private Pflegezusatzversicherung für mich gesucht

140 Beiträge in diesem Thema

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Hallo Allerseits,

bin aktuell am Überlegen, ob ich eine private Pflegeversicherung abschliessen soll. Bin aktuell Anfang 30, relativ gut verdienend. Ein erstes Angebot von einem Versicherungsmakler ist von der Barmenia und kostet monatlich knapp 17 um den gesetzlichen Tarif in Pflegestufe III um 2.000 zu erhöhen. In Pflegestufe I und II entsprechend anteilig. 17 / Monat sind nicht die Welt, aber braucht man das wirklich? Oder ist vielleicht auch die bessere Strategie noch 10 bis 15 Jahre zu warten, dann eine abzuschliessen (dann natürlich auch mehr zu zahlen), aber dann verdient man wohl noch etwas mehr und hat sich die 10 bis 15 Jahre gespart. Aktuell sehe ich das Risiko noch als eher gering an.

 

Was meint Ihr?

 

Danke

 

MrZwanzigProzent

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Geschrieben

Warum nicht die BU erhöhen. Wenn Du ein Pflegefall wirst, dürftest Du auch BU sein.

Und wenn Du am Ende Deines Berufslebens zum Pflegefall wirst, solltest Du genügend auf der hohen Kante haben, um die 2.000 EUR mtl. für den Rest Deines (wahrscheinlich kurzen) Lebens aufbringen zu können.

 

Gruß Jürgen

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Geschrieben

... und kostet monatlich knapp 17 um den gesetzlichen Tarif in Pflegestufe III um 2.000 zu erhöhen.

Hallo,

 

lies nochmal im Angebot nach. Wird der Betrag um 2000 erhöht oder auf 2000 ?

 

Übrigens, um die Pflegestufe 3 zu erreichen, muss es schon sehr schlimm um dich stehen. Von daher werden nur die Allerwenigsten, die diese Versicherung abschließen, in den "Genuss" :wacko: der maximalen Versicherungsleistung kommen - und wenn, dann oft erst in sehr hohem Alter und oft nicht lange.

 

Da du gut verdienst, denke ich, fährst du voraussichtlich besser, wenn du durch Sparen Vorsorge triffst und jederzeit selbst über die Verwendung deines angespartes Geldes entscheiden kannst.

 

Ganz abgesehen davon kann man im Bereich der Gesundheits- und Pflegevorsorge kaum die gesetzliche Entwicklung der Rahmenbedingungen voraussehen und so auch nicht den Wert oder die Sinnlosigkeit einer Versicherung, die man heute abschließt, einschätzen.

 

Gruß zenith

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Warum nicht die BU erhöhen. Wenn Du ein Pflegefall wirst, dürftest Du auch BU sein.

An sich ne gute Idee - aber, eine BU kann man nicht ewiglich erhöhen - das reicht für die Pflegekostendeckung also nicht aus.

 

Gruß

 

Pascal

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Geschrieben

Jepp..und eine BU zahlt so viel ich weiß auch nur bis zu einem bestimmten Alter. Wenn du also bis zu deinem 65. nicht BU wirst, aber mit 67 Jahren ein Pflegefall, dann hast du von der BU-Erhöhung auch nichts mehr...Und um so älter du wirst, um so teurer wird so ein Zusatz. Aber da musst du wirklich haarklein ins Detail schauen um wirklich gute Anbieter zu finden. Benutz mal die Suchfunktion, da gab es schon mal 1-2 Threads mit ein paar Anbietern und Vor-Nachteilen zu den jeweiligen Versionen (Tagegeld, ...).

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Geschrieben

Moin Mr. 20%,

 

der Gedanke einer priv. Pflegezustz finde ich persönlich völlig richtig. Habe selber auch eine. Ich möchte meinen Kindern/Verwanten nicht auf der Tasche liegen im Fall der Fälle.... und einigermaßen gut versorgt sein, wenn möglich noch zu hause bzw. im Heim meiner Wahl etc etc...Deshalb finde ich auch wichtig, das du dir eine Pflegetagegeldvers. suchst, die ziemlich hohe Leistungen schon ab der PS I hat, weil das nämlich 85% aller Pflegefälle sind. 100% bei der PS III zahlen alle Versicherungen, nur das ist schon der härteste Fall, der hoffentlich nie eintritt...., genauso wie Stufe I versteht sich..

 

Ich habe die PTK von der Conti, die zahlt in allen PS 100%. Ist natürlich dementsprechend etwas teurer im Monat, aber das näme ich gerne in Kauf, geht ja immerhin um die spätere Pflege. Und Pflege ist sauteuer, wer weiß wie teuer die Pflege in 20 bzw. 30 Jahren ist..... . Meine Meinung;-)

 

kann man sich ja selber ausrechnen:

 

Pflegetagegeld 50 am Tag: Mann 30 Jahre

 

günstige Versicherung: 25/30% bei Pflegestufe 1 zwischen 5-10 im Monat

Leistung im Fall der Fälle: rund 500 im Monat.

 

(teure) Versicherung: 100% bei Pflegestufe 1 ca. 20. im Monat

Leistung im Fall der Fälle: rund 1500 im Monat.

 

:rolleyes:

 

Von der Art der Versicherung mal abgesehen, finde ich sich aber im Grunde sehr wichtig, und wer früh anfängt, sind die Beiträge auch noch erträglich.

 

Munter bleiben

gerdchen

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Hallo,

 

hab das jetzt bei meiner Mutter erlebt, die in Pflegestufe I eingestuft wurde und wirklich schwer krank ist, danach kann man dann zwar direkt Stufe II beantragen, aber vieles liegt einfach im Ermessen von dem medizinischen Gutachter. Ich kann nur sagen, das die sozialen Pflegestationen keinen finger krumm machen ohne das alles haarklein notiert und entsprechend berechnet wird.

Klar, die wollen auch Geld verdienen. Auf jeden Fall wirklich sauteuer. Für Pflegestufe III muß man wirklich schon sehr krank sein, selbst Pflegestufe I wird trotz Krebserkrankungen, geringer Lebenserwartung usw, nur dann erteilt, wenn du absolut selbst nichts mehr machen kannst. Kannst du dir noch ein Brot machen, auch wenn es ne Stunde dauert, bekommst du unter Umständen nicht mal Pflegestufe I.

 

Von daher sehe ich ne Pflegeversicherung auch als sinnvoll an obwohl ich selbst noch keine habe. Werde mich da aber auch recht zeitnahe mal informieren.

 

Gruß

 

Starship

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(teure) Versicherung: 100% bei Pflegestufe 1 ca. 20. im Monat

Leistung im Fall der Fälle: rund 1500 im Monat.

 

:rolleyes:

 

Von der Art der Versicherung mal abgesehen, finde ich sich aber im Grunde sehr wichtig, und wer früh anfängt, sind die Beiträge auch noch erträglich.

Aber das Problem beim Pflegetagegeld ist doch, dass die Beiträge nicht gleich bleiben. Das hat eine Pflegerentenzusatzversicherung der Pflegetageldversicherung also vorraus - dafür ist sie teurer.

 

Kennt jemand einen Vergleich von Pflegerentenzusatzversicherungen? Sie sollten natürlich auch die Inflation berücksichtigen. Tun die das in der Regel eigentlich, denn sonst wären sie auch auch wiederum unsinnig.

 

Gruß

 

Pascal

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Geschrieben · bearbeitet von SkyWalker

Mich beschäftigt schon länger das Thema Pflegeversicherung. Hintergrund ist der, dass die zu versicherden Personen (Mann/Frau) beide um die 56 Jahre alt sind. Ziel ist es so vorzusorgen, so das bei ggf. auftretender Demenz bzw. Heimaufendhalt nicht die Vermögenswerte wie die eigene Immo verkauft werden müssen. Die eine Person ist Selbstständig und hat nur geringe Rentenansprüche dafür aber eine Immo mit Wert von knapp 400teu. Die Ehefrau ist Beamtin und hat zu ihrer Pension zusätzlich privat über 2 LVs und eine Riester vorgesorgt. Habt ihr selber in diesem Bereich schon etwas getan bzw. habt euch schonmal informiert über Anbieter und Tarife?

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Geschrieben · bearbeitet von ceekay74

Mich beschäftigt schon länger das Thema Pflegeversicherung. Hintergrund ist der das die zu versicherden Personen (Mann/Frau) beide um die 56 Jahre alt sind. Ziel ist es so vorzusorgen, so das bei ggf. auftretender Demenz bzw. Heimaufendhalt nicht die Vermögenswerte wie die eigene Immo verkauft werden müssen. Die eine Person ist Selbstständig und hat nur geringe Rentenansprüche darfür aber eine Immo mit Wert von knapp 400teu. Die Ehefrau ist Beamtin und hat zu ihrer Pension zusätzlich privat über 2 LVs und eine Riester vorgesorgt. Habt ihr selber in diesem Bereich schon etwas getan bzw. habt euch schonmal informiert über Anbieter und Tarife?

 

Ich hatte mich vor einiger Zeit mal mit dem Thema Pflegetagegeldversicherung beschäftigt. In Ökotest 03/2011 war auch mal ein Test.

 

Bei einem Tagegeld in Höhe von 50 Euro in allen drei Pflegestufen kamen da bei meinen Parametern Monatsbeiträge von 20-30 Euro raus. In einzelne Tarife und Bedingungen bin ich noch nicht eingestiegen.

 

 

EDIT: Schau mal hier, da gibt es einen Einstieg.

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Geschrieben · bearbeitet von slt63

Pflegezusatzversicherung hab ich schon seit 1995. M.W. kann/konnte man den Beitrag (z.T.) steuerlich geltend machen.

Ich zahle aktuell rund 330 € p.a. . Die Versicherung stockt die Leistung der PPV auf 80% der Gesamtkosten auf.

Bei z.B. 4000€ Pflegekosten p.M. bekäme ich von PPV und PZV insgesamt 3200€ erstattet. Die Leistung der PZV ist auf knapp 60T€ p.a. gedeckelt.

Bei Pflegestufe 3 entfaellt zusätzlich der Beitrag.

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Geschrieben · bearbeitet von SkyWalker

@ceekay74 Danke für deinen Link, ich werde mal verschiedene Varianten rechnen.

 

Wichtig wäre das auch Leistung gezahlt wird wenn eine häusliche oder teilstationäre Pflege erfolgt, zudem ab Pflegestufe 1. Was würdet ihr als Tagessatz nehmen? Ich habe mal nach einem Tagessatz von 55€ geguck, entsprich einem Moantssatz von 1650€.

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Bei 56 Jahren sehe ich kaum eine Chance, noch eine Pflegeversicherung zu halbwegs vernünftigen Konditionen zu bekommen. Ist eben wie bei der PKV.

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Geschrieben

Bei 56 Jahren sehe ich kaum eine Chance, noch eine Pflegeversicherung zu halbwegs vernünftigen Konditionen zu bekommen. Ist eben wie bei der PKV.

 

 

Das würde ich so pauschal nicht unterschreiben. Ob die Konditionen "halbwegs vernünftig" sind hängt nicht nur von der Prämie ab, sondern auch von den möglichen Konsequenzen.

 

Im Fall von SkyWalker sind schätzungsweise Vermögenswerte von über 500 TEUR vorhanden, die im Falle einer Pflegebedürftigkeit nicht vor Verwertung geschützt wären.

 

In meinem Fall ist aufgrund meines Alters fast meine gesamte Altersvorsorge pfändbar, der von den Gerichten genehmigte Betrag im Falle eines Elternunterhaltes ist für Selbständige, die ohne Versicherungsmantel ernsthaft vorsorgen lächerlich gering.

 

Bei meiner Mutter würde ein Pflegetagegeld in Höhe von 0/35/50 Euro in Pflegestufe 1/2/3 bei der HUK um die 60 Euro pro Monat kosten. Rechne ich einfach mal 25 Jahre Lebenserwartung wären das ohne Berücksichtigung der steuerlichen Abzugsfähigkeit und ohne Zinsen und Dynamik rund 15 TEUR. Dem gegenüber steht ein möglicher Elternunterhalt. Ausgehend von durchschnittlichen 8 Jahren Pflegedauer und einer Versorgungslücke von 1500 Euro pro Monat wären das rund 150 TEUR.

 

Stellt sich die Frage, was einem da lieber ist: 15 TEUR sicher zahlen oder 150 TEUR eventuell....

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Geschrieben · bearbeitet von ceekay74

Wichtig wäre das auch Leistung gezahlt wird wenn eine häusliche oder teilstationäre Pflege erfolgt, (...)

 

Würde ich auch so machen.

 

(...) zudem ab Pflegestufe 1. (...)

 

Darüber lässt sich streiten. Mir würde eine gestaffelte Absicherung der Stufen 2 und 3 reichen. Die Prämien bei Stufe 1 sind überproportional hoch und die Versorgungslücke lässt sich fast noch aus den laufenden Renten decken.

 

(...) Was würdet ihr als Tagessatz nehmen? Ich habe mal nach einem Tagessatz von 55 geguck, entsprich einem Moantssatz von 1650.

 

Schau Dir mal die Versorgungslücken zwischen gesetzlicher bzw, privater Pflegepflichtversicherung und den durchschnittlichen Pflegekosten an: KLICK

 

Das Tagegeld würde ich in etwa berechnen als (Versorgungslücke minus Netto-Einkünfte) : 30.

 

Beispiel: Pflegestufe 3 in NRW: 3750 Euro minus 1550 Pflegegeld minus 1000 Euro Netto-Rente = 1200 Euro = 40 Euro pro Tag in Stufe 3

 

 

EDIT: Kopfrechnen ist schwer: Beispiel korrigiert...

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Geschrieben

Schau Dir mal die Versorgungslücken zwischen gesetzlicher bzw, privater Pflegepflichtversicherung und den durchschnittlichen Pfelgekosten an: KLICK

 

Das Tagegeld würde ich in etwa berechnen als (Versorgungslücke minus Netto-Einkünfte) : 30.

 

Beispiel: Pflegestufe 3 in NRW: 3750 Euro minus 1550 Pflegegeld minus 1000 Euro Netto-Rente = 900 Euro = 40 Euro pro Tag in Stufe 3

 

Gibt's bei diesen Versicherungen eigentlich auch eine Dynamik-Version ?

 

Ich meine, wenn man heute so Mitte 50 ist, wird der Eintritt der Pflegebedürftigkeit so im Schnitt in 20 Jahren sein.

 

Dann müssen die 40 EUR pro Tag nicht mehr reichen, um die Versorgungslücke zu schliessen.

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Geschrieben

Ja, das geht prinzipiell. Allerdings bieten das nicht alle Tarife an, manche verlangen auch eine neue Gesundheitsprüfung und evtl. eine Wartezeit für die Erhöhungsleistungen. Wie immer: Genau hinschauen...

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Geschrieben · bearbeitet von SkyWalker

Wichtig wäre das auch Leistung gezahlt wird wenn eine häusliche oder teilstationäre Pflege erfolgt, (...)

 

Würde ich auch so machen.

 

(...) zudem ab Pflegestufe 1. (...)

 

Darüber lässt sich streiten. Mir würde eine gestaffelte Absicherung der Stufen 2 und 3 reichen. Die Prämien bei Stufe 1 sind überproportional hoch und die Versorgungslücke lässt sich fast noch aus den laufenden Renten decken.

 

(...) Was würdet ihr als Tagessatz nehmen? Ich habe mal nach einem Tagessatz von 55€ geguck, entsprich einem Moantssatz von 1650€.

 

Schau Dir mal die Versorgungslücken zwischen gesetzlicher bzw, privater Pflegepflichtversicherung und den durchschnittlichen Pflegekosten an: KLICK

 

Das Tagegeld würde ich in etwa berechnen als (Versorgungslücke minus Netto-Einkünfte) : 30.

 

Beispiel: Pflegestufe 3 in NRW: 3750 Euro minus 1550 Pflegegeld minus 1000 Euro Netto-Rente = 1200 Euro = 40 Euro pro Tag in Stufe 3

 

 

EDIT: Kopfrechnen ist schwer: Beispiel korrigiert...

 

 

Ich habe jetzt mal in einem ersten Überblick verschiedene Tarife verglichen. Besonders haben mir die Tarife der Allianz und der DFV gefallen. Es sind zwar nicht die günstigsten Tarife dafür werden zum Beispiel auch Leistungen bei Demenz gezahlt, was im Vergleich nicht selbstverständlich ist. Der Beitrag liegt bei 38,71€/46,71€ p.m.

 

Frage ist halt wirklich sind schon Leistungen ab Pflegetufe 1 notwenig (immerhin 30% des Tagessatzes beim Allianz Tarif) oder kann sowas auch aus den laufenden Eingängen bezalt werden. Problem ist halt bei Person 1. sind sogut wie keine Rentenansprüche vorhanden, es wird halt fast ausschließlich von Erspartem bzw. von der Rente von Peron 2 gelebt. Das Haus soll als Sicherheit dienen, obwohl auch bei zunehmendem Alter aufgrund der Größe geguckt werden muss ob nicht ein Verkauf und ein Umzug in eine Wohnung sinnvoller wäre.

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Geschrieben

Frage ist halt wirklich sind schon Leistungen ab Pflegetufe 1 notwenig (immerhin 30% des Tagessatzes beim Allianz Tarif) oder kann sowas auch aus den laufenden Eingängen bezalt werden.

Auch bei der offiziellen Pflegestufe 1 kann schon eine Vollzeitbetreuung oder ein Aufenthalt in einem betreuten Wohnen notwendig sein; die Kosten sind dann nur unwesentlich niedriger als bei Pflegestufen 2 und 3.

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Geschrieben

Frage ist halt wirklich sind schon Leistungen ab Pflegetufe 1 notwenig (immerhin 30% des Tagessatzes beim Allianz Tarif) oder kann sowas auch aus den laufenden Eingängen bezalt werden.

Auch bei der offiziellen Pflegestufe 1 kann schon eine Vollzeitbetreuung oder ein Aufenthalt in einem betreuten Wohnen notwendig sein; die Kosten sind dann nur unwesentlich niedriger als bei Pflegestufen 2 und 3.

 

Eben drum, deshalb ist es mir auch wichtig schon ab Pflegestufe 1. Leistung zuerhalten.

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Geschrieben · bearbeitet von AnNaWF

Ich habe jetzt mal in einem ersten Überblick verschiedene Tarife verglichen. Besonders haben mir die Tarife der Allianz und der DFV gefallen. Es sind zwar nicht die günstigsten Tarife dafür werden zum Beispiel auch Leistungen bei Demenz gezahlt, was im Vergleich nicht selbstverständlich ist. Der Beitrag liegt bei 38,71€/46,71€ p.m.

 

Nur aus Neugierde: Meinst Du DFV oder DKV?

Eigentlich hast Du es durch den Hinweis "Leistung auch bei PS 0/Demenz" schon beantwortet, wollte dennoch nochmal nachfragen...

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Ich habe jetzt mal in einem ersten Überblick verschiedene Tarife verglichen. Besonders haben mir die Tarife der Allianz und der DFV gefallen. Es sind zwar nicht die günstigsten Tarife dafür werden zum Beispiel auch Leistungen bei Demenz gezahlt, was im Vergleich nicht selbstverständlich ist. Der Beitrag liegt bei 38,71/46,71 p.m.

 

Nur aus Neugierde: Meinst Du DFV oder DKV?

Eigentlich hast Du es durch den Hinweis "Leistung auch bei PS 0/Demenz" schon beantwortet, wollte dennoch nochmal nachfragen...

 

Im Online Tarif hat die DFV gut abgeschnitten, bei dei Stiftung Finanztest die DKV. Was ich nochmals ganz interessant fand 85% der Pflegebedürftigen welche eine Pflegestufe besitzen sind in Pflegestufe 1 oder 2. Somit sind nur 15% in Stufe 3. Bekräftigt mich nochmals darin auch schon ab Stufe 1. auf Leistungen zu setzen.

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Geschrieben · bearbeitet von AnNaWF

 

 

Nur aus Neugierde: Meinst Du DFV oder DKV?

Eigentlich hast Du es durch den Hinweis "Leistung auch bei PS 0/Demenz" schon beantwortet, wollte dennoch nochmal nachfragen...

 

Im Online Tarif hat die DFV gut abgeschnitten, bei dei Stiftung Finanztest die DKV. Was ich nochmals ganz interessant fand 85% der Pflegebedürftigen welche eine Pflegestufe besitzen sind in Pflegestufe 1 oder 2. Somit sind nur 15% in Stufe 3. Bekräftigt mich nochmals darin auch schon ab Stufe 1. auf Leistungen zu setzen.

 

Yep, die DKV zahlt nämlich "erst" ab PS 1.

Persönlich finde ich es auch "angenehm" wenn bei vollstationärer Pflege unabh. von der PS die volle Leistung erbracht wird.

 

Persönlich finde ich auch das Angebot der Allianz ganz interessant:

https://www.allianz.de/produkte/pflegevorsorge/pflegezusatztagegeld/index.html

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Auch bei der offiziellen Pflegestufe 1 kann schon eine Vollzeitbetreuung oder ein Aufenthalt in einem betreuten Wohnen notwendig sein; die Kosten sind dann nur unwesentlich niedriger als bei Pflegestufen 2 und 3.

 

Damit hast Du sicherlich recht, die Regel dürfte das aber nicht sein.

 

Aus persönlichem Anlass habe ich mich vor kurzem mit betreutem Wohnen bzw. "Komfort-Wohnen" ausgiebig beschäftigt. Die Kosten im meiner Stadt sind für betreutes Wohnen inkl. Mittagsverpflegung relativ moderat und es gibt Wartezeiten zwischen 0 und 12 Monaten. Die Träger der Wohnanlagen (AWO und Diakonie) bieten gleichzeitig auch häusliche Pflege an. In Pflegestufe 0 oder 1 würde ich dieses Modell jeder vollstationären Pflege vorziehen, da es wesentlich mehr Lebensqualität bei geringeren Kosten verspricht. DIe Gesamtkosten bei dieser Variante wären in meinem ganz persönlichen Fall von Pflegegeld und Rente so gut wie abgedeckt. Ob ich dann noch 100 oder 200 Euro im Monat zuzahlen müsste kratzt mich nicht, es geht schließlich um meine Familie.

 

Wenn allerdings eine vollstationäre Pflege in Stufe 2 oder 3 fällig wird, würde meine Unterhaltsverpflichtung meine AV gefährden und nur dieses Risiko muss ich abdecken. Zudem ist der Prämienunterschied enorm: Rund 500 Euro im Jahr bei der HUK für Stufe 2/3 gegen rund 1000 Euro bei der Allianz.

 

Persönlich finde ich auch das Angebot der Allianz ganz interessant:

https://www.allianz....geld/index.html

 

Hat Skywalker oben schon als einen seiner Favoriten genannt. Der Tarif mit Absicherung aller Pflegestufen ist in seinem Fall (geringe Rente, hohes Vermögen) sicher besser geeignet als nur Stufen 2 und 3.

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Geschrieben · bearbeitet von AnNaWF

Hat Skywalker oben schon als einen seiner Favoriten genannt. Der Tarif mit Absicherung aller Pflegestufen ist in seinem Fall (geringe Rente, hohes Vermögen) sicher besser geeignet als nur Stufen 2 und 3.

 

Yep, gesehen; wollte damit zum Audruck bringen dass ich persönlich diesen ebenfalls mit am interessantesten finde.

 

 

Was ich an Euren Rechnungen vermisse ist allerdings die Fallrechnung (zumindest sollte man auch an diesen Fall denken) von häuslicher Pflege durch Angehörige.

In dem Fall ist die staatl. Leistung ja nahezu halbiert.

 

Um den worst-case zu bestimmen müsste die Rechnung demnach anders lauten (ps = Pflegestufe):

 

wc = max(bedarf_ps) - min(zuschuss_ps) für alle ps mit ps = [1..3]

 

Die Lücke für den worst-case erhält man damit für ps=3 mit einem bedarf von ca. 3400 EUR abzgl. 700 EUR (für häusliche Pflege durch Angehörige) = 2700 EUR

 

Dh, geht man von garkeinen anderen Rücklagen aus und will man exakt den worst-case nach derzeitigen "Regeln" absichern, kommt man auf tinen Bedarf von etwa 90 EUR pro Tag.

Ob das nun ein realistisches Szenario ist ist natürlich eine andere Frage, dennoch sollte man auch diesen Fall bedenken.

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