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FlintheartG.

Lifestrategy Selbstgebaut (Ultra-Stabil)??

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Autonomes
Am 26.9.2026 um 21:56 von FlintheartG.:

Den MaxDD könnte ich durch einen kleineren Aktienanteil am Gesamtdepot reduzieren.  

dann versuche es wenigstens mit anderen Asset Klassen. Beispiel Gold, Rohstoffe

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FlintheartG.
· bearbeitet von FlintheartG.
vor einer Stunde von Autonomes:

dann versuche es wenigstens mit anderen Asset Klassen. Beispiel Gold, Rohstoffe

der Thread hier ist ja primär als selbstgebauter Lifestrategy Ansatz gedacht, die ja nur aus Aktien und Anleihen besteht - auch wenn ich anfange mich da zu verzetteln. Und warum Selbstbauen? Das hat damit zu tun dass mir das Anleihen-Paket in Bezug auf die Duration in den Vanguard LS ETFs nicht gefällt. Deshalb auch das nachdenken über maturity target ETFs bzw  deutsche Staatsanleihen-ETFs bzw direkt eine Leiter aus deutschen Staatsanleihen mit max 5 Jahren Duration zu bauen.

 

Das Thema Diversifikation ist aber tatsächlich wichtig und sollte von uns nochmal betrachtet werden.  

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 15 Minuten von FlintheartG.:

der Thread hier

Da fällt mir ein: Ich finde es ziemlich schade, dass du deine Überlegungen samt Depot-Renovierungen nicht alle in einem einzigen (Haupt)Thread niederschreibst. Ich vermute sogar, dass das ständige Eröffnen neuer Fäden einige hier ermüdet/abschreckt, weil man sich immer wieder neu einlesen muss in Vergangenes in zig Threads. 

Schon einmal darüber nachgedacht? Du kannst ja trotzdem neue Anpassungen und Überlegungen im Haupt-Thread gut aufbereiten (z.B. mit Überschrift etc).

Also ich würde es begrüßen, wenn dein/euer Depot in einem einzigen Thread verfolgbar ist über die Zeit (da wird ja bestimmt noch weiteres kommen glaube ich mal :D).

 

vor 15 Minuten von FlintheartG.:

Und warum Selbstbauen?

Zum Eigenbau fällt mir dieses Risiko hier ein:

Ob du/ihr dafür anfällig seid, kann ich natürlich nicht sicher sagen, aber: Ja, ich denke, du/ihr seid es, wenn man sich so deine Historie hier ansieht. 

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FlintheartG.
vor 4 Minuten von Puppi:

Da fällt mir ein: Ich finde es ziemlich schade, dass du deine Überlegungen samt Depot-Renovierungen nicht alle in einem einzigen (Haupt)Thread niederschreibst. Ich vermute sogar, dass das ständige Eröffnen neuer Fäden einige hier ermüdet/abschreckt, weil man sich immer wieder neu einlesen muss in Vergangenes in zig Threads. 

Schon einmal darüber nachgedacht? Du kannst ja trotzdem neue Anpassungen und Überlegungen im Haupt-Thread gut aufbereiten (z.B. mit Überschrift etc).

Also ich würde es begrüßen, wenn dein/euer Depot in einem einzigen Thread verfolgbar ist über die Zeit (da wird ja bestimmt noch weiteres kommen glaube ich mal :D).

irgendwie ist der "Pensionisten-Depot" Thread aus meinem Musterdepot Bereich verschwunden und dadurch auch aus meinem Fokus, sonst hätte ich das tatsächlich besser da weiter machen können.

 

Ich glaube aber eher dass das ermüden/abschrecken mehr was mit meiner/unserer abweichenden Zielsetzung/Alterskohorte zu tun hat, da passt vieles des hier mit Vehemenz diskutierten nicht aus meiner Sicht. 

 

Aber wenn es geht kann ein Mod diesen Thread gerne an das Pensionisten Depot anhängen, das ich gerade im allgemeinen Bereich der Musterdepots aber leider nicht in meinem eigenen MD wieder entdeckt habe.

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Autonomes
vor einer Stunde von FlintheartG.:

Das Thema Diversifikation ist aber tatsächlich wichtig und sollte von uns nochmal betrachtet werden.  

Genau, in einem inflationären Umfeld versagt die klassische Diversifikation oft komplett. Aktuell zeichnet sich am Markt ab, dass der gestiegene Ölpreis eine neue Inflationswelle anheizen könnte, wenn Trump nicht klüger wird. Die Folge sind erneute Zinserhöhungen – absolut toxisches für Rentnerportfolios. Es frisst die Kaufkraft, drückt die Kurse langlaufender Anleihen und belastet gleichzeitig die Aktienmärkte. Nur mit einem kleinen Anteil Gold im Depot (z. B. 5 bis 10 %) lässt sich dieses Risiko effektiv abfedern, da Gold historisch genau in solchen Realzins-Krisen seine Stärke hat.

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Lazaros
vor 27 Minuten von Autonomes:

Genau, in einem inflationären Umfeld versagt die klassische Diversifikation oft komplett. Aktuell zeichnet sich am Markt ab, dass der gestiegene Ölpreis eine neue Inflationswelle anheizen könnte, wenn Trump nicht klüger wird. Die Folge sind erneute Zinserhöhungen – absolut toxisches für Rentnerportfolios. Es frisst die Kaufkraft, drückt die Kurse langlaufender Anleihen und belastet gleichzeitig die Aktienmärkte. Nur mit einem kleinen Anteil Gold im Depot (z. B. 5 bis 10 %) lässt sich dieses Risiko effektiv abfedern, da Gold historisch genau in solchen Realzins-Krisen seine Stärke hat.

Drei Fragen dazu:

1. Wie soll das mit nur 5% bis 10% Goldanteil gehen? Anders: Ausgehend vom aktuell Niveau, wie viel muss Gold steigen, dass man das "Risiko effektiv abfedert"?

2. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Goldpreis und Ölpreis? https://www.goldavenue.com/de/blog/newsletter-edelmetall-spotlight/gold-und-rohoel?srsltid=AU7gw4XkMQdeFe1Hmb5BRORq7CxNgESGMRe-n9Nq-2bzE9ucmjF4xHPd

3. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Goldpreis und Inflation? https://www.justetf.com/de/academy/inflation-und-gold.html#intro

 

( @FlintheartG. wenn es dich stört, einfach löschen)

 

 

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Autonomes
vor 55 Minuten von Lazaros:

Drei Fragen dazu:

1. Wie soll das mit nur 5% bis 10% Goldanteil gehen? Anders: Ausgehend vom aktuell Niveau, wie viel muss Gold steigen, dass man das "Risiko effektiv abfedert"?

2. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Goldpreis und Ölpreis? https://www.goldavenue.com/de/blog/newsletter-edelmetall-spotlight/gold-und-rohoel?srsltid=AU7gw4XkMQdeFe1Hmb5BRORq7CxNgESGMRe-n9Nq-2bzE9ucmjF4xHPd

3. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Goldpreis und Inflation? https://www.justetf.com/de/academy/inflation-und-gold.html#intro

Das mit den 5 bis 10 % Gold im Depot ist eine reine Frage der asymmetrischen Rendite in Krisenzeiten. Gold muss das Depot nicht durch Masse stabilisieren, sondern durch eine extreme Gegenbewegung genau dann, wenn Aktien und Anleihen gleichzeitig bluten. In den inflationären Ölschocks der 1970er Jahre ist Gold um mehrere hundert Prozent explodiert, während der breite Aktienmarkt real ein Jahrzehnt im Keller feststeckte.

Genau darum geht es doch beim aktuellen Marktumfeld: Der steigende Ölpreis droht eine neue Inflationswelle anzuheizen, was die Zentralbanken zu neuen Zinserhöhungen zwingt. Das ist pures Gift (Stagflation) für ein reines Aktien-Anleihen-Rentnerdepot, weil dann beide Assetklassen parallel nach unten korrelieren. Da wäre mir eine kleine Sachwert-Versicherung über Gold alles andere als ein Zock – es sichert die Kaufkraft, wenn das traditionelle 60/40- oder 70/30-Modell versagt.

 

Und ja, ich hab Backtests von Portfolios im Rückspiegel betrachtet berechnet. Bei einer Quote von 15% liefen die sogar besser als mit reinen Aktien. Ich halte aber Anteile über 10% Gold als Risikoversicherung eine übertriebene Klumpenrisiko was keiner braucht.

 

In welchen Zusammenhang Inflation , Öl und Gold steht muss ich wohl hier in der Runde jetzt aber nicht auch noch extra erklären.

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Puppi

Gute Rohstoff-Futures-Indizes (rolloptimiert) waren ebenfalls ein guter Hedge in den aufgeführten Szenarien (siehe 2022 Zinswende).

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