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Teletrabbi

Volkswagen

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SM77
vor einer Stunde von alex08:

"Massiv". Das meinst du nicht ernst, oder? Und wie @krett schon schrieb: nun wir alles auf das Management geschoben. Zuvor wurde verhindert und verlangsamt, wo es nur geht.

Wo genau hat die IG Metall denn verhindert und verlangsamt? So viel ich weiß, nur beim Arbeitsplatzabbau in den westdeutschen VW-Werken, richtig? Welchen Einfluss hat das auf die wirklich großen Probleme wie den Umsatzeinbruch in China, den katastrophalen Marktanteil in den USA, die schlechte Marge von E-Fahrzeugen und die Produktpalette von Audi?

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alex08
vor 1 Stunde von SM77:

Wo genau hat die IG Metall denn verhindert und verlangsamt? So viel ich weiß, nur beim Arbeitsplatzabbau in den westdeutschen VW-Werken, richtig? Welchen Einfluss hat das auf die wirklich großen Probleme wie den Umsatzeinbruch in China, den katastrophalen Marktanteil in den USA, die schlechte Marge von E-Fahrzeugen und die Produktpalette von Audi?

Ich bin wirklich nicht sicher, ob du das ernst meinst. Nur eine von vielen Erinnerungen, was die IGM alles als "Provokation" ansah:

 

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autoindustrie-ig-metall-chef-droht-vw-chef-diess-das-ist-ein-letzter-versuch-der-zusammenarbeit/27904776.html

 

Insofern wurde verhindert, dass sich am Status Quo etwas ändert hinten und vorne.

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SM77
· bearbeitet von SM77

Ok, wenn es nur darum geht, ob die IGM ihren "Beitrag" daran hat/hatte, ob sich etwas ändert, dann hast du natürlich recht. Die Frage ist aber für mich, ob die IGM aktiv durch Blockade die Krise des VW-Konzerns mitverursacht hat. Und das bezweifel ich.

 

Herbert Diess wollte 50% der Arbeitsplätze am Standort Wolfsburg abbauen. Dafür hatte er weder einen Rückhalt auf der Arbeitnehmerseite (verständlich), als auch auf der Arbeitgeberseite (Beim Land NDS ebenfalls verständlich, aber der Rückhalt fehlte ebenso aus der Familie Piech/Porsche). Die IGM hat hier also alleine gar nichts verhindert.
 

Denkst du wirklich, dass es durch einen erheblichen Arbeitsplatzabbau in WOB die aktuellen Probleme (USA, China, Audi, Porsche, Marge E-Fahrzeuge) nicht gegeben hätte? Bzw. würde der Konzern dann signifikant besser darstehen?

 

Übrigens wollte Herr Diess zwischenzeitlich sogar ein neues Werk in WOB bauen - Blume hat es dann direkt nach Amsantritt kassiert:
https://www.rnd.de/wirtschaft/aus-fuer-trinity-werk-volkswagen-beerdigt-lieblingsprojekt-von-herbert-diess-3RMPTWNZRFIBXJUCMW4JWSSHQI.html

 

Die SSP-Plattform für den "Trintity" kommt jetzt voraussichtlich 2029 und ist dann  hoffentlich nicht bereits veraltet - geplant war eigentlich 2026. Liegt vermutlich auch an der IGM?

 

 

 

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PapaPecunia

Die IG Metall hat in der deutschen Automobilindustrie (und nicht nur da) umfangreiche Mitspracherechte bei extrem vielen Themen.

Das führt allein schon einmal zu Verlangsamung. Und dann wird gerne strategisch bei bestimmten Themen ein Veto eingelegt, damit man sich die Zustimmung gegen Zugeständnisse bei anderen Themen abverhandeln lässt.

Dadurch verzögert sich mitunter z.B. selbst die Einführung einfachster Software um 12-18 Monate. Kumuliert war das in den letzten Jahrzehnten ein massiver Innovationshemmschuh. Sicher nicht der einzige - aber ein nicht zu unterschätzender. 

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dippi
vor 49 Minuten von PapaPecunia:

Die IG Metall hat in der deutschen Automobilindustrie (und nicht nur da) umfangreiche Mitspracherechte bei extrem vielen Themen.

Das führt allein schon einmal zu Verlangsamung.

Klingt so ein bisschen nach dem was Herr Merz so von sich gibt, wir müssen mal alle mehr arbeiten! /s

Aber so am Rande: es gibt einen Unterschied zwischen Betriebsrat und Gewerkschaft, das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Gewerkschaften (bspw. die IGM) haben eigentlich gar kein Mitspracherecht (im Unternehmen); beim Betriebsrat sieht das anders aus. Beides gibt es aus gutem Grund. 

 

Übrigens arbeitet keiner von beiden Grundsätzlich an Unternehmensstrategien mit, nur an bestimmten Themen - und auch dort wird noch einmal zwischen Mitbestimmung und reiner Informationspflicht unterschieden. 

Bei VW hat es allein das Management verkackt. Die sind einfach seit dem ganzen Dieselthema von einer Fehlentscheidung in die nächste geschlittert. Aber versteh ich schon, nach unten treten ist einfach viel einfacher. :) 

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hattifnatt
vor einer Stunde von PapaPecunia:

Sicher nicht der einzige

Der große andere war m.E. das Land Niedersachsen. :-*

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alex08
vor 19 Stunden von SM77:

 

Denkst du wirklich, dass es durch einen erheblichen Arbeitsplatzabbau in WOB die aktuellen Probleme (USA, China, Audi, Porsche, Marge E-Fahrzeuge) nicht gegeben hätte? Bzw. würde der Konzern dann signifikant besser darstehen?

 

Denke ich, dass eine schlankere Firma innovativer und schneller ist? LOL.

 

Im übrigen:

 

 

Screenshot_2026-10-20-12-40-40-57_254de13a4bc8758c9908fff1f73e3725.jpg

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geho

Das erklärt zwar nicht die gewaltigen Unterschiede, aber immerhin, Gemini behauptet:

Ausgehend von einer Belegschaftsgröße von 7.700 bis 8.600 Beschäftigten im VW-Werk Emden ergeben sich nach dem Betriebsverfassungsgesetz (§ 38 Abs. 1 BetrVG) rechnerisch 11 bis 12 dauerhaft freigestellte Betriebsratsmitglieder.

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Caveman8
vor 6 Stunden von alex08:

Denke ich, dass eine schlankere Firma innovativer und schneller ist? LOL.

 

Im übrigen:

 

 

10,5% Krankstenstand ist aber auch mal eine Ansage. Spannend zu wissen wäre das nun, ob es brutto oder netto ist. Also inklusive Langzeitabwesenden MA oder lediglich bezahlte Krankheit. 

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TWP17
Am 19.10.2026 um 18:35 von dippi:

Klingt so ein bisschen nach dem was Herr Merz so von sich gibt, wir müssen mal alle mehr arbeiten! /s

Aber so am Rande: es gibt einen Unterschied zwischen Betriebsrat und Gewerkschaft, das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Gewerkschaften (bspw. die IGM) haben eigentlich gar kein Mitspracherecht (im Unternehmen); beim Betriebsrat sieht das anders aus. Beides gibt es aus gutem Grund. 

 

Übrigens arbeitet keiner von beiden Grundsätzlich an Unternehmensstrategien mit, nur an bestimmten Themen - und auch dort wird noch einmal zwischen Mitbestimmung und reiner Informationspflicht unterschieden. 

Bei VW hat es allein das Management verkackt. Die sind einfach seit dem ganzen Dieselthema von einer Fehlentscheidung in die nächste geschlittert. Aber versteh ich schon, nach unten treten ist einfach viel einfacher. :) 

Das eine Unternehmensstrategie auch über einen AR geht, wo sehr wohl die AN (BR und IG Metall) und das Land Niedersachsen drin sitzen und mitbestimmen weißt du ? Oder glaubst du die sitzen in einen hohen Turm und denke sich was aus wo niemand was mitkriegen soll ? Google doch mal einfach vorher was die Funktion eines AR ist ? Das man bei einer E-Auto nur noch 10% der Belegschaft benötigt weißt du auch (Funfact ist ja das VW sogar von den deutschen Konzernen am stärksten auf das Thema E-Auto setzt) ? Das VW zu viele Mitarbeiter für zu wenig Autoproduktion hat (ok das war wirklich Winterkorn, der war halt zu optimistisch, aber wo war der AR um ihn zu "kontrollieren") ? Hier wird es genug Instrumente geben wie man damit in Zukunft umgehen wird.

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Nachdenklich
· bearbeitet von Nachdenklich
vor 2 Stunden von geho:

Ausgehend von einer Belegschaftsgröße von 7.700 bis 8.600 Beschäftigten im VW-Werk Emden ergeben sich nach dem Betriebsverfassungsgesetz (§ 38 Abs. 1 BetrVG) rechnerisch 11 bis 12 dauerhaft freigestellte Betriebsratsmitglieder.

Wobei ich in meinem Berufsleben erlebt habe, daß das Problem mit den freigestellten Betriebsratsmitgliedern weniger darin besteht, daß die Firma Menschen bezahlt, die nicht produktiv am Arbeitsprozess teilnehmen (schlimm genug). Das eigentliche Problem ist, daß nach meinem Eindruck etwa zwei Drittel der freigestellten Betriebsratsmitglieder ihre Zeit darauf verwenden, die Betriebsabläufe zu behindern.

Aber das ist bei uns eine heilige Kuh.

 

vor einer Stunde von TWP17:

Das eine Unternehmensstrategie auch über einen AR geht, wo sehr wohl die AN (BR und IG Metall) und das Land Niedersachsen drin sitzen und mitbestimmen weißt du ?

Der Vorstand ist auf die Unterstützung und Rückendeckung des Aufsichtsrates angewiesen.

Der Aufsichtsrat besteht aber zur Hälfte aus Arbeitnehmervertretern.

Auf der Kapitalseite ist auch das Land Niedersachsen dabei. Niedersachsen hat eine von der SPD geführte Landesregierung. Ob da wohl eine Bindung zur Gewerkschaft besteht?

 

"Der Aufsichtsrat der Volkswagen AG setzt sich aus 20 Mitgliedern zusammen und besteht zur Hälfte aus Vertretern der Anteilseigner. Das Land Niedersachsen ist nach § 11 Abs. 1 der Satzung der Volkswagen AG berechtigt, zwei dieser Vertreter der Anteilseigner zu entsenden, ..... Die andere Hälfte des Aufsichtsrats besteht aus Arbeitnehmervertretern. Diese werden nach dem Mitbestimmungsgesetz von den Arbeitnehmern gewählt. Insgesamt sieben dieser Arbeitnehmervertreter sind von den Beschäftigten gewählte Arbeitnehmer. Die anderen drei Vertreter der Arbeitnehmer sind von den Beschäftigten gewählte Gewerkschaftsvertreter." 

 

Der Personalvorstand bei VW hat üblicherweise auch einen engen Draht zur Gewerkschaft. Als vor einiger Zeit der Personalvorstand ausgetauscht wurde, las man solche Kommentare: 

"Sieben Jahre lang war er Mitglied des Vorstands, aber jetzt steht der oberste Personalmanager des Volkswagen-Konzerns vor der Ablösung. Wie VW am Freitagnachmittag mitteilte, muss Gunnar Kilian seinen Posten mit sofortiger Wirkung räumen.

Die Personalie ist heikel, denn der Personalchef in Wolfsburg pflegt traditionell einen engen Draht zur Gewerkschaft IG Metall, die im VW-Konzern so viel Einfluss hat wie in keinem anderen Unternehmen.  ...

In einer Mitteilung des Aufsichtsrats und einer internen Meldung des Betriebsrats erwecken die Konzernverantwortlichen den Eindruck, dass es ein erhebliches Zerwürfnis gegeben hat. Kilian hat ganz offensichtlich den Rückhalt des Betriebsrats verloren, der in seiner Meldung von „grundsätzlichen Differenzen bei zentralen Themen  des Konzerns“ spricht. 

Die Betriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo macht in der eigens herausgegebenen Sonderausgabe der Mitarbeiterzeitschrift „Mitbestimmen“ keinen Hehl daraus, dass sie sich von Kilian mehr Widerstand gegen die Einsparungen gewünscht hätte, die VW im vergangenen Jahr beschlossen hatte ....."

 

Bei Tarif- und sonstigen Verhandlungen verhandelt also die Gewerkschaft und die Betriebsräte mit einem Vorstand, der von einem zu großen Teilen den Gewerkschaften nahestehendem Aufsichtsrat abhängig ist. es könnte ja fast der Eindruck entstehen, daß die Gewerkschaft mit sich selbst verhandelt. Nein, natürlich nicht. Aber auf der anderen Seite des Verhandlungstisches sitzen Leute, die in eindeutiger Abhängigkeit stehen.

 

Wundert einen dann sowas:

vor 8 Stunden von alex08:

 

 

 

Screenshot_2026-10-20-12-40-40-57_254de13a4bc8758c9908fff1f73e3725.jpg

 

Aber die Gewerkschaften haben keine Mitschuld an den Problemen .....   Ganz sicher nicht!

 

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Holgerli
vor 4 Stunden von geho:

Das erklärt zwar nicht die gewaltigen Unterschiede, aber immerhin,

ja, aber:

Wenn ich lese, dass sich die Kosten pro Fahrzeug zwischen Emden (ID.4/ID.7/ID.7 Tourer) und Palmela, Portugal (T-Roc) nur um 2.500 Euro unterscheiden und der Id.4 bei 41K, Der ID.7 ab 55K und der T-Roc bei 31K losgeht. Dann sind wir in Emden bei 8-12% Fabrikkosten und in Portugal bei 7,7% Fabrikkosten. Der Tayron aus Tianjin wird ab 26.000 Euro verkauft in China. Das sind 4% Fabrikkosten.

Zum Verkaufspreis pro Fahrzeug relativieren sich die Fabrikkosten dann schon wieder. Aber bei 8-12% Fabrikkosten: Wo „versickern“ die anderen 92-88% des Verkaufspreises? Ja, sicherlich Händlermarge und VW als Konzern möchte auch noch was verdienen. Aber wenn ich die Zahlen richtig im Kopf habe sind die Gewinne je Fahrzeug   irgendwo zwischen 800 und 1.500 Euro.

Ich würde mal sagen: Es sind weniger die Arbeiter am Band das Problem, sondern ein riesiger Wasserkörper (ist für mich IMO schon kein reiner Kopf mehr) der Unmengen an Kohle verschlingt.

 

vor 4 Stunden von geho:

Ausgehend von einer Belegschaftsgröße von 7.700 bis 8.600 Beschäftigten im VW-Werk Emden ergeben sich nach dem Betriebsverfassungsgesetz (§ 38 Abs. 1 BetrVG) rechnerisch 11 bis 12 dauerhaft freigestellte Betriebsratsmitglieder.

Bei 8.000 Mitarbeitern macht das pro Mitarbeiter umgerechnet 0,15% Betriebsratsmitglied aus. Umgerechnet auf die 74 Euro sind das 11ct. Für mich ist das eine Nebelkerze um die Debatte von den wahren Kostentreibern abzulenken.

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krett
vor 6 Minuten von Holgerli:

Zum Verkaufspreis pro Fahrzeug relativieren sich die Fabrikkosten dann schon wieder. Aber bei 8-12% Fabrikkosten: Wo „versickern“ die anderen 92-88% des Verkaufspreises? Ja, sicherlich Händlermarge und VW als Konzern möchte auch noch was verdienen. Aber wenn ich die Zahlen richtig im Kopf habe sind die Gewinne je Fahrzeug   irgendwo zwischen 800 und 1.500 Euro.

Also, wenn VW in Deutschland zu den gleichen Kosten wie in Portugal produzieren könnte, würde sich der Gewinn pro Auto verdoppeln. So ganz grob betrachtet. Das finde ich erheblich!

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Holgerli

Wenn man den "Wasserkörper" dazwischen entschlackt, könnte man noch weit mehr Gewinn machen oder noch besser: Preise senken.

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krett
vor 9 Stunden von Holgerli:

Wenn man den "Wasserkörper" dazwischen entschlackt, könnte man noch weit mehr Gewinn machen oder noch besser: Preise senken.

Mag sein, aber nichts desto trotz haben die deutschen VW Werke eben einen erheblichen Kostennachteil.

 

Wenn man jetzt argumentiert das macht doch nur 5% (oder so) der gesamtkosten aus, argumentiert man eben wie die Gewerkschaften. 5% sind nun mal sehr, sehr viel und genug um die Renditeziele von VW zu erfüllen. Gemessen an den Gesamtkosten oder den Umsatz sind alle Einsparungen gering, auch die am Verwaltungsapparat. Das ist eben die falsche Betrachtungsweise.

 

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HHanseat
· bearbeitet von HHanseat
vor 11 Stunden von Holgerli:

Aber bei 8-12% Fabrikkosten: Wo „versickern“ die anderen 92-88% des Verkaufspreises?

Der größte Brocken dürften die Zulieferteile sein, typischerweise deutlich über 50% des Fahrzeugwerts. Und 19% Mehrwertsteuer und Rabatte nicht vergessen, wenn Du Listen/Endkundenpreise vergleichst.

 

 

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WalleWalle
· bearbeitet von WalleWalle

Natürlich kann man in China billig produzieren, muss dann aber auch billig in China verkaufen. In Deutschland muss man teuer produzieren, kann aber auch teuer verkaufen und mit Verkäufen im Euro/Dollarland wird das Geld verdient. 

 

Zum Vergleich China-BYD:

 

BYD-Gründer Wang Chuanfu sagt: Der Wettbewerb hat seinen Höhepunkt erreicht. China ist in einer "brutalen Ausscheidungsphase".

Anfang 2026 steht BYD hinter VW, Geely und Toyota. Der Absatz ist seit 7 Monaten rückläufig. Allein im Q1 2026: -30% zum Vorjahr.

In China braucht BYD staatliche Subventionen, um im Preiskampf mitzuhalten. Allein 2025 hat BYD rund 1,6 Mrd. € an Subventionen erhalten. Fast 40% des Gewinns. Ohne diese Hilfe wäre der Gewinn nicht um 19% gefallen. Sondern um rund 50%.

BYD verdient pro Auto in China im Schnitt rund 650 €. Im Export [nach Europa/US] sind es rund 2.600 €. Ein Auto im Export bringt so viel Marge wie 4 Autos in China.

https://www.autopreneur.de/p/byd-china-europa-elektroauto-strategie

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alex08

Bei Audi versucht man es nun mit chinesi. Kompetenz von außen. Neuer Chef für Audi China.

 

"Jeff Zhang war den Angaben zufolge zuletzt Vizepräsident und CEO der Marke Chery bei Chery International."

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krett
vor 16 Stunden von WalleWalle:

Natürlich kann man in China billig produzieren, muss dann aber auch billig in China verkaufen. In Deutschland muss man teuer produzieren, kann aber auch teuer verkaufen und mit Verkäufen im Euro/Dollarland wird das Geld verdient. 

In Spanien und Portugal kann man für 1/3 der Kosten produzieren und in Deutschland verkaufen.

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alex08
vor 3 Stunden von alex08:

Bei Audi versucht man es nun mit chinesi. Kompetenz von außen. Neuer Chef für Audi China.

 

"Jeff Zhang war den Angaben zufolge zuletzt Vizepräsident und CEO der Marke Chery bei Chery International."

 

Nachtrag: das Geld fängt man nun bei Audi auch an, zusammenzuhalten.

 

https://www.br.de/nachrichten/bayern/audi-sparmassnahmen-in-ingolstadt-schmerzliche-einschnitte,VYgLIMG

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