Schlumich 6. August vor 13 Minuten von Sapine: Die 5 % beziehen sich auf den Jahresanfang!! Schon klar, aber auch das finde ich sehr hoch als Durchschnittswert. Lass den ETF mal 15% auf US$ Basis gestiegen sein seit Anfang des Jahres. Dann müssten heute immer noch irgendwas um die 4,25% im Schnitt rauskommen. Ich vermute mal, dass die Jungs von LG schon richtig gerechnet haben, ich finde den Wert nur recht hoch (und frage mich, wieviel Raum für Steigerungen auf dem Niveau möglich sein werden, weil steigende Ausschüttungen ja auch avisiert wurden). Ich finde den ETF aber gut und bin vorsichtig gespannt, wie es hier wirklich weitergeht und ob die schönen Versprechen auch eingehalten werden können. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Equinox01 6. August Laut Index ist die Dividenden Yield bei 3,36%. Ich bin mir auch nicht sicher, wie der Herr im Video auf 4,5 kommt. Darüber hinaus gab es bezüglich der Dividendensteigerung/-entwicklung auch nur eine wage Antwort. Was mich etwas zweifeln lässt an dem Produkt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
testaccount 6. August Der ETF war gleichgewichtet beim Start - die Top 10 sind jene Werte, die bereits signifikant gestiegen sind, wodurch die Dividendenrendite bereits niedriger ist. Samsung als Beispiel. Weiter hinten gehen die Renditen signifikant rauf. Die Liste mit allen Werten ist auf der L&G Website verfügbar. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
tibesti 6. August Einfache Rechnung. Der ETF ist am 15.1.26 aufgelegt worden. Der erste Kurs war 9,95/10,00 USD. Seit Auflegung zahlt der ETF monatlch 0,0353 USD Dividenden pro Anteil, das sind aufs Jahr hochgerechnet 0,0353 * 12 =0,4236 USD. Für einen Anleger, der von Anfang an dabei ist und zu 10 USD gekauft hat, beträgt die Jahresrendite somit 4,4236% auf USD-Basis, sofern die Ausschüttungsquote unverändert bleibt. Inzwischen hat der Kurs aber ordentlich zugelegt und betrug gestern 11,31 USD. Wer jetzt zu diesen Kursen kauft, für den sinkt die Dividendenrendite bei gleichbleibender Ausschüttung auf nur noch 3,75%. Das sehen wir zur Zeit bei fast allen ETFS mit Dividendenfokus. Der Vaneck Global Dividend Leaders, dessen Ausschüttungsquote vor Jahres, als ich kaufte noch über 5,2% lag, weist aktuell laut Homepage auch nur noch eine Rendite von 3,00% aus. Ich denke, Value ist in den letzten Jahren so hervorragend gelaufen, so schnell können mögliche Dividendenerhöhungen der einzelnen Unternehmen nicht mithalten. Ausschüttungsquoten deutlich über 4% halte ich auf diesen Kursniveaus bis auf weiteres für ziemlich unwahrscheinlich. Dazu brauchten wir erst mal eine "sehr kräftige" Kurskorrektur an den Märkten. Nur meine Meinung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schlumich 6. August vor einer Stunde von tibesti: Einfache Rechnung. Der ETF ist am 15.1.26 aufgelegt worden. Der erste Kurs war 9,95/10,00 USD. Seit Auflegung zahlt der ETF monatlch 0,0353 USD Dividenden pro Anteil, das sind aufs Jahr hochgerechnet 0,0353 * 12 =0,4236 USD. Für einen Anleger, der von Anfang an dabei ist und zu 10 USD gekauft hat, beträgt die Jahresrendite somit 4,4236% auf USD-Basis, sofern die Ausschüttungsquote unverändert bleibt. Inzwischen hat der Kurs aber ordentlich zugelegt und betrug gestern 11,31 USD. Wer jetzt zu diesen Kursen kauft, für den sinkt die Dividendenrendite bei gleichbleibender Ausschüttung auf nur noch 3,75%. Das sehen wir zur Zeit bei fast allen ETFS mit Dividendenfokus. Der Vaneck Global Dividend Leaders, dessen Ausschüttungsquote vor Jahres, als ich kaufte noch über 5,2% lag, weist aktuell laut Homepage auch nur noch eine Rendite von 3,00% aus. Ich denke, Value ist in den letzten Jahren so hervorragend gelaufen, so schnell können mögliche Dividendenerhöhungen der einzelnen Unternehmen nicht mithalten. Ausschüttungsquoten deutlich über 4% halte ich auf diesen Kursniveaus bis auf weiteres für ziemlich unwahrscheinlich. Dazu brauchten wir erst mal eine "sehr kräftige" Kurskorrektur an den Märkten. Nur meine Meinung. Zwei Dinge: erstens stimmt die Rechnung bzgl. der Startdividendenrendite und dem heutigen yield natürlich und auch die 4,5% aus dem Videi bzw. 4,2% aus dem Podcast sind korrekt (weil Datenbasis Anfang 2026). Hier hatte ich auch nichts Gegenteiliges geschrieben. Zweitens: und hier müssen wir deutlich definieren, was gemeint ist. Im justetf Podcast wurde NICHT von steigender Dividendenrendite gesprochen (sowas wäre in Zeiten sinkender Kurse ja ein quick win) sondern- so wie ich es verstanden habe - von nominal, absolut steigenden Erträgen in US$, folglich dann auch bei „gutem“ oder konstanten Wechselkurs auch mehr Euro pro Anteil. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Megatron 6. August · bearbeitet 6. August von Megatron vor 7 Minuten von Schlumich: Zweitens: und hier müssen wir deutlich definieren, was gemeint ist. Im justetf Podcast wurde NICHT von steigender Dividendenrendite gesprochen (sowas wäre in Zeiten sinkender Kurse ja ein quick win) sondern- so wie ich es verstanden habe - von nominal, absolut steigenden Erträgen in US$, folglich dann auch bei „gutem“ oder konstanten Wechselkurs auch mehr Euro pro Anteil. So hatte ich das auch interpretiert, was ja aber auch kein Kunststück ist und sich schon alleine aus der Inflation ergibt. Spannend wäre dann eine inflationsbereinigte Rechnung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schlumich 6. August Wenn man sich viele der anderen ETFs mit Fokus Dividende anschaut, scheint selbst eine Steigerung ohne Inflationsanpassung nicht immer einfach zu sein (hatte ich oben schon mal thematisiert). Und ja, eine Steigerung mit Inflationsausgleich wäre prima. Viel mehr schaffen Dividendenaristokraten im Einzelaktienbereich manchmal/oftmals auch nicht. ich werde aber meine kleine Position im LG langsam ausbauen, wenn freies Geld hochgespült wird, weil ich das eigentliche Konstrukt dieses ETF für meine Ziele sinnvoll finde. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 6. August Von der Tendenz her halte ich einen Inflationsausgleich für möglich aber das muss gewiss nicht für jedes Jahr gelten. Sonst hätten wir die Eier legende Wollmilchsau gefunden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schlumich 6. August vor 22 Minuten von Sapine: die Eier legende Wollmilchsau …. Suchen wir die nicht alle hier? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PKW 6. August vor 34 Minuten von Sapine: Von der Tendenz her halte ich einen Inflationsausgleich für möglich aber dann muss man heilige Kühe schlachten. Es fehlt immer noch ein Entnahme-ETF, der seine 4% Ausschüttung auch aus der Substanz bestreitet. Theoretisch ist das ein einfaches Produkt, das einen All World, ACWI etc. als Basis haben kann. Praktisch bietet es aber keiner an. Wenn man es clever anstellt, bräuchte das doch nur die dritte Anlageklasse sein, neben acc und dist noch dist4%. Warum denkt kein ETF-Anbieter an alte Knacker, die ihre über Jahre ersparten Früchte endlich vernaschen wollen. Ja, ich weis, die alten Knacker sollen sich einen günstigen Neobroker anlachen, dann können sie ihre gewünschte Quartalsausschüttung selbst verkaufen. Ein anderer Grund dürfte sein, dass man sowas nicht an junge Leute verkaufen kann/sollte. Aber ist die Nische für Leute, die eine Abfindung, die Auszahlung einer LV oder den Erlös eines Wohnungsverkaufs anlegen wollen wirklich zu klein? Auch Ü50 würden (wenn die Rente näher rückt) die letzten Arbeitsjahre einen Substanzausschütter besparen. Das Fondsvolumen des L&G zeigt, dass sich so ein Produkt verkauft. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
market anomaly 7. August · bearbeitet 7. August von market anomaly vor 7 Stunden von PKW: dann muss man heilige Kühe schlachten. Es fehlt immer noch ein Entnahme-ETF, der seine 4% Ausschüttung auch aus der Substanz bestreitet. Theoretisch ist das ein einfaches Produkt, das einen All World, ACWI etc. als Basis haben kann. Praktisch bietet es aber keiner an. Wenn man es clever anstellt, bräuchte das doch nur die dritte Anlageklasse sein, neben acc und dist noch dist4%. Warum denkt kein ETF-Anbieter an alte Knacker, die ihre über Jahre ersparten Früchte endlich vernaschen wollen. Ja, ich weis, die alten Knacker sollen sich einen günstigen Neobroker anlachen, dann können sie ihre gewünschte Quartalsausschüttung selbst verkaufen. Ein anderer Grund dürfte sein, dass man sowas nicht an junge Leute verkaufen kann/sollte. Aber ist die Nische für Leute, die eine Abfindung, die Auszahlung einer LV oder den Erlös eines Wohnungsverkaufs anlegen wollen wirklich zu klein? Auch Ü50 würden (wenn die Rente näher rückt) die letzten Arbeitsjahre einen Substanzausschütter besparen. Das Fondsvolumen des L&G zeigt, dass sich so ein Produkt verkauft. Unabhängig ob ein 4% Verzehr sinnvoll ist, ist ein 4% Verkauf steuerlich gegenüber einer gleichhohen Ausschüttung begünstigt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Euronensammler 7. August · bearbeitet 7. August von Euronensammler vor 10 Stunden von PKW: Warum denkt kein ETF-Anbieter an alte Knacker, die ihre über Jahre ersparten Früchte endlich vernaschen wollen. Das frage ich mich auch, denn ich habe auch schon gesucht. Dazu fallen mir allerdings auch verschieden Gründe ein: 1. Die Finanzindustire möchte erst die teureren Produkte wie Covered Call ETFs oder aktive "vermögensverwaltende" Misch/Dachfonds unters Volk bringen. z.B. AMUNDI WELT ERTRAG DE000A3CUQ13 "Der Fonds strebt an 4% pro Jahr auszuschütten." 2. Kaum vorgeschlagen, tauchen die hilfreichen Menschen (z.B. hpothetisch Finanztip, H.Waltz o.ä. ) mit spitzen Bleistift auf und rechen dem verunsichterten Anleger den Case kaputt. z.B.: vor 3 Stunden von market anomaly: Unabhängig ob ein 4% Verzehr sinnvoll ist, ist ein 4% Verkauf steuerlich gegenüber einer gleichhohen Ausschüttung begünstigt. 3. Wenn eine Anteilsklasse mit 4% angeboten wird, sollte es auch 5, 6, 7, 8% geben. Aufwand vs. Ertrag der KVG? 4. Erklärungsbedürftigkeit und Unsicherheit des Produkts: Wenns gut läuft bekommst du jedes Jahr steigende Ausschüttungen, wenn schlecht läuft hat sich der Fonds in 15 Jahresn selbst verzehrt. Ist das etwas für den deutschen Kleinanleger? Mein Fazit: Evtl. vergleichbar mit den iBond-ETFs. Eine neue Produktgruppe mit ungewissem Marktpotenzial. Wenn man den Werbeeinsatz der Finanzindustrie und die diversen Ratgeberkanäle sieht, dann dreht sich nach meiner subjektiven Wahrnehmung 98% um Geldanlage, Spraplanvergleiche, Produktvergleiche zum Geldvermehrung, wie werde ich Millionär. Scheinbar ist das Marktpotenzial für selbstentscheidende entsparende alte Knacker zu gering. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nachdenklich 7. August vor 16 Minuten von Euronensammler: Scheinbar ist das Marktpotenzial für selbstentscheidende entsparende alte Knacker zu gering. Ich bin zwar ein selbstentscheidender alter Knacker, aber selbst wenn ich entsparen wollte, benötigte ich ein derartiges Produkt nicht. Die gewünschte Dienstleistung bietet mir doch mein Depotanbieter. Mein Plan wäre in einer solchen Situation: Ich stecke das Geld in einen thesaurierenden ETF (völlig egal ob Dividenden-..., Faktor-.... oder marktkapitalisiert), errechne mir, wieviel Euro 4% davon (oder welcher Prozentsatz auch immer) ist, teile das durch 12 und richte bei meinem Depotanbieter einen Auszahl-/Entsparplan ein. Genauso kostenlos wie der bisherige Sparplan. Und sollte ich befürchten, so senil zu werden, daß ich auch die jährliche Anpassung nicht mehr hinbekomme, dann beauftrage ich meinen Depotanbieter, den Auszahlplan um die von der EZB als Ziel verkündeten 2% jährlich anzuheben. Wozu brauche ich da noch eine weiter Fondskategorie neben thesaurierend und ausschüttend? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Euronensammler 7. August vor 20 Minuten von Nachdenklich: richte bei meinem Depotanbieter einen Auszahl-/Entsparplan ein Ich müsste Depotumzüge veranstalten. Kurze KI-Anfrag ergab: Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nachdenklich 7. August vor 5 Minuten von Euronensammler: Ich müsste Depotumzüge veranstalten. Das ist natürlich ein tragisches persönliches Schicksal. Sollten die hier diskutierten Fonds eingeführt werden, die einen festen Prozentsatz ausschütten, dann müsstest Du Deine bisherigen Bestände nicht verkaufen um diese Fonds zu kaufen? Welchen der beiden Wege hältst Du für problematischer? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Apfelkomplott 7. August vor 11 Stunden von PKW: Praktisch bietet es aber keiner an. Weil, wie du ja eigentlich auch schon selbst erklärst, ein solches Produkt völliger Humbug ist. Diese "Alten Knacker" sollen halt einmal je Quartal verkaufen. Das bekommt man wohl gerade noch hin, und Gebühren fallen bei den Summen dann auch kaum ins Gewicht. Was der eine als Komfort bezeichnet würde ich Kontrollverlust nennen, ich möchte gern selbst entscheiden wie viel Geld ich bekomme. Und steuerlich ist so ein Produkt einfach auch maximal schädlich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Euronensammler 7. August @Nachdenklich , hast ja recht. Ich suchte vor ein paar Jahren einen Anbieter, der mir eine Abfindung (nur ein Teil meiner Habschaft) auf z.B. auf 30 Jahre auszahlt. Wenn man die Diskussion/Rechnerei um SWR nicht mitmachen will, zahlt man sich halt die Fonds-Anteile / 30 / 12 aus und weiss, dass es bis zum definierten Zeitpunkt reicht, mit der Hoffnung/Erwartung auf Steigerung während des Verlaufs. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fondsanleger1966 7. August vor 9 Stunden von Euronensammler: Ich müsste Depotumzüge veranstalten. Kurze KI-Anfrag ergab: Bei Flatex konntest Du bei meiner letzten Nachfrage die Entnahme aber nicht auf Dein Girokonto/Referenzkonto ausführen lassen, sondern nur auf das interne Cashkonto. Das bringt also kein automatisches Geld dorthin, wo man es braucht. Siehe auch: Zitat Wenn man bei Flatex einen Entnahmeplan anlegen will, dann bekommt man als Cashkonto auch nur das Verrechnungskonto angezeigt, das Referenzkonto kann man nicht wählen. Und da man bei Flatex auch keine automatischen Überweisungen/Daueraufträge anlegen kann, müsste man dort sowieso jede Auszahlung manuell vornehmen. Das sind somit also auch schon keine guten Voraussetzungen. Ob es später sowas bei Flatex geben wird kann ja heutzutage niemand sagen. https://www.finanztip.de/community/forum/thema/23319-entnahmeplan/ Bei der Consorsbank ist es umständlich einzurichten und in der Ausführung ziemlich teuer laut https://www.auszahlplan.net/anbieter/consorsbank-auszahlplan.html Beim S-Broker war es ebenfalls recht teuer. Den einzigen funktionierenden und halbwegs bezahlbaren Entnahmeplan bot bei meiner Suche damals die FFB an. Das fand ich ganz schön mager für den deutschen Broker-/Bankenmarkt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Megatron 7. August vor 23 Minuten von Fondsanleger1966: Beim S-Broker war es ebenfalls recht teuer. Aktuell 2,5% Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nachdenklich 7. August vor einer Stunde von Fondsanleger1966: Den einzigen funktionierenden und halbwegs bezahlbaren Entnahmeplan bot bei meiner Suche damals die FFB an. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schlumich 7. August was bleibt also unterm Strich, wenn ich bei einem deutschen Broker bleibe und ich regelmäßig Cashflow brauche: Entweder Ausschüttungen/Dividenden kassieren (und ggf. Steuern zahlen), Gebühren für den monatlichen/quartalsweisen Verkauf zahlen oder händisch verkaufen (im besten Fall gebührenfrei). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Megatron 7. August Steuern fallen aber in allen drei Fällen an, nur eventuell in unterschiedlicher Höhe ;-) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schlumich 7. August vor 15 Minuten von Megatron: Steuern fallen aber in allen drei Fällen an, nur eventuell in unterschiedlicher Höhe ;-) Stimmt (zumindest wenn Gewinne aufgelaufen sind) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
W.Heisenberg 8. August Am 17.7.2026 um 17:20 von Apfelkomplott: Gerade vor dem Monsanto Kauf gab es doch die Situation, dass quasi gleichzeitig Milliarden an Dividende ausgeschüttet wurde und ein Milliardenkredit aufgenommen wurde, um die Übernahme zu stemmen... In einem einfachen Modell könnte der Geschäftsinhaber selbstredend das Geld in den Betrieb investieren und dann Anteile verkaufen. Finanziell käme es aufs Gleiche hinaus. In der Praxis kann ein kleiner Handwerksbetrieb seine Unternehmensanteile natürlich nicht so (annähernd) beliebig stückeln wie eine AG. Zudem wird er aus unternehmenspolitischen Gründen Alleineigentümer bleiben wollen. Dieser Effekt ist aber für den Durchschnittsinvestor hier, der in homöopathischen Anteilen an Unternehmen investiert ist nicht wirklich von Belang. Das Risiko/Problem ist doch, dass ein Anleger nicht weiß wieviel er maximal verkaufen darf, damit Ausschüttungen auch in 50 Jahren sicher ausreichen. Es geht nur wenn zu dem gleichen ETF ausschüttende Variante gibt und er dann genauso viel verkauft wie diese Variante ausschüttet. Bei Einzelaktien ist das Problem in der Entnahmephase noch gravierender aus Growth Werten Anteile zu verkaufen, wieviel dürfte ich z.b. bei Tesla oder Spacex jährlich verkaufen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag