicht zwangsläufig positive Rendite. Es gibt genug Unternehmen/Fonds die kräftig ausschütten, insgesamt aber Geld verbrennen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito 14. Juli vor 26 Minuten von Global Nomad: Beispielsweise kaufe ich mir ein schwächeres oder angeschlagenes Unternehmen. Dann ist CocaCola angeschlagen und Microsoft nicht? Bei Anleihen ist das so wo die Höhe des Kupon Rückschlüsse auf das Risiko / Rating schließen läßt. Aber doch nicht bei Aktien... vor 26 Minuten von Global Nomad: Die sind doch ein Teil der Gesamtrendite, oder nicht? Ja. Sie sind Teil der Gesamtrendite. Die Gesamtrendite ist aber das einzige was interessiert. Oder ist es wichtig 9% Kursplus + 1% Dividende zu haben vs 1% Kursplus + 9% Dividende? Es ist egal. Das was nicht egal ist ist dass ein Fokus auf Dividenden in der Regel einem Marktbreiten Invest hinterher läuft und es deßhalb, in der Regel, vernünftiger ist ein solches marktbreites Investieren zu betreiben. (ja ich weiß: "aber der VanEck developed markets dividend...." reden wir in 20 Jahren nochmal) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Global Nomad 14. Juli · bearbeitet 14. Juli von Global Nomad vor 34 Minuten von GuyInborito: Ja. Sie sind Teil der Gesamtrendite. Die Gesamtrendite ist aber das einzige was interessiert. Oder ist es wichtig 9% Kursplus + 1% Dividende zu haben vs 1% Kursplus + 9% Dividende? Es ist egal. Das was nicht egal ist ist dass ein Fokus auf Dividenden in der Regel einem Marktbreiten Invest hinterher läuft und es deßhalb, in der Regel, vernünftiger ist ein solches marktbreites Investieren zu betreiben. ich habe und wollte auch nichts anderes behaupten. Und, ich mach auch nichts anderes. ich finde das auch ok, dass man dies hier wiederholt anspricht. Ich bin nur der falsche Adressat. vor 36 Minuten von GuyInborito: Dann ist CocaCola angeschlagen und Microsoft nicht? upps vergessen. Ich schrieb von hohen bis sehr hohen Dividenden. Dort kann rin kränkelndes Unternehmen hinter stecken. Als Beispiel hier KH oder General Mills. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schlumich 14. Juli Kann vielleicht ein Mod diesen nicht zum Thema gehörenden Glaubenskrieg aus dem Faden entfernen. Es ist zum k….., dass sich jede Diskussion immer wieder in diese Richtung verirrt. Es gibt doch dafür den passiv/aktiv Faden, den ihr zumüllen könnt mit dem ewig gleichen Geschwafel von beiden Seiten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
blueprint 14. Juli vor 55 Minuten von GuyInborito: Das was nicht egal ist ist dass ein Fokus auf Dividenden in der Regel einem Marktbreiten Invest hinterher läuft und es deßhalb, in der Regel, vernünftiger ist ein solches marktbreites Investieren zu betreiben. Ach was, ist das so? Hast du dazu eine Quelle? Auf welchen Zeitraum beziehst du dich? Doch hoffentlich nicht nur auf die wenigen zurückliegenden Jahre, wo Tech halt lief!? vor 1 Minute von Schlumich: Kann vielleicht ein Mod diesen nicht zum Thema gehörenden Glaubenskrieg aus dem Faden entfernen. Es ist zum k….., dass sich jede Diskussion immer wieder in diese Richtung verirrt. Es gibt doch dafür den passiv/aktiv Faden, den ihr zumüllen könnt mit dem ewig gleichen Geschwafel von beiden Seiten. Da schließe ich mich an. Leider kann man es aber auch nicht unkommentiert stehen lassen - Anfänger könnten den Quatsch glauben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 14. Juli gerd-kommer.de/blog/dividendenstrategien-fakten-und-fantasien/ Zitat Historisch hat Dividend Investing eher schlechtere Renditen produziert als vergleichbares Investieren ohne Dividendenfokus. Auch beim Risiko bieten Dividendenaktien kennen nennenswerten Vorteil. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 14. Juli vor 30 Minuten von Schlumich: Kann vielleicht ein Mod diesen nicht zum Thema gehörenden Glaubenskrieg aus dem Faden entfernen. Es ist zum k….., dass sich jede Diskussion immer wieder in diese Richtung verirrt. Es gibt doch dafür den passiv/aktiv Faden, den ihr zumüllen könnt mit dem ewig gleichen Geschwafel von beiden Seiten. Das wäre eine gute Idee! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sedativ 14. Juli · bearbeitet 14. Juli von sedativ vor 1 Stunde von GuyInborito: Das was nicht egal ist ist dass ein Fokus auf Dividenden in der Regel einem Marktbreiten Invest hinterher läuft und es deßhalb, in der Regel, vernünftiger ist ein solches marktbreites Investieren zu betreiben. (ja ich weiß: "aber der VanEck developed markets dividend...." reden wir in 20 Jahren nochmal) Das sieht man hier auch sehr deutlich : rot = STOXX Global Select Dividend blau = MSCI World Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito 14. Juli · bearbeitet 14. Juli von GuyInborito vor 50 Minuten von sedativ: Das sieht man hier auch sehr deutlich : Kannst du mal bitte eine ISIN posten? Wenn ich danach suche kommt nur der Global Select DIVIDEND 100 aber einen ohne "100" finde ich nicht. Der 100 geht erst 2009 los... Nachtrag: ah. Der Index ist seit dem Datum vorhanden aber noch kein Produkt Nachtrag 2 per KI: 1. Das "Cherry-Picking" des Startdatums (Jahr 1999/2000) Das Startjahr 1999/2000 ist der größtmögliche statistische Trick. Wer dort startet, erwischt den absoluten Höchststand der Dotcom-Blase. [1] Der MSCI World war damals extrem teuer und vollgepackt mit überbewerteten Tech-Aktien, die danach um bis zu 80 % einbrachen. Es dauerte fast 15 Jahre, bis sich der MSCI World von diesem Crash inflationsbereinigt erholt hatte. [1, 2] Der STOXX Global Select Dividend enthielt damals langweilige Substanzwerte (Banken, Rohstoffe, Versorger), die spottbillig waren und im Tech-Crash kaum verloren. [1] Konter-Argument: Verschiebe den Startpunkt des Charts nur leicht auf das Jahr 2003 oder 2009 (wo man den Index auch erstmals real als ETF kaufen konnte). Ab diesem Zeitpunkt zieht der MSCI World dem Dividenden-Index gnadenlos davon. [1] 2. Extremes Klumpenrisiko (Keine echte Diversifikation) MSCI World: Enthält rund 1.300 bis 1.400 Unternehmen aus allen Sektoren weltweit. STOXX Global Dividend: Ist ein extrem konzentriertes Produkt aus nur 100 Unternehmen. Schlimmer noch: Weil Finanz- und Energiekonzerne die höchsten Dividenden zahlen, besteht der Index zu oft über 35 % bis 40 % aus Banken und Versicherungen. Das ist keine breite Marktanlage, sondern eine aggressive Sektorwette auf die Finanzbranche Ich weiß das ist OT aber eine Nicht-ganz-so-wie-sie-scheint-Aussage einfach unkommentiert lassen ist ja auch nicht besser. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Apfelkomplott 14. Juli vor 2 Stunden von Schlumich: Es gibt doch dafür den passiv/aktiv Faden, Mit aktiv oder passiv hat das doch nichts zu tun. Es ist die Frage, ob ich: a) die Höhe meiner Entnahmen in die Hände einer Hauptversammlung oder Fondsmanagement legen und jährlich volle Kapitalertragssteuer zahlen oder b) so viel entnehmen wie ich brauche, dabei die Steuer zumindest führ den Zinseszinseffekt zu stunden und in der Entnahmephase ggf. sogar deutlich weniger zahlen will. Und ja, ich verstehe auch nicht wieso das regelmäßig diskutiert werden muss. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag