Wann steigen wir wieder ein?

Wann steigen wir ein?   526 members have voted

  1. 1. Wann geht es wieder in den Markt?

    • bei DAX 6000 - also jetzt
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    • bei Dax 5800
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    • unter Dax 5000 wird erst spannend
      196

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1,348 posts in this topic

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Interessant.

Wenn man den 3. Zyklus 1948 beginnen lässt, kommt man auf

1930-48 = 18 Jahre

1948-66 = 18 Jahre

1966-83 = 17 Jahre

1983-01 = 18 Jahre

 

Das macht IMHO mehr Sinn.

 

Oder gibt die Quelle eine spezifische Begründung für die Grenzziehung 1953?

Ich bin über den gleichen Punkt gestolpert. Die Festlegung der Grenzen ist irgendwie nicht ganz stimmig. Für die Phase 4+5 also die beiden letzten Hausse-Phasen scheint er eine andere Definition verwendet zu haben als in Phase 2.

 

Ob man daraus allerdings ableiten kann, dass der nächste Bullenmarkt wieder 10 Jahre auf sich warten lässt... Unabhängig davon, ob sich die Phasen in vergleichbarer Frequenz wiederholen werden, selbst wenn wäre der Einstieg am Ende eines Abwärts- oder Seitwärtsmarktes nicht zwingend der optimale bzw. der einzig mögliche, das kann man an der Langfristdarstellung auch ganz gut ablesen. Unterstellt die These von ficoach stimmt, müsste man nicht zwingend weitere 10 Jahre warten bis zum nächsten Einstieg.

 

Vergleichsweise gute Einstiegszeitpunkte für ein Langfristinvestment sind auch in Bären-/Seitwärtsmärkten möglich.

(Die Zahlen in Klammern sind der Abstand in Jahren zum Beginn des nächsten Bullenmarkts)

1932 (16)

1942 (6)

1973/74 (10)

Ende 1981 (2)

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Ich bin über den gleichen Punkt gestolpert. Die Festlegung der Grenzen ist irgendwie nicht ganz stimmig. Für die Phase 4+5 also die beiden letzten Hausse-Phasen scheint er eine andere Definition verwendet zu haben als in Phase 2.

 

Ob man daraus allerdings ableiten kann, dass der nächste Bullenmarkt wieder 10 Jahre auf sich warten lässt... Unabhängig davon, ob sich die Phasen in vergleichbarer Frequenz wiederholen werden, selbst wenn wäre der Einstieg am Ende eines Abwärts- oder Seitwärtsmarktes nicht zwingend der optimale bzw. der einzig mögliche, das kann man an der Langfristdarstellung auch ganz gut ablesen. Unterstellt die These von ficoach stimmt, müsste man nicht zwingend weitere 10 Jahre warten bis zum nächsten Einstieg.

 

Vergleichsweise gute Einstiegszeitpunkte für ein Langfristinvestment sind auch in Bären-/Seitwärtsmärkten möglich.

(Die Zahlen in Klammern sind der Abstand in Jahren zum Beginn des nächsten Bullenmarkts)

1932 (16)

1942 (6)

1973/74 (10)

Ende 1981 (2)

 

Bei solchen Schildkröten Strategien braucht man ja 7 Leben, bis man zu Geld kommt. Da würde ich dann Festgeld bevorzugen und hätte ganz meine Ruhe.

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Posted · Edited by TerracottaPie

Ich bin über den gleichen Punkt gestolpert. Die Festlegung der Grenzen ist irgendwie nicht ganz stimmig. Für die Phase 4+5 also die beiden letzten Hausse-Phasen scheint er eine andere Definition verwendet zu haben als in Phase 2.

 

Wenn man sich die Grafik so anschaut, könnte man doch auch prima einen Bullenmarkt von 1932 bis 1948 laufen lassen, oder? Oder sogar von 1932 bis 1966. Das wäre dann nur so lang, dass es vielleicht nicht mehr gut passen würde.

 

Jedenfalls verstehe ich überhaupt nicht, wie die Entwicklung zwischen 1932 und 1955 ein Bärenmarkt sein kann, wenn es in dieser Zeit doch steil bergauf geht...

Von 1905 bis 1920 sieht es eigentlich auch ziemlich gut aus. Oder man lässt den Bullenmarkt einfach von 1905 bis 1929 laufen. Oder was verstehe ich daran nicht?

 

Auf mich macht das wieder einmal den Eindruck, dass da jemand eine These hatte und dann ein paar Striche so gezogen hat, dass sie passen. Denn was an dieser Grafik auffällt ist ja, dass sie hervorragend in die gegenwärtige Stimmung passt: Es gab zwar einen Bullenmarkt, der nur acht Jahre dauerte, aber der kürzeste Bärenmarkt war immer noch stolze 17 Jahre lang. Was sagt uns das? Wir sitzen in der Sch... ;)

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Auf mich macht das wieder einmal den Eindruck, dass da jemand eine These hatte und dann ein paar Striche so gezogen hat, dass sie passen.

 

Nicht ganz.

 

Die Kriegszeiten bieten nur eingeschränkte Märkte.

Und die Abgrenzung folgt den Wendepunkten in Kontradjew-Zyklen.

Das passt schon.

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Posted · Edited by Sapine

Und die Abgrenzung folgt den Wendepunkten in Kontradjew-Zyklen.

Das passt schon.

Welche Abgrenzungen? Deine oder die ursprünglichen von dem Autor?

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Nicht ganz.

 

Die Kriegszeiten bieten nur eingeschränkte Märkte.

Und die Abgrenzung folgt den Wendepunkten in Kontradjew-Zyklen.

Das passt schon.

 

Aber trotzdem. Selbst wenn die Märkte in den Kriegszeiten eingeschränkt sind: Wie kann man denn aus einem Anstieg wie dem zwischen 1932 und 1955 einen Bärenmarkt konstruieren? Oder aus dem Anstieg zwischen 1905 und 1920? Ein steiler Anstieg ist ein steiler Anstieg - und zumindest kein Bärenmarkt. Dachte ich jedenfalls immer...

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Welche Abgrenzungen? Deine oder die ursprünglichen von dem Autor?

 

 

....seit Jahrtausenden suchte die Menschheit immer wieder nachvollziehbare Zyclen in denen bestimmte Ereignisse sich wiederholen. (7 gute Jahre - 7 schlechte Jahre in der Bibel haben den Anfang gemacht).

 

Die Suche nach solchen "Ankern" ist aus der menschlichen Psyche verständlich - aber schlicht und ergreifend albern oder kindlich, was schon daran ersichtlich ist wie die Kurven immer wieder verbogen werden müssen um zu ihren Theorien zu passen.

 

Lasst uns doch mal wieder etwas näher an die momentane Situation herangehen, anstatt zu überlegen was in 5/10/15 jahren sein wird.

 

Im Moment haben wir eine Seitwärtsbewegung der Kurse mit ständigem Auf un Ab - und das trotz der besch... wirtschaftlichen Lage - die scheint irgendwie durch die Halbierung der Kurse zwischen März 2008 und Februar 2009 schon eingepreist zu sein.

jetzt im Moment sind die Kurse gerade wieder auf dem Tiefpunkt dieser Seitwärtsbewegung. Lohnt sich da nicht ein DAX oder S&P-ETF um die Kurve mal nach oben wieder mitzunehmen?

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Hier eine grobe Skizzierung der Kontradjew-Zyklen

  1. 1780 - 1820 Dampfmaschinen
  2. 1850 - 1880 Eisenbahn + Dampfschiffe (Eisenzyklus)
  3. 1890 - 1920 Elektrotechnik + Chemie
  4. 1940 - 1970 Automatisierung
  5. 1980 - 2005/10 Informationstechnologie
  6. 2020 - xx ????

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Posted · Edited by TerracottaPie

Hier eine grobe Skizzierung der Kontradjew-Zyklen

  1. 1780 - 1820 Dampfmaschinen
  2. 1850 - 1880 Eisenbahn + Dampfschiffe (Eisenzyklus)
  3. 1890 - 1920 Elektrotechnik + Chemie
  4. 1940 - 1970 Automatisierung
  5. 1980 - 2005/10 Informationstechnologie
  6. 2020 - xx ????

 

Schön und gut. Aber wie kann man daraus einen Bärenmarkt zwischen 1932 und 1955 konstruieren? Die Kurse sind gestiegen wie die Hölle. Scheinbar auch viel stärker als im darauf folgenden "Bullenmarkt".

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Posted · Edited by wulfman

wenn ich die grafik interpretieren müsste:

 

- erreichen eines neuen tops & folgender abfall: ende eines bullenmarktes

- bis zum erneuten erreichen dieses tops: bärenmarkt

 

dann sind die striche auch (weitgehend) schlüssig gezogen.

 

mfg

wulfman

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Schön und gut. Aber wie kann man daraus einen Bärenmarkt zwischen 1932 und 1955 konstruieren? Die Kurse sind gestiegen wie die Hölle. Scheinbar auch viel stärker als im darauf folgenden "Bullenmarkt".

 

Das war ja auch meine Kritik an der Grenzziehung.

Der Autor hat einfach das Niveau vor dem Einbruch 1929 als Kriterium für einen neuen Bullenmarkt angenommen.

Im späteren 20. Jahrh. passt diese Grenzziehung ganz gut mit den Kontradjew-Zyklen zusammen.

 

Aber die Zyklenvortellung ist eben auch nur ein Modell (siehe den Beitrag von @zocker) und bildet die Realität zwangsläufig unvollständig ab.

Trotzdem hat eine Verknüpfung mit Charts aus meiner Sicht seinen Charme für die strategische Asset-Allocation.

 

Die aktuelle Aussage lautet für mich: Tradingmärkte voraus!

Hände weg von Buy & Hold, zumindest für die nächsten Jahre.

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Die aktuelle Aussage lautet für mich: Tradingmärkte voraus!

Hände weg von Buy & Hold, zumindest für die nächsten Jahre.

Sehe ich auch so; wer sich intensiver mit dem Thema befassen möchte, kann sich das Buch "Anatomie der Bärenmärkte" von Russell Napier mal anschauen. Sehr interessant und aufschlussreich - aber desillusionierend für die Superbullen.

Ich sehe jedoch ein günstiges Umfeld für Cost-Average-Pläne (Laufzeit etwa 15 - 20 Jahre). Mache das für mein Töchterchen, damit sie später auch über ein anständiges Starter-Börsenkapital verfügt :)

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Hier eine grobe Skizzierung der Kontradjew-Zyklen

  1. 1780 - 1820 Dampfmaschinen
  2. 1850 - 1880 Eisenbahn + Dampfschiffe (Eisenzyklus)
  3. 1890 - 1920 Elektrotechnik + Chemie
  4. 1940 - 1970 Automatisierung
  5. 1980 - 2005/10 Informationstechnologie
  6. 2020 - xx ????

 

xx=Erneuerbare Energien ;)

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xx: Elektro II: Roboter und Autos

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XX: Nanotechnolgien

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xx: Entschlüsselung des mennschlichen Erbgutes

 

Ab dann geht die Post ab :unsure:

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Ich kaufe nächste Woche wieder nen Teil nach.

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Posted · Edited by Megabulle

Ich kaufe nächste Woche wieder nen Teil nach.

 

Erbgut? ;-)

 

xxx = Umwelttechnologien, erneuerbare Energien und Rohstoffe

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Erbgut? ;-)

 

xxx = Umwelttechnologien, erneuerbare Energien und Rohstoffe

 

Neh hab wieda zuviel Cash und Werte weichen vom SOLL %-Satz ab :D

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Posted · Edited by crosplit

post-2597-1248242490_thumb.jpg

 

So, hier eine kurze Aktualisierung wo wir gerade stehen:

 

post-2597-1248242403_thumb.jpg

 

Wer hätte das gedacht...schaun wir mal in ein paar Monaten wieder nach...

 

Der bisherige Bärenmarkt hatte sein Tief im Augenblick schon nach 17 Monaten (März 2009): dafür ging es aber heftig bergab -56,8% !

 

Öl und High-Tech Krise dauerten länger aber der Tiefpunkt war etwas geringer prozentual.

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Ich finde die Ähnlichkeit der Entwicklung der letzten Monate zum TechCrash ganz interessant. Wenn man das ganze weiterspinnt, könnte uns das dicke Ende noch bevorstehen:

 

post-13451-1248249740_thumb.jpg

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Ich finde die Ähnlichkeit der Entwicklung der letzten Monate zum TechCrash ganz interessant. Wenn man das ganze weiterspinnt, könnte uns das dicke Ende noch bevorstehen:

 

Naja, im Nachhinein lässt sich so jedes Muster finden.

Mal für die Optimisten unter uns:

 

Der schwarze Tag war bei uns ja schon letzten Oktober, dann gings nochmal rauf und wieder runter.

Analog zum Tech-Crash :P

 

Unser Hirn mit seiner krampfhaften Suche nach Muster spielt uns immer wieder einen Streich...

post-9048-1248257267_thumb.jpg

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Also ich habe an meinem Depot die letzten Wochen nichts mehr verändert.

Somit hat sich der Jahresgewinn vom Hoch in etwa halbiert.

Inzwischen hat die Erholung zugeschlagen und mein Depot steuert rasant auf einen neuen High Peak zu.

 

Gruss

leinad

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