Autonomes Freitag um 13:29 vor 7 Minuten von Schwachzocker: Ich habe da mal eine Frage aus der Provinz: Wie soll man seine Lebenshaltungskosten decken, wenn man dasselbe Geld bereits zum Nachkaufen genutzt hat? Wieso sollte man damit plötzlich aufhören, nur weil man ein bestimmtes Alter erreicht hat? Warum nicht lustig damit fortfahren, den Markt zu schlagen? Da hast du mich beim schnellen Formulieren ertappt – danke für den Hinweis aus der Provinz! Das Wörtchen „Entweder... Oder“ war genau so gemeint: Man kann die Kohle logischerweise nur einmal ausgeben. Wer beides gleichzeitig will, betreibt mentale doppelte Buchführung und baut damit nur Mist. Wenn du im Alter versucht, den Markt zu schlagen (z. B. durch Konzentration auf Tech-Aktien oder gehebelte Wetten), und du erwischt ein schlechtes Timing, ist dein Depot dauerhaft rasiert. Du hast keine 30 Jahre Erholungszeit mehr und gehst nicht mehr arbeiten, um frisches Geld nachzuschießen. Im Alter geht es nicht mehr darum, den Highscore zu knacken, sondern das Spiel sicher nach Hause zu bringen. Aber wer den Markt auch mit Rollator noch schlägt – dabei wünsche ich viel Glück. Ich stell mir gerade vor wenn ein Opa wegen dem Spaß mit Mörderhebel Futures lädt. (das Pech der Anderen ist mein Gewinn) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker Freitag um 13:42 vor 11 Minuten von Autonomes: Wenn du im Alter versucht, den Markt zu schlagen Ach so... Es geht um "versuchen". Vorhin las es sich so, als müsste man nur wollen: vor 29 Minuten von Autonomes: Im Rentenalter sollte man aber nicht mehr den Markt schlagen wollen. Also ich würde das "wollen". Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Autonomes Freitag um 13:53 vor 5 Minuten von Schwachzocker: Ach so... Es geht um "versuchen". Vorhin las es sich so, als müsste man nur wollen: Also ich würde das "wollen". „Wollen will ich auch viel – zum Beispiel ewige Jugend und jeden Tag Freibier! Das Problem ist ja nicht das Wollen, sondern das Risiko, das man dafür eingehen muss. Wnn Du den Markt schlagen willst, musst Du wetten. Und wenn Du Dich mit 70 verzockst, gehst du halt nicht mehr mal eben frisch malochen, um dein Depot zu retten. Wenn Du im Alter mit dem Spielgeld-Anteil zocken willst: Bitteschön, jeder braucht ein Hobby. und wenn das Depot eine finanzielle Hauptsäule im Rentenalter geworden ist, weil die gesetzliche Rente zu Altersarmut führt, dann musst das Depot halt gut pflegen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bigwigster Freitag um 13:53 · bearbeitet Freitag um 13:54 von Bigwigster Wenn wir gerade dabei sind Aussagen nicht Kritiklos stehen zu lassen : vor einer Stunde von Autonomes: Krisen vom Ausmaß wie 2008 kommen vielleicht alle 30 Jahre vor Realer Wertverlust von ~50% hatten wir in den letzten knapp 60 Jahren schon drei mal: Dann hätten wir ja jetzt wieder allermindestens 30 Jahre ruhe Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Autonomes Freitag um 14:00 3 x (sicher?) aber interessant ist eher die underwater Time. von 1974 bis 1985 Die Inflation hat damals alles aufgefressen. Real (also kaufkraftbereinigt) lag der maximale Drawdown eher bei -60 %. Und die echte Underwater-Time betrug 12 Jahre (bis 1985), bevor man sich von dem Geld wieder genauso viel kaufen konnte wie vor dem Crash. Und jetzt die Frage an die Experten-Runde: Wer von euch zieht im Rentenalter entspannt eine 12-jährige reale Durststrecke durch und verkauft im Tief seine Anteile für die Miete, weil er den Markt schlagen wollte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros Freitag um 14:55 vor 51 Minuten von Autonomes: Und jetzt die Frage an die Experten-Runde: Wer von euch zieht im Rentenalter entspannt eine 12-jährige reale Durststrecke durch und verkauft im Tief seine Anteile für die Miete, weil er den Markt schlagen wollte. Und warum dann das (als Empfehlung)? vor 2 Stunden von Autonomes: Bei einer Cash-Quote von 30 % hast du im Grunde zwei tolle Möglichkeiten, wenn die Märkte mal einbrechen: Entweder du nutzt die Reserve als Puffer für deine Lebenshaltungskosten, damit du keine Aktien mit Verlust verkaufen musst. Oder du nutzt das Geld, um günstig nachzukaufen und nach der Krise umso schneller wieder im Plus zu sein – das ist übrigens auch mein persönlicher Favorit. Letzteres freut jedoch die Erben und den Staat. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Autonomes Freitag um 15:00 · bearbeitet Freitag um 15:05 von Autonomes vor 8 Minuten von Lazaros: Und warum dann das (als Empfehlung)? Gut aufgepasst, aber du übersiehst den Hebel: Wer günstig nachkauft, sorgt dafür, dass aus einer theoretischen 12-jährigen Durststrecke mit viel Mut in der Praxis vielleicht nur eine 4-jährige wird. Selbst ein ganz einfaches, mechanisches Rebalancing würde diesen Effekt und die Erholungsphase des Depots bereits massiv abmindern. Durch die Verbilligung der Einstandskurse schiebt man den Depotwert viel schneller wieder in die Gewinnzone. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros Freitag um 15:08 · bearbeitet Freitag um 15:11 von Lazaros vor 7 Minuten von Autonomes: Gut aufgepasst, aber du übersiehst den Hebel: Wer günstig nachkauft, sorgt dafür, dass aus einer theoretischen 12-jährigen Durststrecke mit viel Mut in der Praxis vielleicht nur eine 4-jährige wird. Vielleicht = Und wenn nicht? Was dann? Was ich damit sagen will: Die Empfehlung, im Ruhestand bei einem Crash mit der Cash-Reserve nachzukaufen, um den Markt zu schlagen, widerspricht dem Hauptziel der Entnahmephase: Kapitalerhalt und Liquiditätssicherung. Wer entspannt durch eine 12-jährige Durststrecke kommen will, nutzt die 30 % Cash-Quote als reinen Puffer für die Lebenshaltungskosten. Alles andere ist Spekulation auf Kosten der eigenen finanziellen Sicherheit im Alter. PS Rationalerer wäre es, einfach prognosefrei die gewählte Aktienquote in allen Marktphasen beizubehalten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Autonomes Freitag um 15:13 · bearbeitet Freitag um 15:17 von Autonomes vor 8 Minuten von Lazaros: Vielleicht = Und wenn nicht? Was dann? Was ich damit sagen will: Die Empfehlung, im Ruhestand bei einem Crash mit der Cash-Reserve nachzukaufen, um den Markt zu schlagen, widerspricht dem Hauptziel der Entnahmephase: Kapitalerhalt und Liquiditätssicherung. Wer entspannt durch eine 12-jährige Durststrecke kommen will, nutzt die 30 % Cash-Quote als reinen Puffer für die Lebenshaltungskosten. Alles andere ist Spekulation auf Kosten der eigenen finanziellen Sicherheit im Alter. Das schließt sich doch überhaupt nicht aus. Du musst dich im Crash ja nicht zwischen Verhungern und Spekulation entscheiden. Natürlich nutze ich meine 30 % Cash-Quote im Ernstfall primär als Puffer für die Miete für die nächsten zwei, drei Jahre. Aber wenn der Aktienteil so tief einbricht, dass sich mein Depot Richtung 50/50 verschiebt, ist ein Rebalancing zurück auf die eigentlichen 70/30 kein „Zocken“, sondern mathematische Pflicht. Wenn du im Ruhestand gar nicht mehr rebalancierst und nur Cash verbrauchst, überlässt du deine Asset Allocation komplett dem Zufall. Man kann also wunderbar die Liquidität sichern und trotzdem die günstige Gelegenheit zum Ausgleichen nutzen. Und schau dir dazu mal Monte-Carlo-Simulationen an. Die simulieren für genau solche Portfolios tausende von Kursverläufen durch. Da siehst du schwarz auf weiß, dass ein kontrolliertes Rebalancing im Crash die Pleitewahrscheinlichkeit des Depots im Alter senkt, anstatt sie zu erhöhen. Der reine Cash-Verzehr ohne Gegensteuern ist in den Simulationen oft das viel größere Risiko. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
leoluchs Freitag um 16:28 vor 4 Stunden von Lazaros: Frage an die Ruheständler-Ehepaare leoluchs und FlintheartG.: Wenn man mit strammen Schritten auf die 70 zugeht und mal den ungewissen finanziellen Vorteil für potentielle Erben außen vor lässt, welchen Unterschied macht es in eurem konkreten Fall, ob ihr eine jährliche Realrendite von plus 1% oder minus 1% erzielen werdet? Hätte es irgendwelche Auswirkungen auf euer Restleben? Auswirkungen in dem Sinn, dass ihr euch irgendwie deswegen einschränken müsstet? Das Ehepaar leoluchs hat nur im femininen Teil die 70 noch nicht erreicht Uns ist es "wurscht", ob die Rendite plus 1% oder minus 1% beträgt. Aber was heißt schon "einschränken". In vielen Bereichen sind wir "Sparbrötchen", in anderen "Verschwender" - wie genau soll man das verorten. vor 3 Stunden von Cepha: Das Ding ist so programmiert, dass es Dir tendenziell eher recht gibt, Dich für die tolle Idee lobt und Risiken ignoriert. Ja, Zustimmung. Es kommt hier sehr auf die Formulierung der Prompts an. Wir haben Programmierung und Leitfaden für unser Ruhestandscockpit, das sich an die Leitplanken Vanguards anlehnt., mit Hilfe von ChatGPT aufgebaut und von Claude gegenchecken lassen. Fehlerhafte Bezüge und Berechnungen wurden korrigiert, und wir sind zufrieden mit dem Stand der Dinge. Zwei RK3-ETFs, zwei RK1-ETFs und Tagesgeld - und genug ist's. @FlintheartG. - ich will deinen Faden nicht kapern, streich nach Lust und Laune! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
FlintheartG. Freitag um 16:59 · bearbeitet Freitag um 17:00 von FlintheartG. alles gut @leoluchs ist ja gut und schön wenn man im fortgeschrittenen Lebensalter sowohl von Altersgenossen als auch den anderen Foristi mehr Futter zum nachdenken bekommt. Auch wenn der eine oder andere meint dass ich alle paar Monate mit einer neuen Asset Allocation um die Ecke komme, was ja durchaus stimmt, aber wofür ist ein Forum denn sonst gedacht. Also immer her damit, ich lass mir gerne virtuelle Backpfeifen geben und erzähle erst Mal nicht was mir Claude und Konsorten wieder vorgeschlagen haben, als ich sie mit Eurem Input/Kommentaren/etc zur neuesten neuen AA gefüttert habe (NEIN es war nicht Equal Weight ). Übrigens den Cross-Check mit den KIs mache ich auch, gerade ChatGPT eignet sich hervorragend als Kontrollinstanz für Claude Ideen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
leoluchs Freitag um 19:01 vor 1 Stunde von FlintheartG.: Übrigens den Cross-Check mit den KIs mache ich auch, gerade ChatGPT eignet sich hervorragend als Kontrollinstanz für Claude Ideen. Bei den verknüpften Bedingungen und Berechnungen hat Claude den besseren Job gemacht. Jedenfalls sind die KIs sehr hilfreich bei unseren Themen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fetz Samstag um 11:27 · bearbeitet Samstag um 11:28 von Fetz vor 20 Stunden von Lazaros: Rationalerer wäre es, einfach prognosefrei die gewählte Aktienquote in allen Marktphasen beizubehalten. Und wie macht man das konkret? vor 20 Stunden von Lazaros: Die Empfehlung, im Ruhestand bei einem Crash mit der Cash-Reserve nachzukaufen, um den Markt zu schlagen, widerspricht dem Hauptziel der Entnahmephase: Kapitalerhalt und Liquiditätssicherung. Sehe ich nicht völlig, aber etwas anders. Rebalancing (Zitat 1) läuft direkt oder indirekt auf "Nachkaufen von RK3 durch Verkauf von RK1" raus (siehe Zitat 2). In der Aufbauphase leicht, in der Entnahmephase kommt Rebalancing nun mal in gewissem Umfang faktisch auf antizyklisches (timing) Investieren raus. Nur halt im besten Fall regelbasiert. Es ist aber deshalb nicht unbedingt rationaler. Genauso kann man argumentieren, daß zB mit der Umschichtung von RK 1 zu RK 3 in einer langen Krise (Timing, siehe die Beiträge von @Autonomes ) die Rendite und damit das Ziel Zitat Kapitalerhalt und Liquiditätssicherung wahrscheinlicher wird. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
FlintheartG. Samstag um 14:21 Rebalancing kann aber doch auch anders herum laufen, nämlich von "RK3 nach RK1" um z.B. Gewinne abzusichern und wie Lazaros weiter oben schrieb "die gewählte Aktienquote in allen Marktphasen beizubehalten". Gerade durch die bisher noch gut laufenden Aktienanteile wird dieser auch in % vom Ganzen immer größer und um die die Quote wieder herzustellen verkaufe ich entsprechend Kursgewinne (ja, die Steuer ist mir klar, aber früher oder später ist die ja eh fällig und vielleicht zukünftig mehr als bisher). Ums mal plastischer darzustellen. Wir haben 100.000 € zum anlegen, Aktienquote war 20% RK1 80%. RK3 hat +25% erzielt ist also nunmehr 25.000 € wert, während RK1 3% Zinsertrag hat, womit aus 100.000 Euro 107.400 € Anlagevermögen erreicht wurde. Wenn ich also zurück zu meiner Zielallokation will müsste ich 3.520 € meines Aktienanteils in RK 1 schieben (alles brutto gerechnet, ohne Steuerabzug etc). Und fallen Aktienkurse, müsste ich von RK1 nach RK3 umschichten um den alten 20/80 Split wieder herzustellen. Das würde aus meiner Sicht nicht dem Hauptziel der Entnahmephase: Kapitalerhalt und Liquiditätssicherung wieder sprechen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
FlintheartG. Samstag um 15:16 Am 25.9.2026 um 15:42 von Schwachzocker: Ach so... Es geht um "versuchen". Vorhin las es sich so, als müsste man nur wollen: Also ich würde das "wollen". da Du den Markt auch im hohen Alter schlagen wollen würdest: wie definierst Du für Dich den Markt? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker Samstag um 15:23 vor 4 Minuten von FlintheartG.: da Du den Markt auch im hohen Alter schlagen wollen würdest: wie definierst Du für Dich den Markt? Komische Frage! Ich meine den weltweiten Aktienmarkt. Ich meine nicht den Immobilienmarkt, auch nicht den Wochenmarkt und auch nicht den Markt für Damenhandtaschen. Und den weltweiten Aktienmarkt zu schlagen bedeutet, eine bessere risikoadjustierte Rendite einzufahren als der kapitalgewichtete Durchschnitt. Was denn sonst? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
FlintheartG. Samstag um 15:28 einfach eine Verständnisfrage, vielen Dank für die Beantwortung! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Autonomes Samstag um 17:04 vor 2 Stunden von FlintheartG.: Rebalancing kann aber doch auch anders herum laufen, nämlich von "RK3 nach RK1" um z.B. Gewinne abzusichern und wie Lazaros weiter oben schrieb "die gewählte Aktienquote in allen Marktphasen beizubehalten". Gerade durch die bisher noch gut laufenden Aktienanteile wird dieser auch in % vom Ganzen immer größer und um die die Quote wieder herzustellen verkaufe ich entsprechend Kursgewinne (ja, die Steuer ist mir klar, aber früher oder später ist die ja eh fällig und vielleicht zukünftig mehr als bisher). Ums mal plastischer darzustellen. Wir haben 100.000 € zum anlegen, Aktienquote war 20% RK1 80%. RK3 hat +25% erzielt ist also nunmehr 25.000 € wert, während RK1 3% Zinsertrag hat, womit aus 100.000 Euro 107.400 € Anlagevermögen erreicht wurde. Wenn ich also zurück zu meiner Zielallokation will müsste ich 3.520 € meines Aktienanteils in RK 1 schieben (alles brutto gerechnet, ohne Steuerabzug etc). Und fallen Aktienkurse, müsste ich von RK1 nach RK3 umschichten um den alten 20/80 Split wieder herzustellen. Das würde aus meiner Sicht nicht dem Hauptziel der Entnahmephase: Kapitalerhalt und Liquiditätssicherung wieder sprechen. Ein Depot, das stur und mechanisch seine Quoten hält – egal ob beim Gewinne sichern oder beim Nachkaufen im Crash –, lässt dich nachts ruhig schlafen. Musst mal durchrechnen ob ein 80/20 Portfolio deinen Empfinden entspricht. Viel kommt auf die Entnahme die Depotgröße, eventuell Jahre mit Einschränkungen und letztendlich auf das gewünschte Lebensalter drauf an. Vlt kannst du ein paar konkrete Beispielszenarien für ein 80/20- oder 70/30-Portfolio durchrechnen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
FlintheartG. Samstag um 17:11 Als ich die wie üblich pampige Antwort unseres Provinz-Schwachzockers gelesen habe wusste ich sofort, das ist überhaupt nicht mein Markt. Was interessiert mich das erreichen einer besseren risikoadjustierten Rendite als der kapitalgewichtete Durchschnitt? Nada nichts. Mir wird dadurch auch bewusst dass dadurch dieser "Disconnect" meiner Ideen mit der hier vorhandenen Schwarm (aka Durchschnitts-)meinung des Forums entstanden ist. Da sind völlig andere Ziele denen hier nachgestrebt wird. Mein Benchmark ist "Inflation + 3–5% p.a. bei maximal akzeptablem Drawdown Y%", also ein zielorientiertes Handeln, kein marktrelatives Benchmark. Hätte nicht gedacht dass der obige Kollege noch einen solch wichtigen Erkenntnisgewinn für mich parat hat. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi Samstag um 17:14 · bearbeitet Samstag um 17:16 von Puppi vor 4 Minuten von FlintheartG.: Mein Benchmark ist "Inflation + 3–5% p.a. bei maximal akzeptablem Drawdown Y%", also ein zielorientiertes Handeln, kein marktrelatives Benchmark. Na dann viel Glück bei diesem simplen Benchmark . Ich vermute nach Steuern oder? Ist bestimmt recht easy zu schaffen ohne viel Risiko. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
FlintheartG. Samstag um 17:19 vor 7 Minuten von Autonomes: Ein Depot, das stur und mechanisch seine Quoten hält – egal ob beim Gewinne sichern oder beim Nachkaufen im Crash –, lässt dich nachts ruhig schlafen. Musst mal durchrechnen ob ein 80/20 Portfolio deinen Empfinden entspricht. Viel kommt auf die Entnahme die Depotgröße, eventuell Jahre mit Einschränkungen und letztendlich auf das gewünschte Lebensalter drauf an. Vlt kannst du ein paar konkrete Beispielszenarien für ein 80/20- oder 70/30-Portfolio durchrechnen. das mit dem ruhig schlafen ist altersbedingt auch völlig unabhängig vom Depot nicht mehr ganz so einfach wie früher, aber das ist ein ganz anderes Thema. Ich bin die ganze Zeit immer wieder am Durchrechnen diverser Szenarien, die meisten tauchen hier nicht auf, weil ich kein Bock auf das runtergemache habe. 70/30 würde dem guten alten US-Prinzip 100-Lebensalter sehr nahe kommen (unser gemeinschaftliches Alter /2), aktuell kommt das auch ganz gut hin aufgrund des guten Laufs der bisherigen Aktieninvests. Seit dem aufschlagen hier habe ich meinen Benchmark "Inflation + 3–5% p.a. bei maximal akzeptablem Drawdown Y%" deutlich geschlagen weil es eben keinen Drawdown gab. Sollte der kommen (zb - 15% was laut OECD Studie möglich ist) würde es wieder ganz anders aussehen. Deshalb die Idee stabilere Tilt Aktien-ETFs dazu zu nehmen im Wechsel für eine 50/50 Verteilung und einem höheren akzeptablen Wert Y. vor 4 Minuten von Puppi: Na dann viel Glück bei diesem simplen Benchmark . Ich vermute nach Steuern oder? Ist bestimmt recht easy zu schaffen ohne viel Risiko. eigentlich ist das wesentlich anspruchsvoller als "Euer" Ziel zu erreichen, aber das ist Dir natürlich bewusst. Deshalb schlage ich ja hin und immer wieder hier mit neuen Depotverteilungen auf. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
leoluchs Samstag um 17:25 Gerade eben von Puppi: Na dann viel Glück bei diesem simplem Benchmark . Wir dürften in etwa derselben Alterskohorte angehören - aus unserer (Lea&Leo) Sicht (zwei Altersrenten & o.g. Portfolio) sind wir mit etwa 2-3%-Rendite im sicheren Port. Als Benchmark haben wir den LS60 - bislang reicht's. Andere Benchmarks interessieren in diesem Falle nicht. "Wer spricht vom Siegen - überstehen ist alles" - so in etwa lautet die Devise. 12 Jahre DD: dann sind wir 81 und 83. So what ... Etwas launiger Kommentar, das Wetter war heute zu schön Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi Samstag um 18:36 · bearbeitet Samstag um 18:37 von Puppi vor einer Stunde von FlintheartG.: zb - 15% was laut OECD Studie möglich ist Sorry, wenn ich nochmal nachfrage, aber nicht, dass ich etwas falsch verstanden habe. Dein Ziel sind 3-5% Realrendite nach Steuern oder? Gleichzeitig möchtest du nur einen MaxDD von ca. -15% haben in Sachen Portfolio-Risiko oder? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
FlintheartG. Samstag um 19:56 vor einer Stunde von Puppi: Sorry, wenn ich nochmal nachfrage, aber nicht, dass ich etwas falsch verstanden habe. Dein Ziel sind 3-5% Realrendite nach Steuern oder? Gleichzeitig möchtest du nur einen MaxDD von ca. -15% haben in Sachen Portfolio-Risiko oder? kein Problem, stimmt beinahe, die -15% stammen aus dem OECD Report nicht von mir, mein im ersten Beitrag vorgestelltes 60/40 Portfolio liegt bei ca 5.2% p.a. CAGR vor Steuern und bei -30% MaxDD im historischen Rückblick. Den MaxDD könnte ich durch einen kleineren Aktienanteil am Gesamtdepot reduzieren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Autonomes vor 10 Stunden Am 26.9.2026 um 19:19 von FlintheartG.: Deshalb die Idee stabilere Tilt Aktien-ETFs dazu zu nehmen Solche Tilt-Aktien-ETFs laufen in systemischen Krisen oft mit einer Korrelation von nahezu 1 mit dem Gesamtmarkt nach unten. Sie bieten im echten Crash also kaum den erhofften Schutz. Einen echten, stabilisierenden Puffer gegen einen 15 % Drawdown im Aktienteil würde man theoretisch eher mit langlaufenden US-Staatsanleihen erreichen – doch das erkauft man sich sofort mit massiven neuen Risiken bei Zinsänderungen und dem Währungsverlauf (USD/EUR). Zudem basieren viele dieser bekannten Studien auf US-Bürgern, was sich steuerlich und währungstechnisch nicht 1:1 auf uns übertragen lässt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag