Autonomes vor 9 Stunden Am 26.9.2026 um 21:56 von FlintheartG.: Den MaxDD könnte ich durch einen kleineren Aktienanteil am Gesamtdepot reduzieren. dann versuche es wenigstens mit anderen Asset Klassen. Beispiel Gold, Rohstoffe Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
FlintheartG. vor 8 Stunden · bearbeitet vor 8 Stunden von FlintheartG. vor einer Stunde von Autonomes: dann versuche es wenigstens mit anderen Asset Klassen. Beispiel Gold, Rohstoffe der Thread hier ist ja primär als selbstgebauter Lifestrategy Ansatz gedacht, die ja nur aus Aktien und Anleihen besteht - auch wenn ich anfange mich da zu verzetteln. Und warum Selbstbauen? Das hat damit zu tun dass mir das Anleihen-Paket in Bezug auf die Duration in den Vanguard LS ETFs nicht gefällt. Deshalb auch das nachdenken über maturity target ETFs bzw deutsche Staatsanleihen-ETFs bzw direkt eine Leiter aus deutschen Staatsanleihen mit max 5 Jahren Duration zu bauen. Das Thema Diversifikation ist aber tatsächlich wichtig und sollte von uns nochmal betrachtet werden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi vor 8 Stunden · bearbeitet vor 8 Stunden von Puppi vor 15 Minuten von FlintheartG.: der Thread hier Da fällt mir ein: Ich finde es ziemlich schade, dass du deine Überlegungen samt Depot-Renovierungen nicht alle in einem einzigen (Haupt)Thread niederschreibst. Ich vermute sogar, dass das ständige Eröffnen neuer Fäden einige hier ermüdet/abschreckt, weil man sich immer wieder neu einlesen muss in Vergangenes in zig Threads. Schon einmal darüber nachgedacht? Du kannst ja trotzdem neue Anpassungen und Überlegungen im Haupt-Thread gut aufbereiten (z.B. mit Überschrift etc). Also ich würde es begrüßen, wenn dein/euer Depot in einem einzigen Thread verfolgbar ist über die Zeit (da wird ja bestimmt noch weiteres kommen glaube ich mal ). vor 15 Minuten von FlintheartG.: Und warum Selbstbauen? Zum Eigenbau fällt mir dieses Risiko hier ein: Ob du/ihr dafür anfällig seid, kann ich natürlich nicht sicher sagen, aber: Ja, ich denke, du/ihr seid es, wenn man sich so deine Historie hier ansieht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
FlintheartG. vor 8 Stunden vor 4 Minuten von Puppi: Da fällt mir ein: Ich finde es ziemlich schade, dass du deine Überlegungen samt Depot-Renovierungen nicht alle in einem einzigen (Haupt)Thread niederschreibst. Ich vermute sogar, dass das ständige Eröffnen neuer Fäden einige hier ermüdet/abschreckt, weil man sich immer wieder neu einlesen muss in Vergangenes in zig Threads. Schon einmal darüber nachgedacht? Du kannst ja trotzdem neue Anpassungen und Überlegungen im Haupt-Thread gut aufbereiten (z.B. mit Überschrift etc). Also ich würde es begrüßen, wenn dein/euer Depot in einem einzigen Thread verfolgbar ist über die Zeit (da wird ja bestimmt noch weiteres kommen glaube ich mal ). irgendwie ist der "Pensionisten-Depot" Thread aus meinem Musterdepot Bereich verschwunden und dadurch auch aus meinem Fokus, sonst hätte ich das tatsächlich besser da weiter machen können. Ich glaube aber eher dass das ermüden/abschrecken mehr was mit meiner/unserer abweichenden Zielsetzung/Alterskohorte zu tun hat, da passt vieles des hier mit Vehemenz diskutierten nicht aus meiner Sicht. Aber wenn es geht kann ein Mod diesen Thread gerne an das Pensionisten Depot anhängen, das ich gerade im allgemeinen Bereich der Musterdepots aber leider nicht in meinem eigenen MD wieder entdeckt habe. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Autonomes vor 7 Stunden vor einer Stunde von FlintheartG.: Das Thema Diversifikation ist aber tatsächlich wichtig und sollte von uns nochmal betrachtet werden. Genau, in einem inflationären Umfeld versagt die klassische Diversifikation oft komplett. Aktuell zeichnet sich am Markt ab, dass der gestiegene Ölpreis eine neue Inflationswelle anheizen könnte, wenn Trump nicht klüger wird. Die Folge sind erneute Zinserhöhungen – absolut toxisches für Rentnerportfolios. Es frisst die Kaufkraft, drückt die Kurse langlaufender Anleihen und belastet gleichzeitig die Aktienmärkte. Nur mit einem kleinen Anteil Gold im Depot (z. B. 5 bis 10 %) lässt sich dieses Risiko effektiv abfedern, da Gold historisch genau in solchen Realzins-Krisen seine Stärke hat. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros vor 6 Stunden vor 27 Minuten von Autonomes: Genau, in einem inflationären Umfeld versagt die klassische Diversifikation oft komplett. Aktuell zeichnet sich am Markt ab, dass der gestiegene Ölpreis eine neue Inflationswelle anheizen könnte, wenn Trump nicht klüger wird. Die Folge sind erneute Zinserhöhungen – absolut toxisches für Rentnerportfolios. Es frisst die Kaufkraft, drückt die Kurse langlaufender Anleihen und belastet gleichzeitig die Aktienmärkte. Nur mit einem kleinen Anteil Gold im Depot (z. B. 5 bis 10 %) lässt sich dieses Risiko effektiv abfedern, da Gold historisch genau in solchen Realzins-Krisen seine Stärke hat. Drei Fragen dazu: 1. Wie soll das mit nur 5% bis 10% Goldanteil gehen? Anders: Ausgehend vom aktuell Niveau, wie viel muss Gold steigen, dass man das "Risiko effektiv abfedert"? 2. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Goldpreis und Ölpreis? https://www.goldavenue.com/de/blog/newsletter-edelmetall-spotlight/gold-und-rohoel?srsltid=AU7gw4XkMQdeFe1Hmb5BRORq7CxNgESGMRe-n9Nq-2bzE9ucmjF4xHPd 3. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Goldpreis und Inflation? https://www.justetf.com/de/academy/inflation-und-gold.html#intro ( @FlintheartG. wenn es dich stört, einfach löschen) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Autonomes vor 5 Stunden vor 55 Minuten von Lazaros: Drei Fragen dazu: 1. Wie soll das mit nur 5% bis 10% Goldanteil gehen? Anders: Ausgehend vom aktuell Niveau, wie viel muss Gold steigen, dass man das "Risiko effektiv abfedert"? 2. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Goldpreis und Ölpreis? https://www.goldavenue.com/de/blog/newsletter-edelmetall-spotlight/gold-und-rohoel?srsltid=AU7gw4XkMQdeFe1Hmb5BRORq7CxNgESGMRe-n9Nq-2bzE9ucmjF4xHPd 3. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Goldpreis und Inflation? https://www.justetf.com/de/academy/inflation-und-gold.html#intro Das mit den 5 bis 10 % Gold im Depot ist eine reine Frage der asymmetrischen Rendite in Krisenzeiten. Gold muss das Depot nicht durch Masse stabilisieren, sondern durch eine extreme Gegenbewegung genau dann, wenn Aktien und Anleihen gleichzeitig bluten. In den inflationären Ölschocks der 1970er Jahre ist Gold um mehrere hundert Prozent explodiert, während der breite Aktienmarkt real ein Jahrzehnt im Keller feststeckte. Genau darum geht es doch beim aktuellen Marktumfeld: Der steigende Ölpreis droht eine neue Inflationswelle anzuheizen, was die Zentralbanken zu neuen Zinserhöhungen zwingt. Das ist pures Gift (Stagflation) für ein reines Aktien-Anleihen-Rentnerdepot, weil dann beide Assetklassen parallel nach unten korrelieren. Da wäre mir eine kleine Sachwert-Versicherung über Gold alles andere als ein Zock – es sichert die Kaufkraft, wenn das traditionelle 60/40- oder 70/30-Modell versagt. Und ja, ich hab Backtests von Portfolios im Rückspiegel betrachtet berechnet. Bei einer Quote von 15% liefen die sogar besser als mit reinen Aktien. Ich halte aber Anteile über 10% Gold als Risikoversicherung eine übertriebene Klumpenrisiko was keiner braucht. In welchen Zusammenhang Inflation , Öl und Gold steht muss ich wohl hier in der Runde jetzt aber nicht auch noch extra erklären. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi vor 5 Stunden Gute Rohstoff-Futures-Indizes (rolloptimiert) waren ebenfalls ein guter Hedge in den aufgeführten Szenarien (siehe 2022 Zinswende). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Autonomes vor 2 Stunden vor 2 Stunden von Puppi: Gute Rohstoff-Futures-Indizes (rolloptimiert) waren ebenfalls ein guter Hedge in den aufgeführten Szenarien (siehe 2022 Zinswende). Genau, und ob du nun Gold oder einen rolloptimierten Rohstoff-Korb (5-10%) als Satelliten beimischt: Genau diese unkorrelierten Assets retten dir im Ernstfall das Rentnerdasein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
FlintheartG. vor 49 Minuten · bearbeitet vor 49 Minuten von FlintheartG. vor 32 Minuten von satgar: Also doch ARERO? zu einfach... das wird jetzt doch etwas stressig, ich dachte wir hätten eine simple Lösung gefunden, ist aber scheinbar nicht so. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi vor 37 Minuten · bearbeitet vor 31 Minuten von Puppi vor 17 Minuten von FlintheartG.: vor 50 Minuten von satgar: Also doch ARERO? zu einfach... das wird jetzt doch etwas stressig, ich dachte wir hätten eine simple Lösung gefunden, ist aber scheinbar nicht so. Aha.... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
FlintheartG. vor 33 Minuten vor 3 Minuten von Puppi: Aha.... hast Du denn den Arero? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi vor 30 Minuten · bearbeitet vor 29 Minuten von Puppi vor 3 Minuten von FlintheartG.: hast Du denn den Arero? Was tut das zur Sache? Würde es deine Entscheidung beeinflussen? Meine Situation ist anders als deine. Soll keine Empfehlung zum ARERO sein, aber lies es dir mal durch. Vielleicht erkennst du dich ein wenig. https://share.google/aimode/05TCsLTyt5KAgnDAO Zitat "Das psychologische Fazit: Der größte Feind der Rendite ist oft das eigene Ego des Anlegers, das glaubt, den Markt oder die perfekte Gewichtung im Voraus erahnen zu können. Der ARERO fungiert als Disziplinierungs-Werkzeug. Er nimmt dem Anleger die Entscheidungsnotwendigkeit. Statt permanent das Depot umzubauen, delegiert man die Asset Allocation an ein starres, wissenschaftliches Regelwerk und schaltet den Faktor "menschliche Emotion" komplett aus." Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros vor 16 Minuten · bearbeitet vor 12 Minuten von Lazaros vor 35 Minuten von FlintheartG.: zu einfach... das wird jetzt doch etwas stressig, ich dachte wir hätten eine simple Lösung gefunden, ist aber scheinbar nicht so. Wenn das die simple Lösung ist und der ARERO warum auch immer nicht gewollt ist Am 22.9.2026 um 20:23 von FlintheartG.: eine relativ simple Portfolio Zusammenstellung: 30 % FTSE All-World UCITS ETF (60 % Aktienanteil × 50 % Gewichtung) 10 % Consumer Staples ETF (60 % Aktienanteil × 16,6 % Gewichtung) 10 % Health Care ETF (60 % Aktienanteil × 16,6 % Gewichtung) 10 % High Dividend Yield ETF (60 % Aktienanteil × 16,6 % Gewichtung) 40 % Xtrackers II EUR Overnight Rate (DBX0AN) (Geldmarkt / €STR) dann nimm doch 60% L&G Gerd Kommer Multifactor Equity UCITS ETF - die ultradiversifizierte 1-ETF-Lösung von Gerd Kommer für Dein Weltportfolio (ernst gemeint) und 40% Xtrackers II EUR Overnight Rate (DBX0AN) (Geldmarkt / €STR) Einzige Aufgabe: Rebalancing wenn eine der beiden Positionen um 10% vom Sollwert abweicht (also wenn der Kommer > 70% ist verkaufen, wenn der Kommer unter 50% ist kaufen). Sollte selten nötig sein, da ihr euch ja hoffentlich was gönnt und jährlich aus der übergewichteten Assetklasse (im Vergleich zum Sollwert) was entnehmt. Es gibt so viele Möglichkeiten, nur irgendwann müsst ihr euch entscheiden und dann einfach dabei bleiben. Mit jeden Tag vergeht ein kleiner oder vielleicht auch großer Teil von eurem Restleben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
FlintheartG. vor 14 Minuten · bearbeitet vor 4 Minuten von FlintheartG. vor 25 Minuten von Puppi: "Das psychologische Fazit:.... sehe mich da nicht angesprochen, da ich nichts permanent umbaue, nachdem ich den Switch vom Lifestrategy auf dem FTSE All World gemacht habe ist alles unangetastet und werden nur Szenarien durchgespielt. Aber unabhängig davon. Die Anleihenkomponente des Arero scheint was die Duration angeht eine black box zu sein (zumindest habe ich auf die Schnelle nichts dazu gefunden) dann wäre ein Lifestrategy 60 plus Gold/Rohstoffe das transparentere Modell. Nach den letzten Tagen Intensiv-Beschäftigung mit dem Thema scheint mir ein Welt ETF Aktien plus einer Leiter von max. 5 jährigen deutschen Staatsanleihen plus ein Rohstoff-ETF/Fonds momentan die KISS Lösung. vor 10 Minuten von Lazaros: Wenn das die simple Lösung ist und der ARERO warum auch immer nicht gewollt ist dann nimm doch 60% L&G Gerd Kommer Multifactor Equity UCITS ETF - die ultradiversifizierte 1-ETF-Lösung von Gerd Kommer für Dein Weltportfolio (ernst gemeint) und 40% Xtrackers II EUR Overnight Rate (DBX0AN) (Geldmarkt / €STR) Einzige Aufgabe: Rebalancing wenn eine der beiden Positionen um 10% vom Sollwert abweicht (also wenn der Kommer > 70% ist verkaufen, wenn der Kommer unter 50% ist kaufen). Sollte selten nötig sein, da ihr euch ja hoffentlich was gönnt und jährlich aus der übergewichteten Assetklasse (im Vergleich zum Sollwert) was entnehmt. das ist natürlich auch einfach, vielen Dank dafür! Ich muss mir den Kommer ETF anschauen ob der transparenter ist was sein Bestandteile angeht Nachtrag: ok, hatte das Multi-factor übersehen, dachte das ist ein Multi-Asset ETF wie der Arero, aber da sind ja "nur" Aktien drin mit unterschiedlichen Factors. Das muss ich mir nochmal gut anschauen Nachtrag 2: @Lazaros und was mache ich mit unserer aktuellen Position im FTSE All World? Stehen lassen und bis 60% mit dem Kommer ergänzen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag