Lazaros Montag um 11:16 · bearbeitet Montag um 11:35 von Lazaros vor 42 Minuten von t.klebi: Was auch immer in dieser Tabelle "errechnet" wurde, es ist gewiss nicht der nominale Endbetrag aus einer Sparrate mit 6 bzw. 8 Prozent und 49 Jahren Laufzeit. Deswegen gehört, wenn man solche Bildchen postet, immer ein Link zur Quelle dazu. Dann weiß man, was Sache ist. Vielleich hilft da @Ramstein weiter. Nachtrag: Was man wohl damit einfach nur zeigen will: dass sich sehr sehr langfristiges konstantes Aktiensparen auszahlt. Solche überzeugende Bildchen über den Macht des Zinseszinses, hat auch jeder Bankberater, der Berufsanfängern einen Aktienfondssparplan aus seinem Haus verkaufen will. Hürden, die man dabei gerne nicht erwähnt, findet man hier: Zitat Warum sind nicht alle Millionäre, wenn der Zinseszins so simpel ist? https://www.finanzfluss.de/ratgeber/zinseszinseffekt/ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
voxk Dienstag um 05:43 Die UBS-Vermögensstudie sollte dieses PDF sein: Global Wealth Report 2026 Ich überfliege die Seiten gerade. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Dienstag um 09:01 · bearbeitet Dienstag um 09:01 von satgar https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ein-drittel-der-wohngeld-haushalte-geht-kuenftig-leer-aus-accg-201005333.html Der Name: Gesetzentwurf „zur Vereinfachung und Fortentwicklung des Wohngeldgesetzes“ ...:Ergebnis Kürzungen "Ein Drittel der bisherigen Wohngeldhaushalte werde „zukünftig kein Wohngeld mehr beziehen“." "Ein Teil davon seien Menschen, „die aufgrund ihres Einkommens bislang gerade so noch antragsberechtigt sind“, hieß es weiter. Haushalte am unteren Rand des Wohngeldes würden vom Wohngeld in die Grundsicherung wechseln. Dies werde wiederum „zu Mehrausgaben im Etat des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales“ und bei den beteiligten Kommunen führen. „Wer heute zum Beispiel einen Betrag um die Höhe 50 bis 60 Euro erhält“, werde künftig auf Wohngeld „verzichten müssen“, hieß es aus Regierungskreisen. Dies sei auch für Bauministerin Verena Hubertz (SPD) „schmerzhaft“ – „aber es ist im Lichte der Haushaltskonsolidierung nicht anders darstellbar“." Und "die" fragen sich, warum halt Vertrauen verloren geht. Also sowas, man man man Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker Dienstag um 09:51 vor 50 Minuten von satgar: ...Und "die" fragen sich, warum halt Vertrauen verloren geht. Also sowas, man man man Das kommt darauf an. Mein Vertrauen stärkt es. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger Dienstag um 10:33 Wenn Menschen vom Wohngeld in die Grundsicherung wechseln und es dadurch zu Mehrausgaben kommen soll. dann bedeutet das jenseits von ggf. abweichendem Verwaltungsaufwand zwangsläufig auch mehr Geld für die betroffenen Bürger. Das Geld löst sich ja nicht einfach so auf. Entweder man spart ein (dann kommt weniger beim Bürger an) oder man hat höhere Kosten, die dann an die Bürger ausgezahlt werden. Höhere Kosten mit weniger Geld für die Bürger geht nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire Dienstag um 10:43 · bearbeitet Dienstag um 10:43 von CorMaguire vor 9 Minuten von Bolanger: Wenn Menschen vom Wohngeld in die Grundsicherung wechseln und es dadurch zu Mehrausgaben kommen soll. dann bedeutet das jenseits von ggf. abweichendem Verwaltungsaufwand zwangsläufig auch mehr Geld für die betroffenen Bürger. Das Geld löst sich ja nicht einfach so auf. Entweder man spart ein (dann kommt weniger beim Bürger an) oder man hat höhere Kosten, die dann an die Bürger ausgezahlt werden. Höhere Kosten mit weniger Geld für die Bürger geht nicht. Zitat Haushalte am unteren Rand des Wohngeldes würden vom Wohngeld in die Grundsicherung wechseln. Dies werde wiederum „zu Mehrausgaben im Etat des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales“ und bei den beteiligten Kommunen führen. So wie ich das verstehe: Nicht die Wohngeldbehörde zahlt (also Minderausgaben) sondern BMAS oder Kommune (also Mehrausgaben). In Summe 0. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Dienstag um 10:58 vor 14 Minuten von CorMaguire: So wie ich das verstehe: Nicht die Wohngeldbehörde zahlt (also Minderausgaben) sondern BMAS oder Kommune (also Mehrausgaben). In Summe 0 Aber bei den Zielen zur Haushaltskonsolidierung hilft es der Bauministerin. Und die anderen zahlen Halt drauf. Wie clever wieder gelöst ^^ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Diogenes Dienstag um 11:14 Am 5.7.2026 um 09:43 von morini: In Deutschland lohnt sich die Selbstnutzung einer Immobilie steuerlich ganz einfach nicht: https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/michael-voigtlaender-immobilien-bis-zu-87000-euro-steuernachteil-fuer-selbstnutzer.html Leider haben Eigenheimbesitzer gegenüber Vermietern das Nachsehen. Den Zeitungsartikel habe ich auch gelesen. Das Ergebnis erscheint mir jedoch einigermaßen zweifelhaft. Denn Mieteinnahmen muss man versteuern. Dier ersparte Miete im Eigenheim ist steuerfrei. So long, Diogenes Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire Dienstag um 12:48 vor 1 Stunde von Diogenes: Den Zeitungsartikel habe ich auch gelesen. Das Ergebnis erscheint mir jedoch einigermaßen zweifelhaft. Denn Mieteinnahmen muss man versteuern. Dier ersparte Miete im Eigenheim ist steuerfrei. So long, Diogenes Vielleicht schaust Du zusätzlich ins pdf z. B. Seite 9 da sind "Annahmen des Grundmodells und steuerliche Effekte". --> https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/IW-Trends/PDF/2026/IW-Trends_2026-02-04_Voigtländer_Wagner.pdf Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi gestern um 03:59 Uhr vor 15 Stunden von CorMaguire: Vielleicht schaust Du zusätzlich ins pdf z. B. Seite 9 da sind "Annahmen des Grundmodells und steuerliche Effekte". --> https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/IW-Trends/PDF/2026/IW-Trends_2026-02-04_Voigtländer_Wagner.pdf Und wo sind in diesen Grundannahmen die eigenen Wohnkosten des Vermieters berücksichtigt? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire gestern um 08:20 Uhr · bearbeitet gestern um 09:26 Uhr von CorMaguire vor 5 Stunden von t.klebi: Und wo sind in diesen Grundannahmen die eigenen Wohnkosten des Vermieters berücksichtigt? Gar nicht, so wie es aussieht. Und weil der Titel "Steuerliche Benachteiligung von selbstgenutzten Immobilien in Deutschland" (Hervorhebung von mir) würde das sogar Sinn ergeben. Aber nur meine Meinung. Kontaktadresse(n) sind in Pressemitteilung / Ausarbeitung angegeben. Da können Interessierte also an der Quelle nachfragen Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi gestern um 08:47 Uhr · bearbeitet gestern um 08:49 Uhr von t.klebi vor 28 Minuten von CorMaguire: Gar nicht so wie es aussieht. Und weil der Titel "Steuerliche Benachteiligung von selbstgenutzten Immobilien in Deutschland" (Hervorhebung von mir) würde das sogar Sinn ergeben. Dann verstehe ich offenbar diesen Sinn nicht. In den Grundannahmen werden zwei Investments gleicher Höhen miteinander verglichen und als Ergebnis auf die diskontierte Cashflow-Differenz von + 34.338 Euro zugunsten des Vermietungsobjektes verwiesen. Das ist ziemlich vorhersagbar, wenn der Vermieter während der 15 Jahre Betrachtungszeitraum offenbar kostenlos auf der Straße lebte. Tatsächlich muss aber auch ein Vermieter irgendwo wohnen. Zieht man die eigenen Wohnkosten des Vermieters (gern wieder die 12.120 Euro p.a.) von dieser Cashflow-Betrachtung ab, sieht das Ergebnis ganz anders aus. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PEOPLES gestern um 10:18 Uhr Am 5.7.2026 um 11:35 von richtungsding: Kurzum, Immobilieneigentum ist sicherlich ein signifikanter Faktor, erklärt jedoch weder gänzlich das nationale Durchschnittvermögen noch den Wohlstand des Durchschnittsbürgers. Man kann auch eine Gegenthese aufstellen: In Brasilien gibt es eine (sehr) hohe Eigentumsquote aber von einem hohen durchschnittlichen Vermoegen kann man nicht reden. Hier ist das Vertrauen in den Markt, in die staatlichen Institutionen, Banken, etc. eher gering. Die Hyperinflation und Quasi-Enteignung der Sparbuecher beim Währungswechsel in den 90er sitzt tief in den Knochen und wird auch so an die naechste Generation weitergegeben. Eine Immobilie ist quasi die Basis um sich gegen Inflation und Armut abzusichern. Als ich die Hütte hier gekauft hatte (und fuer mich war das eher eine kaufmännische Angelegenheit), waren die Eltern meiner Freundin total aus dem Häuschen und aufgedreht, dass ihre Tochter nun quasi "versorgt" sei. Das hat einen hohen psychologischen Faktor, deutlich stärker als in D. Banken wird nicht vertraut, Aktien sind sowieso komisch, Staatsanleihen vielleicht noch. Dazu kommt dann auch, aufgrund der hohen Inflation (die gerade geht) und der sehr hohen Leitzinsen, ist der Miet-Kauf-Faktor recht gering. Wir hatten bis dato min. 0,5% bezahlt, also 0.5% des Kaufpreises pro Monat, gibt einen Faktor von rund 16. Dazu kommen die Nebenkosten und das ganze wird jedes Jahr um die Inflation nach oben korrigiert, also in normalen Jahren 5%. Ein laxes Mietrecht stellt sicher, dass man dich im Zweifel auch einfach aus der Hütte bekommt, wenn man einem nicht passt oder der Hauspreis schneller als die Inflation steigt und man eher höhere Mieten erzielen kann. Auch mir passiert. In Deutschland herrscht ja ein recht grosses Vertrauen in Staat und Finanzsysteme, Leute lagern Cash zuhause underm Kopfkissen (würden Brasis NIEEE machen, ist ja morgen vielleicht nichts mehr wert und ausserdem gefährlich). Wir haben umfangreiche Sozialsysteme, wer Arbeitslos wird, der ist eigentlich versorgt. In Brasilien brauchst du Familie und verkaufst Süssigkeiten an der Ampel. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag