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Der Heini

Wie hoch ist Euer Gesamtvermögen (Edition 2026)

Wie hoch ist Euer Gesamtvermögen (Edition 2026)  

585 Stimmen

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LongtermInvestor
· bearbeitet von LongtermInvestor
vor 30 Minuten von monstermania:

Zum Thema Vermögensverteilung in Deutschland:

Man muss das Ganze auch kritisch hinterfragen. Wir leiden heute massiv unter Orientierungsverlust. Was interessiert es mich was die reichste Familie für ein Vermögen hat oder der Nachbar? Durch die sozialen Medien vergleichen wir uns nicht mehr mit dem realen Durchschnitt, sondern mit einer extremen, oft gefakten Spitze. Das verzerrt die Wahrnehmung der eigenen Leistung völlig. Wer ein solides Vermögen aufgebaut hat, fühlt sich plötzlich als Versager, weil der Maßstab unrealistisch hoch angesetzt wird. Dieser Vergleichswahn ist toxisch für den Selbstwert und führt oft zu riskanten Finanzentscheidungen aus purem FOMO.

 

 

Wir verschwenden unsere Energie an Status-Vergleiche, statt unsere eigene Situation zu verstehen. Objektiv betrachtet ist das Vermögen des Nachbarn völlig irrelevant – die einzige Zahl, die zählt, ist das Verhältnis des eigenen Kapitals zu den jährlichen Ausgaben. Wer sich im psychologischen Status-Wettkampf verfängt, schraubt seine Ausgaben für den Lifestyle ständig mit nach oben. Damit erhöht man künstlich die nötige "Escape Velocity" und bleibt trotz hohem Einkommen am Boden kleben. Statt zu fragen "Wer hat das größte Depot?", wäre eine anonyme Umfrage zum Faktor zwischen Vermögen und Ausgaben viel aufschlussreicher. 

 

 

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Flughafen
vor 1 Stunde von Anja Terchova:

Aber dazu verdammt es es nichtmal in die Top 70% schaffen zu können sondern immer egal wie man sich anstrengt in den Lowest 30% festzusitzen, egal ob man dann bei null Leistung im 93. Perzentil landet oder wenn man ackert bis zum Gehtnichtmehr es bestenalls ins 76. Perzentil schaffen kann, ist für viele Leute schon sehr frustrierend. Das führt dazu das man sich garnicht mehr anstrengt, sondern in einer Mischung aus Frust, Gleichgültigkeit und Wut versinkt. Und dann auch die entsprechenden Parteien wählt.

Extrem Arme können ohne Hilfe von Außen sich schlecht selbst aus dieser Lage sich "hoch arbeiten". Aber ihnen zu helfen ist schwierig. Weil diese Leute ein ganzes Komplex von Problemen haben. Sie denken anders, gehen Probleme anders an usw. Viele haben z.B. eine schlechtere Gesundheit, als der Bevölkerungsdurchschnitt, weil sie es nicht schaffen, einen Termin beim Arzt zu vereinbaren. Oder sie essen Fastfood, weil sie schlicht nicht selber kochen können. Oder ihnen fehlen Sprachkenntnisse, Zeit, Sachverstand, Lösungskompetenz, Mobilität usw. Das sind alles Sachen, die kannst Du auch mit Geld allein kaum verbessern. Ich glaube auch nicht, dass Parteien ihnen helfen können. 

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Flughafen
· bearbeitet von Flughafen
vor 31 Minuten von LongtermInvestor:

Man muss das Ganze auch kritisch hinterfragen. Wir leiden heute massiv unter Orientierungsverlust. Was interessiert es mich was die reichste Familie für ein Vermögen hat oder der Nachbar? Durch die sozialen Medien vergleichen wir uns nicht mehr mit dem realen Durchschnitt, sondern mit einer extremen, oft gefakten Spitze. Das verzerrt die Wahrnehmung der eigenen Leistung völlig. Wer ein solides Vermögen aufgebaut hat, fühlt sich plötzlich als Versager, weil der Maßstab unrealistisch hoch angesetzt wird. Dieser Vergleichswahn ist toxisch für den Selbstwert und führt oft zu riskanten Finanzentscheidungen aus purem FOMO.

 

 

Wir verschwenden unsere Energie an Status-Vergleiche, statt unsere eigene Situation zu verstehen. Objektiv betrachtet ist das Vermögen des Nachbarn völlig irrelevant – die einzige Zahl, die zählt, ist das Verhältnis des eigenen Kapitals zu den jährlichen Ausgaben. Wer sich im psychologischen Status-Wettkampf verfängt, schraubt seine Ausgaben für den Lifestyle ständig mit nach oben. Damit erhöht man künstlich die nötige "Escape Velocity" und bleibt trotz hohem Einkommen am Boden kleben. Statt zu fragen "Wer hat das größte Depot?", wäre eine anonyme Umfrage zum Faktor zwischen Vermögen und Ausgaben viel aufschlussreicher. 

Bingo! Genau dieser fortschreitende Orientierungsverlust und die Scheinwelten der Online-Media läßt mich vorsichtig sein mit allerleich Vermögensvergleichen.

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LongtermInvestor
vor 2 Stunden von Anja Terchova:

Aber zumindeste eine realistische Chance es in die Top 25% / 30% / 35% / 40% schaffen zu können wäre für viele Leute eine Motivation.

Aber dazu verdammt es es nichtmal in die Top 70% schaffen zu können sondern immer egal wie man sich anstrengt in den Lowest 30% festzusitzen, egal ob man dann bei null Leistung im 93. Perzentil landet oder wenn man ackert bis zum Gehtnichtmehr es bestenalls ins 76. Perzentil schaffen kann, ist für viele Leute schon sehr frustrierend. Das führt dazu das man sich garnicht mehr anstrengt, sondern in einer Mischung aus Frust, Gleichgültigkeit und Wut versinkt. Und dann auch die entsprechenden Parteien wählt.

Eine realistische Chance hat jeder, dazu bedingt es aber auch sich nachhaltig zu bemühen und wirklich am Ball zu bleiben. Der inneren Kompass wird oft durch den Familienbackground bestimmt, wenn es da hapert wird es schwerer aber nicht unmöglich. Meckern kann jeder.

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Der Heini
vor einer Stunde von LongtermInvestor:

Man muss das Ganze auch kritisch hinterfragen. Wir leiden heute massiv unter Orientierungsverlust. Was interessiert es mich was die reichste Familie für ein Vermögen hat oder der Nachbar? Durch die sozialen Medien vergleichen wir uns nicht mehr mit dem realen Durchschnitt, sondern mit einer extremen, oft gefakten Spitze. Das verzerrt die Wahrnehmung der eigenen Leistung völlig. Wer ein solides Vermögen aufgebaut hat, fühlt sich plötzlich als Versager, weil der Maßstab unrealistisch hoch angesetzt wird. Dieser Vergleichswahn ist toxisch für den Selbstwert und führt oft zu riskanten Finanzentscheidungen aus purem FOMO.

:thumbsup: Da stimme ich dir vollends zu.

Aber der Depotvergleich hier im Forum hat IMHO weniger mit dem Problem des Social Media zu tun, sondern ist unter realen Anlegern. Unwahrscheinlich, daß hier viele Multimillionäre dabei sind, die können es sich leisten ihr Geld von Vermögensverwaltern anlegen zu lassen und können ihre Zeit anderweitig verbringen. 

vor einer Stunde von LongtermInvestor:

Statt zu fragen "Wer hat das größte Depot?", wäre eine anonyme Umfrage zum Faktor zwischen Vermögen und Ausgaben viel aufschlussreicher. 

Was wiederum die extremen Frugalisten, die sich kaum etwas gönnen, vielleicht aus Angst zu wenig zu haben oder nicht auszukommen bis in x Jahren, hervorbringen würde. 

Hat alles 2 Seiten, egal wie man es macht.

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Anja Terchova
vor 6 Stunden von Flughafen:

Extrem Arme können ohne Hilfe von Außen sich schlecht selbst aus dieser Lage sich "hoch arbeiten". Aber ihnen zu helfen ist schwierig. Weil diese Leute ein ganzes Komplex von Problemen haben. Sie denken anders, gehen Probleme anders an usw. Viele haben z.B. eine schlechtere Gesundheit, als der Bevölkerungsdurchschnitt, weil sie es nicht schaffen, einen Termin beim Arzt zu vereinbaren. Oder sie essen Fastfood, weil sie schlicht nicht selber kochen können. Oder ihnen fehlen Sprachkenntnisse, Zeit, Sachverstand, Lösungskompetenz, Mobilität usw. Das sind alles Sachen, die kannst Du auch mit Geld allein kaum verbessern. Ich glaube auch nicht, dass Parteien ihnen helfen können. 

Kommt drauf an wie du "extrem arm" definierst, ich würde sagen mit so 32.000€ bis 45.000€ ist man nicht extrem arm, aber eben zu arm um wirklich aufsteigen zu können.

Manche Ansichten sind aber von oben herab. Fastfood wird nicht gekauft, weil die Leute nicht kochen können. Sondern eben weil es besser schmeckt als gesunde Sachen. Zwar gibt es auch andere Sachen die gut schmecken würden, aber einen Besuch im Sterne-Restaurant können sich eben Viele nicht oder nur ganz selten leisten. Da ist Fastfood eben das höchste was man sich öfter leisten kann. Und es geht auch um andere Faktoren. Hoffen noch spontan jemanden den man kennt zu teffen. Oder nach einem langen Arbeitstag und Fahrzeit einfach nicht mehr selbst kochen wollen.

Auch bei Arztbesuchen kommen verschiedene Faktoren zusammen. Lange Wartezeiten bei Kassenärzten, Angst vor hohen Zuzahlungen, Frustration durch Belehrungen von oben herab, etc.

Und geade Mobilität hängt doch sehr am Geld, egal ob Führerschein und Auto oder Mobilty BahnCard oder Umzug.

Und die Politik könnte da schon entgegensteuern, denn in den 90ern und 00ern war die Situation ja auch noch nicht so. Sondern erst mit der Hartz IV Reform 2005 und dann mit dem Höhepunkt der Finanzkriese 2008 / 2009 ging der Trend dahin das die Abstände immer weiter auseinander gehen und die Ukrainekrisen-Inflation 2022 haben den Trend noch weiter beschleunigt, das die Mittelschicht immer mehr wegbricht während sowohl die Armut als auch der Reichtum immer mehr wachsen. Also das die untere Mittelschicht ins totale Prekariat absackt während die oberer Mittelschicht in die echte Obereschicht aufsteigt.

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blueprint
vor 5 Stunden von Anja Terchova:

Und die Politik könnte da schon entgegensteuern, denn in den 90ern und 00ern war die Situation ja auch noch nicht so. Sondern erst mit der Hartz IV Reform 2005 und dann mit dem Höhepunkt der Finanzkriese 2008 / 2009 ging der Trend dahin das die Abstände immer weiter auseinander gehen und die Ukrainekrisen-Inflation 2022 haben den Trend noch weiter beschleunigt, das die Mittelschicht immer mehr wegbricht während sowohl die Armut als auch der Reichtum immer mehr wachsen. Also das die untere Mittelschicht ins totale Prekariat absackt während die oberer Mittelschicht in die echte Obereschicht aufsteigt.

Ach naja, das sehe ich nicht so schlimm.

Ich glaube das ist eher die subjektive Wahrnehmung. Gibt es dazu denn objektive Zahlen, ob das denn faktisch wirklich so ist? Bin mir da nicht so sicher, ob das nicht viel mehr an dem ewigen Medien Gerausche liegt, welches vieles schlechter redet, als es ist - einfach weil das gern gelesen, gehört und gesehen wird.

 

Ich habe mal eine Statistik gesehen, dass z.B. Fleisch, Brot und Gemüse seit den 50er Jahren immer leistbarer geworden ist. Genauso sah es mit einem einfachen PKW aus, der ist halt nur nicht so deutlich günstiger geworden, im Verhältnis zum Lohn.

--> Es wurde ins Verhältnis gesetzt, wie viele Minuten/Stunden der Arbeiter im Schnitt arbeiten musste, um von seinem Lohn das jeweilige Gut kaufen zu können

Diese Minuten/Stunden sind sind über die Jahrzehnte wohl bei vielen Waren deutlich gesunken

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s1lv3r
vor 8 Stunden von Anja Terchova:

Kommt drauf an wie du "extrem arm" definierst, ich würde sagen mit so 32.000€ bis 45.000€ ist man nicht extrem arm, aber eben zu arm um wirklich aufsteigen zu können.

32.000€ netto? :wacko:

 

Deine Wahrnehmung ist mal wieder (wie m.E.n. in so vielen Bereichen) extrem verzerrt. Mit 3000€ netto (36.000€ p.a.) ist man bedarfsgewichtet in Deutschland schon in den Top 30%. In den von dir formulierten "Lowest 30%" ist ein Single erst, wenn er weniger als 1800€ netto im Monat verdient ...

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Der Heini
vor 9 Stunden von Anja Terchova:

Kommt drauf an wie du "extrem arm" definierst, ich würde sagen mit so 32.000€ bis 45.000€ ist man nicht extrem arm, aber eben zu arm um wirklich aufsteigen zu können.

Nein ist man nicht als Single. Bei einer Familie wird es schon schwieriger. Und ich gehe von Brutto aus, nicht netto.

vor 9 Stunden von Anja Terchova:

Lange Wartezeiten bei Kassenärzten, Angst vor hohen Zuzahlungen, Frustration durch Belehrungen von oben herab, etc.

Auch bei der PKV darfst du beim ZA dazu bezahlen. Wartezeiten bei Hausärzten sind auch nicht so schlimm. Da wird in den Medien viel Wind gemacht, ist aber so extrem gar nicht.

vor 9 Stunden von Anja Terchova:

Fastfood wird nicht gekauft, weil die Leute nicht kochen können. Sondern eben weil es besser schmeckt als gesunde Sachen.

Selten so einen Quatsch gehört. Die Leute sind eher zu faul selber zu kochen und gehen deshalb Fastfood essen.

Wer sich verbessern will, kann das auch, kostet aber Einsatz. Nicht alle werden reich geboren, ich hab mich auch von unten hochgearbeitet. 

Glaub nicht alles was RTL dir erzählt.

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Flughafen
vor 19 Stunden von Anja Terchova:

Kommt drauf an wie du "extrem arm" definierst,

Es gibt eine offizielle Definition, ich glaube von IWF, musst etwas suchen. Achtung! In den letzten Jahren haben sie die Berechnung erhöht, sonst hätte sich die Menschheit oder Deutschland in 2000-2025 mehr verbessert. 

vor 19 Stunden von Anja Terchova:

ich würde sagen mit so 32.000€ bis 45.000€ ist man nicht extrem arm, aber eben zu arm um wirklich aufsteigen zu können.

Es gibt hier keinen logischen Zusammenhang. Es ist nicht das Gehalt, dass einen verhindert, aufzusteigen, sondern die Summe der persönlichen Fähigkeiten und Neigungen. Das Gehalt resultiert nur daraus.  

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Anja Terchova
vor 17 Stunden von blueprint:

Ich habe mal eine Statistik gesehen, dass z.B. Fleisch, Brot und Gemüse seit den 50er Jahren immer leistbarer geworden ist.

Wenn man Vergleiche zu den 1950er Jahren anstellt, dann mag das durchaus richtig sein. Aber das war eben in Europa die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, und auch global war damals die Produktivität noch nicht so hoch.

Aber ich hab den Eindruck das in Europa 1993-2008 bzw. in Deutschland 1993-2004 (wegen Hartz IV ab 2005) der Höhepunkt des Wohlstandas war, und es seitdem erst langsam und seit 2022 ziemlich rapide abwärts geht.

 

vor 14 Stunden von s1lv3r:

32.000€ netto? :wacko:

Nein, 32.000€ bis 45.000€ Jahresbrutto bei 12 bis 12,65 Monatsgehältern.

Also 2.580€ bis 3.750€ Monatsbrutto -> 1.770€ bis 2.430€ Monatsnetto

 

vor 3 Stunden von Flughafen:

Es ist nicht das Gehalt, dass einen verhindert, aufzusteigen, sondern die Summe der persönlichen Fähigkeiten und Neigungen. Das Gehalt resultiert nur daraus.  

Es ist eine Mischung aus Beidem.

Einerseits ist es natürlich so das die Grundsteine für die Fähigkeiten oft schon in der 2. Klasse gelegt werden, und an den weiterführenden Schulen die Zeit fehlt die Grundlagen aufzubauen, und dann nur die Kinder gefördert werden bei denen schon gute Grundlagen da sind.

Und da denke ich jetzt nichtmal an die Hauptfächer, sondern eher den Bereich Kunst / Musik / Sport.

Anderseits vermöglicht ein gutes Gehalt, das man sich Rücklagen aufbaut, und solche Rücklagen würden wirklich anspruchsvolle Weiterbildungen erst ermöglichen.

Ohne Rücklagen kann man nicht nennenswert Stunden reduzieren, und neben einem Vollzeitjob oder Fast-Vollzeitjob geht weiterbildungstechnisch bei den meisten Leuten nicht mehr viel.

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blueprint
vor 5 Stunden von Anja Terchova:


Aber ich hab den Eindruck das in Europa 1993-2008 bzw. in Deutschland 1993-2004 (wegen Hartz IV ab 2005) der Höhepunkt des Wohlstandas war, und es seitdem erst langsam und seit 2022 ziemlich rapide abwärts geht.

 

Den Eindruck habe ich nicht. Läuft insgesamt ganz gut, gab natürlich auch schonmal bessere Zeiten. 

 

Es wurde in der Statistik nicht nur mit den 50er Jahren verglichen, sondern die Entwicklung der letzten Jahrzehnte insgesamt, Ergebnis war, dass es immer erschwinglicher geworden ist. Die Letzten 2- 3 Jahre sind halt mal ein statistischer Ausreißer.

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Anja Terchova

Seit 2022 spüren wir es nur viel stärker, erstens weil 2022 die Inflation besonders heftig war, und man zudem 2022 nur mit 2019 vergleichen kann, weil 2020 und 2021 ja Lockdown war.

Aber ansonsten war die Trendwende schon 2009 und in Deutschland schon 2005.

So 0,3% bis 1,1% Kaufkraftverlust pro Jahr spürt man natürlich nicht, aber über die Jahre summiert es sich dann eben doch zusammen.

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Norica
· bearbeitet von Norica
Am 26.2.2026 um 13:06 von PEOPLES:

Nope. Ist doch logisch: In einer Klasse, in der alle eine 4 haben, bist du mit deiner 3 schon gut dabei, wenn alle eine 2 haben, ist deine 3 eher solala. 

Das wird Europaweit bei Hochschulen auch als ECTS-System geführt, sprich du bekommst nicht nur deine absolute Note ausgewiesen, es wird in deiner Peer-Group (Beispielsweise alle Absolventen des Mathe 2 Moduls eines Jahres) eine Rangwertung angegeben.

A = Oberen 10%

B = Nächsten 25%

C = Mitte 30%

D = unteren 25%

E = letzten 10% die zum bestehen nötig sind

F = Fail

Das wird dann auch so im Zeugnis ausgewiesen und dann kann es gut sein, dass eine 2 in Kunst einer Grade C entspricht, weil alle anderen das auch haben, während eine 2,7 in technischer Mechanik II dann eine Grade A bringt, weil eh 50% durchfallen.

Der Term "befriedigend" ist dabei nur Nomenklatur, kannst dir auch nen anderen Term ausdenken. Wichtig ist doch, wie man qualitativ im Gegensatz zur Peer Group dasteht, weil man damit eben schön die Unzulänglichkeiten von schweren oder leichten Prüfungen ausblenden kann.

 

Typisch ist doch, dass Bayern und BW den Ruf eines schweren Abis haben, vieleicht ist ne 1.7 ne Topleistung und in Berlin ist ne 1.7 halt ok. Wollen beide Medizin studieren, zählt die Note für den NK. 

Das ist alles schön und gut, in meinen Augen jedoch viel zu kompliziert und am Ende sollte es eine Aussagekraft von Null haben.

Der Grund ist einfach, dass das Notensystem nicht dazu gedacht ist, sich mit anderen zu vergleichen.

 

Warum es dennoch gemacht wird und vielleicht sogar Sinn machen kann, liegt in der zersplitterten Bildungslandschaft begründet.

Sie verstärkt den menschlichen Subjektivfaktor und damit zwangsläufig den Fehler in der Notengebung.

 

Wenn in den südlichen Bundesländern 1.7 eine Topleistung darstellt und in Berlin 1.7 ok ist, dann bezahlen wir letzlich alle für diesen Unterschied, der eigentlich nicht sein darf.

Dann sind übrigens 10 Mio € in Berlin top, während das im Süden gerade so ok ist.

Ist es möglich, dass diese Umfrage hier so betrachtet sinnlos ist?:ermm:

 

:lol:

 

SG

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PEOPLES
vor 7 Stunden von Norica:

Dann sind übrigens 10 Mio € in Berlin top, während das im Süden gerade so ok ist.

Ist es möglich, dass diese Umfrage hier so betrachtet sinnlos ist?

Kommt drauf an was du mit der Information anstellen willst, bzw. welches Wissen du aus den Infos ziehen willst. Je nach dem schaut man sich eben absolute Zahlen an oder vergleicht. 5% Rendite pro Jahr sind gut oder schlecht? Wenn alle andern nen Nullschieber machten, dann ist es gut, wenn alle anderen 15% haben, dann wars relativ gesehen eher solala (einfach ausgedrückt). Willst du wissen, wieviel Monate Miete du davon bezahlen kannst, dann ist der Vergleich mit anderen egal, dann muss man die absoluten Zahlen kennen.

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shuukit
On 2/23/2026 at 4:34 PM, mäx said:

Nur mal so nebenbei, hier wurde explizit nach dem persönlichen Vermögen (nach einer möglichen Scheidung) gefragt.

Als kleiner Gedanke zur Validität der Umfrage: 

 

Die Idee hier verstehe ich. Aber: Ein vermutlich sehr großer Teil der Antworten wird von Nutzern sein, welche die Instruktionen nicht detailliert lesen.

 

D.h. es ist gut möglich, dass die Datenqualität durch diese Einschränkung reduziert wird, als wenn man man Haushaltsvermögen fragt und keine komplizierten Regeln wie Scheidung, Rentenbarwert etc dazu packt. 

 

In der Theorie sind das gute Ideen, Umfragen muss man aber auf die Realität der Nutzer optimieren. 

 

Ideal wäre natürlich die Option, mehrere Fragen stellen zu können: Haushaltsvermögen, Rentenpunkte, Alter, Haushaltsgröße. Aber das geht ja noch so easy.

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