Schwachzocker 9. April vor 3 Stunden von Escobart: Zum Berater: Das Ganze läuft nicht über eine klassische Bank, sondern über einen provisionsbasierten Finanzvertrieb. Mir ist inzwischen bewusst, dass die Produktauswahl dadurch auch entsprechend kritisch zu hinterfragen ist. Es handelt sich nicht um einen Berater, sondern um einen Verkäufer. Einen Berater muss man bezahlen. vor einer Stunde von Escobart: Was ich für mich daraus mitnehme: Die aktiven Fonds werde ich perspektivisch rausnehmen bzw. nicht weiter besparen (Kosten/Nutzen überzeugt mich nicht mehr). Worauf wartest Du dann? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schlumich 9. April vor einer Stunde von Escobart: Ich glaube, der entscheidende Punkt für mich ist tatsächlich das Thema Zeitrahmen. Die 5–7 Jahre sind eher eine grobe Orientierung und nicht in Stein gemeißelt. Mir ist klar geworden, dass genau daraus der Zielkonflikt zwischen ETF und Cash entsteht. Beim Thema Haus sehe ich: Ich baue Kapital auf und entscheide dann, wann und ob ein Kauf sinnvoll ist – statt mich heute schon auf einen festen Zeitpunkt festzulegen. Eine Frage hätte ich noch: Ich bespare aktuell den Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (Accumulating). Ist das eurer Meinung nach weiterhin eine sinnvolle Wahl als alleiniger ETF? Oder würdet ihr eher einen anderen ETF wählen bzw. ergänzen? Kluge Konsequenz aus den Überlegungen. Bzgl. der Frage, ob der Vanguard ACWI alleinig bespart werden soll: Ich würde einfach erst mal machen und laufen lassen. Dann nach e.g. 2 Jahren noch mal draufschauen. Fertig ist die Laube. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Malvolio 9. April Der Vanguard FTSE All-World UCITS ETF kombiniert mit einem Liquiditätspolster ist auf jeden Fall erstmal ein guter Start. Langfristig kannst Du dann ja überlegen, wie Du Dein Portfolio dann etwas erweitern kannst. Aber das hat keine Eile. Es sei auch noch einmal auf das Buch von Kommer verwiesen: Souverän investieren für Einsteiger: Wie Sie mit ETFs ein Vermögen bilden Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 9. April · bearbeitet 9. April von satgar Ich hab übrigens auch einen etwas unspezifischen Wunsch zu einer Immo, ebenfalls im Kontext von um die 5 Jahren in der Zukunft. Ich lege mein Geld, wie folgt an (KEINE ANLAGEEMPFEHLUNG FÜR JEDERMANN): größter Teil im Tagesgeld. Da nutze ich auch konsequent das TG-Hopping. Bis zu 3,5% Zins sind derzeit drin zweiter Teil: Fixed Income One Fonds von Andreas Beck in der Institutionellen Trance (aktuell rund 2,85% abgesackt wegen Zins- und Anleihenbewegungen am dortigen Markt). Im Vergleich zu Aktienverlusten ist das natürlich pipifax. Im Vergleich zu TG mit stetig steigenden Nominalwerten, aber natürlich trotzdem ein Unterschied. kleiner Teil: AktienETF Vanguard FTSE All World (es würde mich zwar ärgern, wenn dieser Teil zum Realisierungszeitpunkt seinen MaxDD hat; es würde aber das Projekt wegen der überschaubaren Summe nicht scheitern lassen. Eventuell müsste mehr Kredit aufgenommen werden oder man kann den Einsatz dieses Topfes im Sinne von EK etwas raus schieben. In der Hoffnung, wenn man es hieraus wirklich nutzen muss, dass sich die Börse wieder erholt habe. Beispiel: Man wollte ohnehin Geld für die Außenanlagen übrig behalten. Die sind zeitlich ohnehin 1-2 Jahre später als der ganze Bau an sich....und können auch sonst etwas gezogen werden) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Theobuy 9. April vor 4 Stunden von west263: KBI Global Energy Transition → IE00BKLH2363 Warum? Die Kosten sind wirklich extrem hoch, selbst wenn auch nur einige davon wegfallen sollten, weil der Berater Verkäufer einen so gut berät über den Tisch zieht: Kostentyp Kosten Ausgabeaufschlag 5,00 % Verwaltungsgebühr 1,80 % Laufende Kosten 1,96 % Rückgabegebühr 3,00 % Depotbankgebühr 0,10 % All-in-Fee – Lustigerweise wird etwas weiter unten, unter den Alternativen, derselbe Inhalt zu 0,16 % TER angeboten - ISIN IE00B2Q0LH16. Wenn der Verkäufer jetzt quer kommt, soll er sich mal rechtfertigen, warum er die teuere Variante vertickt. Mich würde nicht wundern, wenn er sich da schadenersatzpflichtig gemacht hat... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
west263 9. April vor 2 Minuten von Theobuy: Warum? Die Kosten sind wirklich extrem hoch, das war auf die schnelle der einzige der es schaffen könnte, noch einen Mehrwert zu generieren. Man müsste natürlich nochmal genauer schauen, was da alles drin ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 9. April · bearbeitet 9. April von satgar vor 18 Minuten von Theobuy: Lustigerweise wird etwas weiter unten, unter den Alternativen, derselbe Inhalt zu 0,16 % TER angeboten - ISIN IE00B2Q0LH16. Wenn der Verkäufer jetzt quer kommt, soll er sich mal rechtfertigen, warum er die teuere Variante vertickt. Es ist ja nicht so, dass Verkäufer sich das oftmals aussuchen könnten. Da gibts immer nur die normale Publikums-Tranche. Auch wenn es bei onvista so dort nicht steht, könnte deine verlinkte ISIN eine äußert günstige Institranche sein. Auf der deutschen HP ist diese Tranche auch gar nicht zu finden. Nur auf der englischen "internationalen". Also ziemlich wahrscheinlich kann man den nur in ganz wenigen, speziellen Fällen erwerben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Theobuy 9. April vor 12 Minuten von satgar: Es ist ja nicht so, dass Verkäufer sich das oftmals aussuchen könnten. Da gibts immer nur die normale Publikums-Tranche. Auch wenn es bei onvista so dort nicht steht, könnte deine verlinkte ISIN eine äußert günstige Institranche sein. Auf der deutschen HP ist diese Tranche auch gar nicht zu finden. Nur auf der englischen "internationalen". Also ziemlich wahrscheinlich kann man den nur in ganz wenigen, speziellen Fällen erwerben. Vermutlich hast du recht - soweit habe ich nicht recherchieren wollen, finde nur den Umstand interessant, dass der Unterschied so extrem groß ist. Wir reden heir von über 10 % Kosten! Aber dann ist der Verkäufer erst recht sein Geld nicht wert, wenn er an die Insti-Tranche nicht rankommt... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito 9. April vor 4 Stunden von Escobart: Der Vanguard FTSE All-World UCITS ETF scheint für meinen Zweck als alleiniger ETF absolut ausreichend zu sein Nur mal reingeschmissen: Der als gleichwertig im Sinne der Performance anzusehende Amundi prime all country world würde an der TER noch 0,12% sparen. Für jemand so junges wie dich kann das im alter durchaus ein neues oder zumindest gebrauchtes Auto "gratis" werden je nach Sparrate. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Theobuy 9. April vor 25 Minuten von west263: das war auf die schnelle der einzige der es schaffen könnte, noch einen Mehrwert zu generieren. Thematisch könnte man an Energie denken, in der Tat. Nur ist es m. E. das falsche Produkt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sedativ 9. April · bearbeitet 9. April von sedativ vor 7 Stunden von Escobart: Beim Thema Haus habe ich für mich mitgenommen: Solange der Zeitpunkt nicht fest ist, kann ich weiter investieren und Vermögen aufbauen. Wenn es konkreter wird, werde ich das Risiko entsprechend reduzieren. Und du könntest dir die Frage stellen, ob der kostspielige Hauskauf überhaupt sein muss: Ein Haus zieht neben dem Kaufpreis hohe Unterhaltskosten nach sich und ist bei Ortswechsel, Jobverlust oder Trennung ein unnötiger Klotz am Bein. Für maximale Rendite bei minimalem Stress >90% in Aktien und fertig. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 9. April vor 38 Minuten von sedativ: Und du könntest dir die Frage stellen, ob der kostspielige Hauskauf wirklich sein muss. Das Haus zieht neben dem Kaufpreis hohe Unterhaltskosten nach sich und ist bei Ortswechsel, Jobverlust oder Trennung ein unnötiger Klotz am Bein. Für maximale Rendite bei minimalem Stress >90% in Aktien und fertig. Exakt! Am besten wäre es, wenn der TO den Plan ein Haus zu kaufen aufgibt bzw nur dann wieder aufnimmt, wenn eben die Gesamtlage besonders günstig erscheint - also höchstens opportunistisch weiterverfolgt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 9. April vor 6 Stunden von satgar: Ich hab übrigens auch einen etwas unspezifischen Wunsch zu einer Immo, ebenfalls im Kontext von um die 5 Jahren in der Zukunft. Ich lege mein Geld, wie folgt an (KEINE ANLAGEEMPFEHLUNG FÜR JEDERMANN): größter Teil im Tagesgeld. Da nutze ich auch konsequent das TG-Hopping. Bis zu 3,5% Zins sind derzeit drin zweiter Teil: Fixed Income One Fonds von Andreas Beck in der Institutionellen Trance (aktuell rund 2,85% abgesackt wegen Zins- und Anleihenbewegungen am dortigen Markt). Im Vergleich zu Aktienverlusten ist das natürlich pipifax. Im Vergleich zu TG mit stetig steigenden Nominalwerten, aber natürlich trotzdem ein Unterschied. kleiner Teil: AktienETF Vanguard FTSE All World (es würde mich zwar ärgern, wenn dieser Teil zum Realisierungszeitpunkt seinen MaxDD hat; es würde aber das Projekt wegen der überschaubaren Summe nicht scheitern lassen. Eventuell müsste mehr Kredit aufgenommen werden oder man kann den Einsatz dieses Topfes im Sinne von EK etwas raus schieben. In der Hoffnung, wenn man es hieraus wirklich nutzen muss, dass sich die Börse wieder erholt habe. Beispiel: Man wollte ohnehin Geld für die Außenanlagen übrig behalten. Die sind zeitlich ohnehin 1-2 Jahre später als der ganze Bau an sich....und können auch sonst etwas gezogen werden) Du wirst Dir das gut überlegt haben, aber ich finde es schon krass, was Du da an erwarteter Rendite liegen lässt, nur um dann irgendwann eine Immobilie zu kaufen. Sind die Nachteile beim Mieten wirklich so erheblich, dass sich das lohnt? Alternative wäre ja: nur wenn sich was ergibt und die riskanten Anlagen entsprechend gut stehen, kaufe ich eine Immobilie und schon könntest Du 100% RK3 gehen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 9. April vor 14 Minuten von Peter23: Du wirst Dir das gut überlegt haben, aber ich finde es schon krass, was Du da an erwarteter Rendite liegen lässt, nur um dann irgendwann eine Immobilie zu kaufen. Sind die Nachteile beim Mieten wirklich so erheblich, dass sich das lohnt? Alternative wäre ja: nur wenn sich was ergibt und die riskanten Anlagen entsprechend gut stehen, kaufe ich eine Immobilie und schon könntest Du 100% RK3 gehen. Das muss jeder für seine Lebenssituation selber entscheiden. Eine selbstgenutzte Immo ist zu einem erheblichen Teil eine Lifestyle Entscheidung. Die bei weitem nicht immer rational getroffen werden kann und auch mit einem Partner abzustimmen ist, der womöglich auch ganz unbedingt sowas eigenes haben will, weil er oder sie es aus dem Elternhaus auch so kennt. Es gibt viele Parameter, die über das rein finanzielle hinausgehen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 9. April · bearbeitet 9. April von Peter23 vor 2 Stunden von satgar: Das muss jeder für seine Lebenssituation selber entscheiden. Eine selbstgenutzte Immo ist zu einem erheblichen Teil eine Lifestyle Entscheidung. Die bei weitem nicht immer rational getroffen werden kann und auch mit einem Partner abzustimmen ist, der womöglich auch ganz unbedingt sowas eigenes haben will, weil er oder sie es aus dem Elternhaus auch so kennt. Es gibt viele Parameter, die über das rein finanzielle hinausgehen. ja mag sein - trotzdem ein teurer Spaß. Ich frage mich wirklich, warum so viele bereit sind dafür so viel finanziell aufzugeben. Also ich habe ja auch Immobilien (die ich auch tlws selbst genutzt habe) aber habe die eher opportunistisch