Maikel 22. August vor 6 Stunden von Nostradamus: Keine Ahnung, wie ernst das jetzt gemeint war, oder ob es versteckte Impfkritik sein soll. An Krebsimpfstoffen wird geforscht, da dürften wir auch in Zukunft noch Spannendes hören. Das sind aber therapeutische Impfungen, wenn die Krebsdiagnose bereits da ist. Eine HPV-Impfung kann indirekt vor Krebs schützen, da die Viren im Zusammenhang mit Krebs stehen. Von echten vorbeugenden Krebsimpfungen dürften wir noch etwas entfernt sein. Nein, war nicht ernst gemeint. Ich wollte noch ergänzen "Oder habe ich da etwas falsch verstanden?". Ich sehe allerdings das Problem, daß jemand, der nur die entsprechende Überschrift gesehen hat (so wie ich das "simuliert" hatte) tatsächlich davon ausgeht, daß eine Behandlung in naher Zukunft kein Problem mehr sein wird. Das könnte noch weitergehen: Wozu noch Sonnencreme und in der Sonne aufpassen, wenn es eine Impfung/Therapie gegen/bei Hautkrebs gibt? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nostradamus 22. August vor 42 Minuten von Maikel: Ich sehe allerdings das Problem, daß jemand, der nur die entsprechende Überschrift gesehen hat (so wie ich das "simuliert" hatte) tatsächlich davon ausgeht, daß eine Behandlung in naher Zukunft kein Problem mehr sein wird. Das könnte noch weitergehen: Wozu noch Sonnencreme und in der Sonne aufpassen, wenn es eine Impfung/Therapie gegen/bei Hautkrebs gibt? Wir sind hier ja nicht bei Facebook, wo es gängige Praxis ist, eine Überschrift zu lesen und dann seinen Senf zu kommentieren, offensichtlich ohne den entsprechenden Artikel gelesen zu haben. Vorsorge wird auch auf absehbare Zeit wichtig bleiben. Manchmal sind derartige unschöne Effekte aber erkennbar: Die Leute sind wohl im Schnitt wieder unvorsichtiger in Bezug auf eine Ansteckung mit HIV geworden, weil sich HIV ja inzwischen mit modernen Mitteln sehr gut in Schach halten lässt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CHX 22. August Am 28.7.2026 um 15:25 von slowandsteady: Bei Mangel sollst du natuerlich einnehmen. Aber es gibt keine Evidenz und auch keine Empfehlung, einfach so durchgehend 1000 I.U. einzunehmen: FAQ Vitamin D | DGE 1000 I.E. täglich reichen bei vielen Menschen nicht aus. Ich muss bspw. 4000 I.E. täglich einnehmen (und zwar ganzjährig), um auf einen optimalen 25-OH-VitaminD-Blutwert zwischen 40 und 50 µg/l zu kommen. Ich lasse meinen Blutwert aber auch alle 6 Monate bestimmen, um die volle Kontrolle darüber zu haben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nostradamus 23. August · bearbeitet 23. August von Nostradamus vor 12 Stunden von CHX: Ich muss bspw. 4000 I.E. täglich einnehmen (und zwar ganzjährig), um auf einen optimalen 25-OH-VitaminD-Blutwert zwischen 40 und 50 µg/l zu kommen. Ich lasse meinen Blutwert aber auch alle 6 Monate bestimmen, um die volle Kontrolle darüber zu haben. Zweimal im Jahr die Blutwerte bestimmen zu lassen, finde ich schon sportlich, oder gibt es bei dir besondere Gründe dafür? Ich vermute, dass du dann auch auf andere Blutwerte achtest? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CHX 23. August vor 7 Stunden von Nostradamus: Zweimal im Jahr die Blutwerte bestimmen zu lassen, finde ich schon sportlich, oder gibt es bei dir besondere Gründe dafür? Ich vermute, dass du dann auch auf andere Blutwerte achtest? Es gibt tatsächlich einige Blutwerte, die ich zumindest jährlich überprüfe ... bspw. HbA1c, Magnesium, Kalzium, Zink, TSH, T3, T4, Hämoglobin (Hb), Ferritin, Transferrin-Sättigung, Vitamin B12, Holo-Transcobalamin, Homocystein sowie einige Leber- und Nierenwerte. Ich supplementiere neben Vitamin D auch noch Vitamin B12 alle 2-3 Tage in geringen Dosen, weil ich mich relativ fleischarm ernähre. Außerdem lässt die physiologische Aufnahmefähigkeit des Körpers bei Vitamin B12 im Alter nach. Eine Vitamin D-Blutwertbestimmung würde bei mir vermutlich auch jährlich reichen, weil ich schon seit vielen Jahren immer stabil zwischen 40 und 50 µg/l liege. Bisher bin ich aber noch bei einem 6monatigen Intervall. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nostradamus 16. September · bearbeitet 16. September von Nostradamus Da geht gerade eine Studie durch die Medien über den Zusammenhang von viel Sitzen aufs Krebsrisiko. Es ist kein ganz neues Thema ("Sitzen ist das neue Rauchen" konnte man ja schon seit mehreren Jahren hören), und die Durchführung der Studie wird auch kritisiert: https://www.apotheken-umschau.de/gesund-bleiben/sport-und-bewegung/sitzen-als-krebsrisiko-neue-studie-hat-erhebliche-schwaechen-1552405.html Dennoch ist es wohl etwas, das man ernster nehmen darf, als es viele heutztage tun. Auf der Arbeit (und auch bei mir zu Hause) sind höhenverstellbare Schreibtische, an denen man auch im Stehen arbeiten kann, inzwischen der Standard, und meine Smartwatch erinnert mich zu Arbeitszeiten daran, regelmäßig aufzustehen. Das ist gar nicht so verkehrt. Gründe für den möglichen Zusammenhang mit Krebs sollen wohl sein, dass der Stoffwechsel im Sitzen runterfährt, was sich ungünstig auf Entzündungsprozesse, Blutzuckerwerte etc. auswirken kann. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros 16. September AMD (altersbedingte Makuladegeneration) ist fies, beeinträchtigt massiv die Lebensqualität und trifft immer mehr, zumindest in meinem Umkreis. Was kann man vorbeugend tun: Sonnenbrille, nicht rauchen, Blutdruck einstellen. Dazu ein erster Selbsttest: https://www.visusvital.de/diagnose-und-behandlung/symptome Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nostradamus 16. September vor 3 Stunden von Lazaros: AMD (altersbedingte Makuladegeneration) ist fies, beeinträchtigt massiv die Lebensqualität und trifft immer mehr, zumindest in meinem Umkreis. Da kenne ich auch Fälle. Ernährung anpassen (mehr Gemüse) soll auch vorbeugend helfen, und (wer hätte es gedacht): Regelmäßig zum Augenarzt zur Kontrolle gehen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nostradamus gestern um 14:37 Uhr · bearbeitet gestern um 14:40 Uhr von Nostradamus (Bericht vom März diesen Jahres): "Ab sofort können Frauen bereits ab einem Alter von 45 Jahren regelmäßig zur Brustkrebs-Früherkennung gehen. Das regelt das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) jetzt per Verordnung, die am 5. März in Kraft tritt. Bisher stand diese Untersuchung nur Frauen zwischen 50 und 75 Jahren offen – nun räumt das BMUKN auch jüngeren Frauen alle zwei Jahre einen Anspruch auf das Brustkrebs-Screening ein. Die Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse ist jedoch erst nach einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) möglich. Dieser entscheidet in Deutschland darüber, welche Leistungen die Krankenkassen bezahlen. Spätestens in 18 Monaten muss der G-BA seinen Beschluss gefasst haben, schreibt das Ministerium in einer Mitteilung. Bis dahin müssen Frauen im Alter von 45 bis 49 Jahren für die Untersuchung zunächst selbst aufkommen." Von hier: https://www.apotheken-umschau.de/gesund-bleiben/vorsorge/mammographie-frueherkennung-von-brustkrebs-jetzt-ab-45-jahren-1084473.html Leider geistert zur Mammographie auch viel Unfug durchs Netz, z.B. dass sich der Krebs verteilen würde, da die Brust zusammengedrückt wird... Weiterhin dürften sich viele des Risikos gar nicht bewusst sein: Eine von acht Frauen bekommt im Laufe ihres Lebens die Diagnose Brustkrebs gestellt. Das ist kein geringes Risko! Zitat einer Bekannten dazu, mit der ich mich darüber unterhalten habe: "Das kann ja gar nicht sein. Dann würden ja alle zu dieser Untersuchung rennen." Tja... Aufklärung tut wohl weiterhin not. Es gibt jedenfalls Gründe dafür, dass diese Untersuchung so empfohlen wird. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu vor 18 Stunden vor 6 Stunden von Nostradamus: Das ist kein geringes Risko! Zitat einer Bekannten dazu, mit der ich mich darüber unterhalten habe: "Das kann ja gar nicht sein. Dann würden ja alle zu dieser Untersuchung rennen." Es gibt durchaus auch Leute, die sich nicht zu einer Untersuchung trauen, gerade weil mit einer relevanten Wahrscheinlichkeit etwas gefunden werden könnte. Rational ist das natürlich nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine vor 18 Stunden · bearbeitet vor 18 Stunden von Sapine So berauschend ist die Trefferquote auch nicht. Bei mir ist sie zweimal falsch positiv angesprungen. Die Nachuntersuchungen haben nicht zur Beruhigung beigetragen. Ist da was - oder doch nicht - ach nein - ist doch nur Kalk ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nostradamus vor 4 Stunden vor 13 Stunden von chirlu: Es gibt durchaus auch Leute, die sich nicht zu einer Untersuchung trauen, gerade weil mit einer relevanten Wahrscheinlichkeit etwas gefunden werden könnte. Rational ist das natürlich nicht. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß... Man kann es halt nicht aussitzen, wenn es was Aggresives ist. vor 13 Stunden von Sapine: So berauschend ist die Trefferquote auch nicht. Bei mir ist sie zweimal falsch positiv angesprungen. Die Nachuntersuchungen haben nicht zur Beruhigung beigetragen. Ist da was - oder doch nicht - ach nein - ist doch nur Kalk ... Das kann natürlich passieren. Ärzte wissen das ja und versuchen, dem mit moderneren Methoden (in Zukunft vielleicht auch durch den verstärkten Einsatz von KI) entgegenzusteuern. Der falsche Rückschluss wäre, deshalb gar nicht erst hinzugehen. Bei der Prostatakrebsvorsorge läuft das heute auch anders als früher, da wird vor einer möglichen Biopsie erstmal ein MRT gemacht und dann vielleicht entschieden, nur zu überwachen anstatt gleich zu operieren (wie es früher häufiger gemacht wurde). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros vor 3 Stunden · bearbeitet vor 3 Stunden von Lazaros vor 14 Stunden von chirlu: Es gibt durchaus auch Leute, die sich nicht zu einer Untersuchung trauen, gerade weil mit einer relevanten Wahrscheinlichkeit etwas gefunden werden könnte. Rational ist das natürlich nicht. Kommt darauf an. Ich sehe da einen Konflikt zwischen individueller Rationalität und kollektiver Rationalität. Warum? Das Cui-bono-Paradoxon: Für das Individuum ist das Ziel Langlebigkeit meist ein biologischer und persönlicher Gewinn, während sie das Kollektiv vor enorme wirtschaftliche, soziale und ökologische Herausforderungen stellt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nostradamus vor 2 Stunden vor einer Stunde von Lazaros: Kommt darauf an. Ich sehe da einen Konflikt zwischen individueller Rationalität und kollektiver Rationalität. Warum? Das Cui-bono-Paradoxon: Für das Individuum ist das Ziel Langlebigkeit meist ein biologischer und persönlicher Gewinn, während sie das Kollektiv vor enorme wirtschaftliche, soziale und ökologische Herausforderungen stellt. Selbst wirtschaftlich gesehen kommt das ja nicht hin, da früh entdeckter Krebs deutlich kostengünstiger behandelt werden kann im Vergleich zu metastasiertem Krebs. Und Vorsorgeverweigerer sind nicht auch Therapieverweigerer. Wenn man im Sinne der Allgemeinheit verfrüht aus dem Leben scheiden will, dürfte es jedenfalls kostengünstigere Möglichkeiten geben als am Krebs zu sterben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag