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737 Beiträge in diesem Thema

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Der Elektromotor ist keine Herausforderung. Einen Vorsprung kann man sich nur mit der Akkutechnologie erarbeiten. Es ist sinnlos Li Ionen Akkus auf der Basis von Consumerzellen für ein Langstreckenauto zu entwickeln. Das ist eine Sackgasse. In einigen Jahren ist das ineffizienter, teuerer Hightech Schrott.

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Geschrieben · bearbeitet von Holgerli

vor 21 Minuten schrieb reko:

 

Aus dem ersten Artikel: Falls im nächsten Jahr die ersten Serienautos mit Brennstoffzelle auf den Straßen rollen, könnte es bis dahin an der Zapfsäule schon eine Alternative zu Wasserstoff in Gasform geben.

Es rollen aber keine Serienfahrzeuge auf den Straßen. Es gibt noch nicht mal annähernd ausreichend Tankstellen. Demgegenüber stehen dieses Jahr weltweit wohl ca. 1 Mio. Elektrofahrzeuge verkauft und es gibt mehere zehntausend Ladepunkte.

 

Aus dem zweiten Artikel: In Verbindung mit dem 24 kWh großen Akku ist der Brennstoffzellentransporter mehr als 600 Kilometer unterwegs. Hier wird ja die Brennstoffzelle schon fast adabsurdum geführt. Wofür braucht man einen 24kWh-Akku wenn man eine Brennsoffzelle hat? Im Toyota Mirai reicht dafür ein 2-kWh-Akku.

 

Aber die beiden Artikel sind exakt, dass was ich sage: Es wird entweder eine Technologie benannt die es im Praxiseinsatz nicht gibt. Oder aber für den alternativen Antrieb muss eh schon soweit beim eAntrieb gewildert werden, dass man sich ernsthaft fragen muss ob sich der technische und monitäre Aufwand dafür überhaupt lohnt oder ob man dann nicht lieber direkt auf 100% eAntrieb geht.

 

vor 5 Minuten schrieb reko:

Der Elektromotor ist keine Herausforderung. Einen Vorsprung kann man sich nur mit der Akkutechnologie erarbeiten. Es ist sinnlos Li Ionen Akkus auf der Basis von Consumerzellen für ein Langstreckenauto zu entwickeln. Das ist eine Sackgasse. In einigen Jahren ist das ineffizienter, teuerer Hightech Schrott.

 

Gut aber wer baut Auto-Akkus aus "Consumer-Akkus"? Ich weiss, dass die deutsche "Qualitätspresse" bei Tesla gerne faselt, dass das Laptop-Batterien seien nur stimmt das halt nicht. Und die Entscheidung viele kleine Akkus zusammenzuschalten ist ja ganz bewusst getroffen worden.

Man kann dem zustimmen oder auch lassen aber zu sagen, dass man keine bessere Technologie hat und es deswegen ganz sein zu lassen halte ich für fahrlässig.

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mal wieder was zum autonomen Fahren:

 

Zitat

..überholen die Herren der Ringe zumindest technologisch mit der vierten Generation des A8 den gesamten Wettbewerb in einem Schwung und reklamieren für sich, als erster Autohersteller weltweit einen Serien-Pkw mit einem autonomen Fahrsystem nach dem sogenannten Level 3 für "hochautomatisiertes Fahren".

..

Das AI-System ("Artificial Intelligence" – künstliche Intelligenz), das komplett das Kommando übernimmt, dem Fahrer Freiräume zum Lesen, Mail checken oder Filme gucken eröffnet und in einem Schadensfall tatsächlich den Hersteller in der Haftung sieht, ist rechtlich aber noch nicht zugelassen.

....

Audi ist in diesem Punkt quasi schneller als die Polizei erlaubt. Die Ingolstädter rechnen damit, dass bis 2019 die gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz des Traffic Jam Pilot eingeführt sein könnten.

Quelle: http://www.n-tv.de/auto/Audi-A8-nicht-alles-fuer-den-Kunden-article20069478.html

 

...tja da könnte mal ein Etablierter glänzen - und dann darf er es nicht, weil der rechtliche Rahmen fehlt. 

 

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vor 3 Stunden schrieb reko:

Es ist sinnlos Li Ionen Akkus auf der Basis von Consumerzellen für ein Langstreckenauto zu entwickeln.

Siehe Holgerli.

Ein weiteres Argument war damals - als man zu Zeiten des Roadsters noch nicht in der Zellenfertigung mitmischen konnte - gewesen, dass man von Weiterentwicklungen der 'Standardzellen' in der Industrie profitieren kann (bzw. - geniale Idee - diese Weiterentwicklungen einfach selbst vorantreibt) und dass diese Art des Energiespeichers schlicht zum damaligen Zeitpunkt günstig und erprobt war.

Garnicht vorzustellen, was hier alles schiefgehen und Tesla in den Abgrund hätte reißen können.

Mittlerweile schickt man sich anscheinend an, selbst Standards zu setzen und damit die Zellen ihrem Einsatz im E-Auto dienlicher zu gestalten.

Ich kann hier - gerade im Sinne der Gesamtentwicklung - nichts Verwerfliches erkennen, ganz im Gegenteil.

Fast ein Geniestreich.

 

vor 3 Stunden schrieb Holgerli:

Aber die beiden Artikel sind exakt, dass was ich sage: Es wird entweder eine Technologie benannt die es im Praxiseinsatz nicht gibt. Oder aber für den alternativen Antrieb muss eh schon soweit beim eAntrieb gewildert werden, dass man sich ernsthaft fragen muss ob sich der technische und monitäre Aufwand dafür überhaupt lohnt oder ob man dann nicht lieber direkt auf 100% eAntrieb geht.

Um das zu unterstützen: Das ist genau das, was damit meine, dass es Alternativen gibt, die aber nicht in der Massenproduktion ankommen und entsprechend auch rar in den Medien vertreten sind.

Wieso sollte es auch anders sein?

 

Man muss die Antriebskonzepte immer in Verbindung mit der Gesamtinfrastruktur sehen.

Das Produkt ist am Ende nicht nur das Fahrzeug, sondern im Grunde die Mobilität.

Mit CarSharing, autonomem Fahren und allem drum herum wird das noch verschärft, weil die Dienstleistung in den Vordergrund rückt.

Die Automobilhersteller haben das auch schon erkannt und ein Auge auf der Sache.

 

vor 3 Stunden schrieb magicw:

...tja da könnte mal ein Etablierter glänzen - und dann darf er es nicht, weil der rechtliche Rahmen fehlt. 

Klassischer Fall von Blickwinkelabhängigkeit.

Wenn die Technik nicht verbaut wird und Nachrüstung unmöglich ist, ist das praktisch eine Nullnummer bzw. halt erst dann für spätere Fahrzeuggenerationen (oder andere -Märkte) interessant.

Es tut mir an dieser Stelle leid, wieder Tesla ins Feld führen zu müssen, aber die verbauen stattdessen halt einfach 'mal alles und schmeißen dann zu gegebener Zeit (ggf. gegen Aufpreis bei Kauf oder später) einfach die Software drauf.

Das ist deutlich pragmatischer, zumal die Hardware nicht nur kostet, sondern auch ohne die für den Fahrer relevante Funktionalität für Tesla arbeitet (Daten sammelt).

Klar - das muss auf den ersten Blick nicht gefallen.

Man gewöhnt sich aber dran und will den Komfort irgendwann nicht mehr missen, wie Google & co. zeigen.

Wie sich das ggf. auswirken wird, finde ich auch spannend, zumal hier weitere echte Unterscheidungskriterien (sowohl positiv als auch negativ) zwischen den einzelnen Herstellern entstehen.

 

Grüße,

 wpf-leser

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vor 6 Minuten schrieb wpf-leser:

Wenn die Technik nicht verbaut wird und Nachrüstung unmöglich ist, ist das praktisch eine Nullnummer bzw. halt erst dann für spätere Fahrzeuggenerationen (oder andere -Märkte) interessant.

Es tut mir an dieser Stelle leid, wieder Tesla ins Feld führen zu müssen, aber die verbauen stattdessen halt einfach 'mal alles und schmeißen dann zu gegebener Zeit (ggf. gegen Aufpreis bei Kauf oder später) einfach die Software drauf.

 

Naja - dazu vielleicht mal folgendes: http://www.tsc-bretzenheim.de/downloads/änderungen_am_fahrzeug.pdf

 

Ein Fahrzeug ist kein Smartphone auf das man mal schnell zusätzliche Funktionalität drauf flasht. Durch ein vermeintliches SW-Update (ob das dann jemals kommt bezweifle ich ohnehin stark) führt m.E. zunächst mal zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und muß m.E. durch z.B. TÜV-Abnahme neu zugelassen werden. 

Das kostet zwar nochmal ein bischen - aber ok. bei soviel Geld für ein Fahrzeug kommts auf die paar Kröten nicht mehr drauf an und wird sicher von der freundlichen Teslawerkstatt im Paket mit angeboten. 

 

Viel tragischer finde ich ja: woher weiß der Fahrzeughersteller denn heute, wie die Sensor- / Aktuatorkonfiguration aussehen muß, um in ein paar Jahren eine Betriebszulassung für automatisiertes Fahren seiner vorbereiteten Fahrzeuge zu erhalten? Es ist doch nicht einmal die Gesetzeslage klar - woher will dann ein OEM wissen was der Gesetzgeber zur Erfüllung noch alles fordert?  Das ist m.E. ein Lottospiel und ich wette eine Kiste Bier, dass die jetzt so "vorbereiteten" Tesla S-Modelle niemals eine Zulassung für "Level 5"-driving erhalten werden. 

 

Desweiteren - gesetzt der Fall in 5 Jahren ist tatsächlich alles klar und wider besseren Erwartens erhält Tesla die Zulassung zum Betrieb für hochautomatisiertes Fahren mit der jetztigen Konfiguration. Dann hast du 5 Jahre lang teure Technik im Auto ohne jeglichen Betrieb mitgeschleppt. Hast du da noch ein gutes Gefühl dass das alles noch sauber funktioniert oder nicht doch blinde oder verstellte Sensoren hast?

 

Für die breite - smartphoneverwöhnte - Masse mag the Tesla-way ja cool und praktisch sein. Für einen seriösen Fzg-Hersteller finde ich den Weg, den Audi beschreitet den richtigen. Ein Auto ist halt nicht einfach ein cooles Gadget mit dem man rumspielt. 

 

 

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vor 4 Minuten schrieb magicw:

Ein Fahrzeug ist kein Smartphone auf das man mal schnell zusätzliche Funktionalität drauf flasht. Durch ein vermeintliches SW-Update (ob das dann jemals kommt bezweifle ich ohnehin stark) führt m.E. zunächst mal zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und muß m.E. durch z.B. TÜV-Abnahme neu zugelassen werden. 

 

Schon mein 1999er Jaguar bekam Softwareupdates einfach so in der Werkstatt.

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vor 1 Minute schrieb Ramstein:

 

Schon mein 1999er Jaguar bekam Softwareupdates einfach so in der Werkstatt.

 

ok - hätte dann wohl von "upgrade" reden sollen.  Dass es SW-Korrekturen  gibt will ich nicht anzweifeln. Diese werden aber nicht dazu führen, dass dadurch plötzlich einezusätzliche zulassungsrelevante Funktion freigeschalten wird. Darum geht es ja beim Tesla - wo in x Jahren dann einfach mal per SW - upgrade die zig schlummernden Sensoren zum Leben erweckt werden, um automatisiertes Fahren zu ermöglichen. 

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Nun, die Hardware ist ja schon verbaut und die OTA-Updates für kleinere Updates gibt es ja bei Tesla heute schon regelmäßig.

Bei Tesla ist es aber durchaus üblich, dass einzelne Funktionen in einzelnen Ländern nicht oder erst später freigeschaltet werden.

Da werden schon Unterschiede je Land/Region gemacht.

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Geschrieben · bearbeitet von wpf-leser

@magicw:

'TÜV-Abnahme' ist Utopie - Erweiterung der (regionalen) Typgenehmigung(en) und fertig.

 

Über technische Voraussetzungen für Level 5 scheint man sich zumindest bei der SAE schon Gedanken gemacht zu haben.

Die mögen am Ende regional unterschiedlich (und bei Tesla daher vllt. hier und da nicht ausreichend) sein, aber die Kiste Bier wirst du - gefühlt - los, irgendwo wird's bestimmt klappen.

 

Die Technik für die Assistenzsysteme wird nicht nur passiv mitgeschleppt. Sie sammelt Entwicklungsdaten.

(Hab' ich übrigens direkt im Anschluss an dein Zitat schon einmal geschrieben...)

 

An einem Audi A8 kann man sicher auch gut 'herumspielen' und ein Fahrzeug als Gadget sehen funktioniert innerhalb der Marke auch noch 2 Klassen darunter ganz hervorragend.

Wenn ein Fahrer herumspielt, ist er das Spielkind. Das Fahrzeug kann dafür herzlich wenig.

 

Grüße,

 wpf-leser

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Zitat

Wer auf Elektroautos setzt, muss nicht unbedingt Tesla-Aktien kaufen. Man kann jetzt auch in Aktien des deutschen Batterieherstellers Voltabox investieren.

Hier der vollständige FAZ-Artikel.

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Am 9.10.2017 um 18:12 schrieb Schildkröte:

Hier der vollständige FAZ-Artikel.

Das ist aktuell alles eine Wette auf die Zukunft. Beim überfliegen bietet Voltabox hauptsächlich LTO-Zellen an, schnell laden und schnell entladbar. Nachteil geringe Energiedichte, ist aber hier eher zweitrangig da die Überlegungen auf viele "kleine" Ladestationen verteilt über das Werksgelände hingehen. Hier ist auch die Brennstoffzelle zu nennen, welche wohl eher im Nutzfahrzeugbereich zur Anwendung kommen wird, wer wird sich durchsetzen...?

Generell zu Voltabox, welchen Marktvorteile hat die Firma ggü. den anderen LG, Samsung, etc.?

Andere AG welche ebenfalls in diese Kategorie passt, ElringKlinger AG.

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Umbruch in der Autoindustrie - Die Angst vor dem Jobkahlschlag

 

Das Zeitalter des Verbrennungsmotors geht zu Ende - und für Hunderttausende Arbeiter in der Autoindustrie beginnt das Bangen um ihre Jobs. Wie reagieren die Konzernchefs auf den großen Umbruch?

 

Quelle: Spiegel-Online

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