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radler2

UBS Vermögensstudie

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satgar
vor 54 Minuten von voxk:

kranke Mutter.

Oder Schwiegermutter ;)^^

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radler2
· bearbeitet von radler2

Also könnte man zusammenfassend sagen: Immobilien, eigentlich ein Investment mit schlechter Rendite (der nüchterne Rechner Gerd Kommer ist trotz seines Vermögens immer noch Mieter), sind der eigentliche vermögensbildende Faktor. Der Grund ist nicht die gesparte Miete sondern die Kredit-Zwangsjacke, die man sich anlegt und die einem zum eisernen Sparen zwingt - die andern verjubeln ihr ganzes Geld bzw. Sparen heißt bei denen etwas zurücklegen für den nächsten Urlaub oder ein neues Auto. Und da es in Deutschland eine Mietkultur gibt die Vermögenszahlen so erschreckend niedrig. Das ist vielleicht nicht die einzige Erklärung, aber ein wesentlicher Aspekt.

 

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Nachdenklich
vor 9 Stunden von morini:

sowie vielen Asylsuchenden ein Zuhause gegeben. Das hat nunmal einiges an Geld gekostet.

Außerdem verzerrt natürlich die Zuwanderung von vermögenslosen Menschen die Statistik. Wenn ständig arme Menschen zuwandern, dann ist die Zahl der armen Menschen natürlich erhöht.

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morini
· bearbeitet von morini
vor 15 Stunden von radler2:

Also könnte man zusammenfassend sagen: Immobilien, eigentlich ein Investment mit schlechter Rendite (der nüchterne Rechner Gerd Kommer ist trotz seines Vermögens immer noch Mieter), sind der eigentliche vermögensbildende Faktor. Der Grund ist nicht die gesparte Miete sondern die Kredit-Zwangsjacke, die man sich anlegt und die einem zum eisernen Sparen zwingt - die andern verjubeln ihr ganzes Geld bzw. Sparen heißt bei denen etwas zurücklegen für den nächsten Urlaub oder ein neues Auto. Und da es in Deutschland eine Mietkultur gibt die Vermögenszahlen so erschreckend niedrig. Das ist vielleicht nicht die einzige Erklärung, aber ein wesentlicher Aspekt.

 

 

In Deutschland lohnt sich die Selbstnutzung einer Immobilie steuerlich ganz einfach nicht: https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/michael-voigtlaender-immobilien-bis-zu-87000-euro-steuernachteil-fuer-selbstnutzer.html

 

Leider haben Eigenheimbesitzer gegenüber Vermietern das Nachsehen. 

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lowcut
vor 11 Stunden von Nachdenklich:

Außerdem verzerrt natürlich die Zuwanderung von vermögenslosen Menschen die Statistik. Wenn ständig arme Menschen zuwandern, dann ist die Zahl der armen Menschen natürlich erhöht.

Ich würde mal behaupten, das dies irrelevant ist, da dies alle Staaten im oberen Drittel betrifft. 

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morini
vor 40 Minuten von lowcut:

Ich würde mal behaupten, das dies irrelevant ist, da dies alle Staaten im oberen Drittel betrifft. 

 

Seit 2015 ist Deutschland ein sehr beliebtes Land bei Asylsuchenden gewesen, was daran liegen mag, dass Deutschland eine bessere soziale Absicherung bietet als andere Länder. Das scheint sich aber gerade zu ändern.

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richtungsding
Am 4.7.2026 um 14:51 von voxk:
Ich würde sagen, die Italiener sind die Meister dieser Eigenheimkultur, aber ähnlich ist es in Griechenland, Portugal und Spanien (die damaligen PIGS bzw. Schweineländer). Haben wir schon vergessen woher die Schuldenkrise kam?

 

Ah! In England gibt es auch eine ausgeprägte Eigenheimkultur.

Genau. Ebenfalls in Belgien, Niederlande, teilweise Frankreich. Man könnte umgekehrt sagen, eigentlich sind die deutschsprachigen Länder die Ausreißer in der Eigentumsquote. Aus wiederum unterschiedlichen Gründen, in Österreich und Deutschland ist der Mieterschutz sehr stark, weniger in der Schweiz. Mieten sind in den drei Ländern relativ zu Einkommen günstig, der Wohnstandard nicht zwangsläufig niedriger als im Eigentum.

In Italien hingegen ist mieten tendenziell teuer, die Gehälter niedriger. Wenig überraschend zeigt die Vermögensstatistik, dass viele Italiener aus unteren Einkommenssegmenten trotz Wohnungseigentum armutsgefährdet sind.

 

Demgegenüber sind die Schweizer trotz niedrigster Eigentumsquote vermögend, die Belgier ebenfalls im Median - mit hoher Quote. Kurzum, Immobilieneigentum ist sicherlich ein signifikanter Faktor, erklärt jedoch weder gänzlich das nationale Durchschnittvermögen noch den Wohlstand des Durchschnittsbürgers. Dabei spielen Zustand und Kosten für Gesundheit, Bildung, Infrastruktur eine große Rolle (Extremfall USA).

 

Jedenfalls ist Deutschland ein interessanter Fall mit starkem West-Ostgefälle, hier die BuBa Zahlen: „Aber auch innerhalb der westlichen Bundesländer gibt es merkliche Unterschiede. Obwohl die durchschnittlichen Vermögen im Osten zwischen 2021 und 2023 nominal im Vergleich zu den anderen Regionen besonders stark gestiegen sind, liegen sie auch 2023 mit 170 100 € noch deutlich unter den Werten für den Westen (364 900 €). Der Median bleibt mit 35 900 € ebenfalls deutlich unter dem Median für den Westen von 143 200 €. Die unterschiedlichen Eigentümerquoten bei Wohneigentum (West: 45 %, Ost: 29 %) spielen dabei sicherlich eine wichtige Rolle. Unter den westdeutschen Bundesländern sticht der Süden heraus. Für die Gruppe der Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Hessen liegt der Mittelwert der Nettovermögen bei 442 800 € und der Median bei 188 800 €.“

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satgar
· bearbeitet von satgar

Interessant ist dabei ja auch der immense Unterschied zwischen Durchschnitt und Median.

 

Schaut man es sich bei Einkommen an, liegt der Unterschied beim Durchschnittseinkommen, dem Medianeinkommen oder dem Durchschnittsentgelt GRV zur Ermittlung eines Rentenpunktes relativ nach beieinander. 
 

Beim Vermögen sieht das aber erheblich anders aus. Das zeigt die Bedeutung einiger weniger, die den Durchschnitt nach oben ziehen im Vergleich zum Median der „normalen Bevölkerung“, bei der eben die Hälfte weniger besitzt als dort beschrieben wird.

 

Das ist ja auch das, was meine Grafik zeigt. Die Entwicklung ist für den Durchschnitt der vermögenden (genau genommen die oberen 10%) die letzten Jahrzehnte extrem gut gewesen. Sie haben sich von allem abgekoppelt. Vom Medianvermögen, von den Löhnen, den Renten und selbst dem Wirtschaftswachstum der BRD. Sie haben die Wertschöpfung dieses Landes überflügelt.

 

Daher meine provokante Frage: wenn man jeden EUR im Sinne von Geldschöpfung, nur einmal an irgendjemanden verteilen kann, und die Wertschöpfung der BRD bei Wert X liegt, und eine gewisse Gruppe mehr davon erhält, als Wertschöpfung überhaupt erbracht wurde, kann dies dann letztlich, rein von der Logik her, nur zu lasten von jemand anderem gehen? Ist dem so? Oder wäre diese Betrachtung einfach zu naiv? Oder anders gefragt: wenn man die Kurve des Durchschnittsvermögens wie von mir gepostet runter drücken könnte/würde, sei es durch eine Vermögensabgabe, eine Vermögenssteuer, eine angepasste Erbschaftssteuer, whatever….könnten die Kurven der anderen Personen dadurch steigen?

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Bolanger
vor 11 Minuten von satgar:

Die Entwicklung ist für den Durchschnitt der vermögenden (genau genommen die oberen 10%) die letzten Jahrzehnte extrem gut gewesen. Sie haben sich von allem abgekoppelt.

Es gab in den letzten Jahren und Jahrzehnten aber auch eine außerordentliche Entwicklung beim Nominalwert von  Aktien und Sachanlagen. Da könnten bei zunehmender Revision der Globalisierung auch Jahrzehnte mit anderer Entwicklung kommen und sich die Schere auch völlig ohne politische Einflussnahmer zur Umverteilung wieder schließen.  

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 8 Minuten von Bolanger:

Es gab in den letzten Jahren und Jahrzehnten aber auch eine außerordentliche Entwicklung beim Nominalwert von  Aktien und Sachanlagen. Da könnten bei zunehmender Revision der Globalisierung auch Jahrzehnte mit anderer Entwicklung kommen und sich die Schere auch völlig ohne politische Einflussnahmer zur Umverteilung wieder schließen.  

Glaubst du mit dem Werkzeug der KI daran? Andreas Beck hatte ja in seinem Video geäußert, dass er wieder davon ausgeht, dass dadurch enorme Fortschritte in der Produktivität möglich werden (manch einer spürt das schon ein bisschen in seinem arbeitsalltag), dieser Fortschritt aber nicht beim Normalbürger ankommen wird, sondern natürlich die Firma die die KI einsetzt im Sinne von Umstrukturierungen (mancher würde vielleicht auch Kündigungen sagen ; Oracle https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/softwarekonzern-oracle-hat-im-zuge-seines-ki-umbaus-rund-21.000-stellen-gestrichen/100235031.html  ) davon profitieren wird und das vornehmlich an die Eigentümer der Firma geht. Zuzüglich natürlich der Effekt für die Firmen, die die KI entwickeln, erfunden haben, bereitstellen und auch deren Eigentümer.

 

Hast du daher wirklich ein gutes Gefühl dabei mit der Hoffnung, das wir in eine Zukunft rein laufen, bei der alle gleichermaßen von Fortschritt (dem big picture) profitieren werden? Ich melde zumindest vorsichtige Skepsis und Bauchschmerzen an.

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Bolanger

Aus der bisherigen Diskussion habe ich mitgenommen, dass Vermögensaufbau eine Generationensache ist. Zu Italien wurde gesagt, dass es oft ein Familienheim gibt, das vererbt wird oder den Eltern wegen Wegfalls von Miete eine finanzielle Unterstützung der Kinder ermöglicht. Hier bei uns wird of davon gesprochen, dass Vermögen vererbt werden und relativ selten selbst aufgebaut werden. Wie auch immer, Vermögen entsteht über Generationen hinweg. Das mag man ungerecht finden, scheint aber Fakt zu sein.

Du hast darauf hingewiesen, dass die Schere in den letzten Jahrzehnten zu Gunsten der Vermögenden auseinander gegangen ist. Die letzten Jahrzehnte sind aber nur ein Teil des Zeitraumes, der über Generationen hinweg reicht. Da gab es auch Enteignungen im Osten. Vermögensverluste durch Krieg etc. Mag sein, dass die Vermögenden ihren Vorsprung durch KI weiter ausbauen. Vielleicht büßen sie aber in den kommenden Generationen durch einschneidende Ereignisse wie einen Krieg oder Enteignung ihren Vorsprung auch wieder ein. Ich habe mal gelesen, dass wir eine der wenigen glücklichen Generationen sind, für die das Weltgeschehen über einige Jahrzehnte wie am Schnürchen lief. Das wäre aber eher eine Ausnahme als die Regel. Und bei Vermögen reden wir eben über generationenübergreifende Zeiträume, die auch ganz anders laufen können als wir es kennen. 

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 28 Minuten von Bolanger:

Und bei Vermögen reden wir eben über generationenübergreifende Zeiträume

Absolut. Manche Historie ist Ur alt. Wie die von Boehringer Ingelheim von 1885 und dem Zusammenschluss der Familien Boehringer und der Adelsfamilie von Baumbach zur heutigen Familie und Unternehmenseigentümern des pharmakonzern zu einer der reichsten Familien Deutschlands, die sich mal gegen die Auflistung im Forbes Magazin „der reichsten deutschen“ gewehrt haben und seit dem dort nicht mehr in der Liste auftauchen. Sie gehören natürlich aber weiterhin dazu. Wie in allen großen Konzernen gibt es auch hier leider braune Flecken auf der Weste zwischen 33 und 45, was aber dem langfristigen Erfolg des Unternehmens oder auch dem Vermögen der Familie keinen Abbruch getan hat.

 

Viele dieser Geschichten gibt es schon weit mehr als 100 Jahre, haben zwei Weltkriege und vieles anderes überstanden. Und die Familien haben es exzellent verstanden, dass Vermögen über die Generationen zu sichern. Dabei geholfen hat ihnen aber auch Politik und Gesetzgebung, die sie und das Vermögen geschützt hat. Vordringlich immer mit dem Wichtigsten aller Argumente … „Aber die Arbeitsplätze!!“

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Ramstein

Jammern über die glücklichen Erben ist in in Deutschland.

 

Hier mal eine Tabelle aus dem bösen Kapitalistenblatt Frankfurter Rundschau zum eigenverantwortlichen Sparen bis zur Rente: 

 

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Lazaros
vor 26 Minuten von Ramstein:

Hier mal eine Tabelle aus dem bösen Kapitalistenblatt Frankfurter Rundschau zum eigenverantwortlichen Sparen bis zur Rente: 

„Bscheisserl“-Rechnung, weil

- unrealistisch langer Sparzeitraum von 49 Jahren

- die Inflation wird vernachlässigt

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Der Heini
· bearbeitet von Der Heini
vor 12 Minuten von Lazaros:

„Bscheisserl“-Rechnung, weil

- unrealistisch langer Sparzeitraum von 49 Jahren

- die Inflation wird vernachlässigt

Und die Renditen kommen nie wieder, da eh der Aktienmarkt schon sehr hoch ist. o:)

 

Edit: Steuerabzüge (26,x %) sind dort wohl auch nicht mit eingerechnet. Erbschaftssteuer ist da ja günstiger.

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hattifnatt
· bearbeitet von hattifnatt
vor 41 Minuten von Der Heini:

Und die Renditen kommen nie wieder, da eh der Aktienmarkt schon sehr hoch ist. o:)

 

Edit: Steuerabzüge (26,x %) sind dort wohl auch nicht mit eingerechnet. Erbschaftssteuer ist da ja günstiger.

Ja mei, mit Renditeberechnungen ham's de Linken halt ned so, gell :P

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Apfelkomplott
vor 12 Stunden von hattifnatt:

Ja mei, mit Renditeberechnungen ham's de Linken halt ned so, gell :P

Was auch immer der Mangel einer Kristallkugel mit der politischen Ausrichtung zu tun hat...

 

Für eine Beispielrechnung müssen nunmal irgendwelche Renditen angenommen werden. Die im obigen Beispiel waren für die Vergangenheit recht realistisch. Wie die Zukunft aussieht, wer weiß das schon? Dass die fetten Jahre vorbei sind, der große Crash droht und man doch lieber erstmal an der Seitenlinie warten solle lese ich nun auch schon seit gut 20 Jahren.

 

Steuern sind in der Ansparphase relativ vernachlässigbar (es sei denn man braucht besonders viele Dividenden/Ausschüttungen für guten Schlaf, oder schichtet jährlich das Portfolio um um sich den neuesten Trends anzupassen) und in der Entnahmephase zu komlpex und individuell, als dass man sie in so einem simplen Rechenbeispiel berücksichtigen könnte.

 

Denn genau das ist es. Keine hochkomplexe Finanzprognose, sondern ein einfaches Rechenbeispiel das zeigt: Auch kleine Sparbeträge führen zu Beträgen weit über dem derzeitigen Medianvermögen, wenn man es tatsächlich beharrlich durchzieht und sich nicht mit "Ach, bringt doch eh nix" rausredet.

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Apfelkomplott
Am 4.7.2026 um 18:41 von radler2:

Also könnte man zusammenfassend sagen: Immobilien, eigentlich ein Investment mit schlechter Rendite (der nüchterne Rechner Gerd Kommer ist trotz seines Vermögens immer noch Mieter), sind der eigentliche vermögensbildende Faktor. Der Grund ist nicht die gesparte Miete sondern die Kredit-Zwangsjacke, die man sich anlegt und die einem zum eisernen Sparen zwingt - die andern verjubeln ihr ganzes Geld bzw. Sparen heißt bei denen etwas zurücklegen für den nächsten Urlaub oder ein neues Auto.

So hatte es ja auch der Finanzwesir damals in seinen vernünftigen Tagen zusammengefasst.

 

Auch wenn die Rendite vielleicht suboptimal ist, die Rate der Bank kann man eben nicht einfach mal so aussetzen wie den ETF Sparplan, und ebensowenig zwischendurch mal auflösen und auf den Kopf hauen.

 

Es ist halt ein Zwangssparen. Und am Ende gilt: Lieber suboptimal gespart als gar nicht gespart.

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satgar
vor 8 Minuten von Apfelkomplott:

Und am Ende gilt: Lieber suboptimal gespart als gar nicht gespart.

Ein beliebtes Argument des Versicherungs-Struktur-Vertriebs :-D

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slowandsteady
· bearbeitet von slowandsteady
Am 4.7.2026 um 18:41 von radler2:

Also könnte man zusammenfassend sagen: Immobilien, eigentlich ein Investment mit schlechter Rendite (der nüchterne Rechner Gerd Kommer ist trotz seines Vermögens immer noch Mieter), sind der eigentliche vermögensbildende Faktor. Der Grund ist nicht die gesparte Miete sondern die Kredit-Zwangsjacke, die man sich anlegt und die einem zum eisernen Sparen zwingt - die andern verjubeln ihr ganzes Geld bzw. Sparen heißt bei denen etwas zurücklegen für den nächsten Urlaub oder ein neues Auto. Und da es in Deutschland eine Mietkultur gibt die Vermögenszahlen so erschreckend niedrig. Das ist vielleicht nicht die einzige Erklärung, aber ein wesentlicher Aspekt.

Ich denke nicht dass "alle Mieter schmeissen das Geld raus" zutrifft. Man vergleicht einfach Apfel und Birne. Eher ist es so, dass der 95% der Mieter mit 100k+ Ersparnissen irgendwann in ein Eigenheim ziehen..

Zitat

Beim Durchschnitt ist man  mit ca. 247k auf Platz 14, aber das Mediannettovermögen ist bei ca. 47k und damit ist man auf Platz 30 der Liste und sogar noch hinter Griechenland.

Wenn Deutschland <50% Wohneigentumsquote hat, ist das Mediannettovermögen das eines Mieters.

Wenn Italien >>50% Wohneigentumsquote hat, ist es das eines Immobilienbesitzers.

Und das macht eben den Unterschied im "Papiervermoegen" - wirklich liquide ist das Vermoegen aber trotzdem nicht und die Kosten sind mit Wohneigentum langfristig auch nicht billiger, denn auch im Eigenheim fallen kontinuierlich Instandhaltungskosten und Reperaturen an und alle 40-60 Jahre eine Kernsanierung, ist nur nicht so 'transparent' wie eine Miete...

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Der Heini
vor 5 Minuten von slowandsteady:

und die Kosten sind mit Wohneigentum langfristig auch nicht billiger, denn auch im Eigenheim fallen kontinuierlich Instandhaltungskosten und Reperaturen an und alle 40-60 Jahre eine Kernsanierung, ist nur nicht so 'transparent' wie eine Miete...

Zu einfach gedacht, finde ich. Die kontinuierlichen Instandhaltungskosten und Reparaturen müssen im Eigenheim nicht zwangsweise immer von Handwerkern durchgeführt werden. Das kann fast jeder selber machen, so er willens ist. 

Die Kernsanierung kommt dann auf die Erben zu. Was jetzt günstiger ist, kann bis auf Kommer keiner berechnen und dieser geht von 6-7% Rendite bei ETF-Anlage aus.

Ist halt bei so langen Zeiträumen kaum sicher zu berechnen, die subjektive Gefühlsseite mal außen vor.

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 5 Minuten von Der Heini:

Zu einfach gedacht, finde ich. Die kontinuierlichen Instandhaltungskosten und Reparaturen müssen im Eigenheim nicht zwangsweise immer von Handwerkern durchgeführt werden. Das kann fast jeder selber machen, so er willens ist. 

Und das sind dann keine Kosten, oder wie?

 

vor 5 Minuten von Der Heini:

...

Die Kernsanierung kommt dann auf die Erben zu. Was jetzt günstiger ist, kann bis auf Kommer keiner berechnen und dieser geht von 6-7% Rendite bei ETF-Anlage aus.

Ist halt bei so langen Zeiträumen kaum sicher zu berechnen, die subjektive Gefühlsseite mal außen vor.

Doch, wenn man nur die notwendigen Daten hat, kann man das ebenso berechnen wie bei Aktien, den Durchschnitt eben.

 

vor 5 Minuten von Der Heini:

Die Kernsanierung kommt dann auf die Erben zu.

Ja und? Kostet es denen nichts? Oder was meinst Du?

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stagflation
· bearbeitet von stagflation
vor 16 Stunden von Ramstein:

Jammern über die glücklichen Erben ist in in Deutschland.

 

Hier mal eine Tabelle aus dem bösen Kapitalistenblatt Frankfurter Rundschau zum eigenverantwortlichen Sparen bis zur Rente: 

 

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Wenn man 10x so viel Geld anlegt (also 500€ statt 50€ monatlich): sollte dann nicht auch der Endbetrag 10x so hoch sein? Da sind wohl noch Förderungen mit eingerechnet? Ansonsten wären die 501.000 € bei 50 Euro monatlich sowieso zu viel...

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radler2
vor 11 Minuten von Der Heini:

Zu einfach gedacht, finde ich. Die kontinuierlichen Instandhaltungskosten und Reparaturen müssen im Eigenheim nicht zwangsweise immer von Handwerkern durchgeführt werden. Das kann fast jeder selber machen, so er willens ist. 

Ja, ich habe allein letztes und dieses Jahr die notwendige Fassandensanierung unseres Hauses (doppeltes Einfamilienhaus) selber gemacht. Das hätte ca. 20k gekostet, so waren es 3k Materialkosten. Ich arbeite nur noch Teilzeit (eigentlich würde ich ganz aufhören wollen, aber als Beamter geht das nicht).  Ich bin auch mein eigener Klemptner, Gartenpfleger usw. Ich brauch fast nie einen Handwerker.

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t.klebi
· bearbeitet von t.klebi
vor 47 Minuten von stagflation:

Wenn man 10x so viel Geld anlegt (also 500€ statt 50€ monatlich): sollte dann nicht auch der Endbetrag 10x so hoch sein? Da sind wohl noch Förderungen mit eingerechnet? Ansonsten wären die 501.000 € bei 50 Euro monatlich sowieso zu viel...

Was auch immer in dieser Tabelle "errechnet" wurde, es ist gewiss nicht der nominale Endbetrag aus einer Sparrate mit 6 bzw. 8 Prozent und 49 Jahren Laufzeit.
 

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