Wertpapier Forum: Rohstoff - Nachrichten (allgemein)

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Rohstoff - Nachrichten (allgemein) Der Rohstoffhunger in der Welt wächst Thema bewerten: ***** 3 Stimmen

#21 Mitglied ist offline   Chemstudent 

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Geschrieben 23. Februar 2011 - 21:09

Das "Handbuch der Rohstoffe" von der Commerzbank ist in einer neuen Ausgabe unter http://portal.commer...hures.aspx?c=56 kostenfrei bestellbar.

Meine Meinung: Für Einsteiger als kostenloses Büchlein durchaus brauchbar, um sich einen Überblick über das Thema zu verschaffen. Man sollte aber natürlich nicht zuviel erwarten. Völlig unbrauchbar ist es aber m.M.n. nicht.
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Börse allgemein & Abkürzungsübersicht. Aktive und passive Fonds. Anleihen und Rohstoffe. Zertifikate / Optionsscheine und Optionen.
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#22 Mitglied ist offline   Chemstudent 

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Geschrieben 06. März 2011 - 21:22

Commodity Top News Nr. 34:
MENA : Der Nahe Osten und Nordafrika – Eine Schlüsselregion für die Erdölversorgung der Welt
Angehängte Datei  Commodity Top News_34_MENA.pdf (925,64K)
Anzahl der Downloads: 192

Kurzstudie Energierohstoffe 2010 - Reserven, Ressourcen und Verfügbarkeit
Angehängte Datei  Energiestudie-Kurzstudie2010.pdf (6,29MB)
Anzahl der Downloads: 249

Als Hinweis:
Der ausführliche Bericht aus dem Jahr 2009 ist hier zu finden:
http://www.bgr.bund....html?__nnn=true

Mineral Commodity Summaries 2011 (Sammlung aktueller Datenblätter mineralischer Rohstoffe von der USGS)
Angehängte Datei  Mineral Commodity Summaries 2011.pdf (1,94MB)
Anzahl der Downloads: 305

Dieser Beitrag wurde von Chemstudent bearbeitet: 06. März 2011 - 21:22

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#23 Mitglied ist offline   Archimedes 

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Geschrieben 09. März 2011 - 19:51

Zitat

Der Kampf um die Macht an der Elfenbeinküste nimmt groteske Züge an. Weil ihm das Geld fürs Militär ausgeht, will Ex-Präsident Laurent Gbagbo den Preis für Kakaobohnen nach oben treiben. Die Teuerung bekommen auch Schokoladenliebhaber in Europa zu spüren.

Hamburg - Bürgerkrieg bizarr an der Elfenbeinküste: Seit Monaten kämpfen Ex-Präsident Laurent Gbagbo und der rechtmäßig gewählte neue Amtsinhaber, Alassane Ouattara, um die Macht. Nun hat Gbagbo einen neuen Schachzug geführt: Er will das wichtigste Exportgut der Elfenbeinküste kontrollieren - Kakao.

Via Staatsfernsehen kündigte Gbagbo an, die Kontrolle über den Kakaosektor zu übernehmen: "Der Einkauf von Kakao bei Produzenten und Gruppen wird ausschließlich durch den Staat ausgeführt." Der Grund für Gbagbos Drohgebärde: Er braucht Geld. Rund 150 Millionen Dollar kosten ihn Militär und Unterstützer jeden Monat.

Laut "Financial Times" fürchten Händler nun eine Preisexplosion. Eine Verstaatlichung des Kakaosektors könnte den Preis auf den höchsten Stand seit über 30 Jahren treiben, berichtet die Zeitung.

Frankreich wirft dem international nicht anerkannten Staatschef vor, sein Land zu plündern. Gbagbos Entscheidung habe keinerlei Rechtskraft, weil seine Regierung nicht rechtmäßig sei, erklärte am Mittwoch das französische Außenministerium. Frankreich rief alle Wirtschaftsakteure weltweit auf, jedwede illegale Ausfuhr von ivorischem Kakao zu verhindern. Die Vereinigten Staaten hatten die Verstaatlichung tags zuvor als "Diebstahl" bezeichnet.

Die Elfenbeinküste ist einer der größten Kakaoproduzenten der Welt. Aufgrund der erbitterten Kämpfe in den vergangenen Monate lagern noch über 500.000 Tonnen Kakaobohnen in den Häfen von Abidjan und San Pedro. Experten schätzen, dass die Kakaobestände einen Wert von über 1,7 Milliarden Dollar haben.

Bisher lag der Vertrieb der Bohnen in den Händen multinationaler Konzerne. Seit Europäische Union und USA Sanktionen gegen die Elfenbeinküste verhängt haben, wird keine Kakaobohne mehr exportiert. Doch die Verknappung kommt vor allem Ex-Präsident Gbagbo zugute. Die Schokoladenindustrie in Europa und den USA - die für ihre Produktion maßgeblich auf Kakaobohnen angewiesen ist - beobachtet die Entwicklungen an der Elfenbeinküste mit großer Sorge. Gegenwärtig fürchten die Unternehmen aber noch keinen Engpass für die Süßigkeitenproduktion.

Die Lager in Europa sind gut gefüllt, teilt der Verein der am Rohkakaohandel beteiligten Firmen SPIEGEL ONLINE mit. Doch wenn die Unruhen weiter andauern, treibt dies langfristig auch die Preise für Kakao - und damit Schokolade - in die Höhe, heißt es aus dem Fachverband. Schließlich reichen die Kakaobestände aus den Nachbarländern Ghana, Nigeria, Kamerun oder Liberia bei weitem nicht aus.

http://www.spiegel.d...,749962,00.html
Disclaimer:
Ich bin kein Börsenexperte, mir macht es nur Spaß meinen Senf dazu zugeben.

#24 Mitglied ist offline   H.B. 

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Geschrieben 14. März 2011 - 19:52

FINANCIAL TIMES - Commodities daily


Commodities markets are bracing themselves this week for convulsions from the most powerful earthquake in Japan’s history.

(...)
Over the medium term, Japan is going to need huge amounts of commodities to rebuild the areas hit by the quake and tsunami. This will boost Asia’s regional demand. Besides, global energy markets are braced for a big shake-up as Japan replaces a large chunk of its nuclear power capacity – if not all of it, if Tokyo is forced to undertake big safety checks after serious problems in two of the country’s reactors – with electricity generated by burning oil, natural gas and coal.

Japan is the world’s third-largest oil
importer, behind only the US and China, and the top buyer of liquefied natural gas and thermal coal. The reactors affected – 9,700 megawatts of nuclear capacity, about a fifth of Japan’s total – will not return to power for the year, if at all. More important, Tokyo is likely to close other plants for safety checks, or to rebuild defences against tsunamis.

Uranium prices will drop as consumption falls – and the few speculators active on the market are likely to liquidate their positions immediately, prompting a big price correction.

The impact will not be felt immediately as
economic activity in the country comes to a halt. Besides, March and April traditionally see the lowest point in electricity consumption in Japan. But as factories restart and reconstruction begins – and the peak power consumption period of July and August approaches – demand for alternative sources of electricity will spike.

The International Energy Agency, the western countries’ oil watchdog, estimates that it takes about 38.8 barrels of crude oil to replace 1MW of idled nuclear power generation capacity in Japan. If the country were to replace its missing nuclear capacity with oil alone, it would have to import a further 375,000 barrels a day, on top of expected purchases this year of about 4.25m b/d.

Japan is more likely to opt for a combination of oil, LNG and thermal coal, however.

The country significantly boosted its purchases of LNG, thermal coal and crude oil in 2002 after 17 of Japan’s 54 reactors were shut down for safety inspections, and again in 2007 and 2008 after the shutdown of the Kashiwazaki-Kariwa atomic station, the country’s largest. As such, higher thermal coal prices are likely. Annual contracts for the Japanese fiscal year, which starts on April 1, are likely to exceed the record high of $125 a tonne set in 2008-09. Crude and products such as fuel oil and LNG will also rise.

Over the longer term, the crisis is likely to prompt a rethink of nuclear power everywhere, with the possible exceptions of China and India, and make LNG the fuel of choice.


Hier der Tageschart des HenryHub-Futures:
Angehängte Grafik: qg.png


und dies ist der zweiJahresKursVerlauf
Angehängte Grafik: lng.png

Da ist also jede menge Luft für Peiserhöhungen....
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#25 Mitglied ist offline   Zinsen 

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Geschrieben 14. März 2011 - 19:57

Dieser Ausblick wirkt auf mich einigermaßen schlüssig, aber sind die Ergaspreise nicht lokal sehr unterschiedlich? Oder verwechsel ich da was?

Dieser Beitrag wurde von Zinsen bearbeitet: 14. März 2011 - 19:58


#26 Mitglied ist offline   H.B. 

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Geschrieben 14. März 2011 - 20:10

Beitrag anzeigenZinsen, 14. März 2011 - 19:57:

sind die Ergaspreise nicht lokal sehr unterschiedlich?


Wie die Preise der Ölsorten auch.

Der meistgehandelte Future ist der HenryHub (NG)
Der QG ist der LNG-index-Future, der derzeit gerade noch 10 k$ pro Kontrkat abbildet.
Daneben gibt es noch verschiedene andere Futures, die meines Wissens (wie beim Öl auch) untereinander stark korrelieren.
Ich sehe hier noch den RB (RBOB-Gas Index) und den HP (Natural Gas Fianancial Future Index) bzw. den HH (Natural Gas Last Day Financial Future)

Ich wähle stets den liquidesten Wert aus und verlasse mich dann auf die Arbitrage.
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#27 Mitglied ist offline   losemoremoney 

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Geschrieben 14. März 2011 - 21:46

Beitrag anzeigenficoach, 14. März 2011 - 20:10:

Beitrag anzeigenZinsen, 14. März 2011 - 19:57:

sind die Ergaspreise nicht lokal sehr unterschiedlich?


Wie die Preise der Ölsorten auch.

Der meistgehandelte Future ist der HenryHub (NG)
Der QG ist der LNG-index-Future, der derzeit gerade noch 10 k$ pro Kontrkat abbildet.
Daneben gibt es noch verschiedene andere Futures, die meines Wissens (wie beim Öl auch) untereinander stark korrelieren.
Ich sehe hier noch den RB (RBOB-Gas Index) und den HP (Natural Gas Fianancial Future Index) bzw. den HH (Natural Gas Last Day Financial Future)

Ich wähle stets den liquidesten Wert aus und verlasse mich dann auf die Arbitrage.



Ich denke Gas und Öl werden steigen, während der breite CCI etwas korrigieren wird(aus charttechnischer Sicht)

#28 Mitglied ist offline   Licuala 

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Geschrieben 15. März 2011 - 23:35

Nun bin ich mal sehr auf das Diversifikationspotential von Rohstoffen gespannt...

#29 Mitglied ist offline   H.B. 

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Geschrieben 16. März 2011 - 00:01

Hier nochmal was zu LNG (diesmal auf dt.)

Zitat

Shell schließt Japans Energielücke

Der Ölkonzern profitiert von der Nuklearkatastrophe in Japan durch größere Flüssiggaslieferungen. Zusätzliches Gas soll die ausgefallene Kraftwerkskapazität auffangen. Damit nimmt Shell eine Schlüsselrolle in der Energieversorgung des Landes ein

http://www.ftd.de/un...e/60026333.html

und das stand heute in der FT:
Angehängte Grafik: lng.png
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#30 Mitglied ist offline   Chemstudent 

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Geschrieben 19. März 2011 - 20:18

Von der EIA:
Angehängte Datei  Country Analysis Briefs - Japan.pdf (267,63K)
Anzahl der Downloads: 357

Als Web-Version:
http://www.eia.doe.g...cab.cfm?fips=JA
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#31 Mitglied ist offline   H.B. 

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Geschrieben 23. März 2011 - 10:20

@Chemstudent: danke für den Link.

aus der heutigen FT:

Zitat

Note from the editor
----------

Unrest is the price of soaring food costs
The political unrest in Libya and surrounding regions, which has hit global crude oil markets, is overshadowing the other big story for commodities markets: high food prices.
But agricultural commodities prices remain high, with corn nearing the all-time highs set during the food crisis of 2007-08. Analysts and traders fear they could continue to move higher for the foreseeable future, pushing up global inflation.

The International Monetary Fund has just published an interesting working paper shedding new light into the political problem of high agricultural commodities prices.
The IMF research study – ‘Food prices and Political Instability’ by Rabah Arezki and Markus Brückner – analyses the impact of high prices in the world’s poorer countries on political stability.
It concludes, after reviewing data from 120 countries over the 1970-2007 period, that high agricultural prices are feeding into political unrest. The working paper’s results confirm years of anecdotal evidence, including the 30-or-more countries which suffered from riots during the 2007-08 food crisis.

The paper's relevance is that it builds for the first time a systematic database of countries
and their democracy indeces and internal stability, with a focus on “more minor forms of intra-state instability, such as anti-government demonstrations and riots”, and income inequality, and then it links the data with food prices. “In low income countries increases in the international food prices lead to a significant deterioration of democratic institutions and a significant increase in the incidence of anti-government demostrations, riots, and civil conflict,” the authors say. “All in all, our empirical results are broadly consistent with the often-made claim by policymakers and
the press that food prices increases put a stake in the socio-economic and political stability of the world's poorest countries.”

The results will be important for the G20 group of leading economies, which is holding the first ever ministerial meeting on agriculture in Paris on June 22-23 to debate rising agricultural commodity prices and the threat of global food security.
Commodities markets are interlinked more than any time in the past. The cost of food is not the only reason behind the wave of protests in the Middle East and north Africa, but in the end, high food prices
are feeding into political unrest, which in turn is affecting global energy markets.


Wenn jemand den Report hat, wäre ich ein danklbarer Leser.
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#32 Mitglied ist offline   Chemstudent 

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Geschrieben 23. März 2011 - 19:24

Beitrag anzeigenH.B., 23. März 2011 - 10:20:

Wenn jemand den Report hat, wäre ich ein danklbarer Leser.

Meinst du "Food Prices and Political Instability" ?
Falls ja:
Angehängte Datei  Food Prices and Political Instability.pdf (823,17K)
Anzahl der Downloads: 196
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#33 Mitglied ist offline   H.B. 

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Geschrieben 05. April 2011 - 09:00

Hier ist das nächste Grundlagenpampflet

Angehängte Datei  wp1171.pdf (1,59MB)
Anzahl der Downloads: 203

und dazu passend der Kommentar der FT

Zitat

Central bank's tools cannot fix food inflation
By Javier Blas

As agricultural commodity prices continue to rise – with corn matching on Monday the record set during the 2008 food crisis – central bankers face an uncomfortable choice: to tighten monetary policy in response to food and energy inflation or to bank on the surge being just a temporary problem and focus on much lower core inflation.

The dichotomy will be at the centre of the discussions of the European Central Bank and the Bank of England this week. Their response, together with banks such as the Federal Reserve and the People's Bank of China, will shape the macro-economic
impact of the current rally in commodities markets.

The International Monetary Fund has just weighed in on the debate, publishing last week a research paper by one of its economists that argues that central bankers need to take very seriously food inflation and recommends, in some cases, “stronger policy action” – jargon for higher interest rates.

The paper – Reconsidering the Role of Food Prices in Inflation by James P. Walsh – says that the experiences of 2003-2007 suggest that the transmission of food inflation into the overall rate of inflation is strong. Moreover, food inflation
is not a temporary phenomenon but, in many cases, is persistent.

“For policymakers in many countries, food inflation is therefore not something that can be broadly disregarded as a phenomenon only tenuosly linked to underlying medium-term inflation developments,” the paper states. “Eliminating food prices from core inflation may provide an incorrect picture of underlying inflation trends, especially in low income countries,” it adds.

Central bankers are in uncharted waters: the last time they dealt with a price shock in agricultural commodities of similar breadth and intensity
was in 1972-74.

The arguments in favour of stronger monetary policy are compelling, but the paper fails in one crucial aspect: what can central banks do against food inflation? In truth, nothing. Short of cultivating crops in their own backyards, policymakers are not able increase the supply of agricultural commodities, which depends largely on favourable weather.

Meanwhile, they can only modify demand at the cost of sinking the rest of the economy into recession. Food demand is largely inelastic: consumers do often trade down, moving to cheaper food, but that affects only quality,
not quantity.

As such, the fight against food inflation will require other measures away from a central bank’s common toolbox. The problem is largely in the hands of governments, which can take some basic measures. They can step away from export restrictions, cut market-distorting subsidies, discontinue deplorable ethanol policies and reverse decades-long budgetary cuts in agriculture research, development and infrastructure investment. But politicians are mostly interested in finding someone to blame, particularly speculators.

More than five years into the food price rally, the G8 and the G20 have yet to show the political courage to resolve the problem and reform agriculture. This is why food prices are so sticky and filter down the rest of the economy. So the ball is in the court of the ECB, the Fed, the PBoC and the BoE. For the world’s central bankers, borrowing from former US Treasury secretary John Connally, is: “Our agricultural policies but your food inflation problem”.


Any further questions?
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#34 Mitglied ist offline   ordeal 

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Geschrieben 07. Juli 2011 - 08:11

Hallo zusammen,

habe hier mal einen Monatsbericht/Übersicht zum Thema Rohstoffe reingestellt.
Ich hoffe, es ist von Interesse für Euch.

Viel Spaß noch

ordeal

Angehängte Datei  July 2011- Commodity Commentary.pdf (849,14K)
Anzahl der Downloads: 251

#35 Mitglied ist offline   Licuala 

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Geschrieben 13. Juli 2011 - 21:45

ETF-Magazin:

Angehängte Datei  Rohstoff-ETFs.pdf (585,25K)
Anzahl der Downloads: 300

#36 Mitglied ist offline   Licuala 

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Geschrieben 26. Juli 2011 - 07:27

Thematik Biosprit:





#37 Mitglied ist offline   Chemstudent 

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Geschrieben 30. Juli 2011 - 21:36

Angehängte Datei  Danske Research - Commodities Quarterly.pdf (2,53MB)
Anzahl der Downloads: 224


Angehängte Grafik: Unbenannt.png
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#38 Mitglied ist offline   Chemstudent 

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Geschrieben 02. August 2011 - 13:37

Anstehende Rollvorgänge im DBLCI-OY Balanced sowie im DBLCI Mean Reversion Enhanced (nachbildbar durch DB Platinum Commodity Euro, LU0216467174) im August 2011:

Gold vom Sep '11 Kontrakt in den Feb '12 Kontrakt. Aktuelle Rollrendite: -0.49%
Aluminium vom Sep '11 Kontrakt in den Sep '12 Kontrakt. Aktuelle Rollrendite: -3.22%

Offizieller Rollreport anbei.

Angehängte Datei(en)


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#39 Mitglied ist offline   Chemstudent 

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Geschrieben 03. August 2011 - 08:05

Erschlägt einen nicht gerade mit wissenswertem, beinhaltet aber doch das ein oder andere interessante.

Angehängte Datei  MarketAttributes_Commodities_July2011-FINAL1.pdf (132,69K)
Anzahl der Downloads: 222
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#40 Mitglied ist offline   Chemstudent 

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Geschrieben 01. September 2011 - 18:59

Im aktuellen Commodities Daily von Danske Research sind m.M.n. recht interessante Grafiken dabei.

Angehängte Datei(en)


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