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FranzFerdinand

Beratung bei der ETF-Auswahl für wachsendes Depot

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FranzFerdinand

Danke für die Klarstellung. In der Tat habe ich schon Altbestands-Fonds verkauft und der Freibetrag ist daher schon „angeknabbert“.

Dann sind die Aktien also noch wertvoller als ich dachte.

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FranzFerdinand
· bearbeitet von FranzFerdinand

Kleines Update hierzu: Ich habe meine Gewichtungen nun angepasst. Nach einem Rebalancing durch Kauf von MSCI Pacific, habe ich beinahe meine neue Zielallokation (MSCI All World abbilden) erreicht. Ab jetzt gibts nur noch ETF150 (5.000 Euro/Monat). Das Portfolio kommt dann ohne Verkäufe der "reinen" All World Investion über die Zeit imer näher. Zumindest nahe genug für meinen Anspruch.

 

Danke für die Impulse, hat mir die Entscheidung nach etwas Recherche doch sehr viel leichter gemacht.

 

ETF150 (Amundi Prime All Country World= wird es, da der sowohl günstig (TER 0,07%!!) als auch sparplanfähig als auch ausschüttend ist. Drei Haken, die ich gerne setzen wollte. Ab Mai gehts los.

 

In ein paar Jahren wird das Portfolio dann vsl. nochmal um den Faktor 3-4 wachsen (Verkauf einer Immobilie). Da wird dann nochmal genau hingeschaut.

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Submariner

Ich bin auch auf den ETF150 gestoßen und finde ihn besonders interessant. Ich denke, dass man damit nix falsch macht!

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monstermania
vor 13 Minuten von Submariner:

Ich bin auch auf den ETF150 gestoßen und finde ihn besonders interessant. Ich denke, dass man damit nix falsch macht!

Sag das mal den 'Amundi-Geschädigten' hier im Forum. ;)
Ich halte mich lieber von Amundi-ETF fern. Und wenn ich mir die Daten zum ETF bei Fondsweb ansehe, stelle ich fest, dass der Amundi im letzten Jahr genau so 'teuer' war wie der SPDR MSCI ACWI. Beide lagen bei Kosten von 0,12% p.a. Offenbar sind beim SPDR MSCI ACWI keine zusätzlichen Transaktionskosten abseits der TER angefallen. Beim Amundi kamen zur TER von 0,07% noch 0,05% Transaktionskosten dazu.

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Flapsch
vor 6 Stunden von monstermania:

Sag das mal den 'Amundi-Geschädigten' hier im Forum. ;)
Ich halte mich lieber von Amundi-ETF fern. 

Vielen Dank für diese Info. 

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Submariner
Am 12.5.2026 um 11:14 von monstermania:

Sag das mal den 'Amundi-Geschädigten' hier im Forum. ;)
Ich halte mich lieber von Amundi-ETF fern. Und wenn ich mir die Daten zum ETF bei Fondsweb ansehe, stelle ich fest, dass der Amundi im letzten Jahr genau so 'teuer' war wie der SPDR MSCI ACWI. Beide lagen bei Kosten von 0,12% p.a. Offenbar sind beim SPDR MSCI ACWI keine zusätzlichen Transaktionskosten abseits der TER angefallen. Beim Amundi kamen zur TER von 0,07% noch 0,05% Transaktionskosten dazu.

Danke für den Hinweis - ich habe auch nachgelesen, was es damit auf sich hatte und verstehe den Unmut! Die anderen Fondanbieter ziehen ja jetzt in der Senkung der Preise nach, so dass sich der „Vorteil“ vom Amundi etwas relativiert.

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FranzFerdinand

Hierzu noch ein paar Fragen, bei denen ich mich über Input freue.

 

Ich habe 2 Depots, eines noch vor-2008, eines danach.

Vor 2008 sind es v.a. Aktien wie Microsoft,  Siemens, BASF und Allianz. Das Altdepot isoliert ist USA/EU/EM/PAC 29/31/34/6. 

Danach ganz überwiegend Weltweite ETFs, allerdings ein wenig Sammelsurium. zB HSBC S&P 500, iStoxx 600 Europe als älteste Positionen, ETF150 als größte Position. Insgesamt (beide Depots) ist es ein ausgewogenes 30/30/30/10 Welt-Depot.

 

Beide Depots sind etwa gleich "groß". Im Frühjahr 2028 muss ich mein EFH anschlussfinanzieren und will daher allmählich Risiko rausnehmen. Das soll passieren, indem ich zunächst etwa ein Viertel des Gesamtvolumens der Depots verkaufe und das Geld dann per Tagesgeldhopping "zwischenlagere" und dann den neuen Kredit entsprechend verkleinere. Mehr zu Verkaufen ist denkbar, aber dann schiebe ich Tagesgeld über 100k durch die Gegend. Das wird auch fummelig und die Balance meines Rest-Depots ist dann nicht mehr so ausgewogen.

 

Daher nun die Frage: Wenn in beiden Depots jeweils rund 100k liegen, ich 25%, also 50k "freimachen" möchte, was wäre das beste Vorgehen. Steuerfreie Aktien verkaufen? Die ETFs mit dem höchsten Gewinn oder dem niedrigsten Gewinn verkaufen? Das ETFs durcheinander aufräumen? So hat zB der HSBC 500 einen Gewinn von 280%, der ETF 150 nur 12%. Verlustpositionen habe ich keine. Steuerfreibeträge sind alle verbraucht. Alle Fonds sind Ausschütter.

 

Leider reicht das Depot nicht ganz um auf einen Schlag schuldenfrei zu werden, daher nehme ich nochmal einen Kredit auf, tilge den aber sportlich mit 2.500 € pro Monat und ggf. Sondertilgungen weg. Ich kann mir das spekulieren auf Risiko also grundsätzlich leisten.

Was würdet ihr in meiner (durchaus komfortablen) Lage tun?

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Schwachzocker
vor 9 Minuten von FranzFerdinand:

...

Was würdet ihr in meiner (durchaus komfortablen) Lage tun?

Alles verkaufen und damit so wenig Anschlussfinanzierung wie möglich.

Das würde ich tun! Aber es nützt Dir nichts, zu wissen, was ich tun würde.

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west263
· bearbeitet von west263
vor 1 Stunde von FranzFerdinand:

Daher nun die Frage: Wenn in beiden Depots jeweils rund 100k liegen, ich 25%, also 50k "freimachen" möchte,

falsch verstanden und passt deswegen nicht.

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franko
vor 47 Minuten von west263:

die Aktien bleiben dauerhaft steuerfrei, bei den ETF ist die Obergrenze 100k€ Gewinn.

Der Freibetrag von 100.000 Euro gilt aber nur für Fondsanteile, die vor 2009 angeschafft wurden.

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west263
vor 11 Minuten von franko:

Der Freibetrag von 100.000 Euro gilt aber nur für Fondsanteile, die vor 2009 angeschafft wurden.

ja das ist mir klar, gebe aber zu, dass ich einen Teil des Beitrages von @FranzFerdinand, nach nochmaligem lesen, ein wenig falsch verstanden habe.

Das ETF Depot ist von nach 2009 und hat die gleiche Größe wie das "alte" Aktiendepot.

 

schwierig, in der Konstellation habe ich tatsächlich auf die schnelle keinen Rat.

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

Aktien von vor 2009 sind dauerhaft steuerfrei. Lediglich für Aktienfonds gibt es einen personenbezogenen Freibetrag von 100.000 Euro ab 2018. 

 

Ich würde versuchen so zu verkaufen, dass am Ende ein halbwegs ausgeglichenes Depot übrig bleibt bzw. durch laufenden Sparraten wieder hergestellt wird.
- Sehr große Einzelpositionen bei den Aktien begrenzen (Risikoreduzierung)
- Ggf. einzelne Aktien komplett verkaufen, wo man wenig Zukunft sieht (BASF?)
- Danach vorzugsweise Fondsanteile mit wenig Gewinnen verkaufen wegen der Steuerzahlungen. Dabei FIFO beachten und notfalls verschiedene Anteile mittels Depotübertrag (in Unterdepots) trennen. 

 

Sollte es auch bei Fonds noch Altanlagen geben würde ich prüfen, inwieweit der eigene Freibetrag bereits angekrazt ist und ob es Positionen sind, bei denen es sich lohnt diese zu halten (Kosten?). 

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FranzFerdinand

Danke für eure Hinweise. Ich habe tatsächlich ausschliesslich Neu-ETFs (also nach 2008) verkauft und dabei die Balance insgesamt unverändert gelassen. War ein guter Tag zum verkaufen. Ab jetzt dann also Tagesgeld und mit den 75% verbliebenen Aktien/ETFs aufs beste hoffen :D 

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