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Holgerli

Abfindung - Steuerberater nötig/sinnvoll?

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chirlu

Letztlich haben Rentenberater ein ganz anderes und weiteres Aufgabenfeld als die ehrenamtlichen Versichertenberater, auch wenn es Überlappung gibt.

 

Innerhalb der Ehrenamtlichen ist sicher auch die Streuung höher. Sie haben alle durch eine Schulung bei der Deutschen Rentenversicherung solides Grundwissen, aber darüber hinaus hängt es sehr von eigenem Interesse und Engagement ab, ob sich jemand in speziellere Themen einfuchst.

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stolper
vor 21 Stunden von Holgerli:

Kannst Du bitte etwas mehr ins Detail gehen, sodass klar wird welche negativen Aspekte Du beim ehrenamtlichen und welche positiven Aspekte Du beim hauptberuflichen Berater hattest?

Würde mich interessieren. Ggfs. gibt es auch bei mir Defizite, die ich noch gar nicht auf dem Schirm hatte.

@Holgerli ...sorry, ich wollte dich nicht verunsichern. Ich war bei zwei Ehrenamtlichen, deren Beratung nicht gut war. Es gibt aber ganz sicher auch exzellente Ehrenamtliche.

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Holgerli
vor 12 Minuten von stolper:

@Holgerli ...sorry, ich wollte dich nicht verunsichern. Ich war bei zwei Ehrenamtlichen, deren Beratung nicht gut war.

Alles gut. Kein Problem. 

Mich würde wirklich interessieren, wo Du da in der Beratung Defizite gesehen hast.

Mein Problem ist: Ich habe von dem Thema keine Ahnung und nehme jeden Input den ich kriegen kann. So wie jetzt hier diesen Thread. Da habe ich von den meisten Mitdiskutanten/Input-Gebern schon viel gelesen und glaube die einschätzen zu können.

Und wenn Du mir jetzt sagst, dass Du schlechtere Erfahrungen gemacht hast, bin ich da an Deinem Input sehr interessiert.

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Bolanger

Ich denke, dass die Zufriedenheit mit Ehrenamtlichen maßgeblich vom eigenen Wissen abhängt. jeder, der sich die Infos des Privatiers durchgearbeitet hat dürfte mehr wissen als die meisten eherenamtlichen Rentenberater. Für alle, die nur wissen, dass ihnen vom gehalt irgendwas abgezogen wird für später dürfte die Mehrzahl der ehrenamtlichen Berater ein gottesgleicher Hüter des Wissens sein.

Wenn man also völlig unvorbereitet dort auftaucht, dann bringt das enrom viel. Wenn man sich aber selbst vorbereitet und erwartet, dass man dort seine Fragen beantwortet bekommt, wird wohl enttäuscht werden. Denn wenn man es schafft, sich vorzubereiten, dann findet man inzwischen auf die Antworten auf seine Fragen im netz.

Interessant wäre es, wenn der ehrenamtliche Berater deutlich über den Tellerrand der GRV hinausblicken könnte und die verschiedenen Wechselwirkungen von Einkommensteuergesetzen, Erbplanung, privater Vorsorge, Immobilien etc. überblicken könnte und darauzs eine Beratung aufbauen kann.  

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Holgerli
vor 51 Minuten von Bolanger:

Interessant wäre es, wenn der ehrenamtliche Berater deutlich über den Tellerrand der GRV hinausblicken könnte und die verschiedenen Wechselwirkungen von Einkommensteuergesetzen, Erbplanung, privater Vorsorge, Immobilien etc. überblicken könnte und darauzs eine Beratung aufbauen kann.  

Das wiederum dürfen sie nicht. Als ich sagte, dass der Effekt über die ESt.-Erstattung kommen würde sagte er direkt, dass er keine Steuerberatung machen dürfe. 

Und etwas zu erwarten, was der Berater vom Gesetz aus nicht darf, ist dann eher überhöhte Erwartungshaltung. 

Da wären wir dann wieder beim Vermögensberater der zertifiziert und entsprechend versichert sein muss.

Und wenn ich mir die Stories hier im Forum zu Vermögensberatern durchlese ist, dass auch nicht immer das Gelbe vom Ei.

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s1lv3r

Der Vorteil von den ehrenamtlichen Rentenberatern ist halt zumindest, dass sie erst einmal keinem Interessenkonflikt unterliegen. Damit sind sie einem großen Teil der "Vermögensberater" schon einmal sehr weit voraus. Und selbst bei denjenigen, die eigentlich frei von Interessenkonflikten sein sollten (Honorarberater) spielen halt leider oftmals gewisse Mechanismen eine Rolle, die auch problematisch sind (z.B. der Hang übermäßig komplexe Lösungen zu finden, um besonders kompetent zu wirken).

 

vor 1 Stunde von Bolanger:

Interessant wäre es, wenn der ehrenamtliche Berater deutlich über den Tellerrand der GRV hinausblicken könnte und die verschiedenen Wechselwirkungen von Einkommensteuergesetzen, Erbplanung, privater Vorsorge, Immobilien etc. überblicken könnte und darauzs eine Beratung aufbauen kann.  

Gibt es denn überhaupt jemanden, der so etwas leisten würde? Das ist denke ich echt schwer zu finden für einen Normalsterblichen, der kein kleines Vermögen nur für eine solche Beratung ausgeben möchte ...

 

Alle Beratungs-Themen zur Geldanlage leiden halt m.E.n. für Normalsterbliche übermäßig stark unter dem Principal-Agent-Problem. Und selbst wenn man einen kompetenten Berater findet, der wirklich frei von jedweden Interessenkonflikten ist, kommt man denke ich ohne eigene Beschäftigung mit dem jeweiligen Thema trotzdem nicht sehr weit. (Wenn man nicht die richtigen Fragen stellen kann, kann man auch keine Antworten bekommen die einem weiter helfen ...)

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