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cp03525

Multi-Asset-Portfolio mit Krisenstrategie

Empfohlene Beiträge

cp03525

Hallo, 
zerlegt mein Portfolio, ich freue mich über jeden Verbesserungsvorschlag. 
 
70% Aktien, global (ETF auf ACWI)

5%   Bitcoin 

9%  Gold
9%  Anleihen, global, unterschiedliche Laufzeiten (ETF auf Bloomberg Global Aggregate Bond, Währungsgesichert)
3% Bundesanleihe 30 Jahre Laufzeit 
4% Geldmarkt

Strategie:
Alle 6 Monate Rebalancing.

In der Krise:
- Beginn Krise wenn ACWI 20% unter Allzeithoch, ich kaufe für den Geldmarkt Aktien global hinzu.
- Falls die Bundesleihen in der Krise steigen, tausche ich auch sie gegen Aktien. 
- Gold wird nur in tiefen Krisen eingesetzt, je nachdem wie es sich entwickelt hat. 

- Die höhere Aktienquote nach Erholung vom Crash wird bis zum Ruhestand beibehalten. 

Ist das Portfolio zu aggressiv? Anlagehoriont 15 Jahre.
 

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Schlumich

Erster spontaner Gedanke: kann man so machen. 

 

Das hier:

9%  Anleihen, global, unterschiedliche Laufzeiten (ETF auf Bloomberg Global Aggregate Bond, Währungsgesichert)
3% Bundesanleihe 30 Jahre Laufzeit 

 

könnte man noch mal feinjustieren oder sich überlegen, ob 12% Rentenanteil vielleicht ggf. unter Umständen zu wenig sein könnten und ob man nicht auf 60% oder 65% Aktienanteil geht. Man kann es aber glaube ich auch so lassen.

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hattifnatt
· bearbeitet von hattifnatt
vor 30 Minuten von cp03525:

Strategie:
Alle 6 Monate Rebalancing.

Bis hierher sehr klar, aber jetzt wird's weniger klar:

Zitat

In der Krise:

Wie ist "Krise" definiert? Wann endet sie und beginnt wieder das "Rebalancing"-Regime?

Zitat

- Beginn Krise wenn ACWI 20% unter Allzeithoch, ich kaufe für den Geldmarkt Aktien global hinzu.
- Falls die Bundesleihen in der Krise steigen, tausche ich auch sie gegen Aktien. 
- Gold wird nur in tiefen Krisen eingesetzt, je nachdem wie es sich entwickelt hat. 

Wie ist "tiefe Krise" definiert?

Zitat

- Die höhere Aktienquote nach Erholung vom Crash wird bis zum Ruhestand beibehalten. 

Kann man bei einem Zeitraum von insgesamt 15 Jahren zum Ruhestand vielleicht so machen. Allerdings muss einem bewusst sein, dass man in der ersten (evtl. tieferen) Krise schon das gesamte Pulver verschossen hat und bei weiteren Krisen nicht mehr reagieren kann.

 

Soll die Aktienquote am Beginn des Ruhestands dann abgesenkt werden? Der Ruhestand kann ja immerhin 30 Jahre dauern.

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cp03525
vor 2 Stunden von hattifnatt:

Bis hierher sehr klar, aber jetzt wird's weniger klar:

Wie ist "Krise" definiert? Wann endet sie und beginnt wieder das "Rebalancing"-Regime?

Wie ist "tiefe Krise" definiert?

Kann man bei einem Zeitraum von insgesamt 15 Jahren zum Ruhestand vielleicht so machen. Allerdings muss einem bewusst sein, dass man in der ersten (evtl. tieferen) Krise schon das gesamte Pulver verschossen hat und bei weiteren Krisen nicht mehr reagieren kann.

 

Soll die Aktienquote am Beginn des Ruhestands dann abgesenkt werden? Der Ruhestand kann ja immerhin 30 Jahre dauern.

Definition Krise:
ACWI Allzeithoch -20%
"tiefe Krise", zugegeben, das ist nicht genau. Der Gedanke ist folgender: ca. 6% also 2/3 vom Gold wollen je zur Hälfte für ACWI -40% und ACWI -50% zurück gehalten werden. Je nach Krise kann es passieren, dass Gold im Wert steigt oder fällt und das die die Bundesanleihen eben steigen oder fallen und dann nicht verkauft werden. Daher würde ich das Gold etwas flexibel einsetzten, einen Teil ggf. schon früher dort einsetzen vor die Bundesanleihen fehlen, wenn diese Fallen und Gold steigt, oder nur die eiserne Reserve wie oben Beschrieben, falls Gold auch nicht steigt oder gar fällt...

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LongtermInvestor
vor 4 Stunden von cp03525:

Ist das Portfolio zu aggressiv?

Das kann man ohne Deine Ziele bzw. was das Portfolio in deiner Planung leisten soll nicht beurteilen.

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cp03525
vor 2 Minuten von LongtermInvestor:

Das kann man ohne Deine Ziele bzw. was das Portfolio in deiner Planung leisten soll nicht beurteilen.

Ziel: In 15 Jahren mit hoher Sicherheit das Geld gemehrt haben...

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LongtermInvestor
· bearbeitet von LongtermInvestor

Ok…

Was soll man dazu nun sagen…

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migieger
vor 1 Stunde von cp03525:

Ziel: In 15 Jahren mit hoher Sicherheit das Geld gemehrt haben...

Das läßt zwei Interpretationen zu:
1. Ziel: In 15 Jahren sehr wahrscheinlich das Geld gemehrt haben --> 100 % Aktien, global (ETF auf ACWI)
2. Ziel: In 15 Jahren risikofrei das Geld gemehrt haben --> 100 % Bundesanleihen oder EUR Geldmarkt (nach Inflation bestenfalls Werterhalt)
 

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cp03525

Ich dene an 80 Aktien aber bei den hohen Kursen traue ich mich nicht direkt so hoch zu gehen... will erst in der nächsten Krise den Aktienanteil erhöhen... es muss ja wenigstens etwas geben auf dass man sich freuen kann, wenn man zusehen kann wie des Portfolio schrumpft. Deshalb will ich aus psychologischen Gründen nachkaufen in der Krise statt jetzt voll reinzugehen.
Ich denke auch 80% Aktien reichen, das ist dann vielleicht grob in der Mitte zwischen Maximaler Rendite und bestem Sharp Ratio.

 

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Wishmueller
vor 8 Stunden von cp03525:

Hallo, 
zerlegt mein Portfolio, ich freue mich über jeden Verbesserungsvorschlag. 

 

Ist das nur eine theoretische Diskussion oder Dein tatsächliches Depot? Weil hier habe ich von Dir eine etwas andere Aufstellung gefunden, und so alt ist der Thread noch nicht:

 

 

Unabhängig davon: Ich persönlich halte Anleihen im Privatportfolio nach bisherigem Stand meiner Erkenntnis für entbehrlich, das Chance-Risiko-Verhältnis bei Laufzeiten > 5 Jahre finde ich doch eher unattraktiv, wenn man unterstellt, dass Anleihen ja der "Sicherheitsbaustein" im Depot sein sollen. Von daher steuere in den Teil meines Depots ausschleßlich über Cash/TG/GMF. Wenn ich mehr Rendite möchte, würde ich eher den Aktien-Anteil entsprechend erhöhen. Aber wie gesagt, ist nur meine persönliche Meinung..... :)

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Charly2026

Was ist der Gedanken bezüglich den global aggregate bond etf im depot ?

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migieger
· bearbeitet von migieger
vor 16 Stunden von cp03525:

Ich dene an 80 Aktien aber bei den hohen Kursen traue ich mich nicht direkt so hoch zu gehen... will erst in der nächsten Krise den Aktienanteil erhöhen... es muss ja wenigstens etwas geben auf dass man sich freuen kann, wenn man zusehen kann wie des Portfolio schrumpft. Deshalb will ich aus psychologischen Gründen nachkaufen in der Krise statt jetzt voll reinzugehen.
Ich denke auch 80% Aktien reichen, das ist dann vielleicht grob in der Mitte zwischen Maximaler Rendite und bestem Sharp Ratio.

 

Du willst Markettiming betreiben. Das funktioniert nicht. Der beste Zeitpunkt in Aktien zu investieren ist jetzt.

Wenn Du in breit gestreute Aktien-ETFs investierst, gehe ich davon aus, daß Du das Geld die genannten 15 Jahre nicht brauchst und deshalb Verluste aussitzen kannst. Nach 15 Jahren mit breit gestreuten Aktien-ETFs Verlust zu machen ist fast unmöglich. Wieviel % Deines investierbaren Vermögens Du in Aktien stecken willst hängt von Deiner Risikobereitschaft/Leidensfähigkeit ab.

Und Du brauchst immer x Monatsausgaben in Tagesgeld/Geldmarkt o.ä., für den Fall, daß Du arbeitslos wirst, Auto kaputt geht oder sonst was... (x=3...48, je nach Lebenssituation).
 

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market anomaly
vor 2 Stunden von migieger:


Und Du brauchst immer x Monatsausgaben in Tagesgeld/Geldmarkt o.ä., für den Fall, daß Du arbeitslos wirst, Auto kaputt geht oder sonst was... (x=3...48, je nach Lebenssituation).
 


Blödsinnig und engstirnig das so zu pauschalisieren 

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Wishmueller
vor einer Stunde von market anomaly:


Blödsinnig und engstirnig das so zu pauschalisieren 

 

Weil..... ?

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Sapine
· bearbeitet von Sapine
vor 20 Stunden von cp03525:

Ich dene an 80 Aktien aber bei den hohen Kursen traue ich mich nicht direkt so hoch zu gehen... will erst in der nächsten Krise den Aktienanteil erhöhen... es muss ja wenigstens etwas geben auf dass man sich freuen kann, wenn man zusehen kann wie des Portfolio schrumpft. Deshalb will ich aus psychologischen Gründen nachkaufen in der Krise statt jetzt voll reinzugehen.
Ich denke auch 80% Aktien reichen, das ist dann vielleicht grob in der Mitte zwischen Maximaler Rendite und bestem Sharp Ratio.

Im ersten Schritt 80 % in Aktien zu investieren ist doch schon mal was. Was das Market Timing angeht gelingt das selbst mit viel Übung nur mittelprächtig. Nichts was ich zum Einstieg empfehlen würde. Die Gefahr ist groß, dass Du in der Krisensituation genau das falsche machst. Mach Dir Gedanken darüber, welche Aktienquote Du langfristig für die richtige betrachtest und versuche Dich nach dem initialen Start dem Punkt anzunähern. 

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Ramstein
vor 3 Stunden von market anomaly:


Blödsinnig und engstirnig das so zu pauschalisieren 

 

vor 1 Stunde von Wishmueller:

 

Weil..... ?

Weil das offensichtlich ist.

Angelegtes Geld bringt ca. 7,5% nach Steuern. Tagesgeld 1,5%. Lombard kostet max 6%. Wenn ich also im Worst Case genauso lange Im Soll bin, wie ich anlege, ist es schon ein Nullsummenspiel. Vom Worst Case gehe ich aber nicht aus.

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Theobuy
Am 22.8.2026 um 12:52 von cp03525:

70% Aktien, global (ETF auf ACWI)

5%   Bitcoin 

9%  Gold
9%  Anleihen, global, unterschiedliche Laufzeiten (ETF auf Bloomberg Global Aggregate Bond, Währungsgesichert)
3% Bundesanleihe 30 Jahre Laufzeit 
4% Geldmarkt

Bist du noch in der Ansparphase oder investierst du nicht weiter, sondern willst nur noch Rebalancing betreiben?

 

Portfolio kann man so machen – ich sehe da kein grundsätzliches Problem. Wenn du eine Rente zu erwarten hast, würde ich die immer mitdenken. In 15 Jahren kommt es ja darauf an, dass du hinreichenden Cashflow hast, um davon deine Ausgaben bestreiten zu können.

 

Für mich selbst wäre das Depot zu kleinteilig und viel zu kompliziert in seiner Umsetzung. Bevor du es umsetzt, könntest du dir ein paar Szenarien mit konkreten Zahlen durchrechnen: Was bringen 4 % zusätzlich in den Aktienmarkt investiert, der 20 % runtergegangen ist, wenn sich dieser wieder erholen sollte?

 

Wie verhält sich der Market-Timing-Ansatz mit deinem Rebalancing alle 6 Monate? Die Wahrscheinlichkeit, dass du nicht oder falsch umschichtest und deinen Plan nicht durchziehst, s. Kommentar von @Sapine, ist viel höher, als dass du dadurch einen echten Mehrwert herauskitzelst.

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Wishmueller
· bearbeitet von Wishmueller
typo error
vor 2 Stunden von Ramstein:

Weil das offensichtlich ist.

Angelegtes Geld bringt ca. 7,5% nach Steuern. Tagesgeld 1,5%. Lombard kostet max 6%. Wenn ich also im Worst Case genauso lange Im Soll bin, wie ich anlege, ist es schon ein Nullsummenspiel. Vom Worst Case gehe ich aber nicht aus.

 

Also dass die Empfehlung einer angemessenen Cashreserve "blödsinnig und engstirnig" und stattdessen die Alternative eines Lombardkredits "offensichtlich" ist, ist mir in meiner bisherigen Informationsblase wohl entgangen..... :-*

 

Hab' das Thema jetzt mal interessehalber etwas weiter recherchiert..... und ja, ist wohl eine mögliche und auch gangbare Alternative. Ob "offensichtlich", lasse ich mal dahingestellt sein..... ;)

 

Muss man halt wollen. Glaube nicht, dass ich das möchte (und zum Glück bietet mein Broker das auch nicht an), von daher bleibe ich bei der weniger offensichtlichen Option, passt für mich auch so trotz Opportunitätskosten..... :)

 

Wie auch immer, zumindest wieder was gelernt heute.... :thumbsup:

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market anomaly
· bearbeitet von market anomaly
vor 1 Stunde von Wishmueller:

 

Also dass die Empfehlung einer angemessenen Cashreserve "blödsinnig und engstirnig" und stattdessen die Alternative eines Lombardkredits "offensichtlich" ist, ist mir in meiner bisherigen Informationsblase wohl entgangen..... :-*

 

Hab' das Thema jetzt mal interessehalber etwas weiter recherchiert..... und ja, ist wohl eine mögliche und auch gangbare Alternative. Ob "offensichtlich", lasse ich mal dahingestellt sein..... ;)

 

Muss man halt wollen. Glaube nicht, dass ich das möchte (und zum Glück bietet mein Broker das auch nicht an), von daher bleibe ich bei der weniger offensichtlichen Option, passt für mich auch so trotz Opportunitätskosten..... :)

 

Wie auch immer, zumindest wieder was gelernt heute.... :thumbsup:

 

Die Empfehlung lautete x>3 Monatsgehälter und Gründe waren Jobverlust, Autoschaden oder die berühmte Waschmaschine :lol:

 

Und das finde ich nunmal engstirnig. Soll Leute geben die kein Auto oder Kids oder sonst etwas teures haben, 1-2 Wochen ohne Waschmaschine überleben können oder sie einfach vom laufenden Gehalt des Girokontos zahlen, ALG1 gibt es auch und zusätzlich sind manche Menschen auch noch verbeamtet…

 

 

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Bigwigster

N = 3 * (G - S) + A + W - L/2

Legende:

N: Notgroschen

G: Gehalt

S: Sparrate

A: Auto-Risiko

W: Waschmaschinen-Risiko

L: Lombardkreditrahmen

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GuyInborito
Am 22.8.2026 um 10:52 von cp03525:

Hallo, 
zerlegt mein Portfolio, ich freue mich über jeden Verbesserungsvorschlag. 
 
70% Aktien, global (ETF auf ACWI)

5%   Bitcoin 

9%  Gold
9%  Anleihen, global, unterschiedliche Laufzeiten (ETF auf Bloomberg Global Aggregate Bond, Währungsgesichert)
3% Bundesanleihe 30 Jahre Laufzeit 
4% Geldmarkt

Strategie:
Alle 6 Monate Rebalancing.

In der Krise:
- Beginn Krise wenn ACWI 20% unter Allzeithoch, ich kaufe für den Geldmarkt Aktien global hinzu.
- Falls die Bundesleihen in der Krise steigen, tausche ich auch sie gegen Aktien. 
- Gold wird nur in tiefen Krisen eingesetzt, je nachdem wie es sich entwickelt hat. 

- Die höhere Aktienquote nach Erholung vom Crash wird bis zum Ruhestand beibehalten. 

Ist das Portfolio zu aggressiv? Anlagehoriont 15 Jahre.

Ich würde es genau so machen aber ohne das markettiming. Einfach rebalancen und fertig, dann hat man ja die Antizyklik schon automatisch drin. 

Am 22.8.2026 um 19:18 von Wishmueller:

Unabhängig davon: Ich persönlich halte Anleihen im Privatportfolio nach bisherigem Stand meiner Erkenntnis für entbehrlich, das Chance-Risiko-Verhältnis bei Laufzeiten > 5 Jahre finde ich doch eher unattraktiv, wenn man unterstellt, dass Anleihen ja der "Sicherheitsbaustein" im Depot sein sollen.

Wenn man sie separat betrachtet stimmt das. Das würde separat Betrachtet für Gold auch gelten. Es geht aber darum dass es zu Synergieeffekten kommt wie zB Kommer es schön dargestellt hat mit 90 Aktien 10 Gold vs 100 Aktien. Gold lief immer schlechter aber das 90/10 lief gleich gut wie 100 bei etwas weniger Schwankung. Dafür sind Langläufer (im Portfolio eines Privatinvestors) auch da. Als Sicherheitsbaustein sehe ich sie nicht sondern als Gegengewicht was das Depot im langen Durchschnitt stabiler macht. Voraussetzung ist natürlich wie immer roboterhaftes Rebalancing ohne jeden bias.     

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s1lv3r
· bearbeitet von s1lv3r
vor 17 Stunden von Bigwigster:

N = 3 * (G - S) + A + W - L/2

 

Hah ... da der Lombardrahmen sich aber oft in Maßstäben von 50% des Depotwerts bewegen dürfte (bzw. bei einigen Brokern wie Flatex automatisch mitwächst), dürfte bei so gut wie allen Personen mit Lombard ein negativer Wert herauskommen, d.h. deine Formel ist eine versteckte Aufforderung zur permanenten Hebelstrategie. :w00t:

 

(Ich komme damit auf einen Notgroschen von -51,5k€.)

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Bigwigster

Ich wollte die Formel einfach halten und empfehle keinen negativen Notgroschen, sondern nur eine x-mal Monatsgehälter Regel kritisch zu hinterfragen:D

 

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mausone46

70% Aktien für 15 Jahre wäre mir zuviel.

Es gab auch 15 Jahre Periode mit kaum Rendite an die Börse

Da wäre ich und die meisten zwischen 2001-2015 mit Anleihen um Welten bessere dran gewesen.

Hinterher ist man klüger

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migieger
· bearbeitet von migieger
Am 23.8.2026 um 10:31 von migieger:

Und Du brauchst immer x Monatsausgaben in Tagesgeld/Geldmarkt o.ä., für den Fall, daß Du arbeitslos wirst, Auto kaputt geht oder sonst was... (x=3...48, je nach Lebenssituation).


Witzig, wie sich aus meiner ganz allgemeinen Aussage (die übrigens im "o.ä." auch Lombardkredite einschließen kann) meine Mitforisten auf 3 Monate Tagesgeld eingeschossen haben.
Ich war mir sicher, daß eher die 4 Jahre "sicheres Geld" unter Beschuß kämen. So kann man sich irren...

Lombard ist m.E. bei ausreichend großen Depots, die auch bei 50 % Wertverlust noch ausreichend Lombard abwerfen, eine Möglichkeit eine finanzielle Klemme zu überbrücken.
(Trotzdem würde ich einen Lombard erst ab 2-3 Monatsausgaben in TG in Betracht ziehen).
Feste Formeln sind m.E. schwierig, weil sie die Lebensumstände außer Acht lassen. Mitten im Beruf mit Haus und Kindern an der Backe ist anders als ein Pensionär/Rentner mit auskömmlicher Rente. Oder jemand ohne nennenswertes Einkommen (für den letzteren Fall waren die 48 Monate gedacht, damit nicht Aktien in einer Baisse verkauft werden müssen, die evtl. die einzige Einnahmequelle sind).

Am Ende des Tages, muß jeder selbst entscheiden, was er für sich in der Höhe als auch in der Ausgestaltung seines Notgroschens für richtig erachten...
 

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