Bolanger vor 5 Stunden vor 48 Minuten von basti_: da wird aber enteignung nur als ergänzendes element bezeichnet mit dem man das wohnungs-/mietpreisproblem nicht löst, dazu wäre massiver neubau nötig man setzt also seine ressourcen/geld für etwas ein, dass am problem nichts ändert. Gibt es denn wirklich einen Mangel an Wohnungen? Wo wohnen denn die Leute heute? Die KI sagt, dass in Berlin 100.000 Wohnungen fehlen. Das würde bedeuten, dass es min. 100.000 Obdachlose in Berlin geben müsste. Die KI gibt aber auch zu, dass es dort "nur" 6000 Wohnungslose gibt. Würde man die Konzerne verstaatlichen und die Wohnungen kostenfrei zur verfügung stellen, dann hätte das massiv dä,mpfende Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt. Auf einmal könnte es sich der alleinstehende Senior leisten, aus seiner wegen jahrzehnte alten Mietervertrag preiswerten Fünfzimmerwohnung in eine kleinere seniorengerechte Wohnung umzuziehen. Die Fünfzimmerwohnung könnte dann von einer Familie bezogen werden. Es gibt heute schon genügend Wohnungen /s. die geringe Anzahl wohnungsloser), nur leider funktioniert der Wohnungsmarkt nicht so, dass auch jeder die für ihn passende Wohnung bekommt. Eine Lösung für dieses Problem kenne ich aber auch nicht. Der Marktwirtschaft freien Lauf zu lassen bedeutet eine Lockerung bzw. Abschaffung der Mieterrechte. Mieterhöhungen wären ratz fatz möglich und würden umgesetzt. Die renditen würden steigen, was neue Investitionen nach sich zieht, in Renovierung und Neubau. Jeder könnte in Luxus leben, müsste aber das Geld dafür haben. Im Sozialismus hingegen bekäme jeder eine Wohnung, aber es würde sich keiner mehr darum kümmern. Über lange zeit würde alles verkommen, denn Investitionen rechnen sich nicht. Keines der beiden Szenarien wäre gut. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag