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ETF-Nachrichten

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CHX
Deutsche Bank listet erste ETF-Dachfonds

 

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vanity
· bearbeitet von vanity
Deutsche Bank listet erste ETF-Dachfonds

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Auf den ersten Blick nicht so prickelnd, hier die Zusammensetzung von der Variante Stabilität

 

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15% Cash, 66% Renten, 14% Aktien, 5% Rohstoffe

 

Und dafür 0,75% TER. Die enthaltenen 10 ETF bringen es nach Anteil gewichtet auf nicht mal 0,2%. Ob das Balancierungspotenzial, das das Rahmenwerk lässt, wohl 0,55% wert ist?

 

Factsheet dbx (IE00B3QWFQ10, der andere - Wachstum - hat die ISIN IE00B3Y8D011)

 

 

Über den bin ich bei dem Besuch von dbx dann auch noch gestolpert, den hatten wir wohl noch nicht: STOXX Europe Christian ETF (IE00B4WRDS59)

 

Der Index ist ein nach der Streubesitzmarktkapitalisierung gewichteter Index, der die Wertentwicklung des europäischen Aktienmarktes unter Beachtung der christlichen Ethik und Soziallehre (verantwortungsbewusstes Handeln gegenüber der Gesellschaft, der Umwelt sowie in ethischen und wirtschaftlichen Fragen) abbilden soll. Die Gewichtung für jeden Bestandteil ist auf 20% der gesamten Streubesitz-Marktkapitalisierung des Index begrenzt.

Das Indexuniversum ist definiert als Gesamtheit der Bestandteile des STOXX® Europe 600 Index, der sich aus einer festen Anzahl an Bestandteilen zusammensetzt und eine breit gefächerte und dennoch liquide Auswahl von 600 Unternehmen mit hoher, mittlerer und niedriger Kapitalisierung in der Region Europa abbilden soll. Bedingung für die Aufnahme einer Aktie in den Index ist, dass sie von einem unabhängigen Ausschuss durch eine Reihe von Prüfungen für kompatibel mit christlichen Werten und Prinzipien befunden wird. Ausgeschlossen von der Aufnahme in den Index sind Unternehmen, die die vorab festgelegten Toleranzschwellen für bestimmte Geschäftsaktivitäten, wie die Bereiche Pornographie, Waffen, Tabak, Alkohol, Geburtenkontrolle und Glücksspiel, überschreiten.

 

Da in IE domiziliert, dürfte die abgebildete christliche Ethik tendenziell katholischer Natur sein. Was in diesem Rahmen geht, sind

 

- Atomkraft (E.on, RWE)

- Alkohol (Pernod-Ricard, SABMiller)

- Oil Spill (BP)

- Prunksucht (LVMH)

- Völlerei (Nestle)

 

Was nicht geht, ist offensichtlich Pharma (Bayer, Roche etc. fehlen - warum wohl?). Wer also mal einen breit gefächerten Stoxx Europe 600 ex Pharma sucht, ist hier richtig (TER 0,4%). NAV ist etwa doppelt so hoch wie beim Bruder im Geiste DJ ISLAMIC MARKET TITANS 100 ETF, das lässt für das Abendland hoffen.

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Bärenbulle
· bearbeitet von Bärenbulle

NAV ist etwa doppelt so hoch wie beim Bruder im Geiste DJ ISLAMIC MARKET TITANS 100 ETF, das lässt für das Abendland hoffen.

Beim Zeus,

 

dann kann es ja nicht mehr lange dauern bis endlich der polytheistic Hellenic Bond Indexpost-12435-0-69996100-1300490096_thumb.gif mit ordentlich HY auf den Markt kommt.

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CHX

Und dafür 0,75% TER. Die enthaltenen 10 ETF bringen es nach Anteil gewichtet auf nicht mal 0,2%. Ob das Balancierungspotenzial, das das Rahmenwerk lässt, wohl 0,55% wert ist?

 

Nein.

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finisher
Deutsche Bank listet erste ETF-Dachfonds

 

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Stabilität und Wachstum, wenn ich das schon höre... Hier hat sich die DB Produkte gebaut, die man ganz gut bei Bankberatungsgesprächen an den Mann/Frau bringen kann. Vermutlich frägt schon jeder dritte Kunde nach ETFs, dann wird man zuerst diese Produkte unter die Nase gehalten bekommen.

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otto03
Deutsche Bank listet erste ETF-Dachfonds

 

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Die Abbildung des gesamten Aktienteils ausschließlich über einen Euro Large plus dem schon häufig kritisch hinterfragten Euro Select Dividend widerspricht allem, was ich bisher glaube gelernt zu haben.

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PSTVA

Extra Magazin 4/11

 

post-3372-0-13138900-1301044283_thumb.jpg

 

EXtra_Magazin_042011_web.pdf

 

MfG

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Bärenbulle
"Undurchschaubare Risiken"

Experten warnen vor Indexfonds

Bei Anlegern erfreuen sich Indexfonds großer Beliebtheit. Die Finanzprodukte seien einfach zu handhaben, heißt es. Aber stimmt das wirklich? Finanzexperten melden jetzt Zweifel an.

...

Solche Derivate brächten Investoren zwar einige Vorteile, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Gutachten des von EZB-Ratsmitglied Mario Draghi geleiteten G20-Beratergremiums. Sie können aber auch neue Risikoarten schaffen, die mit der Komplexität und relativen Undurchschaubarkeit der neuesten ETF-Sorten zusammenhängen, heißt es darin. Marktteilnehmer hätten diese Risiken, die insbesondere in turbulenten Marktphasen auftreten könnten, noch nicht ganz durchschaut.

...

http://www.wiwo.de/handelsblatt/experten-warnen-vor-indexfonds-462930/

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Delphin
· bearbeitet von Delphin

Und dazu auch noch die FTD:

Finanzstabilitätsrat warnt vor Nebenwirkungen des ETF-Booms

 

Börsengehandelte Indexfonds erfreuen sich bei Anlegern zunehmender Beliebtheit. Ähnlich wie einst bei Kreditderivaten werden die Produkte aber immer komplexer - und riskanter. Der Finanzstabilitätsrat von EZB-Ratsmitglied Draghi ist alarmiert.

http://www.ftd.de/fi...s/60038512.html

 

Kritisiert werden die vielen Swaps, gerade mit Gegenparteien aus dem eigenen Hause, und die Zunahme an Wertpapierleihgeschäften.

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juro

Finanzaufseher geißeln ETFs

 

 

Finanzaufseher geißeln ETFs

 

Die Mode der Saison an der Börse sind passive Investments, die Exchange Traded Funds. Doch nun warnt das Financial Stability Board vor genau jenen Anlagen. Eine berechtigte Warnung, doch bei vielen deutschen Privatanlegern dürfte sie auf taube Ohren stoßen.

 

Hamburg - Das hat gesessen. Das Financial Stability Board (FSB) hat deutliche Bedenken über den wachsenden Einfluss der Exchange Traded Funds angemeldet. Das FSB ist nicht irgendwer, sondern eine internationale Behörde, der Italiens Notenbankchef Mario Draghi vorsteht. Dieses Institut schreibt nun, die Produkte könnten "neue Arten von Risiken generieren, mit Blick auf die Komplexität und relative Undurchsichtigkeit der neuesten ETF-Entwicklungen".

 

 

 

Des Branchenjargons entkleidet heißt das, dass ETF möglicherweise ebensoviel Unheil stiften können wie verbriefte Immobilienkredite. Also fort mit dieser Modewelle - obwohl in Deutschland bereits gut 119 Milliarden Euro in diesen Produkten stecken und es täglich mehr werden. Deutschland ist ETF-Europameister. Und allein das Dax-ETF von Blackrock, einem der Großanbieter, bündelt 6,9 Milliarden Euro. Doch auch das FSB räumt ein, es ginge nicht um die Produkte, die Dax ic_chartlink.gif & Co abbilden, sondern vor allem um jene Neuentwicklungen, die findige Finanzingenieure am Reißbrett entwickeln.

 

Gehebelte ETF etwa, die einen Index ebenso abbilden wie ihre einfach konstruierten Vorgänger - nur eben im Verhältnis 1 zu 2. Steigt der Dax zum Beispiel um 1 Prozent, sind es beim entsprechenden ETF 2 Prozent. Und umgekehrt. Auch Short-ETF gehören dazu. Mit denen können Anleger auf fallende Kurse wetten.

 

Die Liste dürfte sich fast beliebig fortsetzen lassen, zumal die Beliebtheit dieser Produkte steigt. So verwalten gehebelte Produkte weltweit inzwischen über 20 Milliarden Dollar, ergibt eine Studie von Blackrock. Dieses Segment ist die ideale Spielweise für jene Unternehmen, die neu hinzukommen und auch etwas vom wachsenden Markt anhaben wollen. Am Ende des ersten Quartals 2010 gab es weltweit 123 Anbieter von ETF, heute sind es 148. "Opak" urteilt das FSB; ein anderes Wort für schwer zu durchschauen.

 

Kein transparentes Produkt

 

Auch innerhalb der Branche haben einige Experten Bauchschmerzen mit dieser Entwicklung. "Es macht keinen Sinn, zugespitzte Produkte zu verkaufen", sagte zum Beispiel Dirk Klee, auf einer Verbandsveranstaltung nahe Frankfurt vor wenigen Monaten. Klee ist bei Blackrock Asset Management Deutschland Vorstandsvorsitzender und damit für die IShares-ETF zuständig. Sein Tadel bezieht sich auf immer öfter aufzuspürende Spielarten dieser Anlagegattung, gehebelte oder Short-ETF zum Beispiel. "Das passt nicht zum Charakter der ETF als einfaches und transparentes Produkt". Das räumt in gewisser Weise auch die Gesellschaften ein, die solche Produkte verkaufen: "Gehebelte- und Short-Produkte (...) werden von institutionellen, sowie sehr versierten Privatanlegern mit umfangreichem Fachwissen gehalten", sagt zum Beispiel Nigel Longley, Sales Director Deutschland bei ETF Securities. "Sie verstehen die Risiken und die Funktionsweise der Produkte und nutzen diese vielfach um ihr Portfolio zu diversifizieren. Grundsätzlich empfehlen wir Privatanlegern, sich vor dem Kauf solcher Produkte professionell beraten zu lassen."

 

 

 

Es geht dem FSB aber auch noch um etwas anderes. Denn anstelle eine Index wirklich nachzubauen - replizieren heißt es im Fachjargon - bieten immer mehr Unternehmen synthetische Indexprodukte an. Was sich wie ein Begriff aus der Textilwirtschaft liest, besagt nichts anderes, als dass der ETF-Anbieter nicht die Aktien des Indexes kauft, den er eigentlich kopieren will, sondern ganz andere, zum Beispiel kasachische Ölförderer. Deren Erträge tauscht er dann zum Beispiel mit einer Bank gegen jene des Dax - im Imponiervokabular, er tätigt damit einen Swap. Genau diese Konstruktion geißelt das FSB, denn sie berge einige Gefahren für den Anleger. Immerhin gehört jene Bank, die als Tauschpartner bereit steht, oftmals zum Verbund des ETF-Anbieters. Und ginge sie pleite, träfe das auch den ETF-Anleger, so das Papier der FSB. Außerdem könnte auch die Liquidität zum Thema werden. Immerhin sollen ETF stetig handelbar sein. Doch was ist, wenn es zu einer Krise zum Beispiel in den Emerging Markets kommt, traditionell eher engen Märkten - schaffen auch dann die ETF-Anleger den Ausstieg, fragt das FSB. Und was ist mit der umgekehrten Richtung; welchen Einfluss hat zum Beispiel der ETF-Handel auf den Wert des zugrundeliegenden Index oder Edelmetalls? Immerhin steigt der Anteil, den der Handel mit ETF im Vergleich zum Aktienhandel ausmacht, stetig. Ende 2008 waren es 3 Prozent, jetzt sind es 5 Prozent. Schlussfolgerung FSB: "Weitere Untersuchungen würden hilfreich sein."

 

Dem deutschen Privatanleger dürfte das alles nur allzu bekannt vorkommen. Erst waren Aktien das Gebot der Stunde - doch spätestens das Bersten der TMT-Blase vergällte ihm dem Spaß an der Aktie. Auch die nächste Modewelle hat er mitgemacht, die Investmentfonds. Sie sollten durch breite Streuung auf zum Beispeil 50 Aktien das Börsenrisiko senken. Doch über zehn Jahre hat der deutsche Anleger mit internationalen Aktienfonds im Schnitt fast 11 Prozent verloren, rechnet der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) vor. Unter anderem, weil so ein Fonds auch noch die Gebühren für den Fondsmanager erwirtschaften muss. Die preisgünstigen ETF erschienen da wie eine perfekte Lösung. Und nun soll das alles nicht mehr stimmen?

 

2. Teil: Das vergessene Problem

 

Nein, denn das Kernproblem ist ein anderes. Ohne Aktien oder aktienähnliche Erträge funktioniert der langfristige Aufbau eines Vermögens oder einer Altervorsorge nicht. Das kann direkt mit Aktien gelingen, wozu der Vermögensverwalter Alexander Daniels kurz nach Veröffentlichung der FSB-Studie aufrief. Oder mit Fonds, für die der BVI jüngste eine eigene Werbekampagne gestartet hat. Oder eben mit ETF.

 

Insofern hat das FSB recht, wenn es nicht zu harten Schritten aufruft, sondern zur Sorgfalt. Das gilt für die Anleger, die genau verstehen müssen, wie ein Produkt funktioniert. Sonst sitzen sie eloquenten Menschenfängern auf. Das gilt aber auch für die Anbieter, die verständlich erklären müssen, wie die Mechanik ihrer Produkte funktioniert. Sonst verspielen sie erneut Vertrauen. Und welche Rolle Vertrauen bei der Geldanlage, an der Börse spielt, dürfte allen noch in düsteres Erinnerung sein. Hoffentlich.

 

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vanity
· bearbeitet von vanity

Wer es zwar mit Renten, nicht aber so mit Financials hat, für den hat ETFLab seit Ende März ein neues Produkt: https://www.etflab.de/de/pages/1055

 

Der ETFlab iBoxx € Liquid Non-Financials Diversified ermöglicht Ihnen den Zugang zu einem großen Korb von Euro-Unternehmensanleihen, die außerhalb der Finanzwirtschaft tätig sind.

 

Die wichtigsten Fakten:

Der ETF bildet den Index mit den originalen Wertpapieren nach (volle Replikation)

Aktuell haben 73 % der enthaltenen Papiere ein Rating von A oder besser

Die durchschnittliche Restlaufzeit liegt bei knapp über fünf Jahren bei einer Rendite von 3,7 Prozent

Qualifiziert sind nur vorrangige Schuldentitel mit einem festen Kupon

Pro Emittent sind nur zwei Titel erlaubt, die Gewichtung pro Emittent ist auf 7,5 Prozent begrenzt

Berücksichtigt werden nur Emittenten mit einer Beurteilung von mindestens BBB-

Generell darf die Emission der Schuldentitel nicht länger als drei Jahre zurückliegen

Die Restlaufzeiten liegen zwischen 1,5 bis 10 Jahren

Mit einer Gesamtkostenquote (TER) von 0,20 Prozent zählt der neue Fonds zu den preiswertesten unter den Corporate-Bond-ETFs weltweit

 

In dem zugrunde liegenden Index sind 40 Euro-Anleihen von Emittenten enthalten, deren Hauptsitz in Euroland, der Schweiz, Großbritannien, Schweden, Norwegen und Dänemark liegt und deren Hauptbetätigungsfeld nicht finanzwirtschaftlich geprägt ist. Von den Ländern sind am stärksten die Niederlande (34 %), Frankreich (23 %) und Großbritannien (11 %) gewichtet. Die aktuelle Indexzusammensetzung berücksichtigt vor allem die Branchen Versorger (28 %), Telekommunikation (17 %) sowie Öl & Gas (11 %).

 

Factsheet ETFL38

 

Wie alle Renten-ETF von ETFLab voll replizierend und inländisch ausschüttend. Zzt. YtM 3,8% p. a., MD 4,1%, TER 0,2% (letzteres ist Standard bei Corporates-ETF) Von iShares gibt es ähnliches Produkt auf einen Barclays-Index (A0YEEX, Sampling+Ausschüttend, YtM 3,7%, MD 4,1%, TER 0,2%). DBX hat auch was auf (einen anderen) iBoxx-Basis, den DBX0E8 (synth., ausl. thes., YtM 3,2%, MD 3,9%, TER 0,2%). Lyxor hat auch was, aber mit deren Auftritt komme ich nicht zurecht.

 

:thumbsup: @#+1 Also LYX0FJ auf iBoxx, ausl. thes., YtM 3,8%, MD 3,7%, TER 0,2% (kleiner Korb mit 20 Items, ggü dem ETFL fehlt das Diversified, welches dann zu 40 Einheiten führt. Der DBX hat 100, der iShares 650). Comstage führt nichts im Angebot.

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troi65

Muss man nicht verstehen, warum zur Zeit neue Renten-ETFs wegen der sich ändernden Zinslandschaft aufgelegt werden, oder ?

 

Das neue Teil von ETFlab sieht mir nach dem richtigen Produkt zur falschen Zeit aus.

 

Wie viele andere ETfs dieses Anbieters wird wohl zudem das Fondsvolumen bedenklich niedrig sein; es sei denn institutionelle Anleger springen ( noch ausreichend ) auf den Zug auf.

 

 

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finisher

 

Das neue Teil von ETFlab sieht mir nach dem richtigen Produkt zur falschen Zeit aus.

 

Du meinst den ETFlab iBoxx Liquid Non-Financials Diversified? Kannst noch begründen, warum du dieser Meinung bist?

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troi65
· bearbeitet von troi65

Das neue Teil von ETFlab sieht mir nach dem richtigen Produkt zur falschen Zeit aus.

 

Du meinst den ETFlab iBoxx Liquid Non-Financials Diversified? Kannst noch begründen, warum du dieser Meinung bist?

 

 

Na eben wegen des "Non-Financials":) .

 

Da der Bankenbereich im Euro-Raum noch längst nicht alle Sorgen los hat ( ich sag als Stichwort nur "haircut" ), erscheint mir ein "Anleihebereich" ohne Banken nicht daneben zu sein.

Dass das Produkt - wie jeder neue Renten-ETF- zur "Unzeit" bzw. zum falschen Zeitpunkt kommt , ergibt sich m.E. von selbst .

Werde daher das Produkt zunächst einmal nur beobachten.

 

Es wird eine Zeit geben, wo sich der (Wieder-)Einstieg in Renten-ETFs "lohnen" wird.

Dem Langfristanleger dürfte das eh egal sein.

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finisher
· bearbeitet von finisher

Na eben wegen des "Non-Financials":) .

 

Da der Bankenbereich im Euro-Raum noch längst nicht alle Sorgen los hat ( ich sag als Stichwort nur "haircut" ), erscheint mir ein "Anleihebereich" ohne Banken nicht daneben zu sein.

Dass das Produkt - wie jeder neue Renten-ETF- zur "Unzeit" bzw. zum falschen Zeitpunkt kommt , ergibt sich m.E. von selbst .

Verstehe ich nicht. Gerade für den, der an eine neue Bankenkrise glaubt und in Unternehmensanleihen investieren möchte, kommt der ETF doch zur richtigen Zeit, eben gerade weil er keine Banktitel hat !?

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troi65

Na eben wegen des "Non-Financials":) .

 

Da der Bankenbereich im Euro-Raum noch längst nicht alle Sorgen los hat ( ich sag als Stichwort nur "haircut" ), erscheint mir ein "Anleihebereich" ohne Banken nicht daneben zu sein.

Dass das Produkt - wie jeder neue Renten-ETF- zur "Unzeit" bzw. zum falschen Zeitpunkt kommt , ergibt sich m.E. von selbst .

Verstehe ich nicht. Gerade für den, der an eine neue Bankenkrise glaubt und in Unternehmensanleihen investieren möchte, kommt der ETF doch zur richtigen Zeit, eben gerade weil er keine Banktitel hat !?

 

Dann reden wir aneinander vorbei...

 

Ich hab ausdrücklich gesagt, dass ich die Abdeckung dieses Anleihenbereiches per ETF für richtig halte; gleichwohl erscheint es mir mehr als befremdlich, angesichts der sich ändernden Zinslandschaft neue Renten-ETFs auf den Markt zu schmeißen.

Aber wenns der Markt verlangt ....:-

 

Sei's drum.

Muss jeder selber wissen , ob er sich derzeit Renten-ETFs antun will oder nicht.

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finisher

 

Verstehe ich nicht. Gerade für den, der an eine neue Bankenkrise glaubt und in Unternehmensanleihen investieren möchte, kommt der ETF doch zur richtigen Zeit, eben gerade weil er keine Banktitel hat !?

 

Dann reden wir aneinander vorbei...

 

Ich hab ausdrücklich gesagt, dass ich die Abdeckung dieses Anleihenbereiches per ETF für richtig halte; gleichwohl erscheint es mir mehr als befremdlich, angesichts der sich ändernden Zinslandschaft neue Renten-ETFs auf den Markt zu schmeißen.

Aber wenns der Markt verlangt ....:-

 

Sei's drum.

Muss jeder selber wissen , ob er sich derzeit Renten-ETFs antun will oder nicht.

Achso, jetzt verstehe ich was du meinst. ;) Wegen den eventl. steigenden Zinsen findest du, dass es für Investitionen in Renten-ETFs ein falscher Zeitpunkt ist. Also bezog sich deine Aussage "das richtige Produkt zur falschen Zeit" nicht auf den 'Non-Financials' alleine, sondern auf Renten-ETFs generell.

 

Und jetzt weiter ETF-Nachrichten...

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PSTVA

Extra Magazin 5/2011

 

post-3372-0-48010600-1304085819_thumb.jpg

 

EXtra_Magazin_052011_web.pdf

 

 

MfG

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Quark
· bearbeitet von Quark

Holla die Waldfee!

 

Börse Frankfurt:

 

 

SPDR MSCI EM Asia ETF

IE00B466KX20

 

 

SPDR Barclays Capital Emerging Market Local Bond ETF

IE00B4613386

Im Netz noch ein paar Infos gefunden

The underlying index has 365 holdings, a current yield of 6.5%, and a modified duration of 4.4 years. Largest country weightings include South Korea 12.2%, Brazil 12.2%, Poland 9.7%, Mexico 8.3%, Malaysia 6.2%, and Peru 5.2%.

Hier noch das Factsheet auf der USA-SPDR-Seite

 

SPDR MSCI ACWI ETF

IE00B44Z5B48

 

 

SPDR MSCI EM Europe ETF

IE00B431K857

 

SPDR MSCI Emerging Markets Small Cap ETF

IE00B48X4842

SPDR MSCI Emerging Markets ETF

IE00B469F816

 

 

SPDR MSCI EM Latin America ETF

IE00B454X613

 

 

SPDR MSCI ACWI IMI ETF (Unterschied zum ACWI???)

IE00B3YLTY66

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Limit

Da hat wohl mal einer der Anbieter hier im Forum gelesen. Ein EM-Rentenfonds für Anleihen in lokaler Währung und dazu noch ETFs auf MSCI ACWI. Beides sehr interessant.

 

Der Unterschied zwischen ACWI und ACWI IMI scheint mir zu sein, dass bei ersterem keine Small Caps drin sind, bei letzterem aber schon.

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CHX

Der Unterschied zwischen ACWI und ACWI IMI scheint mir zu sein, dass bei ersterem keine Small Caps drin sind, bei letzterem aber schon.

 

So ist es. Interessantes Produkt. Leider noch keine GDP-Variante.

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Akaman
· bearbeitet von Akaman

Aus meinem Briefkasten:

 

ISH.ST.EU.600 BAS.RES(DE) WKN 634472

 

Sehr geehrter Hund A.,

 

die Fondsgesellschaft hat angekündigt, das Wertpapier-Sondervermögen des o.g. Fonds zum 31.05.2011 mit dem Fonds ISH STOX.Eur.600 Bas. Res.(DE), WKN A0F5UK, zu verschmelzen.

 

...

 

Leider ergibt die Suche nach "A0F5UK" bei ishares.de die folgende Antwort:

 

A0F5UK Ungültiger Ticker, Fondscode, ISIN, deutsche ISIN, SEDOL, WKN oder VALOREN

 

Ich vermute, dass es sich um den ehemaligen Bas.Rec. Swapper handelt. Weiss es jemand genauer?

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wertpapiertiger

Hi,

 

klingt interessant.

 

Wo kann man den denn kaufen ?

 

SPDR Barclays Capital Emerging Market Local Bond ETF

IE00B4613386

 

Bei Comdirect finde ich z.B. nichts. (noch nicht ?)

 

Kennt jemand noch weitere ähnliche ETFs die EM Bonds abdecken ?

 

Ich bin nicht so erfahren in Bondanlagen, mein bauch sagt mir aber das ein wenig Portfoilodiversifizierung mit Anleihen

nicht das verkehrteste ist ....

 

Grüsse

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