gekauft, wenn sich mE eine gute Gelegenheit ergeben hat. Deswegen musste ich dafür dann auch nie Geld zurücklegen, weil es ja nur optionalen Charakter hatte. Ein Kollege von mir hat aber z.B. aktuell eine Immobilie für 1 Mio erworben (inkl. Renovierungskosten und Nebenkosten). Er hat bei nur 100k EK dann einen noch relativ guten Zinssatz von 3,5% bekommen (Sonderkondition - normal wären wohl eher ca. 3,8% gewesen), aber was er nun für ca. 150 qm monatlich allein an Zinsen (+ Opportunitätskosten auf das EK) zahlt, finde ich einfach obszön. Auf der anderen Seite ist ja nicht er sondern bin ich in meinem Umfeld die Ausnahme. Ich möchte nur allen raten zumindest mal das Mieten eines Hauses in Erwägung zu ziehen. Das ist nämlich überraschend günstig, weil eben fast alle die ein Haus wollen kaufen bzw. bauen statt zu mieten und es bei dem ein oder anderen aber doch so kommt, dass sie das Haus nicht mehr bewohnen und dann, obwohl es sich kaum lohnt, vermieten. Sprich: Das Verhältnis von Angebot und Nachfrage bei Anmieten von Häusern ist ziemlich gut. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 9. April vor 1 Minute von Peter23: Das ist nämlich überraschend günstig, weil eben fast alle die ein Haus wollen kaufen bzw. bauen statt zu mieten und es bei dem ein oder anderen aber doch so kommt, dass sie das Haus nicht mehr bewohnen und dann, obwohl es sich kaum lohnt, vermieten. Sprich: Das Verhältnis von Angebot und Nachfrage bei Anmieten von Häusern ist ziemlich gut Hab ich auch schon so gesehen. Es gibt aber einen ganz gewaltigen Nachteil. Solche Objekte werden so gut wie nur von privat vermietet. Und sind dann die eigenen Kinder groß genug, kommt Ruck zuck die Eigenbedarfskündigung. Die Wahrscheinlichkeit finde ich gerade bei privat vermieteten Häusern extrem hoch. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anjin-san 9. April · bearbeitet 9. April von Anjin-san , vor 2 Stunden von satgar: Eine selbstgenutzte Immo ist zu einem erheblichen Teil eine Lifestyle Entscheidung. Hallo , es ist sehr hilfreich die Sparrate zu überdenken. Wie hoch wie die Belastung vermutlich sein, wenn gekauft wird? Das habe ich vorher ausgerechnet und beschlossen 10Jahre vor dem Kauf genau so zu leben, wie ich es dann müßte. Das führte zu einer kompletten Tilgung aller Darlehen im10.Jahr nach Vertragsabschluß. So war das Gespräch beim Verhandeln um den Kredit (Zinshöhe) leicht, da ich nachweisen konnte, wieviel ich exakt im Monat an Fixkosten, die Sparrate und die verbleibenden variablen Kosten hatte. Nur mal so als Denkansatz. Es fühlt sich sehr gut an, wenn man eine hohe Summe nachweisen kann, die in 10 Jahren durch Konsumverzicht angespart wurde. Dies ist auch für die Bank der Beweis, dass die geplante Annuität getragen werden kann. Einen Teil davon in den Markt und einen Teil flüssig - Geldmarktfond / Tagesgeld / Festgeld. Kommt es nicht zum Kauf, ist der Grundstock einen Vermögens vorhanden. Mit freundlichen Grüßen Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 9. April · bearbeitet 9. April von Peter23 vor 13 Minuten von satgar: Die Wahrscheinlichkeit finde ich gerade bei privat vermieteten Häusern extrem hoch. Ich gebe Dir vollkommen recht, dass die Wahrscheinlichkeit bei privat vermieteten Häusern höher ist, aber extrem hoch finde ich sehr übertrieben. Bei Wohnungen z.B. ist ein Verkauf schneller mal gemacht als bei einem Haus und dann kann jemand für sich kaufen und Eigenbedarf anmelden. Das passiert bei Häusern wiederrum deutlich seltener. Stattdessen ist es auch nicht selten sondern recht häufig der Fall, dass die Familie das Haus behalten, weil vl ja mal jemand von den Kindern oder Enkelkinder in 10, 20 oder 30 Jahren einziehen kann - also ja, der Plan ist genau so, wie Du es beschreibst, aber erstens sind 10 Jahre eine verdammt lange Zeit, zweitens wäre bei uns das z.B. ein Zeitpunkt, zu dem dann unsere Kinder auch ausziehen, so dass wir das Haus gar nicht mehr unbedingt brauchen und drittens ist die Wahrscheinlichkeit dann doch meist viel größer, dass es anders kommt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 9. April vor 2 Minuten von Peter23: Ich gebe Dir vollkommen recht, dass die Wahrscheinlichkeit bei privat vermieteten Häusern höher ist, aber extrem hoch finde ich sehr übertrieben. Bei Wohnungen z.B. ist ein Verkauf schneller mal gemacht als bei einem Haus und dann kann jemand für sich kaufen und Eigenbedarf anmelden. Das passiert bei Häusern wiederrum deutlich seltener. Stattdessen ist auch nicht selten sondern recht häufig der Fall, dass die Familie das Haus behalten, weil vl ja mal jemand von den Kindern und Enkelkinder in 10, 20 oder 30 Jahren einziehen kann - also ja, der Plan ist genau so, wie Du es beschreibst, aber erstens sind 10 Jahre eine verdammt lange Zeit, zweitens wäre bei uns das z.B. ein Zeitpunkt, zu dem dann unsere Kinder auch ausziehen, so dass wir das Haus gar nicht mehr unbedingt brauchen und drittens ist die Wahrscheinlichkeit dann doch meist viel größer, dass es anders kommt. Es ist aber genau eines der Themen, die man mit einer eigenen Immo ausräumen will. Das Thema Mietensteigerungen und auch die Möglichkeit der Eigenbedarfskündigung. Dann ein Modell zu wählen, was die Wahrscheinlichkeit zumindest meiner Meinung nach, steigen lässt, halte ich für fragwürdig. Da wohne ich ja lieber noch bei einem größeren wohnungsvermieter (gewerblich) bei dem das wiederum noch unwahrscheinlicher ist als bei einer privat vermieteten Wohnung. seis drum: der Traum von der eigenen Immo ist in Deutschland groß, aber generell auch international. Das hat verschiedenste Gründe. Ich glaube, man sollte es den Leuten nicht ausreden, wenn sie das gerne haben möchten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 9. April · bearbeitet 9. April von Sapine Je nachdem mit welchem Blickwinkel man so eine Investition betrachtet, schlägt das Pendel für Kaufen oder Mieten aus. Es gibt Dinge, die man in einem gemieteten Haus nicht realisieren kann. Wer als passionierter Gärtner einen Garten anlegt und pflegt, denkt in weitaus größeren Zeit Dimensionen als zehn Jahre beispielsweise. Der ambitionierte Hobbykoch wird sich schwer tun, eine Küche für 50k+ in eine Mietwohnung einzubauen. Wer den Vermögensaufbau im Vordergrund hat oder örtlich flexibel bleiben will, sollte eher zum Mieten tendieren. Da gibt es kein generelles richtig oder falsch. Zum konkreten Plan von @satgarerscheint mir der stimmig zu sein. Der Investitionszeitpunkt liegt nur 5 Jahre in der Zukunft, d.h. man verschenkt auch nur die Rendite weniger Jahre (max 4). Sprich es gibt wenig zu gewinnen gegenüber dem Risiko, viel zu verlieren. Demgegenüber erscheint mir der Termin bei @Escobartnoch nicht wirklich fest. Die genannten 5-7 Jahre sind vermutlich nicht zu halten, wenn es nicht zu deutlichen Gehaltssprüngen kommt. Auch ist ungewiss, ob man sich örtlich noch verändern will. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 9. April · bearbeitet 9. April von Peter23 vor 26 Minuten von satgar: Das Thema Mietensteigerungen Das Thema wiederum ist bei großen gewerblichen Wohnungsvermietern viel relevanter. vor 26 Minuten von satgar: und auch die Möglichkeit der Eigenbedarfskündigung. Hier wird wie gesagt mE die Wahrscheinlichkeit maßlos überschätzt. Jetzt müssten wir im Gegensatz mal anfangen, die ganzen Klumpenrisiken (zumeist ist das gesamte Vermögen mit viel Leverage in nur eine Immobilie investiert) eines Immobilienkaufs aufzuzählen, die man entweder gar nicht oder nur durch teure Versicherungen mitigieren kann. vor 26 Minuten von satgar: Ich glaube, man sollte es den Leuten nicht ausreden, wenn sie das gerne haben möchten. Ich kann nachvollziehen, dass Du das so siehst. Nach meiner Meinung entsteht der Drang eine Immobilie zu kaufen vollkommen irrational dadurch, dass einem von Kind auf eingeredet wird, die eigene Immobilie sei ein sinnvolles Lebensziel und/oder Investment. Meine zarte Gegenrede ist da doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 9. April · bearbeitet 9. April von satgar vor 14 Minuten von Peter23: die eigene Immobilie sei ein sinnvolles Lebensziel und/oder Investment Wer Selbstnutz als Invest versteht, der ist ohnehin verloren ^^. Wie ich schon sagte: Es ist zum erheblichen Teil Lifestyle sowas haben zu wollen. Ich stecke auch nicht alles in dieses Ziel. Nebenher gehen rein vom Arbeitgeber finanziert fondsgebunden noch 676€ mtl in eine Betriebsrente, 160€ mtl. In eine fondsgebundene Riester und noch einiges mehr. Was ich oben schilderte ist quasi nur das Vermögen und sparen für dieses Ziel. Und wie Sapine schon sagte: 5 Jahre finde ich da einen überschaubaren Zeitraum für opportunitätskosten, nicht am Aktienmarkt mit diesem Geld zu sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 9. April vor 5 Minuten von Sapine: Wer als passionierter Gärtner einen Garten anlegt und pflegt, denke in weitaus größeren Zeit Dimensionen als zehn Jahre beispielsweise. Der ambitionierte Hobbykoch wird sich schwer tun, eine Küche für 50k+ in eine Mietwohnung einzubauen. Das stimmt. Ich plädiere nur dafür, dass man sich einmal durchrechnet, was das finanziell bedeutet und man sich bewusst macht, welche Risiken man damit eingeht. Häufig kaufen ja auch frisch vermählte Ehepaare ein Haus, was bei Scheidung zum finanziellen Ruin führt. Apropos: Die Scheidungsrate ist deutlich höher als die Wahrscheinlichkeit für eine Eigenbedarfskündigung. Also nach meiner Meinung (und ich weiß ja, dass die meisten anders sehen) ist zwar so wie Du sagst, dass es "kein generelles richtig oder falsch" gibt, aber es ist viel öfter falsch, als viele denken und die wenigsten sind sich vor Kauf bzw. Bau genügend bewusst über die Risiken, die sie damit eingehen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 9. April vor 1 Minute von satgar: Wer Selbstnutz als Invest versteht, der ist ohnehin verloren ^^. Meinst Du nicht, dass es viele fälschlicherweise so sehen? vor 2 Minuten von satgar: Ich stecke auch noch alles in dieses Ziel. Du meinst nicht statt "noch" - hoffentlich. vor 4 Minuten von satgar: Und wie Sapine schon sagte: 5 Jahre finde ich da einen überschaubaren Zeitraum für opportunitätskosten, nicht am Aktienmarkt mit diesem Geld zu sein. ja - dem stimme ich zu - das ist sicherlich in der Gesamtschau ein kleinerer Punkt, der sich aber schon dadurch auflösen lässt, dass man den Plan weniger konkret aber dafür opportunistischer angeht. Nur mal so als Beispiel: Wir hatten auch mal überlegt ein Haus zu kaufen, weil gegenüber von uns ein Haus von privat verkauft wurde und wir den Kredit für 0,19% (15 Jahre fix) bekommen hätten. Das hat sich dann (leider) zerschlagen. Aber dann haben wir stattdessen ein Haus für 2 Jahre gemietet von einer 4köpfigen Familie, die für die Zeit ins Ausland gegangen sind. Da hatten wir mal ne 300 qm Villa mit Pool, Winter- und Rosenkarten (letzteres habe ich persönlich gehasst) für weniger Miete als vorher 150 qm Wohnung (wenn man einberechnet, dass wir die 20qm Einliegerwohnung untervermietet haben). Ich möchte also nur sagen, dass aus meiner persönlichen Erfahrung Flexibilität und damit die Möglichkeit Opportunitäten genau dann nutzen zu können, wenn sie sich auf tun auch eine Vorgehensweise ist, die man zumindest mal durchdenken könnte, bevor man das tut, was typischerweise von den Bausparkassen beworben wird ("auf diese Steine können sie bauen..."), dass man nämlich 10 Jahre vorher genau schon weiß (meinetwegen mit +-2 Jahre), wann man kaufen/bauen möchte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag