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Nostradamus

Longevity, (Krebs)-Vorsorgeuntersuchungen etc.

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Maikel
vor 6 Stunden von Nostradamus:

Keine Ahnung, wie ernst das jetzt gemeint war, oder ob es versteckte Impfkritik sein soll. An Krebsimpfstoffen wird geforscht, da dürften wir auch in Zukunft noch Spannendes hören. Das sind aber therapeutische Impfungen, wenn die Krebsdiagnose bereits da ist. Eine HPV-Impfung kann indirekt vor Krebs schützen, da die Viren im Zusammenhang mit Krebs stehen. Von echten vorbeugenden Krebsimpfungen dürften wir noch etwas entfernt sein.

Nein, war nicht ernst gemeint. Ich wollte noch ergänzen "Oder habe ich da etwas falsch verstanden?".

 

Ich sehe allerdings das Problem, daß jemand, der nur die entsprechende Überschrift gesehen hat (so wie ich das "simuliert" hatte) tatsächlich davon ausgeht, daß eine Behandlung in naher Zukunft kein Problem mehr sein wird.

Das könnte noch weitergehen: Wozu noch Sonnencreme und in der Sonne aufpassen, wenn es eine Impfung/Therapie gegen/bei Hautkrebs gibt?

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Nostradamus
vor 42 Minuten von Maikel:

Ich sehe allerdings das Problem, daß jemand, der nur die entsprechende Überschrift gesehen hat (so wie ich das "simuliert" hatte) tatsächlich davon ausgeht, daß eine Behandlung in naher Zukunft kein Problem mehr sein wird.

Das könnte noch weitergehen: Wozu noch Sonnencreme und in der Sonne aufpassen, wenn es eine Impfung/Therapie gegen/bei Hautkrebs gibt?

Wir sind hier ja nicht bei Facebook, wo es gängige Praxis ist, eine Überschrift zu lesen und dann seinen Senf zu kommentieren, offensichtlich ohne den entsprechenden Artikel gelesen zu haben. Vorsorge wird auch auf absehbare Zeit wichtig bleiben. Manchmal sind derartige unschöne Effekte aber erkennbar: Die Leute sind wohl im Schnitt wieder unvorsichtiger in Bezug auf eine Ansteckung mit HIV geworden, weil sich HIV ja inzwischen mit modernen Mitteln sehr gut in Schach halten lässt.

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CHX
Am 28.7.2026 um 15:25 von slowandsteady:

Bei Mangel sollst du natuerlich einnehmen.  Aber es gibt keine Evidenz und auch keine Empfehlung, einfach so durchgehend 1000 I.U. einzunehmen: FAQ Vitamin D | DGE

1000 I.E. täglich reichen bei vielen Menschen nicht aus.

 

Ich muss bspw. 4000 I.E. täglich einnehmen (und zwar ganzjährig), um auf einen optimalen 25-OH-VitaminD-Blutwert zwischen 40 und 50 µg/l zu kommen. Ich lasse meinen Blutwert aber auch alle 6 Monate bestimmen, um die volle Kontrolle darüber zu haben.

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Nostradamus
· bearbeitet von Nostradamus
vor 12 Stunden von CHX:

Ich muss bspw. 4000 I.E. täglich einnehmen (und zwar ganzjährig), um auf einen optimalen 25-OH-VitaminD-Blutwert zwischen 40 und 50 µg/l zu kommen. Ich lasse meinen Blutwert aber auch alle 6 Monate bestimmen, um die volle Kontrolle darüber zu haben.

Zweimal im Jahr die Blutwerte bestimmen zu lassen, finde ich schon sportlich, oder gibt es bei dir besondere Gründe dafür? Ich vermute, dass du dann auch auf andere Blutwerte achtest?

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CHX
vor 7 Stunden von Nostradamus:

Zweimal im Jahr die Blutwerte bestimmen zu lassen, finde ich schon sportlich, oder gibt es bei dir besondere Gründe dafür? Ich vermute, dass du dann auch auf andere Blutwerte achtest?

Es gibt tatsächlich einige Blutwerte, die ich zumindest jährlich überprüfe ... bspw. HbA1c, Magnesium, Kalzium, Zink, TSH, T3, T4, Hämoglobin (Hb), Ferritin, Transferrin-Sättigung, Vitamin B12, Holo-Transcobalamin, Homocystein sowie einige Leber- und Nierenwerte.

Ich supplementiere neben Vitamin D auch noch Vitamin B12 alle 2-3 Tage in geringen Dosen, weil ich mich relativ fleischarm ernähre. Außerdem lässt die physiologische Aufnahmefähigkeit des Körpers bei Vitamin B12 im Alter nach.

 

Eine Vitamin D-Blutwertbestimmung würde bei mir vermutlich auch jährlich reichen, weil ich schon seit vielen Jahren immer stabil zwischen 40 und 50 µg/l liege. Bisher bin ich aber noch bei einem 6monatigen Intervall.

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Nostradamus
· bearbeitet von Nostradamus

Da geht gerade eine Studie durch die Medien über den Zusammenhang von viel Sitzen aufs Krebsrisiko. Es ist kein ganz neues Thema ("Sitzen ist das neue Rauchen" konnte man ja schon seit mehreren Jahren hören), und die Durchführung der Studie wird auch kritisiert:

https://www.apotheken-umschau.de/gesund-bleiben/sport-und-bewegung/sitzen-als-krebsrisiko-neue-studie-hat-erhebliche-schwaechen-1552405.html

 

Dennoch ist es wohl etwas, das man ernster nehmen darf, als es viele heutztage tun. Auf der Arbeit (und auch bei mir zu Hause) sind höhenverstellbare Schreibtische, an denen man auch im Stehen arbeiten kann, inzwischen der Standard, und meine Smartwatch erinnert mich zu Arbeitszeiten daran, regelmäßig aufzustehen. Das ist gar nicht so verkehrt.

Gründe für den möglichen Zusammenhang mit Krebs sollen wohl sein, dass der Stoffwechsel im Sitzen runterfährt, was sich ungünstig auf Entzündungsprozesse, Blutzuckerwerte etc. auswirken kann.

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Lazaros

AMD (altersbedingte Makuladegeneration) ist fies, beeinträchtigt massiv die Lebensqualität und trifft immer mehr, zumindest in meinem Umkreis.

Was kann man vorbeugend tun: Sonnenbrille, nicht rauchen, Blutdruck einstellen.

 

Dazu ein erster Selbsttest: https://www.visusvital.de/diagnose-und-behandlung/symptome

 

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Nostradamus
vor 3 Stunden von Lazaros:

AMD (altersbedingte Makuladegeneration) ist fies, beeinträchtigt massiv die Lebensqualität und trifft immer mehr, zumindest in meinem Umkreis.

Da kenne ich auch Fälle. Ernährung anpassen (mehr Gemüse) soll auch vorbeugend helfen, und (wer hätte es gedacht): Regelmäßig zum Augenarzt zur Kontrolle gehen. 

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Nostradamus
· bearbeitet von Nostradamus

(Bericht vom März diesen Jahres):

"Ab sofort können Frauen bereits ab einem Alter von 45 Jahren regelmäßig zur Brustkrebs-Früherkennung gehen. Das regelt das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) jetzt per Verordnung, die am 5. März in Kraft tritt. Bisher stand diese Untersuchung nur Frauen zwischen 50 und 75 Jahren offen – nun räumt das BMUKN auch jüngeren Frauen alle zwei Jahre einen Anspruch auf das Brustkrebs-Screening ein.

Die Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse ist jedoch erst nach einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) möglich. Dieser entscheidet in Deutschland darüber, welche Leistungen die Krankenkassen bezahlen. Spätestens in 18 Monaten muss der G-BA seinen Beschluss gefasst haben, schreibt das Ministerium in einer Mitteilung. Bis dahin müssen Frauen im Alter von 45 bis 49 Jahren für die Untersuchung zunächst selbst aufkommen."

Von hier: https://www.apotheken-umschau.de/gesund-bleiben/vorsorge/mammographie-frueherkennung-von-brustkrebs-jetzt-ab-45-jahren-1084473.html

 

Leider geistert zur Mammographie auch viel Unfug durchs Netz, z.B. dass sich der Krebs verteilen würde, da die Brust zusammengedrückt wird...

 

Weiterhin dürften sich viele des Risikos gar nicht bewusst sein: Eine von acht Frauen bekommt im Laufe ihres Lebens die Diagnose Brustkrebs gestellt. Das ist kein geringes Risko! Zitat einer Bekannten dazu, mit der ich mich darüber unterhalten habe: "Das kann ja gar nicht sein. Dann würden ja alle zu dieser Untersuchung rennen."

Tja... Aufklärung tut wohl weiterhin not. Es gibt jedenfalls Gründe dafür, dass diese Untersuchung so empfohlen wird.

 

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chirlu
vor 6 Stunden von Nostradamus:

Das ist kein geringes Risko! Zitat einer Bekannten dazu, mit der ich mich darüber unterhalten habe: "Das kann ja gar nicht sein. Dann würden ja alle zu dieser Untersuchung rennen."

 

Es gibt durchaus auch Leute, die sich nicht zu einer Untersuchung trauen, gerade weil mit einer relevanten Wahrscheinlichkeit etwas gefunden werden könnte. Rational ist das natürlich nicht.

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

So berauschend ist die Trefferquote auch nicht. Bei mir ist sie zweimal falsch positiv angesprungen. Die Nachuntersuchungen haben nicht zur Beruhigung beigetragen. Ist da was -  oder doch nicht - ach nein - ist doch nur Kalk ... 

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Nostradamus
vor 13 Stunden von chirlu:

Es gibt durchaus auch Leute, die sich nicht zu einer Untersuchung trauen, gerade weil mit einer relevanten Wahrscheinlichkeit etwas gefunden werden könnte. Rational ist das natürlich nicht.

Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß... Man kann es halt nicht aussitzen, wenn es was Aggresives ist.

vor 13 Stunden von Sapine:

So berauschend ist die Trefferquote auch nicht. Bei mir ist sie zweimal falsch positiv angesprungen. Die Nachuntersuchungen haben nicht zur Beruhigung beigetragen. Ist da was -  oder doch nicht - ach nein - ist doch nur Kalk ... 

Das kann natürlich passieren. Ärzte wissen das ja und versuchen, dem mit moderneren Methoden (in Zukunft vielleicht auch durch den verstärkten Einsatz von KI) entgegenzusteuern. Der falsche Rückschluss wäre, deshalb gar nicht erst hinzugehen.

Bei der Prostatakrebsvorsorge läuft das heute auch anders als früher, da wird vor einer möglichen Biopsie erstmal ein MRT gemacht und dann vielleicht entschieden, nur zu überwachen anstatt gleich zu operieren (wie es früher häufiger gemacht wurde).

 

 

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Lazaros
· bearbeitet von Lazaros
vor 14 Stunden von chirlu:

Es gibt durchaus auch Leute, die sich nicht zu einer Untersuchung trauen, gerade weil mit einer relevanten Wahrscheinlichkeit etwas gefunden werden könnte. Rational ist das natürlich nicht.

Kommt darauf an. Ich sehe da einen Konflikt zwischen individueller Rationalität und kollektiver Rationalität.

Warum?

Das Cui-bono-Paradoxon: Für das Individuum ist das Ziel Langlebigkeit meist ein biologischer und persönlicher Gewinn, während sie das Kollektiv vor enorme wirtschaftliche, soziale und ökologische Herausforderungen stellt.

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Nostradamus
· bearbeitet von Nostradamus
vor 6 Stunden von Lazaros:

Kommt darauf an. Ich sehe da einen Konflikt zwischen individueller Rationalität und kollektiver Rationalität.

Warum?

Das Cui-bono-Paradoxon: Für das Individuum ist das Ziel Langlebigkeit meist ein biologischer und persönlicher Gewinn, während sie das Kollektiv vor enorme wirtschaftliche, soziale und ökologische Herausforderungen stellt.

Selbst wirtschaftlich gesehen kommt das ja nicht hin, da früh entdeckter Krebs deutlich kostengünstiger behandelt werden kann im Vergleich zu metastasiertem Krebs. Und Vorsorgeverweigerer sind nicht auch Therapieverweigerer. Wenn man im Sinne der Allgemeinheit verfrüht aus dem Leben scheiden will, dürfte es jedenfalls kostengünstigere Möglichkeiten geben als am Krebs zu sterben.

 

Gerade ist mir noch eingefallen: Ist eigentlich schon mal jemand auf die Idee gekommen, so eine Art Bonusheft für die Krebsvorsorge einzuführen? Beim Zahnarzt ist das Prinzip ja lange bekannt und hat dort einen lenkenden Effekt (behaupte ich jetzt einfach mal; k.A. wie die Studienlage dazu ist). Über die konkrete Ausgestaltung müsste man sich Gedanken machen, aber über den Faktor Geld klappt es ja meistens, die Massen zu lenken.

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Nostradamus
· bearbeitet von Nostradamus

Keine brandneue Info, aber man muss sie sich mal auf der Zunge zergehen lassen:

"Etwa 40 Prozent aller Krebsfälle sind durch Prävention vermeidbar, und etwa 60 Prozent aller Krebstodesfälle durch Prävention und Früherkennung"

 

Wenn ich die Krebs(todes)-Fälle in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis mal so auf die Schnelle durchgehe, würde ich sagen: Das kommt hin. Die meisten Todesfälle und Erkrankungen wären wohl vermeidbar gewesen. Für die Beurteilung braucht man natürlich etwas Wissen zum Lebensstil der Personen und wie ernst sie die Krebsvorsorge genommen haben.

 

Die Fälle, die mir gerade so in den Sinn kommen:

- Drei Personen, die an Lungenkrebs gestorben sind (Erkrankung und Tod sehr wahrscheinlich vermeidbar, da alle regelmäßige bis starke Raucher waren)

- Eine Person, die an Prostatakrebs gestorben ist (Tod sehr wahrscheinlich vermeidbar, wenn Vorsorge genutzt worden wäre. Erkrankung sehr wahrscheinlich nicht vermeidbar, da Risikofaktoren hier nicht gut bekannt sind)

- Eine Person, die an Hautkrebs verstorben ist (Tod wahrscheinlich vermeidbar, wenn Vorsorge ernster genommen worden wäre. Erkrankung möglicherweise vermeidbar)

- Eine Person, die mit Mitte 40 an Darmkrebs erkrankt ist (Erkrankung möglicherweise vermeidbar, da definitiv keine guten Ernährungsgewohnheiten, wenig Bewegung, starkes Übergewicht vorlagen... Krebsvorsorge hier schwieriger, da noch keine anlasslose Darmspiegelung in dem Alter bezahlt wird, aber evtl. dennoch sinnvoll sein kann)

 - Eine Person, die mit Ende 40 an Leukämie erkrankt ist (Erkrankung vermutlich nicht vermeidbar, da es zu wenig bekannte Risikofaktoren gibt und reguläre Vorsorge gibt es da auch nicht --> vermutlich einfach Pech gehabt)

... (Liste ließe sich sicher noch erweitern)

 

Ich finde schon, dass es zu denken gibt, dass viele Leute tatsächlich vermeidbar Lebensjahre liegen lassen.

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slowandsteady
· bearbeitet von slowandsteady

AFAIK bringt Hautkrebsvorsorge nichts. Es wird mehr Krebs entdeckt, aber ein belastbarer Nachweis, dass Lebensdauer wirklich erhoeht wird, steht aus. Das bedeutet natuerlich nicht, dass es nicht trotzdem so ist, aber das ist der Grund warum die GKV es nicht zahlt.

AFAIK war auch Mammographie lange umstritten, weil das Roentgen das Risiko erhoeht - allerdings sind die neueren Geraete genauer und kommen mit deutlich weniger Dosis aus, kann also sein, dass dort der Kosten/Nutzen mittlerweile besser ist und deswegen jetzt das Alter gesenkt wird.

vor 29 Minuten von Nostradamus:

dass viele Leute tatsächlich vermeidbar Lebensjahre liegen lassen.

Es gibt auch sehr viele Leute, die regelmaessig 20km/h zu schnell Auto fahren, damit sie 2 Minuten sparen.

Oder am Oktoberfest 3 Mass Bier trinken.

Oder in den Alpen Bergtouren machen.

Oder fuer ein paar Birnen am Baum ihre Gesundheit riskieren, weil die Leiter zu kurz ist.

 

Es wird immer Leute geben, die sich nicht "perfekt" verhalten, und das ist auch gut so, ich will nicht nur gesundes Essen essen und auf meine Langlebigkeit achten, sondern auch mal Pommes essen, Drogen konsumieren (Bier) oder faul auf dem Sofa liegen statt fuer meinen Halbmarathon zu trainieren. Es gibt den alten Witz:

Zitat

Patient: "Doktor, wie werde ich 100 Jahre alt?"

Arzt: "Rauchen Sie?"

Patient: "Nein."

Arzt: "Trinken Sie?"

Patient: "Nein."

Arzt: "Feiern Sie viel?"

Patient: "Nein."

Arzt: "Haben Sie viele Frauen?"

Patient: "Nein."

Arzt: "Und wieso wollen Sie dann eigentlich 100 Jahre alt werden?"

 

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JS_01
vor 19 Minuten von slowandsteady:

AFAIK bringt Hautkrebsvorsorge nichts. Es wird mehr Krebs entdeckt, aber ein belastbarer Nachweis, dass Lebensdauer wirklich erhoeht wird, steht aus. Das bedeutet natuerlich nicht, dass es nicht trotzdem so ist, aber das ist der Grund warum die GKV es nicht zahlt.

 

Die GKV übernimmt ein Hautkrebsscreening ab 35. 

https://www.krebsinformationsdienst.de/hautkrebs/frueherkennung

 

Generell glaube ich, dass Maß halten am meisten bringt und die beste Balance zwischen Genuss und Gesundheit ist. 

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Nachdenklich
vor 43 Minuten von slowandsteady:

...  ich will nicht nur gesundes Essen essen und auf meine Langlebigkeit achten, sondern auch mal Pommes essen, Drogen konsumieren (Bier) oder faul auf dem Sofa liegen statt fuer meinen Halbmarathon zu trainieren.

:myop:

 

 

 

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Nostradamus
· bearbeitet von Nostradamus
vor einer Stunde von slowandsteady:

AFAIK bringt Hautkrebsvorsorge nichts. Es wird mehr Krebs entdeckt, aber ein belastbarer Nachweis, dass Lebensdauer wirklich erhoeht wird, steht aus. Das bedeutet natuerlich nicht, dass es nicht trotzdem so ist, aber das ist der Grund warum die GKV es nicht zahlt.

AFAIK war auch Mammographie lange umstritten, weil das Roentgen das Risiko erhoeht - allerdings sind die neueren Geraete genauer und kommen mit deutlich weniger Dosis aus, kann also sein, dass dort der Kosten/Nutzen mittlerweile besser ist und deswegen jetzt das Alter gesenkt wird.

Ein guter Anhaltspunkt ist doch, sich an den aktuell empfohlenen (und von der GKV bezahlten) Vorsorgeuntersuchungen zu orientieren. Änderungen gab es da über die Zeit immer wieder und wird es auch weiterhin geben:

frueherkennung-uebersicht-2026.png.webp

Von hier:

https://www.krebsinformationsdienst.de/krebsvorsorge-und-krebsfrueherkennung

vor einer Stunde von slowandsteady:

Es wird immer Leute geben, die sich nicht "perfekt" verhalten, und das ist auch gut so

Glücklicherweise gibt es ja nicht nur die Wahl zwischen "perfektem" Verhalten und dem genauen Gegenteil, sondern noch jede Menge Zwischenstufen. ;-) Da gilt es dann, an den größten Stellschrauben zu drehen.

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chirlu
vor einer Stunde von Nostradamus:

Ein guter Anhaltspunkt ist doch, sich an den aktuell empfohlenen (und von der GKV bezahlten) Vorsorgeuntersuchungen zu orientieren.

 

Die von dir verlinkte Grafik enthält nur die Untersuchungen zu Krebs. Es gibt noch weitere Untersuchungen, die nichts mit Krebs zu tun haben:

  • Zahnvorsorgeuntersuchungen (ab 18 halbjährlich)
  • „Gesundheits-Check-up“ zu Nierenerkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck u.a. (zwischen 18 und 35 einmalig; ab 35 alle drei Jahre)
  • Chlamydien-Screening (Frauen bis 25 jährlich)
  • Screening auf Hepatitis B und C (ab 35 einmalig)
  • Untersuchung auf ein Bauchaortenaneurysma (Männer ab 65 einmalig)

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Nostradamus
· bearbeitet von Nostradamus
vor 16 Minuten von chirlu:

Die von dir verlinkte Grafik enthält nur die Untersuchungen zu Krebs. Es gibt noch weitere Untersuchungen, die nichts mit Krebs zu tun haben: [...]

Das stimmt, hier soll es ja nicht ausschließlich um Krebs gehen. Ich glaube, die Verbraucherzentrale hat hier alles ganz gut zusammengestellt inkl. Impfungen:

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/krankenversicherung/frueherkennung-diese-vorsorgeuntersuchungen-stehen-ihnen-zu-10429

 

 

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Maikel
vor 4 Stunden von JS_01:

Die GKV übernimmt ein Hautkrebsscreening ab 35. 

https://www.krebsinformationsdienst.de/hautkrebs/frueherkennung

Soweit ich mitbekommen habe, ab nächstem Jahr nicht mehr.

Oder wurde diese Kürzung zurückgenommen?

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Nostradamus
vor 2 Stunden von Maikel:

Soweit ich mitbekommen habe, ab nächstem Jahr nicht mehr.

Oder wurde diese Kürzung zurückgenommen?

So schnellt fällt dieses Screening nicht weg, ist aber in Diskussion. Falls es die GKV irgendwann nicht mehr bezahlt, muss man halt überlegen, ob es einem dann sinnvoll erscheint, es selbst zu zahlen.

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chirlu

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Auftrag bekommen, das Hautkrebsscreening bis Ende 2027 zu überdenken. Was dabei herauskommt, wird man sehen; eventuell unterschiedliche Zeitabstände je nach der Anzahl der Muttermale oder so etwas. Bis zu einer Entscheidung läuft das bisherige Programm mit der zweijährlichen Untersuchung weiter.

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Maikel
vor 9 Stunden von chirlu:

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Auftrag bekommen, das Hautkrebsscreening bis Ende 2027 zu überdenken. Was dabei herauskommt, wird man sehen; eventuell unterschiedliche Zeitabstände je nach der Anzahl der Muttermale oder so etwas. Bis zu einer Entscheidung läuft das bisherige Programm mit der zweijährlichen Untersuchung weiter.

Danke für die Info. Feut mich, denn bei mir ist es nächstes Jahr wieder dran.

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