Emilian

Sammelthread: TV-Hinweise

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16. April 2009 ab 00.35 Uhr auf dem ZDF Island in Not - Chronik einer Krise

 

Die Finanzkrise hat Island und seine rund 320 000 Einwohner besonders hart getroffen. Drei Großbanken konnten nur durch eine Verstaatlichung vor der Pleite gerettet werden, die kleine Insel im Nordatlantik steht vor einem Milliarden-Schuldenberg. Auch politische Opfer hat die Krise gefordert: Nach massiven Demonstrationen hat die Koalition aus der konservativen Unabhängigkeitspartei von Premier Geir Haarde und den Sozialdemokraten den Forderungen nach Neuwahlen nachgegeben. Die Regierung trat Ende Januar zurück. Die Wut der Isländer hatte sich bereits im Herbst entladen, als Island als erstes Land der Welt wegen der globalen Wirtschaftskrise kurz vor dem Staatsbankrott stand. Deshalb ist in dem traditionell EU-skeptischen Island jetzt auch der Ruf nach einer Mitgliedschaft in der Europäischen Union laut geworden. Bislang hatte der Inselstaat eine Mitgliedschaft stets abgelehnt, da man die fischreichen Gewässer rund um Island nicht mit anderen EU-Mitgliedern teilen wollte. Ines Trams und Timm Kröger erzählen anhand unterschiedlicher Schicksale, wie die Regierung stürzte und warum Island so massiv von der Wirtschaftskrise erfasst wurde. Wie ist es den Menschen ergangen: Dem Spediteur, der durch mangelnde Aufträge als einer der Ersten die Krise zu spüren bekam? Die Warentransporte wurden weniger, seinen LKW kann er nicht mehr bezahlen, weil ihm die Tilgungen über den Kopf gewachsen sind. Stillgelegte Baustellen prägen das Bild der Insel. Ein Ehepaar weiß nicht mehr weiter, weil es sich die Adoption eines Kindes nicht mehr leisten kann. Viele Gastarbeiter verlassen Island, weil sie nichts mehr verdienen können. Die einheimischen Fischer bleiben ratlos zurück und hoffen auf bessere Zeiten.

 

Gruß Emilian.

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1. April 2009 ab 9.45 Uhr auf dem WDR Und weg ist das Geld (hier und heute)

 

Florian Weber fühlt sich unschuldig. Als Makler an der Düsseldorfer Börse sei er nur der Überbringer schlechter Nachrichten, aber mit den Ursachen der Finanzkrise habe er nichts zu tun. Durch die Kursstürze der letzten Monate haben etliche Anleger eine Menge Geld verloren. Ihr Vertrauen in die Banken, aber auch in Aktien ist dahin. Nun müssen sich die Händler überlegen, wie sie die Privatanleger wieder zurück an die Börse holen. Dirk Elberskirch ist Geschäftsführer der Düsseldorfer Börse und hat selber Geld verloren. "Schlechte Nachrichten aus der Wirtschaft können einem ganz schön den Tag versauen", sagt er. Trotzdem ist er optimistisch: "Alle Krisen gehen zu Ende". Aber wann? So genau weiß das keiner der Menschen, die täglich mit Wertpapieren zu tun haben. Reporter Jörg Stolpe hat die Stimmung von Anlegern und Aktienhändlern an der Börse eingefangen.

 

Viel Spaß dabei wünscht Emilian.

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5. April 2009 ab 13.15 Uhr auf der ARD Reiszocker & Co. - Wie Existenzen verspielt werden

 

Einen Kredit zu bekommen, war für Bodiedulla Bhramaiam, den indischen Reisbauern aus Andhra Pradesh, schon immer schwer, ihn zurückzuzahlen noch schwerer. Was er nun in Folge der Finanzkrise erlebt, war unvorstellbar für ihn. 20 Prozent Zinsen hat er bis jetzt bezahlt, wenn er nun überhaupt noch neues Geld bekommt, zahlt er sogar bis zu 36 Prozent. Der indische Kreditmarkt ist wie ausgetrocknet: ausländisches Geld fließt kaum noch ins Land, vorhandenes wird abgezogen. Die weltweite Liquiditätskrise schlägt durch auf Indien und die Kreditklemme auf die dortigen Bauern. Bodiedulla sieht die vielen indischen Bauern vor sich, die sich vor lauter Not das Leben nahmen, schon vor der Finanzkrise. Er glaubt, dass es nun noch mehr sein werden. Auch deshalb, weil die Spekulanten das Zocken mit Nahrungsmitteln entdeckt haben. Während laut UN täglich 100.000 Menschen an Hunger sterben, ist die Spekulation mit Agrarrohstoffen rasant gestiegen. Die UNCTAD stellte in ihrem jüngsten Handels- undEntwicklungsbericht fest, dass die Nachfrage nach sogenannten Future-Kontrakten und Optionen auf Agrarrohstoffe um nahezu 30 Prozent gestiegen ist. Reis, Mais, Weizen, sind für die Zocker besonders interessant, seit die Preise für Öl, Kupfer und Kobalt abgestürzt sind. Die Hedgefonds steuern auf der Suche nach profitablen Anlagemöglichkeiten die Agrarrohstoffbörsen an. Der Reispreis ist innerhalb von nur sechs Monaten um 80 Prozent gestiegen. Auch davon ist Bodiedulla Bhramaiam direkt betroffen. Da seine eigene Ernte nicht ausreicht, um seine Familie zu ernähren, müsste er Reis dazukaufen. Die hohen Preise kann er aber nicht mehr bezahlen. Während der indische Bauer angsterfüllt in die Zukunft schaut, haben die Zocker das Schicksal von Antoine in der Demokratischen Republik Kongo schon längst besiegelt: Seine Arbeit hat Antoine verloren - wie 10.000 andere Kongolesen auch. Arbeit hatte er von den Chinesen bekommen, die in der kongolesischen Provinz Katanga, Rohstoffe suchten.

 

GRuß Emilian.

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Heute mach ich mal eine thematische Ausnahme in Sachen TV-Tipps. Meist geht es um Wirtschaft, Geld, Gewinne und Krise. Mein heutiger etwas aufwändigerer TV-Tipp stellt entgegen aller Gewohnheit einmal uns selbst, den Menschen und seine Schwächen in den Focus.

 

6. April 2009 ab 2.30 auf 3sat (Achtung morgens!)

 

Die sieben Todsünden:

 

Hochmut

Der Hobbybergsteiger Thomas Milnik saß im Oktober 2003 bei Eiseskälte 200 Meter unter dem Gipfel der Zugspitze fest. Nach fünf Tagen konnte er gerettet werden. Trotz der schweren Erfrierungen, die er erlitten hatte, erklärte er in Interviews im Krankenhaus, dass er gar nicht gerettet werden, nicht auf fremde Hilfe angewiesen sein wollte. Die Bergretter, die bei dieser spektakulären Aktion ihr Leben riskiert hatten, fühlten sich verhöhnt. Der Südtiroler Extrembergsteiger Hans Kammerlander weiß, dass Hochmut unter Bergsteigern immer wieder vorkommt. Selbstüberschätzung, Leichtsinn und Übermut gehören zu jenen Eigenschaften, die diesen Sport mitunter lebensgefährlich machen. Nirgendwo führt die 'Todsünde Hochmut' so exemplarisch zum sprichwörtlichen Fall wie beim Bergsteigen. Ein Jahr nach seiner Rettung kehrt Thomas Milnik wieder zur Zugspitze zurück. Noch einmal will er versuchen, den Berg zu besteigen. Doch diesmal mit den Bergrettern, die von ihm nur wenig Dank ernteten. Es wird eine seltsame Tour: Sein persönlicher Lebensretter Karl-Heinz Schennach nimmt ihn fest ans Seil, damit Milnik nicht noch einmal gerettet werden muss. Schließlich und mit gewissem Widerwillen muss sich Milnik aber doch eingestehen, dass er ohne Rettung höchstwahrscheinlich gestorben wäre.

 

Neid

Das Künstlerehepaar Iris Andraschek und Hubert Lobnig sucht den Erfolg im Beruf und fördert aktiv das gemeinsame Familienleben mit der zehnjährigen Tochter. Die Ehepartner sprechen offen darüber, dass sie auch manchmal neidisch aufeinander sind: Hubert Lobnig fällt es nicht immer leicht, sich über den Erfolg seiner Frau zu freuen, da er sich nicht ganz von seinem männlichen Selbstverständnis als Familienernährer lösen kann. Natürlich wisse er andererseits, dass Iris' Kunstverkäufe für sie als Paar einen gemeinsamen Erfolg darstellen, über den er sich eigentlich freuen sollte. Iris Andraschek hat mit Erfolgen ihres Mannes kein Problem. Vielmehr fällt es ihr schwer, zwischen Privat- und Berufsleben zu trennen. Ihre Tochter ist im Hinterkopf immer dabei. Da Iris, um arbeiten zu können, ihre volle Konzentration benötigt, ist sie neidisch auf Huberts Produktivität, die darauf beruht, dass er sich besser von ihrem gemeinsamen Alltag abgrenzen kann. 'Der Neid hat mir meine Sehnsüchte gezeigt, die ich im anderen wiederentdeckt habe', meint Hubert Lobnig. 'Es geht darum, bei sich zu sein', weiß Iris Andraschek. 'Wenn ich bei mir bin, dann gibt es keinen Neid.'

 

Wollust - Die Erotik der Keuschheit

Gibt es so etwas wie ein sinnstiftendes Sexualleben, jenseits von Enthaltsamkeit und Ausschweifung, von Schuldkomplex und Skrupellosigkeit? Gibt es eine sinnliche, lustvolle und erotische Religiosität?. Die dritte Folge der siebenteiligen Reihe 'Die Sieben Todsünden' stellt grundsätzliche Fragen zum konfliktreichen Verhältnis von Religion und Sexualität. Zu Wort kommen ein katholischer Pfarrer, eine Muslimin und ein Rabbi.

 

Trägheit

Sebastian und Nina haben nur eins gemeinsam: Sie sind beide 25 Jahre alt. Doch ihre Ansichten zum Thema 'Trägheit' könnten unterschiedlicher nicht sein, und ihre Lebensentwürfe sind Welten voneinander entfernt. Sebastian hat seit seinem Abitur und dem Armeedienst nur ein nach wenigen Monaten abgebrochenes Kolleg an einer Hotelfachschule hinter sich, eine Zeit, von der er sagt: 'Den Druck hab' ich nicht ausgehalten. Ich kann mit Autorität nicht umgehen.' Immer noch wohnt er bei seinen Eltern, immer noch verdient er kein Geld. Er liebt Musik und arbeitet unbezahlt als DJ. Obwohl er 'nichts tut', lebt er nicht ziellos in den Tag hinein, sondern hält sich an einen fixen, selbst gestalteten Tagesablauf, der aus Meditation, Sport und Plattenauflegen besteht. Hinter seinem 'Faulenzerleben' steht so etwas wie eine Philosophie: 'Ich mache konsequent das, was mir Spaß macht.' Nina hat an einem United World College die Reifeprüfung abgelegt, innerhalb von drei Jahren in London Wirtschaft studiert und bereits zwei Jahre für eine große Unternehmensberatung in Deutschland gearbeitet. Als Höhepunkte dieser Zeit nennt sie Beförderungen, als Tiefpunkte Momente, in denen der Stress und das Arbeitspensum, mitunter 100 Stunden pro Woche, einfach zu groß wurden. Jetzt ist Nina wieder in London, um ihren Master zu machen, und gerät, was ihre berufliche Zukunft betrifft, ins Grübeln, weil sie 'etwas wirklich Sinnvolles' tun will. Aber auch in ihrer Freizeit sitzt Nina nicht oft still: täglich treibt sie Sport und sagt von sich: 'Ich kann ja doch nicht nichts tun.'

 

Geiz

Ein kleines Mädchen morgens im Kindergarten: Es klammert sich an die Mutter und will sie nicht gehen lassen. Der große Bruder des Mädchens hingegen legt souverän seinen roten Stoffhund aus der Hand und widmet sich dem Spielen und den anderen Kindern. Wenn die Trennung eines Kleinkinds von der Mutter oder von seinem Kuscheltier zu früh vollzogen wird, kann aus dem Kind später ein Erwachsener werden, der sinnlos Dinge anhäuft. Im Erwachsenenleben, so der Psychiater Harald Picker, können dann andere Sehnsüchte an die Stelle der Sehnsucht nach der Mutter treten. Man würde sich dann mit anderen, immer reiferen Objekten versehen, die helfen, die ewige Sehnsucht nach dem Glück zu überbrücken. Das sei an sich nicht schlecht. Aber 'Geiz', so meint Picker, 'ist die Verweigerung dieser Sehnsüchte und der Versuch, alles zu behalten, damit man keine Sehnsucht entwickeln muss'. Der Geizige verweigere dann alles: Er gebe nicht nur kein Geld, sondern auch keine Liebe und keine Erfahrungen weiter, da er nicht das Vertrauen in die Welt entwickelt habe, dass man für alles, was man gibt, auch etwas bekommt. Er verweigere sich so dem Kreislauf des Lebens und laufe Gefahr, an einer Selbstvergiftung zugrunde zu gehen.

 

Zorn

25 Jahre lang hatte Nicolae Ceausescu die rumänische Bevölkerung brutal unterdrückt. Sein Regime baute auf Verfolgung, Unterdrückung und Mord. Die Überwindung von Angst und Gehorsam eskalierte in Gewaltexzessen und führte zu einem kollektiven Ruf nach Rache, frei nach dem alttestamentarischen Motto 'Auge um Auge, Zahn um Zahn'. Darf man einen Diktator töten? Ist das Leid eines Einzelnen geringer als das vieler Tausender? Legitimiert 'gerechter Zorn' Mord?. Anhand der rumänischen Revolution widmet sich die sechste Folge der siebenteiligen Reihe 'Die Sieben Todsünden' der Frage nach einem 'gerechten Zorn'.

 

Völlerei

'Schokolade ist keine Sünde. Schokolade macht glücklich', so der Chocolatier Hansjörg Haag aus Tirol. Ist Völlerei eine Sünde, oder ist die Maßlosigkeit beim Konsumieren nicht in Wahrheit auch das bisschen Luxus, das man sich leisten kann und will? Völlerei oder Maßlosigkeit gibt es in vielen Bereichen des Lebens, meint der Abt des Stifts Wilten in Tirol, Raimund Schreier. Gemeinsam mit dem Chocolatier Hansjörg Haag hat er eine eigene Schokolade kreiert. Der im Stift gebrannte Klosterschnaps wird bei Haag gemeinsam mit Milchschokolade zu einem handgeschöpften Erlebnis. Für Ingrid Schwarz, in der Bildungsarbeit für die Agentur Südwind und Fair Trade tätig, hat Schokolade und deren Herstellung einen bitteren Nachgeschmack. Sie spricht von 'globaler Völlerei', wenn sie das Verhältnis der Industriestaaten im Norden mit den Produktionsbedingungen in den Herstellungsländern im Süden vergleicht. Ramona Mahr lebt vom Genuss. Nicht von ihrem eigenen, sondern von dem ihrer Kunden. Sie betreibt in Wien das exklusive Schokoladegeschäft 'Xocolat'. Bei ihren hochwertigen Produkten kann sie keine Verbindung zu Völlerei erkennen, 'da das bei unseren Preisen gar nicht möglich ist'.

 

Viel Erfolg beim Aufzeichnen und späteren Sehgenuss wünscht

Emilian.

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12. April 2009 ab 9.30 Uhr auf MGM Eine teuflische Karriere(Movie)

 

Die junge Casey (Nancy Allen) ist Botin an der Chicagoer Börse und träumt davon, selbst einmmal Maklerin zu werden. Da begegnet ihr die mysteriöse Nike (Danitra Vance), die mit ihren übersinnlichen Fähigkeiten die Marktentwicklung vorhersagen kann. Sie schlägt Casey einen Deal vor: Um Karriere zu machen, soll sie Nike ihre Seele verkaufen. - Sympathische "Faust"-Variation im Stil der Frank-Capra-Komödien.

 

Einer der wenigen Börsenfilme, die den Namen auch verdient haben - GRuß Emilian.

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18. April 2009 ab 21.45 auf Phönix Wie wird man Milliardär?

 

793 Milliardäre gibt es derzeit auf der Welt, so viele wie nie zuvor. Ihr Umgang mit dem Reichtum ist genauso verschieden wie der Weg, der sie dazu führte. Bei manchen soll eine beträchtliche kriminelle Energie im Spiel gewesen sein - bei anderen nur eine einzige, geniale Idee. ZDF-History porträtiert die schillerndsten Milliardäre der Geschichte und versucht, ihr Erfolgsgeheimnis zu ergründen.

 

GRuß Emilian.

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16. April 2009 ab 3.00 Uhr auf arte Eine besserere Welt

 

Während die Globalisierung für einige Länder von Vorteil ist, hat sie sich für andere als Katastrophe erwiesen. Gleich zu Beginn des Dokumentarfilms demonstriert der Nobelpreisträger Joseph Stiglitz die bittere Ironie der Globalisierung am Beispiel seiner US-amerikanischen Heimatstadt Gary, in der das Unternehmen Inland Steel an einen indischen Großkonzern verkauft wurde. Erst verloren die Menschen in Gary ihre Arbeit, weil amerikanische Stahlwerke von koreanischen Firmen preislich unterboten wurden. Jetzt reist Bürgermeister Rudy Clay nach China in der Hoffnung, dass chinesische Geschäftsleute in die abgewirtschaftete Stadt investieren und neue Arbeitsplätze schaffen. Aber auf seiner Reise um die Welt macht Joseph Stiglitz deutlich, dass die Globalisierung durchaus nicht nur für Umweltkatastrophen, geringere Löhne und schlechtere Arbeitsbedingungen steht. Manche Länder, zum Beispiel China und Indien, haben Wege gefunden, die Globalisierung zu ihren Gunsten zu nutzen. Der Dokumentarfilm - präsentiert von einem herausragenden Denker des 20. Jahrhunderts - macht Hoffnung. Er zeigt, dass Regierungen, die sich des Zerstörungspotenzials ungezügelter Marktkräfte, der Gefahren für die Umwelt und der Grenzen des Freihandels bewusst sind, einen Weg beschreiten können, der ihren Ländern eine Zukunft eröffnet und letztlich Millionen Menschen auf der ganzen Welt zugutekommen kann. Anschließend ein Interview, in dem der Nobelpreisträger die Globalisierungsfrage vor dem Hintergrund der Finanzkrise aktualisiert.

 

Gruß Emilian.

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13. April 2008 seit 9.15 Uhr auf CNBC Warren Buffett beantwortet Zuschauerfragen zur Finanzkrise

 

Gruß Emilian.

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17. April 2009 ab 9.55 auf arte Hühner für Afrika - "Vom Unsinn des globalen Handels"

 

Brust oder Keule? Die deutschen und französischen Konsumenten haben sich eindeutig entschieden. Seit der Wellnesswelle wird nirgendwo so viel Hähnchenbrust gegessen wie bei uns. Die Industrie bedient diesen Trend allzu gerne, denn das Filet wirft den höchsten Profit ab. Doch wohin mit dem verschmähten Rest? Er wird weltweit verschoben. Dabei landen diese Hühnerteile häufig in afrikanischen Ländern. Die Folge: Lokale Märkte werden dort zerstört, Menschen erkranken an dem minderwertigen Fleisch, denn in Afrika gibt es weder Kühlschränke noch Lebensmittelkontrollen. Am Beispiel von Ghana und Togo wird deutlich, welche Auswirkungen die Exporte auf die Märkte und die Menschen in Afrika haben. Die Dokumentation gibt aber auch einen Einblick in ein Geschäft, in dem täglich Hunderttausende Hühner vom Schnabel bis zur Kralle verarbeitet werden. Der Druck auf die Hühnerzüchter wächst nicht nur in Afrika: Riesige Mengen von tiefgefrorenem Hühnerfleisch aus Brasilien werden billig nach Europa verschifft und vernichten selbst in den traditionellen Hühnerzuchtgegenden Frankreichs immer mehr Arbeitsplätze.

 

GRuß Emilian.

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Posted · Edited by Emilian

15. April ab 11.55 auf SpiegelTV digital Alptraum Mietnomade - Wohnen ohne zu zahlen

Heute einmal etwas für die Freunde der fremdgenutzten Immobilie:

Der jährliche Mietausfall in Deutschland beziffert sich auf mehr als 2,2 Milliarden Euro. 200 Millionen davon gehen auf das Konto von Mietnomaden: Mieter, die schon mit der Absicht einziehen, niemals Geld an den Wohnungsbesitzer zu überweisen. Vor Vertragsabschluss geben sie sich meist weltgewandt und täuschen einen gehobenen Lebensstil vor. Doch sind sie erst einmal eingezogen, folgt das böse Erwachen. Der Vermieter sieht von ihnen keinen Cent und meistens hinterlassen sie das pure Chaos. Wenn sie jedes juristische Schlupfloch nutzen, kann es zwei Jahre dauern, bis die Vermieter endlich eine Räumungsklage haben. Als sich Dennis Peters aus Bleckede bei Lüneburg im Mai 2007 ein Doppelhaus für nur 142.000 Euro ersteigert, kann er sein Glück kaum fassen. Doch schnell entpuppt sich das Schnäppchen als Albtraum, denn der Mieter ist ein aggressiver Mietnomade und zu allem Überfluss auch noch Chef einer Truppe, die sich auf Einmietbetrug spezialisiert hat. Er bedroht, beschimpft und beleidigt Peters und seine Familie: "Ich mach dich finanziell und psychisch fertig!", soll er damals gesagt haben. Kaum hat Peters einen Räumungstitel gegen den verhassten Mieter, meldet sich der nächste an, gegen den erneut geklagt werden muss. 15 Monate und 24 Neuanmeldungen später ist der Hausbesitzer am Ende seiner Kräfte. Auf mehr als 42.000 Euro beziffert sich der Schaden inzwischen. Bis endlich der Beschluss ergeht, dass die gegnerische Partei das Haus widerrechtlich in Anspruch genommen hat: Hausfriedensbruch. Endlich darf die Polizei einschreiten und räumen. Auch das Rentnerehepaar Fischer aus Erftstadt ist Opfer eines Mietnomaden geworden: Vor zwei Jahren fuhr er mit einem teuren BMW vor, behauptete ein reicher Erbe zu sein und erschlich sich so das Vertrauen der gutgläubigen Vermieter. Doch schnell stellte sich heraus, dass der Mann Hartz IV Empfänger und hochverschuldet ist. Mehr als 30.000 Euro Mietschulden hat er mittlerweile. Ans Ausziehen denkt er noch lange nicht, denn er sieht sich selbst als Opfer. Mit selbstgemalten Plakaten ging er vor dem Haus seiner Vermieter in Stellung, um gegen vermeintliche Richter- und Vermieterwillkür zu protestieren.

 

GRuß Emilian.

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15. April 2009 ab 12.30 Uhr auf Phönix Rentenangst - Der Kampf um die Alterversorgung

 

Die aktuelle Diskussion um die Riester-Rente hat noch einmal gezeigt: Viele der heute aktiven Menschen werden im Alter vor großen finanziellen Problemen stehen. Denn die wachsende Zahl der Senioren und viele politische Entscheidungen der vergangenen Jahre werden dazu führen, dass das Niveau der gesetzlichen Rente systematisch sinken wird. Kritiker überbieten sich schon seit langem in ihren Nachrufen auf das gesetzliche Rentensystem. Immer wieder wird verkündet, dass allein eine private Absicherung die Rentner von morgen vor dem Absturz retten könne. "Eigenvorsorge" heißt das Stichwort. Kapitaldeckung statt Umlagefinanzierung ist das Konzept, das dahinter steckt. Aber: Ist die gesetzliche Rente tatsächlich so schlecht wie behauptet? Sicher ist: Ohne Generationenvertrag wäre es überhaupt nicht möglich gewesen, nach dem Krieg und Zusammenbruch ein System aufzubauen, das vom ersten Tag an funktionierte. Und auch nach dem Zusammenbruch der DDR hätten die Rentner im Osten in die Röhre geschaut, wenn man sie nicht sofort in die gesetzliche Rente integriert hätte. Beispiele aus anderen Ländern zeigen zudem: Private Systeme sind oft weder sicherer noch günstiger. Seit die Aktienmärkte nicht mehr automatisch steigen, schaffen es viele Pensionspools nicht mehr, die erforderlichen Renditen zur Finanzierung der Renten zu erwirtschaften. Die hauseigenen Pensionskassen etlicher amerikanischer Großunternehmen haben in den vergangenen Jahren enorme Defizite angehäuft, die sie dann mit allen möglichen Tricks auf ihre Pensionäre abwälzten. Warum steht die gesetzliche Rente trotzdem so unter Beschuss? Und wer hat überhaupt Vorteile davon, dass das Solidarsystem immer weiter gekappt wird? Diesen Fragen gehen Dietrich Krauß und Ingo Blank in ihrer Dokumentation "Rentenangst! Der Kampf um die Altersvorsorge" nach.

 

und gleich im Anschluss gegen 13.15 Uhr Bettelarm im Alter - Überleben mit Mini-Rente

 

Einmal in der Woche geht Helga Kelm zum Bankautomaten. Sie zieht sich 50 Euro, damit muss sie in der Woche auskommen. Fast vierzig Jahre lang hat die 75Jährige als Serviererin gearbeitet, jetzt lebt sie von einer Minirente.

 

GRuß Emilian.

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2. Mai 2009 ab 18.10 Uhr auf arte Cut Up - Variationen zum Thema Geld

 

"Cut Up" bringt dokumentarische Kurzformate - zwischen einer und sieben Minuten Länge - von unterschiedlicher Machart und Stil zusammen. Immer sind es Variationen zu einem Thema, das die Gesellschaft beschäftigt - heute dreht sich alles um das Thema Geld. Jackie Berroyer, der Autor der Serie, gibt jeweils am Anfang der Sendung mit einem frech-respektlosen Kommentar die Richtung vor: "Ich habe kein Geld mehr. Ich hatte Arbeit, ich hatte eine Stelle. Mein Bankberater sagte mir, ich solle sparen. Also hab ich Aktien gekauft. Als Aktionär hab ich dann meinen eigenen Arbeitsplatz ausgelagert. Und dann kam die Krise, meine Aktien sind abgestürzt, meine Bank ging Pleite. Eine kleine Spende, liebe Leute, damit ich sauber bleibe." Ob Taschengeld für Schüler, Mikrokredite für Arme, Lottoscheine für Spieler oder Aktien für Broker an der Börse - was bedeutet Geld für Menschen in unterschiedlichen Kontexten? Beiträge von Filmemachern aus Frankreich, den USA, Simbabwe, Äthiopien, Brasilien und Kanada ergeben eine facettenreiche Collage. Zwischendurch heben spitzzüngig-schräge Überleitungen des Autors bestimmte Aspekte hervor und regen zum Nachdenken an. Ein ungewöhnlicher, ein witziger und pointierter Blick auf die Gesellschaft.

 

Viel Spaß dabei wünscht Emilian.

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20. April 2009 ab 9.55 Uhr auf arte Wie wird man Bestseller?

 

Hier einmal etwas zu der seltener betrachteten Assetklasse --> Kunst

 

Anderthalb Millionen Mal ging "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann über den Ladentisch, Pascal Merciers "Nachtzug nach Lissabon" gar zwei Millionen Mal. Ein Buch, das bei vielen auf der Leseliste steht, ist Julia Francks "Die Mittagsfrau". Die Schriftstellerin erhielt 2007 dafür den Deutschen Buchpreis und hatte somit die Garantie für einen Bestseller, denn der Deutsche Buchpreis ist eines der wichtigsten Marketing-Instrumente des deutschen Buchhandels. Der Preisträger wird medienwirksam im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse bekanntgegeben - optimale Bedingungen für einen erfolgreichen Verkauf der Buchrechte ins Ausland. Filmautor Thomas Palzer spürt diesem gemachten Erfolg nach. Wer sind die Leute, die hinter den Hochglanzprospekten der Verlage und auf der Frankfurter Buchmesse die Fäden ziehen? Wie produziert man Bestseller? In Deutschland ist der Handel mit Buchlizenzen seit Mitte der 90er Jahre fest in der Hand sogenannter Literaturagenten, die für jeden verkauften Titel ordentlich Provision kassieren. In Frankreich dagegen kennt man das System der Literaturagenten noch nicht. Und wirklich scheint dort noch nicht so sehr das Geschäft, sondern noch mehr die Beschäftigung mit der Literatur im Vordergrund zu stehen. Welchen Wert hat ein Buch? Muss es immer ein Bestseller sein? Auf der Suche nach dem Erfolgsrezept von Büchern berichtet Thomas Palzer von Big Business und hohem Anspruch, von Kulturbetriebs-Seligkeit und Amazon und nimmt eine Standortbestimmung der Gegenwartsliteratur vor. Zu Wort kommen Daniel Kehlmann, Pascal Mercier, Julia Franck und die französische Autorin Véronique Olmi.

 

Gruß Emilian.

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19. April 2009 ab 23.30 Uhr auf Phönix Kampf um Opel - Leben oder sterben lassen? (Wdhlg.)

 

Die Krise bei Opel kann man ganz gut an den Parkplätzen ablesen. Auf manchen Parkplätzen gammeln Tausende fabrikneuer Autos vor sich hin, darunter viele der Marke Opel. Diese Parkplätze werden täglich voller. Und dann sind da die Betriebsparkplätze von Opel, vor allem in Bochum. Dort, wo jahrzehntelang Fahrzeuge von Mitarbeitern dicht gedrängt standen, herrscht immer häufiger beklemmende Leere. In wichtigen Opel-Werken wurde die Produktion gedrosselt. Und die Opelaner bleiben unfreiwillig zu Hause. Kurzarbeit, verlängerte Betriebsferien, gestrichene Schichten - trotz des neuen Hoffnungsmodells Insignia. Der Konzern kämpft ums Überleben - hier in Deutschland wie auch beim Mutterkonzern GM in den USA. Überhaupt wird viel gekämpft in diesen Wochen: Arbeiter gegen Arbeiter, Betriebsräte gegen Vorstände, Politiker gegen Politiker, Betriebsräte gegen Betriebsräte, Deutsche gegen Amerikaner. Die Frontlinien dieser Kämpfe nehmen teilweise bizarre Verläufe. Am Ende wird es wohl mehr Verlierer als Sieger geben. Ein großes Gezerre um Rettungsmaßnahmen hat eingesetzt. Kann die Bundesregierung eine Pleite von Opel zulassen? Die neue Subventionspolitik der Bundesregierung birgt große Gefahren.

 

GRuß Emilian.

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Für einige Tage via Videostream:

 

Lebensversicherungen - Aktuelles zur Kündigung selbiger

 

Mit einer Lebensversicherung erhoffen sich viele Menschen eine private Absicherung im Alter. Was viele nicht wissen: Bei Vertragsabschluss werden hohe Provisionen und Gebühren fällig, die von seinen eingezahlten Beiträgen abgezogen werden. Bei Kündigung der Police ist ein Teil seiner Gelder häufig verloren. Doch einiges davon kann der Kunde zurückfordern.

 

http://www.daserste.de/ratgeber/geld_default.asp

 

Riester-Flop: Wie die Finanzkrise die Rendite vernichtet

 

Der Aktiencrash im Sog der Finanzkrise hat viele Riester-Sparer desillusioniert. Wer mit einem Aktienfondssparplan für das Alter vorsorgen wollte, muss mit kräftigen Verlusten bei der Rendite rechnen. Dazu haben die Fondsanbieter zu Börsentiefständen bei einigen Kunden Aktienfondsanteile in Rentenpapiere mit geringer Verzinsung umgeschichtet.

 

http://www.daserste.de/ratgeber/geld_default.asp

 

GRuß Emilian.

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Posted · Edited by Emilian

Bezogen auf den Thread "In welchem Land würdet Ihr alternativ leben wollen" noch ein Fernsehtipp, der etwas anderen Art als Betthupferl:

 

20. April 2009 ab 23.20 Uhr auf Sat1 Akte Schicksal

 

Für Marion S. fängt ihr Leben im Paradies gut an: Mit einer Erbschaft von 74.000 Euro und einem Jobangebot als Reiseleiterin, vermittelt vom Arbeitsamt, fliegt sie nach Sosua in die Dominikanische Republik. Die 51-Jährige aus Baden-Württemberg will hier leben und eines Tages ihren Ruhestand genießen. Als eine Inflation im Land droht, wechselt sie ihre Erbschaft in amerikanische Dollar um. Doch sie gerät an eine betrügerische Bankinhaberin. Die gesamte Erbschaft, ihr Polster für den Ruhestand, sind für immer verschwunden. Kurze Zeit später verliert sie ihre Arbeit als Reiseleiterin. Als sie dann auch noch in ihrer Wohnung ausgeraubt wird, kann sie nicht länger bleiben.

Bei den jungen Eltern Mark und Natalie war meist schon am Monatsanfang Ebbe in der Kasse. Mit Scheckkartenbetrug versuchten sie die Haushaltskasse aufzubessern, doch das ging nicht lange gut ... Nach Untersuchungshaft und einem milden Urteil, sind sie wieder auf freiem Fuß. Mit den Betrügereien aber hörten sie nicht auf. Als ein neuer Haftbefehl droht, wollen die Eltern mit der elf Monate alten Tochter Mina und dem dreijährigen Sohn Marco in Tunesien untertauchen. Der Traum von einem Neuanfang ist schnell ausgeträumt: Es gibt keine Arbeit in dem Land, dessen Sprache sie nicht verstehen, und die finanziellen Mittel sind bald am Ende ...

Nicht viel besser ergeht es dem Amerika-Fan Thomas Schumacher. Er bewirbt sich auf die Stellenanzeige: Deutscher Konditor für ein Café in Orlando, Florida gesucht. 2.000 Euro monatlich und ein Auto obendrauf überzeugen den 41-Jährigen. Doch schon nach einem Monat wird aus dem Leben im Paradies sein persönlicher Albtraum: "Ich muss im Haus meiner Chefin wohnen. Darf keinen Schritt allein unternehmen, meine Telefongespräche werden kontrolliert und mitgehört und Geld bekomme ich auch nicht." Thomas Schumacher will nur noch zurück nach Deutschland ...

 

GRuß Emilian.

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23. April 2009 ab 14.05 auf 3sat Das liebe Geld (Aus der österr. Reihe "Newton")

 

In Sachen Geld ist der Mensch meist alles andere als rational. Unsere Beziehung zu Geld ist voller Widersprüche: Jeder hat es gern, aber keiner will darüber reden. Geld macht angeblich glücklich, aber als Geschenk ist es verpönt. Und bei Geldentscheidungen fallen Finanzprofis oft auf dieselben psychischen Muster herein wie unbedarfte Privatpersonen: Gier, Neid oder Herdentrieb. Wissenschaft und Psychologie haben schon einiges über unsere Geldbeziehungen herausgefunden, eine US-Studie hat sogar erstmals den "Glückswert" von Geld und Sex direkt verglichen. Ein Bericht von Thomas Azade. / Wenn eine Bank pleite geht, zittert die ganze Welt. Der globale Geldstrom darf unter keinen Umständen ins Stocken geraten. Doch warum dreht sich in der modernen Gesellschaft fast alles um bunte Scheine und glitzernde Münzen? Wie funktioniert Geld und warum wäre ohne Geld unser heutiges Leben nicht möglich? Newton geht dem Wesen des Geldes auf den Grund, wie es entstand, warum es kontrolliert werden muss und wie Inflation oder Deflation entstehen, wenn das Geldgefüge kippt. Ein Bericht von Thomas Azade. / Geld regiert die Welt? Die ganze Welt? Nein, immer mehr kleine Dörfer im Internet leisten Widerstand. Hier sind Tausende im Tauschrausch. Je tiefer die Finanz-, Kredit- oder Jobkrise, desto mehr erinnert man sich offenbar an die "guten alten Zeiten", als Geschäfte auch ohne Geld ganz gut liefen. Auf dem virtuellen Marktplatz des World Wide Web gibt es beinahe nichts mehr, was nicht getauscht werden kann: Ware gegen Ware, Dienstleistung oder Information - ohne Zinsen und Spesen. Freunde des bargeldlosen Handelns tauschen Schlafplätze für die Gratisübernachtung, Computerprogramme, um selbst Möbel zu bauen und manch seltene Spezies tauscht sich sogar reich.Vieles ist möglich auf den virtuellen Tauschbörsen. Auch wenn nicht alles Gold ist, was glänzt und es stellt sich dann auch die Frage: Ob ein Leben ohne Geld mehr Spaß machen würde?

 

Gruß Emilian.

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Posted · Edited by Emilian

Heute mal ein Gedankenspiel zum Thema Staatsbürgerkunde:

 

24. April 2009 ab 0.35 Uhr auf dem RBB (Achtung Morgens) Bundeskanzler Honecker

 

Nach einer Studie des Forschungsverbundes SED-Staat wissen 80 Prozent der bundesdeutschen Schüler fast nichts über die DDR Diktatur. Aufgeschreckt von dieser Studie beschließt das Brandenburger Kultusministerium eine Sofortmaßnahme: das "Erfahrungsprogramm". Und so wird der Langzeitarbeitslose Klaus-Dieter Rosenow zwangsverpflichtet, Schülern in einem Ferienlager den Alltag der DDR nahe zu bringen. Er selbst wünscht sich die DDR zurück, denn an seiner schlechten Lage sind nur sie Schuld: die Wessis. Karola Frei stammt aus den alten Bundesländern. Sie ist Lehrerin der zehnten Klasse, die eine Woche im Ferienlager verbringt. Schließlich streiten sich die beiden über die Vergangenheit. Die Jugendlichen wollen eigentlich nur Parties veranstalten. Als eines Abends die Tür eines Bungalows von außen abgeschlossen ist, wollen die Schüler voller Panik aus dem Ferienlager fliehen ...

 

GRuß Emilian.

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Posted · Edited by Superhirn

Erich Honecker läuft durch Berlin.

 

Weit und breit niemand zu sehen.

 

Da kommt ihm ein fürchterlicher Verdacht, er rennt zur Mauer und tatsächlich: Ein riesiges Loch.

 

Daneben hängt ein Schild auf dem steht: Erich, mach das Licht aus. :-

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1. Mai 2009 ab 21.50 Uhr auf dem SWR Angst im Autoland - Jobkrise in Deutschlands Schlüsselindustrie

 

Die Angst geht um in Deutschland. Längst hat sich die Krise der Banken wie Mehltau auf die deutsche Industrie gelegt. Ganz besonders davon betroffen: die Automobilhersteller, die nach Jahren der Rekordumsätzen jetzt in einen Abgrund blicken. "Nichts ist unmöglich" - dieser Slogan eines Autokonzerns beschreibt die Lage sehr treffend. Seit sogar der Untergang einer automobilen Traditionsmarke wie Opel in bedrückende Nähe gerückt ist, scheint die Zeit der Gewissheiten für alle, die vom Auto leben, endgültig vorbei. Aber nicht nur die Autokonzerne zittern: von Produktionsrückgängen, Pleiten und Entlassungen sind auch Hunderttausende in den Zulieferbetrieben bedroht. Anlässlich des 1. Mai, des Tags der Arbeit, unternehmen SWR-Autoren eine aktuelle Reise durch Deutschlands Schlüsselindustrie. Sie besuchen Menschen, deren Jobs auf ganz unterschiedliche Weise mit dem Automobil verbunden sind: Vom Arbeiter bei den Ford-Werken in Köln über die Trainerin für Autoverkäufer; vom Lademeister in Bremerhaven, der immer weniger deutsche Neuwagen nach Übersee verschifft, bis zum Betriebsrat eines krisengeschüttelten Automobilherstellers. Eine aktuelle Bestandsaufnahme zur Lage all derer, die vom Automobil leben.

 

Schönen Feiertag wünscht Emilian.

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26. April 2009 5.15 Uhr auf ZDFinfo Villa zum Schnäppchenpreis - Deutsche Immobilienkäufer in Florida

 

Die Immobilienpreise in den USA sind im freien Fall. Selbst Traumvillen gibt es zu wahren Schleuderpreisen. Das ruft zum Beispiel in Florida Schnäppchenjäger aus aller Welt auf den Plan. Investoren aus Amerika, Kanada und vor allem Deutschland sind die Profiteure der Krise. Im angenehm warmen Westen Floridas, in Cape Coral, scheint 365 Tage im Jahr die Sonne, es gibt tolle Strände, mondäne Yachthäfen und jede Menge großzügiger Häuser, die im Zuge der Wirtschaftskrise unter den Hammer kommen. 30.000 Deutsche haben sich bereits in Cape Coral niedergelassen. Bevor eine Immobilie versteigert wird, schlägt die Stunde der REPO-men, der privaten Gerichtsvollzieher. Sie räumen die Häuser und beschlagnahmen dabei alle Luxusartikel, ganz legal, wenn die Ratenzahlungen nicht kommen. Deren Geschäfte haben sich im letzten Jahr verdoppelt. Thomas Kramer hat die Schnäppchenjagd beobachtet.

 

Gruß Emilian.

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Posted · Edited by Emilian

27. April 2009 ab 23.25 Uhr auf 3sat Das Bankgeheimnis - Vom Erfolgsmodell zum Stolperstein

 

Vor Kurzem war es noch unvorstellbar, doch jetzt hat der Schweizer Bundesrat das Bankgeheimnis gelockert. Diesmal kommt die Attacke gegen das Schweizer Bankgeheimnis gleich von zwei mächtigen Gegnern: Die EU und die USA wollen Steueroasen, wo Steuerhinterzieher Zuflucht finden, nicht mehr tolerieren. Das schweizerische Bankgeheimnis genießt seit 1934 strafrechtlichen Schutz. Damals verankerte das Parlament das Bankgeheimnis im ersten Bankengesetz der Schweiz, zum Schutz gegen ausländische Spionage. In den 1970er und 1980er Jahren kam das Bankgeheimnis wiederholt unter Beschuss, etwa wegen der sogenannten Chiasso-Affäre, der Beschaffung und Verwaltung italienischer Fluchtgelder auf Schweizer Konten, oder wegen der Korruptionsgelder des philippinischen Diktators Ferdinand Marcos, die ebenfalls auf Schweizer Konten lagen. 1996 holte die Kriegsvergangenheit die Schweiz ein, und wieder saßen Schweizer Banker auf der Anklagebank: Die Verantwortlichen der Geldinstitute mussten schließlich in 5.200 Konten mit nachrichtenlosen Vermögen Einblick geben. Der Film von Beat Bieri rollt die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des schweizerischen Bankgeheimnisses auf. Im Gespräch zur aktuellen Lage erklärt der 92-jährige Bankier Hans Vontobel, was in der Finanzbranche lange Zeit tabu war: "Wir müssen in der Diskussion über das Bankgeheimnis heute bereit sein, auch über die Steuerhinterziehung zu diskutieren." Doch obwohl die Schweiz heute unter großem Druck steht und das Bankenwesen angeschlagen ist, zeigt sich Vontobel unverzagt: "Ich glaube an die Zukunft des Finanzplatzes Schweiz. Wir müssen nur die Zeichen der Zeit verstehen und unseren Weg finden."

 

GRuß Emilian.

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25. April 2009 ab 23.25 Uhr auf 3sat Das Bankgeheimnis - Vom Erfolgsmodell zum Stolperstein

 

Korrektur: 27. 4., Uhrzeit ist korrekt

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