Sapine

Zinskurve auch Zinsstrukturkurve genannt

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und wieder Änderungen :'(



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Kann man daraus z. B. für BBB-Corporate Bonds den Schluß ziehen, das eine Restlaufzeit von ca. 2 Jahren das beste Verhältnis von Kapitalbindungsdauer und Rendite bietet? Wie nutzt ihr die Zinsstrukturkurve für eure Anlageentscheidungen bei Bonds?

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Also ich nutze sie um mir einen Überblick über das Marktniveau zu machen. So kannst du zum Beispiel bei den BBB-Bonds sehen, dass wenn du mit einer Laufzeit von 3 Jahren investierst deutlich mehr Rendite erzielst als mit 2 Jahren Laufzeit. Auf der anderen Seite ist auch erkennbar, dass bei längeren Laufzeiten die Rendite nicht mehr so stark steigt und somit deine Kapitalanlage sich beim Chance-Risiko-Verhältnis verschlechtert, denn die längere Laufzeit wird nicht durch eine deutlich höhrere Rendite ausgeglichen.

 

Sofern du dann näher reingehst wirst du aber auch feststellen, dass eine Branchen mehr bieten als andere. Hier muss man natürlich nochmal eine abgestufte Marktbeobachtung vornehmen.

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Also ich nutze sie um mir einen Überblick über das Marktniveau zu machen. So kannst du zum Beispiel bei den BBB-Bonds sehen, dass wenn du mit einer Laufzeit von 3 Jahren investierst deutlich mehr Rendite erzielst als mit 2 Jahren Laufzeit. Auf der anderen Seite ist auch erkennbar, dass bei längeren Laufzeiten die Rendite nicht mehr so stark steigt und somit deine Kapitalanlage sich beim Chance-Risiko-Verhältnis verschlechtert, denn die längere Laufzeit wird nicht durch eine deutlich höhrere Rendite ausgeglichen.

 

Sofern du dann näher reingehst wirst du aber auch feststellen, dass eine Branchen mehr bieten als andere. Hier muss man natürlich nochmal eine abgestufte Marktbeobachtung vornehmen.

 

Hmm, also Mathematik und insbesondere Kurvendiskussionen war mal mein Lieblingsfach, aber die Schulzeit ist auch schon etwas her. ich hätte jetzt dem Graph eher entnommen, dass der Renditeanstieg im Abschnitt von einem zu zwei Jahren am stärksten ist und im Abschnitt von zwei auf drei Jahre im Vergelich etwas geringer ist.

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gut aus der Grafik erkannt :thumbsup: Ich habe die 2 und 3 Jahre auch nur als Beispiel genommen. Hät' ich vielleicht dabei schreiben sollen. Eines solltest du aber auch noch zwingend bedenken: Die Ordergebühren. Häufig ist's der Fall v.a. bei kleineren Summen, dass die Ordergebühren in keinem Verhältnis zum Ertrag stehen. Gerade was den 1-jährigen Bereich angeht, teils auch den 2-jährigen Bereich fährst du mit einfachem Festgeld besser.

 

So bekommst du beispielsweise für 2 Jahre fest ca. 5 %, Anleihen müssen diesen Wert nach Abzug der Ordergebühren jedoch erstmal schaffen. Insofern werden Anleihen in aller Regel erst ab 2 Jahren Laufzeit interessant, wobei mit einer geschickten Aufteilung du quasi sogar halbjährliches Festgeld mit Anleihen machen kannst. Damit kommen wir aber etwas off-topic. Wie ich das genau meine guckste besser in meinem Bonddepot (Link in der Signatur). Da hab ich mich ausgelassen.

 

Die Kurve gibt dir auch eine Orientierung über die Erwartung der nächsten Jahre, wobei diese im Moment natürlich ziemlich schwankt. Ich selbst liege aktuell beispielsweise mit meinem Depot laut aktueller Zinsstrukturkurve über dem Niveau der BBB-Bonds. Zum Zeitpunkt des Kaufs war das noch knapp über Euro-Staatsanleihen. Du siehst, dass diese nur die aktuelle Situation widerspiegelt.

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gut aus der Grafik erkannt :thumbsup: Ich habe die 2 und 3 Jahre auch nur als Beispiel genommen. Hät' ich vielleicht dabei schreiben sollen. Eines solltest du aber auch noch zwingend bedenken: Die Ordergebühren. Häufig ist's der Fall v.a. bei kleineren Summen, dass die Ordergebühren in keinem Verhältnis zum Ertrag stehen. Gerade was den 1-jährigen Bereich angeht, teils auch den 2-jährigen Bereich fährst du mit einfachem Festgeld besser.

 

So bekommst du beispielsweise für 2 Jahre fest ca. 5 %, Anleihen müssen diesen Wert nach Abzug der Ordergebühren jedoch erstmal schaffen. Insofern werden Anleihen in aller Regel erst ab 2 Jahren Laufzeit interessant, wobei mit einer geschickten Aufteilung du quasi sogar halbjährliches Festgeld mit Anleihen machen kannst. Damit kommen wir aber etwas off-topic. Wie ich das genau meine guckste besser in meinem Bonddepot (Link in der Signatur). Da hab ich mich ausgelassen.

 

Die Kurve gibt dir auch eine Orientierung über die Erwartung der nächsten Jahre, wobei diese im Moment natürlich ziemlich schwankt. Ich selbst liege aktuell beispielsweise mit meinem Depot laut aktueller Zinsstrukturkurve über dem Niveau der BBB-Bonds. Zum Zeitpunkt des Kaufs war das noch knapp über Euro-Staatsanleihen. Du siehst, dass diese nur die aktuelle Situation widerspiegelt.

 

Gute Hinweise. Vielen Dank!

 

Das mit den Ordergebühren ist natürlich ein Problem. Die betragen bei mir ca. 15 bei einem Ordervolumen von ca. 4000 , knappern also ca. 0,4 % gleich zu Anfang weg. Dafür wie ich das mit Zinseszins über die Laufzeit umrechne, fehlt mir noch die Formel. Ich beabsichtige tendenziell aber mein Ordervolumen zu erhöhen, da sinken im Verhältnis bei der Codi die proportionalen Orderkosten.

 

Dein Bonddepot kenne ich natürlich und lese auch darin. Du hast doch kaum BBB-Bonds sondern von HeiCem abgesehen durchweg höhere Ratings. Das heißt also, das Du es mit Deinem Bonddepot geschafft hast, vergelichbare Renditen bei besserem Ratingdurchschnitt zu erzielen?

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ich zieh die Diskussion mal rüber in mein Bonddepot, sonst wirds hier off-topic

 

Klick

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Weiß jemand, wo man historische Zinsstrukturkurven findet?

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kleines update: Die Zinsstrukturanleihen der lbbw und der westlb sind Abzockerteile, die der DZ und der Rabobank sehen ganz interessant aus.

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Posted · Edited by Bärenbulle

Hübsches Bild zum Thema (Veränderung auf einen Blick):

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wo haste die denn her und für welchen Typ von Anlage gelten die ?

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Posted · Edited by Bärenbulle

Hab ich hier gefunden: http://www.pbg.de/index.php?option=com_doc...load&gid=35 (Achtung Schleichwerbung!)

 

Gute Frage eigentlich :blink: . Vermute mal Deutsche Staatanleihen da von der Deutschen Bundesbank. :-

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ich habs gefunden auf Seite 3 Punkt 2 Satz 3

In die Schätzung werden börsennotierte Bundesanleihen, Bundesobligationen und Bundesschatzanweisungen beziehungsweise börsennotierte

Hypothekenpfandbriefe und öffentliche Pfandbriefe einbezogen.

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Posted · Edited by Bärenbulle

ich habs gefunden auf Seite 3 Punkt 2 Satz 3

 

Etwas verwirrend finde ich übrigens auch die hohen Laufzeiten bis >50 Jahre :blink: . Was bedeutet den der gelbe "Abtaucher" rechts unten? Da geht dann die Welt unter weil Ben bald in den Helikopter steigt, oder was? :'(

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Das sind die Pensionsverpflichtungen, werden in Punkt 5 erlaeutert. Da sind auch noch nicht mal ein Dutzend von denen auf dem Markt, Siemens hat eine, die bis 2066 laeuft. Halt die Demographiepropaganda, dass wir alle aelter werden und sterben muessen, und uns deshalb Gedanken über 2050 machen müssen. Anscheinend inzwischen über 2060.

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Posted · Edited by vanity

Etwas verwirrend finde ich übrigens auch die hohen Laufzeiten bis >50 Jahre :blink: . Was bedeutet den der gelbe "Abtaucher" rechts unten? Da geht dann die Welt unter weil Ben bald in den Helikopter steigt, oder was? :'(

Da hat die PBG (eigene Darstellung auf Basis von Bundesbankdaten) wohl ein bißchen übertrieben extrapoliert. In der BRD gibt es keine Bundesanleihen mit Laufzeiten größer 30 Jahre (31, um genau zu sein). Pfandbriefe mit derartigen Laufzeiten sind mir hier auch nicht bekannt. Ich würde das mal mit Vorsicht genießen, interessant ist eher das linke Drittel, welches mir aber auch (vl. aufgrund der engen Skalierung) sehr geglättet erscheint. Nachtrag: Ein Peak bei 20 Jahren ist bei Bundesanleihen in der Tat vorhanden, ca. 0,2 Pp über 30-jährigen.

 

Die Darstellung der Börse SG (v. 30.04.09, allerdings nur bis 10 Jahre). Grün=Bund, Rot=Pfandbriefe

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hab paar fragen zur inversen Zinskurve.

 

hab mir davor noch den beitrag von Sapine durchgelesen (https://www.wertpapier-forum.de/index.php?showtopic=18277)

 

"Normale Zinsstruktur

Von einer normalen Zinsstrukturkurve spricht man, wenn die Rendite bei kurzen Laufzeiten deutlich geringer ist als die langer Laufzeiten und zugleich die Kurve permanent ansteigend verläuft. Normale Zinsstrukturen treten auf, wenn sich die Wirtschaft in einer Aufschwungphase befindet. Dann sind die aktuelle Inflation und Leitzins in der Regel gering, die Marktteilnehmer erwarten aber einen konjunkturbedingten Anstieg der Inflation in der Zukunft.

 

Interpretation einer normalen Zinsstruktur

* Erwartung gleichbleibender oder zunehmender Inflation

* Typisch für Phasen wirtschaftlichen Aufschwungs

* Positive Konjunkturerwartungen

 

 

Inverse Zinsstruktur

Bei der inversen Zinsstruktur liegen die Renditen langfristiger Kredite unter denen kurzfristiger. Das ist meist dann der Fall, wenn sich die Konjunkturerwartungen eintrüben und die langfristigen Zinsen rascher sinken als die Notenbank die Leitzinsen senkt. Inverse Zinsstrukturen korrespondieren meist mit der Erwartung einer sich rasch abschwächenden Konjunktur.

 

Interpretation einer inversen Zinsstruktur:

* Erwartung sich abschwächender Preisanstiege

* Typisch für sich abschwächende Konjunktur"

 

 

dann laut faz-bericht.

 

"Eine inverse Zinsstruktur entsteht entweder, wenn die Notenbank die kurzfristigen Zinsen durch Zinserhöhungen in die Höhe treibt oder wenn Anleger, die eine Konjunkturschwäche befürchten, ihr Kapital vermehrt in langfristige Zinspapiere stecken und damit deren Renditen drücken. Zinserhöhungen beschließt eine Notenbank typischerweise dann, wenn sie, etwa wegen steigender Ölpreise, Inflationsgefahren wittert und deshalb das Wirtschaftswachstum bremsen will"

 

 

also was jetzt? ich dachte wenn zunehmende Inflation zu erwarten ist dann handelt es sich um eine normale zinskurve und nicht um eine inverse zinskurve?

 

In welchen Ländern haben wir inverse zinskurven?

 

Wieso sollte die notenbank kurzfristige zinsen in die höhe treiben?

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hmmm :'( da es sich einzig um Fragen rund um die Strukturkurven handelt häng ich die extra Themeneröffnung an den Thread dran

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hab paar fragen zur inversen Zinskurve.

 

hab mir davor noch den beitrag von Sapine durchgelesen (https://www.wertpapier-forum.de/index.php?showtopic=18277)

 

"Normale Zinsstruktur

Von einer normalen Zinsstrukturkurve spricht man, wenn die Rendite bei kurzen Laufzeiten deutlich geringer ist als die langer Laufzeiten und zugleich die Kurve permanent ansteigend verläuft. Normale Zinsstrukturen treten auf, wenn sich die Wirtschaft in einer Aufschwungphase befindet. Dann sind die aktuelle Inflation und Leitzins in der Regel gering, die Marktteilnehmer erwarten aber einen konjunkturbedingten Anstieg der Inflation in der Zukunft.

 

Interpretation einer normalen Zinsstruktur

* Erwartung gleichbleibender oder zunehmender Inflation

* Typisch für Phasen wirtschaftlichen Aufschwungs

* Positive Konjunkturerwartungen

 

 

Inverse Zinsstruktur

Bei der inversen Zinsstruktur liegen die Renditen langfristiger Kredite unter denen kurzfristiger. Das ist meist dann der Fall, wenn sich die Konjunkturerwartungen eintrüben und die langfristigen Zinsen rascher sinken als die Notenbank die Leitzinsen senkt. Inverse Zinsstrukturen korrespondieren meist mit der Erwartung einer sich rasch abschwächenden Konjunktur.

 

Interpretation einer inversen Zinsstruktur:

* Erwartung sich abschwächender Preisanstiege

* Typisch für sich abschwächende Konjunktur"

 

 

dann laut faz-bericht.

 

"Eine inverse Zinsstruktur entsteht entweder, wenn die Notenbank die kurzfristigen Zinsen durch Zinserhöhungen in die Höhe treibt oder wenn Anleger, die eine Konjunkturschwäche befürchten, ihr Kapital vermehrt in langfristige Zinspapiere stecken und damit deren Renditen drücken. Zinserhöhungen beschließt eine Notenbank typischerweise dann, wenn sie, etwa wegen steigender Ölpreise, Inflationsgefahren wittert und deshalb das Wirtschaftswachstum bremsen will"

 

 

also was jetzt? ich dachte wenn zunehmende Inflation zu erwarten ist dann handelt es sich um eine normale zinskurve und nicht um eine inverse zinskurve?

 

In welchen Ländern haben wir inverse zinskurven?

 

Wieso sollte die notenbank kurzfristige zinsen in die höhe treiben?

 

Dann versuch ich mich mal als Bondi an deinen Fragen und der Erläuterung der Zusammenhänge. Bevor ich einsteige in das Thema möchte ich auf diesen Thread verweisen, der ebenfalls wichtige Infos zum Thema erhält und in Verbindung mit deinen Fragen steht und für das Verständnis meiner Meinung nach elementar ist.

 

Du fokussierst dich bei deiner Frage zu sehr auf den Begriff Inflation und blendest Randbedingungen aus. Eine Inflation entsteht typischerweise durch Preissteigerungen bei Waren und Dienstleistungen. Preiserhöhungen können von Unternehmen jedoch nur durchgesetzt werden, Durchsetzungsfaktor für Unternehmen idealerweise 100 %, wenn der Markt bereit ist die Erhöhung zu tragen oder keine andere Wahl hat, da z.B. ein Angebotsmonopol besteht.

 

In einem rezessiven Umfeld, d.h. in einer sich eintrübenden Konjunktur, schichten die Anleger in Langläufer um, um sich das Zinsniveau zu sichern. Aufgrund der Zinselastizität von langlaufenden Papieren steigen diese dann massiv im Kurs und die Renditen fallen massiv. Die kurzfristigen Zinsen fallen auch, aber nicht so stark. Daraus ergibt sich dann eine inverse Zinsstrukturkurve.

 

Im Umkehrschluss wird die Kurve wieder normal, wenn sich die Wirtschaft wieder erholt. Dann können Preiserhöhungen leichter durchgesetzt werden und es besteht die Gefahr der Inflation, welche von der EZB mit der Erhöhung des Leitzinses und anderen Instrumenten verhindert wird. Sie bekämpft damit aktiv die drohende Inflation.

 

Das, was aktuell als Inflationsgefahr beschworen wird zielt in seiner Gesamtheit auf ein wiederanspringen der Konjunktur ab. Erst dann sehen wir (möglicherweise) eine erhöhte Inflation. Warum schreib ich erhöhte Inflation ? Es gibt immer Inflation, mal mehr mal weniger hoch. Aktuell liegt die Teuerungsrate bei ca. 0,7 %, was bei geschickter Kapitalanlage zu äußerst attraktiven Kapitalrenditen verhilft. Gefährlich wird es laut EZB erst, wenn die Teuerung über 2,0 % steigt und sich somit eine nachhaltige Teuerung zu verfestigen droht. Siehe hierzu bitte auch in den EZB-Thread und entsprechende Artikel zu den Zielen und der Definition von Inflationsgefahr nach EZB.

 

Die Zinsstrukturkurve ist eine dynamische Kurve. Sie verändert sich täglich. Das erfolgt nicht sprunghaft, da sie sich aus den im Umlauf befindlichen Papieren zusammensetzt und vom Markt bestimmt wird. Sie zeigt wenn man so will bereits die EZB-Entscheidungen oder Inflationsgefahren / Wirtschaftsentwicklungserwartungen vorweg. Wir hatten im Euroraum vor einigen Monaten, die Grafiken müssten weiter vorne auch gepostet sein, eine inverse Strukturkurve. Die Amis hatten sie auch eine Zeit lang. Wie sie aktuell steht weiß ich nicht. Falls du danach handeln willst greif ausschließlich auf die Eurostrukturkurven zurück, die Stuttgart liefert. Die passen sehr gut und man hat genug Auswahl an Papieren um damit auch ein Depot abbilden zu können. Wenn du dir jetzt jedoch ein Anleihedepot aufbauen möchtest wirst du es deutlich schwerer haben als noch vor einigen Monaten, da du im Moment eigentlich nur Kurzläufer kaufen solltest. Ansonsten wirst du massive Kursverluste im Depot stehen haben.

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Wenn du dir jetzt jedoch ein Anleihedepot aufbauen möchtest wirst du es deutlich schwerer haben als noch vor einigen Monaten, da du im Moment eigentlich nur Kurzläufer kaufen solltest. Ansonsten wirst du massive Kursverluste im Depot stehen haben.

Das versehe ich nicht ganz: Wenn alle Welt eine Zinserhöhung erwartet, müßten doch die Kurse für Langläufer schon gefallen sein, weil diese, eben in Erwartung steigender Zinsen, sofort abgestoßen wurden, als steigende Zinsen absehbar waren. In den aktuellen Kursen sollte doch schon die Erwartungen eingepreist sein, oder?

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Eine Zinserwartung ist da, da bin ich voll bei dir. Allerdings ist diese Zinserwartung in keinsterweise auf die kommenden Monate zu sehen, so dass hier noch kein Rückgang zu verzeichnen ist. Im Moment befinden wir uns eher in einer Seitwärtsbewegung, quasi eine abwartende Haltung.

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einen Monat ohne Update...schlimm, oder ? ^_^ Die Kurve ist mittlerweile schon sehr steil. Auffällig ist vor allem der starke Renditerückgang bei den B-Papieren

 

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