reko 4. Juni · bearbeitet 4. Juni von reko Für BMW i3 mit carbonfaserverstärkten Kunststoff (Baujahren 2013 bis 2022) gibt es ein Akku Upgrade 2026/03 Schrottreif nach 10 Jahren? BMW i3: So viel Akku bleibt nach 190.000 km! (Aviloo Test) 2025/10 Mehr Reichweite für gebrauchte E-Autos 2025/08 Akku-Upgrade: Doppelte Reichweite für gebrauchten BMW i3 - Heiko Bölstler (208) (10500€ netto, Hauptkosten Akku, 3,5 Stunden Umbau, "da hat BMW wirklich eine gute Konstruktion abgeliefert, man kommt sehr gut ran") Der BMW i3 könnte ein Kanditat für ein beliebtes H-Kennzeichen-Auto werden. Zugängliche Akku-Module halte ich für sinnvoll. Neuere Modelle nutzen die Modulbauweise nicht mehr so oft. Da sollte man sich vorher informieren. 2024 Akku beim E-Auto tauschen: Warum er 30.000 Euro kosten kann. So teuer sind Tauschakkus fürs Elektroauto Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 4. Juni · bearbeitet 4. Juni von Holgerli vor 49 Minuten von satgar: Insbesondere die 800v Technik ist, meiner Meinung nach, der Game Changer gegen das Argument von Reichweitenangst und Ladezeiten. Das sehe ich wiederum komplett anders. Gerade wenn man sich den Stress anschaut dem der Akku durch diese exorbitant hohe und lange Ladekurve ausgesetzt wird, glaube ich eher, dass solche Fahrzeuge, gerade wenn sie als Vertreterautos genutzt wurden, genau das Gegenteil bewirken: Angst vor Gebraucht-BEVs mit total abgerocktem Akku. Nicht umsonst muss man den Parameter "Akkuschonung" aktiv ausschalten, um die Krawallladekurve zu bekommen. Selbst einen so großen Akku wird man als normaler Käufer spielend zw. Feierabend und morgendlicher Pendelei zur Arbeit an 11 kW zu Hause laden können. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
tradefrog 4. Juni Bremsscheiben sind ein Thema bzgl der Minderbeanspruchung, aber wie bereits gepostet, sollte man halt öfters in die Eisen treten, um die Eisen zu reinigen... laut Internet sollte man bei 80kmh, die elektische Handbremse betätigen, sofern Niemand hinter Einem fährt nach ca 3 -5 Notbremsungen, würden die Scheiben wieder passen... punkto China EV's: China ist nicht nur bzgl der Batterien und der benötigten Rohstoffe im Vorteil, sie bauen halt auch geile Autos (wie auch viele andere Sachen)... ob der Westen da preislich und inovativ mithalten kann, bezweifle ich... wer bitte schön, hat schon das nötige Kleingeld, um sich für 200k einen E-Porsche zu leisten, auch wenn die 800V Technologie ansprechend ist... Persönlich ist mir die E-Mobilität im Niedervoltberech (wäre auch punkto Werkstätten einfacher) lieber, sehe da speziell im Umbau leichter Klassiker, oder Newtimer eine Chance, kostengünstig in die E-Mobi einzusteigen, um Abgasprobleme zu umgehen und in Umweltzonen, fahren zu können... der Trend immer schwerere EV's zu bauen die Topreichweiten haben, ist kontraproduktiv und nicht nur für alte Parkhäuser problematisch... aber leichte EV's mit Niedervolt sind meist nicht schnelladefähig und oft nur für 1-2 Personen geeignet (Mopedautos bzw Twizy80).... solange es keine Akkus gibt, die 400km mit einem Fahrzeug Eigengewicht zw 1000kg und 1,5t schaffen, im Idealfall im Niedervoltbereich arbeiten und unbrennbar sind, wird's die E-Mobi schwer haben... das Ganze sollte auch noch mit 15k bis 20k erschwinglich sein... dzt spielen 9k Mopedautos (Citroen, Fiat, Opel) oder Dacia bzw der neue 2CV EV um 15k in dieser Liga... wer jedoch ein EV mit Reichweite über 200km sucht für 4 -5 Personen, wird neben dem Gewicht 1500kg aufwärts, auch Preise, um die 30k akzeptieren müssen... satgar: Ladesäulen werden idR kostengünstig errichtet und da die Schnelllade-Säule an sich schon sehr teuer ist, versucht man die Kosten eines Carports zu sparen... Photovoltaik-parks wie in Schönbrunn, sind nicht nur für E-Autos gedacht und daher leichter finanzierbar... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 4. Juni vor einer Stunde von Holgerli: Das sehe ich wiederum komplett anders. Darf man ja auch. Es gibt im leben ja nicht immer nur schwarz und weiß, diese und jene Meinung, wahr oder falsch. Wir können ja auch beide Recht haben Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
tradefrog 4. Juni der Wegfall der oft weniger genützten Ladestecker (AC/ChaMoDe), sowie der Trend zu Highspeedladern (deren Kapazität viele alte EV's gar nicht ausnützen können aber bezahlen müssen zeigt die Problematik)... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 4. Juni vor 13 Minuten von tradefrog: für 200k einen E-Porsche zu leisten, auch wenn die 800V Technologie ansprechend is Ich sprach schon den kia ev6 an, der vorgemacht hat, das 800v keiner high class premium Kategorie vorbehalten sein muss. Und ix3 und cla zeigen das nun auch, und kommen allerdings trotzdem von premium Herstellern. Ich persönlich hab die Hoffnung, dass das immer weiter zu den volumenherstellern durchsickert, bis es auch bei deutschen kompakten wie Golf und Astra angekommen ist. Für wirklich kleine Fahrzeuge wie den Polo, oder auch Größen wie den damaligen eUP und konsorten, wird es 800v wahrscheinlich weder preislich spielen, noch den Nutzen bringen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 4. Juni vor einer Stunde von satgar: Darf man ja auch. Es gibt im leben ja nicht immer nur schwarz und weiß, diese und jene Meinung, wahr oder falsch. Wir können ja auch beide Recht haben Ich bin da komplett bei Dir. Ich wollte nur eine andere Sichtweise auf das Thema zeigen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Greenhorn_Berlin 6. Juni Ich habe mir jetzt nicht den gesamten Thread durchgelesen, kann aber aus eigener Erfahrung folgendes berichten: Im Dezember 2020 ein Model 3 mit LFP-Batterie gekauft, damals kamen die aus dem zu diesem Zeitpunkt neuen Werk in Schanghai per Schiff nach Europa. Seitdem bin ich nun also fünfeinhalb Jahre zu meinen Aufträgen quer durch Deutschland und in Nachbarländer gefahren, inzwischen mehr als 150.000 Kilometer, und ich hatte bisher null Probleme. Also keine Sorgen beim Laden, und auch keinerlei Defekte. Wirklich null. Das hatte ich noch nie zuvor. Zweimal habe ich die Wischerblätter getauscht, zweimal die Filter der Klimaanlage getauscht. Der Wartungsplan sagt nur, dass alle drei Jahre die Bremsflüssigkeit geprüft werden soll, und das habe ich machen lassen. Ich lasse in einer Reifenbude immer zwischen Sommer- und Winterreifen wechseln, und die schauen sich dann auch immer Fahrwerk und Bremsanlage an. Bisher zweimal Hauptuntersuchung ohne Beanstandungen. Was ich allerdings mache: alle paar Wochen, wenn die Situation es zulässt, bremse ich mal herzhaft von 80 auf 20 runter, damit die Bremsscheiben blank bleiben. Diese Strategie scheint also zu funktionieren. Da ich über meine Buchhaltung alle Zahlen transparent habe, kann ich sagen, dass ich im Vergleich zu einem ähnlich großen Mittelklasse-Vierzylinder-Diesel meine Fahrzeugkosten halbiert habe. Und da sind die aktuellen Tankstellenpreise gar nicht berücksichtigt. Im Winter ist die Reichweite niedriger als im Sommer, aber zu jeder Jahreszeit erkenne ich bisher keine nennenswerte Änderung in den Prozenten bei Ankunft am ersten Supercharger außerhalb Berlins, daher gehe ich davon aus, dass die Batterieleistung nicht spürbar abgenommen hat. Wenn der Wagen weiterhin so problemfrei fährt, werde ich den noch ewig weiternutzen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 6. Juni · bearbeitet 6. Juni von Holgerli vor 4 Stunden von Greenhorn_Berlin: Der Wartungsplan sagt nur, dass alle drei Jahre die Bremsflüssigkeit geprüft werden soll, und das habe ich machen lassen. Nach 6 Jahren gibt es die Empfehlung einen Klimaanlagen-Check machen zu lassen und dabei die Trockenkartusche wechseln zu lassen. Meine persönliche Kostenaufstellung: Nach 7,25 Jahren kann ich meine Kosten folgendermaßen zusammenfassen: - Verschleißteile (Bremsflüssigkeit, Luftfilter, Scheibenwischer): 310 Euro - Austausch 12V-Batterie nach 6 Jahren: 145 Euro - Klimaservice nach 6 Jahren: 410 Euro (inkl. Austausch der Trockenpatrone) An außerplanmäßigen Defekten die ich bezahlen musste hatte ich: - Vordere, obere QL getauscht nach 4,5 Jahren: 485 Euro - USB-Board Mittelkonsole: 105 Euro - Steuergerät nach 6,75 Jahren: 825 Euro - Prüfung USS-Sensoren nach 6 Jahren: 200 Euro Die erste Liste mit 865 Euro ist für mich Verschleißteile im weiteren Sinne. Und von mir ohne Defekt proaktiv gemacht worden, um einfach nicht in einen Defekt zu laufen. Die zweite Liste mit den außerplanmäßigen Defekten: Die Querlenker waren ein bekanntes Problem der 1. Generation Model 3. Das ist mittlerweile abgestellt. Das USB-Board ist Kleinkram und hatte auf das Fahren Null Einfluss. Das Steuergerät hätte nicht sein müssen aber selbst im größten deutschen Tesla-Forum gibt es nur eine Handvoll Leute mit dem Problem. Und die USS-Sensoren für 200 Euro sind wohl fehlerfrei führen aber von Zeit zu Zeit ein Eigenleben. Das Problem hat man bei neueren Fahrzeugen aber auch nicht mehr, da es keine USS-Sensoren mehr gibt. Das sind insgesamt 1.615 Euro. Dazu zwei paar Reifensätze Winterreifen (Sommerreifen sind immer noch die ersten), Reifenwechsel alles halbe Jahr und 3x TÜV. Das war es. 2.500 Euro an Wartungskosten in 7,25 Jahren. Da kann man sich nicht beschweren. Abziehen davon kann man die THG-Quote von 720 Euro. Dann bin ich bei 1.780 Euro Kosten. Was ich explizit bei Tesla nicht habe sind jährliche oder Kilometerabhängige Wartungskosten. Vom Verbrenner kenne ich alle 15.000 bis 30.000km oder 1 bis 2 Jahre. Wobei die „Kleinen Wartungen“ 250 bis 300 Euro und die „großen“ 500 bis 750 Euro kosten. Vermutlich habe ich zwei große und zwei kleine gespart. Grob geschätzt 1.500 bis 2.000 Euro? Kann ich mir sparen. Diese wiederkehrenden Wartungskosten sehe ich bei anderen BEV-Herstellern kritisch, weil ich sie für weitestgehend unnötig und primär als Lebenserhaltungsmaßname für das eigene Werkstattnetz halte. Beschweren kann und will ich mich da nicht bei den Kosten. Und die Stromkosten liegen bei meiner Fahrweise (ich fahre auch gerne schnell und meist links auf der Bahn) und meinen Stromkosten bei 6,50 Euro je 100km. Und der Wagen hat 350+ PS. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag