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Sapine

Altersvorsorge, Rente (Nachrichten, Analysen und Kommentare)

Empfohlene Beiträge

t.klebi
vor 13 Stunden von satgar:

Ist ja nicht so, dass man KI dafür zwangsweise bräuchte, um das von mir beschriebene herauszuarbeiten. Das haben auch andere schon getan. ....

Fällt es dir wirklich so dermaßen schwer, deine Ansichten eigenständig zu formulieren? 
Einen Standpunkt sollte man mit Quellen belegen, und nicht mit gleichlautenden Meinungen anderer. Egal ob diese Meinung von einer KI oder vom Finfluencer Höfgen kommt.

 

Irgendwie passt deine politische Grundeinstellung nicht wirklich zum Zweck dieses Forums. Hast du tatsächlich ein eigenes Depot und versuchst du wirklich ein eigenes Vermögen aufzubauen? Das passt doch gar nicht zu den von dir vertretenen Grundeinstellungen.

Du kommst mir ein wenig so vor, wie ein Katzenhasser im Katzenforum. 

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 39 Minuten von t.klebi:

Fällt es dir wirklich so dermaßen schwer, deine Ansichten eigenständig zu formulieren? 
Einen Standpunkt sollte man mit Quellen belegen, und nicht mit gleichlautenden Meinungen anderer. Egal ob diese Meinung von einer KI oder vom Finfluencer Höfgen kommt.

 

Irgendwie passt deine politische Grundeinstellung nicht wirklich zum Zweck dieses Forums. Hast du tatsächlich ein eigenes Depot und versuchst du wirklich ein eigenes Vermögen aufzubauen? Das passt doch gar nicht zu den von dir vertretenen Grundeinstellungen.

Du kommst mir ein wenig so vor, wie ein Katzenhasser im Katzenforum. 

Nö, gar nicht. Immerhin war ich seit dem 16/18 Lebensjahr FDP Mitglied und kann der sozialen Marktwirtschaft der BRD so einiges abgewinnen, wenn man sie auch als solche führt und nicht alles zu Privatisieren versucht bis ins letzte Fleckchen. Fehlen nur noch private Gefängnisse wie in den USA. 19 Jahre habe ich mich dem sehr sehr verbunden gefühlt: Aufstiegsversprechen, Sozial ist was Arbeit schafft, Leistung muss sich lohnen, usw. usf. Ich hab mich in den letzten Jahren aber immer mehr davon entfremdet, weil bildungstechnischer Aufstieg nicht mehr ökonomischer Aufstieg (im Sinne von Geld) bedeutet, warum wir so viel Reichtum und gleichzeitig so viel Armut haben, warum trotz Reformen es für viele Leute einfach nicht besser zu werden scheint und die Unzufriedenheit immer größer wird, und gar sowas wie "die Systemfrage" gestellt wird. Das hier mal wieder durchgeputzt werden müsste. Und da hab ich mich gefragt, ob das wirklich nur an Corona gelegen haben kann, oder an 2015, der Ukraine oder ominösen Fahrradwegen in Peru. Und da bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass das Problem viel älter sein muss und viel mehr Teile der Bevölkerung betreffen muss, als man denkt. 

 

Ich stelle daher nur die Entwicklung der sozialen Marktwirtschaft in Frage, nicht diese selbst. Und ich plädiere auch nicht für den Sozialismus 2.0, bin nicht Mitglied in "Die Linke" geworden und teile auch sonst viele Haltungen "von denen" nicht.

 

Und ein privates Depot und andere Versicherungsvehikel mit Fonds, besitze ich auch. Weil mir klar ist, dass die Weltwirtschaft der PlaceToBe ist, um an der Wertschöpfung der WeltAG teilzuhaben. Ein Arbeitsvertrag nämlich, reicht dafür eben nicht mehr aus.

 

Ich kann aber sehr gut verstehen, dass diese Grundhaltung im WPF komisch anmutet. Und da tut es mir auch leid, wenn es immer mal wieder politisch wird, weil es untrennbar damit (Rente/GKV/PKV, etc) verknüpft ist. Aber es eben auch keine homogene Soße aus WPF Meinung gibt, bei der man denken müsse, hier sind alles Endzeitkapitalisten vor dem Herrn, bei denen es nur darum geht, dass private Vermögen auf Teufel komm raus vergrößern zu wollen, komme was wolle. Dazu bilde ich in der pluralistischen Welt des WPF eben einen hinzunehmenden Gegenpol. Auch wenn das manch einem nicht passt.

 

Andreas Beck schildert das Problem auch ziemlich gut. Hier ab Minute 21:30 

 

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor einer Stunde von satgar:

Andreas Beck schildert das Problem auch ziemlich gut. Hier ab Minute 21:30 

Bevor wir uns das alles ansehen müssen: Bestätigt er Deine Meinung?

 

Ab min 27:50: "Die Besteuerung der Reichen ist natürlich auch solch eine Fata Morgana, die immer vor sich her getragen wird, weil das Kapital ist flexibel und international allokierbar. Da kann man nicht einfach darauf zurückgreifen, wie die Linke sich das vorstellt."

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Sapine

Es reicht wenn Du Dir die angegebene Zeit anschaust. Zu faul?

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satgar
vor 5 Minuten von Schwachzocker:

Bevor wir uns das alles ansehen müssen: Bestätigt er Deine Meinung?

Er macht eine ähnliche Analyse, kommt aber zu einer anderen Handlungsempfehlung (Wirtschaftsliberalisierung, Javier Milei)

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Schwachzocker
vor 5 Minuten von satgar:

Er macht eine ähnliche Analyse, kommt aber zu einer anderen Handlungsempfehlung (Wirtschaftsliberalisierung, Javier Milei)

Aus meiner Sicht blendet er komplett aus, dass Inflation den Schuldnern (also den Armen) sehr hilft.

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Someone
· bearbeitet von Someone
vor 16 Minuten von Schwachzocker:

dass Inflation den Schuldnern (also den Armen) sehr hilft.

Kannst Du irgendwelche Belege bringen, dass Inflation den Armen hilft? Daran wäre ich wirklich interessiert, da es meinem Wissensstand widerspricht (z.B. hier).

Kannst Du irgendwelche Belege bringen dass die Schuldner denen Inflation helfen sollte, arm sind (ich würde z.B. Immobilienbesitzer und den Staat, denen Inflation helfen könnte, nicht als arm ansehen)?

 

Ich vermute, dass Du eine interessante spezielle Definition von "arm" hast?

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 16 Minuten von Someone:

Kannst Du irgendwelche Belege bringen, dass Inflation den Armen hilft? Daran wäre ich wirklich interessiert, da es meinem Wissensstand widerspricht (z.B. hier).

Unter der von Dir verlinkten Seite, die Deinen Wissensstand widerspiegelt, steht nichts, was meiner These widerspricht.

 

vor 16 Minuten von Someone:

...Kannst Du irgendwelche Belege bringen dass die Schuldner denen Inflation helfen sollte, arm sind 

Nein, das ist ausschließlich eine mathematische Frage, die man nicht belegen muss.

 

vor 16 Minuten von Someone:

...(ich würde z.B. Immobilienbesitzer und den Staat, denen Inflation helfen könnte, nicht als arm ansehen)?

Ich schon, wenn man "den Staat" als die öffentliche Haushalte sieht. Hast Du von den ganzen Expertenkommissionen und Reformbemühungen irgendetwas mitbekommen? Was glaubst Du, warum man das macht? Weil man reich ist?

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 48 Minuten von Schwachzocker:

also den Armen

Du beziehst dich mit „Arm“ also gar nicht auf das Wirtschaftssubjekt „Bürger“ an sich, richtig? Also sein persönliches Leben und seinen Haushalt, korrekt? Sondern bleibst mit deiner Betrachtung auf der Makro-Ebene des Staates.

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Someone
· bearbeitet von Someone
vor 28 Minuten von Someone:

Kannst Du irgendwelche Belege bringen, dass Inflation den Armen hilft?

Kannst Du irgendwelche Belege bringen dass die Schuldner denen Inflation helfen sollte, arm sind?

 

Ich vermute, dass Du eine interessante spezielle Definition von "arm" hast?

@SchwachzockerKeine meiner Fragen beantwortet: Belegfreies Schwurbeln.

 

Danke für den Nicht-Dialog.

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Schwachzocker
Gerade eben von satgar:

Du beziehst dich mit „Arm“ also gar nicht auf das Wirtschaftssubjekt „Bürger“ an sich, richtig? 

Nein! Falsch!

 

vor 1 Minute von satgar:

Also sein persönliches Leben und seinen Haushalt, korrekt?

Nein! Falsch!

 

Keine Ahnung, was Dich das annehmen lässt.

 

 

vor 2 Minuten von Someone:
vor 19 Minuten von Schwachzocker:
vor 26 Minuten von Someone:

Kannst Du irgendwelche Belege bringen dass die Schuldner denen Inflation helfen sollte, arm sind (ich würde z.B. Immobilienbesitzer und den Staat, denen Inflation helfen könnte, nicht als arm ansehen)?

Nein...

Keine meiner Fragen beantwortet: Belegfreies Schwurbeln.

Was für Belege erwartest Du denn?

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor einer Stunde von Schwachzocker:

dass Inflation den Schuldnern (also den Armen) sehr hilft.

 

vor 52 Minuten von Schwachzocker:

Ich schon, wenn man "den Staat" als die öffentliche Haushalte sieht.

Wie passen diese beiden Aussagen dann zusammen?

 

In wie fern hilft eine Inflation einem privaten Haushalt, dem Mieter einer Wohnung, also den 50% der deutschen ohne Wohneigentum, die wie Beck schildert, ja auch vornehmlich das Geld in Formen anlegen, die keine Sachwerte sind. Dabei muss man nicht mal unterstellen, dass der Mieter eine Indexmiete hat, sondern einen ganz normalen Mietvertrag. 

 

Bitte stelle dar, wie die Inflation konkret den Leuten hilft. Und nicht nur ein bisschen, sondern sogar sehr wie du schreibst.

vor einer Stunde von Schwachzocker:

Ab min 27:50: "Die Besteuerung der Reichen ist natürlich auch solch eine Fata Morgana, die immer vor sich her getragen wird, weil das Kapital ist flexibel und international allokierbar. Da kann man nicht einfach darauf zurückgreifen, wie die Linke sich das vorstellt."

Ist ja nicht so, dass ich jede Meinung von Ihm teile. Ich sagte ja auch, dass ich die Analyse teile, aber NICHTdie Heilmittel (mehr Milei wagen). Das Kapital ein scheues Reh sei, lässt sich empirisch übrigens auch nicht nachweisen. Die Politikwissenschaftlerin Martyna Linartas von der Uni Potsdam sieht das völlig anders und forscht dazu. Von daher kann es zur gleichen Analyse, wie üblich, verschiedene Meinungen zur Lösung geben. Dass das so ist, zeigt ja schon das System aus Parteien. Man sieht vielleicht das gleiche Problem, hat aber unterschiedliche Änderungswünsche, um das zu beheben. Das ist halt immer wieder so.

 

Auch Michael Hartmann forscht zu diesem Thema, und bringt z.B. kritisch zur Sprache, warum die USA heute anders bei den großen Tech Konzernen reagieren, als sie es damals bei Rockefeller und Standard Oil mit den Anti Trust Gesetzen gemacht haben. Als dort die Macht einzelner zu groß wurde, ließ man das zerschlagen. Und heute wuchern die Konzerne vor sich hin. Hätte man Meta entstehen lassen dürfen, mit der Marktmacht aus FB, Insta und Whatsapp? Ich glaube nicht. Man hat heute eine andere Sicht auf diese Großkonzerne als noch auf Standard Oil damals. Und da kann man schon die Frage stellen: wieso? Ich würde sogar sagen, dass die generelle Marktmacht auf die Wirtschaft und die Gesellschaft bei den heutigen Mag 7 noch weit größer ist, als damals nur Öl bei Rockefeller. Aber das muss sicherlich im Lichte der Zeit betrachtet werden.

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Someone
vor 6 Minuten von Schwachzocker:

Was für Belege erwartest Du denn?

Ich würde mir erhoffen, dass Du zumindest konkrete Beispiele bringen kannst welchen 

vor 50 Minuten von Schwachzocker:

 Armen

die Inflation sehr geholfen hat, wenn Du schon keine wissenschaftlichen Studien heraussuchen magst, die Deine These untermauern - Du musst ja irgendwie zu Deiner Meinung gekommen sein. 

 

Außerdem würde ich gerne verstehen wer in Deiner Welt die "Armen" sind. Wenn ich Dich richtig verstehe, ist jemand, der von einem Kreditgeber Geld in einer Größenordnung geliehen bekommt, dass der Kreditnehmer von Inflation profitiert, vermutlich arm. Diese These finde ich sehr verwunderlich.

 

Es könnte ja sein, wenn Du deine These detaillierst und erklärst, tatsächlich ein Erkenntnisgewinn für mich "drin" wäre...

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Schwachzocker
vor 8 Minuten von Someone:

...Du musst ja irgendwie zu Deiner Meinung gekommen sein. 

So wie @satgar: Nachplappern! So bin ich auch zu meiner Meinung gekommen.B-)

 

vor 9 Minuten von Someone:

Es könnte ja sein, wenn Du deine These detaillierst und erklärst, tatsächlich ein Erkenntnisgewinn für mich "drin" wäre...

Halte ich für unwahrscheinlich.

 

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t.klebi
vor einer Stunde von Someone:

Kannst Du irgendwelche Belege bringen dass die Schuldner denen Inflation helfen sollte

Mich würde eher mal deine Gegenargumente interessieren.

Es ist recht elementar, dass Inflation den Barwert der Rückzahlsumme reduziert und damit über die Laufzeit gesehen zu einer geringeren wirtschaftlichen Belastung führt. Das die erwartete (!) Inflation im Zinsniveau eingepreist ist, ist ebenfalls elementar. Aber alle (bösen) unerwarteten Inflationssteigerungen entlasten einen Schuldner. 

 

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Someone
· bearbeitet von Someone
vor 7 Minuten von t.klebi:

Mich würde eher mal deine Gegenargumente interessieren.

Ich stelle nicht infrage dass für Schuldner Inflation hilfreich sein kann, das sehe ich genau so.

 

Ich möchte verstehen warum Schuldner, die von der Inflation profitieren, "arm" sind. 

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satgar
vor 5 Minuten von t.klebi:

Es ist recht elementar, dass Inflation den Barwert der Rückzahlsumme reduziert und damit über die Laufzeit gesehen zu einer geringeren wirtschaftlichen Belastung führt.

Damit Schuldner von Inflation profitieren, ist mein Kenntnisstand, dass es nicht reicht, das man einfach Schulden hat, und es Inflation gibt. Sondern zwingend auch das persönliche Einkommen mindestens um die Inflation nominell wachsen muss.

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CorMaguire
· bearbeitet von CorMaguire
vor 25 Minuten von t.klebi:

Mich würde eher mal deine Gegenargumente interessieren....

Die These war 

Zitat

dass Inflation den Schuldnern (also den Armen) sehr hilft.

und das ist in dieser Formulierung völliger Blödsinn. 

vor 19 Minuten von satgar:

Damit Schuldner von Inflation profitieren, ist mein Kenntnisstand, dass es nicht reicht, das man einfach Schulden hat, und es Inflation gibt. Sondern zwingend auch das persönliche Einkommen mindestens um die Inflation nominell wachsen muss.

Natürlich muss das Einkommen mit der Inflation wachsen, sonst ist man bald in einer hübschen Schieflage

Vor allen Dingen müssen aber Assets finanziert sein und nicht Konsum, was bei "Armen" wohl meistens nicht der Fall ist.

"Arme" haben also meist nur die Befriedigung, dass die Kreditsumme die sie zurückzahlen am Ende weniger wert ist, als bei der Kreditaufnahme.

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satgar
· bearbeitet von satgar

Das sollte man eben auch nicht vermischen. Nur weil mal Schulden hat ist, ist man nicht arm. Das ist für jedes finanzierte Wohnungshaus klar, oder die Firma mit etwas Verschuldung (ohne das sie überschuldet) ist; und generell vermögende, die ihr Vermögen mit Schulden Hebeln. Sie sind alle nicht arm.

 

arm ist, wer Grundsicherung bekommt.

arm ist,  wer jeden Monat plus minus null auf dem Girokonto raus läuft

Arm ist, wer ohne dispo nicht klar kommt

arm ist, wer einen 30.000€ konsumkredit ohne Gegenwert außer seinem Einkommen verpfändet hat.

 

 

und da interessiert mich schon, wie diese „armen“ eben von Inflation profitieren sollen.

vor 13 Minuten von CorMaguire:

Vor allen Dingen müssen aber Assets finanziert sein und nicht Konsum, was bei "Armen" wohl meistens nicht der Fall ist.

Plus, dass die nicht regelmäßig mehr Gehalt kriegen, weil sie zu den 51% Personen ohne Tarifbindung gehören. Oder selbst wenn sie zu den 49% mit Bindung gehören, das Gehalt trotz Tarifabschlüssen nicht immer über der Inflationsrate steigt.

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satgar
· bearbeitet von satgar

Vielleicht können wir im Thread "Altersvorsorge" hinter das Thema Inflation jetzt mal nen Punkt machen.

 

Es gibt Konstellationen, da hilft Inflation zur Entschuldung von privaten Haushalten, und mal nicht.

 

Habe ich Schulden und auch einen Vermögenswert dagegen wie ein Haus, ist das schon mal gut. Es muss aber auch das Einkommen parallel zur Inflation steigen. Habe ich einen vermögensgegenstand, der dann an sich noch an Wert gewinnt, ist das super.

 

Habe ich einen Gegenstand wie ein Auto, was noch an Wert verliert, und habe ich keine Gehaltserhöhungen gegenüber der Inflation, hilft mir die Inflation auch nicht. Und wenn ich gar keine Schulden habe, mein Gehalt ggü. der Inflation nicht steigt, ist es nachteilig. Und selbst wenn das Gehalt gegenüber der Inflation steigt, meine Vermögensanlagen aber keine Sachwerte sondern EUR-Anlagen sind, dann schadet die Inflation erneut.

 

Beck beschreibt, dass das für den normalen Arbeitnehmer (und darunter würde ich breit jetzt auch mal den Azubi, den Rentner, den Studenten und den Hausmann/Hausfrau) fassen, darunter tendenziell leidet. Ich meine, er hat recht damit.

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Sapine
vor 4 Stunden von t.klebi:

Es ist recht elementar, dass Inflation den Barwert der Rückzahlsumme reduziert und damit über die Laufzeit gesehen zu einer geringeren wirtschaftlichen Belastung führt. Das die erwartete (!) Inflation im Zinsniveau eingepreist ist, ist ebenfalls elementar. Aber alle (bösen) unerwarteten Inflationssteigerungen entlasten einen Schuldner. 

Du meinst jetzt aber nicht ernsthaft, dass die Bank ihre Überziehungszinsen in Zeiten der Inflation unverändert lässt? 

Die These von SZ ist zumindest steil, bzw. bedarf einer Plausibilisierung. Dieser verweigert er sich, ist sein gutes Recht aber macht ihn nicht glaubwürdiger. 

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CorMaguire

Selbst bei Immos ist Kommer skeptisch ...

 

"„Die Inflation hilft mir als Kreditnehmer“ – Träum weiter!"

--> https://gerd-kommer.de/blog/schulden-weginflationieren/

 

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