Stehen wir kurz vor der Mega-Hausse?

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Boersifant hat zwar kein geheimes neuronales Netz, aber Boersifant fragt trotzdem: Stehen wir kurz vor der Mega-Hausse???

 

Wir sehen:

- Eine extrem pessimistische Stimmung, ausgedrückt durch extreme Steigerungen in Gold, x/USD, Öl, ...

- Ausverkäufe bei fundamental hervorragenden Aktien aufgrund diffuser Ängste ("Gehen die Leute noch zum Arzt in einer Rezession?", "Mieten/Leasen die Leute noch Autos")

- Rekordergebnisse bei Unternehmen, denen letztes Jahr noch die Insolvenz vorausgesagt wurde und von einigen jetzt noch wird

- Eine radikale Veränderung der Weltwirtschaft mit vielen neuen Mitgliedsländern, die nur so nach Aufstieg streben und dafür die

Produkte und Leistungen der Unternehmen etablierter Länder brauchen

- Gute Wachstumsraten in Emerging Markets

- Ein KGV in den Indizes welches teilweise unter oder bei langjährigen Durchschnitten ist

und und und

 

Sehen wir etwa noch einen DAX von 10000 zum Jahrzehntende?

 

Musste mal raus, diese Dutzende tägliche Pessismismus-Posts gehen mir gehörig auf die Nerven. Steigen die Kurse, feiern alle die tolle fundamentale Lage, fallen sie, geht die Welt unter. Die Börse spiegelt nie 1:1 die Entwicklungen der Realwirtschaft wieder...

 

2000-2002 ist keine Entwicklung einer normalen Rezession, sondern Resultat einer Phase massiver Aktienmarktspekulation. Eine Spekulationsphase, die dieses mal komplett ausblieb. Eine normale Rezession führt nicht zu Kurseinbrüchen von 50% und mehr

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Top Thema und mal ein "User" der einen Duden hat :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

 

(Keine Ironie)

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Posted · Edited by roadi

tag fant.

 

ums kurz zu machen:

 

bin auch immer wieder mal verunsichert. aber der anker ist noch immer die deutsche wirtschaft, auch wenns 2008

kein so starkes wachstum mehr gibt, die wirtschaft ist stark und stabil, die auftragsbücher sind gefüllt.

 

wie die deutsche wirtschaft auf den ganzen kreditmist, bankenkrise und auch hedgekrise in den nächsten jahren reagiert ist

die frage und das ist die verunsicherung. (erst kützlich haben einige große milliardenschwere hedge schliess müssen, auch der anleihenmarkt

geht in Ar****...)

 

ich für meinen teil mache keine prognose mehr, ich halte in sicheren häfen und warte. muss mich hüten nicht "günstig" irgendwo nachzukaufen

wenns mal wieder ein paar tage aufwärts geht.

 

meine einzige prognose: das ganze theater geht noch 1-2 jahre.

 

die ständigen hiobsbotschaften sind nicht gut, der markt ist zu nervös.

ernste gefahr seh ich nicht, eine hausse aber auch nicht, die gabs in letzten jahren.

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Netter Thread!!!! :)

 

 

Ich wette, dass dieser Thread bis zum Jahresende über 1000 Antworten hat!!! :- :D:P

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bin inzwischen schon fast auf voll investiert....

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Boersifant hat zwar kein geheimes neuronales Netz, aber Boersifant fragt trotzdem: Stehen wir kurz vor der Mega-Hausse???

 

Wir sehen:

- Eine extrem pessimistische Stimmung, ausgedrückt durch extreme Steigerungen in Gold, x/USD, Öl, ...

- Ausverkäufe bei fundamental hervorragenden Aktien aufgrund diffuser Ängste ("Gehen die Leute noch zum Arzt in einer Rezession?", "Mieten/Leasen die Leute noch Autos")

- Rekordergebnisse bei Unternehmen, denen letztes Jahr noch die Insolvenz vorausgesagt wurde und von einigen jetzt noch wird

- Eine radikale Veränderung der Weltwirtschaft mit vielen neuen Mitgliedsländern, die nur so nach Aufstieg streben und dafür die

Produkte und Leistungen der Unternehmen etablierter Länder brauchen

- Gute Wachstumsraten in Emerging Markets

- Ein KGV in den Indizes welches teilweise unter oder bei langjährigen Durchschnitten ist

und und und

 

Sehen wir etwa noch einen DAX von 10000 zum Jahrzehntende?

 

Musste mal raus, diese Dutzende tägliche Pessismismus-Posts gehen mir gehörig auf die Nerven. Steigen die Kurse, feiern alle die tolle fundamentale Lage, fallen sie, geht die Welt unter. Die Börse spiegelt nie 1:1 die Entwicklungen der Realwirtschaft wieder...

 

2000-2002 ist keine Entwicklung einer normalen Rezession, sondern Resultat einer Phase massiver Aktienmarktspekulation. Eine Spekulationsphase, die dieses mal komplett ausblieb. Eine normale Rezession führt nicht zu Kurseinbrüchen von 50% und mehr

 

 

In einigen Punkten hast du absolut Recht, aber in einem entscheidenden Punkt bin ich nicht deiner Meinung: KGV und Bewertung von "soliden" Unternehmen.

Die Profit-Margins sind zyklisch gesehen auf einem absoluten Hoch. Daher kann man getrost davon ausgehen, dass sie wieder zurückkommen. Rezession hin oder her... (reverting to the mean!)

Sollte allerdings ein globaler Abschwung stattfinden (erste Daten/Anzeichen dazu gibt es schon), dann steigen die KGVs rapide an.

Als ich BMW gekauft habe, war das KGV auch sehr niedrig. Jetzt ist es noch niedriger, nützt mir aber nicht viel :)

-50% ist natürlich ein Schwachsinn und wird nur passieren wenn wir eine Übertreibung nach unten sehen, die man schließlich nie ausschließen kann.

Dennoch sehe ich im Moment kein gutes Chancen/Ertragspotential am Aktienmarkt.

Vorallem, das mMn politisch getriebene Treiben der FED, das unweigerlich zur Stagflation führen wird, wenn sie so weitermachen, bereitet mir Sorgen.

Falls die Kurse nocheinmal stark nachgeben, würde ich es dennoch zum langfristigen Einstieg in vereinzelte Werte nutzen.

Meinen Aktienbestand habe und werde ich nicht verkaufen.

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Posted · Edited by DerFugger

2000-2002 ist keine Entwicklung einer normalen Rezession, sondern Resultat einer Phase massiver Aktienmarktspekulation. Eine Spekulationsphase, die dieses mal komplett ausblieb. Eine normale Rezession führt nicht zu Kurseinbrüchen von 50% und mehr

 

2001 bis 2003 war eine politische Börse, geprägt durch den 11. September 2001, den Afghanistan-Feldzug gegen Al Kaida und die Taliban, die Kriegsvorbereitungen gegen Saddam Hussein mit Horroszenarien bezüglich Massenvernichtungswaffen und einer Unterbrechung der Ölversorgung aus dem Nahen Osten. Mit "Spekulationsphase" hat die Aktienentwicklung in dieser Phase herzlich wenig zu tun.

 

Es geht ja auch nicht nur um eine normale Rezession, sondern um eine gravierende Finanzkrise, aus der sich eine Rezession entwickelt. Und ob diese Rezession unter diesen besonderen Umständen normal sein wird, kann bezweifelt werden. Schau dir mal an, was in den Jahren 1929 bis 1932 an der Wallstreet passierte; das war eine Rezession in Kombination mit einer Finanzkrise; und da sah die Welt vorher auch ziemlich rosig aus, und niemand hatte mit dem gerechnet, was dann kam. Ursache : Eine Kettenreaktion bei den Banken in Folge einer Finanzkrise. Und der größte Teil der Aktienkursverluste kam nicht in dem Oktober-Crash zustande (das war relativ harmlos), sondern in den folgenden Jahren.

 

Allerdings gibt es einen gewichtigen Unterschied. Heute, weiß man aus der Erfahrung, wie so etwas funktioneren kann; und die Notenbanken sind entsprechend wachsam. Aber eine absolute Sicherheitsgarantie ist das auch nicht.

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Schaut euch einfach die Kursentwicklung Sommer 1998 an. Da geb es ähnliche Probleme (Hedgefonds etc.) Der Dax fiel binnen 10 Wochen von 6250 auf 3800 Punkte. Dannach hat sich der Dax in der finalen Haussephase in 18 Monaten mehr als verdoppelt.

 

Dieses Mal kommt es ähnlich. 10 Wochen sind seit dem jüngsten Kurssturz um. Ab dieser/nächster Woche kommt die Kehrtwende richtung 9000/10000 Daxpunkten in den nächsten 12 bis 18 Monaten.

 

Das wird voraussichtlich aber dann auch die finale Haussephase mit Euphorie und allem was so dazugehört..

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Schaut euch einfach die Kursentwicklung Sommer 1998 an. Da geb es ähnliche Probleme (Hedgefonds etc.) Der Dax fiel binnen 10 Wochen von 6250 auf 3800 Punkte. Dannach hat sich der Dax in der finalen Haussephase in 18 Monaten mehr als verdoppelt.

 

Dieses Mal kommt es ähnlich. 10 Wochen sind seit dem jüngsten Kurssturz um. Ab dieser/nächster Woche kommt die Kehrtwende richtung 9000/10000 Daxpunkten in den nächsten 12 bis 18 Monaten.

 

Das wird voraussichtlich aber dann auch die finale Haussephase mit Euphorie und allem was so dazugehört..

 

alles klar. ich sattle schonmal die call scheine.

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Posted · Edited by Gaspar

Schaut euch einfach die Kursentwicklung Sommer 1998 an. Da geb es ähnliche Probleme (Hedgefonds etc.) Der Dax fiel binnen 10 Wochen von 6250 auf 3800 Punkte. Dannach hat sich der Dax in der finalen Haussephase in 18 Monaten mehr als verdoppelt.

Habe ich damls nicht so wahr genommen. Ich war aber in High-Techs, wo die Vola sehr hoch war.

 

 

Ich habe zu Vergleichszwecken Mal in alte Börse-Online Hefte geschaut. Im Jahr 2002 stand der DAX im August(?) bei 3850. Die Deutsche Bank war bei 63 €. Es hatte einen Ertragseinbruch gegeben, der sich fortsetzte. Dennoch waren die Analysten zu Unrecht optmistisch und sagten einen Gewinn von 2 € pro Aktie voraus. Nachher waren es 50 cents oder so. Dividende war 1,30. Buchwert ca. 50 €. Rentenmarkt mit höheren Zinsen. Jetzt ist die Bank kaum teurer und niemand sagt 2€ EPS voraus.

Ist schon billig. Mal sehen, was daraus wird.

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bin inzwischen schon fast auf voll investiert....

 

dito, gestern von 75 auf 100% angehoben

 

ich würde euern Optimismus gerne teilen, kann mich aber nicht aufraffen

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sorry aber ein dudi-fant ist er trotzdem nicht, wider steht mit akkusativ (wider die panik) . genug kluggekaggt. zum Thema, da gebe ich euch recht, nur so recht wollte sich noch kein kaufmut einstellen, hatte gestern über nacht aixtron geordert, bekam 8,19 in FfM, juckte mir gestern zwischenzeitlich die äugelein bei 7,38, und denke, dass die sache trotz der heutigen nachrichten noch nicht ausgestanden ist. Erstaunlich auch die ruhe nach den fed-news, ja seid ihr denn alle im urlaub ,dachte ich noch...

 

 

man liest halt das gerne, was man lesen will, willkommen im thread.

 

der pater

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Boersifant hat zwar kein geheimes neuronales Netz, aber Boersifant fragt trotzdem: Stehen wir kurz vor der Mega-Hausse???

 

..........- Ein KGV in den Indizes welches teilweise unter oder bei langjährigen Durchschnitten ist

und und und.............

 

 

stimme zu ...alles sehr schwierig abzuschätzen - teilweise eher spekulativ, deshalb sollte man aber eine Sache klar sehen:

 

...die KGVs (auf der Basis von Gewinnschätzungen für 2008) sind Makulatur, wenn noch ein paar Banken und Hedgefonds die Hosen runterlassen müssen, denn dann sinken die Umsätze so sicher wie das Amen inder Ki....

 

...na ja und dann sind die KGVs eben kein Grund zu kaufen....und dann gehts eben nach Süden.. :'( und da stehen die Chancen 7:3 :w00t:

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...die KGVs (auf der Basis von Gewinnschätzungen für 2008) sind Makulatur, wenn noch ein paar Banken und Hedgefonds die Hosen runterlassen müssen, denn dann sinken die Umsätze so sicher wie das Amen inder Ki....

Das halte ich für unbegründet. Erstens sind die meisten Banken gesund, zweitens sind Hedgefonds gesamtwirtschaftlich nur eine Randerscheinung, drittens sehen wir eine Menge guter und sehr guter Berichte für 2007. Ich wundere mich immer, wie das plötzlich alles binnen kurzem zu Makulatur werden soll. Da vernebelt die Psyche den Blick für die Realität. Die Wirtschaft wird auch 2008 ähnlich gut laufen wie 2007.

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sorry aber ein dudi-fant ist er trotzdem nicht, wider steht mit akkusativ (wider die panik) . genug kluggekaggt.

 

der pater

 

 

Endlich kann ich es mal anwenden:

j4854c4w.jpg

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Endlich kann ich es mal anwenden:

j4854c4w.jpg

 

ich kann mich nicht erinnern das ich dir erlaubt habe ein bild von mir zu veröffentlichen. B)

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ja, aber hans trägt hosenträger und nadelstreifen - Hans ist Börsenhändler, zwar auch nur Verkäufer damit, wird aber besser bezahlt als die Neider, Hans wird immer reicher und kann sich Freunde und Frauen kaufen, Hans kann auch eine Zweitkarriere bei Verbotene Liebe starten und hat dann zwar immer noch keine Freunde, aber viele hübsche Bildschirme.

 

ja, ich glaube so ein hans möchte ich werden !

 

 

pater-jack

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Post von Hurus aus dem Crash-Thread:

Ich seh die Stimmung recht nah an einer Panik...

 

Ich habe gerade keine Zeit die entsprechenden Fundstellen herauszusuchen, aber in den

letzten Wochen konnte man im Forum Themen finden wie "Ende des US Dollars" "Die ganze

Welt ist eine Blase" Computerprogramm sagt Megacrash voraus" Citibank wird bald Gläubigerschutz

beantragen" etc..

 

Von den Meinungen der Analysten ganz abgesehen, die übertreffen sich damit Horrorvisionen

an die Wand zu malen.

 

Dabei muss man noch bedenken, dass im Forum viele erfahrene Investoren unterwegs sind, die

weniger zu Panik neigen als das Gros der Marktteilnehmer und im übrigen davon auszugehen ist,

dass jene die den Untergang schon als beschlossenen Sache erachten eher nicht mehr in

einem Aktienforum unterwegs sein dürften...

 

Die Stimmung in einem Börsenforum wird also gegenüber der allgemeinen Marktstimmung

immer noch etwas besser erscheinen.

 

Am "Black Monday" hatte der DAX - gemessen am absoluten Punktverlust - den grössten

Sturz seiner Geschichte an einem Tag. Im 10 Jahreschart ist der Knick, den wir gerade

gesehen haben deutlich exponiert zu erkennen, davon kann sich jeder selbst überzeugen.

 

Von den Kursverläufen der grossen Banken, die locker mal 2/3 ihrer Marktkapitalisierung

eingebüsst haben, ganz zu schweigen...

Also wenn das kein Sell-out war, dann weiss ich nicht...

 

 

 

2001 bis 2003 war eine politische Börse, geprägt durch den 11. September 2001, den Afghanistan-Feldzug gegen Al Kaida und die Taliban, die Kriegsvorbereitungen gegen Saddam Hussein mit Horroszenarien bezüglich Massenvernichtungswaffen und einer Unterbrechung der Ölversorgung aus dem Nahen Osten. Mit "Spekulationsphase" hat die Aktienentwicklung in dieser Phase herzlich wenig zu tun

 

Eine These, die ich nicht teilen kann. Du meinst der Crash wäre so stark gewesen, wenn wir vorher nicht diese Mega-Hausse gesehen hätten? Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Sicherlich haben die politischen Geschehnisse Einfluss gehabt, aber die massive Spekulation davor war hauptverantwortlich für den Crash.

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Er schreibt ja 2001-2003, bis 2001 oder besser bis zum 11.09.2001 wurde bereits stark Korrigiert, der

restliche Niedergang bis 2003 wurde dann durch die Politischen Ereignisse unterstützt/getrieben,

ohne Anschläge+Krieg etc wär die Korrektur nicht so tief gewesen.

 

Zumindest hab ich es so verstanden.

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Zumindest hab ich es so verstanden.

Baissen enden oft in einem Krieg. Warten wir's ab. :rolleyes:

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Baissen enden oft in einem Krieg. Warten wir's ab. :rolleyes:

 

solange Bush regiert ist natürlich alles möglich

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Ist schon lustig wie schnell die "DAX steigt auf 9000" "Experten" jetzt plötzlich "Panik" schreien.

Spätestens wenn die ganzen Privatanleger wirklich begreifen, daß auf alle Fonds die nach dem Jahresende gekauft werden 28% Steuern fällig sind, beginnt der Run.

Bis dahin wird die Finanzindustrie noch massenhaft schwachsinnige Fonds auf selbstgebastelte Indizes ("Der Index umfasst alle bedeutenden vietnamesischen Hühnerbrater" oder so ähnlich) erfinden.

Bei wirklich langfristigen Anlagen >10 Jahren halte ich die Gefahr zu spät einzusteigen zur Zeit für größer als jetzt notfalls ein paar hundert Punkte zu früh zu kaufen.

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DIesen gedanken hatte ich auch schon.

Problem 1: Anleger sind durch FInanzkrise verunsichert. Allerdings wird sich das legen....

Problem 2: Der DAX ist in ausländischer Hand. Selbst wenn nun mehr Private Aktien kaufen, wird das auf große Werte wie eben den DAX keine so große Auswirkung haben wie man sich das vorstellt. DIe Marktkapitalisierung dieser Unternehmen ist schon sehr groß...

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Boersifant hat zwar kein geheimes neuronales Netz, aber Boersifant fragt trotzdem: Stehen wir kurz vor der Mega-Hausse???

 

Wir sehen:

- Eine extrem pessimistische Stimmung, ausgedrückt durch extreme Steigerungen in Gold, x/USD, Öl, ...

- Ausverkäufe bei fundamental hervorragenden Aktien aufgrund diffuser Ängste ("Gehen die Leute noch zum Arzt in einer Rezession?", "Mieten/Leasen die Leute noch Autos")

- Rekordergebnisse bei Unternehmen, denen letztes Jahr noch die Insolvenz vorausgesagt wurde und von einigen jetzt noch wird

- Eine radikale Veränderung der Weltwirtschaft mit vielen neuen Mitgliedsländern, die nur so nach Aufstieg streben und dafür die

Produkte und Leistungen der Unternehmen etablierter Länder brauchen

- Gute Wachstumsraten in Emerging Markets

- Ein KGV in den Indizes welches teilweise unter oder bei langjährigen Durchschnitten ist

und und und

 

Sehen wir etwa noch einen DAX von 10000 zum Jahrzehntende?

 

Musste mal raus, diese Dutzende tägliche Pessismismus-Posts gehen mir gehörig auf die Nerven. Steigen die Kurse, feiern alle die tolle fundamentale Lage, fallen sie, geht die Welt unter. Die Börse spiegelt nie 1:1 die Entwicklungen der Realwirtschaft wieder...

 

2000-2002 ist keine Entwicklung einer normalen Rezession, sondern Resultat einer Phase massiver Aktienmarktspekulation. Eine Spekulationsphase, die dieses mal komplett ausblieb. Eine normale Rezession führt nicht zu Kurseinbrüchen von 50% und mehr

 

Für den Thread schick ich dir ein virtuelles Bier, Prost!

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Für den Thread schick ich dir ein virtuelles Bier, Prost!

 

aber hoffentlich kein oettinger :D

 

ich hoffe du behälst recht fant :thumbsup:

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