Wishmueller vor 19 Stunden .... ohne die interessantere Angabe, wie viele Monatseinkommen noch übrig sind, ist die Aussage ja eh relativ wertlos..... Sei es drum, war eine "wilde Woche", in der dann am Ende (und in Summe) so viel dann doch nicht passiert ist. Dass ich meine noch offenen Investments 2026 über Wochen vor mich hergeschoben hatte und diese dann doch 2 Tage vor dem "Wash Out" im Markt platziert habe, triggert zwar mein Ego.... vielmehr dann aber auch nicht..... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
voxk vor 18 Stunden Wer in der Woche ein bisschen minus hatte, kann sich trösten, wenn er an Elon Musk denkt. Er hat wirklich eine wilde Woche hinter sich. Wenn ich richtig sehe, fielen die Tesla-Aktien bis ~14%. Die Aktien von SpaceX verloren bis ~12%. Insgesamt beläuft sich der Marktwertverlust beider Unternehmen auf fast $469.000 Millionen. Da Elon Musk 35% von SpaceX und 11% von Tesla kontrolliert, beläuft sich der Wertverlust für ihn auf rund ~189 Milliarden $ (~170 Milliarden €). Aber gerade sehe ich, dass sich Tesla und SpaceX etwas erholt haben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Euronensammler vor 18 Stunden vor 9 Minuten von voxk: Da Elon Musk 35% von SpaceX und 11% von Tesla kontrolliert, beläuft sich der Wertverlust für ihn auf rund ~189 Milliarden $ (~170 Milliarden €). vor 33 Minuten von Wishmueller: wie viele Monatseinkommen sind das? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
dimido vor 16 Stunden Das mit der Umrechnung in Monatseinkommen kenne ich auch und ist nur mein hilfloser Versuch die Beträge begreifbar zu machen. Der Wert des Geldes bestimmt sich bei mir über die regelmäßigen Ausgaben des Alltags und den regelmäßigen Einnahmen. Alles ist bei mir in den letzten 20 Jahren mehr oder weniger teuerer geworden, Gehalt ist auch gestiegen sowie die Summe der erreichten Rentenansprüche (bei denen ich immer auf die monatlich erreichten Werte schaue). Aber alles mehr oder weniger im "Gleichtakt", meistens irgendwo gaaanz grob um den Faktor 2 über die 20 Jahre. Und das bestimmt mein Gefühl für den Wert des Geldes. Die einzige Ausnahme ist mein freies Vermögen (also ohne Renten und BAV Ansprüche). Das ist in den letzten 20 Jahren um den Faktor 17 gewachsen. Ja, ich sehe die Zahl, ja ich weiss wieviel es ist, aber "begreifen" geht für mich darüber hinaus. Ich kann mich noch daran erinnern als ich in 2020 im Zuge einer Aufräumaktion im Depot meine Amundi-Fonds verkauft und auf Vanguard umgestiegen bin. Da war auch eine Einzel-Kauforder im Gegenwert von 200k dabei. 1 Klick... Das soll jetzt nicht nach "alter Hase" klingen, ganz im Gegenteil. Ich war nach Orderausführung vielmehr verunsichert, weil ich kein Gefühl für den Gegenwert hatte. Die Summe passte einfach nicht mehr in mein "alltägliches Koordinatensystem", das den Wert des Geldes für mich bestimmt. Wenn ich aber kein Gefühl für den Gegenwert mehr habe, bin ich vielleicht auch anfällig für möglicherweise dumme Entscheidungen geworden? Wie gesagt, mein alltägliches Leben wird durch absolute Beträge bestimmt. Meine gelegentliche "Umrechnung" in Monatseinkommen ist lediglich der Versuch den surrealen Zahlen einen für mich begreifbaren Gegen-Wert zu geben. Was mir zumindest etwas mehr Gelassenheit gibt, ist das PortfolioPerformance Widget "Vermögensaufstellung". Ich habe standardmäßig YTD ausgewählt und das sieht wie ein Aquarium von der Seite aus. Ich sehe oben einen gewissen Wellengang, aber der Blick auf den Gesamt-Wasserstand des Aquarium beruhigt dann wieder. Eine sehr willkommene "visuelle" Hilfe, da die absoluten Zahlen für mich mittlerweile zu surreal sind (besonders da ich in sehr einfachen Verhältnissen aufgewachsen bin). PS: hat nicht kürzlich jemand im Finanzielle-Freiheit Thread danach gefragt, wann das Vermögen surreal wurde? Bei mir war es diese 200k Kauf-Order ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CHX vor 16 Stunden Am 5.11.2026 um 17:19 von Wishmueller: Aber Volatilität muss man aushalten (lernen), anders geht's am Aktienmarkt leider nicht ... Das ist der entscheidende Satz ... und man lernt es mit der Zeit. Irgendwann sind einem die Schwankungen egal, weil man darauf vertraut, dass die Finanzmärkte auch zukünftig ähnlich laufen werden wie in der Vergangenheit. Auch in der Vergangenheit gab es jede Menge Krisen, Kriege etc.pp.. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Autonomes vor 14 Stunden vor 22 Stunden von Puppi: Bin mal gespannt, wie gut es bei sehr großen Depots dann wirklich gelingt, nur die Prozente zu sehen, anstatt die Euro-Beträge, wenn es mal wirklich wieder 40-50% nach unten geht. Wenn du (rein fiktiv als Rechenbeispiel) 1,5Mio hast und auf 750K fällst, ist das ein brutaler Schlag für dein Ego. Aber der Kühlschrank ist morgen genauso voll, das Auto fährt genauso, und die Brötchen kosten hoffentlich noch dasselbe. Da musst du nichts mit %te rechnen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Autonomes vor 14 Stunden Wer nur 3 Tech-Aktien hält, erlebt jetzt Achterbahnfahrten. Anfang der 2000er hatte man noch Intel, Cisco und Nokia. Heute sind es Microsoft, Apple oder Nvidia. Es hat sich seit dem nichts geändert, nur die Namen der Tech-Aktien. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nachdenklich vor 12 Stunden vor 1 Stunde von Autonomes: Wenn du (rein fiktiv als Rechenbeispiel) 1,5Mio hast und auf 750K fällst, ist das ein brutaler Schlag für dein Ego. Natürlich: Die Hälfte weg ist schon heftig. Dennoch, man belastet seine Nerven auch unnötig, wenn man seinen Depotstand jeweils gegen ein ATH misst. Mein Blick ist eher: Was habe ich investiert und wieviel habe ich jetzt? Der Prozentsatz, um den mein Depot seit dem Invest gewachsen ist, mag schwanken. Aber auf die Dauer ist das unerheblich. Wenn ich tiefer reingehen will, dann vergleiche ich den Wertzuwachs mit dem Kaufkraftverlust durch Inflation. Der bei vielen Anlegern übliche Blick auf einen Max DrawDown und damit der Glaube, daß man sich an dem ATH messen soll, ist meines Erachtens nicht hilfreich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor vor 11 Stunden Ich halte grundsätzlich so viele risikofreie Assets vor, wie ich für meine individuellen Zwecke und meinen gewünschten Sicherheitsgrad benötige. Darüber hinausgehende Schwankungen sind für mich ein bewusst akzeptierter Bestandteil der Kapitalanlage. Drawdowns lassen sich ohnehin nicht vermeiden – entscheidend ist aus meiner Sicht, dass man strukturell und mental in der Lage ist, sie auszuhalten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi vor 11 Stunden · bearbeitet vor 10 Stunden von Puppi vor 3 Stunden von Autonomes: Wenn du (rein fiktiv als Rechenbeispiel) 1,5Mio hast und auf 750K fällst, ist das ein brutaler Schlag für dein Ego. Aber der Kühlschrank ist morgen genauso voll, das Auto fährt genauso, und die Brötchen kosten hoffentlich noch dasselbe. Da musst du nichts mit %te rechnen. vor 1 Stunde von Nachdenklich: Der bei vielen Anlegern übliche Blick auf einen Max DrawDown und damit der Glaube, daß man sich an dem ATH messen soll, ist meines Erachtens nicht hilfreich. Es sind meist nicht die Anleger selbst, die mit Absicht entscheiden, dies oder jenes so zu fühlen oder zu sehen. Das geschieht unterbewusst ganz automatisch und betrifft je nach Erziehung und finanziellem Hintergrund die Psyche von jedem unterschiedlich stark. MaxDD hat psychologisch den Hintergrund und Effekt: "Ich hatte schon einmal das und das erreicht (bis hin zur finanziellen Unabhängigkeit samt der Möglichkeit, weniger oder nicht mehr arbeiten zu müssen etc) und nun ist es wieder weg => Wäre ich doch ausgestiegen, als ich mein Ziel schon erreicht hatte bzw. wäre ich doch nicht weiter so gierig gewesen!" Solche Sätze vernahm man nach dem Platzen der DotCom-Bubble z.B. sehr häufig von Anlegern, die vor dem Platzen schon sehr viel Vermögen aufgebaut hatten. Dass dieser Zustand ("wieder weg" aufgrund 50-60% DD) hoffentlich und wahrscheinlich nur vorübergehend ist, hilft in dem Moment leider auch nicht jedem. Gefühle kann nicht jeder einfach abschalten wie er will. Da ist es besser, wenn man sich erforscht und brutal ehrlich zu sich selbst ist, anstatt den coolen Typ zu spielen oder einfach nur zu hoffen, dass man es schon irgendwie aushalten wird. Umso wichtiger ist dies, wenn man es finanziell schon "geschafft" hat. Wer sich in dieser Position überschätzt und weiterhin unnötige Risiken eingeht, handelt mMn nicht besonders überlegt. Diese Anfälligkeit für Gefühle/Ängste ist nicht bei jedem so - das möchte ich ausdrücklich betonen. Allerdings bin ich ziemlich sicher, dass einige (jüngere) Anleger, die noch nie einen Mega-Crash mit sehr hohem Vermögen mitgemacht haben, ihr "ist alles easy - verhungern kann ich ja nicht mehr" unterschätzen. Jeder Mensch ist eben anders und daher kann man weder pauschal sagen, dass der MaxDD Quatsch ist als Risikomaß (auch nicht in Euro-Beträgen anstatt Prozenten), noch, dass jeder schlaflose Nächte/Panik bekommt, wenn sein Depot mal (vorübergehend) um 50% oder 750k Euro einbricht. Was helfen kann und meist auch tut: Nicht mehr so oft ins Depot schauen (eine Art Fire & Forget) - am besten nur 1x im Jahr... ungefähr so wie früher meine Eltern einmal im Jahr einen Brief von der Lebensversicherung bekommen haben mit dem aktuellen Stand. Das dürfte Mitgliedern des WPF natürlich nicht so leicht fallen...und in unserer heutigen Welt, in der man überall per Smartphone sekündlich seinen Depotstand kontrollieren kann, sowieso nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cepha vor 11 Stunden · bearbeitet vor 11 Stunden von Cepha vor 3 Stunden von Autonomes: Wenn du (rein fiktiv als Rechenbeispiel) 1,5Mio hast und auf 750K fällst, ist das ein brutaler Schlag für dein Ego. Aber der Kühlschrank ist morgen genauso voll, das Auto fährt genauso, und die Brötchen kosten hoffentlich noch dasselbe. Da musst du nichts mit %te rechnen. Außer man muss/will vom Depot leben. Soll ja auch Leute geben, die das Geld dort nicht nur zum reinen Selbstzweck ansparen. bei -5% im Welt ETF sollte man wirklich nicht nervös werden, das passiert alle paar Monate, auch -20% kommen alle paar Jahre vor, das ist nun mal normal. Und wer "alles auf KI" setzt, der weiß ja auch ums höhere Risiko. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller vor 10 Stunden Also ich habe es zumindest 2008 schon mal selbst erlebt, dass die Hälfte meiner damaligen Ersparnisse "weg" war. Auch wenn ich die verbliebene Hälfte damals nicht verkauft habe (so clever war ich dann wenigstens), war mein Interesse an der Börse damit auf Jahre erloschen (inkl. meiner Teilnahme hier im Forum)...... Blicke ins Depot habe ich über viele Jahre vermieden, weitere monatliche Sparraten liefen danach über Jahre ins unverzinste Tagesgeld..... mag ich mir gar nicht mehr ausrechnen, was mich das bis heute "gekostet" hat..... Damals waren es "unverplante Ersparnisse", heute muss ich von dem, was da ist, dann leben. Von daher bin ich "im Wiederholungsfalle" selber gespannt, wie ich dann damit mental umgehe. Hab' schon einige "Crash Simulationen" für mich gemacht und man kann sich immer ausrechnen, dass es auf lange Sicht trotzdem sehr wahrscheinlich reichen wird (da es eben ein Unterschied ist zwischen "temporär weg" und "so richtig weg"), trotzdem wird es auch beim nächsten Mal wieder etwas mit mir machen, das weiß ich jetzt schon. Und trotzdem bin ich mittlerweile wieder soweit investiert, soweit es meine auf absehbare Zeit benötigte Liquidität übersteigt. Die "formale" Sicherheit ist damit für mich gewährleistet. Mental werde ich dann sehen, wie gut oder schlecht ich damit dann umgehen werde.. Ich freu' mich jetzt schon.... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi vor 10 Stunden · bearbeitet vor 10 Stunden von Puppi vor 9 Minuten von Wishmueller: Also ich habe es zumindest 2008 schon mal selbst erlebt, dass die Hälfte meiner damaligen Ersparnisse "weg" war. Auch wenn ich die verbliebene Hälfte damals nicht verkauft habe (so clever war ich dann wenigstens), war mein Interesse an der Börse damit auf Jahre erloschen (inkl. meiner Teilnahme hier im Forum)...... Blicke ins Depot habe ich über viele Jahre vermieden, weitere monatliche Sparraten liefen danach über Jahre ins unverzinste Tagesgeld..... mag ich mir gar nicht mehr ausrechnen, was mich das bis heute "gekostet" hat..... Ich kenne einige Leute, denen vor allem der Doppelschlag 2000 und 2008 so dermaßen das Vertrauen in den Aktienmarkt genommen hatte, dass sie ähnlich wie du damals nie wieder oder nur sehr spät wieder investiert hatten (nur noch Festgeld etc oder eben erst zig Jahre später wieder vorsichtig rein). Ich selbst hatte damals (Gott sei Dank?) nicht die großen Summen übrig, da ich mich für den Kauf eines Hauses entschieden hatte. vor 9 Minuten von Wishmueller: Mental werde ich dann sehen, wie gut oder schlecht ich damit dann umgehen werde.. Ich freu' mich jetzt schon.... Ja, das wird dann auch ne "Gaudi" werden hier im Forum . Wer Zeit hat, kann sich ja mal entsprechende Posts und Threads aus der Finanzkrise hier "genüsslich" durchlesen und sehen, wie locker/optimistisch hier alle waren bzw. welche Katastrophenszenarien sich in den Köpfen vieler Anleger abgespielt haben ....wohlgemerkt damals noch mit im Schnitt deutlich kleineren Depotsummen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller vor 10 Stunden vor 1 Minute von Puppi: Ich selbst hatte damals (Gott sei Dank?) nicht die großen Summen übrig, da ich mich für den Kauf eines Hauses entschieden hatte. Ja, manchmal ist im Leben "Timing" dann doch nicht unwichtig..... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi vor 10 Stunden · bearbeitet vor 10 Stunden von Puppi vor 14 Minuten von Wishmueller: Ja, manchmal ist im Leben "Timing" dann doch nicht unwichtig..... Das war kein Timing, sondern einfach ne Lebensentscheidung. Könnte man jetzt als Glück oder Pech bezeichnen je nach Asset Sichtweise. Trotz der guten Preisentwicklung der Immobilie samt Mietersparnis wäre ich mit 100% Aktien natürlich trotzdem besser weggekommen (Uniglobal war damals so mein Haupt-Fonds vor dem Immokauf). Auf der anderen Seite hätte ich wohl nie 100% Aktien gemacht per fettem Sparplan oder gar ausgehalten bzw. möchte nicht wissen, was ich dann für Dummheiten damit gemacht hätte (damals waren mir die Begriffe ETFs und auch Buy&Hold noch fremd). Letztendlich ist es auch pfurzegal, wie ein gewisses Vermögen zustande kommt,...ob durch Arbeit, Erbe, gute Investitionsentscheidungen oder Lottogewinn etc. Früher hatte ich noch mentale Buchführung betrieben ("Mein hart verdientes Geld darf nicht weniger werden!... Aktiengewinne, die wieder kleiner werden, sind keine Verluste!" etc). Heute weiß ich, dass diese Einteilungen Quatsch sind. Geld ist Geld...egal, woher es kommt und es gibt auch keine Buchgewinne oder -verluste, sondern das, was man Stand heute bei Liquidierung bekommt, ist das aktuelle Vermögen. Punkt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Megatron vor 6 Stunden vor 4 Stunden von Puppi: Umso wichtiger ist dies, wenn man es finanziell schon "geschafft" hat. Wer sich in dieser Position überschätzt und weiterhin unnötige Risiken eingeht, handelt mMn nicht besonders überlegt. Wichtiger Punkt, der gerne übersehen wird. Vermögen erhalten ist etwas anderes als Vermögen aufbauen. Im ersteren Fall geht es nur darum, nach Inflation und Ausgaben nicht weniger zu haben (oder zumindest so wenig Schwund zum haben, dass der Nullpunkt irgendwo nach dem Lebensende liegt). Und das bei dem minimal möglichen Risiko. Das ist ein ganz anderes Vorgehen als ein Vermögensaufbau. Aus diesem Grund funktionieren auch die Strategien von Family Offices oder Stiftungen für den Privatanleger zum Aufbau von Vermögen oft nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geduldsanleger vor 6 Stunden · bearbeitet vor 6 Stunden von Geduldsanleger vor 4 Stunden von Wishmueller: Also ich habe es zumindest 2008 schon mal selbst erlebt, dass die Hälfte meiner damaligen Ersparnisse "weg" war. Auch wenn ich die verbliebene Hälfte damals nicht verkauft habe (so clever war ich dann wenigstens), war mein Interesse an der Börse damit auf Jahre erloschen (inkl. meiner Teilnahme hier im Forum)...... Blicke ins Depot habe ich über viele Jahre vermieden, weitere monatliche Sparraten liefen danach über Jahre ins unverzinste Tagesgeld..... mag ich mir gar nicht mehr ausrechnen, was mich das bis heute "gekostet" hat..... vor 4 Stunden von Puppi: Wer Zeit hat, kann sich ja mal entsprechende Posts und Threads aus der Finanzkrise hier "genüsslich" durchlesen und sehen, wie locker/optimistisch hier alle waren bzw. welche Katastrophenszenarien sich in den Köpfen vieler Anleger abgespielt haben ....wohlgemerkt damals noch mit im Schnitt deutlich kleineren Depotsummen. Die Finanzkrise habe ich damals nur ganz am Rande verfolgt, auch da ich überhaupt rein gar kein Geld zum Investieren hatte und in der damaligen Zeit die Finanzmärkte keinerlei Interesse von mir waren. Ab und an lese ich Auszüge der damaligen Threads im Forum und empfinde die Lektüre als sehr lehrreich. Mich bestätigt dies bei meinem im Gesamtverhältnis recht geringen risikoreichen Anteil. Dadurch könnte ich einen ähnlichen Absturz aussitzen ohne zu verkaufen und wäre wohl in der Lage das durch mein Gehalt mtl. verfügbare Geld weiter zu investieren. Das ich mit einem weitaus höheren risikoreichen Anteils über die letzten Jahre heute wesentlich vermögender wäre ist mir durchaus klar, aber dieses Ausmaß an Risikotoleranz hatte ich eben nicht. Schade dass es dieses Forum zur Dotcom Bubble noch nicht gab. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine vor 6 Stunden vor 2 Stunden von Puppi: Was helfen kann und meist auch tut: Nicht mehr so oft ins Depot schauen (eine Art Fire & Forget) - am besten nur 1x im Jahr... ungefähr so wie früher meine Eltern einmal im Jahr einen Brief von der Lebensversicherung bekommen haben mit dem aktuellen Stand. Das dürfte Mitgliedern des WPF natürlich nicht so leicht fallen...und in unserer heutigen Welt, in der man überall per Smartphone sekündlich seinen Depotstand kontrollieren kann, sowieso nicht. In der Aufbauphase sicher eine gute Vorgehensweisen. In der Entnahmephase würde ich bei einem heftigen Crash zwar auch nicht so oft ins Depot schauen und auf keinen Fall an der Strategie rütteln aber es spricht nichts gegen ein planmäßiges Rebalancing und die Entnahmerate würde ich auch schon vor dem Jahresende um 5 % kürzen, um das Depot zu schonen. Ich fände es jedenfalls unvernünftig munter weiter drauf los zu konsumieren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag