stagflation 2. Juni · bearbeitet 2. Juni von stagflation Anthropic bereitet einen Börsengang vor. Das Handelsblatt schreibt: Zitat Anthropic reicht Unterlagen für Börsengang ein Das KI-Start-up strebt an die Börse und hat nun Papiere zur Prüfung an die Börsenaufsicht geschickt. Angesichts der jüngsten Billionenbewertung könnte der Börsengang zu den größten aller Zeiten gehören. Der Marktwert wird auf ca. 1 Billion US-Dollar geschätzt (1.000.000.000.000 US-$). Es könnte ein ähnlich großer IPO werden wie SpaceX, deren Marktwert auf 1,25 Billionen US-Dollar geschätzt wird. (Quelle) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cornwallis 2. Juni Moin, die New York Times titelte im Februar 2026 (Bezahlschranke): "Anthropic Pushes Its Valuation to $380 Billion With New Funding Round" Das war angeblich eine Verdoppelung seit der Finanzierungsrunde im September. Das heißt wir wären nahezu bei einer Versechsfachung seit September 2025, wenn die o. g. Bewertung erreicht wird. Mir ist das alles mittlerweile ein klein bisschen zu heiß.. Gruß Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 2. Juni Je nachdem mit wem man spricht soll Claude beim Coding (als bei der klassischen Programmerstellung für Computer) der absolute Gamechanger sein. Das kann ich nicht einschätzen. Ich habe jetzt 2 Monate lang Grok (xAI) in der Bezahlversion getestet und bin seit ein paar Tagen dabei Claude in der Bezahlversion zu testen. Schwerpunkt ist dabei nicht Coding sondern Content-Erstellung und Beantwortung von Fragen. Vom Look & Feel her sieht Claude polierter aus. Von der allg. Leistung her ist Claude gefühlt auch etwas besser da real näher dran was ich mir als Ausgabe-Ergebnis wünsche. Allerdings macht Claude auch Fehler, die ich bei Grok nicht gesehen habe. Im Ganzen würde ich sagen, dass die Bewertung als Blick in die Zukunft berechtigt sein könnte aber sich auch genauso als Kartenhaus herausstellen könnte. Das Betrifft aber nicht nur Anthropic, sondern auch auch xAI und sehr wahrscheinlich OpenAI. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ToTheTop 2. Juni Revenue run rate Januar 2025 etwa 1 Mrd USD Dez 2025 etwa 9 Mrd Mai 2026 etwa 47 Mrd Ein derartiges Wachstum auf bereits so hohem Niveau hat es niemals gegeben. Und das trotz Compute Limitierung. Die könnten jetzt schon deutlich mehr machen. Ein Vergleich der reinen Chatbots Claude vs ChatGPT vs Gemini vs Grok erübrigt sich, weil sich die Anwendung in den letzten Monaten komplett in Richtung Tool Use verschoben hat, also das Nutzen weiterer Programme/Schnittstellen zum lösen von komplexeren Aufgaben wie Coding. Im Grunde sind die Modelle (besonders GPT und Opus) mittlerweile so stark, dass jede Aufgabe/Arbeitsablauf, den ein Mensch mithilfe des Rechners lösen kann, auch die Modelle sie lösen können und durch Code-Nutzung auch deterministisch, was bei Chatbots noch das große Problem war. Und die Releasezyklen liegen mittlerweile nur noch bei wenigen Wochen… Ab jetzt geht’s nur noch um Adaption in den Unternehmen, Vermittlung des Wissens/Kontext an die Modelle, Integration in bestehende Workflows und besonders in Europa unter Einhaltung von Datenschutz/Compliance Vorgaben. Ob am Ende Anthropic oder OpenAi/ xAi/Google das beste Modell hat und damit den höchsten Umsatz erzielt kann man nicht vorhersagen. Oder ob wir Hunderte/Tausende customized oder sogar Open Source Modells sehen werden… who knows… Aber Anthropic macht seine Sache schon ziemlich gut grade. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
JustLuckNoSkill 2. Juni vor 6 Stunden von Holgerli: Je nachdem mit wem man spricht soll Claude beim Coding (als bei der klassischen Programmerstellung für Computer) der absolute Gamechanger sein. Das kann ich nicht einschätzen. Nach meiner Erfahrung deutlich besser, aber leider auch signifikant teurer. Die ganzen Plötzlichen IPOs von (noch) nicht profitablen KI-Firmen zu astronomischen Bewertungen erinnern mich da an etwas... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ToTheTop 2. Juni · bearbeitet 2. Juni von ToTheTop Preis pro Token geht rauf bei den Frontier Models - korrekt. Intelligenz pro Token nimmt aber ebenfalls zu. Bisschen bildlicher gesprochen, bekommst du mit jedem Update einen schlaueren Assistenten für etwas mehr Geld. Und Token-Effizienz ist nochmal ein eigenes Thema was von Anbieter zu Anbieter und sogar bei Modell zu Modell variiert. vor 42 Minuten von JustLuckNoSkill: Die ganzen Plötzlichen IPOs von (noch) nicht profitablen KI-Firmen zu astronomischen Bewertungen erinnern mich da an etwas... sorry, ist mir viel zu allgemein. Anthropic macht wohl sogar schon Gewinn im nächsten Quartal - was aber daran liegt, dass die Compute-Beschaffung zu konservativ geplant war und man wohl nicht mit dieser Nachfrageexplosion in 2026 planen konnte. Gibt aber sicherlich einige übertriebene Bewertungen. Aber jedes Unternehmen was seinen Platz in der KI-Modell-Infrastruktur-Kette behaupten kann, wird sich eine goldene Nase verdienen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 2. Juni · bearbeitet 2. Juni von Holgerli vor 40 Minuten von ToTheTop: Anthropic macht wohl sogar schon Gewinn im nächsten Quartal - was aber daran liegt, dass die Computer-Beschaffung zu konservativ geplant war und man wohl nicht mit dieser Nachfrageexplosion in 2026 planen konnte. Man hat sich deswegen ja auch auf der Hardware von xAI/SpaceX eingemietet, was dann wohl 1,2 Mrd USD pro Monat kosten soll. vor einer Stunde von ToTheTop: Im Grunde sind die Modelle (besonders GPT und Opus) mittlerweile so stark, dass jede Aufgabe/Arbeitsablauf, den ein Mensch mithilfe des Rechners lösen kann, auch die Modelle sie lösen können und durch Code-Nutzung auch deterministisch, was bei Chatbots noch das große Problem war. Und die Releasezyklen liegen mittlerweile nur noch bei wenigen Wochen… Was ich bei Grok und auch bei Claude gesehen habe, habe ich da noch so meine Zweifel. Hochkomplexe Sachen werden sicher gelöst, dafür fahren triviale Dinge die eigentlich logisch sind, komplett gegen die Wand, weil eben diese intuitive Logik fehlt. Beispiel: Für mich war logisch klar, dass wenn ich mir eine Ansparphase mit 7% durchschnittlicher Rendite auf das Aktiendepot rechne lasse, diese 7% Rendite auch weiterhin mit dem Restvermögen pro Jahr generiert werden. Claude nicht. Grok schon. Ich finde es super spannend mit der aktuellen AI-Generation zu arbeiten. Ich sehe aber noch nicht, dass die wirklich so weit sind, wie viele glauben bzw. denken. Gerade weil Halluzinationen teilweise mit einer Vehemenz als Fakt verkauft werden (das kann Grok sehr gut), dass wenn man nicht dran bleibt voll ins Messer läuft. Was mich bei Grok beeindruckt hat ist das gekonnte Feedback: Ein YT Short erstellt und zu Grok hochgeladen und ein wirklich fundiertes, kritisches und ehrliches Feedback bekommen. Muss ich bei Claude noch machen. Was mich bei Claude beeindruckt hat (hier fehlt bei Grok noch die Integration zum Chat-Screen): Ziemlich klasse Designvorlagen für Canva, die (für mich) sehr deutlich Kreativität zeigen zu der ich nicht/meist nicht im Stande bin. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
JustLuckNoSkill 2. Juni vor 35 Minuten von ToTheTop: Gibt aber sicherlich einige übertriebene Bewertungen. Aber jedes Unternehmen was seinen Platz in der KI-Modell-Infrastruktur-Kette behaupten kann, wird sich eine goldene Nase verdienen. Ja, wird vermutlich so ähnlich sein wie mit den ganzen Internetfirmen, die um 2000 herum an die Börse gegangen sind. Einige sind nicht mehr da, aber die die sich behauptet haben, haben sich eine goldene Nase verdient. Zitat Anthropic macht wohl sogar schon Gewinn im nächsten Quartal Nicht ganz untypisch kurz vor dem IPO die Zahlen kurzfristig zu polieren in dem man z.B. für paar Quartale die Investitionen stoppt, um sie dann nach dem IPO wieder hoch zu fahren. Im Endeffekt gebe ich dir aber recht, dass hier Verallgemeinerungen wenig bringen. Man sollte sich jedes Unternehmen individuell angucken. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 2. Juni vor 9 Minuten von JustLuckNoSkill: Im Endeffekt gebe ich dir aber recht, dass hier Verallgemeinerungen wenig bringen. Man sollte sich jedes Unternehmen individuell angucken. Ob nun SpaceX/xAI, OpenAI oder Anthropic: Aufgrund der raschen Aufnahme in diverse Indexe und weil ich mittlerweile eh schon sehr tech-lastig unterwegs bin, werde ich auf keinen Fall aktiv bei einer der IPOs mitmischen. Da müssen meine ETFs reichen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ToTheTop 2. Juni vor 11 Minuten von Holgerli: Was ich bei Grok und auch bei Claude gesehen habe, habe ich da noch so meine Zweifel. Hochkomplexe Sachen werden sicher gelöst, dafür fahren triviale Dinge die eigentlich logisch sind, komplett gegen die Wand, weil eben diese intuitive Logik fehlt. Beispiel: Für mich war logisch klar, dass wenn ich mir eine Ansparphase mit 7% durchschnittlicher Rendite auf das Aktiendepot rechne lasse, diese 7% Rendite auch weiterhin mit dem Restvermögen pro Jahr generiert werden. Claude nicht. Grok schon. Ich finde es super spannend mit der aktuellen AI-Generation zu arbeiten. Ich sehe aber noch nicht, dass die wirklich so weit sind, wie viele glauben bzw. denken. Gerade weil Halluzinationen teilweise mit einer Vehemenz als Fakt verkauft werden (das kann Grok sehr gut), dass wenn man nicht dran bleibt voll ins Messer läuft. Das ist genau das was ich meinte. Nutz nicht den Chatbot. Kein Enterprise Workflow wird irgendwelche offenen Fragen an ein LLM senden und hoffen, dass etwas Korrektes zurück kommt. Man baut Workflows damit, die deterministisch sind. Chatbots sind cool als Wikipedia Ersatz um eine schnelle und möglichst korrekte Antwort zu bekommen. Nutz Codex. Oder Anthropics Claude Code. Lass dir einen Renditerechner bauen so wie du ihn willst. Und den nutzt du dann, auch beim nächsten Mal. Das ist deterministisch. Keine Halluzinationen oder andere Ergebnisse wenn du es mehrmals benutzt. So ein LLM Modell hat Schwächen. Genau deshalb geht aktuell alles in Richtung Agentic AI: Man stopft ein LLM in ein Framework (ein Gestell) mit klaren Regeln und Verhalten und Tool-Aufrufen, so dass Fehler minimiert (bzw durch Validierung/Tests fast ausgeschlossen) werden und man Ergebnissen vertrauen kann. Claude Code/ Cowork/ OpenAI´s Codex das sind die Produkte mit denen man sich auseinander setzen muss. Wer heute noch über Halluzinationen in Chatbots jammert, zeigt nur, dass er die Entwicklung der letzten 12 Monate verpennt hat. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
TWP17 2. Juni vor 11 Minuten von ToTheTop: .... Wer heute noch über Halluzinationen in Chatbots jammert, zeigt nur, dass er die Entwicklung der letzten 12 Monate verpennt hat. genau, auch das die "Dinger" so schnell lernen und dann halt nicht mehr den selben Fehler wieder machen - einfach Phänomenal. Agentic AI kommt um den Sachbearbeiter zu entlasten, da sind UseCases dabei, da reicht eine Quote bei Massenprozessen von 50% bereits um Produktivitätssprünge zu machen, die bis vor kurzen noch undenkbar waren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 2. Juni vor 1 Minute von ToTheTop: Wer heute noch über Halluzinationen in Chatbots jammert, zeigt nur, dass er die Entwicklung der letzten 12 Monate verpennt hat. Ich glaube, dass das nicht mit "verpennen" zu tun hat. Ich wollte mir halt ein paar Slides bauen lassen, um diese in einem YT-Video zu nutzen. Das ist dann der kreative Part. Da kommst Du mit Agentic AI und klaren Regeln nicht weit. Um den Ball mal zurück zu spielen: Eigentlich zeigt Agentic AI doch nur, dass das ursprüngliche Versprechen eines Chatbots der einen menschlichen Konversationspartner ersetzen kann, aktuell noch nicht eingehalten werden kann. Keine Ahnung ob man da jetzt still und leise von abrücken möchte, persönlich bin ich aber der Meinung, dass dieser Part 30 bis 50 Prozent des Themas AI ausmacht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ToTheTop 2. Juni vor 2 Minuten von Holgerli: Ich wollte mir halt ein paar Slides bauen lassen, um diese in einem YT-Video zu nutzen. Das ist dann der kreative Part. Da kommst Du mit Agentic AI und klaren Regeln nicht weit. Das ist eine ideale Aufgabe für Agentic AI. Codex downloaden und ausprobieren. Oder lassen. vor 4 Minuten von Holgerli: Keine Ahnung ob man da jetzt still und leise von abrücken möchte, persönlich bin ich aber der Meinung, dass dieser Part 30 bis 50 Prozent des Themas AI ausmacht. Eher 1%. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 2. Juni vor 14 Minuten von ToTheTop: Eher 1%. Bin ich mir halt nicht so sicher. Aber wir werden sehen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
slowandsteady 2. Juni · bearbeitet 2. Juni von slowandsteady Revenue ist das eine, bringt aber nichts ohne langfristigen Gewinn. Ob AI langfristig profitabel wird, bleibt abzuwarten oder ob das Geschaeftsmodell eher nach dem alten Spruch funktioniert ala “We lose money on every sale, but make it up on volume”. Ich habe so meine Zweifel ob ein stabiler Gewinn erreicht werden kann, zumindest mit der aktuellen Preisgestaltung. Und ob der Markt und die Nachfrage immer noch in dem Mass da ist, wenn die Lizenz pro Person 1000/Monat statt 20/Monat kostet? Es nutzt einem Unternehmen auch nichts, wenn am Ende ein Sachbearbeiter mit AI doppelt so produktiv ist, aber gleichzeitig dann halt nochmal monatliche AI-Kosten in Hoehe eines weiteren Sachbearbeiters anfallen. Die KI muss billiger sein bei aehnlicher Fehlerquote wie ein Mensch. AI wird nicht wieder verschwinden, aber ich erwarte dass es halt ein weiteres Tool wird wie jedes andere auch. Mit IDEs und Tab-Completion wurde man irgendwann in den 2000ern auch ploetzlich schneller und effizienter im Programmieren als vorher mit reinem Texteditor. Vorher ging es schneller durch Suchen im Internet weil man nicht mehr im gedruckten Handbuch nach der API Funktion nachschlagen muss usw. Claude ist jetzt halt der naechste Schritt bzgl. Effizienzgewinn bei Software Development. Und auch bei "Mythos" hat die AI in curl lediglich eine kleine unbedeutende Schwachstelle gefunden: Mythos finds a curl vulnerability | daniel.haxx.se Fuer den Hype der darum gemacht (Mythos: Ein KI-Tool, das für die Veröffentlichung zu leistungsstark ist) wurde finde ich das dann doch etwas ernuechternd, allerdings ist halt Curl auch der meistgetestete und meist verwendete Code den es gibt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cinquetti 3. Juni Am 2.6.2026 um 07:51 von Holgerli: Je nachdem mit wem man spricht soll Claude beim Coding (als bei der klassischen Programmerstellung für Computer) der absolute Gamechanger sein. Das kann ich nicht einschätzen. Claude ist die #1 beim Coding. Das Teil ist eine absolute Waffe. Am 2.6.2026 um 07:51 von Holgerli: Ich habe jetzt 2 Monate lang Grok (xAI) in der Bezahlversion getestet und bin seit ein paar Tagen dabei Claude in der Bezahlversion zu testen. Schwerpunkt ist dabei nicht Coding sondern Content-Erstellung und Beantwortung von Fragen. Grok ist naja - da fallen mir mir keine wirklich keine netten Worte mehr ein ... Aber Claude für Content-Creation? Keine Ahnung ob das so der Bringer ist. Claude spielt dann seine Stärken aus, wenn Du sehr große Code-Repositories analysierst und mit Skills trainierst. Ich persönlich bin absoluter Claude-Fanboy und werde Aktien kaufen, die sind was Agentic Coding angeht konkurrenzlos. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schildkröte 9. Juni Das lese ich doch gerne als Alphabet-Aktionär: Zitat Die Investmentgesellschaften Apollo und Blackstone haben dem KI-Unternehmen Anthropic eine Finanzierung über 35 Milliarden Dollar zugesichert. ... Dabei handelt es sich um eines der größten privaten Kreditgeschäfte aller Zeiten. Mit dem Kapital soll Anthropic-CEO Dario Amodei (43) unter anderem von Alphabet entwickelte Chips kaufen, die der KI-Entwickler für den Betrieb seiner Modelle benötigt. Quelle: manager magazin Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Theobuy 9. Juni Am 2.6.2026 um 09:51 von Holgerli: Je nachdem mit wem man spricht soll Claude beim Coding (als bei der klassischen Programmerstellung für Computer) der absolute Gamechanger sein. Das kann ich nicht einschätzen. Off-Topic. Aus Hobby-Programmierer-Sicht (eigenes Wordpress Plugins am Entwickeln; vermutlich macht @Cinquetti viel mehr damit - evtl. mit der Bezahlversion?) wirklich sehr gut. ChatGPT ist im Vergleich dazu so schlecht, allein schon, weil diese KI nichtmal richtig rechnen kann. Auch kimi ist für meine Zwecke ebenfalls ausgezeichnet und hat aktuell weniger Beschränkungen. Dort habe ich bisher nur die maximale Chat-Länge erreicht, aber musste nie aufhören, sondern einfach nur einen neuen Chat starten (für meine Zwecke kein größeres Problem, da ich in kleineren Abschnitten vorgehen kann). Bei Claude habe ich häufig keine Token mehr (free version), da muss man dann warten. On-Topic. Ich verstehe das Business-Modell nicht. Bisher höre ich vor allem, dass die Investitionen insbesondere in die schnell veraltende Hardware und das, was man über Abos reinholen kann, so gar nicht zusammenpasst. Mal abgesehen davon - ich mache 100% ETFs. Da wird die Aktie schon irgendwann über die Index-ETFs ins Depot wandern; das reicht mir. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
hattifnatt 9. Juni · bearbeitet 9. Juni von hattifnatt vor einer Stunde von Theobuy: Am 2.6.2026 um 07:51 von Holgerli: Je nachdem mit wem man spricht soll Claude beim Coding (als bei der klassischen Programmerstellung für Computer) der absolute Gamechanger sein. Das kann ich nicht einschätzen. Off-Topic. Aus Hobby-Programmierer-Sicht [...] wirklich sehr gut. Aus Profi-Software-Engineer-Sicht kann ich keinen fundamentalen Unterschied zwischen den aktuellen Modellen verschiedener Anbieter feststellen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Theobuy 9. Juni vor 2 Stunden von hattifnatt: keinen fundamentalen Unterschied Off-Topic. ChatGPT drehte sich bei mir sehr schnell im Kreis und hat irgendwann Dinge verändert, die es nicht sollte. Je mehr ich verschiedene AI-Tools nutze, desto weniger mag ich ChatGPT. Die ganze Emojis und ewig langen Texte mit Erläuterungen gehen mir persönlich auf den Keks. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
hattifnatt 9. Juni vor einer Stunde von Theobuy: Die ganze Emojis und ewig langen Texte mit Erläuterungen gehen mir persönlich auf den Keks. Lässt sich alles über die Settings abschalten Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cinquetti 11. Juni Am 9.6.2026 um 19:59 von hattifnatt: Aus Profi-Software-Engineer-Sicht kann ich keinen fundamentalen Unterschied zwischen den aktuellen Modellen verschiedener Anbieter feststellen. Dann gib doch mal allen Modellen die ~500.000 Zeilen Java von Portfolio Performance (https://github.com/portfolio-performance/portfolio) und schau, welches nach zehn Minuten noch weiß, was es eigentlich tut. Spoiler: Es bleibt genau eins übrig Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ToTheTop 12. Juni vor 23 Stunden von Cinquetti: Dann gib doch mal allen Modellen die ~500.000 Zeilen Java von Portfolio Performance (https://github.com/portfolio-performance/portfolio) und schau, welches nach zehn Minuten noch weiß, was es eigentlich tut. Spoiler: Es bleibt genau eins übrig Das ist halt auch die Königsdisziplin, Legacy Code verstehen und refactoren. Da sind 500k Zeilen ja eigentlich noch überschaubar, das geht bei größeren Unternehmen schnell in die Millionen. Gib den Modellen bzw dem Harness drumherum noch ein Jahr, dann ist das Thema auch gelöst. Wenn man heute Modelle von Scratch baut, sind die Frontier Modelle nah dran an perfekt. Wenn sie Fehler machen, schaffen sie es selbst diese zu fixen. Vor nem Jahr hieß es noch, die Dinger können keinen Code schreiben. Dann hieß es, sie schreiben keinen guten Code. Aber sie machen immer noch Fehler. Aber Legacy Code Aber Legacy Architektur... im Grunde gehts jetzt schon nicht mehr um das Level der Modelle, das ist hoch genug für 95% aller Anwendungsfälle, es geht nur noch um die Adaption in Unternehmen. KI ist nicht "nur ein weiteres Tool", das hat heute schon die Macht fast sämtliche Aufgaben zu automatisieren, die von Menschen am PC ausgeführt werden. Nur an der Adaption bzw der Skalierung über das Unternehmen hinweg hakt es noch. Deshalb wird's sicherlich noch 2-3 Jahre dauern, bis auch der letzte begreift, dass der Arbeitsmarkt vor der größten Wandlung seit der Industrialisierung steht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cinquetti 12. Juni vor 5 Stunden von ToTheTop: Das ist halt auch die Königsdisziplin, Legacy Code verstehen und refactoren. +1 Und das kann Claude am Besten bzw. ist das die Komfortzone von Claude. Ich bin im C#-Umfeld tätig, da ist dann oftmals nicht mal mehr der Original-Code vorhanden. Ich lasse den Code dann per Claude mit ILSpy komplett wiederherstellen. Bei JAVA mit Dalvik dürfte das ähnlich gut funktionieren. Momentan bin ich am Überlegen, ob ich per headless-Ghidra und einem Claude-Skill probieren soll komplette Binaries wieder herzustellen, aber das ist nur eine Idee von mir ... vor 6 Stunden von ToTheTop: Nur an der Adaption bzw der Skalierung über das Unternehmen hinweg hakt es noch. +1 Die meisten meiner Kollegen sind noch nicht soweit. Die hantieren noch mit ChatGPT oder CoPilot rum oder experimentieren mit kostenlosen LLMs wie Mistral Viele sind einfach zu geizig die 100$ für die Subscription zu bezahlen oder einfach zu bequem, um sich mit Skills, Hooks und Context-Management auseinanderzusetzen. vor 6 Stunden von ToTheTop: Deshalb wird's sicherlich noch 2-3 Jahre dauern, bis auch der letzte begreift, dass der Arbeitsmarkt vor der größten Wandlung seit der Industrialisierung steht. Ja, die klassische Entwicklung ist absolut tot. IDEs spielen bei mir kaum noch eine Rolle. Es wird auf jeden Fall eine interessante und wahrscheinlich sehr böse Entwicklung/Erwachen für viele Entwickler werden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Theobuy 12. Juni vor einer Stunde von Cinquetti: Viele sind einfach zu geizig die 100$ für die Subscription zu bezahlen Aus Sicht eines Investors bleibt die Frage, ob das als Business-Modell zu Gewinnen führen kann. Reichen diejenigen aus, die dafür bereit sind zu zahlen? Oder führen konkurrierende Modelle dazu, dass der Kuchen der zahlenden Kunden auf zu viele verteilt wird, so dass sich das nicht rechnet? Wie sieht das aus Sicht eines die Systeme professionell einsetzendem Entwicklers aus? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag