Carlos

China: quo vadis?

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Hang Seng: minus 5.000 Punkte in weniger als 4 Wochen, wie bewertet Ihr das?

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Ich habe keine große Erfahrung mit Charts, aber bisher siehts aus wie eine normale Korrektur.

Zugegeben, der Abstieg ist sehr steil, aber nicht steiler als der Aufstieg seit August war. Tatstächlich ist es fast ein Spiegelbild zu den Übertreibungen der letzten Monate.

 

Weitere 3000-4000 Punkte nach unten halte ich für sehr wahrscheinlich, um auf dem langfristigen Aufwärtstrend zu kommen der seit 2003 läuft.

Die Frage ist ob die Chinesen den Abstieg so gelassen sehen werden oder in Panik ausbrechen, dann könnte es durchaus noch tiefer gehen.

 

Bin baerish pooh_go.gif

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Hi,

 

hab mal ne ganz spezielle Frage zu China und wollte wegen meiner Fliegenschiss-Frage nicht unbedingt wieder nen neuen Thread aufmachen.

Geht um die langfristige Entwicklung Chinas, vorallem um die nächsten 25-30 Jahre.

 

China wird ja immer als die kommende Weltwirtschaftsmacht angesehen, der keiner so richtig das Wasser reichen kann. Hier setzt auch meine Frage an:

 

China verfolgt ja seit den 70er Jahren die sogenannte 1-Kind-Politik, um dem enormen Bevölkerungswachstum Herr zu werden. Inwieweit wirkt sich diese Politik auf die Potenz der chinesischen Wirtschaft aus?

 

Man gucke sich Deutschland an, da gebährt jede Frau im Schnitt 1,3 oder 1,4 Kinder, es wird von Vergreisung und einem Aussterben der deutschen Bevölkerung gewarnt... (Mit dem Aussterben polemisiere ich nen bisschen) Zumindest stellt dies ein Problem dar, Stichwort Demographie, da hier gewaltige finanzielle Lasten auf die Generation zukommen, die im erwerbstätigen Alter sind. Diese Demographie-Problematik ist ein großes Problem für den Staatshaushalt, die damit verundene steuerliche Belastung der Bürger und damit auch für die Wirtschaft.

 

Was wird aus China??? Wenn da jede Frau nur 1 Kind gebähren darf, so dürfte doch die wirtschaftlichen Folgen, Auswirkungen und Risiken für China viel größer sein als für Deutschland... oder nicht? Warum ist China dann DIE kommende Weltwirtschaftsmacht schlechthin? Auf die dürften doch auch nicht unbedeutende Kosten zukommen, die auf die wirtschaftliche Entwicklung drücken. Frage ist nur wann? In spätestens 15 Jahren dürfte doch der großteil der Bevölkerung überaltert sein und wenigen Jungen gegenüberstehen...

 

Ist jemand in der Lage diesen Widerspruch aufzulösen?

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China hat definitiv riesige demographische Probleme. Aber eher, weil sie 20% Männerüberschuss haben.

 

Ich glaube aber auch, dass allein die Tatsache, dass China ein totalitäres Staat ist, ihnen in vielen Bereichen nicht helfen wird. Um es mit einem Zitat auszudrücken: "Can somebody please unlock Wikipedia?"

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Moin,

 

das Wirtschaftswachstum beruht im wesentlichen auf 2 Komponenten:

1. Bevölkerungsanzahl

2. Entwicklungsstand, häufig gemessen in BIP pro Kopf

 

In China wächste das BIP pro Kopf jährlich an. Das Wachstum im BIP pro Kopf gibt es jährlich.

Die unterschiedliche Geburtenrate China 1,0 zu Deuthscland ca .1 4 bezieht sich auf den Zeitraum der Lebenserwartung, also irgendeine Größenordnung von ca. 70 Jahren.

 

Das BIP pro Kopf mit "Zinseszinseffekt" ist dabei deutlich größer als1,4 Geburtenrate in Deutschland. Auf dem hohen Niveau ist die relative Entwicklung de BIP pro Kopf deutlich geringer als in China.

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China hat definitiv riesige demographische Probleme. Aber eher, weil sie 20% Männerüberschuss haben.

Klar, bei den Schauergeschichten die man so hört... Auf dem Land werden Jungen gebraucht, wird ein Mädchen geboren dann...

 

Moin,

 

das Wirtschaftswachstum beruht im wesentlichen auf 2 Komponenten:

1. Bevölkerungsanzahl

2. Entwicklungsstand, häufig gemessen in BIP pro Kopf

Danke, aber meine Frage ist vielmehr eine Prognose für die Zukunft. China muss doch irgendwann gewaltige Probleme bekommen die dann auch auf die Wirtschaft niederschlagen. Dagegen dürfte unser Demographie-Problem doch ein Klacks gegen sein...

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Posted · Edited by obx

Für alle die es auch noch interessiert:

Die Überalterung wird eine Transformation der gesamten Gesellschaft nach sich ziehen, erwartet der Demographie-Professor Gu Baochang von der Renmin-Universität in Peking. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen wird der Anteil der über Sechzigjährigen im Jahr 2050 bei 31 Prozent liegen. Zum Vergleich: Für Deutschland wird die Zahl auf 35 Prozent geschätzt.

 

Der entscheidende Unterschied liegt allerdings in der Entwicklung: China wird alt, bevor es reich werden kann, lautet die übereinstimmende Befürchtung von Experten. Dennoch hält das Regime an der seit über 30 Jahren währenden Ein-Kind-Politik fest, um das Bevölkerungswachstum der größten Nation der Erde zu bremsen. Nun allerdings raten einige chinesische Wissenschaftler vorsichtig zur Kehrtwende.

 

Alarmierend sind für Ökonomen vor allem die Auswirkungen auf die in China ohnehin problembelastete Rentenversicherung sowie der drohende Arbeitskräftemangel. Die Forschungsabteilung der Deutschen Bank spricht von einer demographischen Zeitbombe. Die Weltbank sieht das Fenster der Möglichkeiten sich von 2010 an in China schließen.

 

...Nur 23 Prozent der Bevölkerung sind nach Schätzungen überhaupt ins Pensionssystem integriert, in vielen Provinzen kann die Rente nicht ausgezahlt werden, weil die Kassen für andere Ausgaben geplündert wurden. Die Weltbank geht davon aus, dass sich das Loch in der chinesischen Rentenkasse auf 70 bis 140 Prozent des Bruttoinlandsprodukts beläuft....

Aus dem Handelsblatt

 

Hmm, also ich persönlich sehe von einem reinen China-Investment ab, zumindest von langfristigen. Kurz- und mittelfristig ist China aber nach wie vor sehr interessant, und natürlich auch riskant.

Wow, auch wenn China auf Dollarbergen sitzt, Schulden häufen sie in ihren Sozialsystemen auch nicht wenige an...

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Klar, bei den Schauergeschichten die man so hört... Auf dem Land werden Jungen gebraucht, wird ein Mädchen geboren dann...

 

 

Danke, aber meine Frage ist vielmehr eine Prognose für die Zukunft. China muss doch irgendwann gewaltige Probleme bekommen die dann auch auf die Wirtschaft niederschlagen. Dagegen dürfte unser Demographie-Problem doch ein Klacks gegen sein...

 

China hat heute so rund 1,3 Milliarden Menschen, zu einer halben Milliarde anno 1950! Diese Wachstumsrate dürfte doch wohl zu denken geben.

 

Quelle: http://geography.about.com/od/populationge...apopulation.htm

 

Aber ich habe auch woanders gelesen, dass es in gewissen Bevölkerungsschichten schon eine Knappheit gibt (z.B. Arbeiter für Schuhfabriken und allgemein in den unteren (und weniger gut bezahlten) Bereichen der Wirtschaft). Auch das mit der "one child policy" habe ich gelesen, soll gelockert werden.

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@obx,

 

es gab vor wenigen Jahren mal einen guten Artikel in Börse-online (?) der Bezug auf eine Untersuchung nahm, in der Alterspyramide und Wirtschaftswachstum in Bezug gesetzt wurde. Habe die Quelle leider nicht genauer. Es ging dabei unter anderem darum, wie die jeweiligen Altersgruppen auf BIP und Börsenkurse wirken. Ergebnis war unter anderem, dass der Wachstumsimpuls bis zu einem gewissen Alter stark anwächst (30?) und dann deutlich flacher verläuft und spätestens ab so 50/55 wieder runter geht. In der Rentenphase geht es dann stark bergab. Die Theorie bezog sich zwar nicht auf China sondern eher auf entwickelte Volkswirtschaften, insofern nicht 100% übertragbar.

 

Mir ist bei China genau der gleiche Gedanke wie dir gekommen - habe daher in EM Asien Indien deutlich stärker gewichtet und sehe durchaus schon mittelfristig Probleme in China mit der Alterspyramide. Würde mich nicht wundern, wenn es da irgendwann zu einem richtig unschönen Erwachen kommt. Aber das Argument von Laser12 ist schon auch gut - noch gibt es enorme Steigerungen durch Entwicklung. Das kann noch einiges wettmachen.

 

Soweit ich weiß hat die Regierung die strenge 1-Kind-Ehe mittlerweile gelockert, aber es wird trotzdem mit Sicherheit eine sehr unharmonische Alterspyramide geben in x Jahren.

 

Und noch eine persönliche Bemerkung:

Vielleicht steigt endlich der Wert der Frauen, wenn Männer in der Überzahl sind. :rolleyes:

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Posted · Edited by Grumel

Ach gott wenn es mal ein wirkliches und nicht nur ein eingebildetes Unterbevölkerunsproblem geben sollte - Irgendwann mal, jetzt sicher nicht, dann ändert man halt die Anreizstrukturen.

 

 

Burton Malkiel:

"Chinesische A-Aktien Märkte sind nicht effizient" ( nicht h und n Aktien ), also die, die wir kaufen können.

 

http://video.google.com/videoplay?docid=42...h&plindex=0

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Mir ist bei China genau der gleiche Gedanke wie dir gekommen - habe daher in EM Asien Indien deutlich stärker gewichtet und sehe durchaus schon mittelfristig Probleme in China mit der Alterspyramide.

Danke,

genau die gleiche Maßnahme verfolge ich auch. Vorallem im Hinblick auf die Abgeltungssteuer und dem Wunsch, ein bisschen langfristiger investiert bleiben zu können fühle ich mich in Indien auch wohler als in China.

 

Fraglich sind nur irgendwann die langfristigen Auswirkungen. Sollte es in China wirklich mal spürbar bergab gehen weiss ich nicht wie die Bevölkerung reagieren wird, sprich innere Unruhen hier die Folge sein können. Denn bei einem bin ich mir sicher, soviel Reichtum, wie China unter der Annahme von drohenden Arbeitskräftemangel und steigender Altersrenter anhäufen müssten, werden sie in dieser Zeit nie anhäufen können. Wir reden wir von einigen Jahrzehnten, die dazu nötig wären.

 

Und die Abkehr von der Ein-Kind-Politik mag zwar wirtschaftlich sinnvoll sein, aber dadurch steigen die sozialen und ökologischen Probleme trotzdem an. Wenn bei 1,3 oder 1,5 Mrd Menschen die Ein-Kind-Politik wieder aufgegeben wird hat China ein noch enormes Problem der Überbevölkerung.

 

Indien ist daher zwar vorzuziehen, aber ich frage mich auch wie groß die Auswirkungen auf die Nachbarn und die Region sein wird wenn China wegen dem Demographieproblem plötzlich vor enormen Umwälzungen steht.

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http://www.handelsblatt.com/News/Konjunktu...rekordwert.html

 

Anfang Dezember hatte die chinesische Regierung angekündigt, dass die Geldpolitik im Jahr 2008 gestrafft werden soll. Die seit mehr als zehn Jahren gültige Ausrichtung auf eine umsichtige (prudent) Geldpolitik werde aufgegeben. Oberstes ökonomisches Ziel sei es fortan, eine konjunkturelle Überhitzung zu verhindern.

 

Wie darf man sowas bewerten? Was ist vorallem damit genau gemeint?!

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zum beispiel die aufwertung des yuan, die heute den größten schwung seit mehr als zwei jahren gemacht hat....

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"aufwertung"...man hört das Wort so oft, kannst du das mal erläutern?

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der yuan ist bisher an den us-$ gekoppelt. das bringt es mit sich, daß der yuan also im gleichen maß zum euro schwankt, wie es der dollar tut. zwischen yuan und dollar hingegen rührt sich fast nichts.

 

china hat dadurch seit geraumer zeit verhindert, daß für den yuan das bezahlt wird was er eigentlich wert ist. wegen der boomenden volkswirtschaft in china sollte der yuan nämlich inzwischen deutlich mehr wert sein, sprich für nen dollar sollte man eigentlich weniger yuan auf den tisch legen müssen, als es aktuell der fall ist.

wenn china nun eine aufwertung des yuan zuließe, würde das verhältnis zum dollar zusammenschmelzen. das wäre insbesondere für die exportgetriebene eurozone gut, die chinesische wirtschaft würde es "einbremsen", da umgekehrt chinesische exporte teurer würden.

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sprich für nen dollar sollte man eigentlich weniger yuan auf den tisch legen müssen, als es aktuell der fall ist.

Weiss ich nicht. Aber jedenfalls sollte ein Euro inzwischen billiger (in Renminbi) sein!

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naja, da hast du aber eh schon keine feste bindung, sondern dollar-bedingte kursschwankungen....

letztendlich läuft es also auf jeden fall drauf hinaus, die kursbindung an den greenback zu lockern oder ganz aufzulösen...

 

noch zum thema: http://www.n-tv.de/897145.html

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wegen der boomenden volkswirtschaft in china sollte der yuan nämlich inzwischen deutlich mehr wert sein, sprich für nen dollar sollte man eigentlich weniger yuan auf den tisch legen müssen, als es aktuell der fall ist.

Aber warum sollte China dann diese Aufwertung zum Dollar unterlassen??? China ist doch mittlerweile so rohstoffhungrig das sie diese Aufwertung sofort vollziehen würden. Weniger Yuan für den Dollar auf den Tisch legen zu müssen heisst doch im gleichen Atemzug mehr Öl für das gleiche (Yuan) Geld zu bekommen.

 

Und die chinesische Maxime derzeit ist doch der "Großeinkauf" von Rohstoffen auf dem Weltmarkt.

 

Der Export boomt doch so oder so durch Europa... Theoretisch müsste ja der Schwerpunkt Chinas auf der Rohstoffbeschaffung liegen

 

wegen der boomenden volkswirtschaft in china sollte der yuan nämlich inzwischen deutlich mehr wert sein, sprich für nen dollar sollte man eigentlich weniger yuan auf den tisch legen müssen, als es aktuell der fall ist.

Aber warum sollte China dann diese Aufwertung zum Dollar unterlassen??? China ist doch mittlerweile so rohstoffhungrig das sie diese Aufwertung sofort vollziehen würden. Weniger Yuan für den Dollar auf den Tisch legen zu müssen heisst doch im gleichen Atemzug mehr Öl für das gleiche (Yuan) Geld zu bekommen.

 

Und die chinesische Maxime derzeit ist doch der "Großeinkauf" von Rohstoffen auf dem Weltmarkt.

 

Der Export boomt doch so oder so durch Europa... Theoretisch müsste ja der Schwerpunkt Chinas auf der Rohstoffbeschaffung liegen

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schau, rohstoffe und importierte waren werden dann zwar für die chinesen billiger (was indirekt zu einer senkung der inflation führt - da liegt ja der beabsichtigte nebeneffekt der aufwertung), aber umgekehrt werden exporte aus china heraus gleichzeitig ja auch teurer - eine konsequenz aus einer aufwertung wäre also eine verschiebung der handelsbilanz.

und einen weiteren aspekt sollte man auch nicht vernachlässigen: der chinese sitzt auf rund 1,8 billionen (!) dollar an devisen - wertet der yuan auf, entwertet der chinese damit gleichzeitig seinen devisen-geldspeicher.

 

ist also bei weitem nicht so einfach, wie du dir das vorstellst...

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Der Yuan (Renminbi) ist übrigens nicht mehr nur an den US-Dollar gekoppelt, sondern an einen Währungskorb.

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ist das schon so? meines wissens nach plant china das bisher lediglich, von einer umsetzung habe ich hingegen noch nichts gelesen.

wäre deine auskunft korrekt, hieße das, der renmimbi-artikel in wikipedia wäre deutlich veraltet.

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Der Yuan (Renminbi) ist übrigens nicht mehr nur an den US-Dollar gekoppelt, sondern an einen Währungskorb.

Das stimmt nicht. Der Renminbi ist defacto immer noch an den US-Dollar gekoppelt. Die geplante Koppelung an einen Währungskorb wurde bis jetzt nicht durchgeführt. Es gab lediglich eine leichte Aufwertung gegenüber dem US-Dollar in den letzten 2 Jahren.

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Das stimmt nicht. Der Renminbi ist defacto immer noch an den US-Dollar gekoppelt. Die geplante Koppelung an einen Währungskorb wurde bis jetzt nicht durchgeführt. Es gab lediglich eine leichte Aufwertung gegenüber dem US-Dollar in den letzten 2 Jahren.

 

Du widersprichst dir selber. Wenn es eine Aufwertung gab, dann ist der CNY nicht mehr an den USD gekoppelt. Auch wenn der USD den Löwenanteil im Währungskorb der Chinesen ausmacht. 13% ist übrigens IMHO eine deutliche Aufwertung für eine "de facto" an den USD gekoppelte Währung.

 

Und wenn ich das richtig verstehe spricht der Wikipedia-Artikel im Zukunftston, weil die Umstellung noch lange nicht abgeschlossen ist.

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Du widersprichst dir selber. Wenn es eine Aufwertung gab, dann ist der CNY nicht mehr an den USD gekoppelt.

tu uns doch bitte den gefallen und informier dich mal richtig, bevor du weiter an der diskussion teilnimmst. denn was du schreibst ist grober unfug.

wärest du nämlich auch nur ansatzweise informiert, wäre dir bekannt, daß zwischen usd und renmimbi/yuan keine fixe kopplung besteht, sondern eine kopplung in einem sehr eng gesteckten korridor, und die gestrige aufwertung des yuan geschah einzig und allein durch eine sehr kleine erweiterung dieses korridors, der dann voll ausgeschöpft wurde.

 

die umstellung auf eine kopplung an einen währungskorb ist noch nicht einmal ansatzweise geschehen, denn ansonsten wäre der dollar in den letzten monaten erheblich abgestürzt. der chinese hat in den letzten drei monaten lediglich mehrfach bekräftigt, daß er seine pläne notgedrungen umsetzen muss, wenn die usa ihre bankenkrise nicht in den griff kriegen. außer dieser absichtsbekundung sind bisher aber keine fakten durch taten geschaffen worden.

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